Am 2012-10-23 17:43, schrieb Diedrich Ehlerding:
> Bevor ich beginne: ja, die drei Gruppen sind bewusst ausgewählt ... Ich
> vermute zwar, das Problem liegt in Outlook,
Da vermutest du wohl richtig ... und ggf. an dem nicht so versierten
Anwender von Outlook (was ja leider die Regel ist ;-). Das Problem gibt
es mit jedem Mailinglistenserver, der sich an die RFCs hält und wenn
Outlook als Client benutzt wird.
> mailman hat für jede Liste mehrere Mailadressen, u.a. liste@server und
> liste-bounces@server. liste@server ist die Adresse, an die Abonnenten ihre
> zu verteilenden Mails schicken sollen; liste-bounces@server setzt mailman
> als "Sender: "-Headerzeile ein und schreibt sie anscheinend auch in den
> Envelope-From.
Was ja auch korrekt ist ... er ist der "Sender" ...
> Sender: liste-bounces@server
... und die Bounces wären beim Absender gem. FROM völlig fehl am Platze.
Der hat im Zweifel keine Möglichkeit, die boncende Adresse von der Liste
zu entfernen.
> From: liste-bounces@server on behalf of user@firma
Süß - ne? Bei ordentlich konfiguriertem Outlook steht da dann sogar "...
im Auftrag von ...", was dann der eine oder andere sogar verstehen würde.
> (was ich etwas, ähm, befremdlich finde).
Befremdlich? Murks! Hier hat diese englische Variante (auf einem selbst
installierten Outlook) letzthin dazu geführt, dass jemand die Panik
bekam und die halbe Uni verrückt gemacht hat, weil ja eine streng
vertrauliche Mail unseres Rektors von so einem "komischen Typen" kam und
ein Sicherheitsrisiko und SPAM und ...
> Gibt es irgendwetwas, was ich in mailman anders einstellen könnte?
Keine Ahnung, ob's beim mailman geht: du könntest ihm verbieten, das
"sender" zu setzen. ohne den Header "sender" baut Outlook den Mist halt
nicht zusammen. Oder du bringst deinen Benutzern bei, sie sollen da
nicht wild im angezeigten Adressfeld rumklicken (da stehen dann halt
virtuell beide Mailadressen drin), sondern einfach auf so eine alte Mail
antworten (im REPLY-TO steht ja nur die Listenadresse).
vg Olaf