Am 22.04.2021 um 00:27 schrieb Wolfgang Εnzinger:
> Am Wed, 21 Apr 2021 12:07:06 +0200 schrieb Klaus Ketelaer:
>
>> duchgängig 64 Bit, also 64 Bit Variablen, LongLong etc.,
>
> Inwiefern "durchgängig"? Mit einem LongLong aka "Quad Integer" wäre mir
> schon sehr geholfen; die Simulation mit Currency ist doch irgendwie
> ziemlich "limited" und damit fehleranfällig. Aber sehr viel mehr brauche
> ich da eigentlich nicht, ausser natürlich:
Ja, einen LongLong braucht man wohl am häufigsten. Aber auch große
Fließ- und Festkomma-Zahlen hätte ich gerne. Der Datentyp Decimal
wäre gut. Mehr Speicher für Strings wäre auch nett.
>
>> Vorzeichenlose Variablen,
>
> Unbedingt! Da lässt sich zwar auch vieles simulieren, aber irgendwo hakt's
> dann doch immer.
Haken weniger, aber die ständige Konvertierung mit LowByte und
HighByte, etc. kostet, zumindest bei mir, eine Menge Rechenzeit.
Auch muss man da oft auf den Datentyp Variant ausweichen.
>> Reguläre Ausdrücke,
>
> Muss ich jetzt nicht unbedingt als Sprachbestandteil haben.
Ich habe ein Programm, das parst 24/7 große Textmengen. Wenn ich sehe,
wie elegant ich das in Perl und PHP erledigen kann, werde ich echt
neidisch.
$value = preg_replace ( '/[^a-z0-9 ]/i', '', $value );
An solch schnöden Aufgaben programmiert man sich in VB die Finger krumm.
Da würde mir auch noch der Wunsch einfallen, dass VB-Programme unter
Linux laufen.;-)
>
>> Den guten alten Include-Befehl,
>
> Das wäre fein, ja. Und / oder die Möglichkeit der Macro-Definition und
> -verwendung.
Ja, Makros wären auch nicht schlecht.
>
>> Moderne Steuerelemente (ohne Manifest),
>> Unicode in allen Steuerelementen,
>> Unicode für Datei-Zugriffe,
>> Erweiterte Grafik-Funktionen,
>
> Wäre auch schön, geht aber schon jetzt mit relativ wenig Aufwand.
Wie geht das denn mit relativ wenig Aufwand, wenn man keine Tools von
Fremdherstellern einbinden möchte? Mehr als Unicode mit der Api auf
PictureBoxen abzubilden ist mir bisher nicht gelungen.
Mit Unicode Dateinamen habe ich fast täglich Stress. Ich habe mir
eine Unicode-Bibliothek geschrieben, aber die Russen und Chinesen,
die schießen die irgendwie laufend ab...
>
>> Vernünftiger Umgang mit Callbacks (nicht bei jedem Stop weghängen),
>> Kompfortabler Umgang mit Hooks,
>
> Jo.
>
>> Alles in eine einzelne Exe compilieren (ala. Delphi),
>> Wahlweise völlige Unabhängigkeit von Runtimes,
>
> Mir eher nicht so wichtig.
Mir eigentlich auch nicht. Aber einfach mal ein Tool schreiben, das
man so auf eine CD packen kann, ohne Manifeste zu schreiben, wäre
auch nicht schlecht.
>
>> Wahlweise 32 oder 64 Bit Code erstellen,
>
> Brauche ich aktuell noch nicht, kann aber kommen.
Das Problem ist, dass sich alle 32 Bit Programme im unteren, bzw.
gleichen Speicherbereich tummeln. Bei mir wird es da schon mal eng.
Besonders weil ich ständig Umweltsäue wie Firefox und Chrome offen
habe.
>
>> Erstellen "richtiger" DLLs,
>> Nutzung "richtiger" DLLs,
>> Nutzung von Threads (ohne zu tricksen),
>> Inline Assembler, oder Vergleichbares,
>
> Nice to have, aber für mich auch nicht so wichtig. Für das meiste davon
> habe ich meinen PowerBASIC-Compiler - wobei dessen Zukunft nach dem Ableben
> des Entwicklers auch ein bisserl unklar ist.
Zumindest Threads vermisse ich ganz, ganz schmerzlich. Es wäre so
schön, wenn meine Up- und Download-Tools mehr als nur einen Job zur
selben Zeit erledigen könnten.
>
>> Vernünftige Klassen-Bibliotheken, für pop3, smtp, ftp, http,sockets,
>> etc., damit man nicht alles zu Fuß programmieren muss, wie z.B. Mail()
>> in PHP.
>
> Als Beigabe - wie jetzt schon als einbindbare Referenz ("Bibliothek"): ja,
> gerne. Aber bitte nicht als Sprachbestandteil, das macht das Ding schnell
> zu einem Monster. Die bislang letzte PowerBASIC-Version ist ein
> anschauliches Beispiel dafür, was passiert, wenn es von Version zu Version
> neue reservierte Schlüsselwörter gibt.
Ich schrieb ja Klassen-Bibliotheken, womit ich sowas wie ein Framework
meinte. Bei .Net findet man so viele nützliche Sachen, da muss man
garnicht mehr programmieren können;-)
Gruß Klaus