Mit meinem bisher erworbenen bescheidenen Wissen schwebt mir
folgendes vor:
Ein Canoscan 4200 F, sei sehr schnell und die Software könne mehrere
gleichzeitig aufgelegte Karten automatisch in verschiedene Dateien
trennen. Taugt das in der Praxis? Kann man später auch verlustfrei
ausschneiden?
Als Speicherformat Tiff? Auflösung 300 oder besser 600 dpi? Wieviel dpi
braucht ein Echtfoto, damit lupenerkennbare Details erfaßt werden?
Scanne ich lieber mit zu hoher Auflösung und rechne später herunter,
oder verursacht eine Änderung der Auflösung deutliche Qualitätsverluste?
Welche Farbeinstellungen macht man bei s/w-Vorlagen?
Ich habe Beispieldateien solcher Postkarten, etwa 1600x1000 Pixel und
als JPG noch etwa 1,5 MB groß. Die haben jedoch merkliche Verluste.
Laut ct hat ein A4-Scan in Farbe mit 600 dpi 100 MB Größe. Da braucht ja
die Übertragung am Laptop (USB 1.1) jedesmal 2 Minuten? Taugt die Strom-
versorgung über USB?
Das sind meine Ideen und Fragen, danke schonmal für alle Antworten!
> herumexperimentieren, zumal ich noch gar keinen Scanner besitze.
:-) Dann wirst Du dabei viel Erfahrung sammeln können
> Ein Canoscan 4200 F, sei sehr schnell und die Software könne mehrere
> gleichzeitig aufgelegte Karten automatisch in verschiedene Dateien
> trennen. Taugt das in der Praxis? Kann man später auch verlustfrei
> ausschneiden?
Ich habe den 8400F - sollte aber dieselbe Software sein.
Ja das funktioniert wirklich. Du musst nur etwas Abstand zwischen den
Vorlagen halten (~1cm). Dann kannst Du quasi mit einem Knopf alle Vorlagen
auf dem Scanner in je eine Datei bekommen.
Der Vorteil: Du musst nicht manuell mehrere Vorlagen markieren und scannen
Der Nachteil: es wird immer die gesamte Fläche in der gewählten Auflösung
abgetastet - das kann u.U. länger dauern als Einzelscanns (bei zweien lohnt
es sich wohl kaum, bei 3 oder mehr Vorlagen ist es wieder gut - weiß ja
nicht wie groß Deine Vorlagen sind)
> Als Speicherformat Tiff? Auflösung 300 oder besser 600 dpi? Wieviel dpi
Entweder TIF oder ganz simpel BMP - hauptsache kein JPG, das zwar Platz
spart aber auch für Verluste sorgt.
> braucht ein Echtfoto, damit lupenerkennbare Details erfaßt werden?
Du kannst mal auf meiner Webseite gucken http://www.nsonic-net.de - da sind
ganz oben gerade zwei Drucker-Tests. Ich habe dort u.a. Prints von
Fotodruckern gescannt. Mit 600dpi siehst Du bereits einzelne 1picoliter
Tröpfchen (Pixma ip5000). Das sollte eigentlich reichen. Fotos haben keine
so hohe Auflösung wie man glaubt. Vor allem dann nicht, wenn sie vom
Fotografen auf edles Papier gemacht wurden - die haben nämlich "noppen"
(negative Noppen ;)) gegen Fettfinger - diese Vertiefungen und Rillen
dürftest Du bereits bei 300 dpi auf dem Scanner sehen.
Druckvorlagen haben häufig auch nciht mehr als 150 dpi.
Ich würde empfehlen vor Ort mal exemplarisch in 300 und 600 und 1200 dpi zu
scannen und dann zu entscheiden, wie Du es durchziehen möchtest.
> Scanne ich lieber mit zu hoher Auflösung und rechne später herunter,
> oder verursacht eine Änderung der Auflösung deutliche Qualitätsverluste?
Im zweifel immer mehr! Runterrechnen kannst Du immer. Fehlt beim Scan aber
ein Detail bekommst Du es nicht wieder.
> Welche Farbeinstellungen macht man bei s/w-Vorlagen?
ich würde komplett in Farbe arbeiten! Alte s/w sind häufig eher sepia - das
will man evtl. auch so erhalten. Wenn nicht kannst Du später mit der
Bildbearbeitung jederzeit auf richtiges s/w rechnen lassen und hast dabei
die volle Kontrolle über die einzelnen Farbkanäle wenn Du willst.
> Ich habe Beispieldateien solcher Postkarten, etwa 1600x1000 Pixel und
> als JPG noch etwa 1,5 MB groß. Die haben jedoch merkliche Verluste.
JPG taugt nicht zur Archivierung/Nachbearbeitung - nicht wenn Du hohe
Ansprüche hast.
> Laut ct hat ein A4-Scan in Farbe mit 600 dpi 100 MB Größe. Da braucht ja
> die Übertragung am Laptop (USB 1.1) jedesmal 2 Minuten? Taugt die Strom-
> versorgung über USB?
Über USB 1.1 dürfte Dir der schneller Scanner bei den hohen Auflösung
vermutlich wirklich nicht viel bringen. Ich habe das noch nie probiert.
Aber gibt PCMCIA-Karten, die ein Notebook mit USB2 aufrüsten. Das wäre eine
Option.
Ob der 4200F mit USB Stromversorgt werden kann weiß ich jetzt gar nicht.
Der 8400F kommt mit Netzteil. Dürfte am Notebook auch die sinnvollere
Variante sein?!? (es gibt Notebooks die nicht genug Strom liefern an den
Ports - das kann man nur selbst probieren)
Boris
Canoscan sind die mit externem Netzteil und USB2 für schnelle Scans
> gleichzeitig aufgelegte Karten automatisch in verschiedene Dateien
Wozu den Luxus, wnn Du ohnehin nachbearbeitest, die Nachbearbeiterei manuell
ist sicherer und meist auch mit besseren Routinen machbar (drehen ist ein
recht komplexer Recenaufwand, der immer auch verlustbehaftet ist. Wenn du
also gute Rohdaten haben willst, dann leg die Vorlagen stoß an Stoß an den
Rand und scan ohne Firlefanz in eine Datei, die noch nicht verluste mit sich
bringt. Bei Tiff ist das meistens so, aber nicht sichergestellt (kann intern
genauso JPEG-Komprimiert sein, obwohl Tiff drauf steht).
> trennen. Taugt das in der Praxis? Kann man später auch verlustfrei
> ausschneiden?
Wenn die Rohdaten wirklich roh sind, ja.
> Als Speicherformat Tiff? Auflösung 300 oder besser 600 dpi? Wieviel dpi
> braucht ein Echtfoto, damit lupenerkennbare Details erfaßt werden?
Der Fotoprintservice macht in der Degel 200-300 dpi, wenn Du 600 dpi
scannst, sollte das schon reichen. mehr ist ohnehin fraglich, ob es in der
Praxis tatsächlich aus dem Scanner rauskommt, bzw ob das Druckvervahren bei
den Postkarten schon so viel hergab.
> Scanne ich lieber mit zu hoher Auflösung und rechne später herunter,
> oder verursacht eine Änderung der Auflösung deutliche Qualitätsverluste?
Wenn Du genug Platz hast, dann mach es so. herunterrechnen mit ganzzahligem
Reduktionsgrad geht recht gut. Informationen verlierst Du prinzipiell, das
sollte Dir klar sein, je schräger das Verhältnis, desto schräger die Fehler.
> Welche Farbeinstellungen macht man bei s/w-Vorlagen?
Rohdaten immer 24 bit
> Ich habe Beispieldateien solcher Postkarten, etwa 1600x1000 Pixel und
> als JPG noch etwa 1,5 MB groß. Die haben jedoch merkliche Verluste.
> Laut ct hat ein A4-Scan in Farbe mit 600 dpi 100 MB Größe. Da braucht ja
> die Übertragung am Laptop (USB 1.1) jedesmal 2 Minuten?
Ja.
> Taugt die Stromversorgung über USB?
Das geht bei den Lide, nicht bei den CanoScan.
Marte
Ich hab mir kurzentschlossen heute einen solchen gekauft, um nicht
weiter wie die Jungfrau vom Kinde zu schreiben.
Installation sehr einfach, ich hab nur Canogear (Treiber) und Toolbox
(kleine Buttonleiste und Konfiguration der Knöpfe am Scanner) genommen
(unter Windows 2000 aufm Laptop). Das reicht um auf einen Knopf des
Scanners "Abspeichern" ganz automatisch oder mit einem einfachen
Schneide-/Optionsfenster zu legen. Man kann aber nur einmal "Speichern"
verknüpfen, sonst könnte man einen Knopf mit 300dpi und einen mit 600
belegen. Nur "Scan" gibts zweimal, damit muß man aber zwangsweise
ein Programm verknüpfen, das nach dem Speichern gestartet wird.
Programmierer... *seufz*
Als Format habe ich Tif gewählt, für Farben gibt's neben Graustufen
leider nur "Farben", was angeblich 24 Bit bedeutet.
Einmal booten, Scanner anstöpseln (externes Netzteil) und los gehts.
Die Dateigrößen (A4 in 600 dpi 100 MB) stimmen tatsächlich (*graus*) und
werden mit USB 1.1 wie erwartet langsam übertragen.
300 dpi sind selbst für eine mäßig gute s/w-Postkarte zu wenig, um
wirklich alle Details zu erfassen. Mit "alle" meine ich z.B. an einem
Haus im Hintergrund die lupenkleine aber lesbare Schrift im Schaufenster
auch im Scan zu übernehmen. Mir geht es über eine drucktechnisch gute
Auflösung hinaus auch um die inhaltlich möglichst vollständige Erfassung.
Bei 600 dpi ist das fast gegeben. Ich habe eine sehr gute gedruckte
Karte, wo sehr kleine Aufschriften gerade so lesbar gepixelt erkennbar
sind. Die habe ich auch mit 1600 dpi gescannt, was ein 100 MB tif ergibt
(für ca. 10x15cm Vorlage)! Dann ist aber wirklich alles drauf.
3200 dpi ergeben obszöne 670 MB und man kann den Papierfasern einzeln
Namen geben, die Druckdetails der Karte werden nur noch marginal besser
dargestellt (eine Schrift von vielleicht 0.8 mm Höhe bekommt etwas
schönere Rundungen und minimal deutlichere Serifen).
Bei 1200 dpi ergibt sich eine seltsame Anomalie: Die Datei ist trotzdem
knapp 100 MB groß (wie bei 1600 dpi) und hat auch dieselbe optische
Größe (im mitgelieferten Tif-Betrachter bei 100%, was bei 300 und 600
dpi korrekt unterschiedliche Größen ergibt).
Hier wüßte ich gern, woran das liegt. Ist das eine "krumme" Auflösung,
die nur in den Tiefen der Datei vermerkt wird?
Sonst ist das ja ein ziemlicher Quatsch, die Datei ist gleichgroß, hat
aber vielleicht weniger Details als bei 1600 dpi.
>also gute Rohdaten haben willst, dann leg die Vorlagen stoß an Stoß an den
>Rand und scan ohne Firlefanz in eine Datei, die noch nicht verluste mit sich
>bringt. Bei Tiff ist das meistens so, aber nicht sichergestellt (kann intern
>genauso JPEG-Komprimiert sein, obwohl Tiff drauf steht).
Ärgerlich finde ich, daß an allen Rändern einige mm nicht erfaßt werden.
Man muß die Karten also ohne Anschlag "freischwebend" auf dem Glas
positionieren. Da werde ich mir wohl mit der Schlagschere einen Karton-
streifen mit 5mm Breite als Behelfsanschlag basteln müssen.
Wie kann ich erkennen, ob es ein "echtes" oder komprimiertes Tif ist?
>>> Ein Canoscan 4200 F, sei sehr schnell und die Software könne mehrere
>>Canoscan sind die mit externem Netzteil und USB2 für schnelle Scans
>
> Ich hab mir kurzentschlossen heute einen solchen gekauft, um nicht
> weiter wie die Jungfrau vom Kinde zu schreiben.
:-)
> belegen. Nur "Scan" gibts zweimal, damit muß man aber zwangsweise
> ein Programm verknüpfen, das nach dem Speichern gestartet wird.
> Programmierer... *seufz*
Wenn Du möchtest, dann schreibe ich Dir ein kleines Programm das nichts
anderes macht, als sich sofort wieder zu beenden nachdem es gestartet wurde
- wenn Dir das hilft?
> Bei 1200 dpi ergibt sich eine seltsame Anomalie: Die Datei ist trotzdem
> knapp 100 MB groß (wie bei 1600 dpi) und hat auch dieselbe optische
> Größe (im mitgelieferten Tif-Betrachter bei 100%, was bei 300 und 600
> dpi korrekt unterschiedliche Größen ergibt).
Das ist merkwürdig. Also 600 und 1200 dpi dürften eigentlich nicht zu einer
identischen Datei führen.
Außer: Vielleicht bedeutet 1200 ja "1200x600" dpi wohingegen bei 600 mit
"600x600" gescannt wurde. Das würde dann bedeuten, dass z.B. die vertikale
Auflösung beim 1200 besser ist. Die Datei ist aber natürlich gleich groß,
weil die Maße bei 600 dann ja gleich sein mussten - also die Linien einfach
"Dicker" gemacht wurden.
keine Ahnung ob das so ist - nur ein Verdacht.
Kann natürlich ein Bug im Treiber sein?!? Würde ich mal Canon fragen...
> Ärgerlich finde ich, daß an allen Rändern einige mm nicht erfaßt werden.
> Man muß die Karten also ohne Anschlag "freischwebend" auf dem Glas
> positionieren. Da werde ich mir wohl mit der Schlagschere einen Karton-
> streifen mit 5mm Breite als Behelfsanschlag basteln müssen.
Oh, das ist mir bei meinem 8400 noch nicht aufgefallen - müsste ich mal
probieren.
Ist das an jeder Kante so? Oder nur vorne rechts?
> Wie kann ich erkennen, ob es ein "echtes" oder komprimiertes Tif ist?
auch ein komprimiertes TIF ist ein "echtes" TIF :) es gibt sogar mehrere
Varianten der Kompression.
Evtl. siehst Du es mit "rechte Maustaste - Eigenschaften" irgendwo.
Ansonsten einfach mal in einer Bildbearbeitung öffnen. Die sollten das
irgendwo anzeigen können. (bei mir, Win2k, unter "Dateiinfo" und dort bei
"Komprimierung" - da steht wie komprimiert wurde oder einfach nur "(nicht
komprimiert)")
Boris
Leer.cmd mit 0 Bytes? :) Hilft nichts, das Canondings leitet die Datei nur
weiter, speichert sie aber nicht. Brauche ich aber nicht wirklich.
>> Bei 1200 dpi ergibt sich eine seltsame Anomalie: Die Datei ist trotzdem
>> knapp 100 MB groß (wie bei 1600 dpi) und hat auch dieselbe optische
>> Größe (im mitgelieferten Tif-Betrachter bei 100%, was bei 300 und 600
>> dpi korrekt unterschiedliche Größen ergibt).
Weitere Versuche ergaben, daß die 1600er-Datei in Wirklichkeit nur mit 1200
gescannt war. Hab mich also wohl nur verklickt.
>> Ärgerlich finde ich, daß an allen Rändern einige mm nicht erfaßt werden.
>> Man muß die Karten also ohne Anschlag "freischwebend" auf dem Glas
>> positionieren. Da werde ich mir wohl mit der Schlagschere einen Karton-
>> streifen mit 5mm Breite als Behelfsanschlag basteln müssen.
>
>Oh, das ist mir bei meinem 8400 noch nicht aufgefallen - müsste ich mal
>probieren.
>Ist das an jeder Kante so? Oder nur vorne rechts?
Habs mal nachgemessen. An der hinteren Kante fehlen ca. 1,5mm, rechts
und links je 2mm und vorne nur 0,5mm. Eine Vorlage, die man hinten
rechts bündig an den pfeilmarkierten "Nullpunkt" setzt, wird also an den
Außenrändern um 1,5 und 2mm beschnitten. Den halben mm vorne finde ich
akzeptabel, dabei ist diese Kante sogar schon außerhalb der vorgegebenen
Papierformate. Ich denke, auch eine schlabbrige Kunststoffkante (ver-
glichen mit Stahl) könnte man auf 1/3mm genau arbeiten, wenn man wöllte.
>> Wie kann ich erkennen, ob es ein "echtes" oder komprimiertes Tif ist?
>auch ein komprimiertes TIF ist ein "echtes" TIF :) es gibt sogar mehrere
[...]
>Ansonsten einfach mal in einer Bildbearbeitung öffnen. Die sollten das
>irgendwo anzeigen können. (bei mir, Win2k, unter "Dateiinfo" und dort bei
Hab mir probehalber Paintshop installiert. In der Dateiinfo sieht man
alles, was man braucht. Der Canon-Treiber erzeugt unkomprimiertes Tif mit
24 Bit Farbtiefe. "Schärfen" u.a. kann man abschalten, damit hoffe ich
daß er intern nichts mehr an den Daten verbiegt.
An USB 2 ist er übrigens angenehm schnell, eine Postkarte mit 600dpi
etwa 10 Sekunden, 4 Karten (28x19cm Fläche) 65 Sekunden.
Das Scan-Wochenende kann kommen, ich räum schonmal die Platte leer. :)
On 1 Feb 2005 15:40:18 -0800, Thomas Schreiber wrote:
>>> belegen. Nur "Scan" gibts zweimal, damit muß man aber zwangsweise
>>> ein Programm verknüpfen, das nach dem Speichern gestartet wird.
>>> Programmierer... *seufz*
>>Wenn Du möchtest, dann schreibe ich Dir ein kleines Programm das nichts
>>anderes macht, als sich sofort wieder zu beenden nachdem es gestartet wurde
>>- wenn Dir das hilft?
>
> Leer.cmd mit 0 Bytes? :) Hilft nichts, das Canondings leitet die Datei nur
> weiter, speichert sie aber nicht. Brauche ich aber nicht wirklich.
:-) z.B.
Ich könnte aber auch eines schreiben, dass das übergebene Bild nimmt und es
dann irgendwo speichert.
> Habs mal nachgemessen. An der hinteren Kante fehlen ca. 1,5mm, rechts
> und links je 2mm und vorne nur 0,5mm. Eine Vorlage, die man hinten
> rechts bündig an den pfeilmarkierten "Nullpunkt" setzt, wird also an den
> Außenrändern um 1,5 und 2mm beschnitten. Den halben mm vorne finde ich
Hm - das ist ja wirklich komisch. Habe nur auf die Schnelle zu Hause
nachgeguckt. Da fehlte an der Seite auch ca. 1mm - fällt natürlich bei
einer Kopie oder einem normalen Fotoscan nicht wirklich auf.
...ts ts ts... sowas konnten die Scanner früher aber besser :)
> Hab mir probehalber Paintshop installiert. In der Dateiinfo sieht man
> alles, was man braucht. Der Canon-Treiber erzeugt unkomprimiertes Tif mit
> 24 Bit Farbtiefe. "Schärfen" u.a. kann man abschalten, damit hoffe ich
> daß er intern nichts mehr an den Daten verbiegt.
Übrigens: auch ein komprimiertes TIF verliert KEINE Informationen! Es ist
eine verlustfreie Kompression - spart "nur" Festplattenplatz :)
Boris
> Vorweg: Irgendwie erzeugst Du immer einen neuen Thread mit jeder Antwort -
> da solltest Du mal Dein Vorgehen oder Deine Reader-Einstellungen prüfen...
> so geht der Zusammenhang schon ziemlich flöten ;-)
ich weiss nicht, was Du hast, sogar OE kann das korrekt anzeigen, was Thomas
einstellt.
> Übrigens: auch ein komprimiertes TIF verliert KEINE Informationen! Es ist
> eine verlustfreie Kompression - spart "nur" Festplattenplatz :)
Das halte ich für ein großes Gerücht.
Tiff ist ein Mantel für diverse Kompressionsverfahren. Irfan kennt z.B. LZW,
Packbits, JPEG, ZIP, Huffman RLE, CCITT Fax 3 und CCITT Fax 4.
Speziell letztere drei zeichnen sich durch absoluten Verlust aller
Farbinformationen aus. Und JPEG ist ein sehr bekanntes verlustbehaftetes
Verfahren, welches sich auch in einem Tiff-Mantel verbergen darf. Die CCITT
sind übrigens für S/W Scans das Verfahren meiner Wahl. 100% kompatibel zu
nahezu jeder Anwendung und sehr kompakt.
Zip hingegen düfte ziemlich sicher ohne Verluste arbeiten, es gibt aber
leider einie Viewer, die damit nichts anfangen können. Wobei ja prinzipiell
nichts dagegen spricht, einfach die Dateien anschließend zu zippen oder
sogar das Dateisystem hierzu anzuweisen, dies automatisch im Hintergrund zu
tun.
Marte
Ich hab den 3200F und habe sowohl auf Mail alsauch auf scan eine Vernüpfung
zur Datei angelegt. Copy bleibt Copy und die anderen speichern direkt in ein
zentrales Netzverzeichnis. Traurig fand ich nur, dass ich dabei je nach
Taste unterschiedliche Formate angeboten bekomme. Allerdings hatte mich das
bisher nicht wirklich gestört
> Die Dateigrößen (A4 in 600 dpi 100 MB) stimmen tatsächlich (*graus*)
nun ja 8,3*600 * 11,7*600 *3 sind eben ziemlich genau 100 Millionen
> Haus im Hintergrund die lupenkleine aber lesbare Schrift im Schaufenster
> auch im Scan zu übernehmen.
Das ist eben sehr davon abhängig, welches Druckerfahren bei der
Postkartenherstellung verwendet wurde.
1200 dpi sind pixel in der Größe von 2/100 mm. Das darf man dann schon mit
gutem Recht eine lupenreine Auflösung nennen.
> Bei 1200 dpi ergibt sich eine seltsame Anomalie
das hst Du ja bereis festgestellt, dass das wohl eher ein versehen war...
Die Scanner warten teilweise mit deutlich höheren wählbaren Auflösungen auf,
als physisch vorhanden. ganz schlaue Leute schreiben dann auch immer wieder,
dass man es sich schenken könne diese einzustellen. Leider tun dies nur
solche, die das noch nie ausrobiert hatten. die Farbpixel liegen auch bei
den CCDs nicht auf, sondern nebeneinander. Da kann man schon ein Pixel aus
RGB und das nächste aus GBR und das übernächste aus BRG nebeneinanderliegend
beziehen, solange man weiss, welchen Unfug man damit betreibt. Ein S/W
Linienbild wird man damit in der Tat nur unscharf abbilden ggfs auch mit
Falschfarbenrand. Ein Farbbild kann damit durchaus ein bischen gewinnen. Auf
ein einzelnes Pixel sollte man sich ohnehin nie verlassen. Leider rücken nur
die wenigsten Kameras und Scanner diese Rohdaten in Verbindung mit der
realen Anordnung der Pixel raus.
> Ärgerlich finde ich, daß an allen Rändern einige mm nicht erfaßt werden.
> Man muß die Karten also ohne Anschlag "freischwebend" auf dem Glas
> positionieren. Da werde ich mir wohl mit der Schlagschere einen Karton-
> streifen mit 5mm Breite als Behelfsanschlag basteln müssen.
Justieren und Präzisionsarbeit kosten Geld, das die meisten Kunden nicht
uszugeben bereit sind.
> Wie kann ich erkennen, ob es ein "echtes" oder komprimiertes Tif ist?
Ein unkomprimiertes Tiff erkennst Du an der Größe, die sich aus den
Flächen*dpi² und der Farbauflösung errechnen läßt (s.o.). Ob es beim
Komprimieren verlustbehaftet zugeht oder nicht kommt auf die Komprimierung
als solche an - Texteditor aufmachen und Header anschauen. Ggfs Irfanview
oder ähnliches nehmen und verschiedene Formate erzeugen und deren Header
vergleichen.
Marte
> Hi Boris,
>
>> Vorweg: Irgendwie erzeugst Du immer einen neuen Thread mit jeder Antwort -
>> da solltest Du mal Dein Vorgehen oder Deine Reader-Einstellungen prüfen...
>> so geht der Zusammenhang schon ziemlich flöten ;-)
>
> ich weiss nicht, was Du hast, sogar OE kann das korrekt anzeigen, was Thomas
> einstellt.
vielleicht weil der OE über den Text im Betreff geht?
Ich sehe hier im 40tude Dialog immer einen neuen Thread. Und das ist nur
bei seinen Postings hier so - daher schließe ich ein Problem auf meiner
Seite aus ;)
Vielleicht liegt es daran, dass er keine "References" im Header übergibt -
und das deutet irgendwie darauf hin, dass er nicht auf "Reply" sondern auf
"neues Posting" klickt...
>> Übrigens: auch ein komprimiertes TIF verliert KEINE Informationen! Es ist
>> eine verlustfreie Kompression - spart "nur" Festplattenplatz :)
>
> Das halte ich für ein großes Gerücht.
> Tiff ist ein Mantel für diverse Kompressionsverfahren. Irfan kennt z.B. LZW,
> Packbits, JPEG, ZIP, Huffman RLE, CCITT Fax 3 und CCITT Fax 4.
Oh ja na klar, fangen wir an Haare zu spalten :-)
Natürlich hast Du Recht. Ich ging jetzt von den "üblichen Verdächtigen" aus
und das ist z.B. LZW.
Normalerweise gilt TIF wohl als verlustfreies Format (so habe ich es
jedenfalls über die Jahre kennengelernt)
So gesehen kannst Du sogar ein BMP verlustbehaftet speichern - aber das
würde jetzt zu weit führen :-)
Boris
>On 1 Feb 2005 15:40:18 -0800, Thomas Schreiber wrote:
>
>> Hab mir probehalber Paintshop installiert. In der Dateiinfo sieht man
>> alles, was man braucht. Der Canon-Treiber erzeugt unkomprimiertes Tif mit
>> 24 Bit Farbtiefe. "Schärfen" u.a. kann man abschalten, damit hoffe ich
>> daß er intern nichts mehr an den Daten verbiegt.
Ähem, wahrscheinlich doch. PSP kriegt ja nur das zu sehen, was der Treiber
abliefert. Aus dem Scanner kommt, je nach dessen Prozessor, entweder pro
physich vorhandenem Scanner-Element 3 Byte à 12 Bit (oder mehr, je nach
Farbtiefe) oder bereits interpolierte Daten. Ein ordentlicher Treiber
sollte sich aber auch im RAW-Modus betreiben lassen...
>
>Übrigens: auch ein komprimiertes TIF verliert KEINE Informationen! Es ist
>eine verlustfreie Kompression - spart "nur" Festplattenplatz :)
Es gibt auch die Version, dass in einem TIF ein JPEG-komprimiertes Bild
drin steckt. Allerdings können nur sehr wenige Programme dieses TIFF lesen
bzw. schreiben.
Norbert