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Recovery-CD mit Hardware gebundelt (BIOS)

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Andreas Straßer

unread,
Apr 11, 2001, 4:28:28 AM4/11/01
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Hallo !

Ich habe schon einige Bekannte erlebt,die sich einen neuen
Rechner gekauft haben und nach einen Crash das System über
die Recovery-CD wiederherstellen wollten !
Da wahrscheinlich dieses vor Auslieferung des Rechners nicht
(immer) überprüft wird,gabs die Meldung : diese CD ist nicht
für diesen Rechner (oder so ähnlich) gedacht !
Siehe auch das aktuelle Heft der " CT " !
Zum Glück hatten die meisten noch Garantie und konnten das
so relativ schnell über den Vor-Ort-Service,der nur ein
neues BIOS einspielte (mit den entsprechnden String) beheben.
Was mache ich,wenn ich dieses erst nach der Garantie feststelle,
oder mir ein neues Board zulege,oder einfach nur ein BIOS-Update
durchführe ?
Gibt es irgendeinen Trick wie ich dieses umgehen kann ?
Es müßte doch möglich sein,den String auszulesen und in ein neues
BIOS einzufügen,oder ?
Schon mal vielen Dank.

Andreas

Thorsten Matzner

unread,
Apr 12, 2001, 4:56:19 AM4/12/01
to
Andreas Straßer <astr...@talknet.de> wrote:

Die Muehe wuerde ich mir nicht machen. Stattdessen ist es einfacher,
den neuen PC ohne Software zu kaufen und sich separat eine Windows-CD
zuzulegen.
Der Kopierschutz mag umstritten sein, aber noch ist er nicht als
illegal eingestuft. Damit ist es nicht erlaubt, ihn durch Tricks zu
umgehen.

--
(tm)

Thorsten Matzner

unread,
Apr 18, 2001, 5:29:07 AM4/18/01
to
Peter Rolle <burning...@salator.de> wrote:

>Wo bekommt man denn noch einen PC ohne Software? Außer Eigenbau aus
>Komponenten fällt mir da nicht viel ein.

Angeboten werden die Dinger nicht. Aber auf Nachfrage kannst du bei
jedem guten Haendler eine Sonderausstattung bekommen. Ich suche mir
immer ein ungefaehr passendes Modell heraus und ziehe dann die
Software und die Maus ab und fuege noch etwas Speicher hinzu.

>Jetzt erkläre aber mal einem Durchschnittskäufer daß in den
>Komplettpaketen eh nur Müll ist der grad so läuft. Die gucken doch nur
>auf den Preis und die werbewirksamen Zahlen...

Fuer einen Durchschnittskaeufer ist ein System wie es im Handel
erhaeltlich ist ausreichend. Fuer den stellt sich diese Frage nicht:


"Was mache ich,wenn ich dieses erst nach der Garantie feststelle,
oder mir ein neues Board zulege,oder einfach nur ein BIOS-Update
durchführe?"

Im Uebrigen muss der Haendler auf die Art der Windows-Version
hinweisen, die beigelegt wird. Der Kaeufer kann sich also informieren.
Wer ein Auto kauft und hinterher mit dem Benzinverbrauch unzufrieden
ist, kann es auch nicht einfach zurueckgeben. Andererseits wird kaum
jemand beim Autokauf nachfragen, ob denn auch der Motorwechsel relativ
einfach zu handhaben ist.

--
(tm)

Bodo Mysliwietz

unread,
Apr 19, 2001, 6:56:33 AM4/19/01
to

"Thorsten Matzner" <t_ma...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:9bjmpi$dt5$1...@sshuraaa-i-1.production.compuserve.com...

> Peter Rolle <burning...@salator.de> wrote:
>
> >Wo bekommt man denn noch einen PC ohne Software? Außer Eigenbau aus
> >Komponenten fällt mir da nicht viel ein.

Eine Kette wie Atelco bietet diese immer noch an. Die OS sind auch nicht
*recovery*.
Dummerweise wissen die meisten Otto-normalos gar nicht welche probleme
sich dahinter verstecken. Bleibt nur zu hoffen das zu dem Zeitpunkt, wo
eine halbe Milliarde Menschen das geschnallt haben ( Rechner defekt und
nun bring in mal wieder am laufen) es noch Anbieter von halbwegs
einfachen OS gibt. Diese dürften dann wohl enorme Umsätze verzeichnen
dürfen.
--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
------------------------------------------------
http://www.cneweb.de/home/chemietechnik

Andreas Richter

unread,
Apr 27, 2001, 9:18:00 AM4/27/01
to
am 11.04.01 schrieb astr...@talknet.de

Hallo Andreas

> Ich habe schon einige Bekannte erlebt,die sich einen neuen
> Rechner gekauft haben und nach einen Crash das System über
> die Recovery-CD wiederherstellen wollten !

> Da wahrscheinlich dieses vor Auslieferung des Rechners nicht
> (immer) überprüft wird,gabs die Meldung : diese CD ist nicht
> für diesen Rechner (oder so ähnlich) gedacht !

Die Firmen die diese PCs bauen, sollten nat. immer ihr BIOS einspielen.

> Zum Glück hatten die meisten noch Garantie und konnten das
> so relativ schnell über den Vor-Ort-Service,der nur ein
> neues BIOS einspielte (mit den entsprechnden String) beheben.
> Was mache ich,wenn ich dieses erst nach der Garantie feststelle,
> oder mir ein neues Board zulege,oder einfach nur ein BIOS-Update
> durchführe?

Das neue Board oder BIOS vom Hersteller dieses PCs nehmen und darauf
hinweisen, daß es für die Recovery CD sein muß.

> Gibt es irgendeinen Trick wie ich dieses umgehen kann ?

IMHO nein

> Es müßte doch möglich sein,den String auszulesen und in ein neues
> BIOS einzufügen,oder ?

Wenn du ihn findest vielleicht.

Das Beste ist eben immer noch die DSP (OEM - nicht Recovery) Version zu
kaufen. Leider liege ich damit und mit der von mir angestrebten Qualität
natürlich preislich über den Standard Billig Angeboten, was so viele
Kunden nicht verstehen (wollen).

Bis die Tage...
Andreas

Karl-Heinz Strobl

unread,
Apr 28, 2001, 5:36:30 AM4/28/01
to
Hallo Leute!

"Andreas Richter" <and...@soemtron.de> schrieb im Newsbeitrag
news:7-gmt...@andy.soemtron.de...

Da ich mit meinem Notebook (Gericom "Webboy") genau dieses Problem
hatte, möchte ich hier gern was dazu sagen.
Nachdem ich mir irgendwie das vom Hersteller auf der Festplatte
vorinstallierte System (Windows Me) zerschossen hatte, habe ich mich
kurzerhand "beherzt" entschlossen, sie zu formatieren und Me über die
mitgelieferte Recovery-CD neu zu installieren.
Ich kuckte ziemlich doof aus der Wäsche, als mich das Setup-Programm
mehr oder weniger höflich darauf hinwies, daß die verwendete CD nicht
für diesen Computer vorgesehen ist und beim Hersteller des Laptops die
richtige CD anfordern soll. Glücklicherweise hatte ich noch eine
Win98SE-CD im Schrank rumliegen und habe dann also erst Win98
installiert. Danach bin ich dem Inkompatibiläts-Problem dadurch
nachgegangen, daß ich mich auf der Gericom-HP im Support-Bereich
umgesehen habe. Dort bin ich dann auch ziemlich schnell auf genau dieses
Problem gestoßen, da es bei Gericom anscheinend bestens bekannt war und
anscheinend nur bei diesem Modell auftrat. Ich denke Gericom hat bei der
Herstellung lediglich irgendwie vergessen, den richtigen DMI-String zu
installieren und das war genau der Übeltäter: der fehlende korrekte
DMI-String.
Die Abhilfe war recht einfach zu bewerkstelligen. Herunterladen des
passenden DMI-Strings nebst Installations-Routine von Gericoms
FTP-Bereich in Form einer Zip-Datei, auf eine bootfähige Diskette
entpacken, über diese Disk booten und die Inst.-Routine aufrufen,
fertig. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich ein Bios-Update
gemacht, die Dateien dafür lagen ebenfalls auf dem Gericom-Server.
Auf alle Fälle hatte ich danach null Probleme, Win98SE platt zu machen
und dann über die WinME-Recovery-CD Windows auf die jungfräuliche HD zu
installieren. Ich war sichtlich erleichtert, fragte mich aber auch, wie
es passieren konnte, daß der Hersteller es versäumte, im Werk den
richtigen DMI-String zu installieren. Angesichts des stolzen Preises von
4000 DM ist es schon eine ganz schöne Schlamperei, wenn ein Hersteller
wie Gericom so was offensichtlich vergißt!

Ich könnte jetzt noch schnell einen der zahllosen Österreicher-Witze
loswerden, was ich mir jedoch verkneife, da mein Zorn inzwischen schon
lange verflogen ist und mein Webboy inklusive Win Me tadellos ihren
Dienst tun. :-))

mfg
______
(_HARLY


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