Matthias
--
Es hat seinen Grund, daß 12jährige Kinder noch kein Wahlrecht haben. Die-
se Gruppe würde problemlos Robbie Williams zum Präsidenten der USA wählen.
Andererseits -- ob das dann schlechter wäre? M. Gerdes in desd
=== Bitte bei Mailantwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen. ===
>Warum verweigert Startoffice 2.0 (Win XP) automatisches speichern? Ich
>habe in Extras - Optionen - Laden/Speichern - Allgemein die Häkchen
>sowohl bei "Sicherungskopie immer erstellen" als auch bei "Speichern von
>Auto-Wiederherstellungs-Info" (und zwar 2 Minuten) gesetzt. Trotzdem macht
>er keine automatische Speicherung. Und prompt hat jetzt einen Mini-Gau
>gegeben, ein Dokument mit 3 Stunden Arbeit ist futsch. Oder krieg ich das
>noch irgendwoher? Wo stehen Sicherungskopien? Wie heißen sie?
SO8 oder OOo2 sollten schon ein automatisches Speichern vornehmen, wenn
du es nicht ausgeschaltet hast (per default ist es nämlich
angeschaltet). Wenn es bei dir nicht klappt, läuft was schief.
Es wird dabei aber nicht die Originaldatei überschrieben, sondern immer
eine Kopie angelegt, aus der SO im Falle eines Absturzes des Programms
oder des Systems deine Arbeit wiederherstellen kann. Im Falle eines
Falles sollte SO dir das dann beim nächsten Programmstart auch anbieten.
Hast du keinen entsprechenden Dialog gesehen?
Ansonsten finden sich die automatisch angelegten Kopien im Verzeichnis
"backup" deiner SO-Anwendungsdaten.
Ciao,
Mathias
Wobei bei der Sicherungskopie beachtet werden muß, daß nur die zuletzt gesicherte Version als Backup angelegt wird. Wenn länger an einem Dokument gearbeitet wird, ist es ratsam, neben dem regelmäßigen Speichern, ab und an eine Kopie des Dokuments zu machen.
Du mißverstehst mich: nicht nur die Backups werden im Backup-Verzeichnis
abgelegt, sondern auch der aktuelle Bearbeitungsstand. Aus diesem kann
dann im Bedarfsfall eine Wiederherstellung gemacht werden. Du
"verlierst" also im schlimmsten Falle immer nur die Arbeit von 15
Minuten (das ist die Standardeinstellung für das Speicherintervall).
Aber auch das sollte nur dann passieren, wenn dein Rechner sich aufhängt
oder der Strom ausfällt, denn bei einem SO-Absturz gelingt es dem
Programm fast immer noch, die offenen Dokumente im Backup-Verzeichnis zu
speichern, sodass bei der Wiederherstellung sogar der aktuellste Stand
benutzt wird.
Letzteres kann SO übrigens schon seit Version 3 oder 4 (im Gegensatz zu
manch anderem Produkt ;-)). Neu in SO8 ist jetzt das regelmäßige
Zwischenspeichern, damit man auch Dinge wie Stromausfall etc. halbwegs
unbeschadet übersteht. Sollte natürlich nicht gerade beim Speichern
passieren. :-)
Ciao,
Mathias
> SO8 oder OOo2 sollten schon ein automatisches Speichern vornehmen, wenn
> du es nicht ausgeschaltet hast (per default ist es nämlich
> angeschaltet).
Natürlich hab ich nicht.
> Wenn es bei dir nicht klappt, läuft was schief.
Es hat mich immer schon geundert, dass ich "automatisches Speichern aller 2
Minuten" angeklickt hatte und jedesmal wenn ich ein Dokument (auch nach
längerer Nicht-Änderung) schließen wollte, die Frage kam "Speichern?".
>
> Es wird dabei aber nicht die Originaldatei überschrieben, sondern immer
> eine Kopie angelegt, aus der SO im Falle eines Absturzes des Programms
> oder des Systems
Das ist ja gerade das Rätselhafte: Nichts abgestürzt, nur das Programm
geschlossen.
> deine Arbeit wiederherstellen kann. Im Falle eines
> Falles sollte SO dir das dann beim nächsten Programmstart auch anbieten.
> Hast du keinen entsprechenden Dialog gesehen?
Nö.
> Ansonsten finden sich die automatisch angelegten Kopien im Verzeichnis
> "backup" deiner SO-Anwendungsdaten.
Gefunden, aber dort ist die Version *vor* meiner Änderungssitzung.
Ich glaub nicht, das ich die geänderte Version wiederkrige. Was ich
aber unbedingt will, ist, unbedingt eine Wiederholung dieses Debakel
zu vermeiden. Was muss ich einstellen für unaufgefordetes und
rückfrageloses Sichern in kurzen Abständen? Bei SO 1.1 hat das ohne
Probleme funktioniert (WIMRE mit genau der gleichen Einstellung).
Matthias
--
Was fehlt: Lärm, Rauch, TV - dafür ausreichend Thüringer Natur & Kultur
Feine Ferienwohnung am Wald, Ilmtal. Neugierig? http://www.ilmferien.de
-----------------
** Bitte bei E-Mail-Antwort Großbuchstaben aus Reply-Adresse löschen **
>Mathias Bauer schrieb:
>
>> SO8 oder OOo2 sollten schon ein automatisches Speichern vornehmen, wenn
>> du es nicht ausgeschaltet hast (per default ist es nämlich
>> angeschaltet).
>
>Natürlich hab ich nicht.
>
>> Wenn es bei dir nicht klappt, läuft was schief.
>
>Es hat mich immer schon geundert, dass ich "automatisches Speichern aller 2
>Minuten" angeklickt hatte und jedesmal wenn ich ein Dokument (auch nach
>längerer Nicht-Änderung) schließen wollte, die Frage kam "Speichern?".
Natürlich, denn es wird immer nur eine *Kopie* gespeichert, die
Änderungen, die du gemacht hast, werden erst in deine geöffnete Datei
zurückgeschrieben, wenn du explizit speicherst.
>> Es wird dabei aber nicht die Originaldatei überschrieben, sondern immer
>> eine Kopie angelegt, aus der SO im Falle eines Absturzes des Programms
>> oder des Systems
>
>Das ist ja gerade das Rätselhafte: Nichts abgestürzt, nur das Programm
>geschlossen.
Na, dann solltest du doch gefragt werden, ob du speichern willst. Hast
du das etwa nicht getan?
>Ich glaub nicht, das ich die geänderte Version wiederkrige. Was ich
>aber unbedingt will, ist, unbedingt eine Wiederholung dieses Debakel
>zu vermeiden. Was muss ich einstellen für unaufgefordetes und
>rückfrageloses Sichern in kurzen Abständen? Bei SO 1.1 hat das ohne
>Probleme funktioniert (WIMRE mit genau der gleichen Einstellung).
Das Debakel scheint mehr auf deiner Seite zu liegen. Ich habe versucht,
dir zu beschreiben, wie das automatische Speichern funktioniert. Wenn du
es verstanden hast, sollte dir klar sein, wie du Datenverlust
vermeidest: du mußt beim Schließen des Dokuments auch speichern.
Ciao,
Mathias
> Wenn du
> es verstanden hast, sollte dir klar sein, wie du Datenverlust
> vermeidest: du mußt beim Schließen des Dokuments auch speichern.
Normalerweise tue ich das, ich kann mir nur einen Blackout vorstellen (der
zum Anklicken von "Nicht speichern" geführt hat).
Das war aber bei OO 1.1 nicht so. Da *wurde* autoamtisch gespeichert.
Wenn das OO2 nicht kann, geh ich eben wieder zurück.
> "Josef Latt" <Josef...@gmx.net> wrote :
>
>> Mathias Bauer <mathia...@imail.de> schrieb:
>>
>>> Matthias Opatz <spam-...@online.de> wrote :
>>>
>>> Ansonsten finden sich die automatisch angelegten Kopien im Verzeichnis
>>> "backup" deiner SO-Anwendungsdaten.
>>
>> Wobei bei der Sicherungskopie beachtet werden muß, daß nur die zuletzt
>> gesicherte Version als Backup angelegt wird. Wenn länger an einem
>> Dokument gearbeitet wird, ist es ratsam, neben dem regelmäßigen
>> Speichern, ab und an eine Kopie des Dokuments zu machen.
>
> Du mißverstehst mich: nicht nur die Backups werden im Backup-Verzeichnis
> abgelegt, sondern auch der aktuelle Bearbeitungsstand. Aus diesem kann
> dann im Bedarfsfall eine Wiederherstellung gemacht werden. Du
> "verlierst" also im schlimmsten Falle immer nur die Arbeit von 15
> Minuten (das ist die Standardeinstellung für das Speicherintervall).
> Aber auch das sollte nur dann passieren, wenn dein Rechner sich aufhängt
> oder der Strom ausfällt, denn bei einem SO-Absturz gelingt es dem
> Programm fast immer noch, die offenen Dokumente im Backup-Verzeichnis zu
> speichern, sodass bei der Wiederherstellung sogar der aktuellste Stand
> benutzt wird.
Eben, aber in dem Moment wo er speichert, ist diese Version (Wiederherstellung) weg. Wenn er nicht die Backupfunktion aktiviert hat und/oder regelmäßig Kopien erstellt, nützt ihm das nichts.
Natürlich. Wenn er gespeichert hat, wozu braucht er dann noch die
Wiederherstellungskopien? Sein Problem scheint zu sein, dass er explizit
*nicht* gespeichert hat, obwhl SO ihn gefragt hat. Dann werden die
Wiederherstellungskopien natürlich auch entfernt, schließlich hat der
Anwender ja explizit gesagt, dass ihn die zuletzt geleistete Arbeit
nicht interessiert.
Die Backups sind ein anderes Thema, die haben nichts damit zu tun, dass
man Arbeitsverlust vermeiden will, die sind doch eher ein Rettungsanker,
falls man die letzten Änderungen doch nicht haben wollte.
Ciao,
Mathias
>Mathias Bauer schrieb:
>
>> Wenn du
>> es verstanden hast, sollte dir klar sein, wie du Datenverlust
>> vermeidest: du mußt beim Schließen des Dokuments auch speichern.
>
>Normalerweise tue ich das, ich kann mir nur einen Blackout vorstellen (der
>zum Anklicken von "Nicht speichern" geführt hat).
>
>Das war aber bei OO 1.1 nicht so. Da *wurde* autoamtisch gespeichert.
>Wenn das OO2 nicht kann, geh ich eben wieder zurück.
Natürlich kann OOo2 das, es funktioniert nur etwas anders als bisher,
IMHO besser, den der Anwender hat mehr Kontrolle und ist nicht so dem
Programm ausgeliefert wie in OOo1. Ein "AutoSave" ist eine Sicherung
gegen Datenverlust, aber es sollte nicht wie in OOo1 immer die "alten"
Daten überschreiben, das kann ungewollt sein.
In OOo1 wurde alle x Minuten die Originaldatei überschrieben. Darüber
haben sich sehr viele Anwender beschwert, zu Recht, wie ich finde. Auch
die automatische Rückfrage vor jedem automatischen Speichern ist IMHO
keine Lösung, denn gerade Schnelltipper haben damit zwei gravierende
Probleme:
- der Dialog verschluckt eingetippten Text
- wenn der getippte Text zufällig den geeigneten Buchstaben oder ein
"Return" enthielt, haben sie den Dialog möglicherweise ungewollt beendet
Daher der neue Mechanismus: OOo2 speichert alle x Minuten eine Kopie
deiner Datei mit allen bis dahin von dir gemachten Änderungen. Dadurch
wird verhindert, dass du bei einem Systemcrash deine Arbeit verlierst,
denn OOo merkt sich, dass du eine noch ungesicherte Datei bearbeitet
hast und lädt die Notkopie beim nächsten Programmstart wieder bzw. fragt
dich, ob du das tun möchtest.
Wenn du die Datei ordentlich schließt, hast du die Wahl: entweder jetzt
noch einmal "richtig" speichern oder die Änderungen nicht speichern. In
beiden Fällen wird aber auch die zwischengespeicherte Datei entfernt, da
sie ja nicht mehr benötigt wird. Diese Datei befindet sich, solange du
das Dokument noch bearbeitest, im "Backup"-Verzeichnis deiner
Anwendungsdaten.
Ich finde das neue Verfahren viel besser, da es die alten Nachteile
vermeidet und als einzigen winzigen Nachteil mitbringt, dass man noch
ein einziges mal explizit speichern muss, was man aber schon immer
sowieso tun musste, wenn nicht zufällig nach der letzten Änderung das
AutoSave schon zugeschlagen hatte. Aber wo ist das Problem? Ein
Tastendruck mehr. Du kannst außerdem jederzeit zwischendurch durch
"Strg-S" explizit zwischenspeichern, wenn *du* dir sicher bist, dass du
*jetzt* die Originaldatei überschreiben willst.
Probiere das Ganze einfach mal aus, indem du die Vorgänge bewußt
nachstellt, es ist IMHO ganz einfach.
Wenn du natürlich das alte Verfahren so viel besser findest, dass du in
Zukunft kein Update mehr machen willst, ist das natürlich deine
Entscheidung. Ich halte das aber zumindest langfristig für einen Fehler,
denn OOo wird sich sicher noch weiter entwickeln. Willst du darauf
verzichten?
Ciao,
Mathias
> Aber wo ist das Problem? Ein
> Tastendruck mehr.
Dass es ein versehentlich falscher Tastendruck sein könnte (keiner ist
unfehlbar) - und die Arbeit von Stunden ist futsch. *Das* konnte vorher
nicht passieren. Ich habe das gerade deshalb geschätzt, *weil* ich während
emsiger Arbeit an alles andere denke, nur nicht daran, das in Arbeit
befindliche Dokument zu sichern.
Es geht also definitiv nicht, dass OO das Dokument in Zeitintervallen
sichert (überschreibt)? Warum kann der Wunsch einer Gruppe von Nutzern nur
erfüllt werden, wenn einer anderen Gruppe dafür ein Feature weggenommen
wird? Das soll doch jeder so einstellen können, wie er es mag!
> Sein Problem scheint zu sein, dass er explizit
> *nicht* gespeichert hat, obwhl SO ihn gefragt hat.
Angenommen, versehentlich.
> Dann werden die
> Wiederherstellungskopien natürlich auch entfernt, schließlich hat der
> Anwender ja explizit gesagt, dass ihn die zuletzt geleistete Arbeit
> nicht interessiert.
Und wie kann ich mich vor den weitreichenden Folgen solcher Versehen
schützen? *Das* scheint jetzt die entscheidende Frage zu sein.
>Mathias Bauer schrieb:
>
>> Sein Problem scheint zu sein, dass er explizit
>> *nicht* gespeichert hat, obwhl SO ihn gefragt hat.
>
>Angenommen, versehentlich.
>
>> Dann werden die
>> Wiederherstellungskopien natürlich auch entfernt, schließlich hat der
>> Anwender ja explizit gesagt, dass ihn die zuletzt geleistete Arbeit
>> nicht interessiert.
>
>Und wie kann ich mich vor den weitreichenden Folgen solcher Versehen
>schützen? *Das* scheint jetzt die entscheidende Frage zu sein.
Lesen, was im Dialog steht?! Was sonst? Das Programm kann nicht wissen,
ob du speichern willst.
Wo ist der Unterschied zu früher? Auch da war ein Teil deiner Arbeit
weg, wenn nicht zufällig dein AutoSave nicht länger zurückliegt als
deine letzte Änderung.
Ciao,
Mathias
>Mathias Bauer schrieb:
>
>> Aber wo ist das Problem? Ein
>> Tastendruck mehr.
>
>Dass es ein versehentlich falscher Tastendruck sein könnte (keiner ist
>unfehlbar) - und die Arbeit von Stunden ist futsch. *Das* konnte vorher
>nicht passieren.
Bisher war das alte Dokument auch schon ohne einen Tastendruck futsch,
ohne dass du das vielleicht gewollt hättest. Was ist besser?
Ansonsten verstehe ich dich nicht, solange du die *explizite* Frage, ob
du speichern willst, nicht *absichtlich* verneinst, ist doch alles in
Butter. Es ist nun mal so, dass Programme nicht hellsehen können und
daher für manche Dinge beim Benutzer nachfragen müssen. Beschwerst du
dich auch, dass die Datei weg ist, wenn du auf die Frage "wollen sie
diese Datei wirklich löschen?" mit "Ja" geantwortet hast?
Ansonsten hat sich das Thema wohl erschöpft.
>Es geht also definitiv nicht, dass OO das Dokument in Zeitintervallen
>sichert (überschreibt)? Warum kann der Wunsch einer Gruppe von Nutzern nur
>erfüllt werden, wenn einer anderen Gruppe dafür ein Feature weggenommen
>wird? Das soll doch jeder so einstellen können, wie er es mag!
IIRC wurde das alte Verhalten explizit wegen der damit verbundenen
Usability-Probleme (Rückfragedialog) abgeschafft. Vielleicht wäre es ja
akzeptabel, wenn man es ohne die Möglichkeit der Rückfrage wieder
einführt.
Die Frage kannst du sicherlich als "Request for Enhancement" unter
http://qa.openoffice.org/servlets/ProjectIssues
stellen.
Ciao,
Mathias
> Mathias Bauer schrieb:
>
>> Aber wo ist das Problem? Ein
>> Tastendruck mehr.
>
> Dass es ein versehentlich falscher Tastendruck sein könnte (keiner ist
> unfehlbar) - und die Arbeit von Stunden ist futsch. *Das* konnte vorher
> nicht passieren.
Dafür konnte es vorher passieren, dass eine Änderung, bei der man einfach
nur etwas ausprobieren möchte, das Dokument zerschießt. Deswegen hatte ich
z.B. das automatische Speichern ausgeschaltet, obwohl ich es für ein
prinzipiell sinnvolles Feature halte. Aber mir war wichtiger, dass ich zu
einer Dokumentversion in einem stabilen Zustand zurückkehren kann, wenn
irgendwelche Experimente fehlgeschlagen sind.
> Ich habe das gerade deshalb geschätzt, *weil* ich während
> emsiger Arbeit an alles andere denke, nur nicht daran, das in Arbeit
> befindliche Dokument zu sichern.
Das war eines der ersten Dinge, die ich in der Computerei gelernt habe: nach
geglückten Änderungen wird gespeichert, egal wie klein oder groß sie waren.
Spätestens wenn man mal eine größere Änderung verloren hat, gewöhnt man
sich das an, dann hindert es einen auch nicht mehr am Denken.
Viele Grüße
Alex
> Bisher war das alte Dokument auch schon ohne einen Tastendruck futsch,
> ohne dass du das vielleicht gewollt hättest.
Wieso denn das?
Bei Absturz hatte ich die Wiederherstellung, bei versehentlichem "Nicht
speichern" die Version von vor 1-2 Minuten.
> Wo ist der Unterschied zu früher?
Früher: Ich hatte auch bei einem Fehler beim Schließen (in der Eile
versehentlich den falschen Button angeklickt) maximal den Datenverlust
aus den Änderungen der letzten 1-2 Minuten (eingestelltes Intervall).
Jetzt: Ich riskiere, bei dem gleichen Versehen die Arbeit vieler Stunden zu
verlieren.
Der Unterschied zwischen uns beiden ist offenbar: Du gestehst dem Anwender
kein Versehen versehen zu - ich mir schon. Und ich möchte, dass es mir OO
auch zugesteht.
> Das war eines der ersten Dinge, die ich in der Computerei gelernt habe: nach
> geglückten Änderungen wird gespeichert, egal wie klein oder groß sie waren.
Ich schreibe lange Text. Da denke ich nur an den Text.
> Spätestens wenn man mal eine größere Änderung verloren hat, gewöhnt man
> sich das an, dann hindert es einen auch nicht mehr am Denken.
Mit OO 1.1 hat man ja keine verloren, und das möchte ich wieder, mehr nicht.
Ist das denn zuviel verlangt?
Warum kann man das Feature, das man gehabt und geschätzt hat, nicht einfach
aktivieren? Es muss ja keine Standardeinstellung sein, und jene, die das
nicht brauchen, müssen das ja auch nicht aktivieren. Ich will aber. Ich will
wissen wie man das ggf. machen kann, und nicht von Euch erklärt haben, dass
ich das gar nicht will. Ich will das so, da bin ich ganz, ganz sicher.
Akzeptiert das bitte. Und wenn das eben mit OO2 nicht geht, dann ist für
mich (und als Nutzer eine Software denke ich einfach mal nur an meine
Wünsche, nicht an die anderer) OO2 schlechter als 1.1. Eine andere Lösung
als zurückzugehen zu 1.1. scheint es also (für mich) nicht zu geben.
> Warum kann man das Feature, das man gehabt und geschätzt hat, nicht
> einfach aktivieren?
Weil es wohl in der Form nicht mehr vorhanden ist. Der Aufwand es wieder
einzubauen und alternativ nutzbar zu machen, ist sicher nicht ganz trivial.
> Ich will
> aber. Ich will wissen wie man das ggf. machen kann, und nicht von Euch
> erklärt haben, dass ich das gar nicht will. Ich will das so, da bin ich
> ganz, ganz sicher. Akzeptiert das bitte. Und wenn das eben mit OO2 nicht
> geht, dann ist für mich (und als Nutzer eine Software denke ich einfach
> mal nur an meine Wünsche, nicht an die anderer) OO2 schlechter als 1.1.
Nun, da die anderen Nutzer das neue Verhalten konsistenter (und sicherer)
finden, als das alte, wirst du damit leben müssen.
> Eine andere Lösung als zurückzugehen zu 1.1. scheint es also (für mich)
> nicht zu geben.
Wenn du dich auf dieses konkrete Programmverhalten versteifst, dann wird das
so sein.
--
FAQ: http://www.mbayer.de/dcos/
Tipps: http://borumat.de/openoffice-writer-tipps.htm
WIKI: http://www.ooowiki.de
SO7 Handbücher: http://docs.sun.com/db/coll/so7de
>> Wo ist der Unterschied zu früher?
>
> Früher: Ich hatte auch bei einem Fehler beim Schließen (in der Eile
> versehentlich den falschen Button angeklickt) maximal den Datenverlust
> aus den Änderungen der letzten 1-2 Minuten (eingestelltes Intervall).
>
> Jetzt: Ich riskiere, bei dem gleichen Versehen die Arbeit vieler Stunden
> zu verlieren.
Wenn der Inhalt einer Datei, die viel Arbeit enthalten kann, ohne meine
explizite Anweisung überschrieben wird, dann ist das ein in meinen Augen
nicht hinzunehmendes Programmverhalten.
> Der Unterschied zwischen uns beiden ist offenbar: Du gestehst dem Anwender
> kein Versehen versehen zu - ich mir schon. Und ich möchte, dass es mir OO
> auch zugesteht.
Der Unterschied dürfte sein, dass die Masse der User wohl in der Lage ist,
gelegentlich Strg+S zu drücken, was die Verlustgefahr minimiert. Und damit
das neue Verhalten - wohl in den Augen der Meisten - weniger gefehrgeneigt
sein lässt, als das alte.
> Wenn der Inhalt einer Datei, die viel Arbeit enthalten kann, ohne meine
> explizite Anweisung überschrieben wird, dann ist das ein in meinen Augen
> nicht hinzunehmendes Programmverhalten.
Wieso ohne meine explizite Anweisung? Es steht mir doch frei, in den
Optionen einzutragen, dass OO aller X Minuten (ggf. ohne Rückfrage)
überschreiben ist, oder dies nicht zu tun. Das *ist* doch eine explizite
Anweisung, die ich jederzeit aussetzen oder widerrufen kann. Auch vorher
hatte doch jeder Nutzer die Möglichkeit, das so zu handhaben wie er es
mochte. Jetzt hat er es in meinen Augen nicht mehr.
>Matthias Opatz wrote:
>
>> Warum kann man das Feature, das man gehabt und geschätzt hat, nicht
>> einfach aktivieren?
>
>Weil es wohl in der Form nicht mehr vorhanden ist. Der Aufwand es wieder
>einzubauen und alternativ nutzbar zu machen, ist sicher nicht ganz trivial.
Jein. Wenn man auf die Rückfrage verzichtet, sollte das sogar möglich
sein, natürlich nicht ohne Aufwand, aber auch nicht mit übermässig viel.
Ich sehe hier nur wieder mal das nicht zu unterschätzende Problem, dass
zu viele Optionen das Programm irgendwann unbedienbar machen. Das war
vor einiger Zeit hier ja auch schon häufiger Thema.
Ich denke, dass man dann, wenn man überzeugt ist, für die überwiegende
Masse der Anwender etwas genau passend gemacht zu haben, auch auf
Optionen verzichten kann, wenn diese dann nur einer kleinen Anzahl von
Anwendern gewünscht werden, erst recht, wenn die fehlende Option nur
eine winzige Änderung der Gewohnheiten (nämlich die, beim Schließen erst
nachzudenken, bevor man "Verwerfen" anclickt) abverlangt.
Ciao,
Mathias
> Jörg Hopfe schrieb:
>
>> Wenn der Inhalt einer Datei, die viel Arbeit enthalten kann, ohne meine
>> explizite Anweisung überschrieben wird, dann ist das ein in meinen Augen
>> nicht hinzunehmendes Programmverhalten.
>
> Wieso ohne meine explizite Anweisung? Es steht mir doch frei, in den
> Optionen einzutragen, dass OO aller X Minuten (ggf. ohne Rückfrage)
> überschreiben ist, oder dies nicht zu tun. Das *ist* doch eine explizite
> Anweisung, die ich jederzeit aussetzen oder widerrufen kann. Auch vorher
> hatte doch jeder Nutzer die Möglichkeit, das so zu handhaben wie er es
> mochte. Jetzt hat er es in meinen Augen nicht mehr.
Nein. Vorher hat es eine existierende Datei einfach überschrieben, oder man
hatte gar keine Sicherung. Jetzt lässt OO die Originaldatei in Ruhe, d.h.
man kann sich im Dokument nach Herzenslust austoben und es gegebenenfalls
auch kaputtmachen, und man kann immer zur alten Version zurückkehren
(möglicherweise auch 1h alt), und *trotzdem* hat man noch eine Sicherung.
Das ist ein komplett anderes Verhalten, da hast Du recht, und von den
meisten so gewollt.
Für Deinen Fall sollte es möglich sein, das mit einem Makro zu erledigen,
das z.B. alle 2 Minuten aufgerufen wird.
Viele Grüße
Alex
>Jörg Hopfe schrieb:
>
>> Wenn der Inhalt einer Datei, die viel Arbeit enthalten kann, ohne meine
>> explizite Anweisung überschrieben wird, dann ist das ein in meinen Augen
>> nicht hinzunehmendes Programmverhalten.
>
>Wieso ohne meine explizite Anweisung?
Ich muss frei entscheiden können, *wann* ich eine Datei überschreibe.
>Es steht mir doch frei, in den
>Optionen einzutragen, dass OO aller X Minuten (ggf. ohne Rückfrage)
>überschreiben ist, oder dies nicht zu tun. Das *ist* doch eine explizite
>Anweisung, die ich jederzeit aussetzen oder widerrufen kann.
Nein, das ist etwas anderes: Ich müsste dann ggf. im Zeittakt von X Minuten
entscheiden, ob von der Uhr gesteuert mein Dokument mit einer Änderung über-
schrieben werden soll/darf. *Das geht nicht!*.
>Auch vorher
>hatte doch jeder Nutzer die Möglichkeit, das so zu handhaben wie er es
>mochte. Jetzt hat er es in meinen Augen nicht mehr.
Ich finde es richtig, das das Verhalten geändert wurde. Man hätte aber einen
Schalter vorsehen können, dass jemand das alte Verhalten einstellen kann.
Übersichtlicher wird das Programm aber dadurch nicht.
Norbert
> Ich finde es richtig, das das Verhalten geändert wurde.
Wenn vielen damit geholfen ist, bin ich der Letzte, der was
dagegen hat, aber:
> Man hätte aber einen
> Schalter vorsehen können, dass jemand das alte Verhalten einstellen kann.
Genau.
> Übersichtlicher wird das Programm aber dadurch nicht.
Da ist doch eh schon Hopfen und Malz verloren.
also ich finde, man sollte das so machen:
Optionen des Dialoges jetzt
[Sichern] [Verwerfen] [Abbrechen]
Dialog in Zukunft
[Sichern] [Vielleicht verwerfen] [Wirklich verwerfen] [Abbrechen]
Klickt man auf [Vielleicht verwerfen], erscheint ein neuer Dialog
[Wirklich verwerfen] [Doch nicht verwerfen] [Weiß ich noch nicht]
Freundliche Grüße
Roland
> also ich finde, man sollte das so machen:
>
> Optionen des Dialoges jetzt
> [Sichern] [Verwerfen] [Abbrechen]
>
> Dialog in Zukunft
> [Sichern] [Vielleicht verwerfen] [Wirklich verwerfen] [Abbrechen]
>
> Klickt man auf [Vielleicht verwerfen], erscheint ein neuer Dialog
>
> [Wirklich verwerfen] [Doch nicht verwerfen] [Weiß ich noch nicht]
Genau, und wenn man dann auf [Wirklich verwerfen] klickt, kommt eine
Nachfrage:
Sind Sie sich wirklich sicher?
[Ja doch] [OK, dann nicht]
Und bei Klick auf [Weiß ich noch nicht]
kommt dann:
Ja, wie denn nun?
[Abbrechen] [Warte mal] [Wirklich wegwerfen]
Oder so. ;-)
> ...
> Jein. Wenn man auf die Rückfrage verzichtet, sollte das sogar möglich
> sein, natürlich nicht ohne Aufwand, aber auch nicht mit übermässig
> viel. Ich sehe hier nur wieder mal das nicht zu unterschätzende
> Problem, dass zu viele Optionen das Programm irgendwann unbedienbar
> machen. Das war vor einiger Zeit hier ja auch schon häufiger Thema.
> ...
Selbst wenn "Du" es allen Nutzern in dieser Hinsicht recht machen könntest,
ob man ihnen damit wirklich einen Gefallen täte, ist gerade an dieser Stelle
noch eine ganz andere Frage. Gerade was Backups angeht, sieht ein Großteil
die Sache ohnehin zu blauäugig. Rechtzeitige Appelle, wenigstens wichtige
Daten regelmäßig zu sichern, helfen da ebenso wenig wie Optionen. Je
flottere und günstigere Massenspeicher es gibt, desto mehr werden sie nur
Sammelzwecke (Filme, Musik, Spiele, ...) genutzt, nicht aber für wichtige
Maßnahmen.
Die meisten lernen erst dann, daß sie sich selbst Gedanken um ihre
Datensicherung machen müssen, wenn das Kind einmal richtig in den Brunnen
gefallen ist. Gelingt es einem dann noch, ihnen aus der Patsche zu helfen
und vieles zu retten, geht der Schuß sogar noch mehr nach hinten los, weil
der Eindruck entsteht, daß alles "mal eben" wieder ausgegraben werden könne.
bis denne
Jürgen Gerkens
>> erst recht, wenn die fehlende Option nur
>> eine winzige Änderung der Gewohnheiten (nämlich die, beim Schließen erst
>> nachzudenken, bevor man "Verwerfen" anclickt) abverlangt.
>
>also ich finde, man sollte das so machen:
>
>Optionen des Dialoges jetzt
>[Sichern] [Verwerfen] [Abbrechen]
>
>Dialog in Zukunft
>[Sichern] [Vielleicht verwerfen] [Wirklich verwerfen] [Abbrechen]
Mit "vielleicht" kann kein Programm etwas anfangen!
Die meiner Meinung nach mögliche Erweiterung dieses Dialogs wäre
[Sichern] [Unter anderem Namen speichern] [Verwerfen] [Abbrechen]
>Klickt man auf [Vielleicht verwerfen], erscheint ein neuer Dialog
>
>[Wirklich verwerfen] [Doch nicht verwerfen] [Weiß ich noch nicht]
Das würde ich nur als Variante für den 1.4. akzeptieren, aber auch
nicht in jedem Jahr.
Norbert
Im Falle, daß evtl. Backupdateien von OOo 2.x in ganz normalen Formaten
in einem Extraverzeichnis abgelegt werden und stehenbleiben, solange OOo
läuft, sollte es Dir möglich sein, den Inhalt dieses Verzeichnisses
durch ein im Hintergrund mitlaufendes Skript (z.B. in Perl) periodisch
wegzusichern.
Prüfen kann ich das im Moment aber nicht, denn mein OOo 2.0.1 RC5 Linux
sichert anscheinend trotz eingestelltem kurzem Interval rein gar nichts
ins Backup Verzeichnis.
Gruß,
Guido
> Prüfen kann ich das im Moment aber nicht, denn mein OOo 2.0.1 RC5
> Linux sichert anscheinend trotz eingestelltem kurzem Interval rein gar
> nichts ins Backup Verzeichnis.
Ich hatte auch zunächst den Eindruck, es würde nichts gespeichert.
Stimmt aber offenbar nicht (so ganz).
Allerdings scheinen die Intervalle nicht den Angaben aus Extras->
Optionen zu entsprechen. Wenn man kürzere Zeiten einstellt, dauert's
trotzdem manchmal *sehr* lange (bei Weiterarbeit am Dokument).
Die Novell-Version, die ich hier noch habe, verhält sich da stimmiger.
Sobald du selbst sicherst, verschwindet der Eintrag natürlich wieder.
Getestet mit nebenherlaufendem Konqueror.
OOo2.0.1 auf SuSE 9.3
--
Beste Grüße
Christine
Nachtrag:
> Ich hatte auch zunächst den Eindruck, es würde nichts gespeichert.
> Stimmt aber offenbar nicht (so ganz).
>
> Allerdings scheinen die Intervalle nicht den Angaben aus Extras->
> Optionen zu entsprechen. Wenn man kürzere Zeiten einstellt, dauert's
> trotzdem manchmal *sehr* lange (bei Weiterarbeit am Dokument).
OOo nimmt offenbar als Ausgangspunkt immer die Zeit der letzten
Veränderung am Dokument, speichert also nicht kontinuierlich alle x
Minuten ab, wenn sich nichts weiter verändert.
So jedenfalls meine weiteren Beobachtungen.
Tue ich nichts, wird in user/backup nicht aktualisiert, auch wenn ein
Intervall von 1 min eingestellt ist. Tue ich wieder was, wird nach
einiger Zeit wieder gespeichert/überschrieben.
--
Beste Grüße
Christine
>OOo nimmt offenbar als Ausgangspunkt immer die Zeit der letzten
>Veränderung am Dokument, speichert also nicht kontinuierlich alle x
>Minuten ab, wenn sich nichts weiter verändert.
>
>So jedenfalls meine weiteren Beobachtungen.
>Tue ich nichts, wird in user/backup nicht aktualisiert, auch wenn ein
>Intervall von 1 min eingestellt ist. Tue ich wieder was, wird nach
>einiger Zeit wieder gespeichert/überschrieben.
Ist ja wohl auch sinnvoll - welchen Sinn sollte es machen, eine seit dem
letzten Speichervorgang unveränderte Datei zu speichern? Die dabei
erzeugte Datei wird doch die gleiche sein, die da ohnehin schon steht.
Ciao,
Mathias
> Ist ja wohl auch sinnvoll
Ja, natürlich. Ich habe doch auch gar nicht gesagt, dass es unsinnig
sei.
Ich habe mich zunächst halt auch nur gewundert, wieso im Backup-Ordner
so lange nichts passierte.
Was ich dann aufgeschrieben habe, waren *schlichte* Beobachtungen.
Der einfache User (ich) denkt ja zunächst mal, da würde eben ganz
regelmäßig nach 'ner Minute gespeichert und ist verdutzt, wenn das
nicht zu passieren scheint.
So ist das eben, wenn man Vorstellungen/Bilder im Kopf hat, die mit den
Tatsachen nicht übereinstimmen.
> - welchen Sinn sollte es machen, eine seit
> dem letzten Speichervorgang unveränderte Datei zu speichern? Die dabei
> erzeugte Datei wird doch die gleiche sein, die da ohnehin schon steht.
Genau. Ihr habt das sehr pfiffig gelöst.
Bis ich dahinter gekommen bin, hat's bloß mal wieder gedauert.
--
Beste Grüße
Christine
Bei mir leider nicht. Ich habe ein 2 Minuten Interval konfiguriert,
einmal Ctrl-S verwendet, dann etwas geändert und mindestens 5 Minuten
gewartet. Passiert ist aber trotzdem nichts. Im Backup Verzeichnis gab
es keine Files. Seltsam ...
Gruß,
Guido
Vielleicht warst du ja auch verwirrt, weil in der 2.0 noch ein Bug drin
war: die hat nämlich tatsächlich immer gespeichert.
Ciao,
Mathias
> Vielleicht warst du ja auch verwirrt, weil in der 2.0 noch ein Bug
> drin war:
Einer?
Buhaha. ;-)