Thomas Einzel <
usene...@einzel.de> wrote:
>Danke auch für diesen Hinweis, es liegt am _lokalen_ Speicher. Die
>virtuellen Datenträger anderer VMs habe ich per iSCSI im NAS, da tritt
>dieser Aufbläh-Effekt der vhdx, wie auch im Artikel erwähnt, kaum bis
>gar nicht auf. Ich hatte schon überlegt mir eventuell eine etwas größere
>SSD für den Hostrechner zu kaufen, jetzt würde ich diese eher in das NAS
>für den iSCSI Storage verwenden.
>
>Ich habe nun auf dem Gast defragmentiert, erneut auf dem Gast sdelete -z
>laufen lassen und danach bei ausgeschalteter Vm im Hyper-V-Manager
>komprimiert: die betreffende vhdx ist jetzt 19,9GB groß (im Gastsystem
>nun 14,5GB) - und alles ging mit Win10x64pro Bordmitteln.
sdelete -z überschreibt den freien Platz einer Festplatte mit Nullen.
Wenn Du die Größe einer VHDX dynamisch definierst, ist es doch
logisch, dass der Platzbedarf der VHDX auf dem Hostsystem wächst - sie
wird ja durch die Nullen/den einmal überschriebenen Leerplatz größer,
da sozusagen neuer Platzbedarf angemeldet wird.
Insofern frage ich mich, was Du mit sdelete -z eigentlich am Anfang
überhaupt erreichen wolltest.
Warum der Effekt auf Deinem NAS nicht eintritt, würde mich übrigens
interessieren. Eigentlich sollte das dort genauso laufen wie auf der
lokalen Platte.
BTW Nur zur Info, falls Du das vorhaben solltest: Man kann nicht
Hyper-V und VMware Workstation parallel betreiben, wie ich letzte
Woche leider erkennen musste. Nur entweder oder. Gibt allerdings einen
Workaround mit Modifikation des Bootmanagers.
Thorsten