ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
Standpunkte zu entlocken.
Vor einigen Jahren blieb mir leider der Umstieg vom Amiga auf die x86-PCs
nicht erspart. Schmerzhaft war der Umstieg sehr, denn auf einmal mußte ich
mich mit dem ganzen Kappes rumschlagen. 640k Speicher + hoher + erweiterter
... Kein ordentliches BS, erst recht keine saubere und stabiel GUI
blahblah... Nicht so schön.
Seitdem benutze ich jetzt die verschieden Windows-Versionen und bin damit -
wie sollte es anders sein - natürlich nicht gänzlich zufrieden. Sowohl in
Win95 als auch in NT kann ich schlafwandeln. Schlafwandeln heißt nicht nur
stupide in Word Briefe tippen zu können, ich meine _wirklich_ 'das Sytem
kennen'.
Doch gibt es so einige Dinge, die mich sehr stören: der Ressourcenverbrauch
ist extrem, viele Operationen sind nicht transparent, ...... Also, so war
meine Schlußfolgerung, muß ein anderes BS her. Nach der Begeisterung und
Berichterstattung war Linux die scheinbar einzige vernünftige Wahl - zumal
auch noch superpreiswert. Berichte und Postings in den Groups erweckten den
Anschein, Windows könnte ich dann ganz vergessen und mich ganz alleine auf
Linux stützen.
So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
CD-Rom-Laufwerke frei.
X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
ändern.
Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall. Starten lies
sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
mitgelieferten).
Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
ist auch nicht möglich. Hervorragend.
Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
Windows go desktops , Linux go servers.
Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
In der Hoffnung auf viele Antworten und mit den üblichen
Grükes
Sebastian
Ich hab' nach 2 Jahren jetzt auch die neue SuSe geholt, und einfacher
geht's ja wohl nicht mehr. Disk rein, CD-rein und ab geht's (ok, man
muss noch ein bisschen mehr als bei Windoof selber angeben, besonders
bei der X-Installation), und was uebersichtlicheres als yast von SusE
ist mir in der Linuxwelt noch nicht untergekommen, tut mir ja auch leid,
wenn's bei Dir nicht funktioniert.
Ich hab' bei einem Kumpel auch die SuSe installiert. Der erste Kommentar
war, "es tut ja gar nichts", "Wieso, es laeuft doch", "Aber es swapt
doch gar nix", "Warum sollte er mit 128 MB Speicher swapen?" "*staun*"
Weiter habe ich noch nie gehoert, dass man ein Windoof-System ordentlich
pflegen kann (ok, format C: alle 1/2 Jahre sind schon eine Moeglichkeit
;-))).
Wenn Du echtes Windoos look and feel brauchst, probier halt mal KDE, der
ist schon in der beta-Version stabiler als Windoof 95, oh sorry, es
kommt ja schon Windoof 98, oder doch nicht?
Na ja, die Bugs von '95 haben mir auch gereicht, ist als erstes
verschwunden von meinem Rechner als ich mehr Platz gebraucht habe.
Also, auch nix fuer ungut,
Viele Gruesse,
--
Hendrik van Hees Phone: ++49 06159 71-2755
c/o GSI-Darmstadt THE Fax: ++49 06159 71-2990
Planckstr. 1 mailto:h.va...@gsi.de
D-64291 Darmstadt http://www.gsi.de:80/~vanhees/vanhees.html
> ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
> Standpunkte zu entlocken.
F'up gesetzt.
> Sowohl in Win95 als auch in NT kann ich schlafwandeln.
(...)
> Doch gibt es so einige Dinge, die mich sehr stören: (...) viele
> Operationen sind nicht transparent, ......
> funktioniert das Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den
> Endzylinder angeben, nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
+200M -> 200 MByte
+10K -> 10 KByte
> Jedesmal eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten
> reboot gings auf einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Typischer "Papi hat mir den Computer geschenkt und jetzt bin ich der total
kewle guy". Geht nicht, neu booten, neu booten. Warum versuchst Du nicht,
das Problem zu loesen, statt rumzuheulen?
> Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein Reboot bot die
> Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
s.o.
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
RTFM autofs, automount.
KDE -> New Device -> CDRom
Aber ne, da muss man ja glatt mal in die Doku gucken oder jmd. fragen.
Lieber rumheulen, is ja kewler.
[X] Geh wieder schlafwandeln.
> X-Windows:
Gibt es nicht.
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration ändern.
Nein, DOKU LESEN.
Scheinbar bist Du einfach unwillig, Dich erst mit einem System vertraut zu
machen, ehe Du damit arbeitest. Viel Spass noch im Leben.
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert .
RTFM. Oder nimm ein Frontend mit ner Hilfe. Deine Ignoranz ist unglaublich.
> Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas' besser : sie
> funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall.
Bub, lass die Finger von Computern. Du packst es nicht.
> Starten lies sich Netscape trotzdem.
Waaaahnsinn. Warum nur? Wunder ueber Wunder. Aber ohne Karl Klammer, hast Du
natuerlich keine Chance zu verstehen, was auf Deinem System passiert, gell?
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> hören.
Danke. Dein Geheule ist unertraeglich und spottet jeder Beschreibung - es
ist zudem auch noch ein Beleidigung aller Leute, die sich fuer Linux
engagieren.
Geh, und huldige weiter B. Gates, der weiss, was Du willst.
> Gut. Aber das brauche selbst ich nicht.
Was Du brauchst, wirst Du nirgends finden.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Troll go home.
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen.
Deine Orgien der Unfaehigkeit sind so erfrischend, dass ich ueber einen F'up
nach de.talk.jokes nachdenken musste.
> Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
*PLONK*
> In der Hoffnung auf viele Antworten und mit den üblichen
Na sicher doch...
--
>> Daniel Moehwald // moeh...@cs.uni-bonn.de // moeh...@hdg.de <<
>> "Are we yiffing yet?" <<
>> Now with Web-Cam ! -> http://moehwald.uni-bonn.de <<
>> 300.000.000 Hertz, 96.000.000 Byte, 2 Penguins, 1 Lioness <<
Sind eher wenig Bugs drin, und wenn sie richtig stoeren, werden sie meist
schnell gefixt.
> [uebel vermurkstes System]
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob).
Nein, ein feature. Du kannst letztendlich auf das Laufwerk zugreifen, wie
es Dir am besten gefaellt.
> X-Windows:
^
Autsch!
> Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in der Steinzeit.
? Ich habe eben an 'nem NT4 gesessen, _das_ sieht aus, wie in der
Steinzeit. Allerdings bunter als ein Spielautomat.
> Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons
Hat es aber. :)
> und sprechende Maus-Zeiger,
Liese sich evt. machen.
> aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Ist es.
> Letzteres ist eine Katastrophe.
Hoechstens anders, als Du es Dir dachtest.
> Wie starte ich den ISDN-Monitor?
Wenn ich einen haette, mit ungefaehr 3 Tastendruecken (Menue, "Tools",
Programm). Oder aus 'nem Terminal.
> Indem ich mir die Maus breche.
Dann machst Du was falsch.
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration ändern.
Ja sicher, die Aufloesung gehoert zur Konfiguration. Wohin sonst? :)
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM.
Dazu schreib' ich jetzt lieber mal nix. ;)
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
Du bist voreingenommen.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt.
?
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts
> mehr davon hören.
Und lesen?
> Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar.
Da Du es gar nicht ge-use-t hast, kannst Du das wohl kaum beurteilen.
> Die erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil.
Wenn Du nicht produktiv bist, muss das nicht am System liegen.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Auf meinen Schreibtisch kommt mir kein Windreck mehr.
> Ich habe nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu
> Papier (lies: Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows
> komplett von meinem System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es
> wieder anders herum.
Tja, Du hast wohl mit der ersten Installation ziemlich in's Klo
gegriffen. Wer weiss, woran das liegt.
Jens
--
Hand on mouth the game goes on
Love, our stage we play upon
> ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
> Standpunkte zu entlocken.
Das ist logisch in dieser Gruppe :-)
> Win95 als auch in NT kann ich schlafwandeln. Schlafwandeln heißt nicht nur
> stupide in Word Briefe tippen zu können, ich meine _wirklich_ 'das Sytem
> kennen'.
Darauf komme ich noch.
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los.
Also wenn ich mir ein Buch kaufe (das kommt aeusserst selten vor) lese
ich es.
Wenn ich mir eine Software kaufe Lese ich die Handbücher. (Meistens
jedenfalls)
Aus deinem Posting ging hervor, dass du keine oder wenig erfahrung mit
Linux
oder Unix hast. Da das ein Betriebssystem ist (also was grundlegendes)
würde
ich als Anfänger auch erst mal das Handbuch lesen. Das habe ich vor 5
Jahren
auch getan bevor ich Linux zum ersten mal installierte.
> Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?!
Ja? Was ist damit? Hast du einen BUG gefunden? dann nichts wie Mail an
die
Bugfixermailingliste.
> Gut, Yast ist von SuSE,
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
> anders.
Also mit fdisk (das ist auch ein Linux-Programm) tut die Partitionierung
ohne Probleme mit +10M bzw +100K seit meiner LST 1.2
> Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Das lag warscheinlich daran, dass das Programm gpm heisst. Aber mal
Spass
bei Seite. Wenn kein Devicefile da ist, musst du eins machen. Logisch,
oder? Dazu liest du HAndbuch, schreibst vielleicht einen News-Artikel
und dann wird es dir erklaert.
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe.
Das ist auch eine Katastrophe. Rein vom Aufwand ist das nur fuer Clients
moeglich, die schon die richtige Software haben (Siehe AOL). Ich habe
einen
Provider, der mir eine IP zugewiesen hat, die ich dann fest einstelle.
> Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Tja, dann ist dein Dialupscript nicht richtig geschrieben.
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
> der Steinzeit.
Moment. Nur fuer einen Neandertaler sieht alles aus wie in der
Steinzeit.
Wenn du die Hintergründe des X11 (nicht X-Windows) kapiert hast, weisst
du auch wie du einen WM einrichtest und den dann richtig konfigurierst.
> Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Wie soll es aussehen?
Wie Win95? -> nimm fvwm2-95
Wie Apple? -> Nimm twm
Wie NEXT? -> Nimm Afterstep
wie DOOM?? -> nimm wasweissichwasfuereinenWMdengibtsbestimmt
> Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche.
Tippen. i m o n [RETURN]
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
Richtig. Falls dir das Editieren in Files zu anstraengen ist, scheibe
eine
GUI. Veroeffentliche sie und schon sind ein paar leute mehr von Linux
ueberzeugt.
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM.
Falsch. Netscape per tgz. Da steht INSTALL und README-> Lesen-> gut.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall.
Aehm. Du erwaehntest dein Schlafwandeln in Win-Derivaten. Dabei ist dir
noch nie passiert, dass ein Programm sich werder de- noch
neuinstallieren
liess? Das ist mir groteskerweise mit dem Norton Uninstaller passiert
:-)
> Starten lies
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
> Hervorragend.
Die Englische Version wird dir auch immer "abschmieren" wenn du einen @
schreiben
willst. Wenn du wissen willst warum? Handbuch sagt es dir.
>Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
Es gibt in jeder Distri N Browser. File, News, Mail, WWW, ...
Wenn du WWW-Browser meinst, Da kommt bei Slackware, LST, RedHat und SUSE
immer
Netscape, seit neuestem Lynx und manchmal auch noch Mosaik mit. Das
liegt aber
an der kleinen LIZENZvereinbarung die Netscape vor dem erscheinen von
MOZILLA
eingebaut hat. Netscape war nur fuer nichtkommerziellen gebrauch und
daher
nicht immer ganz koscher, was das verkaufen auf CD's betraf. Besonders
wenn diese
CD's an Firmen gingen.
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
Groehl. Aber der "windows"Windowmanager laesst dein Herz hoeher
schlagen.
Zeig mir mal, wie du den Mauszeiger unter Windows ohne Maus bewegst.
Dann zeig ich
dir wie man das auf 5 verschiedenen Unix-Systemen macht.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
Das sieht nicht nur so aus, das ist meist auch so. Von daher solltest du
vielleicht mit etwas respekt an die Sache 'rangehen.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Das ist der jetzige Stand. Im moment ist Desktop angestrebt, aber noch
im Beta-Stadium.
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen.
Ich schaetze dieses Posting als ein Auskotzen eines Klickverwoehnten
Bubis
ein, der sich selbst zum Computerprofi macht in dem er Windows "kennt"
und bei Linux duch Klicken nichts erreich hat.
> Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Warum denn? Du magst es doch nicht. Willst du etwa damit Arbeiten?
Ich denke du loeschst Linux wieder, sobald ein neues Cooles Spiel
auf den Markt kommt, wegen dem du deinen Rechner fuer 1000 DM aufruesten
musst, und diese Hardware unter Linux noch nicht erkannt wird.
Bye
--
Marcus Siegl
Tel. : 07071-29-76076, Fax : 07071-5059
Post : SFB 275, Sigwartstr. 10, 72076 Tuebingen
WWW : http://www.uni-tuebingen.de/geo/staff/gpi/mac.html
# Aus einem Bericht in der Tagesschau (ARD):
# Die Deutsche Telekom AG will die Preise senken. Gespraeche uebers
Internet
# sollen billiger werden.
Schuster bleib bei Deinen Leisten.
Geh zu VOBIS und lass Dir dort den Begriff BETRIEBSSYSTEM
erklaeren. Oder mach den Bock zum Gaertner.
MfG
ALT-CRTL-Nummerblock+ oder ALT-CRTL-Nummerblock- druecken. 8-)
Frag mich aber nur nicht, wo das steht 8-(
>Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
>Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung.
Troeste dich, ich mache schon jahrelang Linux, vermeide aber rpm wo immer
es geht ...
>Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
>mitgelieferten).
Warum das Netscape abgeraucht ist, weiss ich auch nicht, ich glaube aber
nicht, dass daran Linux schuld ist. Immerhin ist netscape auch schon
unter anderen Betriebssystemen abgeraucht.
Es gibt uebrigens noch mehr browser als arena und netscape (amaya zum Beispiel).
>Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
Welche Aufgabe hat deiner Meinung ein Windowmanager ?
Der Standard Unix Windowsmanager uwm (der inzwischen fast schon ausgestorben
ist) kann eigentlich nur das, wofuer er gebaut wurde: Fenster verschieben.
Dass man menues einbauen kann und icons rumfliegen ist eigentlich der
weniger wichtige Teil daran.
Aber was genau findest Du an den Windowsnachbauten so viel schlechter
als z.B. unter Windows ?
>Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
>von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
Ganz falscher Eindruck. Dass das Ding noch ein kleines Frontend hat,
ist eigentlich eine Suende gegen das Unix System der Orthogonalitaet:
Genau ein Programm fuer genau eine Aufgabe.
Eigentlich haette man sogar fuer die Menues ein eigenes Programm basteln
muessen, wie es z.B. unter DEC-ultrix oder SGI-4DWM der Fall ist...
Und es faehrt ja auch entsprechend viel Kram (Iconstarter, Filebrowser,
Taskleisten) rum, den man so einrichten kann, dass einem der Desktop
gefaellt, den man benutzt.
>Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
>hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
>auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
>habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
>selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar.
Kommt drauf an, was der User will. Wenn der User sparsamer Schwabe ist,
kostenlose programmieren will und sich an die entsprechenden Gesetze
halten will, dann hat man zweifellos ein "User"-Profil und dann ist
Linux trotzdem unschlagbar.
> Die
>erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil.
Das ist ueberall so, wenn man von einem Betriebssystem aufs naechste umsteigt.
Ich bin schon von Z80 => IBM 370 => DOS => VMS => Archimedes => UNIX => NT
umgestiegen, und jedesmal habe ich geflucht wie ein Pferdekutscher 8-)
>Windows go desktops , Linux go servers.
But where goes the people ?
so long
MUFTI
--
Klicken Sie diese Akte an, dann klappen sie OK zusammen.
(aus einem Software-Handbuch)
--
Klicken Sie diese Akte an, dann klappen sie OK zusammen.
(aus einem Software-Handbuch)
[...]
>Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
>eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
>hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
>zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
>Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
[...]
Für den, der nur einen Hammer hat, sind alle Probleme Nägel.
Tschö
Töns
--
_o)
/\\ pgp fingerprint: 9B AC A5 CB C8 CC FC DC 25 B5 26 9A 5D 28 C0 3D
_\_V
> Seitdem benutze ich jetzt die verschieden Windows-Versionen und bin damit -
> wie sollte es anders sein - natürlich nicht gänzlich zufrieden. Sowohl in
> Win95 als auch in NT kann ich schlafwandeln. Schlafwandeln heißt nicht nur
> stupide in Word Briefe tippen zu können, ich meine _wirklich_ 'das Sytem
> kennen'.
Das glaub ich nicht. Ich kenne mich nur wenig mit Win95 aus, und komme gut
mit Linux zurecht. Jeder der ein wenig von Computern versteht sollte mit der
Installation zurechtkommen.
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
> anders.
"+[Partitionsgröße in MB]M" lief mit SuSE 5.1
> Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Hersteller? Meine PS/2-M$-Mouse lief damit. Und mein neuer Logitech
TrackmanFX auch. Vermutlich liegt das an der Hardware.
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Kann ich nichts zu sagen. Ich hänge hier mit PPP an meinem Provider und
dessen ppp.chat-Skript lief ohne Probleme.
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
> geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
> meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
> CD-Rom-Laufwerke frei.
Aber dafür wurde Linux geschrieben: ein Unix-ähnliches BS zu sein. Außerdem
gibt es glaube ich automount das das dann automatisch macht.
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
> der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
Du hast unter UNIX die Wahl zwischen vielen verschiedenen Windowmanagern,
die man alle selbst anpassen kann. Bei mir läuft WindowMaker der toll
anzusehen und leicht zu konfigurieren ist. Wenn du die Konfiguration
vollständig über ein GUI abwickeln willst, nimm halt Extratools oder
Gnome respektive KDE. Die Auflösung kannst du auch mit einer
Tastenkombination umschalten. (Welche war das gleich?)
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
Nur wenige Linux-Programme bekunden den Erfolg (der ja selbstverständlich
ist). Der Schalter "-v" schaltet die meisten Programme auf "geschwätzig". So
auch RPM: rpm -ihv Paket.rpm sollte funktionieren. Die Installation hat
vermutlich geklappt. Du kannst dir mit "rpm -q -a" alle installierten Pakete
anschauen (Mach doch mal "rpm -q -a | grep netscape".). Vermutlich lief das
Programm nicht weil entweder der Windowmanager falsch konfiguriert war oder
du ein RedHat-RPM auf einem SUSE-RPM-System installierst hast.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
Die GUI ist nicht einheitlich, das macht sie aber nicht schlechter. Wenn du
ein einheitliches Ausehen willst benutze Gnome/KDE.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Allerhöchstens "MacOS go desktops"
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Ich sage nur RTFM. Ich muß zugeben auch öfters mal die Dokumentation nicht
gelesen zuhaben und in dcolm gefragt zu haben. Allerdings (wie ich hoffe)
nicht mit so einer negativen Einstellung und derartig maulig.
--
MfG
René Wuttke
Rene....@gmx.net | http://www.snafu.de/~rwuttke/ | PGP-Key is available
"Reality is for those who can't face Science Fiction."
Daniel Moehwald schrieb:
>F'up gesetzt.
Interessantes F'up, nach de.alt.flame . Aha, also schoön flamen, bloß nicht
versuchen, mir zu zeigen, daß ich falsch liege.
>> funktioniert das Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den
>> Endzylinder angeben, nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
>
>+200M -> 200 MByte
>+10K -> 10 KByte
Danke für diesen netten Tip. Nur nimmst Du von vorneherein an, ich sei ein
Super-DAU. Leider 'etwas' daneben. Ich glaube nicht, daß ich von mir
behaupten würde, mich sehr gut unter Windows ( = 95,98,NT...) auskennen,
wenn ich gerade mal den Rechner hoch+runterfahren könnte.
Ich sagte, es stehe auf dem Screen, wie es geht. Dort steht also, ich müßte
+XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß das
Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen Punkten, wo
Linux hakt.
>Typischer "Papi hat mir den Computer geschenkt und jetzt bin ich der total
>kewle guy". Geht nicht, neu booten, neu booten. Warum versuchst Du nicht,
>das Problem zu loesen, statt rumzuheulen?
Ja, typischer "Er kennt's noch net also isser ein Lamer und ich bin an
Hacker" . Danke für Deine Kommentare. Ich _habe_ versucht das Problem zu
lösen. 1.: SuSE-Handbuch 2.: Kofler 3.: Diese Newsgroup . Ergebnis: niemand
wußte Hilfe! Wenn Du so clever bist, warum hast Du dann nicht einfach ein
paar Zeilen geschrieben, wie ich das Problem loswerde. Also habe ich ds
Problem unangerührt gelassen.
Das mit dem Rebooten ist auch sehr einfach erklärt: ich lasse meinen Rechner
nicht 24h laufen, wofür auch. Also fahre ich ihn abends runter und am
nächsten Tag wieder hoch. Linux installieren hat alles in allem 3 Tage
gedauert. Macht mindestens 3 x Reboot. Nur wegen der Maus hab ich sicherlich
nicht gebootet. (Zumal sie unter X die ganze Zeit lief).
>> Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein Reboot bot die
>> Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
>
>s.o.
Aha, s.o. Da kann ich nur sagen: s.o. Denn das mit dem Connect nach Reboot
hab ich mehr zufällig festgestellt. Viel wichtiger: warum ging es nicht mehr
nach einem Connect?? auch init1 und dann init2 hat nicht geholfen. Und auch
hier das gleiche Ergebnis bei meiner Hilfesuche (= lesen) wie oben.
>RTFM autofs, automount.
>Aber ne, da muss man ja glatt mal in die Doku gucken oder jmd. fragen.
>Lieber rumheulen, is ja kewler.
Oki. Ich hab _wieder_ Handbuch gelesen: mount blahblah, dann Kofler gelesen
mount + umount, dann einen Bekannten gefragt, der an seiner Uni den
Newsserver auf Linux pflegt: mount etc. pp.
>Scheinbar bist Du einfach unwillig, Dich erst mit einem System vertraut zu
>machen, ehe Du damit arbeitest. Viel Spass noch im Leben.
Aha, weil mein Linux nicht so richtig wollte, behauptest Du mal so einfach,
ich wäre ein Ignorant, nicht lernbereit und -fähig. Vielleicht fragst Du
vorher mal nach?
Ich habe mir Linux besorgt weil ich :
1. Nicht ganz zufrieden bin mit Windows
2. MS loswerden möchte
3. Ein anderes System kennenlernen _will_
4. Mich weiterbilden _will_
5. Mich der Herausforderung stellen _will_ , wieder ein ganz neues BS
kennenzulernen
>RTFM. Oder nimm ein Frontend mit ner Hilfe. Deine Ignoranz ist unglaublich.
Schade nur, daß nirgendwo von so einem Frontend die Rede war. Und mehr als
1500Seiten (Hand-)Buch haben mir auch RPM vorgeschlagen und nicht einen Ton
über Fehlermeldungen verloren.
>Bub, lass die Finger von Computern. Du packst es nicht.
Danke. Vielleicht verdiene ich ja mein Geld damit?! Nur halt (noch) nicht
unter UNIX.
>Waaaahnsinn. Warum nur? Wunder ueber Wunder. Aber ohne Karl Klammer, hast
Du
>natuerlich keine Chance zu verstehen, was auf Deinem System passiert, gell?
Ich halte es nicht für eine Selbstverständlichkeit, daß ein Programm
startet, wenn die Installation offensichtlich nicht sauber funktioniert hat.
Ich weiß übrigens sehr genau, was auf meinen Win-Systemen passiert. Nein,
nicht wo ich das Piktogramm für dieses Word-Dingsda finde. Nein, was
wirklich passiert.
Übrigens, zu Deiner Aufklärung: Die Assistenten werden bei meinem Office
selbstverständlich nicht installiert.
>Danke. Dein Geheule ist unertraeglich und spottet jeder Beschreibung - es
>ist zudem auch noch ein Beleidigung aller Leute, die sich fuer Linux
>engagieren.
Nein, das ist es nicht. Ich habe gesagt, daß ich denke, daß sich
Spezialaufgaben sicherlich sehr gut damit lösen lassen.
>Geh, und huldige weiter B. Gates, der weiss, was Du willst.
Sicher nicht, sonst würde ich nicht die Notwendigkeit sehen, mir ein anderes
BS zu suchen.
Grüßkes,
Sebastian
ich denke, ich habe mich in meinem vorangegangen Posting nicht ganz richtig
ausgedrückt. Ansonsten würdet Ihr mich nicht so misverstehen.
Ich möchte keinen Stunk gegen Linux machen, kaum etwas liegt mir ferner.
Auch habt Ihr mich wohl als Mausschieber verstanden, der seine Kíste
irgendwo kauft und dann sein WWW-Guckloch anschmeissen und seine wichtigen
Haushaltsbücher führen will. Schade eigentlich, denn das ist daneben. Nicht
umsonst verdien ich mir neben meinem Studium mein Geld in dem Bereich. Und
mir kommt auch keine fertige Kiste ins Haus.
Ich habe sehr hohe Erwartungen an Linux gehabt. Als ich die SuSE in den
Händen hielt habe ich (nach Bakup, klar) die Platte komplett leergefegt.
Denn ich war davon ausgegangen, Windows wäre für mich mit jenem Tag für
immer gestorben. Alles Bisherige und mehr schien unter Linux möglich.
Anwenungen gibt es ja auch genug, noch dazu kostenlos. Eigentlich
unglaublich. Und bei der allgemeinen Begeisterung konnte ich mit meiner
Einschätzung kaum daneben liegen oder?!
Die Installation erwies sich dann als absolute Katastrophe. Auf mein Problem
mit der Partitionierung (z.B. +700M ging nicht) habe ich genug antworten
bekommen, ich hätte +700M eingeben sollen. Vielen Dank, das was es doch, was
nicht ging.
Nicht die Umstellung auf ein anderes BS stört mich. Ganz im Gegenteil wage
ich diesen Umstieg gerade weil es etwas Neues ist, weil ich ein neues BS
kennenlernen will, weil ich die 'Herausforderung' suche.
Nachdem Ihr ja fast erschlagen möchtet würde ich Linux gerne nochmal
einspielen - mein fast unbeschreiblichen negativen Erfahrungen zum Trotz.
Dazu möchte nur ein paar wenige Hinweise, wo ich am besten Anfange
nachzuschlagen, wenn ich ein Prob hab. Ich habe das SuSE-Handbuch und den
Kofler. Ich dachte ich wäre damit ganz gut bedient, brauche aber wohl noch
ein paar passende Tips.
Grüßkes,
Sebastian
SUPER! Genau der Mann den ich suche. Ich haette da folgenden Registry-
Eintrag:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\control\SessionManager\CheckBadApps\AI4.EXE]
"ADBEFLTR.EXE"="1054"
Koennest Du mir kurz sagen was der macht?
Danke,
Andreas
--
Andreas Fester ___-___ o==o=======
Fachhochschule Karlsruhe, Germany =========== ||// ... to boldly go
Mail at: fean...@fh-karlsruhe.de \ \_|//__ where no man has
#_______/ gone before.
>Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
>nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
>Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
>System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Um es kurz zu machen. Du hast mal ganz kurz in ein Dir fremdes
und im Vergleich zum WinXX voellig anderes System reingeschnuppert.
Was hast Du erwartet? Das Dir alles bekannt vorkommt, dass sich
alles so bedienen/konfiguerieren laesst wie Du es schon kennst?
Warum moechtest du dann nicht bei Windows bleiben, es entspricht
offensichtlich genau Deinen Vorstellungen? Die Frage ist durchaus
ernst gemeint. Wenn Du etwas kennst, damit nicht zufrieden bist
und etwas anderes ausprobierst, solltest du auch bereit sein das
Andere kennenzulernen.
Aus den Schilderungen der von Dir kritisierten Punkte spricht die
Unkenntnis. Das ist nicht boese gemeint und auch kein Vorwurf.
Deine Enttaeuschung ist verstaendlich. Nicht weil Deine Kritik
zutreffen wuerde, sondern weil Du geglaubt hast nach einer Woche
Linux haettest Du alles im Griff und verstanden. In einer Woche ist
das aber gar nicht moeglich, weder bei WinXX noch bei Linux.
Wenn sich Dein Frust gelegt hat, lass Dir mal von jemand im
Bekanntenkreis oder einer lokalen User-Group zeigen, was Linux
so alles bietet. Vielleicht bekommst Du dann nochmal Interesse
daran. Gib Dir beim naechsten Versuch aber selber etwas mehr
Zeit und/oder lass Dir von jemandem helfen.
Max
Sebastian Leijser <naits...@gmx.de> wrote:
[unertraegliches Geweine ueber das eigene Unvermoegen genukt]
Organization: "ebner & martin informationssysteme gmbh"
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Liebes, wissen die Herren Ebner und Martin eigentlich, was Du von Ihrem
Account aus so alles ins Netz muellst? Oder ist das Firmenpolicy?
Stefanie
--
Stefanie Teufel http://mephisto.koelner.de
The spaceship shuddered. Captain Wilson saw his navigator cringing
from a suddenly blue screen. Damn it. If they survived this, a
certain Redmond, USA, earth would find itself in hot plasma...
>[HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\control\SessionManager\CheckBa
dApps\AI4.EXE]
>"ADBEFLTR.EXE"="1054"
Leider hab ich das Programm mit der Abkürzung AI4 nicht installiert.
Folglich kann ich Dir leider auch nich sagen, was der o.g. Wert 1054
bewirkt.
Grüßkes,
Sebastian
>>X-Windows: Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration ändern.
> ALT-CRTL-Nummerblock+ oder ALT-CRTL-Nummerblock- druecken. 8-)
> Frag mich aber nur nicht, wo das steht 8-(
RTFM:
moehwald@nala:/home/moehwald > man XFree86
KEYBOARD
Multiple key presses recognized directly by XFree86 are:
Ctrl+Alt+Backspace
Immediately kills the server -- no questions
asked. (Can be disabled by specifying "DontZap"
in the ServerFlags section of the XF86Config
file.)
Ctrl+Alt+Keypad-Plus
Change video mode to next one specified in the
configuration file, (increasing video resolution
order).
Ctrl+Alt+Keypad-Minus
Change video mode to previous one specified in the
configuration file, (decreasing video resolution
order).
Ctrl+Alt+F1...F12
For BSD systems using the syscons driver and
Linux, these keystroke combinations are used to
switch to Virtual Console 1 through 12.
Kann doch wohl nicht so schwer sein, einen Blick in's gottverdammte Handbuch
oder die Doku zu werfen.
> Ich sagte, es stehe auf dem Screen, wie es geht. Dort steht also, ich müßte
> +XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß das
> Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen Punkten, wo
> Linux hakt.
Uii, ein Fehler in der Onlinehilfe und schon panikst Du. Hast Du einen
Bugreport an SuSE geschrieben? Hast Du mal den Support angerufen?
> Wenn Du so clever bist, warum hast Du dann nicht einfach ein paar Zeilen
> geschrieben, wie ich das Problem loswerde.
man fdisk
Allerdings kann es bei Deinem Schreibstil und Anspruchsdenken sehr gut sein,
dass Du ungelesen in den Papierkorb (vulgo Killfile) wanderst.
> Also habe ich ds Problem unangerührt gelassen.
Denn Probleme die man ignoriert, loesen sich von selbst...
> Nur wegen der Maus hab ich sicherlich nicht gebootet. (Zumal sie unter X
> die ganze Zeit lief).
Aha - und warum hast Du dann nicht intensiver geschaut, warum es unter X
aber nicht mit gpm geht?
man gpm
> Aha, s.o. Da kann ich nur sagen: s.o. Denn das mit dem Connect nach Reboot
> hab ich mehr zufällig festgestellt. Viel wichtiger: warum ging es nicht mehr
> nach einem Connect?? auch init1 und dann init2 hat nicht geholfen. Und auch
> hier das gleiche Ergebnis bei meiner Hilfesuche (= lesen) wie oben.
Du hast sicherlich ausfuehrliche Fehlermeldungen gepostet, damit man Dir
helfen konnte, Du hast sicherlich die LUG in Deiner Naehe kontaktiert und
Du hast sicherlich mal bei Deine Distributor nachgrefragt...
> Oki. Ich hab _wieder_ Handbuch gelesen: mount blahblah, dann Kofler gelesen
> mount + umount, dann einen Bekannten gefragt, der an seiner Uni den
> Newsserver auf Linux pflegt: mount etc. pp.
Also ich hab bei Problemen mit meinem Fernseher die Fernsehzeitung gelesen, die
Bildzeitung angeschaut und meinen Klempner gefragt. Die meinten alle:
Erst anmelden, dann einschalten.
Sowas wie "Newsgroup" oder "dejanews" kamen Dir _hier_ nicht in den Sinn,
oder was?
> Aha, weil mein Linux nicht so richtig wollte, behauptest Du mal so einfach,
> ich wäre ein Ignorant, nicht lernbereit und -fähig.
Nicht lernfaehig.
> 5. Mich der Herausforderung stellen _will_ , wieder ein ganz neues BS
> kennenzulernen
Indem Du nach 5 Tagen Linux wieder loescht, weil es kein Windows ist?
Junge, Du musst noch viel lernen und das meiste hat nix mit Computern zu
tun.
>>RTFM. Oder nimm ein Frontend mit ner Hilfe. Deine Ignoranz ist unglaublich.
> Schade nur, daß nirgendwo von so einem Frontend die Rede war.
Zu RPM? - z.B. YAST (ach) oder krpm oder div. andere.
>>Bub, lass die Finger von Computern. Du packst es nicht.
> Danke. Vielleicht verdiene ich ja mein Geld damit?!
So what? Das bedeutet, dass Du Ahnung hast, oder wie?
> Ich halte es nicht für eine Selbstverständlichkeit, daß ein Programm
> startet, wenn die Installation offensichtlich nicht sauber funktioniert hat.
Woher willst Du wissen, ob die Installation nicht sauber funktioniert hat?
Weil kein huepfender Kobold Dir ein "alles roger, jetzt neu booten" auf
den Desktop kotzt?
Das Wort "errorlevel" scheint Dir fremd zu sein. (Die Option -v auch)
> Ich weiß übrigens sehr genau, was auf meinen Win-Systemen passiert.
Klar weisst Du das...
Mein Tip: Bleib bei Windows. Du hast weder Linux noch Freie Software
auch nur im Ansatz verstanden. Woran das liegt, mag dahingestellt sein.
O nein. Er hat das Handbuch nicht gelesen. Er hat die SuSE-Hilfe nicht
gelesen. Er hat offenbar nicht mal die Antworten auf seine Postings
gelesen, in denen Ihm die Doku vorgelesen wurde. Er wollte es offenbar
gar nicht wissen. Sein richtiger Name ist wahrscheinlich Steve Ballmer
;).
--
Achim Linder, Fak.f.Biologie, AG Apell,
Uni Konstanz, 78457 Konstanz
Sebastian Leijser schrieb in Nachricht <356ee...@news.arkaden.net>...
>Nochmal hallo zusammen,
>
>
>ich denke, ich habe mich in meinem vorangegangen Posting nicht ganz richtig
>ausgedrückt. Ansonsten würdet Ihr mich nicht so misverstehen.
>
------------------------snip-----------------------------
Locker bleiben, in fast allen Newsgroups - insbesondere OS- wird
gelegentlich Diskussion mit Glaubenskrieg verwechselt. Kein OS ist
perfekt für alle Aufgaben und für jeden User. Es führen viele Brücken
über den gleichen Fluß und Toleranz hat noch keinem geschadet.
Viele Postings fand ich geradezu abschreckend, bedenkt doch mal,
daß auch andere potentielle Umsteiger diesen Thread lesen. Als M$-
Benutzter ist man halt gewisse Strategien gewöhnt (Handbücher sind
nur was für Feiglinge...). Die Standpunkte von Sebastian sind daher
durchaus verständlich und mehr als sich bemühen kann keiner.
Es tut mir leid, aber die Ignoranz habe ich dieses Mal eher auf Seiten
der NG als denn bei S. gesehen.
> Nachdem Ihr ja fast erschlagen möchtet würde ich Linux gerne nochmal
> einspielen - mein fast unbeschreiblichen negativen Erfahrungen zum Trotz.
> Dazu möchte nur ein paar wenige Hinweise, wo ich am besten Anfange
> nachzuschlagen, wenn ich ein Prob hab. Ich habe das SuSE-Handbuch und den
> Kofler. Ich dachte ich wäre damit ganz gut bedient, brauche aber wohl noch
> ein paar passende Tips.
Zuerst sollte man mal das SuSE Handbuch weitestgehenst verinnerlichen.
(Obwohl ich zugeben muss das ich es nie gelesen habe.) Mit dem wissen und
der vorherigen Erfahrung, solltest du in der Lage sein das System wieder zu
installieren.
Danach hast du auch die GEBALLTE Power an man-pages. Die bei SEHR vielen
Probs helfen koennen.
Desweiteren hast du noch /usr/doc/FAQ & /usr/doc/HOWTO (Falls du sie beim
installieren auch angewaehlt hast (doc))
Dein Prob mit deinem Provider ist GARANTIERT eine geloescht Default-Route
und damit eine FAQ. (Das Problem haben VIELE. Deshalb kann es dir auch
leicht passieren das dir niemand drauf antwortet. Weil von die einfach
erwartet wird das du die passende FAQ lesen sollst. Den merke du bist
nicht der einzige der Probleme hat!)
Ansonsten noch viel Spass.
Bis denn
--
Hier arbeiten 2x200 000 000 Hertz, 134217728 Bytes, 1 Pinguin & 1 Kamel.
Der wichtigste Unixbefehl ueberhaupt heisst
man -k
oder ausgeschrieben
apropos
(zumindest fuer Leute, die sich nicht in html-Pages verwirren wollen)
Das setzt man typischerweise ein, wenn man ueberhaupt nicht mehr
weiterweiss.
Beispiel:
Irgendwie willst Du auf eine msdos-Diskette zugreifen:
$man -k msdos
Mtools (1) - a collection of tools for manipulating MSDOS files
filesystems (5) - Linux filesystem types: minix, ext, ext2, xia, msdos, ums
dos, vfat, proc, nfs, iso9660, hpfs, sysv, smb, ncpfs
mattrib (1) - change MSDOS file attribute flags
mbadblocks (1) - scan an MSDOS floppy and mark its unused bad blocks as ba
d.
mcd (1) - change MSDOS directory
mcopy (1) - copy MSDOS files to/from Unix
mdel (1) - delete an MSDOS file
mdeltree (1) - remove an MSDOS directory tree
mdir (1) - display an MSDOS directory
mformat (1) - add an MSDOS filesystem to a low-level formatted diskette
.
mlabel (1) - make an MSDOS volume label
mmd (1) - make an MSDOS subdirectory
mmount (1) - mount an MSDOS disk
mmove (1) - moves or renames an existing MSDOS file or subdirectory
mrd (1) - remove an MSDOS subdirectory
mread (1) - read (copy) an MSDOS file to Unix
mren (1) - rename or move an existing MSDOS file or subdirectory
mtype (1) - display contents of an MSDOS file
mwrite (1) - low level write (copy) a Unix file to MSDOS
pfb2pfa (1) - convert a type1 pfb file (binary MSDOS) into a pfa (ASCII
)
Mit diesen manpages, die dir am Anfang sehr geschwaetzig vorkommen werden,
kann man erstaunlich viel anfangen, wenn man den Umgang mit ihnen
beherscht.
Manpage haben einen struktierten Aufbau. z.B.
$man mbadblocks
MBADBLOCKS(1) MBADBLOCKS(1)
NAME
mbadblocks - scan an MSDOS floppy and mark its unused bad
blocks as bad.
SYNOPSIS
mbadblocks drive:
DESCRIPTION
Mbadblocks scans an MSDOS floppy for bad blocks. All
unused bad blocks are marked as such in the FAT. This is
intended to be used right after mformat. It is not
intended to salvage bad disks.
SEE ALSO
mtools(1)
BUGS
This should (but doesn't :-( ) also try to salvage bad
blocks which are in use by reading them repeatedly, and
then mark them bad.
Das ist jetzt nur ein kurzes Beispiel. Es gibt auch noch ein paar
andere wichtige Paragraphen da drin z.B. OPTIONS oder FILES
Wenn Du einem Guru(TM) ueber die Schulter schaust, der eine manpage
liest, wirst Du verwirrt beobachten, dass die Seiten mit einer
atemberaubenden Geschwindigkeit ueber den Schirm huschen. Der Guru
sucht dann einfach nur den entsprechenden Paragraphen in der manpage,
z.B. weil er rausfinden will was das '-i' bei rpm bedeutet und deswegen
nur nach den an der Form leicht erkennbaren OPTIONS sucht.
Bei FILES kann man rausfinden, wo das Programm seine konfiguration abgelegt
hat - wenn nicht irgendein oberschlauer Distributionshersteller so nett
war, und das ganze Zeug ganz wo anders hingelegt hat, weil er seine
Konkurrenz durch ein eigenes supertolles Konzept ausstechen wollte 8-(
Man kann auch nach Stichworten innerhalb der manpage (die sehr sehr
lang sein koennen (z.B. schau dir mal "man bash" an)) suchen. Das Unix "more"
das man beim anschauen der manpage benutzt, hat weit mehr zu bieten als das
MSDOS more, man kann z.B. darin suchen.
Mit h oder ? kriegt man eine Kommandoliste.
Bei komplexen aufgaben zum Beispiel beim Einrichten einer Netzwerkverbindung
uebers Modem, oder wenn irgendwelche Hardware klemmt, ist das Nachschlagen
in Manpages nicht mehr das richtige Mittel, weil einem dann leicht
der Ueberblick abhanden kommen kann (Unix-puristen werden mich jetzt
vermutlich fuer diesen Satz erschlagen, aber speziell unter Linux gibt es eine
andere sehr wertvolle Dokumentation) oder so was einfach "nicht in den
manpages steht".
Fuer viele Probleme gibt es fertige Kochrezepte, sogenannte HOWTO's
z.B. im Netz in den weit verbreiteten sunsite-Mirrors. z.B.
ftp://ftp.rus.uni-stuttgart.de/pub/systems/linux/sunsite/docs/HOWTO/
Howtos finden sich auch haeufig irgendwo auf der Platte (z.B. irgendwo
unter /usr/doc oder so) einer Installation.
Es gibt sogar einige ins deutsche uebersetzte Versionen davon.
In den Dingern wird in haarklein alles erklaert, manchmal weit mehr
als das was man im Einsatz wirklich braucht, aber man hat dann meistens die
Grundlagen auch mitgekriegt, nicht nur die Kommandozeile, die man
gebraucht haette (und die man als Antwort vom einsilbigen Guru(TM) gekriegt
haette).
Damit sollte man erst mal ganz gut zurechtkommen.
Vermutlich wirst Du dich jetzt wundern, wie die Leute mit solchen
primitiv anmutenden Mitteln auskommen....
Wenn du allerdings wieder einem Guru(TM) ueber die Schulter schaust,
wirst Du feststellen, dass der gar keine einfachen Befehle mehr benutzt,
sondern Ketten davon bildet.
z.B.
du -a | sort -nr | more
ist noch ein sehr harmloses Beispiel, das die Files und Directories ausgibt,
die den meisten Platz auf der Platte fressen.
Wirklich interessant wird es aber erst, wenn man sich mit einer script-sprache
wie perl, awk oder aehnlichen gut auskennt.
Dann werden die Befehle im Laufe der Zeit immer laenger und durch die
regualar expressions (eine Art sehr aufgebohrte wildcard) immer cryptischer,
aber man braucht halt nur einen Befehl, fuer eine Aufgabe, fuer die man sich
unter anderen Betriebssystemen erst mal ein ganzes Programm haette
zusammenschrauben muessen.
Natuerlich dauert das eine ganze Weile, bis man soweit ist, aber dannach
kann der Einsatz von Unix/Linux massiv Zeit sparen.
Man kommt sich dann mit einem graphischen Tool, dessen Ausgabe man nur
schlecht in was anderes stecken kann, irgendwie bloed vor.
Dann ist man meistens soweit und installiert auch unter NT einen moeglichst
vollstaendigen Satz von Unixbefehlen und hofft, dass einem Billy nicht
irgendwo im Konzept ein Bein stellt 8-)
Das Ursprungsposting war schlicht unsachlich und polemisch. Da hilft
auch kein Disclaimer im Stile von: Ich wollte niemanden angreifen ...
Klar: wahre Männer lesen keine Handbücher - aber sie weinen einem auch
nicht die Ohren voll, wenn hinterher die Splitter fliegen.
On Fri, 29 May 1998 16:17:01 +0100, "Sebastian Leijser"
<naits...@gmx.de> wrote:
>Berichte und Postings in den Groups erweckten den Anschein, Windows könnte ich dann
>ganz vergessen und mich ganz alleine auf Linux stützen.
>Linux-Anhänger beklagen sich über die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?!
Linux hat, wie jedes Komplexe "Programm" Bugs. Nur werkeln sehr viele
Leute an Linux herum, so dass diese meist recht schnell behoben
werden. Und bei MS? Auch da gibts Bugs. "Bug in Win95? Tut uns leid,
aber bald kommt ja Win98 raus.".
>Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
>eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
>hier sehr undeutlich aus.
Fuer solche Zwecke gibt es die ISP-Hookup-HowTo und noch die
PPP-Howto. Da hast Du praktisch "Kochrezepte" ;)
Zum X-Window-System: Gut, nach der Installation sieht alles ziemlich
kruede aus, aber Du kannst Dir Deinen Windowmanager so stricken, wie
Du ihn haben willst. Und das X-Window-System hat eben eine prinzipiell
andere Konzeption als WinXX.
>Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
>nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
>Mail) zu bringen.
Das ist Dein gutes Recht!
Auch mit Linux gelingt nicht die Quadratur des Kreises.
Es idiotensicheres, aber vollstaendig flexibles, extrem
feature-reiches mit wenigen Features, buntes und multimedial, aber
nicht resourcenverschwendendes, Serverbetriebsystem fuer Workstations
gibts einfach nicht.
... und wo Du die FAQ findest, wird Dir hier jeder gerne verraten :).
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
linux hat wesentlich weniger fehler, und wenn es mal welche hat, dann
werden die eventuell auch mal gelöst, und zwar "etwas" schneller als
bei M$. Ansonsten: kann dein windows knappe 3 Jahre durchlaufen ?
sicher nicht. also, so buggy kann ja linux nicht sein, wenn es über
jahre läuft.
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
hast du eventuell was falsch gemacht ? normal ja +50M oder so.
ging bisher bei mir immer. von der uralt-slackware bis zur ganz neuen
SuSE 5.2.
> anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
und ? dann leg doch das device an.
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
ich würde mal sagen, da kullert noch irgendwo ein lockfile rum. aber dafür
hast du ja /var/adm/message, denn dort bekommst eine fehlermeldung,
z.B. /dev/ttyS1 already in use oder irgend sowas.
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
tja. automount wäre dein freund gewesen.
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
anderen X-Server verwenden...z.B. den von suse. ET6000...war das nicht
eine karte mit S3Virge ? Also mal XF_86_S3 probieren oder so. ansonsten
gibt es dann dort noch xsuse.
> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
> der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
kann nicht sein. KDE ist hammerbunt, genauso afterstep. wenn du natürlich
twm oder fvwm2 startest...deine sache.
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
tja, und wie heißt denn eventuell der isdn-monitor ? mal ein xterm aufgemacht
und dort isdnmon probiert ?
> mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
na ja sicher. du hast es einfach nicht verstanden. und nun ist linux
daran schuld.
> nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall. Starten lies
willst du uns hier belehren ? wenn ich netscape installiere, dann
hole ich mir das paket als tgz, packe es irgendwohin aus und benutze
dann das "mitgelieferte" install-programm. ein nettes shell-script, daß
dir alle arbeit abnimmt. Aber das merken ja die anfänger nicht.
Warum hast du eigentlich als SuS'ler netscape nicht per yast installiert ?
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
tja...neuen holen. sind doch nur knappe 10MB. du hast ISDN ? worauf wartest
du ?
> Also auch kein Browser
ach du kannst mich doch mal kreuzweise. nur weil du zu blöd bist, netscape
anständig zu installieren, bringst du hier im miesesten unterschwelligen
ton zum ausdruck, daß es unter linux keine anständigen browser gibt.
Geh wirklich mal wieder besser zu windows, die haben ja sogar jetzt
diesen sau guten IE4.0
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
ok...aber vergiß nicht: den win-look bekommst du mit vielen hin, also scheint
der win auch nicht zu gefallen. welche hast du probiert ?
enlightenment ? wenn du den siehst, dann sagst du nichts mehr (vorausgesetz,
er stützt nicht bei der präsentation ab). afterstep ist auch ganz hübsch,
KDE ohnehin. du win'ler solltest auch noch am fvwm95-2 gefallen finden.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
durchaus verständlich so für dich. unter win ist es nämlich genau umgekehrt:
dort macht alles den eindruck, man hätte es mit einem style-container zu
tun und die funktionalität dahinter fehlt. wenn ich manche programme sehe,
dann frage ich mich, welcher programmierer sich da wieder 5 Zeilen
Delphi aus den finger gesogen hat. nur leider hat er den sinnvollen unterbau
vergessen. Also: frontends sind meistens nur userfreundlich unter den UNIXen.
Wirklich wichtiges machen programme, die auch auf der konsole gehen.
Aber du willst das ja eh alles nicht mehr hören.
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
wieso ? ich brenne hier und arbeite gleichzeitig weiter. entwerfe die
cover dabei. außerdem hörst du bei so manchem win-programm knacker auf
der CD, wenn du während des einlesens auf die platte zugegriffen wurde.
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
DAO könnte vielleicht mal möglich werden, aber jörg hat viel zu viel zu
tun. mach es selbst oder bezahle jemanden dafür. schließlich hast du
ja für WinOnEasyCreatorToTonne95CD auch geld bezahlt.
> selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
du und user. du wirst auch eine hifi-anlage für unbrauchbar erklären,
wenn sie mal einen equalizer dran hat, der deine fähigkeiten überfordert.
denke nicht, daß du referenz-user-1 bist. es zwingt dich keiner, und
letztendlich stört es auch niemanden, daß du jetzt wieder windows
verwendest.
> erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
sicher. man sollte eben doch ein wenig ahnung haben. oder eben echt bereit
sein, sich hinter ein problem zu klemmen. Problemlösung unter linux
weicht ein wenig ab von der unter windows. dort ist nämlich die
gängige vorgehensweise eine neuinstallation.
> zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
du verbringst stunden. ich weiß, wo ich suchen muß. also, was solls...
> Windows go desktops , Linux go servers.
windows goes tonne, zumindest bei mir.
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
ok, dann schaufel es dir wieder drauf und ich stehe dir für JEDE kleine
frage zur verfügung. telefonisch, per post und email, 24h am tag.
Sollst mal sehen, wieviel spaß linux machen kann.
--
_Bye_ *CU* Égalité, fraternité et liberté --> Linux
|-> a...@erfurt.thur.de ** DrComp ** www.erfurt.thur.de/ak/
|-> mail me with subject "get-PGP-key" to get my PGP-key
`-> Pressure Group - forcing vendors to support Linux
Kriegt die Bäurin einen Schreck, liegt's an Dieter Thomas Heck.
dem kann ich mich anschliessen ...
(Ausführliche Antwort per Mail)
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> hören.
Doch, willst Du. Sonst würdest Du hier nicht so verzweifelt um Hilfe
schreien.
(Frag mal die "alten Hasen" hier was ich geflucht habe über Linux).
> Linux hat seine Vorteile,
Windows auch. Man braucht z.B. nicht denken :-)
> Aber das brauche selbst ich nicht.
Wieso brauchst Du keinen NewsServer ?!? Du liest doch im Usenet ?
(Warscheinlich sind dir die Vorzüge eines eigenen NewsServer's, gerade im
offline-Betrieb, noch gar nicht bewußt).
> Die erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil.
Erzähle uns allen doch mal bitte was Du so produzierst unter Windows 95.
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen.
Tust Du nicht. Im Gegenteil : Gerade solche Articles lockern die Atmosphäre
in dieser Group ungemein auf.
> Ich habe nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu
> Papier (lies: Mail) zu bringen.
Warum ? Du wirst hier niemanden bekehren können. Außerdem bist Du nicht von
Linux enttäuscht sondern von der Tatsache daß Du resigniert aufgegeben hast.
> Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux
Das war Dein erster Fehler ...
- nun ist es wieder anders herum.
... und das der zweite !
> In der Hoffnung auf viele Antworten
Ahja :-) Also doch noch nicht aufgegeben. Also : Linux nochmal installieren
(parallel zu Windows 95) und mit ein bißchen mehr System an die Sache gehen
wenn ich bitten darf :-)
--
Hier arbeiten 166 Millionen Hertz, 64 MB, ein Esel und ein Pinguin
Nochmal ich ?!?
> ich denke, ich habe mich in meinem vorangegangen Posting nicht ganz richtig
> ausgedrückt.
Was tust Du hier noch ? Ich denke Du bist beim Linux-installieren ?
> Ansonsten würdet Ihr mich nicht so misverstehen.
Doch, sonst würde ich Dir nicht meine Hilfe anbieten.
> Ich möchte keinen Stunk gegen Linux machen, kaum etwas liegt mir ferner.
Du glaubst nicht etwa Daß sich irgendjemand von Deinem Gemecker beeindrucken
läßt, oder ? ;-)
> Und mir kommt auch keine fertige Kiste ins Haus.
Warum entscheidest Du dich dann für ein "fertiges" BS ? Datt kann ich
wirklich nicht verstehen, sorry.
> Ich habe sehr hohe Erwartungen an Linux gehabt.
Du hast erwartet daß Du einmal setup eingibst und sich das Ding komplett von
alleine Installiert. Genau das war / ist Dein Problem. Behalte Dein Windows
95 solange Du willst. Installiere Dir Linux parallel dazu und grase
systematisch eine Baustelle nach der anderen ab.
> Denn ich war davon ausgegangen, Windows wäre für mich mit jenem Tag für
> immer gestorben.
Auch das ist eins Deiner vielen Probleme : Du erwartest zuviel. Der Vorteil
von Linux ist die höhere Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit. Dafür
muß man auch Kompromisse eingehen - Linux ist nicht so intuitiv zu bedienen
wie Windows 95, jedenfalls nich für jemanden der Unix nicht kennt :-)
Nur : Du brauchst es nur einmal zu installieren und danach läuft die Kiste
366 Tage im Jahr durch, ohne "Stehenbleiber", allgemeine Schutzverletzungen
etc.
> Und bei der allgemeinen Begeisterung konnte ich mit meiner
> Einschätzung kaum daneben liegen oder?!
Wer hat behauptet das Du "daneben" liegst ?
> Nachdem Ihr ja fast erschlagen möchtet würde ich Linux gerne nochmal
> einspielen
Sehr gut. Wenn Du Fragen zu inn und sendmail / gmx hast : Immer her damit.
Bei ISDN muß ich leiser passen, aber da finden sich andere.
> Dazu möchte nur ein paar wenige Hinweise, wo ich am besten Anfange
> nachzuschlagen, wenn ich ein Prob hab.
Wenn das Programm bekannt ist lies zuerst die man-Page (sorry !) und gucke
mal nach /usr/doc/packages/mein_programm_das_probleme_macht. Die Dateien
dort läßt Du dir einfach mit less anzeigen (mit / kannst Du dort Stich-
worte suchen, mit q kommst Du wieder raus aus less).
Auch joe (Texteditor) möchte ich Dir wärmstens an's Herz legen da er Word-
star Sequenzen beherrscht (Strg K-B, Strg K-K) die im DOS-Bereich weit
verbreitet sind).
> Ich dachte ich wäre damit ganz gut bedient, brauche aber wohl noch
> ein paar passende Tips.
Na dann mal los :-)
>Hallo liebe Pinguine,
[Rumgeheule gelöscht]
Es wird dem Antragsteller anheimgestellt
[X] Kenntnisse von dem zu erlangen, über das er
schreibt _bevor_ er rumheult.
[X] Die Dokumentationen der Programme durchzulesen
(Ja, lesen hilft gegen *alle* Probleme, die er hatte.
[X] Afterstep/Gnome oder evtl auch KDE anzusehen. Dagegen
sieht Würgs aus wie aus der Steinzeit...
Stefan
PS: Womit glaubst du, arbeite ich täglich ? Mit M$-Würgs ?
Wohl kaum... soviel zur Praxistauglichkeit.
--
Auf der Packung stand "...needs Win 3.1x, Win '95, Win NT or something
better ...". Das bedeutet wohl eindeutig, dass es Linux braucht.
+---------------------------------------------------------------------
PGP-fingerprint : 26 89 52 B4 7C CD 91 45 0A 06 AD F8 1B A5 67 85
> Hallo liebe Pinguine,
Ich glaube nicht, daß Du viel Freude hast, wenn ich die Tastatur jetzt
an den Plüsch-Tux übergebe, der kann mit seinen zwei Flügeln nicht so
toll tippen...
> Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
In diesem Sinne solltest Du nicht so pauschalisieren. Einige der von
Dir genannten "Linux-Schwächen" haben mit Linux wenig zu tuen.
> Wie aus einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder
> angeben, nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
Das Partitionierungstool ist vermutlich YaST. Somit Fehlermeldung an
SuSE, mein fdisk hier hat immer problemlos funktioniert (naja, vor 4-5
Jahren gab es da mal Probleme, daß Partitionen einen Zylinder zu lang
waren, aber das ist schon sehr lange her).
> Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich.
"fast"? Heißt das, daß Du
a) die Doku nicht richtig gelesen hast oder
b) das SuSE Installationstool hier versagt hat
Falls a), solltest Du das nachholen, falls b) solltest Du Dich an SuSE
wenden und einen Bugreport schreiben.
> Jedesmal eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten
> reboot gings auf einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Seltsam, ich reboote praktisch nie (das ist nunmal kein
MS-Betriebssystem) und trotzdem funktioniert alles und wenn mal was
nicht funktioniert, dann bekommt man das in 99% aller Fälle auch ohne
Reboot auf die Reihe.
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam.
> IP-Adressen war eine Katastrophe.
Tja, da kann ich nur auf die Doku verwenden. Ich habe mit dynamischer
Adressvergabe keinerlei Probleme. Weder mit noch ohne Masquerading und
auch gemischt mit anderen Zugängen, wo ich statische IPs verwende.
Okay, das mag alles etwas kryptischer zu konfigurieren sein als bei
MS-Win, aber dafür ist es auch mächtiger. Wenn Du eine einfache
Konfiguration wünschst, schau Dir doch mal kppp oder kisdn an, die
sollten die Konfiguration eigentlich deutlich vereinfachen.
> Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich hier sehr
> undeutlich aus.
Dann lies halt die isdn4linux-FAQ bzw. die PPP-HOWTO. Ich kenne weder
das SuSE-Handbuch noch den Kofler und bei mir läuft das problemlos.
> Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet zu meinem
> Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Reboot ist keine Option. Vermutlich war bei Dir einfach die
Default-Route weg (ipppd löscht die per Default nach dem Connect). In
diesem Falle mußt Du sie nur im /etc/ppp/ip-down wieder neu setzen.
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen
> zu können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob).
Kein Nachteil und auch kein Problem, sondern ein Feature. Eine CD wird
halt wie ein normaler Ast im Dateisystem gehandelt. Das ist allemal
sinnvoller als die Methode, mit der DOS und verwandte Systeme auf
verschiedene Laufwerke zugreifen, nämlich über Laufwerksbuchstaben,
die sich ständig ändern, wenn man irgendwas am System ändern,
woraufhin dann nichts mehr funktioniert.
> Cd einlegen, mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt
> nicht wahr sein!
Wo ist das Problem?
> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im
> Betreff geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den
> User-Alltag, und die meisten User sind nun halt nicht auf einem
> Server oder geben keine CD-Rom-Laufwerke frei.
Wer sagt das?
Ansonsten gibt es ja eine ganze Reihe von Möglichkeiten, sich das an-
und abmounten zu ersparen, beispielsweise autofs und die verschiedenen
automounter. Vielleicht kann man sogar mit den mtools auf CDs
zugreifen (habe ich nicht probiert oder nachgesehen), dann kannst Du
genauso krank mit den CDs arbeiten, wie Du es unter Windows gewohnt
warst.
> X-Windows:
Ohne "s" am Ende bitte. Siehe auch Manpage zu X(1).
> Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in der Steinzeit.
Nachdem Du nichtmal erwähnt hast, welchen Windowmanager Du meinst,
scheinst Du das Konzept von X nicht ganz verstanden zu haben. Bei X
hat man zunächst man einen X-Server, der eigentlich garnicht aussieht,
sondern nur Programmen erlaubt, irgendwas am Bildschirm darzustellen.
Ein besonders herausgehobenes Programm ist dann der Windowmanager, der
für das Aussehen der Fensterrahmen sowie die Verwaltung der Fenster
sorgt. Hier gibt es eine reichhaltige Auswahl, die sich sowohl im
Aussehen als auch in der Funktionalität extrem unterscheiden. mit
fvwm95 beispielsweise solltest Du schon in etwa das Aussehen von
Windows95 zu Gesicht bekommen. Aber es steht Dir natürlich frei einen
der zig anderen Windowmanager zu verwenden und diesen dann nach Deinem
Geschmack zu konfigurieren. Oftmals werden auch noch diverse andere
Tools angeboten, die mit einzelnen Windowmanagern zusammenarbeiten, um
weitere Features anzubieten. Ich denke, unter all den Windowmanagern
sollte eigentlich fast jeder was finden, was (individuelle
Konfiguration vorausgesetzt) die eigenen Bedürfnisse erfüllt.
> Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende Maus-Zeiger,
> aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Wenn Du bitte mal genau spezifizieren würdest, was "angenehm anzusehen
und zu bedienen" ist...
Ich glaube, es gibt kaum etwas subjektiveres und das, was SuSE Dir da
als Windowmanager und Windowmanager-Konfiguration anbietet, ist
vermutlich genau das, was ein SuSE-Mitarbeiter (oder mehrere) für
besonders angenehm anzusehen und besonders angenehm zu beidienen hält.
Ich schätze mal, meinen fvwm2 in der vorliegenden Konfiguration hält
genau eine Person für optisch ansprechend und genau eine Person kann
damit extrem effizient arbeiten und das bin ich, weil ich den halt für
meine Bedürfnisse und meinen Geschmack optimiert habe. Andere Leute
mögen andere Geschmäcker oder andere Arbeitsgewohnheiten haben, was
dazu führt, daß sie andere Windowmanager mit anderen Konfigurationen
bevorzugen.
> Letzteres ist eine Katastrophe.
Nein, nur eine Frage des Windowmanagers und seiner Konfiguration.
> Wie starte ich den ISDN-Monitor?
Bei mir wird der automatisch beim Start von X mit hochgefahren.
Alternativ kann ich natürlich im Menü auf xisdnload klicken oder in
einem xterm xisdnload starten. Der MS-Windows-User wird vermutlich
eher einen Filemanager (z.B. mc) starten und aus diesem heraus auf den
entsprechenden Dateinamen klicken. Alles Gewohnheitssache.
> Indem ich mir die Maus breche.
Tja, Du bist noch zu MS-Windows fixiert. Meine Erfahrung ist, daß man
viel schneller in einem xterm ein Kommando gestartet hat, als lange
mit der Maus rumzuklicken, insbesondere wenn man sich die Shell (in
meinem Falle eine tcsh) derart konfiguriert hat, daß man nicht immer
alles komplett tippen muß, sondern mit der TAB-Taste abkürzen kann.
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration ändern.
Einfach Ctrl-Alt-GreyPlus bzw. Ctrl-Alt-GreyMinus.
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM.
Da verweise ich Dich gleich wieder an SuSE, das RPM stammt nämlich
vermutlich direkt von denen.
Ansonsten habe ich hier das SuSE-RPM des Netscape-Navigator 4.05 mit
rpm2cpio hier problemlos installiert bekommen, das Programm lief auf
Anhieb problemlos.
> Ergebnis: Katastrophe. Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung.
Wie gehabt: Bugreport an SuSE schreiben.
> Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas' besser : sie
> funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall.
Aha. Jedes Paket läßt sich unter MS-Win also problemlos installieren
und deinstallieren. Erstaunlich, ich lese oft genug gegenteiliges.
Ansonsten solltest Du auch hier nicht von einem defekten Paket auf ein
komplett defektes System schließen sondern lieber einen Bugreport
schreiben.
> Starten lies sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das
> DIng jedesmal ab, wenn ich im Konfigurationsfenster OK drückte um
> die Einstellunegn zu übernehmen. Hervorragend. Also auch kein
> Browser (Außer den häßlichen in der Distri mitgelieferten).
Kann es sein, daß Du ziemlich schnell aufgibst? Ich gebe zu, daß
Netscape wohl das Programm mit den meisten Bugs (neben StarOffice 3.1)
ist, daß ich hier installiert habe, aber mit ein paar Tricks und
Kniffen kann man damit durchaus arbeiten. Eine Distribution sollte
diese Tricks eigentlich als Paket mitliefern und wie ich schon
schrieb, hatte ich mit dem Navigator 4.05 RPM von SuSE auch keine
Probleme (trotzdem verwende ich jetzt wieder den Communicator, weil
der deutlich weniger Speicherplatz braucht).
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur
> unterschiedlich.
Welche hast Du ausprobiert? Es gibt mindestens 10 verschiedene. Hast
Du Dir mal einen davon näher angesehen, die Doku gelesen und ihn nach
Deinen Bedürfnissen konfiguriert?
Ich weiß nicht, wie lange Du Dich mit den verschiedenen Windowmanagern
beschäftigt hast, aber mir scheint, es war nicht lange genug, um Dir
ein so pauschales Urteil erlauben zu können. Es ist nicht
verwunderlich, daß sich die meisten Windowmanager anders als
MS-Windows bedienen lassen (jedenfalls in der Default-Konfiguration),
somit wird Dir kein Windowmanager direkt intuitiv vertraut sein und Du
wirst mit jedem anfängliche Schwierigkeiten haben (die hattest Du
seinerzeit sicherlich auch beim Umstieg vom Amiga auf den PC, trotzdem
hast Du Dich inzwischen anscheinend an die Windows-Oberfläche gewöhnt,
bei der ich selber immer verzweifle, weil sie nicht sonderlich
konfigurierbar ist und sich damit grundsätzlich anders verhält, als
ich es intuitiv erwarte).
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So
> ein Util von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend
> verpaßt wurde.
Bist Du sicher, daß Du hier konstruktiv diskutieren möchtest? Obiger
Satz ist einfach nur destruktiv und Flame provozierend.
BTW: Denk mal drüber nach, daß X extrem flexibel ist, d.h. Du kannst
damit problemlos Anwendungen übers Netz starten. Mach das mal mit
MS-Win...
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da
> verbringt man ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das
> Brennen. Super.
Du willst sagen, daß Du jetzt damit anfängst, bessere Programme dafür
zu schreiben? Ich hatte Dich in der Einleitung Deines Postings so
verstanden, daß Dir klar ist, daß es für Linux nicht für alle
Anwendungsbereiche genausoviel (kommerzielle) Software für MS-Win
gibt. Scheint Dir wohl doch noch nicht so klar zu sein.
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht,
Dein Durchhaltevermögen bzgl. eines völlig anderen Betriebssystems
scheint nicht sonderlich groß zu sein, oder? Hattest Du erwartet, daß
Linux alles bietet, was MS-Win bietet, nur besser? Du hast dabei wohl
übersehen, daß vieles einfach nur ganz anders (wenn auch besser) ist,
was gerade dem Linux-Einsteiger den Umstieg manchmal ziemlich
erschwert. Da hilft es auch nichts, daß Du seit Jahren mit MS-Win
arbeitest, vielleicht hat Dich gerade das "verdorben", weil Du anders
denkst (ich beziehe mich da mal auf die Feststellung, daß Du
rebootest, wenn irgendwas nicht funktioniert, das ist schon von der
Idee her falsch).
> ich will nichts mehr davon hören.
Warum dann dieser Artikel? Nur mal schauen, was die doofen Linuxer
sich wieder aufregen und dabei auf die Schenkel klopfen?
> Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte
> ich auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen
> W95-Rechner habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut.
Okay, bis hierher stimmen wir überein.
> Aber das brauche selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist
> Linux unbrauchbar.
Die Aussage kann man so nicht stehen lassen. Ich nutze ausschließlich
Linux als Betriebssystem, sowohl für den Server als auch für den
Arbeitsplatzrechner. Läuft wunderbar, ich kann sehr effizient damit
arbeiten und kann mir kein angenehmeres Betriebssystem für die
tägliche Arbeit vorstellen. Deine Aussage ist also nicht so
allgemeingültig, wie Du sie darstellst.
Es mag aber natürlich durchaus sein, daß Linux kein Betriebssystem für
jeden User ist (genau wie MS-Windows nicht für jeden taugt). Ich kann
beispielsweise problemlos auf MS-Word und MS-Excel verzichten (ich
verwende LaTeX und Tabellen habe ich bisher nicht kalkuliert), dafür
lege ich aber extrem viel Wert auf Multitasking (wenn irgendwas
"rechnet", kann ich trotzdem weiterarbeiten), Stabilität und
Netzwerktauglichkeit (Applikationen remote laufen lassen mit lokalem
Display z.B.). Das kann mir kein Nicht-Unix bieten. Bei anderen
Leuten wie Dir mögen die Prioritäten anders gelagert sein, so daß sie
mit einem anderen Betriebssystem besser bedient sind.
Vielleicht liegt es auch daran, daß man unter Linux erstmal etwas
konfigurieren muß, bis man ein System vorfindet, das einem wirklich
genehm ist. Mir macht das nichts aus, ich arbeite jetzt lange genug
damit, so daß die Umgebung mitgewachsen und immer optimaler geworden
ist. Systeme wie KDE oder Gnome versuchen hier mehr
Einsteigerfreundlichkeit zu bringen, indem sie vieles schon angenehmer
vorkonfigurieren, so daß der Schritt von MS-Win zu einem für den
einzelnen brauchbaren System vielleicht ein wenig sanfter zu schaffen
ist. Dann kann sich vielleicht der eine oder andere schneller mit
Linux anfreunden, d.h. bevor er wie Du frustriert aufgibt.
> Die erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil.
Sehe ich nicht so. Die Produktivitätskurven verlaufen nur ganz anders
als bei MS. Bei MS kannst Du von Anfang an arbeiten, aber die
Produktivität wird mit fortschreitender Zeit nicht deutlich zunehmen.
Mit Unix wird man gewöhnlich bei extrem niedriger Produktivität
einsteigen (weil man das System nicht kennt), kann diese dann aber
extrem steigern, indem man das System an die eigenen Bedürfnisse
anpaßt. Ob das nun die für den eigenen Bedarf optimale Konfiguration
des Windowmanagers ist oder die Verwendung und Konfiguration des für
den eigenen Bedarf optimalen Editors etc. Damit kann die Produktivität
ständig steigern, wo sie bei MS schon lange stagniert.
> Lieber zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden
> zu verbringen.
Mit der Einstellung bist Du bei Linux/Unix natürlich völlig falsch.
Neubooten nervt mich ungemein (warum mehrere Minuten warten, während
man nicht arbeiten kann, wenn's auch anders geht?). Die optimale
Konfiguration zu finden kostet andererseits natürlich ein wenig Zeit,
man muß dann entscheiden, ob man diese investieren will oder nicht.
Für mich lohnt es sich durchaus, wenn ich mich mal ein, zwei Stündchen
hinsetze, die fvwm2-Doku lese und den Windowmanager an meine
speziellen Bedürfnisse anpasse, wenn ich damit in den folgenden
Monaten deutlich schneller und besser damit arbeiten kann. Wenn ich
lieber eine Konfiguration habe, an der ich nichts ändern kann, sondern
irgendwas vorgesetzt bekomme, mit dem ich dann leben muß (oder mir 5
Tips&Tricks Bücher kaufen muß), dann ist Linux sicher nicht das
richtige OS für mich.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Sicherlich nicht ganz falsch. Unix und damit Linux ist erstmal ein
Multiuser-System, bei dem man einen Sysadmin bezahlt, der die
Basis-Konfiguration zurechtschraubt. Dabei ist es eigentlich nicht
vorgesehen, daß sich das jeder zuhause installiert und selber Admin
spielt. Damit lädst Du Dir eine Doppelbelastung (Admin & User) auf,
die eigentlich nicht so vorgesehen ist.
Trotzdem nehmen viele Leute diese Doppelbelastung gern in kauf, weil
ihnen die Administration vielleicht Spaß macht oder weil sie einfach
die Freiheit haben möchten, alles so einzustellen, wie sie es möchten.
Ich verstehe nicht, warum Linux immer als das bessere Windows
hingestellt wird. Da müssen die Leute ja wie Du enttäuscht werden.
Wenn man sich jedoch klar macht, was Linux ist (nicht einfach besser
oder schlechter als Windows, sondern erstmal ganz anders), dann gibt
es sicherlich viele Leute, die es auch im Desktop-Bereich gern
einsetzen werden.
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen.
> Ich habe nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux
> zu Papier (lies: Mail) zu bringen.
Naja, "objektiv" war das ganz bestimmt nicht, sondern extrem
subjektiv, Du sagst ja selber, daß es "deine" herbe Enttäuschung war.
> Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem System
> verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Was, "letzte Woche" erst? Du hast Linux also gerade mal eine Woche
Zeit gegeben? Wunderst Du Dich wirklich, daß das System nach einer
einzigen Woche nicht so läuft, wie MS-Win, das Du seit Jahren nutzt?
Denk mal zurück, als Du damals vom Amiga umgestiegen bist, lief
Windows da nach einer Woche gleich perfekt so, wie es sollte?
Tschoeeee
Roland
--
* Internet: rol...@spinnaker.rhein.de * Fido: 2:2450/42 *
PGP: 1024/DD08DD6D 2D E7 CC DE D5 8D 78 BE 3C A0 A4 F1 4B 09 CE AF
>
>RTFM. Oder nimm ein Frontend mit ner Hilfe. Deine Ignoranz ist unglaublich.
Da fragt sich doch glatt, wer hier Ignoranter ist !
Da kommt jemand her und gibt seine Meinung zum besten. Aus dem geposteten wurde auch
für mich zumindest klar, das er sich zumindest etwas bemüht hat. Nun hat halt Linux
nicht so funktioniert, wie er es wollte (kann ich SEHR gut nachvollziehen !).
Warum um Himmelswillen ist er bitte ignorant ? Hat er nicht den ersten wichtigen
Schritt gemacht, und wollte scheinbar was lernen ? Für mich lautet die Antwort 2x ja !
Warum ist eigentlich jeder, dem Linux nicht gefällt ein Lamer ? Ich glaube Dir sehr
gerne, das Du Dich mit Linux hervorragend auskennst. Nur, was hat er davon, wenn
er selbst probleme hat ?
Im übrigen würde es mich nicht im geringsten wundern, falls Du Daniel auf Windows umsteigen
würdest, auf dieser Plattform ebenso große Problem hättest.
Aber dann käme wieder das kewle Windows Bashing, so nach dem Motto: "Windows macht nicht
das was ich will. Windows ist scheiße ! Ich will das aber so machen. Warum geht das
nicht ? Windows ist müll." Nun, in einer Linux Gruppe würde man auf sowas wohl viel
Applaus ernten. Nur Wehe, es kommt jemand daher, und sagt: "Linux ist für mich scheiße."
Dann fühlen sich etliche hier direkt angegriffen. Warum ?
Daniel: Sei Du erstmal etwas tolleranter, bevor Du anderen Ignoranz vorwirfst !
PS: Posting in de.comp.os.linux.misc, da de.alt.flame bei meinem Provider nicht existiert.
Machts gut / Have a nice day
Alexander Skwar
--
My Site : http://www.digitalprojects.com/index.shtml
My ICQ UIN : 7328191
My PGP-KeyID : 0xA05119C7
[ gejammer gelöscht ]
hmm ... von einem ehemaligen Vollblut-Amiga-User
hätte ich doch etwas mehr Engagement erwartet ...
Aber ganz offensichtlich hast Du deinen Amiga nie
wirklich beherrscht.
Mit Windows umgehen zu können, oder einen PC selbst
zusammen basteln zu können sind in meinen Augen keine
sonderliche Qualifikationen !
Selbst ich habe ohne die geringsten Windows95-Kenntnisse
bei einer Firma mal eben schnell drei Rechner vernetzt,
wo Windows-Hasen versagt haben. Warum wohl? Wer sich
mit Linux beschäftigt hat Ahnung von den Hintergründen,
liest sich in Dokumentation ein und bekommt so sehr
viel Wissen über generelle Abläufe etc.
Wer nicht bereit ist etwas zu lernen, sollte lieber
die Finger von Linux lassen. Jeder andere erkennt
innerhalb kürzester Zeit das Potential von Linux.
Und zu glauben, man käme heute ohne Windows aus, der
irrt gewaltig, den dafür sorgt der Monipolist
schon auf seine Art. Und sein es nur dadurch, das andere Firmen
ihre Datenblätter im *.doc-Format zum Download
anbieten, oder Unternehmungsberatungen Fragebogen
im *.xls-Format per e-mail verschicken.
nichts für ungut ...
tschau
Bernhard
Geh mal zu einer Linux-User-Group in deiner Nähe (Liste ist AFAIK
auf www.linux-magazin.de oder www.linux.de zu finden) und laß dir
dort helfen.
--
@home: uzs...@ibm.rhrz.uni-bonn.de | Sei P ein Punkt Q wir wollen
@work: oli...@addi.finasto.uni-bonn.de | ihn Z nennen.
> Ich sagte, es stehe auf dem Screen, wie es geht. Dort steht also, ich müßte
> +XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß das
> Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen Punkten, wo
> Linux hakt.
Doch. Es funktioniert. Ich habe das erst letze Woche wieder gemacht.
> Aha, weil mein Linux nicht so richtig wollte, behauptest Du mal so einfach,
> ich wäre ein Ignorant, nicht lernbereit und -fähig. Vielleicht fragst Du
> vorher mal nach?
Aha, weil Du es nicht bedienen kannst, behauptest Du, Linux wollte
nicht?
--
************************************************************************
Julian Einwag - Herm-Loens-Str.9 - 96106 Ebern - wjei...@swin.baynet.de
Private homepage: http://www.swin.baynet.de/user/amon+einwag/
***** Send mail request for PGP key ************************************
... diverse probleme ...
>Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr
davon
>hören.
Du hast folgendes Problem, vor dem ich auch schon oft genug gestanden bin:
Man versteht einiges von Rechnern, einiges von MS-Betriebssystemen und
meint dann, man holt sich Linux und beherrscht das in 3 Tagen.
Das geht schief.
Freunde Dich mal mit der Einstellung an, mal wieder so richtig als DAU vorm
PC
zu sitzen; ist u.U. keine schlechte Erfahrung.
Deine Probleme mit Linux sind nicht mehr oder weniger problematisch, als
diejenigen,
die ein Anfänger mit einer kompletten Win95 Installation (inkl. Netzwerk
etc.) hat.
Don´t give up!
> Hallo liebe Pinguine,
>
> ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
> Standpunkte zu entlocken.
Gut gehofft ;-)
>
> Vor einigen Jahren blieb mir leider der Umstieg vom Amiga auf die x86-PCs
> nicht erspart. Schmerzhaft war der Umstieg sehr, denn auf einmal mußte ich
> mich mit dem ganzen Kappes rumschlagen. 640k Speicher + hoher + erweiterter
> ... Kein ordentliches BS, erst recht keine saubere und stabiel GUI
> blahblah... Nicht so schön.
Habe ich auch alles mitgemacht.
>
> Doch gibt es so einige Dinge, die mich sehr stören: der Ressourcenverbrauch
> ist extrem, viele Operationen sind nicht transparent, ...... Also, so war
> meine Schlußfolgerung, muß ein anderes BS her. Nach der Begeisterung und
> Berichterstattung war Linux die scheinbar einzige vernünftige Wahl - zumal
> auch noch superpreiswert. Berichte und Postings in den Groups erweckten den
> Anschein, Windows könnte ich dann ganz vergessen und mich ganz alleine auf
> Linux stützen.
Der Ansatz war auch richtig. Ich bin das erste Mal auf "freiwilliger"
Basis letztes Jahr im Juni auf Linux gestoßen. Wollte es mal
ausprobieren DLD 5.2 -> War Käse. Fvwm95 als X-Oberfläche fand ich
scheußlich, ISDN ging nicht, mein Drucker ging nicht, etc. Also nach 2
Wochen runtergeschmissen.
Dann fing ich Ende letzten Jahres an, meine Diplomarbeit zu schreiben -
unter Win95/NT. Schön mit Word 97 und so. Insgesamt hatte meine Doku so
150 Seiten mit vielen Bildern und irgendwie störte es mich, daß ich ab
einer gewissen Größe der Doku bei jedem Neustart erstmal meine Bilder
suchen mußte und die Doku jedesmal anders aussah (ich hab nur noch
gekotzt).
Dunkel erinnerte ich mich in meinem Schmerz mal das Wort LaTeX gelesen
zu haben. Ja, es war in meiner alten Linux-Distribution enthalten und
solle ganz dolle sein für sowas. Zufälligerweise hatte Delix gerade
seine neue DLD 5.3 angekündigt, die ich mir zulegte und dann damit
loslegte.
Installation: keine Probleme
ISDN: keine Probleme
Drucker: keine Probleme
X-Oberfläche: Immer noch Fvwm95 ABER: hatte ich in den Newsgroups nicht
was von KDE gelesen??? Also Sourcen gezogen und installiert -> DAS sah
wirklich cool aus! Machte gleich doppelt (oder dreimal?) soviel Spaß
unter X zu arbeiten.
>
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob).
Geht bei KDE ganz einfach über ein bunti-Klick-Icon auf der Oberfläche!
>
> Gut, jetzt aber Netscape installierens
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
Hatte das gleiche Problem, bis ich Netscape mal bei bestehender
Verbindung konfiguriert hatte und dann gings.
>
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut
Siehe KDE www.kde.org
>
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
Schon mal XCDROAST probiert???
Damit es noch besser geht, habe ich mir meine eigene Oberfläche mit
Tcl/Tk geschrieben. Habe heute eine Beta-Version an Interessierte
geschickt. Warum habe ich das gemacht?
1. XCDROAST kann noch kein Multisession (bzw. unterstützt die
cdrecord-Option nicht)
2. Weil ich LUST hatte was zu machen und ich zu faul für die
Prompttipperei war/bin und Tcl/Tk als Skript/Oberflächensprache leicht
zu lernen ist.
3. Die Linux-Welt von so was lebt und bereichert? wird
Wie habe ich die ganzen Sachen gelernt/gefunden???
Du bist:
1. Online
2. es gibt das Internet und Suchmaschinen
3. es gibt Linux-Newsgroups
4. es gibt das Linux-Magazin
5. es gibt Bücher über Linux
Seit ich Ende letzten Jahres auf Linux umgestiegen bin (nutze Win95 nur
noch zum Spielen), kann ich besser schlafen, da ich
1. mir z.B. nicht den Kopf darüber zerbrechen muß, warum mein
Word-Dokument zerschossen ist
2. keine teuren Win-Zeitschriften kaufen muß, um mein System von Ausgabe
zu Ausgabe neu zu tunen und neue Tricks kennenzulernen
3. keine teuren Programme kaufen muß (da hat sich unter Linux mit
Win-Äquivalenten gerade in letzter Zeit eine Menge getan (GIMP, Blender
3D, naja LaTeX ist etwas älter, KDE + Applikationen, Star Office)
Ich ARBEITE jetzt knapp ein halbes Jahr unter Linux und bezeichne mich
nicht als Crack, aber als jemand, der GUT unter und mit Linux arbeiten
kann. Wenn ich Zeit habe, dann optimiere ich mein System natürlich auch,
aber das ist unter Linux anders als unter Windows:
- ich bereinige mein System: entferne alles, was die Distribution
raufgehauen hat und ich 1. nicht brauche und 2. in alten Versionen
vorliegt
- ich schreibe mir Skripte für häufig anfallende Arbeiten
- ich optimiere MICH, d.h., ich LERNE: wenn ich was machen will und es
nicht klappt, schaue ich, ob ich herausfinde WARUM es nicht klappt
So, das war glaube ich das längste Posting, daß ich je gemacht habe,
aber ich wollte es mal gesagt haben.
Gruß Kay.
--
Kay Molkenthin - Ruesternallee 45 - 14050 Berlin [GERMANY]
Email: molk...@sp.zrz.tu-berlin.de / Kay_Mol...@Bigfoot.de
------------------------------------------------------------------
Key fingerprint = A6 1E 73 E7 E7 77 75 E1 7C E6 EF AF 78 A6 6C 38
Statt Neueinsteigern immer zu erklären, es *muß* so sein, *this is the right
way* oder ihnen zu erklären, daß man darauf stolz zu sein hat, sollten diese
Dinge lieber abgestellt werden, wenn man NT nicht indirekt unterstützen
möchte.
Einige "Konzepte" von UNIX sind seit mindestens 10 Jahren altersschwach,
einige Dinge waren auf 8-Bit-Rechnern schon besser implementiert.
Auch die dauernden Hinweise, man möge sich die Quellen besorgen und es
selber ändern, empfinde ich als Hohn, auch auf Grund der quasi fehlenden
Dokumentation (über Grundprinzipien) und der schlechten Quelltextlesbarkeit.
Mir fallen auf Anhieb ca. 30 änderungpflichtige Dinge ein, die ich mit je 2
Monaten Aufwand für mich beziffern würde. Die Zeit habe ich nicht, und es
wäre ja nicht mal sicher, ob diese Dinge in den Kernel/X-Server aufgenommen
würden, denn die machen mir einen ziemlich abgeschlossenen Eindruck, und ich
hätte dann auch keine Lust, meine Patches jedesmal wieder einzuspielen, da
diese bei Änderungen am Kernel durch andere auch nicht mehr gehen brauchen.
Ein Beispiel wäre nicht nachlaufende Tastaturtreiber. Das ist mit wenigen
Befehlen erledigt. Als Trivailbeispiel nehmen wir mal an, daß die Tastatur
ein Make-Code mit Werten zwischen 0 und 7F für das Drücken einer Taste und
einen Break-Code mit Werten von 80-FF bei Loslassen emmitiert (es ist etwas
komplizierter), wir haben eine einfache Tastatur mit einer Shifttaste mit
dem Code KBD_CODE_SHIFT:
#define MAKE 0
#define BREAK 1
#define KBD_CODE_SHIFT 0x2D
typedef unsigned char *string;
int kbd_mode=0, make_break=BREAK;
string key_codes[2][128];
unsigned char kbd_buffer[256];
string kbd_begin=kbd_buffer, kbd_end=kbd_buffer;
void insert_codes(const unsigned char *p)
{
while (*p)
{ *kbd_end++ = *p++;
if (kbd_end >= kbd_buffer+sizeof(kbd_buffer))
kbd_end = kbd_buffer;
}
}
inline buffer_empty(void)
{
return kbd_end == kbd_begin;
}
void soft_interrupt_keyboard(void)
{ register c;
if ((c = get_kbd_code()) < 0) /* Keine Taste gedrückt */
return;
if (c < 0x80)
{
if (c == KBD_CODE_SHIFT)
kdb_mode |= 1;
else
#ifndef WUENSCHE_WERDEN_STANDARDMAESZIG_IGNORIERT
if (buffer_empty() || make_break==BREAK)
#endif
insert_code(tab[kbd_mode][c]);
make_break = MAKE;
}
else
{
if (c == KBD_CODE_SHIFT+0x80)
kdb_mode &= ~1;
make_break = BREAK;
}
}
Das ist nur das Skelett, das schreibt man in 5 Minuten runter. Was ich an
den Quellen ändern muß, wird mir wahrscheinlich für immer ein Rätsel
bleiben. Das ist aber nicht die einzigste Sache, die an der Tastatur daneben
ist. Um sie vollständig neu zu schreiben, müßte ich die relevanten
Schnittstellen kennen, den Grundaufbau, wo bekomme ich Daten her, wo sind
sie hinzuschreiben und wer hat noch Zugriff auf diese Information (eklige
Seiteneffekte).
--
Frank Klemm
/------\ /-----------------------------------------------------\
| eMail: || p...@uni-jena.de | home: p...@schnecke.offl.uni-jena.de |
| Tel: || | home: +49 (3641) 390545 |
| sMail: || Frank Klemm, Ziegesarstr. 1, D-07747 Jena, Germany |
\------/ \-----------------------------------------------------/
[x] Ich bin zu blöd, um die Probleme anderer zu erkennen.
[x] Ich arbeite so lange mit Linux, daß ich über alle Fehler hinwegsehe
und betriebsblind geworden bin.
[x] Ich helfe mit, Linux als System für Hacker in der Öffentlichkeit
darzustellen.
[x] Ich beleidige gern andere Leute.
Irgendwo habe ich noch einen Text über Elite-Trader rumliegen, oder kurz
gesagt: Eure Aroganz *kotzt* mich langsam an.
--
Frank "Mit Linux arbeitend, seine Vorteile schätzend, nicht aber
seine Bugs als Features hinstellender" Klemm
PS: Beschwerden über mich können per eMail, per Posting, telefonisch oder
per Post geschickt werden. Auf Wunsch kann auch nach der Telefonnummer
meiner Eltern gefragt werden, um sich dort über meine Erziehung zu
beschweren.
> und der schlechten Quelltextlesbarkeit.
[...]
>void insert_codes(const unsigned char *p)
> {
> while (*p)
> { *kbd_end++ = *p++;
> if (kbd_end >= kbd_buffer+sizeof(kbd_buffer))
> kbd_end = kbd_buffer;
> }
> }
*hust* *hust* *hust
Btw, was ist ein "nicht-nachlaufender tastatutrtreiber"?
ich geh mit meiner tastatur so selten gassi, das es mir relativ egal ist
ob sie mir nachlaeuft oder ob ich sie trage :) (achtung gefahr! ein scherz!)
-forcer
--
/* If you understand what you're doing, you're not learning anything. */
/* email: for...@mindless.com.skip -><- www: http://www.forcer.base.org/ */
/* IRC: forcer (#StarWars@IRCnet) -><- PGP: mail with subject "send pgp" */
> Die Installation erwies sich dann als absolute Katastrophe. Auf mein Problem
> mit der Partitionierung (z.B. +700M ging nicht) habe ich genug antworten
> bekommen, ich hätte +700M eingeben sollen. Vielen Dank, das was es doch, was
> nicht ging.
Hmm, das ist in der Tat sehr seltsam! Habe selber die SuSE Linux 5.2
(allerdings die Aktuell) und bei der geht das mit +700M (in dem Feld, wo
man sonst den Endzylinder eintraegt) ohne Probleme! Habe mein eigenes
Linux zwar nur mit der Aktuell upgedatet, aber bei meiner Freundin habe
ich das komplett neu installiert - und das ging definitiv! Hast Du
vielleicht doch +700MB oder sowas eingegeben???
Uebrigens brauchst Du Netscape nicht als rpm oder tar.gz zu installieren.
Netscape ist im Paket "komerziell" bei der SuSE 5.2 dabei. Einfach in Yast
auswaehlen, installieren und gut ist. Aufruf mit "Netscape"
(Grossschreibung vorn!!).
> Nachdem Ihr ja fast erschlagen möchtet würde ich Linux gerne nochmal
> einspielen - mein fast unbeschreiblichen negativen Erfahrungen zum Trotz.
Unbeschreiblich negativ ... :-))))
Tja, Linux ist eben - aeh - anders. Ich dachte auch mal: "Ich - umsteigen
von GUI auf Textkonsole??? - Niemals!" Und was ist heute? Da gibt es so
ein tolles Windoof-like GUI-Desktop wie KDE mit einem superduper
Klickiklacki Filemanager, welches ich natuerlich sofort ausprobieren
musste.
Und was musste ich nach einigen Tagen feststellen? Der KFM duempelte
ungenutzt im Hintergrund herum waehrend ich meine Files munter auf einer
Textconsole kopierte. Die bash mit der Tab-Erweiterung und der
Rueckwaerts-Suchfunktion im History-Buffer ist in Effizienz dem
Verzeichnis-Hin-Und-Hergeklicke im KFM einfach ueberlegen.
Benutzerfreundlichkeit hat eben nicht immer etwas mit bunten Knoepfchen zu
tun. Trotzdem bevorzuge ich fuer andere Anwendungen natuerlich auch GUIs.
Aber eben nicht immer, sondern nur dort, wo sie Sinn machen.
> Dazu möchte nur ein paar wenige Hinweise, wo ich am besten Anfange
> nachzuschlagen, wenn ich ein Prob hab. Ich habe das SuSE-Handbuch und den
> Kofler. Ich dachte ich wäre damit ganz gut bedient, brauche aber wohl noch
> ein paar passende Tips.
Hmm, haben ist gut! Hast Du die denn auch schon gelesen?
Das war immerhin eine Erfahrung, die ich auch in Linux machen musste. Man
muss *lesen*. READMEs, Buecher, Howtos, Man-Pages, etc.
Das dauert dann zwar zuerst immer, bis man mit dem was man machen wollte
anfangen kann, aber dafuer weiss man dann wenigstens was man tut. Bei
Windoof faengt man dagegen sofort an wild in einem Programm
herumzuklicken. Irgendwann hat man dann durch mehr oder weniger Zufall das
erreicht, was man wollte, aber wie das zustande gekommen ist, das weiss
man meisst nicht.
Gruss,
Volker
AS> Da kommt jemand her und gibt seine Meinung zum besten. Aus dem geposteten wurde auch
AS> für mich zumindest klar, das er sich zumindest etwas bemüht hat. Nun hat halt Linux
AS> nicht so funktioniert, wie er es wollte (kann ich SEHR gut nachvollziehen !).
Wer sich im stillen Kaemmerlein vergeblich abmueht und das Problem nie
auf seiner Seite der Tastatur sucht, sich aber erst an andere wendet,
wenn er aufgegeben hat (also zu spaet), der ist ...
AS> Warum um Himmelswillen ist er bitte ignorant ? Hat er nicht den ersten wichtigen
AS> Schritt gemacht, und wollte scheinbar was lernen ?
Jochem
--
# Jochem Huhmann <j...@gmx.net> Duisburg (Germany)
# Der Red Hat Kompakt-Index: http://www.revier.com/redhat/
When the revolution comes, I will be shot by both sides.
SL> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
SL> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung.
Gibt unter Unix sehr selten (no news are good news).
SL> Sehr seltsam, es kommt nämlich
SL> auch keine Fehlermeldung.
Das heisst, das es keine Fehler gab.
SL> RPM -i gibt: schon installiert
RPM hat Recht.
SL> . RPM -e gibt: nicht installiert.
Ich wette, Du hast "rpm -e paketname.rpm" versucht, anstatt "rpm -e
paketname" - da Du aber ein Paket namens "paketname" installiert hast
und nicht das Paket "paketname.rpm" (das ist nur der _Dateiname_), hat
rpm korrekterweise mit "nicht installiert" geantwortet.
Soweit also alles klar, Netscape ist sauber installiert.
AL> Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
SL> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall. Starten lies
SL> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
SL> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
SL> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
SL> mitgelieferten).
Netscape ist nicht abgestuerzt. Du hast in den Einstellungen einen
Rechner als Proxy oder Mailserver eingegeben, dessen Namen Netscape
nicht aufloesen konnte, weil Dein Nameserver nicht erreichbar war. Wenn
Du etwa eine Minute gewartet haettest, dann haette Dir Netscape das nach
dem timeout auch gesagt.
So ziemlich alle anderen Anmerkungen von Dir liessen sich genauso
beantworten: Du gehst davon aus, das etwas nicht funkioniert, anstatt
den (scheinbaren) Problemen auf den Grund zu gehen. Ausserdem hast Du
hier nie gefragt, alle Deine Probleme haetten sich dann in Luft
aufgeloest.
Deine Einstellung ist bei Windows richtig (wenn etwas nicht sofort per
Mausklick geht, dann geht es halt nicht), bei einem System wie Linux
stehst Du Dir damit selber im Weg. Versuche den Dingen auf den Grund zu
gehen und wenn Du das Gefuehl hast, nicht mehr weiterzukommen, dann frag
jemanden, der sich besser auskennt. So geht das nun mal.
Viel Spass noch,
???
: #ifndef WUENSCHE_WERDEN_STANDARDMAESZIG_IGNORIERT
wo hast du gewuenscht ? einmaliges posting nach linux-kernel@[...] ?
: if (buffer_empty() || make_break==BREAK)
: #endif
: Das ist aber nicht die einzigste Sache, die an der Tastatur daneben
: ist.
ich habe an meiner tastatur nichts beobachtet, was darauf hindeutet, dass
sie daneben waere sondern komme im gegenteil damit gut zurecht.
> Sebastian Leijser <naits...@gmx.de> wrote:
>
> [unertraegliches Geweine ueber das eigene Unvermoegen genukt]
>
> Organization: "ebner & martin informationssysteme gmbh"
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Liebes, wissen die Herren Ebner und Martin eigentlich, was Du von Ihrem
> Account aus so alles ins Netz muellst? Oder ist das Firmenpolicy?
Es gleitet langsam ab. Ebner & Martin ist ein lokaler POP von
Netsurf. Ob Sebastian dort angestellt ist oder dort Kunde ist, das
wissen wir nicht. Was E&B außerdem noch macht, weiß ich auch nicht.
Relevanz hat das jedenfalls absolut keine.
Beherrscht Du mittlerweile reguläre Ausdrücke?
Aldo
--
Jamie Zawinksi <j...@netscape.com> wrote:
> Fair enough, but I'll bet you could count the number of non-internet
> Usenet feeds in existence today without even taking your socks off.
I've got more UUCP feeds than that just between us and our customers.
Unless you have really odd-looking hands. In which case I apologize for
saying nasty things about the key bindings in Netscape.
--- pe...@taronga.com (Peter da Silva)
> Das Ursprungsposting war schlicht unsachlich und polemisch. Da hilft
> auch kein Disclaimer im Stile von: Ich wollte niemanden angreifen ...
> Klar: wahre Männer lesen keine Handbücher - aber sie weinen einem auch
> nicht die Ohren voll, wenn hinterher die Splitter fliegen.
Eine IMHO wirklich treffende Zusammenfassung. Aber die Splitter sind
nicht nur auf Sebastians Rechner, sondern auch hier geflogen.
Trotz aller Widrigkeiten hat Sebastian Blut geleckt und ist auf ewig
für das Evil Empire verloren. Und das ist schön. Und es hilft uns
allen. Oder würden wir wie selbstverständlich Java, Netscape und
Quake nutzen, wenn wir immer noch ein kleines gallisches Dorf von
bebrillten Informatikern wären?
Mittlerweile können wir mit unseren Linuxkenntnissen sogar Geld
verdienen, sei es Bücher und Artikel schreiben, sei es das einrichten
von ISDN-internetgateways. Und dabei helfen uns die Anwender, die wir
mit Reaktionen wie in diesem Thread abschrecken. Der normale Anwender
(und das ist nicht Sebastian, der sowieso auf Linux umsteigen wird)
hat genauso eine Existenzberechtigung als Linuxanwender wie die Profis
unter uns. Kristians Motto der "Gelassenheit durch Kompetenz" würde
uns auch hier gut anstehen.
Dabei ist wichtig das wir nicht jedem Linux aufschwatzen, denn das hat
Linux nicht nötig. Auch wenn mein Missionarsdrang ganz klar vorhanden
ist, denn ich arbeite mit etwas, von dem ich überzeugt bin. Linux ist
nicht das bessere Windows, wie Roland ganz richtig schreibt, aber ich
kann ruhigen Gewissen wirklich niemand ein Betriebssystemersatz, wie
Microsoft es anbietet, empfehlen. Egal wie verstaubt Unixkonzepte
sein mögen. Linux ist keine Alternative aber es hat das Zeug dazu.
IIRC habe ich in "Goedel, Escher, Bach" folgendes aufgeschnappt. Ein
Asiatischer Weiser wurde gefragt, warum er keine Missionare durchs
Land schickt. Er antwortete daß der Durstige den Weg zur Quelle
finden würde. Könnten wir bitte die Krüge am Brunnenrand unbeschädigt
lassen? Danke.
Aldo
--
I haven't spoken to my wife for 18 months-I don't like to interrupt
her.
--Larry Riegel
> Vor einigen Jahren blieb mir leider der Umstieg vom Amiga auf die x86-PCs
> nicht erspart. Schmerzhaft war der Umstieg sehr, denn auf einmal mußte ich
> mich mit dem ganzen Kappes rumschlagen. 640k Speicher + hoher + erweiterter
> ... Kein ordentliches BS, erst recht keine saubere und stabiel GUI
> blahblah... Nicht so schön.
klar, aber warum "blieb Dir das nicht erspart"?
> ist extrem, viele Operationen sind nicht transparent, ...... Also, so war
> meine Schlußfolgerung, muß ein anderes BS her. Nach der Begeisterung und
> Berichterstattung war Linux die scheinbar einzige vernünftige Wahl - zumal
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
wer sowas so unspezifisch behauptet, hat keine Ahnung. No offense, aber
sowas ist nicht besser als z.B. "Computer" mit "MS Windows"
gleichzusetzen.
> auch noch superpreiswert. Berichte und Postings in den Groups erweckten den
> Anschein, Windows könnte ich dann ganz vergessen und mich ganz alleine auf
> Linux stützen.
also daß Du Windows vergessen kannst, wirst Du ja mittlerweile selbst
gemerkt haben :-)
>
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
Linux-Anhängern können die Bugs in MS-Win ziemlich schnuppe sein. Wieso
sollten sie sich darüber beklagen?
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
> anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
ja, mag sein. Und?
>
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
ich glaube hier handelt es sich um den typischen Fall von jemandem, der
dem Irrglauben erlegen ist, ein UNIX-System sei ohne entsprechende
fundierte Kenntnisse zu administrieren und zu konfigurieren. Dies ist
aber natürlich nicht der Fall, auch wenn manche Leute, die gerade mal
irgend eine Linux-Distribution von CD auf ihren PC eingespielt haben
aber sonst nicht wissen, was da eigentlich los ist, in letzter Zeit
gerne den Eindruck aufkommen lassen.
>
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
offenbar hast Du Dir Linux ins Haus geholt ohne überhaupt die leiseste
Ahnung gehabt zu haben, was das ist. Dann mußt Du Dich nicht wundern,
wenn's vielleicht nicht Deinen Vorstellungen entspricht.
> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
> geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
> meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
> CD-Rom-Laufwerke frei.
daß ein typisches UNIX für jeden Benutzer die beste Lösung ist, hat ja
nie jemand ernstlich behauptet. UNIX wurde für Programmierer konzipiert.
Nicht daß man es deshalb nicht auch für andere Dinge verwenden könnte,
teilweise sogar ganz hervorragend...
>
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
abgesehen davon, daß es "X-Windows" nicht gibt
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
> der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
ja, so what? Wenn's Dir nur ums oberflächliche Aussehen geht, gibt's da
zig Window-Manager für X11, die alle auch (irgendwie) konfiguriert
werden können.
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
es hat nie jemand behauptet, X11 sei ein GUI.
>
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
ich hatte noch nie Probleme, Netscape unter Linux zu installieren.
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall. Starten lies
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
>
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
na ja, vieles *wurde* auch von Studis geschrieben, AFAIK auch X11 :-)
Und wie gesagt, X11 ist *kein* GUI.
>
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
keine Ahnung, aber ich glaube daß Dir da jetzt einige widersprechen :-)
>
>
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
> auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
> habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
> selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
das kommt natürlich drauf an, was ein "User-Betriebsystem" sein soll. Es
gibt für viele Aufgaben bessere Lösungen als Linux, zweifellos.
> erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
> zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
>
> Windows go desktops , Linux go servers.
typische beschränkte Sichtweise: außer Linux und Windows gibt's wohl
nichts auf der Welt....
>
>
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
^^^^^
sagen wir mal "Usenet-Artikel". So heißt das nämlich, was Du geschieben
hast.
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
wenn Du meinst, mit Windows am besten bedient zu sein; bitte :-)
>
>
> In der Hoffnung auf viele Antworten und mit den üblichen
die kommen sicher :-)
--
Georg Schwarz sch...@physik.tu-berlin.de, ku...@cs.tu-berlin.de
Institut für Theoretische Physik +49 30 314-24254, FAX -21130
Technische Universität Berlin http://home.pages.de/~schwarz/
Ok, zu dem Originalposting wurde schon genug
gesagt, hier ein paar meiner Erfahrungen zu Linux<->Windoof:
Ich habe beide System seit einiger Zeit parallel laufen,
bin in keinem auch nur annaehernd ein Wizard (Asche auf
mein Haupt...)
Bugs:
Ich habe bisher keinen bug in LINUX gefunden....
Klar, einige Apps tilten sich mit einen SegFault,
aber dies passiert mir auch unter Win (Bluescreen),
allerdings bekomm ich dann unter 95 immer das grosse
Zittern, ob das OS selbst nochmal wiederkommt, oder
ich dann doch (mal wieder) den Resetknopf druecken
muss (ist mir bei Linux das letzte mal vor 2 Jahren)
passiert...
Doku:
Linux: Ich will was ueber ein Proggie wissen
* README / INSTALL lesen
* Man-Page lesen
* Netz absuchen
Windows: F1 ...Stichwortsuche liefert kein oder ein
nicht brauchbares Resultat...
Allein diese Tatsache macht es meiner Meinung nach, Leuten,
die keine Experten sind einfacher, mit dem System zurechtzukommen,
WENN SIE DENN WOLLEN, sprich, bereit sind, Dokus zu lesen
Benutzbarkeit: Windows: Ich klicke
Linux: Ich klicke und wenn das nicht reicht,
greife ich zur Konsole...
Mulittasking + Stabilitaet:
Irgendjemand meinte, dass diese Punkte alleine keine
Kriterien fuer einen OS Wechsel sind...
Ganz im Gegentum, gerade fuer die Produktivitaet
spielen sie eine wichtige Rolle,
die "save often, save early" Mentalitaet aus DOSen
Zeiten darf doch nicht mehr fuer ein modernes OS
gelten, oder ?
Fazit: Windows wird von mir nur noch fuer Spiele benutzt, alles
andere erledigt Linux. Und dies sind genau die Dinge,
die die meissten Windows Usern ebenfalls tun...
Gruss,
Harry
Naja, knapp. Linux laeuft bei Zeitschriften immer noch unter "ferner
liefen". Selbst bei der c't - leider. Wenn Dir da noch Interessenten
bekannt sein sollten... Davon allein kann man jedenfalls nicht leben. Zu
Amiga-Zeiten war das bei mir anders.
> sei es das einrichten von ISDN-internetgateways.
Mache ich auch manchmal, laeuft dann auch rock solid, Linux eben. Und wird
dann mitunter kurzerhand durch eine vollkommen ueberdimensionierte Cisco
ersetzt - weil der Admin keine Lust hat, sich in Linux einzuarbeiten, ein
Router, den der Admin nicht versteht, aber nicht geht.
Bis auf einen meiner Kunden. Die haben erst mit der Internet-Anbindung Blut
geleckt, wollten dann auf meinen Vorschlag hin auch den
Abteilungs-Fileserver auf Linux/Samba (laeuft wesentlich stabiler und sogar
schneller als vorher) und ueberlegen jetzt, ob ich auch den geplanten
Archivierungsserver (man moechte Bilddaten jetzt elektronisch statt
konventionell archivieren) mit Linux aufsetzen darf. Dass sich mit Linux
keiner auskennt, ist _da_ kein grosses Problem. Man kann den Fachmann ja
anrufen, wenn was nicht geht, und normalerweise geht ja auch alles.
Aber Du hast schon Recht mit Deinem Standpunkt. Linux schadet beides:
Missionieren ohne Ruecksicht auf Verluste ebenso wie Bashing von Leuten,
die solches versuchen. Linux braucht jetzt die Leute, die Linux brauchen,
weil MS-Ware ihre Anforderungen nicht erfuellen kann. Um den Rest kann man
sich spaeter kuemmern, wenn KDE und Gnome mal fertig sind.
Holger
--
NEU! RedHat 5.1 (i386) fuer 18 DM: http://linuxservice.de
: Ich sagte, es stehe auf dem Screen, wie es geht. Dort steht also, ich müßte
: +XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß das
: Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen Punkten, wo
: Linux hakt.
einer von vielen punkten wo es bei linux hakt ?
ich hab nun schon wirklich einige linux-installationen hinter mir, aber
das fdisk hat noch *nie* (seit etwa 0.98) so etwas bei mir gemacht.
kann es sein, dass das einer von vielen punkten ist, wo es bei *dir* hakt ?
> ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
> Standpunkte zu entlocken.
Na, da"s hast Du mit dem Subj. wohl besser erreicht, als Dir lieb war ;-)
> Vor einigen Jahren blieb mir leider der Umstieg vom Amiga auf die x86-PCs
> nicht erspart. Schmerzhaft war der Umstieg sehr, denn auf einmal mußte ich
> mich mit dem ganzen Kappes rumschlagen. 640k Speicher + hoher + erweiterter
> ... Kein ordentliches BS, erst recht keine saubere und stabiel GUI
> blahblah... Nicht so schön.
> Seitdem benutze ich jetzt die verschieden Windows-Versionen und bin damit -
> wie sollte es anders sein - natürlich nicht gänzlich zufrieden. Sowohl in
> Win95 als auch in NT kann ich schlafwandeln. Schlafwandeln heißt nicht nur
> stupide in Word Briefe tippen zu können, ich meine _wirklich_ 'das Sytem
> kennen'.
> Doch gibt es so einige Dinge, die mich sehr stören: der Ressourcenverbrauch
> ist extrem, viele Operationen sind nicht transparent, ...... Also, so war
> meine Schlußfolgerung, muß ein anderes BS her. Nach der Begeisterung und
> Berichterstattung war Linux die scheinbar einzige vernünftige Wahl - zumal
> auch noch superpreiswert. Berichte und Postings in den Groups erweckten den
> Anschein, Windows könnte ich dann ganz vergessen und mich ganz alleine auf
> Linux stützen.
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
Yast hat nur ein minimales frontend f"ur fdisk, wenn Dir das nicht
reicht, solltst Du das Originalprogramm verwenden.
> Auf dem Screen steht das
> anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Kann es sein, da"s Du die Konfigurationsscripts, die nach der
Installation im Hintergrund gestartet werden, abgew"urgt hast (das w"urde
*einiges* erkl"aren)? Und hat Dein Kernel "uberhaupt PS/2 support?
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
pppd nicht mit kill -INT beendet und pppd somit keine M"oglichkeit
gegeben, die lockfiles zu l"oschen? "rm -f /var/run/$DEVICE.pid" sollte
in jedes ppp-off script!
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
> geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
> meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
> CD-Rom-Laufwerke frei.
Unix *ist* Muliuser/Multitasking da gibt's keine Kompromisse. (Stell Dir
vor, auf der CD ist das live-filesystem der SuSE - dann wirst Du bei
einem unabsichtlichen Wechsel ziemlich alt aussehen). Die gew"unschte
Funktionalit"at l"a"st sich btw. auf systemkonformae Weise mit einem
automount-deamon erreichen.
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
> dem SVGA-Treiber funktioniert).
??? mein xf86config sagt:
Identifier: ET6000 (generic)
Chipset: ET6000
Server: XF86_SVGA
Der SVGA-Server *ist* der richtige "Treiber" f"ur die ET6000. Der Name
SVGA tut hier nichts zur Sache (nur Karten mit besondes eigenwilligen
Desing und Acceleration-Architecture haben spezielle Server). Viele
der neuesten und hochotimierensten Treiber (Matrox, Riva128, etc.)
sind im SVGA-Server enthalten.
> Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in der Steinzeit.
Tut leid, aber wenn Du mit Deinem User-Interface unn"utz Ressourcen
verbraten willst, dann ist das zwar auch unter Linux m"oglich (Stichwort
KDE) aber es ist eben (im Gegensatz zu Win*) *nicht* die default
Einstellung. Die beinhaltet - wie es imho sein soll - nur das n"otigste.
> Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Du hast bei der Suse >10 verschiedene Windowmanager dabei und da h"atte
Dir wirklich kein einziger gefallen?
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche.
Indem Du den Programmnamen ins xterm tippst, Dir einen entsprechenden
Menueeintrag definierst oder ein Starter-Icon auf den Desktop legst?
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration ändern.
Ctrl+Alt+<Keypad +/->
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert.
Es ist bereits eine andere Version von netscape installiert? Du hast
kein SuSE-rpm benutzt? Verwende den yast, der macht das f"ur Dich oder
hol' Dir das tgz und installiere manuell.
> Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall.
^^^^^^^^^^^^^
no comment
> Starten lies
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
falsche permissions?
> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
arena, mosaic, kfm oder (mein Favorit) lynx?
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
Wenn Du mehr Ressourcen in Deine Oberfl"ache als in Deine Programme
stcken willst, dann nimm halt KDE.
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen.
cdrecord -v /dev/cdrom
kopiert hier z.B. eine CD on the fly. Kann es "uberhaupt noch einfacher gehen?
(btw. ja: ich hab hier ein script und brauche auch daf"ur nur mehr
"cdcopy" tippen, man ist halt bequem ...)
> Super. Und DAO ist auch nicht möglich. Hervorragend.
Stimmt leider :-( (es wird aber bereits daran gearbeitet ...)
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
> auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
> habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
> selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar.
Du hast "Ich kann nach 3 Tagen noch nicht damit umgehen, und bin nicht
willens es zu lernen" falsch geschrieben.
> Die erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil.
Wie willst Du das wissen? - Du hast doch schon w"ahrend der
Installation/Konfiguration aufgegeben. Wenn Du allerdings nicht bereit
bist, Deine Arbeitsweise zu "andern (Motto: "Automatisieren, was
automatisierbar ist, und automatisierbar machen, was es noch nicht ist")
und nicht bereit bist, Dich mit scripts und den echten Powertools wie
vi/emacs, bash, grep, find, sed, etc. vertraut zu machen sonden darauf
bestehst, alles durch Klicken zu l"osen, dann wirst Du in der Tat nicht
weit kommen ...
> Lieber zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden
> zu verbringen. ^^^^^^^^^
Tja, wer's mag ... ich richte mir Dinge lieber *einmal* richtig ein, als
zig mal neu zu installieren.
> Windows go desktops , Linux go servers.
Nicht auf meinen desktop!
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen.
Aber nicht doch! Wer k"onnte denn nur auf so einen abwegigen Gedanken
kommen ... ;-)
> Ich habe nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu
> Papier (lies: Mail) zu bringen.
Ent"auschungen durch Unwissenheit sind *immer* subjektiv
> Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem System
> verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
M"oglicherweise ist Windows f"ur Dich wirklich die bessere L"osung
(ich meine das ganz ohne H"ame). F"ur mich ist es das ganz bestimmt
nicht.
cu
Bernhard
--
The three principal virtues of a programmer are Laziness,
Impatience, and Hubris. See the Camel Book for why.
man 1 perl|grep -1 virtues
Hallo.
> ich hoffe und denke, Euch mit diesem Posting viele - auch kontroverse -
> Standpunkte zu entlocken.
Bestimmt. ;-)
> [...]
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
Oh, bei meiner SuSE 5.2 geht das problemlos. Einfach die Größe direkt im
Format "+100M" in das Feld eingeben (vorher den alten Inhalt löschen,
sonst hakelt s etwas). Oder schreiben wir da aneinander vorbei?
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
Meine Güte, da habe ja selbst ich ein einfaches Scriptchen hinbekommen...
> [...]
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Wenn du all das o.g. innerhalb einer Woche ausprobiert hast: Hut ab! Mich
beschleicht allerdings das Gefühl, daß sich einige deiner geschilderten
Probleme mit ein wenig Nachlesen/Nachfragen schnell gelöst hätten.
Deine Aussage "Windows-Desktop/Linux-Server" würde ich so allerdings nicht
stehen lassen. Ich denke, der Einsatz von Linux ist vor allem eine Frage
der persönlichen Ansprüche des Users. Viele Leute, die sich einen PC
zulegen, sind nach wie vor froh, wenn sie die Kiste fehlerfrei einschalten
und nach kurzer Einarbeitung Word selbstständig starten können. Da besteht
überhaupt kein Interesse, sich wie auch immer mit irgendwelchen
"Innereien" der Kiste auseinanderzusetzen (wobei ich dies absolut nicht
negativ werte; man MUSS sich ja nicht dafür interessieren!). Und - sind
wir ehrlich - für diese Zielgruppe ist Linux denkbar ungeeignet (zumindest
in der jetztigen Form).
Gruß
Klaus
## CrossPoint v3.11 ##
ich hab heute zum ersten mal in die Group hier geschaut und hab sie
auch gleich subscribed.
Zum Posting vom Sebastian muss ich jetzt auch meinen Senf geben, weil
auch ich seit ein paar Tagen im Besitz von der S.U.S.E bin.
>Sebastian Leijser <naits...@gmx.de> wrote:
>
>> Vor einigen Jahren blieb mir leider der Umstieg vom Amiga auf die x86-PCs
>> nicht erspart. Schmerzhaft war der Umstieg sehr, denn auf einmal mußte ich
>> mich mit dem ganzen Kappes rumschlagen. 640k Speicher + hoher + erweiterter
>> ... Kein ordentliches BS, erst recht keine saubere und stabiel GUI
>> blahblah... Nicht so schön.
Auch ich hab genau das hinter mir (iss also ca. 3 Jahre her). Da kam
grad Win95 so richtig in Fahrt. Ich hatte das Teil ca. 3 Wochen
laufen, bis ich als verwöhnter Amigianer die Krise kriegte.
>> ist extrem, viele Operationen sind nicht transparent, ...... Also, so war
>> meine Schlußfolgerung, muß ein anderes BS her. Nach der Begeisterung und
>> Berichterstattung war Linux die scheinbar einzige vernünftige Wahl - zumal
Nun, Linux als "einzig vernünftige Wahl" ist sicher nicht zu
pauschalisieren. Man muss sich halt ganz nüchtern überlegen; "Ich hab
nen Rechner, was will ich damit machen." Wenn ich das weiss, kann ich
mir dazu mein OS raussuchen.
Ich persönlich hab mir dann vor 3 Jahren auch schon Linux angesehen.
Mir war es zu komplex zu kryptisch etc. Ich hab mir dann OS/2
installiert und war 2 Jahre glücklich :)
>> auch noch superpreiswert. Berichte und Postings in den Groups erweckten den
>> Anschein, Windows könnte ich dann ganz vergessen und mich ganz alleine auf
>> Linux stützen.
>also daß Du Windows vergessen kannst, wirst Du ja mittlerweile selbst
>gemerkt haben :-)
stimmt.. :)
>> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
>> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
>> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
>> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
>> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
>> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
>> nicht aber, wie groß die Partition werden soll. Auf dem Screen steht das
>> anders.
Naja, also mit etwas mitdenken bekommt man das aber hin. Wenn ich
weiss, dass meine Platte 2GB hat und ich will 50MB für mein /hda2 als
Swap, dann muss ich halt für die erste Partition +1950MB eingeben..
bei mir geht das :), auch wenn dann die SWAP reel 60 MB oder so hat.
>> Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
>> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
>> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Wenn man sich mal einige Man-Pages, das Buch von SUSE etc. genau
ansieht, dann schreiben die wirklich ziemlich oft, dass GMP mit
Busmäusen Probleme macht...
>> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
>> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
>> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
>> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
>> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
>
>ich glaube hier handelt es sich um den typischen Fall von jemandem, der
>dem Irrglauben erlegen ist, ein UNIX-System sei ohne entsprechende
>fundierte Kenntnisse zu administrieren und zu konfigurieren. Dies ist
>aber natürlich nicht der Fall, auch wenn manche Leute, die gerade mal
>irgend eine Linux-Distribution von CD auf ihren PC eingespielt haben
>aber sonst nicht wissen, was da eigentlich los ist, in letzter Zeit
>gerne den Eindruck aufkommen lassen.
Richtig. Niemand behauptet Linux sei eine Alterntive zu gängigen
grafischen Betriebssystemen. Auch KDE, welches ich mal kurze Zeit
getestet habe kommt bei weitem nicht an mein NT 4 ran.
Aber dafür ist doch bitteschön Linux auch nicht gedacht....
Wer Fenster braucht, der kriegt sie halt auch unter Linux (btw: und
dann noch die, die er will... ), aber zum _arbeiten_ sind sie nicht
gedacht. Ich hab auch mein KDE laufen, aber wann brauch ichs?
>> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
>> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
>> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
>offenbar hast Du Dir Linux ins Haus geholt ohne überhaupt die leiseste
>Ahnung gehabt zu haben, was das ist. Dann mußt Du Dich nicht wundern,
>wenn's vielleicht nicht Deinen Vorstellungen entspricht.
Genau...
>> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
>> geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
>> meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
>> CD-Rom-Laufwerke frei.
>
>daß ein typisches UNIX für jeden Benutzer die beste Lösung ist, hat ja
>nie jemand ernstlich behauptet. UNIX wurde für Programmierer konzipiert.
>Nicht daß man es deshalb nicht auch für andere Dinge verwenden könnte,
>teilweise sogar ganz hervorragend...
Jo, ich habe mir Linux auch nicht geholt um mit Photoshop zu arbeiten.
Sicher nich sinnvoll... Linux ist nunmal für Programmierer (oder die,
die es werden wollen :) )
Ich habe verzweifelt versucht PERL unter NT4 zum Laufen zu kriegen..
der Horror! Kann sich jemand mein entzücktes Gemüt vorstellen, als ich
am Linux Prompt einfach mal testweise "Perl" eingegeben hab und
gemerkt hab, dass da "irgendwas geht"??? :))
>> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
>> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
>> der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
>> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
>
>ja, so what? Wenn's Dir nur ums oberflächliche Aussehen geht, gibt's da
>zig Window-Manager für X11, die alle auch (irgendwie) konfiguriert
>werden können.
Ausserdem denke ich, dass jemand, der viel Wert auf das Grafische
legt, mit Windows oder Macs eh besser bedient ist. Mir ist es wichtig,
dass ich am Rechner _arbeiten_ kann. Und wenn meine Arbeit am besten
in der Kommandozeile zu erledigen ist, wofür da noch ein grafisches
Frontend oder gleich n X11???
>> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
>> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
>ich hatte noch nie Probleme, Netscape unter Linux zu installieren.
Netscape unter Linux zu installiern (btw: Ich bin Anfänger!) ist in
keinster Weise schwieriger als unter Windows... noch dazu mit der
SUSE, die du ja hast, oder?
>> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
>> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
>> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
>
>keine Ahnung, aber ich glaube daß Dir da jetzt einige widersprechen :-)
Noch nicht, aber der Reiz ist da.. morgen kommt n Brenner her :)
>> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
>> hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
>> auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
>> habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
>> selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
>das kommt natürlich drauf an, was ein "User-Betriebsystem" sein soll. Es
>gibt für viele Aufgaben bessere Lösungen als Linux, zweifellos.
Hm.. ich denke dein Problem ist wie gesagt, dass du vorher keinen
blassen Schimmer von Linux hattest und auf Werbung a la
"Kostengünstige Alternative zu Windows: Linux" reingefallen bist.
in diesem Zusammenhang mache ich auch der Zeitschrift CT einen
Vorwurf, die dem User ständig einreden wollen, das Linux _die_
Alternative zu anderen Osen mit GIUs sein soll. Das ist tatsächlich
unrealistisch.
>> erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
>> zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
Nun, wie gesagt, ich fange grade an CGIs mit Perl zu programmieren,
mach das mal unter MS Osen :) Produktivitätssteigerung nicht möglich,
da Produktivität in diesem Zusammenhang mit MS Produkten nicht
definiert ist.
>> Windows go desktops , Linux go servers.
clap
>> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
>> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
>> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
>> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Das wird wohl auch das beste _für dich_ sein. Leider hast du nicht
gesagt, was bei dir eigentlich der Sinn und Zweck eines Rechners ist.
Aber deinen Schilderungen nach, brauchst du tatsächlich ein System
nach dem Prinzip: Don´t think - just click.
Oder ansders gesagt: Du erwartest von einem Flugzeug, dass es auf
Autobahnen ne gute Strassenlage hat.
>> In der Hoffnung auf viele Antworten und mit den üblichen
>die kommen sicher :-)
Ich hoffe es kommen noch mehr :)
: In der Hoffnung auf viele Antworten und mit den üblichen
Was erwartest Du fuer Antworten, bzw. was war eigentlich die Frage?
Du hast fuer DICH entschieden, dass Linux fuer DICH nichts ist, also
gehe zurueck zu Windows und werd gluecklich ...
frank
: Auch habt Ihr mich wohl als Mausschieber verstanden, der seine Kíste
: irgendwo kauft und dann sein WWW-Guckloch anschmeissen und seine wichtigen
: Haushaltsbücher führen will.
Genau wie ein solcher schriebst Du aber leider in diesem Pamphlet.
: Ich habe sehr hohe Erwartungen an Linux gehabt. Als ich die SuSE in den
: Händen hielt habe ich (nach Bakup, klar) die Platte komplett leergefegt.
: Denn ich war davon ausgegangen, Windows wäre für mich mit jenem Tag für
: immer gestorben. Alles Bisherige und mehr schien unter Linux möglich.
Also irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass Du professionell mit
EDV zu tun hast, ein Betriebssystemwechsel ist nun einmal nicht so wie
wenn ich mir ein neues Auto kaufe, mich reinsetze und los gehts. Von
Startproblemen muss man bei solchen fundamentalen Sachen einfach ausgehen
- alles andere ist etwas blauaeugig.
Sehr viel kannst Du IMHO auch mit Windows nicht gemacht haben, wenn es Dir
moeglich ist von einen auf den anderen Tag das System zu loeschen ohne
irgendwelche Sachen zu konvertieren oder zu uebernehmen.
: Die Installation erwies sich dann als absolute Katastrophe. Auf mein Problem
: mit der Partitionierung (z.B. +700M ging nicht) habe ich genug antworten
: bekommen, ich hätte +700M eingeben sollen. Vielen Dank, das was es doch, was
: nicht ging.
Sorry, aber nachdem x-Leute geschrieben haben und ich aus eigener
Erfahrungen mit dutzenden von Linux-Installationen weis das das
funktioniert glaube ich die einfach nicht - irgendetwas musst Du falsch
gemacht haben.
: Dazu möchte nur ein paar wenige Hinweise, wo ich am besten Anfange
: nachzuschlagen, wenn ich ein Prob hab. Ich habe das SuSE-Handbuch und den
: Kofler. Ich dachte ich wäre damit ganz gut bedient, brauche aber wohl noch
: ein paar passende Tips.
Also ich rate allen Leuten die in UNIXoid Betriebssysteme einsteigen wollen
immer noch den guten alten Gulbins "UNIX System V.4" (ISBN: 3-540-58864-7,
Springer Verlag) ist zwar nicht Linux spezifisch, aber beschreibt die
zugrundeliegenden Konzepte IMHO sehr gut.
Auch empfehlen kann ich Kernighan/Pike "Der UNIX Werkzeugkasten" (ISBN:
3-446-14273-8, Hanser Verlag) - ist zwar nicht mehr sonderlich aktuell aber
trotz allem ein sehr gutes Buch. Ein der UNIX Klassiker die man gelesen
haben sollte.
Der beste Tip aber ist, sich mit Linux/UNIX etwas Zeit zu lassen,
die Erleuchtung kommt nunmal nicht innerhalb von einigen Tagen - etwas
Meditation und das Studium der weisen Schriften hilft aber ungemein ... :-)
: Grüßkes,
: Sebastian
frank
[...]
: anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
: eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
: einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
Hmm - bist Du sicher, dass (als es noch nicht funktionierte)
die Installation bereits abgeschlossen war? Bei Suse
werden AFAIK nach dem ersten reboot noch ein paar Skripte ausgefuehrt,
was man leicht uebersehen kann, da ihr output auf einer der
'hinteren' virtuellen Konsolen angezeigt wird. Wenn die Skripte
nicht durch sind (und die brauchen eine Weile), laeuft natuerlich
auch noch nicht alles, und wenn man vorher das System runterfaehrt,
werden die Skripte nach dem naechsten reboot neu gestartet.
Nur so ne Idee.
[...]
: CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
: ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
: ist auch nicht möglich. Hervorragend.
Audio CDs in ertraeglicher Zeit auslesen funktioniert bei mir nur unter
Linux. Das Rumnoergeln am Komfort und Leistungsumfang einzelner
Programme halte ich ausserdem fuer voellig verfehlt, wenn man bedenkt
wie diese Programme entstehen (oft in der Freizeit der Entwickler).
cdrecord kann fast alles, was ich im Moment brauche, und ich kriege
es umsonst. Winoncd kann vieles, was ich nicht brauche, liest
dafuer aber AudioCDs bei mir nicht richtig aus (und kostet...).
Und wenn man sich mal mit einem Programm unter Linux vertraut
gemacht hat, ist es meist sehr effizient (zum Thema 'Vorbereitung
dauert zu lange').
Aehnliches liesse sich zu fast allen von Dir vorgebrachten Punkten
sagen.
: Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
: hören. [...]
Warum schreibst Du dann hier einen Roman darueber? Zunaechst war ich
etwas enttaeuscht ueber die vielen ueberzogenen Reaktionen auf Dein
Posting, aber Du schreist ja geradezu danach.
[...]
: Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
: System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Jeder setzt halt seine Prioritaeten. Ich erinnere mich noch sehr gut,
wie ich unter W95 mit dem ELSA WinMan einen 'virtuellen Bildschirm'
eingerichtet habe. Die Folge war, dass der Watcom Linker nicht
mehr funktionierte. Das war der Moment wo mir klar wurde, dass
ich die Zusammenhaenge unter W95 nie soweit werde verstehen
koennen, dass ich diesem OS wichtige Daten anvertrauen werde.
Wenn das bei Dir anders ist, ist das OK.
\relax
Thomas
--
Thomas Nehring
<q...@ix.urz.uni-heidelberg.de>
Doch, seit StarOffice fuer Linux kann man auch ganz
ohne M$ auskommen :-) - zumindest, wenn man M$-Dokumente
im Format von Office95 oder aelter vorgesetzt bekommt.
Fuer Datenblaetter, Preislisten und aehnliches reicht das
voll. Und fuer "richtige" Textverarbeitung gibts ja sowieso
LaTeX.
Keep Linuxing,
Heiner
--
Heiner Mudersbach PGP Public Key available on request
email: hms...@unix-ag.org
> Sebastian Leijser <naits...@gmx.de> wrote:
> :>> funktioniert das Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den
> :>> Endzylinder angeben, nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
> :>
> :>+200M -> 200 MByte
> :>+10K -> 10 KByte
>
> : Ich sagte, es stehe auf dem Screen, wie es geht. Dort steht also, ich müßte
> : +XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß das
> : Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen Punkten, wo
> : Linux hakt.
>
> einer von vielen punkten wo es bei linux hakt ?
> ich hab nun schon wirklich einige linux-installationen hinter mir, aber
> das fdisk hat noch *nie* (seit etwa 0.98) so etwas bei mir gemacht.
> kann es sein, dass das einer von vielen punkten ist, wo es bei *dir* hakt ?
Noe, bei mir hat es bisher auch immer funktioniert. Sag mal, Sebastian,
kann es sein, dass Du das '+200M' an die Stelle eingetragen hast, wo
eigentlich der Startzylinder hingehoert (der natuerlich automatisch
richtig vorgegeben wird) und nicht wie es richtig ist im Feld fuer den
Endzylinder? :-))))
Oder vielleicht ein kleines 'm' anstatt eines grossen 'M'? - Linux (und
mit ihm die meissten Programme unter Linux) unterscheidet naemlich Gross-
/ Kleinschreibung.
Gruss,
Volker
-----------------------------------------------------------------------------
Pursuant to US Code, Title 47, Chapter 5, Subchapter II, Sec. 227,
any and all unsolicited commercial E-mail sent to this address
is subject to a download and archival fee in the amount of $500
US (per infraction). E-mailing denotes acceptance of these terms.
Du sprichst hier vom SuSE-Handbuch ? Also, ich hab es mit dem Handbuch von
5.0 auf Anhieb geschafft. Kofler kenne ich nicht.
> Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Das war dann wohl eher dein Fehler als ein Fehler von Linux, denn bei den
meisten Leuten scheint es ja zu klappen.
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
Was ist am mounten so schlimm ? OK, man muß sich erstmal dran gewöhnen, aber
wenn du dir zwei kleine Scripte 'm' und 'um' ins Home legst, ist das doch
kein Problem. Ich finde es viel wichtiger, daß ich die CD überall in mein
Dateisystem einhängen kann wo ich sie brauche, anstatt das bischen Luxus beim
einlegen.
> Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in der Steinzeit. Gut, es
> braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende Maus-Zeiger, aber es
> sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
Ist kein X-Problem sondern liegt am Windowmanager. Hast du mal KDE versucht ?
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche.
Oder du tippst im xterm 'xmonisdn' ein. Da brauchst du die Maus nichtmal
anzufassen. Andererseits könntest du den Eintrag in den Menüs auch dorthin
legen, wo du dir nicht die Maus brichst.
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert .
Hast du auch ein SuSE-rpm gezogen ? Wenn nicht sind Probleme vorprogrammiert.
Merke: SuSE-rpm != RedHat-rpm
Vorschlag: hol dir Netscape als tgz, hats hier auf Anhieb getan.
> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
Also, mir gefällt die W3-Erweiterung für den XEmacs ganz gut. Ist garantiert
dabei.
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt.
Nochmal: versuch KDE.
Mfg
Benjamin
Es gibt eigentlich nur 2 Regeln, die man bei Linux (und anderen Unixen)
zu beachten hat:
1) Don't Panic!
2) RTFM-V!
Regel Nummer 1 wird jeder sofort einsehen, der sich noch an seine ersten
Versuche mit dem vi erinnert.
Regel Nummer 2 steht für Read The Fucking Manual - Vorher!. Der
Windows-Ansatz, erst mal alles Greifbare zu installieren und dann wild
draufloszuklicken, führt unter Linux zu den Ergebnissen, die Du
geschildert hast. Linux ist nicht kompliziert, es ist mächtig, und
deshalb muß man beim Einarbeiten auch ein bißchen mehr Aufwand treiben.
Daher würde ich empfehlen, systematisch vorzugehen, d.h. erst mal ein
Grundsystem zu installieren, dieses stabil zu konfigurieren, und dann
Stück für Stück weitere Pakete hinzuzufügen und zu konfigurieren.
Wenn Du versuchst, am Anfang alles auf einmal zu machen, geht's schief.
Zm Thema Doku: Es gibt eine ganze Menge sehr nützlicher
Online-Dokumentation.
- Man-Pages: Als Referenz zum Nachschlagen unverzichtbar, als Einführung
eher ungeeignet.
- Doku zu den Paketen: Zumindest bei Debian gibt es zu den meisten
Pakten unter /usr/doc einige Texte.
- Howto's: Wie der Name schon sagt, Kochrezepte für Dies&Das. Solltest
Du unbedingt installieren und bei Bedarf lesen. Hätte Dir vermutlich
manchen Ärger erspart.
Jan
--
Jan Ellgring
E-Mail: Jan.El...@gmx.de
George Orwell was an optimist
So gings mir genauso!!
>
> So besorgte ich mir SuSE 5.2 und das Linux-Buch vom Kofler. Soweit war alles
> noch ganz gut, aber dann gings schon los. Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
> aber ich kann im Moment nichts über andere Distributionen sagen. Wie aus
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
hast du's mal mit z.B. +800M versucht?
> Auf dem Screen steht das
> anders. Die Einrichtung vom GMP für meine PS/2 Maus fast unmöglich. Jedesmal
> eine Fehlermeldung, das Device gebe es nicht. Nach dem xten reboot gings auf
> einmal - ohne daß ich was verändert hätte.
>
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Das Problem zeigt sich bei mir auch!! Es ist ein Problem mit dem
routing. Man
muß einfach das Script /sbin/init.d/route start aufrufen.
>
> Eine umständlichere Möglichkeit, auf ein CD-Rom-Laufwerk zugraifen zu
> können, gibt es wohl kaum (kein Linux-Nachteil, ein Unix-Prob). Cd einlegen,
> mounten, umounten, Lade öffnen.... Das kann ja nun echt nicht wahr sein!
> Gut, ok, vielleicht greift jemand anders auf die CD zu, aber wie im Betreff
> geschrieben, beziehe ich dies alles auf Linux für den User-Alltag, und die
> meisten User sind nun halt nicht auf einem Server oder geben keine
> CD-Rom-Laufwerke frei.
Mal ehrlich, wie oft braucht man nach der Installation noch eine CD??
Zum Musik
hören?!?
> X-Windows: Hey, die Installation hat auf Anhieb geklappt (bis auf die
> Kleinigkeit, das meine ET6000Karte nicht mit dem ET6000Treiber sondern nur
> dem SVGA-Treiber funktioniert). Dann: Enttäuschung, hier sieht es aus wie in
> der Steinzeit. Gut, es braucht nicht bunte tolle Icons und sprechende
> Maus-Zeiger, aber es sollte angenehm anzusehen und zu bedienen sein.
> Letzteres ist eine Katastrophe. Wie starte ich den ISDN-Monitor? Indem ich
> mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
Du bist einfach das Klicken gewöhnt. Nach einer kurzen Einführungsphase
geht das
"Arbeiten" bei mir so schnell wie unter Win95
>
> Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
> Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
> auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
> nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
> besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall. Starten lies
> sich Netscape trotzdem. Allerdings schmierte mir das DIng jedesmal ab, wenn
> ich im Konfigurationsfenster OK drückte um die Einstellunegn zu übernehmen.
> Hervorragend. Also auch kein Browser (Außer den häßlichen in der Distri
> mitgelieferten).
>
Warum hast du's nicht mit Yast installiert?? Gab bei mir keine Probleme.
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
>
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
>
Da muß ich dir recht geben!! Hat mich auch ein weing frustriert. Vor
allem die
nicht vorhandene ATAPI Unterstützung. Man muß erst SCSI emulieren. So'n
Quatsch!!
Da brenn ich lieber unter Win95.
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> hören. Linux hat seine Vorteile, das steht völlig außer Frage und möchte ich
> auch gar nicht anzweifeln! Wenn ich einen Unix-Rechner und einen W95-Rechner
> habe, die in einem Netz...mit eigenem Mailserver... Gut. Aber das brauche
> selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
> erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
> zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
>
Na ja, dann drück mal nem Win95 Neuling die Treiber von 'ner ISDN Karte
in
die Hand und stopp mal die Zeit, die er braucht um sie zu installieren
8-)
> Windows go desktops , Linux go servers.
>
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Das ist schade. Linux und Win95 teilen sich bei mir den Rechner. Win95
zum spielen
und CD's brennen und Linux zum "arbeiten" und Internet. Ich finde das
ist die
beste Lösung, denn man bekommt die Vorteile beider OS mit.
Als Einsteiger hatte ich mit den selben Problemem zu kämpfen wie du:
Linux
installiert, Win gelöscht. Linux gelöscht, Win installiert und
schließlich
beides parallel, was sich als beste Lösung (für mich) gezeigt hat. Man
muß
eben "Linux denken" lernen um Linux schätzen zu können (ist dir Linux
jemals
abgestürzt???).
In diesem Sinne
Viele Grüße
Timo
--
Timo Schiffer mailto:lad...@gmx.net
Das Bild, das wir uns von einer Sache machen, ist nicht
das wahre Original, sondern ihm nur ähnlich.
Victor Hugo
>Schuster bleib bei Deinen Leisten.
>Geh zu VOBIS und lass Dir dort den Begriff BETRIEBSSYSTEM
>erklaeren. Oder mach den Bock zum Gaertner.
>MfG
Das ist dieses typische Arroganz die mir bei ganz vielen ( ich sage nicht
alle sondern viele )
Linux-Usern auffälllt.Leute die Linux nicht toll finden sind Idioten .
Leute, die mit Linux nicht zurechtkommen haben von Computern keine Ahnung.
Leute die mit Linux nicht zurechtkommen müssen auch noch im Leben viel
lernen...
Was soll das?? Ein bißchen gutmütiger Fanatatismus für das eigene OS - okay
das stört nicht.Aber die Beleidigungen, die als Reaktion auf seine Aussage
gefolgt sind finde ich ziemlich lächerlich.
Stefan
Nein.
Gerade die CT macht ja schon beinahe propagande für Linux - ich finde sie
stellen das ganze als viel zu einfach da.Ich habe den Eindruck ,es kommen in
dieser NG in letzer Zeit immer mehr Aussage wie " Ich bin total enttäuscht
von Linux vor". Ich denke an sowas ist auch die CT mit ihren übertriebene
Schilderungen von Linux schuld. Unter ferner liefen geht das bestimmt nicht.
Es gibt doch andauernd Artikel über Linux.
MFG
Stefan
Stefan
> s.te...@ndh.net meinte am 29.05.98
> zum Thema "Re: Linux : riesige Enttaeuschung, nix =?ISO-8859-1?Q?f=FCr":
Wer hat denn hier das Subject versaubeutelt?
> > Organization: "ebner & martin informationssysteme gmbh"
> > ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> > Liebes, wissen die Herren Ebner und Martin eigentlich, was Du von
> > Ihrem Account aus so alles ins Netz muellst? Oder ist das
> > Firmenpolicy?
>
> Nein.
>
> Schleichwerbung.
Nein. Das ist der Organization-Header. Das Du den Unterschied
zwischen Header und Body nicht kennst, demonstrierst Du ja mit Deiner
überlangen Einleitungszeile
Im Usenet unerwünschte Werbung ist...
> ## CrossPoint v3.1 R ##
...genau das hier.
Aldo
--
"Make it idiot proof and someone will make a better idiot."
Hi,
"Stefan Malte Schumacher" <s.schu...@ndh.net> writes:
> Gerade die CT macht ja schon beinahe propagande für Linux - ich finde sie
> stellen das ganze als viel zu einfach da.Ich habe den Eindruck ,es kommen in
> dieser NG in letzer Zeit immer mehr Aussage wie " Ich bin total enttäuscht
> von Linux vor". Ich denke an sowas ist auch die CT mit ihren übertriebene
Da muss ich Dir recht geben, die c't geht immer mehr auf die Schiene wie
alle anderen Computerzeitschriften auch, naemlich das zu bringen was die
Masse lesen moechte, die interessanten und kritischen Berichte gibt es in
der c't schon lange nicht mehr. Die iX ist noch auf dem Niveau wie die c't
vor Jahren mal war. Dort steht auch schon seit Jahren immer wieder was ueber
Linux.
--
vy 73 es 55 de DG1BHM, Tom
Thomas Malkus, DG1BHM mailto:dg1...@qsl.net
27356 Rotenburg, JO43PC http://www.qsl.net/dg1bhm
: Doch, seit StarOffice fuer Linux kann man auch ganz
: ohne M$ auskommen :-) - zumindest, wenn man M$-Dokumente
: im Format von Office95 oder aelter vorgesetzt bekommt.
vergiss es! erst Vorgestern habe ich schon wieder eine xls-datei
per mail bekommen und konnte sie mit Staroffice nicht lesen.
Dafür gebe ich aber sicher _nicht_ Stardivision die Schuld!
tschau
Bernhard
> Daniel Moehwald schrieb:
>
Hi Sebastian
Etwas einfacher als Du es hier schilderst hast Du es Dir bestimmt gemacht
oder Du bist son Typ wie ich , der gerne die Zeilen ueberfliegt statt
gruendlich zu lesen.
Aber so heftig anraunzen lassen wuerde ich mich auch nicht.
Gerade der liebe Daniel ist hoffentlich nicht der typische
tolerante Linuxbenutzer. ;-)
Uebrigens bin ich ( auch noch ziemlich am Anfang ) auch ein
paar Mal wieder abgesprungen, hab Linux geloescht und gedacht :
Die Scheisse installiere ich nie wieder.
Aber jetzt hat es mich gepackt und es wird mich bestimmt nicht wieder
loslassen.
" Irgendwann kriegen wir Dich " ;-))
Gruss
Peter
Vieleicht hat er MB mit millionen Byte verwechselt, wie sie auf der
Platte angegeben sind und wollte somit die Partition ein wenig zu gross
machen? (wegen 1MB=1024x1024Byte)
Stefan
--
************************************
Stefan Heimers
Klingelbergstrasse 69
CH - 4056 Basel
Tel. ++41 61 261 27 96
shei...@ezinfo.vmsmail.ethz.ch
http://www.datanetworks.ch/~sheimers
************************************
> In the msg <nkhmk6...@nala.cs.uni-bonn.de> from Fri, 29 May 1998 16:44:39 +0200 Daniel Moehwald <moeh...@cs.uni-bonn.de> wrote:
>
> >
> >RTFM. Oder nimm ein Frontend mit ner Hilfe. Deine Ignoranz ist unglaublich.
>
> Da fragt sich doch glatt, wer hier Ignoranter ist !
>
> Da kommt jemand her und gibt seine Meinung zum besten. Aus dem
> geposteten wurde auch für mich zumindest klar, das er sich zumindest
> etwas bemüht hat. Nun hat halt Linux nicht so funktioniert, wie er
> es wollte (kann ich SEHR gut nachvollziehen !). Warum um
> Himmelswillen ist er bitte ignorant ? Hat er nicht den ersten
> wichtigen Schritt gemacht, und wollte scheinbar was lernen ? Für
> mich lautet die Antwort 2x ja ! Warum ist eigentlich jeder, dem
> Linux nicht gefällt ein Lamer ? Ich glaube Dir sehr gerne, das Du
> Dich mit Linux hervorragend auskennst. Nur, was hat er davon, wenn
> er selbst probleme hat ?
Wenn einem Linux nicht gefällt, ist das nichts schlimmes - ich lösche
es halt und halte die Schnauze. Aber ich jammer nicht 'rum, das
Sachen, die andere offensichtlich täglich in den Griff kriegen, nicht
gehen. 95% der Kritikpunkte im Ursprungspostiong wären nur mit RTFM
lösbar gewesen. Die meisten Sachen sind sogar im SuSE-Handbuch
erklärt:
fdisk, PS/2-Maus, PPP mit dynamischen Adressen, CD-ROM, Automount,
Auflösung unter X ändern, CD Brennen - was bitte steht nicht in der
Doku?
Das Problem ist nicht, daß Linux kompiliziert ist, sondern daß
Windows-"Experten" mit der falschen Erwartungshaltung kommen. Und
solange sich daran nicht ändert, werden Sie scheitern - nicht an
Linux, sondern an ihrer eigenen mangelden Frustrationsresistenz, ihrer
Anspruchshaltung und ihrer Konsummentalität (hier, SuSE, hast Du 100
Märker, jetzt mach mal Linux). Ich frage mich, wie es solche Leute zum
Führerschein gebracht haben. Die müßten doch nach der dritten
Fahrstunde und dem achten mißglückten Einparkversuch aufegegeben
haben. Linux ist kein Produkt, welches man kauft - Linux ist eine
Aktion, bei der man mitmacht!
> Im übrigen würde es mich nicht im geringsten wundern, falls Du
> Daniel auf Windows umsteigen würdest, auf dieser Plattform ebenso
> große Problem hättest. Aber dann käme wieder das kewle Windows
> Bashing, so nach dem Motto: "Windows macht nicht das was ich will.
> Windows ist scheiße ! Ich will das aber so machen. Warum geht das
> nicht ? Windows ist müll." Nun, in einer Linux Gruppe würde man
> auf sowas wohl viel Applaus ernten. Nur Wehe, es kommt jemand
> daher, und sagt: "Linux ist für mich scheiße." Dann fühlen sich
> etliche hier direkt angegriffen. Warum ?
Hm, ich halte Daniel nicht für so doof, daß in eine Win-gruppe zu
posten. Das Originalposting hätte in dco.win* sicher auch
Begeisterungsstürme ausgelöst.
Wer aber so einen Thread lostritt, und dann jammert, weil er die
Antwort kriegt, mit der jeder gesunde Mesch rechnet, dem kann man nur
ein derbes "selbst schuld" an den Kopf werfen.
> Daniel: Sei Du erstmal etwas tolleranter, bevor Du anderen Ignoranz
> vorwirfst !
Du vergiß wer angefangen hat.
> PS: Posting in de.comp.os.linux.misc, da de.alt.flame bei meinem Provider nicht existiert.
Dieses Zeile habe ich jetzt mal nicht neu umgebrochen (Gnus sei Dank,
es ging einfach). Sie zeigt: Deine Zeilenlänge saugt gewaltig!
> Machts gut / Have a nice day
> Alexander Skwar
Tschüß
Oliver
Stimmt. Die Propaganda, wonach Linux als Quasi-Ersatz fuer Windows95
hingestellt wird, erweist der Sache keinen guten Dienst. Linux hat im
Desktop Markt wahrscheinlich nicht mal 10%, und dort dafuer Werbung
zu machen, ist irgendwie falsch. Der 'Markt' fuer Linux ist wohl eher
im Bereich kleiner bis mittlerer ISPs und sonstiger Unternehmen. Die
Privatanwender bilden da die Ausnahme, und die hysterischen Pro-Artikel
plus der Vermarktung von KDE, eine Beta Produkt, sind da nicht grade
zielfuehrend. Die c't und iX sollten ja ueber Linux schreiben - aber es
vielleicht in ein etwas anderes Licht ruecken.
/ferdl
--
<< In Real Life: Goldmann Ferdinand FreeBSE ... >>
<< eMail : fe...@oeh.uni-linz.ac.at ... and madness for all >>
<< "Oesterreich wird von schweren Beben erschuettert, ueberlebt aber!" >>
<< (Taeglich Alles, 26.4.1998, S. 31) >>
> Linux-Anhänger beklagen sich über
> die vielen Bugs in MS-Win. Und was ist mit Linux?! Gut, Yast ist von SuSE,
Natürlich ist Linux nicht bugfrei. Allerdings werden hier die Bugs i.d.R.
innerhalb weniger Tage behoben, sobald sie bekannt sind. Für den sog.
Pentium-Bug gab es bereits nach 4 oder 5 Tagen einen Patch. Ich weiß nicht
mehr, wie lange Microsoft daran rumgebastelt hat, es hat aber wesentlich
länger gedauert.
> einem anderen Posting von mir ersichtlich, funktioniert das
> Partitionierungstool nicht sauber: man kann nur den Endzylinder angeben,
> nicht aber, wie groß die Partition werden soll.
Ein Blick ins Handbuch und Du hättest es gewußt: +800M ergibt eine 800 MB
große Part.
> Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
> eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
> hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
> zu meinem Provider ging. Aber wehe, die Verbindung wurde abgebaut: erst ein
> Reboot bot die Möglichkeit, wieder einen Connect herzustellen.
Vielleicht solltest Du das Suse-Handbuch mal etwas genauer lesen. Ich habe
ca. 45 Minuten gebraucht, inkl. Handbuch lesen, und dann lief ISDN bei mir.
> Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
> ändern.
Oder mal wieder einen Blick ins Handbuch werfen. Das erspart einem manchmal
ne Menge Arbeit...
> Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
Sie haben alle ihre Vor- und Nachteile. Aber einfach alle über einen Kamm
scheren ist nicht gerade sehr objektiv. Wenn Du Dich mit der Materie mal
etwas intensiver beschäftigen würdest, dann würdest Du auch sehr schnell
feststellen, wie schön man sich so eine Oberfläche *selber* gestallten kann.
> Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
> von einem Studi dem nebenbei noch ein kleines Frontend verpaßt wurde.
Jetzt wirst Du aber beleidigend. Vieles, was es für Linux gibt, wird von
Studenten geschrieben, und sie bekommen dafür nicht einen Pfennig.
Gute Software muß nicht toll aussehen, sie muß funktionieren. Und
Linux-Software funktioniert i. Allg. sehr gut.
> CDs brennen unter Linux sollte man besser gleich vergessen. Da verbringt man
> ja genau so lange für die Vorbereitung wie für das Brennen. Super. Und DAO
> ist auch nicht möglich. Hervorragend.
Wahrscheinlich hast Du X-CD-Roast nicht benutzt, denn dann würdest Du anders
reden. Und DAO funktioniert *noch* nicht.
> Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
> Ich möchte niemanden verärgern und erst recht niemanden angreifen. Ich habe
> nur versucht, objektiv meine herbe Enttäuschung über Linux zu Papier (lies:
> Mail) zu bringen. Letzte Woche noch habe ich Windows komplett von meinem
> System verbannt, zugunsten von Linux - nun ist es wieder anders herum.
Mein Fazit über Dein Posting: Du erwartest, daß alles gleich auf anhieb
funktioniert. Dann solltest Du doch besser bei der Software aus Redmond
bleiben.
Linux ist nicht Windows. Man muß sich - gerade am Anfang - schon etwas
intensiver damit beschäftigen. Dafür macht es danach aber umsomehr Spaß.
Ich habe ca. ein halbes Jahr gebraucht, bis ich einigermaßen den Durchblick
hatte. Inzwischen läuft Linux bei mir seit fast zwei Jahren, und ich möchte
es nicht mehr vermissen. Windows benutze ich nur noch, wenn es wirklich sein
muß, weil es die eine oder andere Software für Linux noch nicht gibt.
--
Gruß,
Frank
> Sorry, weil ich besser tippen kann als mit der Maus herumfuchteln, nur die
> Kommandozeilenversion des Tips. Es gibt auch ein xman-Programm, das fuer
> das verwoehnte M$Windows-Auge zwar primitiv aussieht, aber im Prinzip
> das gleiche kann, wie die Kommandozeilenversion.
Stimmt, xman ist primitiv, aber es gibt auch noch tkman und kdehelp,
welche sehr komfortabel sind. kdehelp kennt nebst man auch noch gnu-info
und vor allem html.
--
************************************
Stefan Heimers
Klingelbergstrasse 69
CH - 4056 Basel
Tel. ++41 61 261 27 96
shei...@ezinfo.vmsmail.ethz.ch
http://www.datanetworks.ch/~sheimers/umfrage.html
************************************
> im *.xls-Format per e-mail verschicken.
Na und, Staroffice hat da kaum Probleme. Vieleicht sollten wir mal mit
einem tex.tar.bz2 antworten ;-)
--
************************************
Stefan Heimers
Klingelbergstrasse 69
CH - 4056 Basel
Tel. ++41 61 261 27 96
shei...@ezinfo.vmsmail.ethz.ch
http://www.datanetworks.ch/~sheimers
************************************
> Applaus ernten. Nur Wehe, es kommt jemand daher, und sagt: "Linux ist für mich scheiße."
> Dann fühlen sich etliche hier direkt angegriffen. Warum ?
Das kann ich Dir sagen! Das ist eine typische Reaktion von Minderheiten, die
staendig unter dem Druck leiden erklaeren zu muessen, warum sie eben genau
nicht das tun was alle anderen tun (In diesem Fall Windows benutzen).
Ich finde fuer mich Linux einfach genial und habe inzwischen gelernt das
laestern die Leute nicht ins Linux Lager rueberbringt. Was man tun muss ist
die Leute beeindrucken, z.B. mit dem 386er der ploetzlich so viele Aufgaben
erfuellen kann, dei er unter Windows nie gekonnt haette und doch beinahe im
Elektronikschrott gelandet waere.
Bye
Sven, der jetzt mal hofft das auch einige aus ka.* lesen ;)
--
.. and on the third day he rebooted into Linux-1.3.84 ...
(Linus Torvalds, Easter Kernel Release 1996)
Web: http://www.ka.linux.de/giggls/ IRC: giggls on #LINUXGER Mail: see "From:"
PGP Key available via mail: simply send mail with subject "send public key"
Also, ich fand zwar das Posting von Daniel auch nicht besonders gelungen
-- von den Stellen, an denen ich lachen mußte, mal abgesehen (*) --,
aber wenn man schon im Subject ankündigt, daß Linux nichts für den
User-Alltag sei, dann ist das eben auch nicht besonders nett.
Wenn man Linux richtig einsetzt, dann ist es beinahe NUR etwas für den
User-Alltag, denn wenn das System einmal eingerichtet ist, muß man
nicht alle Nase lang als root arbeiten, sollte man auch nicht.
Bei Win hingegen muß man das, was man bei Linux entweder fast nie, oder
nur zum Ausschalten macht (dann nicht als User sondern Systemverwalter),
nämlich shutdown oder reboot, alle Nase lang machen.
(*) Neuer Versuch: Ich fand Daniel's Posting nicht besonders diplomatisch.
Tschüß,
Oliver
--
Wenn ein langjaehriger Trabbifahrer in einem 911 wie gewohnt in die Pedale
steigt ...
Jens
--
Hand on mouth the game goes on
Love, our stage we play upon
[Komplettquote gelöscht]
> Ich habe hier ueberhaupt nichts ueber Header und Body geschrieben und
> auch nichts "demonstriert".
Wenn Du schon alles quotest, dann lies es doch auch.
> Du unterstellst etwas, das nicht vorliegt und luegst ganz offensichtlich.
Ich stelle nur fest.
> Das habe ich nicht noetig, mir so etwas bieten zu lassen.
Warum bietest Du dann die Fläche für Kritik?
> Steck mich meinethalben in Dein Killfile oder mach sonst was,
> aber verkneife Dir gefaelligst Deine unqualifizierten Kommentare zu
> meinen Postings.
*Tätschel* Ist ja alles gut.
> ## CrossPoint v3.1 R ##
Mach den Mist weg.
Aldo
--
Forwarded-by: Eric Steese WHAT MEN REALLY MEAN - A CONTINUING SERIES
"Have you lost weight?"
Really means....
"I've just spent our last $30 on a cordless drill."
> > hilft uns allen. Oder wuerden wir wie selbstverstaendlich Java,
> > Netscape und Quake nutzen, wenn wir immer noch ein kleines
> > gallisches Dorf von bebrillten Informatikern waeren?
>
> Sag mal, aus welchen Kreisen kommt denn Deines Erachtens JAVA?
> Wo wurde denn zuerst gewebt? Doch wohl an den Unis. Dort wurde
> zuerst Mosaic eingesetzt. Programmiert von einem gewissen Marc Andresen,
> falls Dir der Name was sagt.
Da fehlt ein "e".
> Was soll also diese etwas sinnfreie Bemerkung?
Ich lösche jetzt mal ca 100 Zeilen, und was steht dann da?
> Was hat denn Gates grossgemacht? Anwendungen. Wir brauchen
Aha. Anwendungen. Benutzer. Anwendungen.
> > bin. Linux ist nicht das bessere Windows, wie Roland ganz richtig
> > schreibt, aber ich kann ruhigen Gewissen wirklich niemand ein
> > Betriebssystemersatz, wie Microsoft es anbietet, empfehlen. Egal
>
> Oh doch, ich kann.
>
> Wenn mein Nachbar zwei Briefe im Jahr schreibt, empfehle ich
> dem Windows.
Dein Nachbar nimmt an dieser Gruppe teil, weil er im Gegensatz zu Dir
schon gemerkt hat, das Windows zuviele technische Unzulänglichkeiten
hat als das er es heutzutage noch benutzen will.
> Und ich selber nutze z.B., wie Du immer so nett annoergelst, seit
> Jahren zum News und Mail lesen und schreiben das gute alte
> Crosspoint. Ein verstaubtes Dosprogramm, das aber genau das tut,
Genau, XP kann die sig korrekt abtrennen, der Fehler sitzt vor dem
Monitor. Ich nörgel nicht das Du XP einsetzt, mich nervt das Du Dein
XP nicht korrekt konfigurierst.
> Wer jetzt aber dem einfachen Sachbearbeiter fuer seine Zweizeilerbriefe
> unbedingt einen Unix-Rechner nach Hause stellen will, der tut
> weder sich noch dem Sachbearbeiter einen Gefallen.
>
> Der tut einfach dummes Zeug.
Du erzählst dummes Zeug, denn ich gebe meinen Freunden mit Erfolg
Linux für ihre Zweizeiler. Linux deckt ihre Bedürfnisse ab. Windows
läuft nicht mal stabil in den Infoterminals der Bundesbahn, bei denen
es eine Anwendung, eine Handkurbel und einen Knopf gibt.
Und weil Dein Nachbar mein potentieller Kunde ist, und Dein
Sachbearbeiter der Schlüssel zu noch mehr Anwendungen unter Linux ist,
begrüße ich ihn herzlich im Linuxland, zumal ich überzeugt bin, das er
für sich selbst die richtige Wahl getroffen hat.
Aldo
Gerne.
*plonk*
Florian, Hermann Roth gruessend
--
»Was für'n Agent??? Und wieso benutzt ihr nicht einfach alle die
Standardlösung Outlook Express (früher MS News)? Ist IMHO das beste und
übersichtlichste Programm für PC und dazu noch kostenlos!«
-- Wie starte ich einen Endlosthread, Teil 1239
On Fri, 29 May 1998 16:17:01 +0100, "Sebastian Leijser"
<naits...@gmx.de> wrote:
>Die Einrichtung des Zugangs zu meinem Provider mit dynam. IP-Adressen war
>eine Katastrophe. Und sowohl das Handbuch als auch der Kofler drücken sich
>hier sehr undeutlich aus. Nach zwei Abenden lief es dann endlich, ein Telnet
Soo schwer kann das auch nicht sein. Im ppp.chat Loginname und
Passwort eingegeben, Timeout vergrößert und das ding lief bei mir
(fast) auf anhieb. Bei win95 muß man sich durch 100 Fenster
durchklicken bis man am Ziel ist...
>mir die Maus breche. Wie ändere ich die Auflösung? Aha, Konfiguration
>ändern.
Strg Alt +/-
>
>Gut, jetzt aber Netscape installieren, mittels RPM. Ergebnis: Katastrophe.
Nimm tgz
>Die Installation gibt keine Erfolgsmeldung. Sehr seltsam, es kommt nämlich
>auch keine Fehlermeldung. RPM -i gibt: schon installiert . RPM -e gibt:
>nicht installiert . Hervorragend, da sind die Win-Istallationen 'etwas'
>besser : sie funktionieren, mitterweile sogar das Uninstall.
Mit Yast kannst du auch alles sauber entfernen.
>Die verschieden Windowmanager sind alles nicht gut, nur unterschiedlich.
>Alles macht den Eindruck unter X, es sei behelfsmäßig gestrickt. So ein Util
Nimm KDE. Trotz Betaversion ist mir das ding noch nie abgestürzt!
>Fazit meiner Erlebnisse: Linux komplett gelöscht, ich will nichts mehr davon
>hören.
Du gibst aber sehr schnell auf... Kann sein, daß du falsche
Vorstellungen von Linux hattest?
>selbst ich nicht. Als 'User'-Betriebssystem ist Linux unbrauchbar. Die
>erhoffte Produktivitätssteigerung verkehrt sich ins Gegenteil. Lieber
>zweimal neubooten als bei jeder kleinsten Veränderung Stunden zu verbringen.
>
Stunden zu verbrigen???
Mit Yast kann ich im laufenden Betrieb Programme
installieren/deinstallieren, ohne neu zu booten. Programm markieren,
Installation starten. Geht es noch einfacher? Mußte ich die gleiche
Anzahl von Programmen unter win95 installieren, dann wurde ich Wochen
dazu brauchen...
> Ich weiß übrigens sehr genau, was auf meinen Win-Systemen passiert. Nein,
> nicht wo ich das Piktogramm für dieses Word-Dingsda finde. Nein, was
> wirklich passiert.
Ha, ha, ha!
Meinst du das wirklich??
Weißt du wirklich was und wo in die Registry geschrieben wird?
Oder welche .dll's installiert werden, und ewentuell alte
überschreiben, mit denen ältere Programme nicht mehr zurecht kommen?
========================================================
Wojciech Rosiak
Internet E-Mail: wo...@wolli.com
CompuServe: Rosiak_...@compuserve.com
http://ourworld.compuserve.com/homepages/Rosiak_Wojciech
========================================================
> KDE ist zwar BETA, aber mit Beta 4 durchaus stabil und benutzbar. Und
> es ist durchaus legitim über Betas zu berichten -- das macht man ja
> mit Windoof98 oder NT 5.0 auch. Wobei Anwender bei KDE wesentlich
> mehr Einflußmöglichkeiten haben.
Wobei KDE Beta 4 durchaus so stabil wie Winbloed95 mit diversen
Servicepacks ist.
ps. koenntest Du Deinem Reader das ">werauchimmer" quoting mal
abgewoehnen?
Es liest sich eklig, wenn der Name laenger wird.
Karlo
--
email: k...@orion.ddorf.rhein-ruhr.de
smail: Karl-O. Gross Blombachweg 11 40625 Duesseldorf Germany
Wie waere es mit einem Wettbewerb ?
Die These mit den meisten Antworten gewinnt.
Das hier ist einer der heissesten Anwaerter des Monats. ;-))
Gruss
Peter
Ich glaube nicht, dass man Microsoft mit derartigen Mitteln bekaempfen
kann. Microsoft HAT den Desktop Markt. Und es wird ihn behalten,
MS Office sei Dank. Was MS nicht hat, ist der Server Markt. Dort
versuchen sie es gerade. Ich seh in meiner Kristallkugel eher einen
Kampf UNIX <-> NT 5.0. Und wenn MS diesen Kampf gewinnt, kannst du
UNIX eingraben. Es wird tot sein. Dann gibts vielleicht noch ein paar
grosse IBM Maschinen. Dort, wo sich sogar die Dillos nicht trauen,
NT einzusetzen. Man braucht sich dann gar keine Gedanken ueber bessere
Konzepte mehr zu machen, denn sie werden nicht mehr gebraucht werden.
Microsoft wird naemlich seine Client Software (mit der es den Markt
beherrscht) so gestalten, dass sie am besten funktioniert, wenn auf der
anderen Seite eine NT Maschine steht. Naja.
Wie gesagt, ich halt den Kampf gegen Microsoft am Desktop Markt fuer
aussichtslos. UNIX bietet ein enormes Potential, aber es ist keine bunte
Waschmaschine wie Windows95/98. Gibts ueberhaupt schon ein Plus! Paket
fuer Linux? Nein, im Ernst. Es gibt Leute, die fragen sowas. Und lachen
nicht mal dabei.
Wir werden sehn, was rauskommt. Spannend is es allemal 8^))
On 31 May 1998 20:19:00 +0100
det...@jojo.escape.de (Detlef Bosau) wrote:
[schnipp]
> Nun ist aber der Leserkreis der c't eben genau der treueste Kreis
> der Gates-Gemeinde, eigentlich die ecclesiola, die societas pietatis.
Ähh... wirklich? Ich nix Tore und nix Fenster, aber c't.
> Die zerreisst, weil es dazu gehoert, Gates, und verzapft irgendwelches
> zusammenhanglose Zeug ueber Linux etc.
Liegt ja wohl an den Autoren, wenn die Redaktion nix besseres
angeboten bekommt, muß sie halt dieses _Zeug_ nehmen - vorausgesetzt
sie möchte überhapt etwas zu diesem Thema bringen.
> Das einzige, was man da wirklich tun kann, ist, dieses Zeugs im
> Zeitschriftenladen stehen zu lassen. Es gibt deutlich bessere
> Literatur, die ist hilfreicher und die fuehrt nicht zu diesen
> derben Enttaeuschungen, wie irgendwelche Halbwissenerguesse.
Fein - erleuchte uns: welche Literatur (in diesem Zusammenhang:
Zeitschriften) gibt es denn da?
M.E. ist die c't noch _die_ Zeitschrift, der man am meisten
Informationen entreißen kann. Die Hardware-Test's sind brauchbar bis
sehr gut (und nehmen kein Blatt vor den Mund).
BTW: Was erwartest Du von einer Computerzeitschrift? [1]
Tschüs
[1] Einem Produkt der Marktwirtschaft, welches sich längerfristig auf
dem Markt behaupten soll und sich nicht ausdrücklich mit nur einem
Themenbreich auseinandersetzt.
--
Guido Goldstein <Guido.G...@t-online.de>
Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Übermittlung
meiner Daten für Werbezwecke oder für die Markt- oder
Meinungsforschung gemäß Par. 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz.
Herbert Rosmanith <he...@wildsau.idv.uni-linz.ac.at> schrieb im Beitrag
<356f2...@alijku02.edvz.uni-linz.ac.at>...
> Sebastian Leijser <naits...@gmx.de> wrote:
müßte
> : +XXXM oder +XXXK angeben. Genau _das_ funktioniert aber nicht. Ich muß
das
> : Ende der Partition von Hand angeben. Easy, aber einer von vielen
Punkten, wo
> : Linux hakt.
>
> geh bitte. ich hab das schon weiss-gott-wie oft gemacht (+24M etc...)
>
>
Das Problemm war, der Typ hat wirklich +XXXM eingegeben
:-))))))
Sorry, ich kenne Bugs, die trotz mehrfachen Anmahnens seit ca. 14 Monaten
nicht behoben worden. Es handelt sich um Fehler im XF86SVGA-Treiber. Nach
aktivierten Monitorschoner synchronisiert der Monitor nicht mehr. Grund ist,
daß Bit 9 der <vertical-total-lines> auf ET4000-Karten rückgesetzt ist. Modi
mit mehr als 512 Zeilen, aber weniger als 1024 Zeilen, d.h. fast alle sind
davon betroffen.
Laut Aussagen des XFree86-Teams könne so ein Fehler gar nicht auftreten, und
ich solle ihn selbst beheben. Der Fehler ist seit 3.3 drin, in 3.2 war
dieser Fehler nicht drin. In 3.3.1 war er immer noch drin, 3.3.2 ist noch
nicht getestet.
--
Frank Klemm
/------\ /-----------------------------------------------------\
| eMail: || p...@uni-jena.de | home: p...@schnecke.offl.uni-jena.de |
| Tel: || | home: +49 (3641) 390545 |
| sMail: || Frank Klemm, Ziegesarstr. 1, D-07747 Jena, Germany |
\------/ \-----------------------------------------------------/
Wenn der Sachbearbeiter nicht unbedingt Programme verwenden müßte, die
mit M$-Dokumenten umgehen können, so wäre ein Linux mit Staroffice
sicherlich die bessere Variante.
Einmal einrichten und sehr viel weniger Ärger haben mit
verkonfigurierten Rechnern.
Ciao
--
Rainer Nagel
Rainer...@tashrah.com
Duesseldorfer Linux User Group - http://www.hsp.de/~dlug
> Was erwartest Du von einem Soziopathen wie D. Bosau? Wer Bosaus Postings
> halbwegs analytisch liest, merkt doch, daß der Mann nicht über
> Unix-Administration schreibt. Er sollte mal dringend therapeutische
> Hilfe suchen. (Kein Smiley.)
> N.N.
Ach weisst Du, man mag ueber Detlef denken, was man will. Er ist aber
wenigstens mutig genug, seine Invektiven und Meinungen unter seinem
Namen zu posten. Du bist da anders. Kennst Du den schoenen Spruch:
"Anonym darf auftreten, wer tatsaechlich ein Nichts ist" von Lec?
Stefanie
--
Stefanie Teufel http://mephisto.koelner.de
The spaceship shuddered. Captain Wilson saw his navigator cringing
from a suddenly blue screen. Damn it. If they survived this, a
certain Redmond, USA, earth would find itself in hot plasma...
Ja wieder mal :-)
: Wie gesagt, ich halt den Kampf gegen Microsoft am Desktop Markt fuer
: aussichtslos. UNIX bietet ein enormes Potential, aber es ist keine bunte
: Waschmaschine wie Windows95/98.
Die Frage ist wohl eher, wieviele Unternehmen Ihren Mitarbeitern noch bunte
Waschmaschinen auf den Tisch stellen wollen?
frank
> > Ich loesche jetzt mal ca 100 Zeilen, und was steht dann da?
> >
> > > Was hat denn Gates grossgemacht? Anwendungen. Wir brauchen
> >
> > Aha. Anwendungen. Benutzer. Anwendungen.
>
> Das dachte ich mir, dass das jetzt einen Aha-Effekt ausloest.
Bist Du eigentlich schon merkbefreit?
> > Windows laeuft nicht mal stabil in den Infoterminals der Bundesbahn,
> > bei denen es eine Anwendung, eine Handkurbel und einen Knopf gibt.
>
> Was diese click'n go Mentalitaet bei Point of Sales Stations soll,
> ist mir mein ganzes Leben lang unklar geblieben.
Du schwafelst --wie immer-- völlig am Thema vorbei.
> ## CrossPoint v3.1 R ##
Depp.
Aldo
--
|>grep schauer passwd
|>schauer:x:1075:1075:Holger Schauer, 2790:/home/schauer:/usr/bin/xemacs
|Das ist nur eine Shell. Bedenklich waere, wenn Dein LILO /vmunix.el bootet.
--Kristian und Holger in de.comp.os.linux.misc
Das halte ich fuer uebertrieben. Man kann in den News sehr oft Hilfe finden,
man muss nur in der Lage sein, sein Problem genau genug zu formulieren.
Das ist aber leider nicht so einfach, wie es klingt 8-(
>Wenn ich dann immer wieder in den einschlaegigen Newsgroups
>sage, dass etwa an Unis auch ein Praktikum am Einplatinencomputer
>und ein Kurs in Assemblerprogrammierung dazu gehoert, dann
>erlebst Du gerade, warum ich das von Profis zumindest fordere.
Auch wenn ich sowas vorweisen kann 8-) halte ich das fuer uebertrieben.
Eine Menge Gurus (bzw. solche, die es irgendwann mal werden), die ich kenne,
haben so was nicht.
Dass man die Grundlagen der Steinzeit beherrscht, heisst halt nur, dass man
mal in der Steinzeit angefangen hat 8-)
so long
MUFTI
--
Wir haben die Welt gesucht, um allen Arbeitsflaeche-Verlag Beduerfnisse
zu treffen.
(aus einem Softwarehandbuch, Stichwort: desktop-publishing)
Zu Urzeiten war Linux auch mal ein Programm, das unter einem anderen
Betriebssytem (Minix) lief und und zum Schluss alle Aufgaben eines Kernels
uebernommen hat.
Warum nicht wieder dazu zurueckkehren (natuerlich so, dass Linux auch
weiterhin auf eigenen Fuessen stehen koennte) ???
Es waere vermutlich die erfolgversprechenste Methode zu ueberleben,
wenn die man die Frage (Linux oder NT) ? mit (Linux und NT) ! beantworten
koennte, wie auch immer die Zukunft aussehen wuerde ...
Letztendlich ist es mir doch total egal, wie die Hard- und Software
aussieht, unter der ein vollstaendiges Linux laeuft, solange nur die
Geschwindigkeit ausreicht 8-)
Wer nur einmal im Jahr zum Einkaufen faehrt, braucht einen 38 Tonner 8-)
*sigh*. Naja. Zumindest hab ich grad einen Werbevortrag von einenm
Sun-Menschen gehoert, der meinte, dass es auch schon Firmen gegeben hat,
die von NT ganz schnell wieder zu Sun zurueck-migriert sind, weil ihnen
die taegliche downtime fuer die reboots dann doch etwas zu teuer kam.
Vielleicht besteht ja doch Anlass zur Hoffnung.
: Du schwafelst --wie immer-- völlig am Thema vorbei.
: > ## CrossPoint v3.1 R ##
: Depp.
Depp. Trottel. Idiot. "Du solltest dich behandeln lassen."
"Wir werden dich holen kommen."
Ja super. Der Umgangston in dieser Newsgroup laesst merklich nach.
Was solls. Ich bin ja jetzt auch voll dabei. Der LJ beigetreten.
Linux Jugend, jawoll. Diese frechen CrossPoint Poster und Windows User
sollen nur kommen. Noch sind wir wenig an der Zahl, doch schon bald...
wenn die ersten 'X' vor den Vobis Filialen brennen...
Vielleicht sollten einige hier mal nachdenken, bevor sie irgendwelche
Leute mit Beleidigungen beschmeissen.
> Kann ich im großen und ganzen nur zustimmen, vieles ist an Unix/Linux
> chaotisch und steinzeitlich. Mit Absturzsicherheit allein kann man keine
> Benutzer, die mit dem Rechner *arbeiten* wollen, anziehen.
Doch. Ich will Arbeiten und nicht waehrend des Reboots immer Teetrinkend
neben dem Rechner hocken. Das reduziert die effektive Arbeitszeit.
> Statt Neueinsteigern immer zu erklären, es *muß* so sein, *this is the right
> way* oder ihnen zu erklären, daß man darauf stolz zu sein hat, sollten diese
> Dinge lieber abgestellt werden, wenn man NT nicht indirekt unterstützen
> möchte.
Was erklärst du mir, wenn ich in Windows 3.X eine Gruppe in der Gruppe
machen
will? Es muss so sein, dass in einer Gruppe keine Gruppe mehr gemacht
werden
kann. Ist das Intuitiv? Welche Dinge sollen abgestellt werden? Etwa die
konsole? Oder doch lieber alles was mit normalen ASCII-Text zu tun hat.
Ich frage mich, warum z.B. man die Animationen in Win95 nicht abstellen
kann
> Einige "Konzepte" von UNIX sind seit mindestens 10 Jahren altersschwach,
> einige Dinge waren auf 8-Bit-Rechnern schon besser implementiert.
Ach? Ich habe mal auf einem 8080 Prozessor in Assambler programmiert. Er
konnte
schon MOV. Danach war dann der Speicher der Quelle leer. was bei Win-X
nicht
immer der fall ist. Auch DOS hat das erst seit Version 5 im Programm.
> Auch die dauernden Hinweise, man möge sich die Quellen besorgen und es
> selber ändern, empfinde ich als Hohn, auch auf Grund der quasi fehlenden
> Dokumentation (über Grundprinzipien) und der schlechten Quelltextlesbarkeit.
Tja. Da ist der Programmierereigene Schweinehund dran schuld. Entweder
es
war ein Quickhack, oder die erste Software die derjenige Programmiert
hat.
Sicher ist es nicht jedermanns sache, immer im Quellcode
'rumzuschnüffeln,
aber es ist beruhigender zu wissen, man könnte. Ich habe z.B. schon oft
nach
den Quellen für Corel geschien, als es mir beim umstellen der Schriftart
ohne
Sicherheitscopie abgeraucht ist. Noch besser waren die Abstürze beim
speichern.
Da war dann alles futsch.
> Mir fallen auf Anhieb ca. 30 änderungpflichtige Dinge ein, die ich mit je 2
> Monaten Aufwand für mich beziffern würde. Die Zeit habe ich nicht, und es
> wäre ja nicht mal sicher, ob diese Dinge in den Kernel/X-Server aufgenommen
> würden, denn die machen mir einen ziemlich abgeschlossenen Eindruck, und ich
> hätte dann auch keine Lust, meine Patches jedesmal wieder einzuspielen, da
> diese bei Änderungen am Kernel durch andere auch nicht mehr gehen brauchen.
Wenn du's nicht versuchst, KANN es nicht klappen. Hast du schon mal an
die Kernel-Mailigliste oder an die X-Serverentwickler geschrieben?
Manche
sind da sehr dankbar dafür.
> Ein Beispiel wäre nicht nachlaufende Tastaturtreiber. Das ist mit wenigen
> Befehlen erledigt.
Nicht ganz. Du vergisst die Anzahl von Tastaturen, die auf dem Markt
sind.
Versuche doch mal ein § im unter Unix zu finden.
Bye
--
Marcus Siegl
Tel. : 07071-29-76076, Fax : 07071-5059
Post : SFB 275, Sigwartstr. 10, 72076 Tuebingen
WWW : http://www.uni-tuebingen.de/geo/staff/gpi/mac.html
#If your're bored of your OS, go on and write your own. Works fine with
me
# Linus Torwalds
Das war meine bescheidene Meinung zu diesem Thema (etwas länger ausgefallen,
als ich wollte.. sorry dafür)
MicVeen
> nicht mehr anders. Heutige Diplominformatiker sind ja fast schon
> auf click'n go ausgebildet. Das ist, nebenbei gesagt, ein echtes
> Problem, weil wir IMHO ein echtes Nachwuchsproblem haben. Wenn ich
> heute einen Jungabsolventen wirklich fit machen will, dann kann ich
> im Grunde genommen noch mal ein komplettes Studium
> nachschieben. Wenn sich das nicht ganz wesentlich aendert, haben
> wir da im Nachwuchs ueber kurz oder lang ein echtes Kompetenz-
> problem. Und die Informatik wird die erste Disziplin werden, die
> zwar extrem innovativ ist, wo aber die Rentner den Youngsters was
> vormachen. (In meinem Bereich, Netzwerke, ist das uebrigens schon
> so.)
Detlef, ich habe geweint. Wirklich. Soll ich Dir mein nasses
Taschentuch schicken ? "Heutige Informatiker ..." wir damals, 33, da
war noch alles besser, wir haben die Netzwerke noch mit Lochkarten
konfiguriert. So war das damals. Unter der Diktatur von Big Blue. Oder
so aehnlich. This does invoke Goodwins Law, doesn't it ?
[Crosspoint]
> Das bringt mir zwar immer wieder den Ruf ein, ja kein echter Unixer
> zu sein, weil ich ja das "Sakrileg" begehe, ein DOS-Programm zu
> benutzen. Aber wie Du weisst, setze ich mich da ohne weiteres
> drauf, weil ich eben diese Bloedsinnskritik, man duerfe keine
> DOS-Programme verwenden, weil das irgendwelchen Dogmen
> widerspraeche, einfach nicht ernst nehme.
Schoen. Wenn ich Mail oder News lese bzw. schreibe (zuhause), dann
mache ich das unter Unix - und dafuer gibt es einen Grund: es
(Mail/News) integriert sich lecker in die anderen Sachen, die ich dann
auch noch mache, bspw. Briefe schreiben mit LaTeX/XEmacs. Warum sollte
ich dafuer eine DOSe aufmachen ? Apropos INN aufsetzen. Wenn Du das
als schwer und aufwendig bezeichnest, frage ich mich, wie Du
Netzwerkspezialist sein willst. Ich habe drei Jahre an einer
wackeligen CNews-Installation festgehalten. Der Umstieg auf INN hat
'ne halbe Stunde gekostet, plus zwanzig Minuten fuer die
Offline-Konfiguration (nach der Anleitung von M.Dickebohm).
Wirklich, Detlef, ich habe geweint.
Aldo: 12 Points
Detlef: No Points
Holger
Follow-Up: de.alt.gruppenkaspar
--
--- http://www.coling.uni-freiburg.de/~schauer ---
Why people hate using Lisp:
"Are people suffering from parenthophobia-by-proxy, mistaking
`parens' for `parents'?" - Erik Naggum in comp.emacs.xemacs
--
/* All constants are variables. */
/* email: for...@mindless.com.skip -><- www: http://mailserver.de/forcer/ */
/* IRC: forcer (#StarWars@IRCnet) -><- PGP: mail with subject "send pgp" */
> Was erwartest Du von einem Soziopathen wie D. Bosau? Wer Bosaus Postings
> halbwegs analytisch liest, merkt doch, daß der Mann nicht über
> Unix-Administration schreibt. Er sollte mal dringend therapeutische
> Hilfe suchen. (Kein Smiley.)
Hallo Namenloser.
Es tut mir wirklich leid, dass Deine Eltern Dir keine Namen gegeben haben.
Wenn hier jemand einen Therapeuten braucht, frage ich mich, wer.
Ich bin in vielem nicht Detlefs Meinung. Manchmal schreibe ich das auch.
Dann aber *mit* meinem echten Namen.
Ausserdem hat das bisher nie mit Qualifikation zu tun gehabt, sondern
war Ansichtssache.
Leg Dir einen Namen, und eine replayfaehige Adresse zu und komm wieder.