Samba Server

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Alexander Wilde

unread,
Jan 10, 2004, 9:49:20 AM1/10/04
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Hallo,

Leider bin ich ein ziemlicher Linux-Newbee und muß euch hier mit
solchen trivialen Problemen nerven, da es aber nicht um mein
Privatvergnügen geht sondern um unser Firmenintranet, brauche ich
jetzt Expertenhilfe !

Wir möchten in unser bestehendes Windows(XP)-Netzwerk einen
Linux-Rechner mit einbauen, auf dem der LAMP und auch ein File-Server
läuft. Den Fileserver sollte man ja mit Samba realisieren. Samba ist
mit meiner SuSE 8.1 pro edition auch schon installiert, jedoch bin ich
nun was Netzwerke angeht ein vollkommener Anfänger.
Was muss ich jetzt noch anstellen, damit man von den anderen
Windows-Clients in der "netzwerkumgebung" den Linux-Server erkennen
kann?
(dass samba läuft, sollte durch den aufruf von rcsmb passiert sein,
denk ich mal)

hier meine config:

# smb.conf is the main samba configuration file. You find a full
commented
# version at /usr/share/doc/packages/samba/examples/smb.conf.SuSE
# Date: 2002-09-12
[global]
workgroup = OEMworkgroup
netbios name = LINUX
os level = 2
time server = yes
unix extensions = yes
encrypt passwords = yes
printing = CUPS
printcap name = CUPS
socket options = SO_KEEPALIVE IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY
wins support = no
interfaces = 192.168.0.1/255.255.255.0
character set = ISO8859-15
client code page = 850
veto files = /*.eml/*.nws/riched20.dll/*.{*}/
[homes]
comment = Home Directories
valid users = %S
browseable = no
writeable = yes
create mask = 0640
directory mask = 0750
[printers]
comment = All Printers
path = /var/tmp
printable = yes
create mask = 0600
browseable = no
[print$]
comment = Printer Drivers
path = /var/lib/samba/drivers
write list = @ntadmin root
force group =

der Linux-Server sollte unter 192.168.2.72 erreichbar sein.
In Windows muss man dafür ja gewisse Netzwerkeinstellungen für jeden
Rechner vornehmen, wo die Subnetzmaske, Standardgateway und nicht
zuletzt die individuelle IP-Adresse eingestellt wird.
Ich weiß das hört sich alles nicht wirklich professionell an, was ich
da so von mir gebe. Vielleicht könnt ihr damit ja was anfangen...
muss ich denn nicht wie in Windows bei meinem Linux-Server vor dem
Samba-Betrieb dem Server eine IP-ADresse zuweisen?

confused.
grüße,
Alex

Michael Selent

unread,
Jan 10, 2004, 10:33:23 AM1/10/04
to
Alexander Wilde wrote:


> läuft. Den Fileserver sollte man ja mit Samba realisieren. Samba ist
> mit meiner SuSE 8.1 pro edition auch schon installiert, jedoch bin ich

> Was muss ich jetzt noch anstellen, damit man von den anderen


> Windows-Clients in der "netzwerkumgebung" den Linux-Server erkennen
> kann?


> hier meine config:


> [global]
> workgroup = OEMworkgroup
> netbios name = LINUX

[...]

Als erstes würde ich unter "workgroup" den Namen der Arbeitsgruppe
eintragen, den die Windows-Rechner nutzen. netbios name kann alles
mögliche sein, ist relativ wurscht, weil unten laut Angabe sowieso mit
IPs statt mit Namen gearbeitet wird. Der Name steht dann später in der
Netzwerkumgebung.


Ein Eintrag für die Freigabe wäre sicher nicht verkehrt.
Ich gehe mal davon aus, daß ein Verzeichnis gemeinsam für alle
Clients nutzbar sein soll, oder?
Ein Eintrag wie:

[freigabe]
comment = Irgendeinname
path = /usr/local/blablabla (hier richtigen Pfad einsetzen)
valid users = [hier die Usernamen oder die Gruppe eintragen]
browseable = yes
read only = no
create mask = 0770
directory mask = 0770

Das bewirkt:
Alle User, die unter valid users eingetragen sind, dürfen dann auf das
Netzlaufwerk "Irgendeinname" zugreifen, und zwar mit lese- und
schreibrechten.
Als root auf dem Server kann auch das "sticky bit" für das Verzeichnis
"path" gesetzt werden, so daß ein Verzeichnis nur von dem gelöscht
werden kann, der es auch erstellt hat.


Ansonsten sind die Homes in Deiner Config ja schon freigegeben:


>[homes]
> comment = Home Directories
> valid users = %S
> browseable = no
> writeable = yes
> create mask = 0640
> directory mask = 0750

Ich kann?s ja mal übersetzen:
comment: Der Name, der als Netzlaufwerk in Windows erscheint
valid users = Benutzer, die Zugriff haben.
browseable = Dürfen andere mein Verzeichnis einsehen? Hier nicht.
writeable dürfte klar sein.
create mask = hier: User dürfen lesen und schreiben, Gruppenmitglieder
lesen
directory mask = hier: user dürfen lesen, schreiben und ausführen (unter
Linux heißt ausführen auch öffnen eines Verzeichnisses).
Gruppenmitglieder dürfen lesen und ausführen.

Wichtig ist noch, auf dem Linux-Server für jeden Benutzer, der Zugriff
haben soll, auch einen Linux-User anzulegen (ggf. auch gleich ein
Homeverzeichnis für die privaten Freigaben, geht mit der Option "-m"
beim Befehl "useradd"). Danach mit smbpasswd den Usern auch einen
Sambauser anlegen. Nach der Aktion "rcsmb restart", damit die neuen
Daten eingelesen werden.

Unter Windows dann rechte Maustaste auf Arbeitsplatz und "Netzlaufwerk
verbinden". Ggf. noch "als anderen Benutzer anmelden", wenn der
Username auf dem Server und der lokalen Maschine verschieden sind.


> der Linux-Server sollte unter 192.168.2.72 erreichbar sein.

Na, dann sollte der Rechner auch die entsprechende IP verpaßt bekommen.
("ifconfig" oder mit yast)


> muss ich denn nicht wie in Windows bei meinem Linux-Server vor dem
> Samba-Betrieb dem Server eine IP-ADresse zuweisen?

Öh... Der Rechner hat aber schon eine Netzwerkkarte, oder?
Wie eine IP zuweisen siehe oben.
Nachdem es sich um private Adressen handelt gehe ich mal davon aus, daß
Server und Clients im selben Netz werkeln - dann bei allen Rechnern als
Subnetz-Maske 255.255.255.0 und keine IP doppelt vergeben! Die Null und
die 255 sind ebenfalls tabu.


PS: Alles muß logischerweise als root durchgeführt werden.

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