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Windows 7 in Virtualisierung langsam nach Umstellung von 1-Core auf 2-Core-"Hardware"

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Marc Haber

unread,
Jul 2, 2015, 12:25:31 PM7/2/15
to
Hallo,

ich komme auf mein Problem vom 21. Mai zurück, in dessen Thread das
eigentliche Problem untergegangen ist, da Stefan ist für nötig
gehalten hat, anstelle der Antwort "in 64 Bit Windows 7 gibt es nur
noch ein einziges HAL" mich über sieben Artikel und fünf Tage zu
diesem Ergebnis hinzuführen.

Ein in KVM-Virtualisierung prima laufendes Windows-7 Professional
(64bit) wurde mit nur einer virtuellen CPU installiert und betrieben.
Da tut alles prima.

Nun ist sie auf einen Host umgezogen, der ein paar mehr Kerne hat.
Wenn ich nun in der Virtualisierung eine virtuelle Zweikern-CPU
einstelle, wird der zweite Kern erkannt und benutzt, aber wenn ich
tippe, erscheinen die getippten Zeichen nur in Blöcken und mit
Verzögerung, und während ich tippe stockt die Soundausgabe.

Ich habe auf demselben KVM-Host noch andere Windows-7-Installationen
mit mehr als einem virtuellen Kern, die allerdings bereits mit zwei
virtuellen Kernen installiert wurden, dafür aber problemlos und
schnell funktionieren, ohne dass beim Tippen die CPU-Last hochschießt
und ohne dass der Sound ins Stocken kommt.

Kann jemand das seltsame Verhalten des Systems erklären und vielleicht
sogar eine Abhilfe empfehlen? Vor einer Neuinstallation würde ich mich
gerne drücken.

In <ml4fh0$sts$1...@news1.tnib.de> vom 8. Juni habe ich eine Testreihe
dokumentiert, aus der hervorgegangen ist, dass der Fehler
reproduzierbar dann auftritt, wenn ein mit nur einem Kern
_installiertes_ Windows mit mehreren Kernen betrieben wird. Ein
Windows, das mit mehreren Kernen installiert wurde funktioniert in
allen auf diesem Host erreichbaren "Lebenslagen" einwandfrei.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Jörg Burzeja

unread,
Jul 2, 2015, 1:15:55 PM7/2/15
to
Im Zusammenhang mit Datenbanken hatte ich mich mal mit dem Thema
beschäftigt. Hier der Artikel mit interessanten Ansätzen zur Klärung der
Ursache:

https://technet.microsoft.com/de-de/magazine/2007.10.sqlcpu.aspx

Dazu würde ich auch mal mit unterschiedlichen Einstellungen in den
Energieoptionen testen (Default: Ausbalanciert; ändern auf Höchstleistung).

Sherlock

unread,
Jul 2, 2015, 1:26:33 PM7/2/15
to
Marc Haber:

> Wenn ich nun in der Virtualisierung eine virtuelle Zweikern-CPU
> einstelle, wird der zweite Kern erkannt und benutzt, aber wenn ich
> tippe, erscheinen die getippten Zeichen nur in Blöcken und mit
> Verzögerung, und während ich tippe stockt die Soundausgabe.

Und was hat eine Linux-Virtualisierungslösung in einer Windows-Gruppe zu
suchen? Ich kann in VMware beliebig die Anzahl der Prozessoren erhöhen, da
tut sich nichts Negatives in den Gastsystemen. Aber auch VMware ist hier
eher OT. http://www.linux-kvm.com/forum

Marc Haber

unread,
Jul 2, 2015, 1:26:51 PM7/2/15
to
Ich glaube nicht, dass das hier mit meinem Problem zu tun haben
sollte. Auf allen Testsystemen sind die Energieoptionen in
Defaultstellung.

Jörg Burzeja

unread,
Jul 2, 2015, 1:39:19 PM7/2/15
to
Am 02.07.2015 um 19:26 schrieb Marc Haber:
> Jörg Burzeja <No_Spam...@gmx.de> wrote:
>> Am 02.07.2015 um 18:25 schrieb Marc Haber:
>>> In <ml4fh0$sts$1...@news1.tnib.de> vom 8. Juni habe ich eine Testreihe
>>> dokumentiert, aus der hervorgegangen ist, dass der Fehler
>>> reproduzierbar dann auftritt, wenn ein mit nur einem Kern
>>> _installiertes_ Windows mit mehreren Kernen betrieben wird. Ein
>>> Windows, das mit mehreren Kernen installiert wurde funktioniert in
>>> allen auf diesem Host erreichbaren "Lebenslagen" einwandfrei.
>>
>> Im Zusammenhang mit Datenbanken hatte ich mich mal mit dem Thema
>> beschäftigt. Hier der Artikel mit interessanten Ansätzen zur Klärung der
>> Ursache:
>>
>> https://technet.microsoft.com/de-de/magazine/2007.10.sqlcpu.aspx
>>
>> Dazu würde ich auch mal mit unterschiedlichen Einstellungen in den
>> Energieoptionen testen (Default: Ausbalanciert; ändern auf Höchstleistung).
>
> Ich glaube nicht, dass das hier mit meinem Problem zu tun haben
> sollte. Auf allen Testsystemen sind die Energieoptionen in
> Defaultstellung.

Testweise umstellen schadet nicht.

Ansonsten der Hinweis auf PerfMon

Marc Haber

unread,
Jul 2, 2015, 1:44:58 PM7/2/15
to
Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>Marc Haber:
>> Wenn ich nun in der Virtualisierung eine virtuelle Zweikern-CPU
>> einstelle, wird der zweite Kern erkannt und benutzt, aber wenn ich
>> tippe, erscheinen die getippten Zeichen nur in Blöcken und mit
>> Verzögerung, und während ich tippe stockt die Soundausgabe.
>
>Und was hat eine Linux-Virtualisierungslösung in einer Windows-Gruppe zu
>suchen? Ich kann in VMware beliebig die Anzahl der Prozessoren erhöhen, da
>tut sich nichts Negatives in den Gastsystemen.

Auch in einem Windows, das mit nur einem virtuellen Kern installiert
wurde? Sowas macht doch heute keiner mehr.

>Aber auch VMware ist hier
>eher OT. http://www.linux-kvm.com/forum

Es handelt sich hier zweifellos um ein Windows-Problem; mit einem
Linux-Gast funktioniert das nämlich prima.

Ansonsten halt einfach mal die Füße still wenn Du nichts zu sagen
hast.

Michael Graf

unread,
Jul 2, 2015, 2:21:42 PM7/2/15
to
Hi!

Am 02.07.2015 um 19:26 schrieb Marc Haber:
> Jörg Burzeja <No_Spam...@gmx.de> wrote:
>> Am 02.07.2015 um 18:25 schrieb Marc Haber:
>>> In <ml4fh0$sts$1...@news1.tnib.de> vom 8. Juni habe ich eine Testreihe
>>> dokumentiert, aus der hervorgegangen ist, dass der Fehler
>>> reproduzierbar dann auftritt, wenn ein mit nur einem Kern
>>> _installiertes_ Windows mit mehreren Kernen betrieben wird. Ein
>>> Windows, das mit mehreren Kernen installiert wurde funktioniert in
>>> allen auf diesem Host erreichbaren "Lebenslagen" einwandfrei.
>>
>> Im Zusammenhang mit Datenbanken hatte ich mich mal mit dem Thema
>> beschäftigt. Hier der Artikel mit interessanten Ansätzen zur Klärung der
>> Ursache:
>>
>> https://technet.microsoft.com/de-de/magazine/2007.10.sqlcpu.aspx
>>
>> Dazu würde ich auch mal mit unterschiedlichen Einstellungen in den
>> Energieoptionen testen (Default: Ausbalanciert; ändern auf Höchstleistung).
>
> Ich glaube nicht, dass das hier mit meinem Problem zu tun haben
> sollte. Auf allen Testsystemen sind die Energieoptionen in
> Defaultstellung.

Klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber hast mal versucht, vor
der Erhöhung der Core-Anzahl des Hosts die Kerne des Gasts (z.B. via
Gerätemanager) zu deinstallieren und danach mit erhöhter Core-Anzahl den
Gast neu zu booten?

Michael


Michael Graf

unread,
Jul 2, 2015, 4:06:22 PM7/2/15
to
Hi!

Am 02.07.2015 um 20:21 schrieb Michael Graf:

> Klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber hast mal versucht, vor
> der Erhöhung der Core-Anzahl des Hosts [...]

Damit meinte ich die der VM zugeteilte Anzahl an Cores, sorry, war etwas
missverständlich ausgedrückt.

Michael

Jörg Tewes

unread,
Jul 2, 2015, 4:23:35 PM7/2/15
to
Marc Haber schrieb:
> Ansonsten halt einfach mal die Füße still wenn Du nichts zu sagen
> hast.

Du verlangst Unmögliches. ;-)


Bye Jörg

--
"The universe doesn't give you any points for doing things that
are easy."
(Sheridan to Garibaldi, "The Geometry of Shadows")

Marc Haber

unread,
Jul 2, 2015, 4:35:18 PM7/2/15
to
Noch nicht, das klingt eventuell sogar machbar ;-) Ich meld mich wenn
ich das probiert habe. Dauert ein paar Tage.

Michael Logies

unread,
Jul 3, 2015, 3:30:57 AM7/3/15
to
On Thu, 02 Jul 2015 18:25:30 +0200, Marc Haber
<mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Vor einer Neuinstallation würde ich mich
>gerne drücken.

http://www.com-magazin.de/praxis/windows/reparaturinstallation-fuer-windows-7-38162.html
(...)
In Windows 7 funktioniert eine Reparaturinstallation des
Betriebssystems nur mit einem Trick. Der folgende Artikel beschreibt,
wie Sie Windows 7 komplett neu über ein vorhandenes System
installieren und dabei alle installierten Anwendungen behalten. Auch
die meisten Windows-Einstellungen werden übernommen. Der Trick
funktioniert allerdings nur, wenn Windows 7 noch bootet.
(...)

Sherlock

unread,
Jul 3, 2015, 4:32:51 AM7/3/15
to
Marc Haber:

>>Und was hat eine Linux-Virtualisierungslösung in einer Windows-Gruppe zu
>>suchen? Ich kann in VMware beliebig die Anzahl der Prozessoren erhöhen, da
>>tut sich nichts Negatives in den Gastsystemen.

> Auch in einem Windows, das mit nur einem virtuellen Kern installiert
> wurde? Sowas macht doch heute keiner mehr.

Default sind zwei Prozessoren, eine Erhöhung ist völlig problemlos.
Auch nach dem Umzug auf einen Host mit mehr Kernen.

>>Aber auch VMware ist hier
>>eher OT. http://www.linux-kvm.com/forum

> Es handelt sich hier zweifellos um ein Windows-Problem; mit einem
> Linux-Gast funktioniert das nämlich prima.

Dann müsste ja jeder dieses Problem haben, ich ebenfalls.

> Ansonsten halt einfach mal die Füße still wenn Du nichts zu sagen
> hast.

Ich hatte dir erstens meine Erfahrung damit berichtet, zweitens einen Link
zu einem Forum gepostet. Ohne Dummschwatz deinerseits geht's wohl leider
nie.

Marc Haber

unread,
Jul 3, 2015, 11:53:39 AM7/3/15
to
Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>Marc Haber:
>
>>>Und was hat eine Linux-Virtualisierungslösung in einer Windows-Gruppe zu
>>>suchen? Ich kann in VMware beliebig die Anzahl der Prozessoren erhöhen, da
>>>tut sich nichts Negatives in den Gastsystemen.
>
>> Auch in einem Windows, das mit nur einem virtuellen Kern installiert
>> wurde? Sowas macht doch heute keiner mehr.
>
>Default sind zwei Prozessoren, eine Erhöhung ist völlig problemlos.
>Auch nach dem Umzug auf einen Host mit mehr Kernen.

Danke, dass Du mein Ergebnis bestätigst und damit gleichzeitig
zugibst, entweder meinen Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden
zu haben oder absichtlich eine falsche, irreführende Antwort gabst.

>>>Aber auch VMware ist hier
>>>eher OT. http://www.linux-kvm.com/forum
>
>> Es handelt sich hier zweifellos um ein Windows-Problem; mit einem
>> Linux-Gast funktioniert das nämlich prima.
>
>Dann müsste ja jeder dieses Problem haben, ich ebenfalls.

Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
interessieren.

Jede Wette, dass Du Dir diese Arbeit nicht machen wirst.

>Ohne Dummschwatz deinerseits geht's wohl leider nie.

Ich passe mich leider zu gut meinem Umfeld an.

Marc Haber

unread,
Jul 3, 2015, 11:55:20 AM7/3/15
to
Das ist fast wie eine Neuinstallation mit anschließender Update-Orgie.

Michael Logies

unread,
Jul 3, 2015, 12:56:01 PM7/3/15
to
On Fri, 03 Jul 2015 17:55:19 +0200, Marc Haber
<mh+usene...@zugschl.us> wrote:

>Das ist fast wie eine Neuinstallation mit anschließender Update-Orgie.

Ich habe ein paar Reparaturinstallationen hinter mir, möglicherweise
sogar (hab`s vergessen), als ich mit meinem XP von einem auf 4 Kerne
gegangen bin. Also so schlimm fand ich das nicht. Die Updates laufen
doch automatisch. Und mit der Kopie einer VM das zu machen, ist ja nun
kein Ding.

Grüße

M.

Sherlock

unread,
Jul 3, 2015, 2:42:24 PM7/3/15
to
Marc Haber:

> Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
> Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
> interessieren.
> Jede Wette, dass Du Dir diese Arbeit nicht machen wirst.

Prima, ich wette hiermit um einen Ferrari - Wette gewonnen. Wann erfolgt die
Lieferung? ich habe hier x Gast-Systeme. Einige davon wurden mit einem
Prozessor installiert, andere wiederum mit zwei...
Ich habe natürlich auch bei denen mit einem Prozessor getestet. Man kann bei
allen ohne Probleme die Anzahl der Prozessoren erhöhen. Das dürfte jeder
User, der VMware nutzt, bestätigen können.

>>Ohne Dummschwatz deinerseits geht's wohl leider nie.

> Ich passe mich leider zu gut meinem Umfeld an.

Nun, dass du es als Dummschwatz bezeichnest, wenn sich jemand für dich diese
Arbeit macht, ist bezeichnend für diesen Kindergarten hier. Der ganz normale
Alltag.

Peter Koerber

unread,
Jul 3, 2015, 5:57:17 PM7/3/15
to
Am 03.07.2015 um 08:42 schrieb Sherlock:
Hallo Hans-Peterchen,
>
> Prima, ich wette hiermit um einen Ferrari - Wette gewonnen. Wann erfolgt die
> Lieferung? ich habe hier x Gast-Systeme. Einige davon wurden mit einem
> Prozessor installiert, andere wiederum mit zwei...
> Ich habe natürlich auch bei denen mit einem Prozessor getestet. Man kann bei
> allen ohne Probleme die Anzahl der Prozessoren erhöhen. Das dürfte jeder
> User, der VMware nutzt, bestätigen können.
>
>>> Ohne Dummschwatz deinerseits geht's wohl leider nie.
>
>> Ich passe mich leider zu gut meinem Umfeld an.
>
> Nun, dass du es als Dummschwatz bezeichnest, wenn sich jemand für dich diese
> Arbeit macht, ist bezeichnend für diesen Kindergarten hier. Der ganz normale
> Alltag.
>

Heia, was für ein Aufschneider! Dann erzähl' uns doch mal, wie ein seit
mehreren Jahren arbeitsloser Hartz-IV-er zu "x Gast-Systemen" mit ein
und mit zwei Prozessoren kommt? Wir kennen ja schon Deine gespaltene
Persönlichkeit, welche aus mehreren Namen besteht. Dass es bei Dir jetzt
auch noch gespaltene Computersysteme gibt, ist für uns alle neu. Bei Dir
können auch x Psychiater nicht mehr helfen...
Peter

Jürgen Schmadlak

unread,
Jul 4, 2015, 5:44:05 AM7/4/15
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
> Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
> interessieren.

Ich versuche das am Montag mal auf einem ESX Host.

--
Ob es Kontrollbehörden gibt? Es gibt nur Kontrollbehörden. Freilich
sie sind nicht dazu bestimmt, Fehler im groben Wortsinn herauszufinden,
denn Fehler kommen ja nicht vor, und selbst, wenn einmal ein Fehler
vorkommt, wer darf denn endgültig sagen, dass es ein Fehler ist.

Arno Welzel

unread,
Jul 5, 2015, 1:41:37 AM7/5/15
to
Sherlock schrieb am 2015-07-03 um 20:42:

> Marc Haber:
>
>> Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
>> Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
>> interessieren.
>> Jede Wette, dass Du Dir diese Arbeit nicht machen wirst.
>
> Prima, ich wette hiermit um einen Ferrari - Wette gewonnen. Wann erfolgt die
> Lieferung? ich habe hier x Gast-Systeme. Einige davon wurden mit einem
> Prozessor installiert, andere wiederum mit zwei...
> Ich habe natürlich auch bei denen mit einem Prozessor getestet. Man kann bei
> allen ohne Probleme die Anzahl der Prozessoren erhöhen. Das dürfte jeder
> User, der VMware nutzt, bestätigen können.

Um VMware geht's aber nicht, daher sind deine Erfahrungen damit bzgl.
der Frage von Marc mit KVM völlig irrelevant.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 3:51:23 AM7/5/15
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>Sherlock schrieb am 2015-07-03 um 20:42:
>
>> Marc Haber:
>>
>>> Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
>>> Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
>>> interessieren.
>>> Jede Wette, dass Du Dir diese Arbeit nicht machen wirst.
>>
>> Prima, ich wette hiermit um einen Ferrari - Wette gewonnen. Wann erfolgt die
>> Lieferung? ich habe hier x Gast-Systeme. Einige davon wurden mit einem
>> Prozessor installiert, andere wiederum mit zwei...
>> Ich habe natürlich auch bei denen mit einem Prozessor getestet. Man kann bei
>> allen ohne Probleme die Anzahl der Prozessoren erhöhen. Das dürfte jeder
>> User, der VMware nutzt, bestätigen können.
>
>Um VMware geht's aber nicht, daher sind deine Erfahrungen damit bzgl.
>der Frage von Marc mit KVM völlig irrelevant.

Da muss ich Dir widersprechen. Wenn sich "mein" Verhalten in VMware
reproduzieren lässt, ist es ein Windows-Phänomen.

Sherlock

unread,
Jul 5, 2015, 6:59:26 AM7/5/15
to
Arno Welzel:

> Um VMware geht's aber nicht, daher sind deine Erfahrungen damit bzgl.
> der Frage von Marc mit KVM völlig irrelevant.

Wenn es ein Windows-Fehler wäre, müsste er sich ja in jeder beliebigen
VM-Software nach Erhöhung der Prozesoranzahl zeigen und müsste also
ständiges Thema sein. Ich höre dieses Problem hier aber zum ersten Mal.
Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
andere Hardware...

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 7:29:07 AM7/5/15
to
Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>andere Hardware...

Was ist eine RM?

Sherlock

unread,
Jul 5, 2015, 7:38:33 AM7/5/15
to
Marc Haber:

> Was ist eine RM?

VM - Wirtuelle Maschine
RM - Reale Maschine

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 7:42:36 AM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>andere Hardware...
>
> Was ist eine RM?

Siemens Nixdorf RM200 (TM.-), ein Desktop-System mit MIPS R[34]00-
Prozessor, auf dem auch Windows NT laeuft.

Stefan

PS: wie waer's mit "realer Maschine"?

PPS: frag jetzt nicht, was TM bedeutet!
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)


--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 8:11:06 AM7/5/15
to
Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>andere Hardware...

Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.

Holger Marzen

unread,
Jul 5, 2015, 8:29:32 AM7/5/15
to
* On Sun, 05 Jul 2015 14:11:04 +0200, Marc Haber wrote:

> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>andere Hardware...
>
> Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.

Kommerzware besteht offenbar zur Hälfte aus Code, der dafür sorgt, dass
sich die Software lieber im Zweifelsfall ins Höschen macht, statt
„unlizenziert“ zu laufen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 9:16:18 AM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>andere Hardware...
>
> Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.

Gluecklicherweise nur bei VOELLIG Ahnungslosen!
Alle anderen verwenden SYSPREP.EXE /Generalize /...

JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
die neue Hardware gefehlt hat?!

Daher: Schnauze, Fury!

Stefan

Dieter Maass

unread,
Jul 5, 2015, 10:31:32 AM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 13:29 schrieb Marc Haber:
> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>> Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>> andere Hardware...
>
> Was ist eine RM?

https://de.wikipedia.org/wiki/Rm_(Unix)

Dieter

Oder Reifen Müller

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 10:56:20 AM7/5/15
to
Schatz, gibt's dich auch in "verstehend" oder gar in "hilfreich"?

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 10:57:24 AM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>>andere Hardware...
>>
>> Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.
>
>Gluecklicherweise nur bei VOELLIG Ahnungslosen!
>Alle anderen verwenden SYSPREP.EXE /Generalize /...

Alle Windows-Leute in meiner Umgebung (ja, auch die die für tausende
von Euro an Kunden verkauft werden) würden an dieser Stelle ohne mit
der Wimper zu zucken zur Neuinstallation greifen.

>JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
> die neue Hardware gefehlt hat?!

Nein, das passiert automatisch.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 11:30:09 AM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>>>andere Hardware...
>>>
>>> Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.
>>
>>Gluecklicherweise nur bei VOELLIG Ahnungslosen!
>>Alle anderen verwenden SYSPREP.EXE /Generalize /...
>
> Alle Windows-Leute in meiner Umgebung (ja, auch die die für tausende
> von Euro an Kunden verkauft werden) würden an dieser Stelle ohne mit
> der Wimper zu zucken zur Neuinstallation greifen.

AUTSCH!
"Zwei Dinge sind unendlich: ..."

>>JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>
> Nein, das passiert automatisch.

Wann?
Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
unterstuetzt wird.
MERKST DU WAS?

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 11:57:15 AM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>unterstuetzt wird.

Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 12:50:29 PM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

>"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>unterstuetzt wird.
>
> Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?

Du betreibst Deine USB-, SCSI-, SAS- und sonstigen Festplatten an
AHCI-Controllern?

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 1:23:20 PM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>>Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>>unterstuetzt wird.
>>
>> Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?
>
>Du betreibst Deine USB-, SCSI-, SAS- und sonstigen Festplatten an
>AHCI-Controllern?

Nein, aber in einem handelsüblichen Linux sind halt alle Treiber
normalerweise da und werden bei Bedarf geladen. Windows XP fiel in
solchen Situationen grotesk auf die Nase. Ich habe keine Ahnung, ob
sich das in den drei Generationen, die seit XP durchgelaufen sind,
geändert hat, aber Erfahrungen prägen.

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 1:29:49 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 17:28 schrieb Stefan Kanthak:
> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:

>>> JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>>
>> Nein, das passiert automatisch.
>
> Wann?
> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
> unterstuetzt wird.
> MERKST DU WAS?

Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast. Was verstehst du z.B. unter
nicht installierten Treibern und wozu muß man einen Kernel bauen?

Gernot

--
Probleme einige Updates werden heruntergeladen, oder versuchen Sie es
später erneut. Wenn Sie, dass diese, starten Sie Durchsuchen des Webs
oder Kontaktaufnahme mit dem Support, um Hilfe zu erhalten angezeigt
behalten. Dieser Fehlercode vielleicht: (0x80240009) [M$, Windows 10]

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 1:42:20 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 19:23 schrieb Marc Haber:
> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>>> unterstuetzt wird.
>>>
>>> Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?
>>
>> Du betreibst Deine USB-, SCSI-, SAS- und sonstigen Festplatten an
>> AHCI-Controllern?
>
> Nein, aber in einem handelsüblichen Linux sind halt alle Treiber
> normalerweise da und werden bei Bedarf geladen. Windows XP fiel in
> solchen Situationen grotesk auf die Nase. Ich habe keine Ahnung, ob
> sich das in den drei Generationen, die seit XP durchgelaufen sind,
> geändert hat, aber Erfahrungen prägen.
>
Mit Vista funktioniert es auf jeden Fall noch nicht, das stürzt beim
Booten ab, wenn man z.B. im IDE-Modus installiert hat und dann auf AHCI
umstellt. Bei Windows 7 könnte ich es jetzt nicht beschwören, aber ich
glaube mich zu erinnern, daß der Effekt der gleiche ist.

Peter Faust

unread,
Jul 5, 2015, 1:49:20 PM7/5/15
to
Gernot Griese schrieb:

> Am 05.07.2015 um 17:28 schrieb Stefan Kanthak:
>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>
>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>
>>>> JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>>>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>>>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>>>
>>> Nein, das passiert automatisch.
>>
>> Wann?
>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>> unterstuetzt wird.
>> MERKST DU WAS?
>
> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast. Was verstehst du z.B. unter
> nicht installierten Treibern

Nicht installierte Treiber sind Treiber, die entweder noch auf der Homepage
des Herstellers einer Komponente zum Download bereitliegen, oder noch auf
einer CD im Karton der Komponente vor sich rumdümpeln.

> und wozu muß man einen Kernel bauen?

Damit man in einer Linuxgruppe mit der Schwanzlänge des Kernels angeben kann.

Gruß, Peter

--
🖖 LLAP! -> http://tinyurl.com/njaw96b

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 1:55:53 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 19:48 schrieb Peter Faust:
> Gernot Griese schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 17:28 schrieb Stefan Kanthak:
>>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>>
>>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>
>>>>> JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>>>>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>>>>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>>>>
>>>> Nein, das passiert automatisch.
>>>
>>> Wann?
>>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>> unterstuetzt wird.
>>> MERKST DU WAS?
>>
>> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast. Was verstehst du z.B. unter
>> nicht installierten Treibern
>
> Nicht installierte Treiber sind Treiber, die entweder noch auf der Homepage
> des Herstellers einer Komponente zum Download bereitliegen, oder noch auf
> einer CD im Karton der Komponente vor sich rumdümpeln.
>
Und wo gibt es so etwas bei Linux? Wie sollte man einen solchen Treiber
'installieren'?

>> und wozu muß man einen Kernel bauen?
>
> Damit man in einer Linuxgruppe mit der Schwanzlänge des Kernels angeben kann.

Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
bauen mußte.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 2:10:48 PM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>>"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>>Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>>>Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>>>unterstuetzt wird.
>>>
>>> Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?
>>
>>Du betreibst Deine USB-, SCSI-, SAS- und sonstigen Festplatten an
>>AHCI-Controllern?
>
> Nein, aber in einem handelsüblichen Linux sind halt alle Treiber

Fuer geeignete Werte von "alle".

> normalerweise da und werden bei Bedarf geladen.

Das ist bei Windows genauso: die von Microsoft mit Windows
gelieferten Treiber sind alle da und werden bei Bedarf geladen.
Und ab XP liefert Microsoft per Windows Update EINIGE Treiber
(automatisch) nach.

> Windows XP fiel in solchen Situationen grotesk auf die Nase.

Mit Windows XP lieferte Microsoft keinen generischen AHCI-Treiber
aus.

> Ich habe keine Ahnung, ob sich das in den drei Generationen, die
> seit XP durchgelaufen sind, geändert hat, aber Erfahrungen prägen.

Windows Vista und erst recht die Nachfolger bringen DEUTLICH mehr
Treiber mit als XP und werden von Microsoft mit einem generischen
AHCI-Treiber geliefert.

Was sich (seit 22 Jahren) nicht geaendert hat: der/die zum Betrieb
der Boot-Platte noetigen Treiber muessen mit "Start"=0x0, d.h. Boot-
Start, in der Registry eingetragen sein. Das macht die (Windows-
resp. Treiber-) Installationsroutine.

Das Aequivalent bei Linux ist die initrd, in die auch nicht alle
vorhandenen Treiber eingebaut werden, sondern nur die zum Betrieb der
beim Bau der initrd vorhandenen Hardware noetigen.

Daher: wirf Deinen "cargo cult" mal ueber Bord!
Windows und Linux unterscheiden sich an dieser Stelle gerade NICHT.

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 2:23:43 PM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>Was sich (seit 22 Jahren) nicht geaendert hat: der/die zum Betrieb
>der Boot-Platte noetigen Treiber muessen mit "Start"=0x0, d.h. Boot-
>Start, in der Registry eingetragen sein.

So sieht das aus. Bei nicht angekündigtem Hardwareumbau explodiert das
spektakulär.

>Das Aequivalent bei Linux ist die initrd,

richtig

> in die auch nicht alle
>vorhandenen Treiber eingebaut werden, sondern nur die zum Betrieb der
>beim Bau der initrd vorhandenen Hardware noetigen.

Nicht richtig. Das ist distributionsabhängig.

Aus man initramfs.conf(5) eines Debian-Systems:
| MODULES
| Specifies the modules for the initramfs image.
|
| Modules listed in /etc/initramfs-tools/modules and
| /usr/share/initramfs-tools/modules.d/* are always included in
| the initramfs, and are loaded early in the boot process.
|
| list doesn't load any additional modules at boot time, other
| than those listed in the above files.
|
| most adds most file system, all ata, sata, scsi and usb drivers.
|
| dep tries to guess which modules are necessary for the running
| box and only adds those modules.
|
| netboot adds the base and network modules, but skips block
| devices.
|
| The default setting is most.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 2:24:25 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Am 05.07.2015 um 19:23 schrieb Marc Haber:
>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>>>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>>>> unterstuetzt wird.
>>>>
>>>> Wie lange sind AHCI-Festplattencontroller bereits Stand der Technik?
>>>
>>> Du betreibst Deine USB-, SCSI-, SAS- und sonstigen Festplatten an
>>> AHCI-Controllern?
>>
>> Nein, aber in einem handelsüblichen Linux sind halt alle Treiber
>> normalerweise da und werden bei Bedarf geladen. Windows XP fiel in
>> solchen Situationen grotesk auf die Nase. Ich habe keine Ahnung, ob
>> sich das in den drei Generationen, die seit XP durchgelaufen sind,
>> geändert hat, aber Erfahrungen prägen.
>>
> Mit Vista funktioniert es auf jeden Fall noch nicht, das stürzt beim
> Booten ab, wenn man z.B. im IDE-Modus installiert hat und dann auf AHCI
> umstellt.

Typischer Fall von PEBKAC!
Niemand hindert Dich, VOR einer solchen geplanten Umstellung die AHCI-
Treiber als "Boot-Treiber" zu kennzeichnen.
Oder mit SYSPREP.EXE /Generalize /... ein installiertes System wieder
in den generischen Zustand zu versetzen, in dem alle vorhandenen Treiber
"aktiv" sind.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 2:25:39 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

[...]

> Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
> bauen mußte.

Kein Wunder dass Du ahnungslos bist wenn Du Linux erst seit 10 Jahren
nutzt.

JFTR: es koennte Leute geben, die UNIX schon seit 40 Jahren nutzen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 2:36:39 PM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>Was sich (seit 22 Jahren) nicht geaendert hat: der/die zum Betrieb
>>der Boot-Platte noetigen Treiber muessen mit "Start"=0x0, d.h. Boot-
>>Start, in der Registry eingetragen sein.
>
> So sieht das aus. Bei nicht angekündigtem Hardwareumbau explodiert das
> spektakulär.

Wieder falsch.
Niemand hindert Dich, die Festplatte mit dem installierten System in
die neue Hardware einzubauen, dann Windows PE von einem beliebigen
Installationsmedium oder das auf der Festplatte vorhandene Windows RE
zu booten und mit den Bordwerkzeugen Treiber "Boot-Start" zu setzen,
fehlende Treiber zu installieren, oder SYSPREP.EXE /Generalize laufen
zu lassen.

>>Das Aequivalent bei Linux ist die initrd,
>
> richtig
>
>> in die auch nicht alle
>>vorhandenen Treiber eingebaut werden, sondern nur die zum Betrieb der
>>beim Bau der initrd vorhandenen Hardware noetigen.
>
> Nicht richtig. Das ist distributionsabhängig.

Dummerweise schrieb ich nirgendwo, dass ich mich auf eine Distribution
beziehe.
Ich schrieb Linux, d.h. Du darfst jetzt den KLEINSTEN GEMEINSAMEN NENNER
finden!

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 2:37:05 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Am 05.07.2015 um 17:28 schrieb Stefan Kanthak:
>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>
>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>
>>>> JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>>>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>>>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>>>
>>> Nein, das passiert automatisch.
>>
>> Wann?
>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>> unterstuetzt wird.
>> MERKST DU WAS?
>
> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast.

Du merkst also NICHTS!

> Was verstehst du z.B. unter nicht installierten Treibern

Nicht mal abschreiben kannst Du richtig.
Ich schrieb "bisher installierten Treibern": das sind die, die weder
im Kernel noch in der initrd vorhanden sind, also beim Bootvorgang
nicht verwendet werden koennen.
Jeder nicht VOELLIG Ahnungslose kann das aus dem Kontext entnehmen.

> und wozu muß man einen Kernel bauen?

Schrieb ich das irgendwo, Dummerchen?
Es soll Leute geben, die ziehen den Bau eines Kernels dem einer initrd
vor.
Es gibt auch Umgebungen, in denen der Bau eines massgeschneiderten
Kernels sinnvoll oder gar notwendig ist.

Peter Faust

unread,
Jul 5, 2015, 2:40:50 PM7/5/15
to
Gernot Griese schrieb:

> Am 05.07.2015 um 19:48 schrieb Peter Faust:
>> Gernot Griese schrieb:

>>> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast. Was verstehst du z.B. unter
>>> nicht installierten Treibern
>>
>> Nicht installierte Treiber sind Treiber, die entweder noch auf der Homepage
>> des Herstellers einer Komponente zum Download bereitliegen, oder noch auf
>> einer CD im Karton der Komponente vor sich rumdümpeln.
>>
> Und wo gibt es so etwas bei Linux? Wie sollte man einen solchen Treiber
> 'installieren'?

Ich nutze Windows XP: Da macht man einen Rechtsklick auf ne *.inf oder startet
einen Installer. Mit Linux kenne ich mich nicht gut genug aus, meine mich aber
an ein sudo apt-get install oder auch --buildirgendwas zu erinnern.

In einer Linux-Gruppe dürfte sowas aber leicht in Erfahrung zu bringen sein.
Aber Vorsicht: Wie du siehts, kommst du mit deinen 10 Jahren Erfahrung nur in
den fragwürdigen Genuß als "Ahnungslos" tituliert zu werden. ;->

BTW: Abwarten, das kann der explodierende Holzzapfen Kanthak noch "besser".

>>> und wozu muß man einen Kernel bauen?
>>
>> Damit man in einer Linuxgruppe mit der Schwanzlänge des Kernels angeben kann.
>
> Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
> bauen mußte.

Ich auch nicht: Mein XP läuft, ohne dass ich einen Kernel bauen musste, seit
seiner Installation ohne Probleme: Da hat Microsoft endlich mal was richtig
Gutes gebaut.

Gruß, Peter

--
˙ɟoop sʎuoԀ puıs ɯǝpɹǝssnɐ pun ˙˙˙
˙˙˙ ɟoɥʎuoԀ uıǝʞ ʇsı uǝqǝ˥ s,

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 2:41:25 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 20:19 schrieb Stefan Kanthak:
> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>
> [...]
>
>> Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
>> bauen mußte.
>
> Kein Wunder dass Du ahnungslos bist wenn Du Linux erst seit 10 Jahren
> nutzt.
>
> JFTR: es koennte Leute geben, die UNIX schon seit 40 Jahren nutzen.

Und du benutzt vermutlich Linux schon seit 50 Jahren. Aber die Fragen,
was ein installierter Treiber ist und wozu man einen Kernel bauen muß,
kannst du anscheinenden trotzdem nicht beantworten.

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 3:00:56 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 20:40 schrieb Peter Faust:
> Gernot Griese schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 19:48 schrieb Peter Faust:
>>> Gernot Griese schrieb:
>
>>>> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast. Was verstehst du z.B. unter
>>>> nicht installierten Treibern
>>>
>>> Nicht installierte Treiber sind Treiber, die entweder noch auf der Homepage
>>> des Herstellers einer Komponente zum Download bereitliegen, oder noch auf
>>> einer CD im Karton der Komponente vor sich rumdümpeln.
>>>
>> Und wo gibt es so etwas bei Linux? Wie sollte man einen solchen Treiber
>> 'installieren'?
>
> Ich nutze Windows XP: Da macht man einen Rechtsklick auf ne *.inf oder startet
> einen Installer. Mit Linux kenne ich mich nicht gut genug aus, meine mich aber
> an ein sudo apt-get install oder auch --buildirgendwas zu erinnern.
>
Im Regelfall sind alle Treiber bereits in Form von Kernelmodulen
vorhanden. In Ausnahmefällen muss man tatsächlich mal ein Modul
nachinstallieren, was effektiv nicht viel mehr bedeutet, als es ins
passende Verzeichnis zu kopieren. Und in noch selteneren Fällen muß man
sich den Quelltext besorgen und gegen den Kernel kompilieren bzw. linken.

> In einer Linux-Gruppe dürfte sowas aber leicht in Erfahrung zu bringen sein.

Nö, da werden solche Trivialitäten als bekannt vorausgesetzt.

Gernot

PS: Was der Kanthaken wohl meinte war, dass alle zum Booten benötigten
Kernelmodule in der initrd, soweit eine solche überhaupt noch verwendet
wird, enthalten sein müssen. Das ist bei Standardinstallationen aber
üblicherweise der Fall weshalb es auch meistens unproblematisch ist,
eine Systemplatte von einem in einen anderen Rechner umzuziehen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 3:03:57 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Am 05.07.2015 um 20:19 schrieb Stefan Kanthak:
>> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>>
>> [...]
>>
>>> Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
>>> bauen mußte.
>>
>> Kein Wunder dass Du ahnungslos bist wenn Du Linux erst seit 10 Jahren
>> nutzt.
>>
>> JFTR: es koennte Leute geben, die UNIX schon seit 40 Jahren nutzen.
>
> Und du benutzt vermutlich Linux schon seit 50 Jahren.

Deine Vermutung ist wie bei Dir ueblich VOELLIGER SCHWACHSINN!
Informiere Dich ueber das Datum der Geburt des Namensgebers.

> Aber die Fragen,
> was ein installierter Treiber ist und wozu man einen Kernel bauen muß,
> kannst du anscheinenden trotzdem nicht beantworten.

Du demonstrierst Deine UNFAEHIGKEIT zu Lesen sehr ueberzeugend!

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 3:06:34 PM7/5/15
to
Stand das irgendwo zur Diskussion?

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 3:09:28 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 20:58 schrieb Stefan Kanthak:
> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 20:19 schrieb Stefan Kanthak:
>>> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>>>
>>> [...]
>>>
>>>> Dann ist es ja gut, daß ich in zehn Jahren Linux noch nie einen Kernel
>>>> bauen mußte.
>>>
>>> Kein Wunder dass Du ahnungslos bist wenn Du Linux erst seit 10 Jahren
>>> nutzt.
>>>
>>> JFTR: es koennte Leute geben, die UNIX schon seit 40 Jahren nutzen.
>>
>> Und du benutzt vermutlich Linux schon seit 50 Jahren.
>
> Deine Vermutung ist wie bei Dir ueblich VOELLIGER SCHWACHSINN!
> Informiere Dich ueber das Datum der Geburt des Namensgebers.
>
>> Aber die Fragen,
>> was ein installierter Treiber ist und wozu man einen Kernel bauen muß,
>> kannst du anscheinenden trotzdem nicht beantworten.
>
> Du demonstrierst Deine UNFAEHIGKEIT zu Lesen sehr ueberzeugend!
>
Wo hast du meine Fragen denn beantwortet?

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 3:11:46 PM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>Typischer Fall von PEBKAC!
>Niemand hindert Dich, VOR einer solchen geplanten Umstellung die AHCI-
>Treiber als "Boot-Treiber" zu kennzeichnen.
>Oder mit SYSPREP.EXE /Generalize /... ein installiertes System wieder
>in den generischen Zustand zu versetzen, in dem alle vorhandenen Treiber
>"aktiv" sind.

Das muss man (a) wissen und (b) dran denken.

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 3:12:26 PM7/5/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>Dummerweise schrieb ich nirgendwo, dass ich mich auf eine Distribution
>beziehe.
>Ich schrieb Linux, d.h. Du darfst jetzt den KLEINSTEN GEMEINSAMEN NENNER
>finden!

Dummerweise lasse ich mir nicht von dir mein Hauptwerkzeug erklären.
Hättest Du Ansätze von Sozialverhalten, würde ich das eventuell
tolerieren.

Marc Haber

unread,
Jul 5, 2015, 3:31:03 PM7/5/15
to
Gernot Griese <ggr...@gmx.de> wrote:
>Wo hast du meine Fragen denn beantwortet?

Nirgends. Aber um mit ihm reden zu dürfen muss man Knowledge Base und
Technet mindestens komplett im Kopf parat haben.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 3:31:03 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Am 05.07.2015 um 20:10 schrieb Stefan Kanthak:

[...]

>> Typischer Fall von PEBKAC!
>> Niemand hindert Dich, VOR einer solchen geplanten Umstellung die AHCI-
>> Treiber als "Boot-Treiber" zu kennzeichnen.
>> Oder mit SYSPREP.EXE /Generalize /... ein installiertes System wieder
>> in den generischen Zustand zu versetzen, in dem alle vorhandenen Treiber
>> "aktiv" sind.
>
> Stand das irgendwo zur Diskussion?

<news:mnban0$302m$1...@adenine.netfront.net>
Lies den (Teil-)Thread statt Deine Unfaehigkeit zu demonstrieren!

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 3:45:42 PM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>Typischer Fall von PEBKAC!
>>Niemand hindert Dich, VOR einer solchen geplanten Umstellung die AHCI-
>>Treiber als "Boot-Treiber" zu kennzeichnen.
>>Oder mit SYSPREP.EXE /Generalize /... ein installiertes System wieder
>>in den generischen Zustand zu versetzen, in dem alle vorhandenen Treiber
>>"aktiv" sind.
>
> Das muss man (a) wissen und (b) dran denken.

Niemand hindert Dich, (a) Dir dieses Wissen durch einen als "Lernen"
wohlbekannten Vorgang anzueignen, und (b) es durch einen anderen, als
"Erinnern" benannten Vorgang spaeter zu nutzen.

JFTR: die mit Windows 2000 im letzten Jahrtausend eingefuehrte
Wiederherstellungskonsole, die jeder nicht voellig unfaehige
Windows-Installateur mit der Kommandozeile
WINNT.EXE /CmdCons /NoReboot /Unattend
(die ab Windows XP bereits waehrend der Installation z.B. in
der \I386\SVCPACK.INF aufgerufen werden kann) auf der Festplatte
installieren kann, erlaubt die Aenderung des Start-Parameters
von Treibern.

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 3:47:00 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 20:23 schrieb Stefan Kanthak:
> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 17:28 schrieb Stefan Kanthak:
>>> "Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>>
>>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>
>>>>> JFTR: hast Du auf Deinem Lieblingsspielzeug noch nie einen neuen Kernel
>>>>> oder eine neue initrd bauen muessen, weil dort ein Treiber fuer
>>>>> die neue Hardware gefehlt hat?!
>>>>
>>>> Nein, das passiert automatisch.
>>>
>>> Wann?
>>> Bau eine Festplatte mit installiertem Linux/UNIX in einen PC mit einem
>>> Festplattencontroller, der von den bisher installierten Treibern nicht
>>> unterstuetzt wird.
>>> MERKST DU WAS?
>>
>> Nur, dass du keine Ahnung von Linux hast.
>
> Du merkst also NICHTS!
>
>> Was verstehst du z.B. unter nicht installierten Treibern
>
> Nicht mal abschreiben kannst Du richtig.
> Ich schrieb "bisher installierten Treibern": das sind die, die weder
> im Kernel noch in der initrd vorhanden sind, also beim Bootvorgang
> nicht verwendet werden koennen.

Abgesehen davon, dass initrd veraltet ist: Beim Bootvorgang muss
zunächst das BIOS die Platte ansprechen können. Danach stehen alle
überhaupt nur vorhandenen Treiber zur Verfügung. Und jetzt nenne mir
doch bitte einen Festplattencontroller, für den in einem Standardkernel
kein Treiber vorhanden ist!

> Jeder nicht VOELLIG Ahnungslose kann das aus dem Kontext entnehmen.
>
>> und wozu muß man einen Kernel bauen?
>
> Schrieb ich das irgendwo, Dummerchen?
> Es soll Leute geben, die ziehen den Bau eines Kernels dem einer initrd
> vor.

ROTFL! Was sollte auch eine initrd ohne Kernel machen? Aber das ist noch
kein Grund, einen Kernel zu bauen, den gibt es auch fertig.

> Es gibt auch Umgebungen, in denen der Bau eines massgeschneiderten
> Kernels sinnvoll oder gar notwendig ist.

Bei denen wird man kaum auf die Idee kommen, die Hardware tauschen zu
wollen. Außerdem gibt es da häufig gar keine Festplatte, die man
umziehen könnte.

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 3:51:49 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 21:20 schrieb Stefan Kanthak:
> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 20:10 schrieb Stefan Kanthak:
>
> [...]
>
>>> Typischer Fall von PEBKAC!
>>> Niemand hindert Dich, VOR einer solchen geplanten Umstellung die AHCI-
>>> Treiber als "Boot-Treiber" zu kennzeichnen.
>>> Oder mit SYSPREP.EXE /Generalize /... ein installiertes System wieder
>>> in den generischen Zustand zu versetzen, in dem alle vorhandenen Treiber
>>> "aktiv" sind.
>>
>> Stand das irgendwo zur Diskussion?
>
> <news:mnban0$302m$1...@adenine.netfront.net>
> Lies den (Teil-)Thread statt Deine Unfaehigkeit zu demonstrieren!

<news:mnbk4r$39s$1...@news1.tnib.de>

Lies den Teilthread.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 4:09:53 PM7/5/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> Gernot Griese <ggr...@gmx.de> wrote:
>>Wo hast du meine Fragen denn beantwortet?

> Nirgends.

<news:mnbtgg$ehn$1...@adenine.netfront.net>

Bisher habé ich Dich nicht zu den Legasthenikern gerechnet.
Ab und zu irre ich mich aber auch mal.

> Aber um mit ihm reden zu dürfen muss man Knowledge Base und
> Technet mindestens komplett im Kopf parat haben.

Falsch.
Nur bereit und faehig, sinnentnehmend zu Lesen und zu Lernen, und
nicht mit den hierzugrupp leider ueblichen tumben Unterstellungen
und schwachsinnigem Dummschwatz das Niveau unter 0 zu halten.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 5, 2015, 4:09:55 PM7/5/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Am 05.07.2015 um 20:23 schrieb Stefan Kanthak:

[...]

>> Nicht mal abschreiben kannst Du richtig.
>> Ich schrieb "bisher installierten Treibern": das sind die, die weder
>> im Kernel noch in der initrd vorhanden sind, also beim Bootvorgang
>> nicht verwendet werden koennen.
>
> Abgesehen davon, dass initrd veraltet ist: Beim Bootvorgang muss
> zunächst das BIOS die Platte ansprechen können. Danach

Dein Linux bootet ohne LILO, GRUB oder einen anderen Boot-Manager/Lader?

> stehen alle überhaupt nur vorhandenen Treiber zur Verfügung.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Deine Merkbefreiung hast Du Dir redlich verdient, Dummkopf!

> Und jetzt nenne mir doch bitte einen Festplattencontroller, für den
> in einem Standardkernel kein Treiber vorhanden ist!

Deine Fragen zu Linux sind hier OT.

Damit Du wieder OnT wirst: zaehl doch mal die Geraete auf, fuer die
es einen Windows-Treiber gibt, aber keinen Linux-Treiber!

[ GIGO entsorgt ]

Peter Faust

unread,
Jul 5, 2015, 4:25:21 PM7/5/15
to
Gernot Griese schrieb:

> Am 05.07.2015 um 20:40 schrieb Peter Faust:
>> Gernot Griese schrieb:

>>> Und wo gibt es so etwas bei Linux? Wie sollte man einen solchen Treiber
>>> 'installieren'?
>>
>> Ich nutze Windows XP: Da macht man einen Rechtsklick auf ne *.inf oder startet
>> einen Installer. Mit Linux kenne ich mich nicht gut genug aus, meine mich aber
>> an ein sudo apt-get install oder auch --buildirgendwas zu erinnern.
>>
> Im Regelfall sind alle Treiber bereits in Form von Kernelmodulen
> vorhanden. In Ausnahmefällen muss man tatsächlich mal ein Modul
> nachinstallieren, was effektiv nicht viel mehr bedeutet, als es ins
> passende Verzeichnis zu kopieren. Und in noch selteneren Fällen muß man
> sich den Quelltext besorgen und gegen den Kernel kompilieren bzw. linken.

Das habe ich lange vor Linux auf dem Amiga gemacht, um SCSI-Laufwerke darauf
lauffähig zu bekommen: Schon wieder vergessen, Windows geht einfacher...

>> In einer Linux-Gruppe dürfte sowas aber leicht in Erfahrung zu bringen sein.
>
> Nö, da werden solche Trivialitäten als bekannt vorausgesetzt.

Solches Denken ist ein schwerer Fehler und sorgt nur für Streit zwischen
Spezialisten und Neulingen. Wenn dann noch Verbohrtheit und Altersstarrsinn
dazukommt, dann ist es schnell vorbei mit "frischem Blut". Linux wird mit
eben dieser Einstellung seiner jetzigen Nutzer niemals eine akzeptable
Verbreitung finden. Böse Zungen vermuten natürlich Absicht zu Lasten der
Windowsnutzer und zum Profit der Windowshersteller. Mist. Falsche Gruppe.

> PS: Was der Kanthaken wohl meinte war, dass alle zum Booten benötigten
> Kernelmodule in der initrd, soweit eine solche überhaupt noch verwendet
> wird, enthalten sein müssen. Das ist bei Standardinstallationen aber
> üblicherweise der Fall weshalb es auch meistens unproblematisch ist,
> eine Systemplatte von einem in einen anderen Rechner umzuziehen.

Mein 12er Ubuntu lief von CD - bisher auf allen genutzten Rechnern ohne
irgendwas "nachinstallieren" zu müssen. Erst im letzten Jahr dem "Update"
auf ein 14er Ubuntu habe ich einen eigenen Rechner spendiert. Läuft fast
so gut wie mein XP. ;->

Gruß, Peter

P.S.: Glückwunsch! Du hast es schon zur "Unfähigkeit" geschafft. Respekt!
Nur noch ein paar weitere Postings mit diesem abgehalfterten alten Mann
austauschen und du kannst dich über "Merkbefreit" und "Vollidiot" freuen.
Aber gib dich keiner Illusion hin: Ein *PLONK* dauert /etwas/ länger... ;->

--
˙ʇɥɔıu ɹıɯ ɹnu 'uǝʃʃɐɟǝƃ uǝʃʃɐ ʇɐɥ uǝqǝ˥ uıǝW
:uǝɥǝʇs uıǝʇsqɐɹ⅁ ɯǝuıǝɯ ɟnɐ uuɐʍpuǝƃɹı ǝpɹǝnʍ uuɐp
ʇǝʇɹɐʍɹǝ ɹıɯ uoʌ uɐɯ sɐʍ 'ǝpɹǝnʍ unʇ ɹǝɯɯı ɥɔı uuǝM

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 4:35:51 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 22:23 schrieb Peter Faust:
> Gernot Griese schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 20:40 schrieb Peter Faust:
>>> Gernot Griese schrieb:
>
>>>> Und wo gibt es so etwas bei Linux? Wie sollte man einen solchen Treiber
>>>> 'installieren'?
>>>
>>> Ich nutze Windows XP: Da macht man einen Rechtsklick auf ne *.inf oder startet
>>> einen Installer. Mit Linux kenne ich mich nicht gut genug aus, meine mich aber
>>> an ein sudo apt-get install oder auch --buildirgendwas zu erinnern.
>>>
>> Im Regelfall sind alle Treiber bereits in Form von Kernelmodulen
>> vorhanden. In Ausnahmefällen muss man tatsächlich mal ein Modul
>> nachinstallieren, was effektiv nicht viel mehr bedeutet, als es ins
>> passende Verzeichnis zu kopieren. Und in noch selteneren Fällen muß man
>> sich den Quelltext besorgen und gegen den Kernel kompilieren bzw. linken.
>
> Das habe ich lange vor Linux auf dem Amiga gemacht, um SCSI-Laufwerke darauf
> lauffähig zu bekommen: Schon wieder vergessen, Windows geht einfacher...
>
Wenn man die zur gewünschten Version passende Hardware hat. Sonst geht
auch manchmal gar nichts.

>>> In einer Linux-Gruppe dürfte sowas aber leicht in Erfahrung zu bringen sein.
>>
>> Nö, da werden solche Trivialitäten als bekannt vorausgesetzt.
>
> Solches Denken ist ein schwerer Fehler und sorgt nur für Streit zwischen
> Spezialisten und Neulingen. Wenn dann noch Verbohrtheit und Altersstarrsinn
> dazukommt, dann ist es schnell vorbei mit "frischem Blut". Linux wird mit
> eben dieser Einstellung seiner jetzigen Nutzer niemals eine akzeptable
> Verbreitung finden. Böse Zungen vermuten natürlich Absicht zu Lasten der
> Windowsnutzer und zum Profit der Windowshersteller. Mist. Falsche Gruppe.
>
Die Gründe liegen eher woanders.

> Mein 12er Ubuntu lief von CD - bisher auf allen genutzten Rechnern ohne
> irgendwas "nachinstallieren" zu müssen. Erst im letzten Jahr dem "Update"
> auf ein 14er Ubuntu habe ich einen eigenen Rechner spendiert. Läuft fast
> so gut wie mein XP. ;->

Läuft dein XP auch von CD auf allen genutzten Rechnern?

Gernot

Gernot Griese

unread,
Jul 5, 2015, 4:47:21 PM7/5/15
to
Am 05.07.2015 um 22:09 schrieb Stefan Kanthak:
> "Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:
>
>> Am 05.07.2015 um 20:23 schrieb Stefan Kanthak:
>
> [...]
>
>>> Nicht mal abschreiben kannst Du richtig.
>>> Ich schrieb "bisher installierten Treibern": das sind die, die weder
>>> im Kernel noch in der initrd vorhanden sind, also beim Bootvorgang
>>> nicht verwendet werden koennen.
>>
>> Abgesehen davon, dass initrd veraltet ist: Beim Bootvorgang muss
>> zunächst das BIOS die Platte ansprechen können. Danach
>
> Dein Linux bootet ohne LILO, GRUB oder einen anderen Boot-Manager/Lader?
>
Du solltest dich mal über die Funktionsweise von GRUB2 informieren.

>> stehen alle überhaupt nur vorhandenen Treiber zur Verfügung.
> ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
> Deine Merkbefreiung hast Du Dir redlich verdient, Dummkopf!
>
Unter Windows stehen also auch alle nicht vorhandenen Treiber zur Verfügung?

>> Und jetzt nenne mir doch bitte einen Festplattencontroller, für den
>> in einem Standardkernel kein Treiber vorhanden ist!
>
> Deine Fragen zu Linux sind hier OT.
>

Entschuldigung, du hattest mit Linux angefangen.

> Damit Du wieder OnT wirst: zaehl doch mal die Geraete auf, fuer die
> es einen Windows-Treiber gibt, aber keinen Linux-Treiber!
>

Es ging um Festplattenkontroler. Aber, um das Theme abzuschließen: Ein
standardmäßig installiertes Linux läuft im allgemeinen ohne Eingriffe
auf jedem Rechner mit passender CPU-Architektur, ein standardmäßig
installiertes Windows nicht.

Jörg Tewes

unread,
Jul 5, 2015, 7:52:48 PM7/5/15
to
Marc Haber schrieb:
> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>> Sherlock <sherl...@gmx.net> wrote:
>>>>Weiterhin müsste es auch in RMs auftreten, nach Übertragung des Systems auf
>>>>andere Hardware...
>>>
>>> Das führt unter Windows ja sowieso regelmäßig zu größten Problemen.
>>
>>Gluecklicherweise nur bei VOELLIG Ahnungslosen!
>>Alle anderen verwenden SYSPREP.EXE /Generalize /...
>
> Alle Windows-Leute in meiner Umgebung (ja, auch die die für tausende
> von Euro an Kunden verkauft werden) würden an dieser Stelle ohne mit
> der Wimper zu zucken zur Neuinstallation greifen.

Ich denke ich kenne auch Linux Leute die Unsinn machen weil sie es nicht
besser wissen. Unterschied ist halt, das Linux Leute weniger sind, es
auch weniger solche gibt die Blödsinn machen.


Bye Jörg

--
"Summoned, I take the place that has been prepared for me. I am Grey.
I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand
between the darkness and the light."
(Delenn, "All Alone in the Night")

Jörg Tewes

unread,
Jul 5, 2015, 7:55:53 PM7/5/15
to
Marc Haber schrieb:
> Gernot Griese <ggr...@gmx.de> wrote:
>>Wo hast du meine Fragen denn beantwortet?
>
> Nirgends. Aber um mit ihm reden zu dürfen muss man Knowledge Base und
> Technet mindestens komplett im Kopf parat haben.

Sowas gibts auch bei Linux?


Bye Jörg

--
"Ivanova is always right! I will listen to Ivanova!
I will not ignore Ivanova's recommendations!
Ivanova is god!"
(Ivanova in "A Voice in the Wilderness")

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 2:08:29 AM7/6/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

[...]

> Es ging um Festplattenkontroler. Aber, um das Theme abzuschließen: Ein
> standardmäßig installiertes Linux läuft im allgemeinen ohne Eingriffe
> auf jedem Rechner mit passender CPU-Architektur, ein standardmäßig
> installiertes Windows nicht.

schrieb der Ahnungslose, der weder Windows Embedded noch WindowsToGo
kennt.

Helmut Hullen

unread,
Jul 6, 2015, 2:16:59 AM7/6/15
to
Hallo, Stefan,

Du meintest am 06.07.15:

>> Es ging um Festplattenkontroler. Aber, um das Theme abzuschließen:
>> Ein standardmäßig installiertes Linux läuft im allgemeinen ohne
>> Eingriffe auf jedem Rechner mit passender CPU-Architektur, ein
>> standardmäßig installiertes Windows nicht.

> schrieb der Ahnungslose, der weder Windows Embedded noch WindowsToGo
> kennt.

"Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser."
- Konfuzius


Viele Gruesse!
Helmut

hpm/Sherlock: Die gesamte Gruppe ist ein Experimentalprojekt meinerseits.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 2:22:04 AM7/6/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

> Läuft dein XP auch von CD auf allen genutzten Rechnern?

Selbstverstaendlich.
Um Deine naechste Frage gleich vorweg zu beantworten: von USB ebenfalls.
Und per PXE booten kann es auch...

Lies einfach die von Microsoft fuer Windows XP erstellte und mit diesem
gelieferte Dokumentation, BEVOR Du hier triviale Anfaengerfragen stellst!

JFTR: unter <https://technet.microsoft.com/> sowie
<https://msdn.microsoft.com/> stellt Microsoft diese Dokumentation
sogar Dir zum Lesen zur Verfuegung.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 2:50:03 AM7/6/15
to
"Gernot Griese" <ggr...@gmx.de> schrieb:

[...]

> Im Regelfall sind alle Treiber bereits in Form von Kernelmodulen
> vorhanden.

Korrekt.
Siehe %SystemRoot%\System32\Drivers\*.SYS, oder bewundere die Ausgabe
von DISM.EXE [/Image:<...>] /Get-Drivers /All

Diese Trivialitaet koenntest selbst Du in der Dokumentation zu Windows
finden!

> In Ausnahmefällen muss man tatsächlich mal ein Modul nachinstallieren,
> was effektiv nicht viel mehr bedeutet, als es ins passende Verzeichnis
> zu kopieren.

Korrekt. Effektiv macht man das mit dem Geraetemanager, oder mit
DISM.EXE [/Image:<...>] /Add-Driver /...

Auch diese Trivialitaet koenntest selbst Du in der Dokumentation zu
Windows finden!

> Und in noch selteneren Fällen muß man sich den Quelltext besorgen und
> gegen den Kernel kompilieren bzw. linken.

Korrekt.
Fuer solche seltenen Faelle stellt Microsoft seit ueber 20 Jahren die
"Windows Driver Kit" genannte Entwicklungsumgebung bereit, samt
umfangreicher Dokumentation. LIES MAL!

>> In einer Linux-Gruppe dürfte sowas aber leicht in Erfahrung zu bringen sein.
>
> Nö, da werden solche Trivialitäten als bekannt vorausgesetzt.

Ach?
Offensichtlich sind weder Dir noch Marc die Trivialitaeten des Systems,
das hier OnT ist, bekannt.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 3:18:27 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:

[...]

>>Das Aequivalent bei Linux ist die initrd,
>
> richtig
>
>> in die auch nicht alle
>>vorhandenen Treiber eingebaut werden, sondern nur die zum Betrieb der
>>beim Bau der initrd vorhandenen Hardware noetigen.
>
> Nicht richtig. Das ist distributionsabhängig.
>
> Aus man initramfs.conf(5) eines Debian-Systems:

[...]

> | The default setting is most.

Aus der Dokumentation zu Windows 7:

; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
; 1 Load all iSCSI boot drivers
; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot drivers
; 4 Load all USB boot drivers

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control]
"BootDriverFlags"=dword:7

Peter Faust

unread,
Jul 6, 2015, 3:27:25 AM7/6/15
to
Gernot Griese schrieb:

> Am 05.07.2015 um 22:23 schrieb Peter Faust:
>> Gernot Griese schrieb:

>>> Im Regelfall sind alle Treiber bereits in Form von Kernelmodulen
>>> vorhanden. In Ausnahmefällen muss man tatsächlich mal ein Modul
>>> nachinstallieren, was effektiv nicht viel mehr bedeutet, als es ins
>>> passende Verzeichnis zu kopieren. Und in noch selteneren Fällen muß man
>>> sich den Quelltext besorgen und gegen den Kernel kompilieren bzw. linken.
>>
>> Das habe ich lange vor Linux auf dem Amiga gemacht, um SCSI-Laufwerke darauf
>> lauffähig zu bekommen: Schon wieder vergessen, Windows geht einfacher...
>>
> Wenn man die zur gewünschten Version passende Hardware hat. Sonst geht
> auch manchmal gar nichts.

Nun, das ist der Grund für die fetten DVDs von Windows: Alles irgendwie mit
Treibern zu allen auf der Welt gebauten Hardware drauf. Deshalb funktioniert
die Installation von Windows ja auch in den meisten Fällen auf Anhieb. Und wo
es keinen spezifischen Treiber gibt, da wird dann eben so ein Standardtreiber
genommen. Passt nicht perfekt und nutzt nur Minimalfunktionen, aber läuft.

>>> Nö, da werden solche Trivialitäten als bekannt vorausgesetzt.
>>
>> Solches Denken ist ein schwerer Fehler und sorgt nur für Streit zwischen
>> Spezialisten und Neulingen. Wenn dann noch Verbohrtheit und Altersstarrsinn
>> dazukommt, dann ist es schnell vorbei mit "frischem Blut". Linux wird mit
>> eben dieser Einstellung seiner jetzigen Nutzer niemals eine akzeptable
>> Verbreitung finden. Böse Zungen vermuten natürlich Absicht zu Lasten der
>> Windowsnutzer und zum Profit der Windowshersteller. Mist. Falsche Gruppe.
>>
> Die Gründe liegen eher woanders.

Und die wären wo angesiedelt?
Der Preis ist es nicht: Fast kostenlos und/oder billich geht immer.
Installations-CD besorgen auch nicht: Liegt fertig am Kiosk aus.
Installationsaufwand? Ist mit Einlegen und Kaffee trinken bei Windows gleich.

Ah! Ich habs! Vorurteile und Berührungsängste, Neophobie!

So: Und wer eliminiert jetzt diese Ängste?

(Vorsicht - Das ist eine Fangfrage, die auch für diese Gruppe hier gilt! :-)

>> Mein 12er Ubuntu lief von CD - bisher auf allen genutzten Rechnern ohne
>> irgendwas "nachinstallieren" zu müssen. Erst im letzten Jahr dem "Update"
>> auf ein 14er Ubuntu habe ich einen eigenen Rechner spendiert. Läuft fast
>> so gut wie mein XP. ;->
>
> Läuft dein XP auch von CD auf allen genutzten Rechnern?

Keine Ahnung - Eine solche Nutzung habe ich nie benötigt. Geht das überhaupt?
Ist Windows überhaupt als Livesystem angedacht? Ok, zu Reparatur bzw. Diagnose
kann man die CD/DVD nutzen...

Ubuntu habe ich erst nur zum testen von CD bzw. später mal USB-Stick genutzt:
Solcherlei Dinge wie z.B. Knoppix ist eben genau dazu gedacht ein Linux zu
testen, und nicht damit zu arbeiten. Sozusagen zum anfixen sehr gut geeignet.

Eine spätere, feste installation war mir persönlich lieber - Geschmackssache.

Gruß, Peter

--
˙ɐıɯǝʃnq ɔıɯǝpɐɔɐ s,ʇɐɥʇ 'sǝ⅄

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 4:57:19 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>Das Aequivalent bei Linux ist die initrd,
>>
>> richtig
>>
>>> in die auch nicht alle
>>>vorhandenen Treiber eingebaut werden, sondern nur die zum Betrieb der
>>>beim Bau der initrd vorhandenen Hardware noetigen.
>>
>> Nicht richtig. Das ist distributionsabhängig.
>>
>> Aus man initramfs.conf(5) eines Debian-Systems:
>
>[...]
>
>> | The default setting is most.
>
>Aus der Dokumentation zu Windows 7:
>
>; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
>; 1 Load all iSCSI boot drivers
>; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot drivers
>; 4 Load all USB boot drivers

Damit ist ja der Beweis erbracht, dass Windows Handarbeit braucht,
bevor man es transplantiert; die von mir verwendete Linux-Distribution
nicht.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 4:57:32 AM7/6/15
to
Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>> Gernot Griese <ggr...@gmx.de> wrote:
>>>Wo hast du meine Fragen denn beantwortet?
>>
>> Nirgends. Aber um mit ihm reden zu dürfen muss man Knowledge Base und
>> Technet mindestens komplett im Kopf parat haben.
>
>Sowas gibts auch bei Linux?

Da sind es die Sourcen.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 4:59:18 AM7/6/15
to
Peter Faust <peter.f...@t-online.de> wrote:
>Gernot Griese schrieb:
>Nun, das ist der Grund für die fetten DVDs von Windows: Alles irgendwie mit
>Treibern zu allen auf der Welt gebauten Hardware drauf. Deshalb funktioniert
>die Installation von Windows ja auch in den meisten Fällen auf Anhieb.

Das ist bei Linux ebenfalls der Fall (ausgenommen die allerneuste
Hardware, zugegeben).

> Und wo
>es keinen spezifischen Treiber gibt, da wird dann eben so ein Standardtreiber
>genommen. Passt nicht perfekt und nutzt nur Minimalfunktionen, aber läuft.

Auch das ist bei Linux der Fall.

Windows hat halt zusätzlich das hausgemachte Problem, dass der
Grafiktreiber zum essenziellen "must have" zählt, weil es seit NT 4
keinen brauchbaren Textmodus (mehr) gibt.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 5:05:11 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>Offensichtlich sind weder Dir noch Marc die Trivialitaeten des Systems,
>das hier OnT ist, bekannt.

Ich habe insbesondere hier nie behauptet, mich mit Windows
auszukennen.

Dummerweise schaffe ich es regelmäßig, mit nur durchschnittlicher
Recherchezeit Probleme, bei denen die mir IRL bekannten
Windows-Experten nur noch mit den Schultern zucken und eins der vier
"R"-Worte murmeln, dann doch selbst zu lösen. Nicht selten mit Hilfe
von hier.

Mehr muss ich nicht über Windows wissen, und mehr will ich auch gar
nicht über Windows wissen. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich mit
Windows besser als unbedingt notwendig auszukennen. Am Ende kommt noch
jemand auf die Idee, mich für ein Windows-Projekt bezahlen zu wollen.

Grüße
Marc


P.S.: Das ist übrigens auch der Grund, warum ich nur die
Herstellerzertifizierungen habe, die man mir aufgrund "normaler"
Leistungen verliehen hat. Wenn ich in irgend einem Produkt
zertifiziert bin, laufe ich Gefahr, keine anderen Projekte mehr zu
bekommen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 5:12:48 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:

[...]

>>Aus der Dokumentation zu Windows 7:
>>
>>; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
>>; 1 Load all iSCSI boot drivers
>>; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot drivers
>>; 4 Load all USB boot drivers
>
> Damit ist ja der Beweis erbracht, dass Windows Handarbeit braucht,
> bevor man es transplantiert; die von mir verwendete Linux-Distribution
> nicht.

Umgekehrt ist es richtig: Windows hat einen anderen Default-Wert als
die von Dir verwendete Linux-Distribution.
Windows versucht damit NICHT, bei JEDEM Booten eine ganze Menge
ueberfluessiger Treiber zu laden. Deine Linux-Distribution dagegen
macht diesen Bloedsinn.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 5:26:17 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> Peter Faust <peter.f...@t-online.de> wrote:

>> Nun, das ist der Grund für die fetten DVDs von Windows:

Wie fett ist denn die Installations-DVD von (beispielsweise) Marcs
bevorzugter Linux-Distribution?
AUTSCH! Das ist nicht eine DVD, sondern gleich 3:

<http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/i386/iso-dvd/>

debian-8.1.0-i386-DVD-1.iso 2015-06-06 16:02 3.7G
debian-8.1.0-i386-DVD-2.iso 2015-06-06 16:02 4.3G
debian-8.1.0-i386-DVD-3.iso 2015-06-06 16:02 4.4G

<http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-dvd/>

debian-8.1.0-amd64-DVD-1.iso 2015-06-06 17:33 3.7G
debian-8.1.0-amd64-DVD-2.iso 2015-06-06 17:33 4.4G
debian-8.1.0-amd64-DVD-3.iso 2015-06-06 17:33 4.4G

Zum Vergleich die DVDs der Windows 10 Insider Preview:

<http://windows.microsoft.com/de-de/windows/preview-iso>

Windows 10 Insider Preview (x64) - Build 10162 (3.88 GB)
Windows 10 Insider Preview (x86) - Build 10162 (2.89 GB)

Die sind ja gar nicht fetter als die Debian-ISOs!

Helmut Hullen

unread,
Jul 6, 2015, 5:38:10 AM7/6/15
to
Hallo, Stefan,

Du meintest am 06.07.15:

>>> Aus der Dokumentation zu Windows 7:
>>>
>>> ; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
>>> ; 1 Load all iSCSI boot drivers
>>> ; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot
>>> drivers ; 4 Load all USB boot drivers

>> Damit ist ja der Beweis erbracht, dass Windows Handarbeit braucht,
>> bevor man es transplantiert; die von mir verwendete
>> Linux-Distribution nicht.

> Umgekehrt ist es richtig: Windows hat einen anderen Default-Wert als
> die von Dir verwendete Linux-Distribution.
> Windows versucht damit NICHT, bei JEDEM Booten eine ganze Menge
> ueberfluessiger Treiber zu laden. Deine Linux-Distribution dagegen
> macht diesen Bloedsinn.

Linux lädt beim Booten nicht "eine ganze Menge überflüssiger Treiber".
Du irrst mal wieder.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 5:53:19 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>Offensichtlich sind weder Dir noch Marc die Trivialitaeten des Systems,
>>das hier OnT ist, bekannt.
>
> Ich habe insbesondere hier nie behauptet, mich mit Windows
> auszukennen.

Ich weiss.
Dennoch schreibst Du Bloedsinn wie in <news:mnb6sp$4j5$1...@news1.tnib.de>
oder versuchst, aus dem vor Jahren bei XP beobachteten Verhalten
Rueckschluesse auf das Verhalten aktueller Windows-Versionen zu
ziehen. Das geht dann immer wieder in die Hose.

> Dummerweise schaffe ich es regelmäßig, mit nur durchschnittlicher
> Recherchezeit Probleme, bei denen die mir IRL bekannten
> Windows-Experten nur noch mit den Schultern zucken und eins der vier
> "R"-Worte murmeln, dann doch selbst zu lösen. Nicht selten mit Hilfe
> von hier.

PS: ich habe oft genug Testern/Systembetreuern, die beim Hersteller
eines Nicht-Windows-Systems schon jahrelang gearbeitet haben,
vorgefuehrt, wie angeblich "unmoegliche" Dinge funktionieren.
Sinnentnehmendes Lesen der offiziellen Dokumentation war dafuer
i.d.R. ausreichend...

"Windows Server can be run by an idiot ... an typically is" koennte
Dir bekannt sein.
Die wenigsten "Experten" kennen Windows wirklich, und haben zudem meist
wenig Lust, sich auch nur die Trivialitaeten, von denen ich hierzufred
schrieb, anzueignen.

> Mehr muss ich nicht über Windows wissen, und mehr will ich auch gar
> nicht über Windows wissen. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich mit
> Windows besser als unbedingt notwendig auszukennen. Am Ende kommt noch
> jemand auf die Idee, mich für ein Windows-Projekt bezahlen zu wollen.

Schick sie zu mir.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 6:24:33 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>
>[...]
>
>>>Aus der Dokumentation zu Windows 7:
>>>
>>>; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
>>>; 1 Load all iSCSI boot drivers
>>>; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot drivers
>>>; 4 Load all USB boot drivers
>>
>> Damit ist ja der Beweis erbracht, dass Windows Handarbeit braucht,
>> bevor man es transplantiert; die von mir verwendete Linux-Distribution
>> nicht.
>
>Umgekehrt ist es richtig: Windows hat einen anderen Default-Wert als
>die von Dir verwendete Linux-Distribution.

Genau so meinte ich das.

>Windows versucht damit NICHT, bei JEDEM Booten eine ganze Menge
>ueberfluessiger Treiber zu laden. Deine Linux-Distribution dagegen
>macht diesen Bloedsinn.

Nein, Linux guckt in der Deviceliste, welche Devices da sind und lädt
dann zielgerichtet genau die Treiber die es braucht.

Probiert Windows wirklich jeden Treiber durch?

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 6:29:42 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
>> Peter Faust <peter.f...@t-online.de> wrote:
>
>>> Nun, das ist der Grund für die fetten DVDs von Windows:
>
>Wie fett ist denn die Installations-DVD von (beispielsweise) Marcs
>bevorzugter Linux-Distribution?

>AUTSCH! Das ist nicht eine DVD, sondern gleich 3:

AUTSCH! ANFÄNGERFEHLER!!! Du bist ja VÖLLIG AHNUNGSLOS!!! Dass es ein
Netinst-Image gibt, ist ja erst seit dem letzten Jahrtausend so!!!

|http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-cd/
|
|debian-8.1.0-amd64-netinst.iso 2015-06-06 16:20 247M

Bei Windows lädt man sich nach der Installation von der DVD ja auch
erstmal das eigentliche Betriebssystem aus dem Internet herunter.
Heißt halt "Updates installieren", und man hat nicht die Wahl sich
alles vorab als DVD-Image herunterzuladen, sondern muss sich das Zeug
aufwendig und unsupported slipstreamen, falls das Zielsystem kein
Internet hat.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 6:30:26 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Windows Server can be run by an idiot ... an typically is" koennte
>Dir bekannt sein.
>Die wenigsten "Experten" kennen Windows wirklich, und haben zudem meist
>wenig Lust, sich auch nur die Trivialitaeten, von denen ich hierzufred
>schrieb, anzueignen.

Und deswegen solltest Du Dich mal ein wenig von Deinem Hohen Ross
herablassen. Du würdest der Welt damit einen Dienst erweisen.

Grüße
Marc

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 6:32:32 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> Mehr muss ich nicht über Windows wissen, und mehr will ich auch gar
>> nicht über Windows wissen. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich mit
>> Windows besser als unbedingt notwendig auszukennen. Am Ende kommt noch
>> jemand auf die Idee, mich für ein Windows-Projekt bezahlen zu wollen.
>
>Schick sie zu mir.

Mach Dir ein brauchbares Xing-Profil, dann finden sie auch Dich.

Grüße
Marc

Helmut Hullen

unread,
Jul 6, 2015, 6:41:35 AM7/6/15
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 06.07.15:

>>> Mehr muss ich nicht über Windows wissen, und mehr will ich auch gar
>>> nicht über Windows wissen. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich mit
>>> Windows besser als unbedingt notwendig auszukennen. Am Ende kommt
>>> noch jemand auf die Idee, mich für ein Windows-Projekt bezahlen zu
>>> wollen.

>> Schick sie zu mir.

> Mach Dir ein brauchbares Xing-Profil, dann finden sie auch Dich.

Dann müsste er ja seine vermeintliche Anonymität aufgeben.
Wenn aber bereits die "ladungsfähige Adresse" ausreicht, dann sollte
schon eine Anfrage beim Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt
München weiterhelfen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 6:48:38 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

[...]

> Bei Windows lädt man sich nach der Installation von der DVD ja auch
> erstmal das eigentliche Betriebssystem aus dem Internet herunter.

AUTSCH!
Schrieb ich schon mal, dass Du bei Windows VOELLIG ahnungslos bist?

> Heißt halt "Updates installieren",

Das sind UPDATES. Ein "Repository" mit Windows "komplett" gibt's nicht.

> und man hat nicht die Wahl sich alles vorab als DVD-Image herunterzuladen,

AUTSCH!
VOELLIG Ahnungslos!
<https://support.microsoft.com/en-us/kb/913086/en-us>
Bietet Microsoft aber erst seit 9.5 Jahren an...

> sondern muss sich das Zeug aufwendig und unsupported slipstreamen,

Wieder falsch.
"Slipstreaming" ist letztes Jahrtausend, Stand NT5.x.
Und selbstverstaendlich war das NICHT unsupported.
Seit NT6.x gibt es die "Offline Installation": damit koennen sowohl
Updates als auch Treiber als auch Anwendungen integriert werden.

> falls das Zielsystem kein Internet hat.

Wie funktioniert nochmal die Debian "netinst"-CD ohne Internet?

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 7:05:05 AM7/6/15
to
Hel...@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:
>Du meintest am 06.07.15:
>>>> Mehr muss ich nicht über Windows wissen, und mehr will ich auch gar
>>>> nicht über Windows wissen. Ich habe keinerlei Ambitionen, mich mit
>>>> Windows besser als unbedingt notwendig auszukennen. Am Ende kommt
>>>> noch jemand auf die Idee, mich für ein Windows-Projekt bezahlen zu
>>>> wollen.
>
>>> Schick sie zu mir.
>
>> Mach Dir ein brauchbares Xing-Profil, dann finden sie auch Dich.
>
>Dann müsste er ja seine vermeintliche Anonymität aufgeben.
>Wenn aber bereits die "ladungsfähige Adresse" ausreicht, dann sollte
>schon eine Anfrage beim Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt
>München weiterhelfen.

Ich meine ja nicht dass man ihn findet um ihm eine reinzuhauen,
sondern dass man ihn findet um ihm Geld zu geben.

Freiberufler leben davon dass sie gefunden werden.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 7:15:40 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>
>>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>
>>[...]
>>
>>>>Aus der Dokumentation zu Windows 7:
>>>>
>>>>; 0 No special boot drivers are loaded (this is the default value)
>>>>; 1 Load all iSCSI boot drivers
>>>>; 2 Load all Virtual Hard Disk (VHD) and Secure Digital (SD) boot drivers
>>>>; 4 Load all USB boot drivers
>>>
>>> Damit ist ja der Beweis erbracht, dass Windows Handarbeit braucht,
>>> bevor man es transplantiert; die von mir verwendete Linux-Distribution
>>> nicht.
>>
>>Umgekehrt ist es richtig: Windows hat einen anderen Default-Wert als
>>die von Dir verwendete Linux-Distribution.
>
> Genau so meinte ich das.
>
>>Windows versucht damit NICHT, bei JEDEM Booten eine ganze Menge
>>ueberfluessiger Treiber zu laden. Deine Linux-Distribution dagegen
>>macht diesen Bloedsinn.
>
> Nein, Linux guckt in der Deviceliste,

Wer erstellt wann diese Liste?
Wie stellt der Kernel fest, welche SATA-, SCSI-, SAS-, USB-Geraete
angeschlossen sind, ohne die Treiber fuer die jeweiligen Controller
geladen zu haben?

> welche Devices da sind und lädt dann zielgerichtet genau die Treiber
> die es braucht.

Anhand welcher Metadaten weiss der Kernel, welcher Treiber welche
Geraete unterstuetzt, und ggf. von welchen anderen Treibern er
abhaengig ist, oder in welcher Reihenfolge die Treiber geladen
werden muessen?

> Probiert Windows wirklich jeden Treiber durch?

Nein.
Es laedt die Treiber, die zu den o.g. "Boot Gruppen" gehoeren, unter
Beachtung der in der Registry eingetragenen Abhaengigkeiten.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 7:36:48 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> Nein, Linux guckt in der Deviceliste,
>
>Wer erstellt wann diese Liste?

Ich kann mir vorstellen, dass sich die Busse enumerieren lassen.

>Wie stellt der Kernel fest, welche SATA-, SCSI-, SAS-, USB-Geraete
>angeschlossen sind, ohne die Treiber fuer die jeweiligen Controller
>geladen zu haben?

Er lädt die Treiber für die jeweiligen Controller. Wie sonst?

>> welche Devices da sind und lädt dann zielgerichtet genau die Treiber
>> die es braucht.
>
>Anhand welcher Metadaten weiss der Kernel, welcher Treiber welche
>Geraete unterstuetzt, und ggf. von welchen anderen Treibern er
>abhaengig ist, oder in welcher Reihenfolge die Treiber geladen
>werden muessen?

Ohne es konkret zu wissen, gehe ich mal davon aus, dass es eine
Möglichkeit gibt, festzustellen, für welche Geräte sich bereits ein
Treiber verantwortlich fühlt und für welche nicht. Den Rest dürften
allfällig bereits vorhandene Hotplug-Mechanismen analog erledigen.

>> Probiert Windows wirklich jeden Treiber durch?
>
>Nein.
>Es laedt die Treiber, die zu den o.g. "Boot Gruppen" gehoeren, unter
>Beachtung der in der Registry eingetragenen Abhaengigkeiten.

Also hast Du selbst Unsinn geschrieben.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 7:38:40 AM7/6/15
to
Ich snippe mal alles, was Du absichtlich mißverstanden hast, um selbst
besser dazustehen.

Möchtest Du nicht mal einen Newsreader verwenden, der mit
normgerechten Subjectwechseln klar kommt?

"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> falls das Zielsystem kein Internet hat.
>
>Wie funktioniert nochmal die Debian "netinst"-CD ohne Internet?

Dann nimmt man die DVDs. Und zwar nur dann.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 7:42:36 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

[...]

> AUTSCH! ANFÄNGERFEHLER!!! Du bist ja VÖLLIG AHNUNGSLOS!!! Dass es ein
> Netinst-Image gibt, ist ja erst seit dem letzten Jahrtausend so!!!
>
> |http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-cd/
> |
> |debian-8.1.0-amd64-netinst.iso 2015-06-06 16:20 247M

Igitt, was fuer ein BLOAT!

| DIR \TFTPDRoot\boot\pe*.wim
...
| 12.04.2011 11:19 170.252.957 PE_AMD64.WIM
| 21.11.2010 04:17 146.360.185 PE_X86.WIM

Fuer bootmgr, BCD, boot.sdi und memtest.exe darfst Du noch 5 MB aufschlagen.

Wolfgang Bauer

unread,
Jul 6, 2015, 7:51:24 AM7/6/15
to
Marc Haber schrieb:

> Ich snippe mal alles, was Du absichtlich mißverstanden hast, um selbst
> besser dazustehen.

Wer denn? Ich finde den Beitrag nicht.

Wolfgang

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 7:52:19 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> AUTSCH! ANFÄNGERFEHLER!!! Du bist ja VÖLLIG AHNUNGSLOS!!! Dass es ein
>> Netinst-Image gibt, ist ja erst seit dem letzten Jahrtausend so!!!
>>
>> |http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-cd/
>> |
>> |debian-8.1.0-amd64-netinst.iso 2015-06-06 16:20 247M
>
>Igitt, was fuer ein BLOAT!
>
>| DIR \TFTPDRoot\boot\pe*.wim
>...
>| 12.04.2011 11:19 170.252.957 PE_AMD64.WIM
>| 21.11.2010 04:17 146.360.185 PE_X86.WIM
>
>Fuer bootmgr, BCD, boot.sdi und memtest.exe darfst Du noch 5 MB aufschlagen.

Windows PE liegt im Normalbetrieb nur rum und frisst Platz. Das
Netinst-Image enthält bereits Teile des später genutzten
Betriebssystems.

Man kann es anders machen, aber dann ist es halt Kacke.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 7:56:46 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>> Nein, Linux guckt in der Deviceliste,
>>
>>Wer erstellt wann diese Liste?
>
> Ich kann mir vorstellen, dass sich die Busse enumerieren lassen.

Auch dazu braucht der Kernel einen oder mehrere Treiber.
JFTR: es gibt auch Busse, die hinter Bussen haengen:
PCI-PCI-bridges sind nicht unueblich, SCSI-Controller etc.
sind typischerweise per PCI angebunden, ...

>>Wie stellt der Kernel fest, welche SATA-, SCSI-, SAS-, USB-Geraete
>>angeschlossen sind, ohne die Treiber fuer die jeweiligen Controller
>>geladen zu haben?
>
> Er lädt die Treiber für die jeweiligen Controller. Wie sonst?

Also auf Verdacht!

>>> welche Devices da sind und lädt dann zielgerichtet genau die Treiber
>>> die es braucht.
>>
>>Anhand welcher Metadaten weiss der Kernel, welcher Treiber welche
>>Geraete unterstuetzt, und ggf. von welchen anderen Treibern er
>>abhaengig ist, oder in welcher Reihenfolge die Treiber geladen
>>werden muessen?
>
> Ohne es konkret zu wissen, gehe ich mal davon aus, dass es eine
> Möglichkeit gibt, festzustellen, für welche Geräte sich bereits ein
> Treiber verantwortlich fühlt und für welche nicht.

Und wie stellt der Kernel fest, welcher noch nicht geladener Treiber
welches Geraet, fuer das noch kein Treiber geladen ist, bedient?

> Den Rest dürften allfällig bereits vorhandene Hotplug-Mechanismen
> analog erledigen.

Das funktioniert NUR, wenn Metadaten verfuegbar sind, die eine
Abbildung <vendor-id>,<pci-id>,<...> auf Treiber erlauben.

>>> Probiert Windows wirklich jeden Treiber durch?
>>
>>Nein.
>>Es laedt die Treiber, die zu den o.g. "Boot Gruppen" gehoeren, unter
>>Beachtung der in der Registry eingetragenen Abhaengigkeiten.
>
> Also hast Du selbst Unsinn geschrieben.

Aha. Wann? Was?
Oder verstehst Du wieder mal Windows nicht: die wohlbekannten statischen
Abhaengigkeiten der TREIBER sind in der Registry eingetragen.

Stefan Kanthak

unread,
Jul 6, 2015, 8:25:23 AM7/6/15
to
"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

>"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>> AUTSCH! ANFÄNGERFEHLER!!! Du bist ja VÖLLIG AHNUNGSLOS!!! Dass es ein
>>> Netinst-Image gibt, ist ja erst seit dem letzten Jahrtausend so!!!
>>>
>>> |http://cdimage.debian.org/debian-cd/8.1.0/amd64/iso-cd/
>>> |
>>> |debian-8.1.0-amd64-netinst.iso 2015-06-06 16:20 247M
>>
>>Igitt, was fuer ein BLOAT!
>>
>>| DIR \TFTPDRoot\boot\pe*.wim
>>...
>>| 12.04.2011 11:19 170.252.957 PE_AMD64.WIM
>>| 21.11.2010 04:17 146.360.185 PE_X86.WIM
>>
>>Fuer bootmgr, BCD, boot.sdi und memtest.exe darfst Du noch 5 MB aufschlagen.
>
> Windows PE liegt im Normalbetrieb nur rum und frisst Platz.

Falsch. Windows PE existiert NUR auf dem Installationsmedium.

> Das Netinst-Image enthält bereits Teile des später genutzten
> Betriebssystems.

Die Komponenten von Windows PE sind identisch mit denen des
installierten Windows, es kann bei Bedarf mit denselben Werkzeugen
gewartet werden wie das "normale" Windows.

> Man kann es anders machen, aber dann ist es halt Kacke.

Genau. Es ist so abartig schlecht, dass es nur auf ca. 800 Muellionen
PCs laeuft.

Microsoft hat sich halt entschieden, Windows als generisches Abbild
auszuliefern, das auf verschiedensten Wegen auf eine Partition oder
einen Datentraeger geschrieben werden kann. Windows PE ist nur einer
dieser Wege.

Seit dem letzten Jahrtausend kann ein generisches Windows per
\i386\WINNT.EXE /MakeLocalSource /SysPart:<ziel> /...
aus einem laufenden Windows auf einen Datentraeger installiert werden.
Beim ersten Start von diesem Datentraeger laeuft die Hardware-erkennung
und -Einrichtung etc.

Stefan
[
--
Die unaufgeforderte Zusendung werbender E-Mails verstoesst gegen §823
Abs. 1 sowie §1004 Abs. 1 BGB und begruendet Anspruch auf Unterlassung.
Beschluss des OLG Bamberg vom 12.05.2005 (AZ: 1 U 143/04)


Helmut Hullen

unread,
Jul 6, 2015, 8:40:15 AM7/6/15
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 06.07.15:

>> Wie stellt der Kernel fest, welche SATA-, SCSI-, SAS-, USB-Geraete
>> angeschlossen sind, ohne die Treiber fuer die jeweiligen Controller
>> geladen zu haben?

> Er lädt die Treiber für die jeweiligen Controller. Wie sonst?

>>> welche Devices da sind und lädt dann zielgerichtet genau die
>>> Treiber die es braucht.
>>
>> Anhand welcher Metadaten weiss der Kernel, welcher Treiber welche
>> Geraete unterstuetzt, und ggf. von welchen anderen Treibern er
>> abhaengig ist, oder in welcher Reihenfolge die Treiber geladen
>> werden muessen?

> Ohne es konkret zu wissen, gehe ich mal davon aus, dass es eine
> Möglichkeit gibt, festzustellen, für welche Geräte sich bereits ein
> Treiber verantwortlich fühlt und für welche nicht. Den Rest dürften
> allfällig bereits vorhandene Hotplug-Mechanismen analog erledigen.

Wie das Booten ablaufen kann, zeigt u.a. die Knoppix-CD.
Einige Module ("Treiber") kommen auf Verdacht fest in den Kernel. Und
dann schaut ein Rumpf-Betriebssystem nach, was sonst noch auf speziell
dieser Maschine an weiteren Modulen nachzuladen ist. Alle diese Arbeiten
pflegt bei den meisten Distributionen die "init-Ramdisk" zu erledigen.
Aber es ist auch möglich, die allermeisten vielleicht möglichen Module
einfach fest in den (einzigen) Kernel einzubauen - Platz ist inzwischen
bei den allermeisten Maschinen hinreichend vorhanden.

Wenn Windows merkt, dass für irgendein Gerät kein Treiber auf der
Festplatte auffindbar ist, dann meldet sich der Gerätemanger, je nach
Zeitpunkt, zu dem dieses Gerät ergänzt wurde, beim Booten oder im
laufenden Betrieb. Linux kann ähnlich verfahren, muss aber (je nach
Distribution) nicht unbedingt so verfahren (da kommt u.a. "udev" zum
Tragen).

Der ganz grosse Unterschied zwischen Windows und Linux in diesem Umfeld:
Microsoft kümmert sich nicht unbedingt darum, ob und wie der Hersteller
irgendeines Geräts einen (eventuell) dazugehörigen Treiber herstellt und
vertreibt. "Im Prinzip" hat der Hersteller eine passende Treiber-CD
dazuzupacken.

Bei Linux: die meisten (alle?) Distributionen benutzen einen Kernel, der
leidlich passend kompiliert ist und die nachzuladenden Module dann in "/
lib/modules/<kernelversion>" bereithält. Bei meinen 3.17- und 3.19-
Kerneln sind das knapp 50 MByte - die allermeisten Module werde ich wohl
niemals benötigen.

Helmut Hullen

unread,
Jul 6, 2015, 8:40:15 AM7/6/15
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 06.07.15:

>> Wie funktioniert nochmal die Debian "netinst"-CD ohne Internet?

> Dann nimmt man die DVDs. Und zwar nur dann.

Nicht "die DVDs". Sondern 1 DVD. Die reicht zur Installation des
Grundsystems.

Nur als Vergleich: Microsoft packt die Texteverarbeitung "MS-Office" ja
auch auf eine weitere CD/DVD.

Stefan beliebt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, und Du folgst seinem
Ablenkungsmanöver.

Jürgen Schmadlak

unread,
Jul 6, 2015, 9:19:46 AM7/6/15
to
Jürgen Schmadlak <news-so...@arcor.de> wrote:

>> Kannst ja mal probieren, mit einem Kern zu installieren und nach der
>> Update-Orgie einen zweiten Kern hinzuzufügen. Würde mich sehr
>> interessieren.
> Ich versuche das am Montag mal auf einem ESX Host.

Testreihe:

- VM auf ESXI 5.5 angelegt mit: 1 Socket, 1 Core, 4 GB RAM
- Windows 7 pro (64 Bit) installiert und alle Updates/Reboots
durchgeführt.
- Windows heruntergefahren
- Snapshot 1 erstellt
- VM geändert in 1 Socket, 2 Core pro Socket
- VM gestartet, Windows verlangt einen Reboot
- Nach dem Reboot: Alle Tastatureingaben[¹] reagieren normal

- Zurück zu Snapshot 1
- VM geändert in 2 Socket, 1 Core pro Socket
- VM gestartet, Windows verlangt einen Reboot
- Nach dem Reboot: Alle Tastatureingaben[¹] reagieren normal

- Zurück zu Snapshot 1
- VM geändert in 2 Socket, 2 Core pro Socket
- VM gestartet, Windows verlangt einen Reboot
- Nach dem Reboot: Alle Tastatureingaben[¹] reagieren normal

Bei all diesen Versuchen waren die VMWare-Tools *nicht*
installiert.

- Zurück zu Snapshot 1
- Installation VMWare Tools
- Reboot
- VM geändert in 2 Sockets, 2 Core pro Socket
- VM gestartet, Windows verlangt einen Reboot
- Nach dem Reboot: Alle Tastatureingaben[¹] reagieren normal

[¹]
Getestet in:
- Start, Programme/Dateien durchsuchen
- CMD
- Adresszeile IE
- Suchfeld Google.de
- Notepad

--
Ich wünschte Gott würde noch leben um das zu sehen.

Jürgen Schmadlak

unread,
Jul 6, 2015, 9:29:41 AM7/6/15
to
Wolfgang Bauer <bau...@aon.at> wrote:

>> Ich snippe mal alles, was Du absichtlich mißverstanden hast, um selbst
>> besser dazustehen.
> Wer denn? Ich finde den Beitrag nicht.

Die Artikel von Stefan Kanthak erscheinen nicht auf Albasani.

<news:mcn9j6$4a2$1...@news.albasani.net>

--
Ob es Kontrollbehörden gibt? Es gibt nur Kontrollbehörden. Freilich
sie sind nicht dazu bestimmt, Fehler im groben Wortsinn herauszufinden,
denn Fehler kommen ja nicht vor, und selbst, wenn einmal ein Fehler
vorkommt, wer darf denn endgültig sagen, dass es ein Fehler ist.

Wolfgang Bauer

unread,
Jul 6, 2015, 9:45:46 AM7/6/15
to
Jürgen Schmadlak schrieb:
> Wolfgang Bauer <bau...@aon.at> wrote:
>
>>> Ich snippe mal alles, was Du absichtlich mißverstanden hast, um selbst
>>> besser dazustehen.

>> Wer denn? Ich finde den Beitrag nicht.
>
> Die Artikel von Stefan Kanthak erscheinen nicht auf Albasani.

Aha, von ihm also. Muß ich nicht lesen.

Wolfgang
--
Windows 10

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 10:05:09 AM7/6/15
to
"Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>> "Stefan Kanthak" <postm...@127.in-addr.arpa> wrote:
>>>"Marc Haber" <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>>>> Nein, Linux guckt in der Deviceliste,
>>>
>>>Wer erstellt wann diese Liste?
>>
>> Ich kann mir vorstellen, dass sich die Busse enumerieren lassen.
>
>Auch dazu braucht der Kernel einen oder mehrere Treiber.
>JFTR: es gibt auch Busse, die hinter Bussen haengen:
> PCI-PCI-bridges sind nicht unueblich, SCSI-Controller etc.
> sind typischerweise per PCI angebunden, ...

Busse lassen sich enumerieren, ohne Treiber zu laden. Wenn man ein
Gerät erkannt hat, lädt man den Treiber und schaut dann nach, ob ein
neuer Bus gefunden wird. Der wiederum lässt sich enumerieren ohne
Treiber zu laden (Vorgehensweise obdA beschrieben).

>>>Wie stellt der Kernel fest, welche SATA-, SCSI-, SAS-, USB-Geraete
>>>angeschlossen sind, ohne die Treiber fuer die jeweiligen Controller
>>>geladen zu haben?
>>
>> Er lädt die Treiber für die jeweiligen Controller. Wie sonst?
>
>Also auf Verdacht!

Nein, siehe oben.

>> Ohne es konkret zu wissen, gehe ich mal davon aus, dass es eine
>> Möglichkeit gibt, festzustellen, für welche Geräte sich bereits ein
>> Treiber verantwortlich fühlt und für welche nicht.
>
>Und wie stellt der Kernel fest, welcher noch nicht geladener Treiber
>welches Geraet, fuer das noch kein Treiber geladen ist, bedient?

Das steht im Treiber, bzw. in Linux in einer bei der Installation des
Kernels gebauten Tabelle, ebenso wie die Abhängigkeiten der Treiber
untereinander.

>> Den Rest dürften allfällig bereits vorhandene Hotplug-Mechanismen
>> analog erledigen.
>
>Das funktioniert NUR, wenn Metadaten verfuegbar sind, die eine
>Abbildung <vendor-id>,<pci-id>,<...> auf Treiber erlauben.

Das ist heute in aller Regel der Fall. Aber wem erklär ich das, Du
weißt das doch alles und versuchst mich nur zu Erklärungen zu trollen,
damit Du Dich an der kleinsten Auslassung hochziehen kannst. Und wenn
Du keine findest, lässt Du eine Aussage in deinem Zitat weg und
behauptest, ich hätte das Gegenteil geschrieben.

Arm.

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2015, 10:06:27 AM7/6/15
to
Hel...@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:
>Aber es ist auch möglich, die allermeisten vielleicht möglichen Module
>einfach fest in den (einzigen) Kernel einzubauen - Platz ist inzwischen
>bei den allermeisten Maschinen hinreichend vorhanden.

Das möchte man allerdings trotzdem nicht, weil es auf diese Weise sehr
schwer wird, eine Hardware, die sich verklemmt hat, zu
reinitialisieren (was sonst durch Entladen und Laden des Moduls oft
prima geht) oder wenn man ein Kernelmodul zur Laufzeit parametrieren
möchte.
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