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Paradox-DB-Datei kaputt ??

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Britta Müller

unread,
Apr 22, 2002, 10:15:12 AM4/22/02
to

Eine meiner Paradox-(BDE)-DB-Dateien ist ploetzlich "leer"???
In Delphi und in der "Datenbankoberfläche" wird die Datei mit 0
Datensätzen angezeigt - obwohl die Datei 52 kB gross ist und eine
Nachschau mit dem HEX-Editor zeigt, dass alle Daten vorhanden sind.

Keine Fehlermeldung (wie ZB Header beschädigt)!

Wie kann das sein?? Was tun???

Marian Aldenhoevel

unread,
Apr 22, 2002, 10:26:35 AM4/22/02
to
Hi,

> Wie kann das sein?

Du könntest aus Versehen alle Datensätze gelöscht haben. Bevor man sie
nicht packt wird eine Paradox-Tabelle dabei nicht physisch kleiner und es
verschwinden auch (kaum) Daten aus der Datei.

Mein Lieblingsfehler, mit dem man eine ganze Tabelle löschen kann geht so:

procedure DeleteFromCurrent(aTable:TTable);
begin
while not aTable.Eof do aTable.Delete;
end;

(Das datiert von 1996 oder so und hat mich mal viele viele viele Stunden
gekostet).

> Was tun???

Am schnellsten geht wohl die Datensicherung aufspielen :-). Ob es Tools zum
"Entlöschen" von Paradox-Records gibt weiß ich nicht, in dBase war das
supersimpel.

Ciao, MM
--
Marian Aldenhövel, Hainstraße 8, 53121 Bonn
Mein Flug um die Welt (aktuelle Position: Stanley)
http://www.marian-aldenhoevel.de/ATW

Christian Kästner

unread,
Apr 23, 2002, 1:37:33 AM4/23/02
to
Hallo,

Jaja, Paradox :-(
Das Problem habe ich auch schon gehabt, besonders nach abstürzen
(vorausgesetzt, Sie wurden nicht vorsätzlich gelöscht, dann gibt es
leider kein Undelete).
Du kannst es mal mit TUtil versuchen, hat bei mir fast immer geholfen.
Eine ganz brauchbare Anwendung gibts unter www.o2a.com (-> Download
Demo).

Viel Glück,
Christian

Ralf Mimoun

unread,
Apr 23, 2002, 4:58:40 AM4/23/02
to
Moin!

"Christian Kästner" <chris...@stner.de> schrieb:
...


> Du kannst es mal mit TUtil versuchen, hat bei mir fast immer geholfen.
> Eine ganz brauchbare Anwendung gibts unter www.o2a.com (-> Download
> Demo).

Falls TUtil nicht hilft (immer vor Reparaturversuchen fleißig Backups
erstellen!), kommt vielleicht ChimneySweep weiter (im Netz suchen). Und
danach sollte man Paradox so schnell wie nur möglich aus der Anwendung
verbannen.

Bye, Ralf


Britta Müller

unread,
Apr 23, 2002, 5:22:36 PM4/23/02
to

>Du könntest aus Versehen alle Datensätze gelöscht haben.


Na hör mal! Das ist selbstverständlich nicht der Fall.


>Am schnellsten geht wohl die Datensicherung aufspielen :-)


Ein Backup habe ich zum Glück - aber das Problem ist damit nicht erkannt oder
gelöst. Möchte mir auch Theater ersparen, wenn der Anwender Datenverlust hat!


Ich versuche es mal mit TUtil, das wurde auch auf der Borland-Homepage
"angepriesen".
--
__________________________________________________________
News suchen, lesen, schreiben mit http://newsgroups.web.de

Britta Müller

unread,
Apr 24, 2002, 7:20:33 AM4/24/02
to
On Tue, 23 Apr 2002 07:37:33 +0200, Christian Kästner
<chris...@stner.de> wrote:

>Du kannst es mal mit TUtil versuchen, hat bei mir fast immer geholfen.
>Eine ganz brauchbare Anwendung gibts unter www.o2a.com (-> Download
>Demo).

TUtil hat die DB repariert - aber leider keine Datensätze mehr da :-(
Die Datei hat jetzt wieder 4 kB, insoweit okay.

Ich hab's jetzt mich der Backup-Datei "repariert", frage mich aber,
woher der Datenverlust gekommen ist. Programmabsturz ist möglich, aber
darf doch wohl nicht zu Datenverlust führen?!

Gibt es außer Backup noch programmtechnische Maßnahmen, um
Datenverlust vorzubeugen? zB Table1.FlashBuffer in der
AfterPost-Methode?

Britta

Ralf Mimoun

unread,
Apr 24, 2002, 9:14:03 AM4/24/02
to
Moin!

"Britta Müller" <DustyM...@wep.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3cc69446...@news.cis.dfn.de...
...


> TUtil hat die DB repariert - aber leider keine Datensätze mehr da :-(
> Die Datei hat jetzt wieder 4 kB, insoweit okay.
>
> Ich hab's jetzt mich der Backup-Datei "repariert", frage mich aber,
> woher der Datenverlust gekommen ist. Programmabsturz ist möglich, aber
> darf doch wohl nicht zu Datenverlust führen?!

Wir reden hier von Paradox/BDE...

> Gibt es außer Backup noch programmtechnische Maßnahmen, um
> Datenverlust vorzubeugen? zB Table1.FlashBuffer in der
> AfterPost-Methode?

Ist eine Methode, aber damit kann man nur an den Symptomen rumdoktern, und
das auch nur sehr begrenzt. Wechsel das Datenbank-System. Wenns kein "dickes
Ding" (Interbase, Oracle, MS SQL...) sein soll, schau Dir DBISAM an.
BDE-kompatibel wie nur möglich, aber um Längen stabiler. Und wenn man will,
kann man auch einen richtigen Server installieren. Nachdem ich alle
Anwendungen auf DBISAM umgeschrieben habe (und das geht ziemlich fix),
gingen die durch Datenbank-Probleme verursachten Supportanfragen auf fast 0
zurück.

Bye, Ralf


Britta Müller

unread,
Apr 28, 2002, 11:33:40 AM4/28/02
to
On Wed, 24 Apr 2002 15:14:03 +0200, "Ralf Mimoun"
<r.mi...@rapid-software.de> wrote:


>Wir reden hier von Paradox/BDE...

Ganz genau :-)

>Nachdem ich alle
>Anwendungen auf DBISAM umgeschrieben habe (und das geht ziemlich fix),
>gingen die durch Datenbank-Probleme verursachten Supportanfragen auf fast 0
>zurück.
>

DBISAM? Ist bei Delphi nicht dabei.

Anbei für alle interessieren Paradox-Nutzer noch ein Zufallsfund aus
http://www.swissdelphicenter.ch/de/showcode.php?id=611

{
Wenn eine Datenbank bzw. eine Tabelle (Paradox oder DBase)
lokal auf einem PC installiert ist und BDE-Einstellung
"LOCAL SHARE" FALSE ist, dann werden Änderungen des Tabelleninhalts
durch die BDE zwischengespeichert.
Diese Daten sind bei einem Chrash weg.
Daher kann es sich empfehlen die Zwischenspeicherung zu umgehen:

}

uses
BDE;

procedure TForm1.Table1AfterPost(DataSet: TDataSet);
begin
DbiSaveChanges(Table1.Handle);
end;

Ralf Mimoun

unread,
Apr 28, 2002, 12:04:50 PM4/28/02
to
Moin!

"Britta Müller" <DustyM...@wep.de> schrieb:
...


> DBISAM? Ist bei Delphi nicht dabei.

Nein. Wie man auch einen anderen Report-Generator nehmen sollte als der, den
man bei Delphi findet.

> Anbei für alle interessieren Paradox-Nutzer noch ein Zufallsfund aus
> http://www.swissdelphicenter.ch/de/showcode.php?id=611

Das habe ich alles zig mal durchexerziert, ein Programm enthält dann locker
5, 6 Routinen, nur um die Datensicherheit zu erhöhen. Man bastelt nur an den
Symptomen, ich habe eine Anwendung damit soweit stabilisiert, daß sie nur
noch ein- bis zweimal die Woche Ärger machte. Nicht grad schön, sowas.

Bye, Ralf


Britta Müller

unread,
Apr 28, 2002, 1:50:16 PM4/28/02
to
On Sun, 28 Apr 2002 18:04:50 +0200, "Ralf Mimoun"
<r.mi...@rapid-software.de> wrote:


>Nein. Wie man auch einen anderen Report-Generator nehmen sollte als der, den
>man bei Delphi findet.

Wieso Report-Generator?
Printer.BeginDoc;
With Printer.Canvas Do begin....

:-)


>Das habe ich alles zig mal durchexerziert, ein Programm enthält dann locker
>5, 6 Routinen, nur um die Datensicherheit zu erhöhen. Man bastelt nur an den
>Symptomen, ich habe eine Anwendung damit soweit stabilisiert, daß sie nur
>noch ein- bis zweimal die Woche Ärger machte. Nicht grad schön, sowas.

Du machst mir ja echt Mut.

Britta

Ralf Mimoun

unread,
Apr 28, 2002, 5:10:34 PM4/28/02
to
Moin!

"Britta Müller" <DustyM...@wep.de> schrieb:
...

> Wieso Report-Generator?
> Printer.BeginDoc;
> With Printer.Canvas Do begin....
>
> :-)

Du mußt eine Zeit haben :) Wenn Subreports benötigt werden, dann noch eine
Anpassung an unterschiedliche Drucker, automatische Seitenzahlangabe
usw.usf., könnte Dein Verfahren ein klein wenig kontraproduktiv sein...

> >Das habe ich alles zig mal durchexerziert, ein Programm enthält dann
locker
> >5, 6 Routinen, nur um die Datensicherheit zu erhöhen. Man bastelt nur an
den
> >Symptomen, ich habe eine Anwendung damit soweit stabilisiert, daß sie nur
> >noch ein- bis zweimal die Woche Ärger machte. Nicht grad schön, sowas.
>
> Du machst mir ja echt Mut.

Das war meine Absicht. Mein Rat: nimm irgendwas anderes. Wenn Du keinen
Server installieren willst und auch keine Client-Software magst: ADS oder
DBISAM. Mein ganz persönlicher Rat: DBISAM.

Bye, Ralf


Marian Aldenhövel

unread,
Apr 29, 2002, 4:41:33 AM4/29/02
to
Hi,

> Wieso Report-Generator?

Weil es interessante Aufgaben gibt, bei denen man nicht einfach mal schnell
auf einen Canvas pinselt.

Zum Beispiel wenn man eine Vorschau haben will, Reports archivieren können
muss, Barcodes drucken möchte, man sich nicht um Unterschiede zwischen
verschiedenen Druckertreiber-Familien kümmern mag, man nicht bei jedem
Layout-Wunsch eines Benutzers anfangen kann zu programmieren...

> Du machst mir ja echt Mut.

Ich habe eine, in Worten eine, "große" D1-Anwendung mit Paradox in einer, in
Worten einer, Installation seit 1995 _unverändert_ laufen. In einem
gemischten Netz mit Maschinen von Win95 bis Win2K, einer WAN-Verbindung und
allem möglichen Pipapo. Die läuft glatt und rund, mit AUTOINC und BLOB.

Sie ist aber wirklich eine echte Ausnahme und ich weiß nicht, was ich dort
anders gemacht habe als sonst.

Ich schließe mich daher Ralfs Rat an, daß fast alles besser ist, als sich
mit Paradox herumzuschlagen wenn es irgendwie möglich ist, eine "richtige"
Datenbank zu benutzen.

Ciao, MM
--
Marian Aldenhövel, Hainstraße 8, 53121 Bonn

Mein Flug um die Welt (aktuelle Position: La Paz)
http://www.marian-aldenhoevel.de/ATW

Britta Müller

unread,
May 6, 2002, 1:00:40 PM5/6/02
to

Britta Müller

unread,
May 6, 2002, 1:11:42 PM5/6/02
to

DBISAM kosten 250 $ - das ist für mich zu teuer. Ich bin
Hobbyprogrammiererin!

Hatte aber schon zwei weitere Male das gleiche Problem! Daten sind
noch da, komme aber nicht mehr dran.

Stöhn.

Britta

Ralf Mimoun

unread,
May 6, 2002, 2:43:46 PM5/6/02
to
Moin!

"Britta Müller" <DustyM...@wep.de> schrieb:
>


> DBISAM kosten 250 $ - das ist für mich zu teuer. Ich bin
> Hobbyprogrammiererin!

Wenn Du keine Kunden hast, oder wenn diese damit leben können, daß das von
Dir eingesetzte DB-System erfahrungsgemäßt sehr unsicher ist... Du kannst
natürlich auch Firebird/Interbase nutzen, das ist gratis. Dafür ist die
Installation (Client-Software, Server aufsetzen) etwas aufwändiger. Oder Du
nutzt ADS, das ist bei reinem lokalen Zugriff kostenlos.

> Hatte aber schon zwei weitere Male das gleiche Problem! Daten sind
> noch da, komme aber nicht mehr dran.

Um solchen Problemen zu entgehen, zahle ich anderen Geld, damit sie das
Problem lösen. Die können das meist besser als ich.

Bye, Ralf


Thomas Malkus

unread,
May 6, 2002, 5:52:52 PM5/6/02
to
Moin,

"Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> wrote:

>gratis. Dafür ist die Installation (Client-Software, Server
>aufsetzen) etwas aufwändiger.

Auch nicht wirklich, die haben eine saubere Setup-Routine und
für eine einfache Anwendung braucht man an den Einstellungen
nichts zu ändern. Einfach herunterladen, installieren, fertig.
Dann noch die aktuellen IBX-Komponenten von Borland holen,
Marathon als Admin-Tools und los geht es. Vom Verlag wo
"Der Entwickler" herkommt gibt es ein schönes Buch zu Interbase,
(gerade nicht greifbar) IBX und Delphi. Das sollte dann als
Investition drinne sein.

Mit Innosetup ist das übrigens auch kein Problem eine Setup
Routine aufzusetzen und so das Programm von Rechner zu Rechner
zu bringen, samt Datenbank.

>Um solchen Problemen zu entgehen, zahle ich anderen Geld, damit
>sie das Problem lösen. Die können das meist besser als ich.

Jupp, lade gerade ExpressQuantumPack...

73 de Tom
--
DL7BJ DOK I19 JO43PC Uptime 0d 23h 20m
27356 Rotenburg Linux? Nö, W2k!

Ralf Mimoun

unread,
May 6, 2002, 6:40:05 PM5/6/02
to
Moin!

"Thomas Malkus" <tma...@gmx.de> schrieb:


> Moin,
>
> "Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> wrote:
>
> >gratis. Dafür ist die Installation (Client-Software, Server
> >aufsetzen) etwas aufwändiger.
>
> Auch nicht wirklich,

Ach nein?

> die haben eine saubere Setup-Routine und
> für eine einfache Anwendung braucht man an den Einstellungen
> nichts zu ändern. Einfach herunterladen, installieren, fertig.

Bring mal einem klitzekleinen Kunden bei, daß er

- einen möglichst dedizierten Server braucht

- daß ein Backup desselben nicht so einfach ist wie "Ihre Anwendung beenden,
CD brennen, gut ist"

- daß er Streß hat, wenn er den Server-Rechner austauschen will - als wenn
der nach 2 Wochen weiß, daß irgendein Rechner die DB bereitstellt,
geschweige denn, welcher.

Und so weiter.

> Dann noch die aktuellen IBX-Komponenten von Borland holen,
> Marathon als Admin-Tools und los geht es.

Will man wirklich für jede Neuinstallation zu einem Kunden raus? Ich habe
genügend Kunden, die den Server nicht einrichten könnten. Die wüßten nicht
mal, welchen Rechnernamen sie später beim Client eintragen müßten.

...


> >Um solchen Problemen zu entgehen, zahle ich anderen Geld, damit
> >sie das Problem lösen. Die können das meist besser als ich.
>
> Jupp, lade gerade ExpressQuantumPack...

Mein ganz persönlicher Tip: laß die Finger davon. DevExpress ist eine feine
Firma, und sie haben wirklich gute Komponenten. Aber das OrgChart und das
FlowChart gehören wahrlich nicht dazu. Neben dem EQGrid ist vielleicht noch
die DBTree-Komponente interessant, aber die ist (prinzipbedingt) einfach nur
lahm. Die anderen interessanten Komponenten (MasterView, Printing System...)
sind sowieso nicht im Pack. Und für die Bars-Komponente gibts (imho bessere)
freie bzw. günstigere Alternativen.

Ich hab das Pack zurückgegeben und statt dessen auf die Sourcecode-Version
des EQGrid aufgerüstet.

Bye, Ralf


Thomas Malkus

unread,
May 6, 2002, 8:18:04 PM5/6/02
to
Hallo Ralf,

"Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> wrote:

>>die haben eine saubere Setup-Routine und
>>für eine einfache Anwendung braucht man an den Einstellungen
>>nichts zu ändern. Einfach herunterladen, installieren, fertig.
>
>Bring mal einem klitzekleinen Kunden bei, daß er

Da hast Du mich falsch verstanden, ich spreche hier doch nicht von
Software, die bei Kunden installiert wird, sondern auf den Thread
bezogen, dass DBISAM für den Hobbyprogrammierer(in) zu teuer ist.
(Abgesehen davon kann man mit Serviceverträgen entsprechend solche
Dinge auch regeln und eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen ;-),
das halte ich aber nicht unbedingt für einen guten Stil)

Da bietet sich Interbase halt an...

>- einen möglichst dedizierten Server braucht

...und den braucht man dazu nicht.

>- daß ein Backup desselben nicht so einfach ist wie "Ihre
>Anwendung beenden, CD brennen, gut ist"

Was ist an einem gbak -B -PAS <passwort> -USER <username> <datenbank>
<backupfile> und das dann auf CD Brennen schwierig? Diese Zeile sichert
jede Nacht meine FreeVCS Datenbank mit nachfolgendem tar -cvf /dev/tape
<backupfile> auf Band.

>>Jupp, lade gerade ExpressQuantumPack...
>
>Mein ganz persönlicher Tip: laß die Finger davon. DevExpress ist
>eine feine Firma, und sie haben wirklich gute Komponenten. Aber
>das OrgChart und das FlowChart gehören wahrlich nicht dazu. Neben
>dem EQGrid ist vielleicht noch die DBTree-Komponente interessant,
>aber die ist (prinzipbedingt) einfach nur lahm. Die anderen
>interessanten Komponenten (MasterView, Printing System...) sind
>sowieso nicht im Pack. Und für die Bars-Komponente gibts (imho
>bessere) freie bzw. günstigere Alternativen.
>
>Ich hab das Pack zurückgegeben und statt dessen auf die
>Sourcecode-Version des EQGrid aufgerüstet.

Mal schauen, man kann es ja vorab schlecht testen. Nur die Demo
ist nicht sehr aussagekräftig, schön bunt und viel zu klicken.

73 de Tom
--
DL7BJ DOK I19 JO43PC Uptime 1d 1h 40m

Ralf Mimoun

unread,
May 7, 2002, 3:46:50 AM5/7/02
to
Moin!

Achtung, ich hab Dein Posting ein wenig umgestellt, damit ich besser
antworten kann :)

"Thomas Malkus" <tma...@gmx.de> schrieb:
> Hallo Ralf,
...


> Da hast Du mich falsch verstanden, ich spreche hier doch nicht von
> Software, die bei Kunden installiert wird, sondern auf den Thread
> bezogen, dass DBISAM für den Hobbyprogrammierer(in) zu teuer ist.

...


> Da bietet sich Interbase halt an...

Fully ACK. Man lernt direkt die doch etwas andere Herangehensweise an einen
"richtigen" DB-Server.

> (Abgesehen davon kann man mit Serviceverträgen entsprechend solche
> Dinge auch regeln und eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen ;-),
> das halte ich aber nicht unbedingt für einen guten Stil)

Wenn ein Kunde besonders niedrige Reaktionszeiten will, darf er das bei mir
bezahlen. Und viele wollen lieber eine Pauschale, da sie diese besser in
ihre Budgetplanung einbringen können. Es ist kein Problem, wenn eine
Abteilung 12.000 Euro pro Jahr für Wartungskosten eines kleinen, aber
relativ wichtigen Programms ansetzt. Sollten jedoch statt dessen 5.000 Euro
im Jahr für Notfälle o.ä. bei Bedarf und stundenweise abgerechnet werden,
bekommt der Abteilungsleiter zu hören, wieso er denn sein Budget nicht im
Griff hat. C'est la vie :)

> >- einen möglichst dedizierten Server braucht
>
> ...und den braucht man dazu nicht.
>
> >- daß ein Backup desselben nicht so einfach ist wie "Ihre
> >Anwendung beenden, CD brennen, gut ist"
>
> Was ist an einem gbak -B -PAS <passwort> -USER <username> <datenbank>
> <backupfile> und das dann auf CD Brennen schwierig?

Ich schrieb (fälschlicherweise) von kleinen Endkunden. Da würde ich ab 2
User nimmernie eine Win9x-Arbeitsstation als DB-Server nehmen. Und die
bekämen auch diese Zeile nicht hin - da wird der Rechner einfach um 18:00
Uhr abgeschaltet.

Bye, Ralf


Joe Galinke

unread,
May 7, 2002, 4:11:29 AM5/7/02
to
Hallo Ralf,

"Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> schrieb am Tue, 7 May 2002
09:46:50 +0200:

> da wird der Rechner einfach um 18:00
> Uhr abgeschaltet.

Ja, und das auch noch nachdem man mehrere Male auf Knien darum gebeten
hat, den Rechner korrekt herunterzufahren.

Gruß, Joe

Thomas Malkus

unread,
May 7, 2002, 2:02:00 PM5/7/02
to
Hallo Ralf,

"Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> wrote:


>"Thomas Malkus" <tma...@gmx.de> schrieb:

>>Da bietet sich Interbase halt an...
>
>Fully ACK. Man lernt direkt die doch etwas andere Herangehensweise
>an einen "richtigen" DB-Server.

Ja, ich halte gerade Interbase durch die relativ gute Integration
in Delphi auch für den Hobbyprogrammierer für die ideale Alternative.

>Wenn ein Kunde besonders niedrige Reaktionszeiten will, darf er
>das bei mir bezahlen. Und viele wollen lieber eine Pauschale, da
>sie diese besser in ihre Budgetplanung einbringen können. Es ist
>kein Problem, wenn eine Abteilung 12.000 Euro pro Jahr für
>Wartungskosten eines kleinen, aber relativ wichtigen Programms
>ansetzt. Sollten jedoch statt dessen 5.000 Euro im Jahr für
>Notfälle o.ä. bei Bedarf und stundenweise abgerechnet werden,
>bekommt der Abteilungsleiter zu hören, wieso er denn sein Budget
>nicht im Griff hat. C'est la vie :)

Hmm, kommt wohl auch auf die Anwendung an, ich erstelle ja haupt-
sächlich Software für Microcontroller, die Delphi-Dinge sind da
nicht lebensnotwendig, wenn da mal ein Tag kein Report erzeugt
werden kann, ist das nicht weiter tragisch. Bei einer reinen PC-
Applikation sieht das natürlich anders aus. Man muß aber immer
unterscheiden, was noch zur Gewährleistung oder zum Service gehört
und was darüber hinausgeht.

>Ich schrieb (fälschlicherweise) von kleinen Endkunden. Da würde
>ich ab 2 User nimmernie eine Win9x-Arbeitsstation als DB-Server
>nehmen. Und die bekämen auch diese Zeile nicht hin - da wird der
>Rechner einfach um 18:00 Uhr abgeschaltet.

Meine Rechner waren seit bald 2,5 Jahren nicht aus, nur ab und an
mal neu gebootet. (sehe gerade, der Linux-Rechner hat 101 Tage rum,
sollte vielleicht meine Sig mal ändern ;-)).

73 de Tom
--
DL7BJ DOK I19 JO43PC Uptime 1d 19h 34m

Thomas Malkus

unread,
May 7, 2002, 2:03:36 PM5/7/02
to
Hi,

Joe Galinke <Joe.G...@epost.de> wrote:

>Ja, und das auch noch nachdem man mehrere Male auf Knien darum
>gebeten hat, den Rechner korrekt herunterzufahren.

Und dann hört man noch, dass die den Netzstecker gezogen haben,
weil der Schalter ja kaputt ist, da tut sich nichts, obwohl man
20* kurz gedrückt hat ;-).

73 de Tom
--
DL7BJ DOK I19 JO43PC Uptime 1d 19h 40m

Ralf Mimoun

unread,
May 7, 2002, 3:47:00 PM5/7/02
to
Moin!

"Thomas Malkus" <tma...@gmx.de> schrieb:
...


> Meine Rechner waren seit bald 2,5 Jahren nicht aus, nur ab und an
> mal neu gebootet.

Die sind aus, wenn ich in den Urlaub fahre... hast Du Dich auch über die
Stromrechnung gewundert? :)

> (sehe gerade, der Linux-Rechner hat 101 Tage rum,
> sollte vielleicht meine Sig mal ändern ;-)).

Ich hab hier so nen Mini-PC (660 MHz (?) Celeron, 128 MB RAM) als Webserver
(http://rad-on.no-ip.com) und DBISAM-Server. 101 Tage, 8 Stunden, 5 Minuten
seit dem letzten Reboot - und Win2k :) Dafür, daß er Webserver spielt und
übers Internet erreichbar ist, sieht das doch gut aus. Aber in den Server
hackt sich niemand :)

Bye, Ralf


Thomas Malkus

unread,
May 7, 2002, 6:15:51 PM5/7/02
to
Moin Ralf,

"Ralf Mimoun" <r.mi...@rapid-software.de> wrote:

>"Thomas Malkus" <tma...@gmx.de> schrieb:
>...
>>Meine Rechner waren seit bald 2,5 Jahren nicht aus, nur ab und an
>>mal neu gebootet.
>
>Die sind aus, wenn ich in den Urlaub fahre... hast Du Dich auch
>über die Stromrechnung gewundert? :)

Urlaub? Wo ist denn das Fremdwörterlexikon... hmmm, aja, so.

Ich weiß heute ziemlich genau, das die Kisten im Monat ca. 25 EUR
verbraten. Im Gegensatz zu der Mailbox und dem Usenet Gateway was
hier mal ein paar Jahre auf 6 Rechnern lief sind die neuen Systeme
auch nicht mehr so hungrig. Dafür gibt es dann aber auch kein Fax,
keinen Anrufbeantworter usw., das läuft alles auf den Rechnern mit.

>Ich hab hier so nen Mini-PC (660 MHz (?) Celeron, 128 MB RAM) als
>Webserver (http://rad-on.no-ip.com) und DBISAM-Server. 101 Tage, 8
>Stunden, 5 Minuten seit dem letzten Reboot - und Win2k :) Dafür,

Interessant! Neue Features von Delphi 6 angewandt? Ich bin schon
ständig am überlegen, ob ich mal ein Update mache, konnte mich
aber bisher nicht durchringen, es ist wenig dabei, was mir etwas
bringen würde.

73 de Tom
--
DL7BJ DOK I19 JO43PC Uptime 1d 23h 39m

Joe Galinke

unread,
May 8, 2002, 3:32:48 AM5/8/02
to
Hallo Thomas,

Thomas Malkus <tma...@gmx.de> schrieb am Tue, 07 May 2002 20:03:36
+0200:

>> Ja, und das auch noch nachdem man mehrere Male auf Knien darum
>> gebeten hat, den Rechner korrekt herunterzufahren.
>
> Und dann hört man noch, dass die den Netzstecker gezogen haben,
> weil der Schalter ja kaputt ist, da tut sich nichts, obwohl man
> 20* kurz gedrückt hat ;-).

Das sind aber auch die Anwender, die die hier häufiger auftauchenden
Threads über sichere Verschlüsselung als überflüssig erscheinen
lassen.

Dort würde auch die einfachste XOR-Verschlüsselung mit
Schlüssellänge = 1 reichen. Selbst das wäre wahrscheinlich schon
überflüssig. ;-)


Besonders schön waren folgende Situationen:

In unseren früheren Anlagen gab es Schlüsselschalter für die
Spannungsversorgung für den Rechner und einen für die Peripherie
(Drucker, Monitore).

Beide waren auch mit "Rechner" bzw. "Peripherie" beschriftet.

Sollte nun ein Bediener mal einen Kaltstart per Schlüsselschalter
durchführen (DOS-ähnliches Betriebssystem), wurde sehr, sehr oft
lediglich der Schalter "Peripherie" betätigt. Nachdem wieder
eingeschaltet worden war, wunderte sich niemand, daß keine Anzeige des
Hochfahrens erfolgte, sondern das Programm sofort auf dem Bildschirm
sichtbar war.
Wir, am Telefon, bemerkten aber auch nicht immer, daß kein Neustart
durchgeführt worden war, wunderten uns nur, daß der Neustart scheinbar
keine Auswirkungen hatte.

Dieses Übersehen des Schalters "Rechner" brachten auch Bediener nach
mehrjähriger Nutzung der Anlage fertig.

Gruß, Joe

Ralf Mimoun

unread,
May 8, 2002, 4:52:57 AM5/8/02
to
Moin!

"Joe Galinke" <Joe.G...@epost.de> schrieb:
...


> Wir, am Telefon, bemerkten aber auch nicht immer, daß kein Neustart
> durchgeführt worden war, wunderten uns nur, daß der Neustart scheinbar
> keine Auswirkungen hatte.
>
> Dieses Übersehen des Schalters "Rechner" brachten auch Bediener nach
> mehrjähriger Nutzung der Anlage fertig.

In diesen Augenblicken weiß ich, wieso Apple dem Mac nur eine Maustaste
spendiert hat...

Bye, Ralf


Marian Aldenhövel

unread,
May 8, 2002, 6:28:41 AM5/8/02
to
Hi,

> In diesen Augenblicken weiß ich, wieso Apple dem Mac nur eine Maustaste
> spendiert hat...

Support: "Click the right mouse button"
User: "My right or your right?"
Support: <Pause>
User: "What are you doing?"
Support: "Documenting this incident for the gene elimination squad"

Ciao, MM
--
Marian Aldenhövel, Hainstraße 8, 53121 Bonn

Mein Flug um die Welt (aktuelle Position: Quayaquil)
http://www.marian-aldenhoevel.de/ATW

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