Am 21.12.2015 um 08:18 schrieb Wolfgang Wolf:
> Am 18.12.2015 um 08:59 schrieb Klaus Ketelaer:
>
>>
>> Weil es meinen Anwendungen durchaus passieren kann, dass sie auf
>> einem P3/800 mit 32 MB OnBoard-Grafik installiert werden, nutze
>> ich zur Programmierung eine "Schlaftablette". Auf einem Quadcore
>> mit 2GB GraKa und SSD flackert auch WM_SETREDRAW nicht.
>>
>
> Zu einer vollständigen Anwendung gehören neben dem Programmieren weitere
> Tätigkeiten, bei denen man froh ist wenn der eigene Rechner einigermaßen
> performt.
Was wäre das denn? PowerDVD?
> Unser VB hat draußen beim Kunden weniger Probleme mit der
> Rechnerperformance, sondern eher mit den Belangen neuester
> Betriebssysteme.
Also, wenn ich ein Problem nicht kenne, dann das.
> Beides kann man schwer auf einer Maschine abbilden:
> schwache Performance und aktuellstes Betriebssystem. Weil diese
> Kreis-Quadratur nicht möglich ist, entscheide ich mich weder für das
> eine noch für das andere, sondern bevorzuge die Umgebung in der ich mich
> am wohlsten und effektivsten fühle. Danach muss man halt beide Extreme
> noch mal testen.
Es geht darum schlechte Programmierung gleich an der Wurzel zu
beseitigen. Was hilft es mir, wenn ich mit den Resourcen rum
saue, und das erst bei abschließenden Tests bemerke?
Bei meinen Anwendern muss ich damit rechnen, dass meine Software
auf einem P3/800 mit 512 MB RAM und 4GB Flash zum Einsatz kommt,
oder irgendwelchen Thin Clients, auf denen gerade mal W2K oder
XP laufen.
>
>> Mir ist es auch ziemlich egal, wofür M$ die Funktion geschaffen
>> hat. Mir kommt es auf das Resultat an. Bei D&D soll doch auch nur
>> verhindert werden, dass das Fenster laufend neu gezeichnet wird.
>> Wo hier der Unterschied liegen soll, habe ich schon beim letzten
>> mal nicht verstanden.
>
>Aber wie Ulrich
> bereits herausgefunden hat, scheinen unterschiedliche Randbedingungen
> das alles zu beeinflussen, weshalb das Verhalten in meiner Umgebung ganz
> anders sein kann als in deiner. Daher kann ich auch nur sagen: Lass dein
> Bauchgefühl entscheiden. Du bist lange genug dabei, da entwickelt sich
> so was... ;-)
Ja, dass tue ich ja auch und lasse mich dabei auch nicht beirren;-)
Ich habe dieses Thema ja nur noch einmal angeschnitten, weil ich beim
letzten mal quasi für blöd erklärt wurde, weil ich LockWindowUpdate
einsetze.
| Das Gerücht, man könnte mit LockWindowUpdate "flackern" unterdrücken,
| hält sich hartnäckig. Tatsächlich verschlimmert das nur:
| jetzt "flackert" der ganze Desktop (der ein Explorer-Fenster ist).
Als wenn ich keine Augen im Kopf hätte... (Deswegen habe ich ja auch
so angefressen reagiert:-()
Man kann mit LockWindowUpdate definitiv "flackern" unterdrücken, und
der Desktop flackert dabei definitiv nicht. Sicherlich wird man auch
Unsinn mit dieser Funktion verzapfen können.
Bei mir laufen überwiegend eigene Anwendungen, die, bis auf wenige
Ausnahmen, fast alle TreeViews oder ListViews einsetzen. Wenn ein
LockWindowUpdate so reagieren würde wie "Ulrich Korndoerfer" das
beschrieben hat, dann wäre mein Desktop ein Multi-Stroboskop.
Ich kannte bisher nur LockWindowUpdate. Entsprechend oft kommt es
bei mir zum Einsatz. Jedoch immer nur als
LockWindowUpdate(hwnd)
for i = 1 to xxx
tv.nodes add...
lv.listitems.add ...
next i
LockWindowUpdate(0)
Dieses Beispiel ist auch mit der anderen Methode deutlich langsamer.
Zumindest bei mir. Solange mir nicht von Problemen berichtet wird,
bleibe ich bei LockWindowUpdate;-)
Gruß Klaus