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Wireless LAN und viele nutzer

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Severin Glaeser

unread,
Jan 6, 2009, 7:32:13 AM1/6/09
to
Hallo,

ich heb mich gerade mit einer Freundin unterhalten, die in einem Hotel
arbeitet. Sie erzählte mir, daß man dort überlegt für die Kunden WLAN
bereits zu stellen. Leider wisse man nicht wie das geht.

Also habe ich mich (da eh mit Grippe gesegnet und so nicht in der Lage
einen Schneemann zu bauen) bereit erklärt für sie mal zu suchen.

Nach ein bisschen Grübeln kamen mir dann einige Lösungen:

1) Accesspoint und offenes WLAN
Meine Meinung: Nett gemeint, aber ganz doofe Idee

2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem Zettel im
Hotelzimmer.
Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin und
wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird früjher oder
später so "sicher" wie 1).

3) Professioneller Anbieter
a) T-Mobile, oder so
Ohne es geprüft zu haben, ich könnte mir vorstellen, daß die nur
"Pakete" aus Netzzugang und WLAN verkaufen, das ist warscheinlich
schlecht, da der Prvider AOL/Alice ist.

b) FON
Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing kümmert sich
ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten Aufruf auf so eine Seite
weitergeleitet).

So, das wäre erst mal meine Ideen. Wichtig wäre noch, daß die Lösungen
keinen Server im Hinterzimmer verlangen sollten und gegebenenfalls einfach
mit einem Repeater verstärkbar sein sollten.

kränkelnde Grüße
Severin Glaeser

Ralf Jeworowski

unread,
Jan 6, 2009, 7:56:45 AM1/6/09
to
Severin Glaeser schrieb:

> Hallo,
>
> ich heb mich gerade mit einer Freundin unterhalten, die in einem Hotel
> arbeitet. Sie erzählte mir, daß man dort überlegt für die Kunden WLAN
> bereits zu stellen. Leider wisse man nicht wie das geht.
>
> Also habe ich mich (da eh mit Grippe gesegnet und so nicht in der Lage
> einen Schneemann zu bauen) bereit erklärt für sie mal zu suchen.

Gute Besserung


>
> Nach ein bisschen Grübeln kamen mir dann einige Lösungen:
>
> 1) Accesspoint und offenes WLAN
> Meine Meinung: Nett gemeint, aber ganz doofe Idee

ACK


>
> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem Zettel im
> Hotelzimmer.
> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin und
> wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird früjher oder
> später so "sicher" wie 1).

Oder den Kunden einen USB Stick z.B von AVM gleich bei der Anmeldung mit
ausleihen.
Allerdings erfordert dieses "Stick&Surf" zuviel Handarbeit,also auch
keine Gute Idee.


>
> 3) Professioneller Anbieter
> a) T-Mobile, oder so
> Ohne es geprüft zu haben, ich könnte mir vorstellen, daß die nur
> "Pakete" aus Netzzugang und WLAN verkaufen, das ist warscheinlich
> schlecht, da der Prvider AOL/Alice ist.

Warum t-mobile was mit AO/Alice zu tun haben?


>
> b) FON
> Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing kümmert sich
> ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten Aufruf auf so eine Seite
> weitergeleitet).

Wenn es ums Geld verdienen etc. geht dann waere ich eher fuer Hotsplots.
Bei FON hats kein VPN bei Hotsplots schon.


>
> So, das wäre erst mal meine Ideen. Wichtig wäre noch, daß die Lösungen
> keinen Server im Hinterzimmer verlangen sollten und gegebenenfalls einfach
> mit einem Repeater verstärkbar sein sollten.

Dafuer sich Hotsplots gerade zu an.
>
Gruss
-ralf-

--
Im Norden zuhause:54° 47' 24.10"N, 9° 25' 45.70"E
Bitte nur in die Newsgroup antworten.Die Mailadressen
sind gültig werden aber selten gelesen!

Thomas Richter

unread,
Jan 6, 2009, 8:31:58 AM1/6/09
to
On Jan 6, 1:32 pm, Severin Glaeser <use...@silece.de> wrote:

> ich heb mich gerade mit einer Freundin unterhalten, die in einem Hotel
> arbeitet. Sie erzählte mir, daß man dort überlegt für die Kunden WLAN
> bereits zu stellen. Leider wisse man nicht wie das geht.

Wollen die damit Geld verdienen?
Es gibt spezielle Hotel Pakete. Einmal mit Abrechnungstechnik und
einmal ohne.

mfG Thomas Richter

Severin Glaeser

unread,
Jan 6, 2009, 12:56:53 PM1/6/09
to
Am Tue, 06 Jan 2009 13:56:45 +0100 schrieb Ralf Jeworowski:

> Severin Glaeser schrieb:
>> Hallo,
>>
>> ich heb mich gerade mit einer Freundin unterhalten, die in einem Hotel
>> arbeitet. Sie erzählte mir, daß man dort überlegt für die Kunden WLAN
>> bereits zu stellen. Leider wisse man nicht wie das geht.
>>
>> Also habe ich mich (da eh mit Grippe gesegnet und so nicht in der Lage
>> einen Schneemann zu bauen) bereit erklärt für sie mal zu suchen.
>
> Gute Besserung
>>

>> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem Zettel im
>> Hotelzimmer.
>> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin und
>> wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird früjher oder
>> später so "sicher" wie 1).
>
> Oder den Kunden einen USB Stick z.B von AVM gleich bei der Anmeldung mit
> ausleihen.
> Allerdings erfordert dieses "Stick&Surf" zuviel Handarbeit,also auch
> keine Gute Idee.

Meinst du das dieses Stick&Surf-Konzept von AVM? Vor allem könnte ich mir
bei Geschäftskunden ohne Adminrechte da probleme vorstellen.

>> 3) Professioneller Anbieter
>> a) T-Mobile, oder so
>> Ohne es geprüft zu haben, ich könnte mir vorstellen, daß die nur
>> "Pakete" aus Netzzugang und WLAN verkaufen, das ist warscheinlich
>> schlecht, da der Prvider AOL/Alice ist.
>
> Warum t-mobile was mit AO/Alice zu tun haben?

keine Ahnung? Vielleicht will T-Mobile nur wenn ein T-Online/T-Com-Anschluß
vorliegt. Vorstellen könnte ich es mir :-)



>> b) FON
>> Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing kümmert sich
>> ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten Aufruf auf so eine Seite
>> weitergeleitet).
>
> Wenn es ums Geld verdienen etc. geht dann waere ich eher fuer Hotsplots.
> Bei FON hats kein VPN bei Hotsplots schon.

Habe mir die Seite mal durchgelesen, Gefällt mir, das werde ich wohl
"empfehlen".

Danke
Severin Glaeser

Ralf Jeworowski

unread,
Jan 6, 2009, 1:18:50 PM1/6/09
to
Severin Glaeser schrieb:

> Am Tue, 06 Jan 2009 13:56:45 +0100 schrieb Ralf Jeworowski:
>
>> Severin Glaeser schrieb:
>>> Hallo,
>>>
>>> ich heb mich gerade mit einer Freundin unterhalten, die in einem Hotel
>>> arbeitet. Sie erzählte mir, daß man dort überlegt für die Kunden WLAN
>>> bereits zu stellen. Leider wisse man nicht wie das geht.
>>>
>>> Also habe ich mich (da eh mit Grippe gesegnet und so nicht in der Lage
>>> einen Schneemann zu bauen) bereit erklärt für sie mal zu suchen.
>> Gute Besserung
>>> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem Zettel im
>>> Hotelzimmer.
>>> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin und
>>> wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird früjher oder
>>> später so "sicher" wie 1).
>> Oder den Kunden einen USB Stick z.B von AVM gleich bei der Anmeldung mit
>> ausleihen.
>> Allerdings erfordert dieses "Stick&Surf" zuviel Handarbeit,also auch
>> keine Gute Idee.
>
> Meinst du das dieses Stick&Surf-Konzept von AVM? Vor allem könnte ich mir
> bei Geschäftskunden ohne Adminrechte da probleme vorstellen.

Ja,das Modell meinte.
Dein Einwurf mit den Admin Rechten ist voellig korrekt,auch von daher
"Keine gute Idee".


>
>>> 3) Professioneller Anbieter
>>> a) T-Mobile, oder so
>>> Ohne es geprüft zu haben, ich könnte mir vorstellen, daß die nur
>>> "Pakete" aus Netzzugang und WLAN verkaufen, das ist warscheinlich
>>> schlecht, da der Prvider AOL/Alice ist.
>> Warum t-mobile was mit AO/Alice zu tun haben?

Das wird wohl alles konzernintern laufen,bei t-com Hotspots sind die
Kosten auch ziemlich heftig es sei man callsurf comfort incl. hotspot flat


>
> keine Ahnung? Vielleicht will T-Mobile nur wenn ein T-Online/T-Com-Anschluß
> vorliegt. Vorstellen könnte ich es mir :-)
>
>>> b) FON
>>> Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing kümmert sich
>>> ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten Aufruf auf so eine Seite
>>> weitergeleitet).
>> Wenn es ums Geld verdienen etc. geht dann waere ich eher fuer Hotsplots.
>> Bei FON hats kein VPN bei Hotsplots schon.
>
> Habe mir die Seite mal durchgelesen, Gefällt mir, das werde ich wohl
> "empfehlen".

Jepp,der Anbieter gefaellt mir auch am besten,wirkt jedenfalls sehr
transparent.

Roland Messerschmidt

unread,
Jan 6, 2009, 3:48:00 PM1/6/09
to
Hallo Severin!

Severin Glaeser schrieb:

> Also habe ich mich (da eh mit Grippe gesegnet und so nicht in der
> Lage einen Schneemann zu bauen)

Beileid!

> bereit erklärt für sie mal zu suchen.

Beileid! :-)


Laß es mich aus der Benutzersicht kommentieren:

> 1) Accesspoint und offenes WLAN

Super!

Ich hab Zugang zum Internet, muß keine dubiose Software installieren.


> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem
> Zettel im Hotelzimmer.

Ok, den gewissen Schutz vor den "bösen Buben", die im Auto vor dem
Hotel stehen kann ich erkennen, finde es aber eher lächerlich. Kann
aber damit leben.


> 3) Professioneller Anbieter
> a) T-Mobile, oder so

Hat meist einen bösen finanziellen Nachgeschmack.

Ein mir bekanntes und im Februar wieder besuchtes Hotel bietet das an.
Kostenpunkt: ca. 40 Euro pro Woche! =:-) Ich will mir doch das
Internet nicht kaufen! Da verzichte ich auf WLAN und überlege mir
einen UMTS-Zugang (derzeitige Größenordnung um diesen Preis ca. 4
Monate mal 3 GB Traffic)...

> b) FON

FON? Was ist das? Nein danke, will mich nicht irgendwo anmelden
müssen. Zuvor versteht sich, weil vor Ort geht das ja nicht mehr, da
muß ich mich ja bereits anmelden!


Es gab einmal einen recht intelligenten (D-Link?) Accesspoint mit
angeschlossenem Bondrucker. Auf Tastendruck (am Drucker) konnte ein
Zugang für eine bestimmte Zeit generiert werden, der Zugangscode wurde
dann eben auf Papier ausgehändigt. Das war ideal für die Handhabung
(auch für EDV-ungeschultes Personal!), die Abrechnung konnte variabel
gestaltet werden. Der Zugangscode wurde im offenen WLAN auf einem
Zwangsproxy eingegeben. Konfiguration am eigenen Laptop (nahezu) Null
(Netzwerk gefunden - verbinden!). So stell ich mir das vor.


Roland

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 6, 2009, 5:03:57 PM1/6/09
to
Roland Messerschmidt schrieb:>

>> b) FON
>
> FON? Was ist das? Nein danke, will mich nicht irgendwo anmelden müssen

Ich glaube bei FON kann man auch ohne Anmeldung surfen, dann muss
man aber die Kreditkarte zücken und ein Ticket kaufen - 3 Euro pro
24h ...

Gruß
Carsten

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 6, 2009, 5:29:13 PM1/6/09
to
Severin Glaeser schrieb:

> So, das wäre erst mal meine Ideen. Wichtig wäre noch, daß die Lösungen
> keinen Server im Hinterzimmer verlangen sollten und gegebenenfalls einfach
> mit einem Repeater verstärkbar sein sollten.

Hallo,

ich würde ein professionellen AccessPoint nehmen. Ich war mal in
Nürnberg in einem Stadthotel mit einem DLINK Router - da hat sich
regelmässig der DHCP Server aufgehängt. Ich denke mal das der die
relativ überschaubare Masse (es waren nur so 25 Betten in dem
Hotel) trotzdem nicht händeln konnte ... ich bin nachts zur
(unbesetzten) Rezeption und musste das Teil stromlos machen damit
ich wieder eine IP bekomme :)

http://www.lancom-systems.de/LANCOM-L-310agn-Wireless.877.0.html

oder

http://www.lancom-systems.de/LANCOM-L-315agn-dual-Wireless.1133.0.html

=> Kunde wünscht WLAN, paar Euros abknöpfen & Voucher ausdrucken,
Gast mitgeben und alle sind glücklich :)

Man sollte auch die rechtliche Seite beachten: als Hotspot
Betreiber ist man Provider, man muss nachvollziehen können wer
wann im Netz war, falls mal einer über den Hotelhotspot den BKA
Server kapert. Das ist bei den Lancoms mit dabei ...

Gruß
Carsten

Andreas Kohlbach

unread,
Jan 6, 2009, 9:29:29 PM1/6/09
to

Ich würde ein Captive Portal nehmen. Das kann man z.B. in diverse
WLAN-Access-Points integrieren. Wenn der Anwender sich mit dem WLAN
verbindet, wird er erstmal auf eine Seite geleitet, die nach ID und
Passwort fragt, egal welche Webseiten-Adresse er eingibt. Diese Seite
wird von der Captive Portal Software auf dem Access-Point erzeugt.

Der Nutzer muss dann eben ID und Passwort eingeben, bevor er auch andere
Seiten nutzen kann. Die ID (vielleicht die Zimmernummer) und das Passwort
kann man dem Kunden beim Einchecken mitteilen, und dann im Access-Point
eintragen.

Es gibt kostenlose Lösungen, wie <http://dev.wifidog.org/>. Vorteil, man
muss das WLAN nicht mal verschlüsseln.
--
Andreas
If you don't like my attitude
please call
1-800-FUCK-YOU

Ca|in Rus

unread,
Jan 7, 2009, 3:37:06 AM1/7/09
to
Severin Glaeser wrote:

[WLAN in einem Hotel]

> 1) Accesspoint und offenes WLAN

Ja, das machen ganze Hotelketten (z. B. B&B), Bars, Cafes, etc. genau so.

> Meine Meinung: Nett gemeint, aber ganz doofe Idee

Ach. Warum denn?

> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem Zettel im
> Hotelzimmer.

Wozu?

> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin und
> wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird früjher oder
> später so "sicher" wie 1).

Administrativ viel zu aufwändig.

> 3) Professioneller Anbieter
> a) T-Mobile, oder so

Soll das WLAN den Hotelgästen als Service-Leistung zur Verfügung
gestellt oder soll damit zusätzlich Geld verdient werden?

> b) FON
> Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing kümmert sich
> ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten Aufruf auf so eine Seite
> weitergeleitet).

Nein, als Hotelgast habe ich echt keine Lust, mich in jedem Hotel
irgendwo anmelden zu müssen.

> kränkelnde Grüße
> Severin Glaeser

HTH und gute Besserung,
Calin

--
In a perfect world, spammers would get caught, go to jail, and share a
cell with many men who have enlarged their penisses, taken Viagra and
are looking for a new relationship.
Quelle unbekannt

Thomas Richter

unread,
Jan 7, 2009, 2:27:40 PM1/7/09
to
On 6 Jan., 21:48, "Roland Messerschmidt" <nos...@rfc2606.invalid>
wrote:

> >   b) FON
>
> FON? Was ist das? Nein danke, will mich nicht irgendwo anmelden
> müssen. Zuvor versteht sich, weil vor Ort geht das ja nicht mehr, da
> muß ich mich ja bereits anmelden!

Überhaupt schonmal einen FON Hotspot benutzt?
Diverse Domains sind bei Fon immer freigegeben.
Google, Paypal und Skype geht immer kostenlos und ohne anmeldung. Und
auch Fon.com.
Du brauchst dich auch nicht zwangsläufig anmelden.
Man kann einen 15 Minütigen Werbefinanzierten Zugang nutzen (auch
immer wieder) oder per Premium SMS bezahlen.

Ich persönlich finde das Fon aber relativ viel Geld abgreift dafür das
der Betreiber selber die Hardware und Strom stellt. Außerdem werden
die erwirtschafteten Beträge nur per Paypal und auch nur ab 20 Euro
ausgezahlt. Das mit dem Paypal Zwang finde ich auch recht frech.

Dafür gibt es die Hardware jetzt mittlerweile für Hotels und Gastro
geschenkt:
http://www.hotspotm.de/gastro/material.html
Nicht nur in München und sicher auch noch in diesem Jahr. Hardware
sollte Aufgrund der geringen Nachfrage noch vorhanden sein.
Nicht über die veraltete Webseite wundern. Fon Deutschland gibt es
nicht mehr. Wird jetzt alles von viel weniger Leuten direkt aus
Spanien gemacht.

mfG Thomas Richter

Martin Draheim

unread,
Jan 8, 2009, 7:18:21 AM1/8/09
to
Severin Glaeser wrote:

> 1) Accesspoint und offenes WLAN
> Meine Meinung: Nett gemeint, aber ganz doofe Idee
>
> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem
> Zettel im Hotelzimmer.
> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt hin
> und wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird
> früjher oder später so "sicher" wie 1).

Da ich gestern aus der CH zurückkam, möchte ich kurz berichten, wie das dort
ging:

Notebook an, WLAN gefunden, unverschlüsselt, also rein.

Browser auf, Startseite mit Login-Feld wurde aufgebaut. Dazu eine Info, ich
solle mich bei der Recetion melden. DOrt angerufen, man gab mir einen Login,
und fertig. Nach dem einloggen konnte ich dann frei surfen, auch ICQ baute
dann eine Verbindung auf, etc


Bei McDonalds in der CH ists z-B- so, dass jedes WLAN-Gerät (die werden
sicherlich mit der MAC arbeiten) 30min pro Tag ins Netz darf. Man akzeptiert
die AGB, und schon darf man mit dem Notebook 30min Surfen...

Vor 2 Wochen war in in Belgien, dort kam man frei in eine Art Intranet (WLAN
unvetschlüselt), mit Info-Seiten zu der HOtel-Kette. Wollte man dann richtig
"raus" ins Netz, musste man einen Tageszugang für 2,50 EUR / Tag an der Rec.
kaufen.

War mir zu teuer!


Martin Draheim

unread,
Jan 8, 2009, 7:28:33 AM1/8/09
to
Andreas Kohlbach wrote:

> Ich würde ein Captive Portal nehmen. Das kann man z.B. in diverse
> WLAN-Access-Points integrieren. Wenn der Anwender sich mit dem WLAN
> verbindet, wird er erstmal auf eine Seite geleitet, die nach ID und
> Passwort fragt, egal welche Webseiten-Adresse er eingibt. Diese Seite
> wird von der Captive Portal Software auf dem Access-Point erzeugt.
>
> Der Nutzer muss dann eben ID und Passwort eingeben, bevor er auch
> andere Seiten nutzen kann.

So nutzte ich es diese Woche in der CH. Gefiel mir sehr gut! Sehr einfach.

> Die ID (vielleicht die Zimmernummer) und
> das Passwort kann man dem Kunden beim Einchecken mitteilen, und dann
> im Access-Point eintragen.

Ob die dort auslaufende, individuelle Zugänge nutzen, oder ein Konto für
alle, ist mir leider nicht bekannt, obwohl es mich interessierte.

Beim Anruf hatte die Dame an der Rec. die Daten aber sehr schnell zur Hand,
d.h. endweder standen sie auf einem Zettel in Reichweite, oder sie nutzte
ein Tool oder so dafür, das einen Zugang generierte.

User: 5ztydg
PW: v6hfii
(Mal sehn, ob das noch gilt, wenn ich das nächste mal dort in der Stadt bin
^^)

Dass sie schnell im Webinterface des APs einen Zugang einrichtete, und ein
zufallsgenerierten Login und ein Passwort freischaltete, das glaube ich
nicht.

Schön wäre natürlich eine Möglichkeit, wo jeder Gast (nicht nur jedes
Zimmer) einen individuellen Zugang hätte, und dass Logs angelegt würden.

Martin Draheim

unread,
Jan 8, 2009, 7:34:07 AM1/8/09
to
Ca|in Rus wrote:

> [WLAN in einem Hotel]
>
>> 1) Accesspoint und offenes WLAN
>
> Ja, das machen ganze Hotelketten (z. B. B&B), Bars, Cafes, etc. genau
> so.
>
>> Meine Meinung: Nett gemeint, aber ganz doofe Idee
>
> Ach. Warum denn?

Es könnten halt auch Leute, die keine Zimmer buchen, keinen Kaffee trinken,
etc., mitsurfen, und die zahlenden Gäste ausbremsen.

Wie siehts eigentlich mit AGBs oder so aus?
Angenommen ich Lade mir ins Hotel die neusten Kinofilme runter.... wer
haftet? Nur mal so als Anregung...

>> 2) Accesspoint, verschlüsseltes WLAN, Schlüssel steht auf einem
>> Zettel im Hotelzimmer.
>
> Wozu?

Um den Zugang nur denen bereitzustellen, die eine Gegenleistung
bereitstellen.
Meist also irgendein zahlender Kunde.

>> Meine Meinung: Besser als 1) aber man muss die Passphrase halt
>> hin und wieder ändern (eher unwarscheinlich) oder die Lösung wird
>> früjher oder später so "sicher" wie 1).
>
> Administrativ viel zu aufwändig.

Geht eigentlich ... 12 Änderungen im Jahr z.B: halte ich für durchaus besser
als gar keine Änderung, und aufwendig ist das eigentlich auch nicht.

>> b) FON
>> Erscheint mir als günstigeste Lösung, um Zugang und billing
>> kümmert sich ja FON (ich nehme mal an, man wird beim ersten
>> Aufruf auf so eine Seite weitergeleitet).
>
> Nein, als Hotelgast habe ich echt keine Lust, mich in jedem Hotel
> irgendwo anmelden zu müssen.

Ack:
Schweiz: Gratis, also mit Zugang mit Freude genutzt
Belgien: 2,50 EUR / Tag -> ich kam sehr gut ohne aus


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jan 8, 2009, 8:44:02 AM1/8/09
to
"Martin Draheim" <M.Dr...@directbox.de> wrote:

>Belgien: 2,50 EUR / Tag -> ich kam sehr gut ohne aus

Das wäre es mir noch wert gewesen. Aber Leipzig, Netzwerkkabel liegt
auf dem Tisch, also neugierig angesteckt, Startseite durchgelesen ->
19.90 pro Tag, wenn man OK klickt! Ich habe dankend wieder ausgesteckt
und UMTS genutzt...

Allerdings öffentliche IP-Adresse, insofern gut gemacht.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ca|in Rus

unread,
Jan 8, 2009, 9:52:21 AM1/8/09
to
Hallo Martin,

bitte sinnvoll kürzen bzw. die attribution lines aller zitierten Ebenen
stehen lassen. Danke.

Martin Draheim wrote:

[offenes WLAN = ganz doofe Idee, weil:]

> Es könnten halt auch Leute, die keine Zimmer buchen, keinen Kaffee trinken,
> etc., mitsurfen, und die zahlenden Gäste ausbremsen.

Wie groß ist die realistische "Gefahr" wirklich? Geht das überhaupt
baulich? Also ist das WLAN überhaupt nennenswert nutzbar außerhalb des
Gebäudes?

> Wie siehts eigentlich mit AGBs oder so aus?

Wessen AGB?

> Angenommen ich Lade mir ins Hotel die neusten Kinofilme runter.... wer
> haftet? Nur mal so als Anregung...

Die rechtliche Geschichte ist hierzugroup, obwohl ungeeignet, bis zum
Erbrechen durchdiskutiert worden. Ich halte es für nicht besonders
sinnvoll, sie wieder aufzuwärmen. Nur soviel sei gesagt: Erkundige Dich
an *kompetenter* Stelle, was man überhaupt darf (Loggen, etc.).
Mir fällt gerade ein, dass die B&B-Hotelkette einen anhand der
MAC-Adresse identifiziert (funktioniert hotelübergreifend) und
wahrscheinlich auch mitloggt (wohl in Frankreich).
Ich denke trotzdem, dass viele Betreiber da unnötig kompliziert denken.
In vielen Cafes und Gaststätten kann man als Gast auch einfach so
surfen, auch wenn man auf der Straße davor steht und kein zahlender
Kunde ist. Da stört es auch keinen, zumindest nicht so viel, dass
Maßnahmen ergriffen werden.

> Um den Zugang nur denen bereitzustellen, die eine Gegenleistung
> bereitstellen.
> Meist also irgendein zahlender Kunde.

Also soll mit dem WLAN Geld verdient werden?

[Administrativer Aufwand bei Einsatz von Verschlüsselung]

> Geht eigentlich ... 12 Änderungen im Jahr z.B: halte ich für durchaus besser
> als gar keine Änderung, und aufwendig ist das eigentlich auch nicht.

Damit ist es doch noch lange nicht getan. Ständig kommt irgendein Gast,
weil bei ihm WPA nicht funktioniert oder weil er den WEP-Schlüssel
falsch eingegeben hat, etc. Der Rezeptionist hat i. d. R. weder Zeit
noch Fachwissen für WLAN-Support.

> Schweiz: Gratis, also mit Zugang mit Freude genutzt

Geht also auch so. :-)

Gruß,

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 8, 2009, 7:54:16 PM1/8/09
to
Ca|in Rus schrieb:

> Wie groß ist die realistische "Gefahr" wirklich? Geht das überhaupt
> baulich? Also ist das WLAN überhaupt nennenswert nutzbar außerhalb des
> Gebäudes?

Das ist ja nun Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten - in einem
Nürnberger Stadthotel hatt ich neben dem Hotel WLAN bestimmt 6
oder 7 andere WLANs aus den Mietshäusern rundrum ... die sehen
sicherlich umgekehrt auch das Hotel WLAN ...

> Die rechtliche Geschichte ist hierzugroup, obwohl ungeeignet, bis zum
> Erbrechen durchdiskutiert worden. Ich halte es für nicht besonders
> sinnvoll, sie wieder aufzuwärmen. Nur soviel sei gesagt: Erkundige Dich
> an *kompetenter* Stelle, was man überhaupt darf (Loggen, etc.).
> Mir fällt gerade ein, dass die B&B-Hotelkette einen anhand der
> MAC-Adresse identifiziert (funktioniert hotelübergreifend) und
> wahrscheinlich auch mitloggt (wohl in Frankreich).
> Ich denke trotzdem, dass viele Betreiber da unnötig kompliziert denken.
> In vielen Cafes und Gaststätten kann man als Gast auch einfach so
> surfen, auch wenn man auf der Straße davor steht und kein zahlender
> Kunde ist. Da stört es auch keinen, zumindest nicht so viel, dass
> Maßnahmen ergriffen werden.

Es ist aber Sinnvoll zumindest mit ein paar Wörtern auf die
rechtliche Situation hinzuweisen - und als Gewerbetreibender muss
man sich beraten lassen. Alles andere wäre Blauäugig. Und ich bin
mir sicher: wenn in den Cafes oder Restaurants mal die Polizei vor
der Tür steht und die Rechner beschlagnahmt wird es dort kein
offenes WLAN mehr geben ....

Ich bin aber kein Anwalt, drum sollte als Hinweis an den OP "für
Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Anwalt des
Vertrauens" stehen bleiben ...

> Damit ist es doch noch lange nicht getan. Ständig kommt irgendein Gast,
> weil bei ihm WPA nicht funktioniert oder weil er den WEP-Schlüssel
> falsch eingegeben hat, etc. Der Rezeptionist hat i. d. R. weder Zeit
> noch Fachwissen für WLAN-Support.

Das stimmt. Ich würde das WLAN auch nicht verschlüsseln, sondern
ein Webfrontend nutzen das User und Passwort abfragt. Damit können
>90% auf Anhieb umgehen, bei der konfig. der Verschlüsselung ist
der Prozentsatz sicher entschieden niedriger ...

Gruß
Carsten

Severin Glaeser

unread,
Jan 9, 2009, 1:44:18 AM1/9/09
to
Am Fri, 09 Jan 2009 01:54:16 +0100 schrieb .Carsten Pu|ch.:

> Ich bin aber kein Anwalt, drum sollte als Hinweis an den OP "für
> Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Anwalt des
> Vertrauens" stehen bleiben ...

Eben deswegen gefällt mir HotSplots so gut (wurde auf der zweiten Ebene
genannt), da authentifiziert sich dann jeder Nutzer gegen den Server von
HotSplots (entweder, weil er Member ist, oder weil er mit Kreditkarte
zahlt). Internet geht dann über ein VPN vom Hotel zu HotSplots und dann
nach "draussen"

In den Logs taucht dann immer nur eine Hotsplots IP auf. Da geht dann auch
die Polizei hin und die Nuterz sind ja Bekannt und ermittelbar. Hat den
Vorteil, daß man im Hotel keine logging-Hardware vorhalten muss (Ist
schließlich ein Provider).

-Severin Glaeser-

Severin Glaeser

unread,
Jan 9, 2009, 1:47:33 AM1/9/09
to
Am Thu, 8 Jan 2009 13:18:21 +0100 schrieb Martin Draheim:

> War mir zu teuer!

Wobei das deke ich unterschiedlich "weh" tut. Du musst ja bedenken, daß der
Anbieter in D ein Provider ist und deswegen Vorrichtungen zum Datensammeln
vorhalten muss, und das kostet natürlich. Also ich würde sgen alles unter
5EUR/Tag ist kein Wucher und unter 3-2EUR würde ich es auf jeden Fall
nutzen (wenn ich denn unbendingt ins Internet müsste). Wie seht ihr das?
Was ist da eurer Meinung nach angebracht?

-Severin Glaeser-

Ca|in Rus

unread,
Jan 9, 2009, 4:38:42 AM1/9/09
to
.Carsten Pu|ch. wrote:

> Das ist ja nun Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten

Klar. Daher meine Frage an den OP, wie es beim fraglichen Hotel
*konkret* aussieht.

> - in einem Nürnberger Stadthotel hatt ich neben dem Hotel WLAN
> bestimmt 6 oder 7 andere WLANs aus den Mietshäusern rundrum

Ja, das kenne ich auch.

> ... die sehen sicherlich umgekehrt auch das Hotel WLAN ...

Nein, dieser Umkehrschluss ist unzulässig. Das hängt stark von den
Baumaterialien und der Lage der APs im Hotel ab.

> Es ist aber Sinnvoll zumindest mit ein paar Wörtern auf die
> rechtliche Situation hinzuweisen

Das ist ja erfolgt. Der OP möchte sich über die rechtliche Situation
erkundigen, aber bitte an kompetenter Stelle. Also nicht hier. Hier
werden Dinge gemutmaßt und behauptet, dass sich die Balken biegen.

> - und als Gewerbetreibender muss man sich beraten lassen.

Auch das schrieb ich sinngemäß. Oder wo ist da der Widerspruch?

> Und ich bin mir sicher: wenn in den Cafes oder Restaurants mal die
> Polizei vor der Tür steht und die Rechner beschlagnahmt wird es dort
> kein offenes WLAN mehr geben ....

Genau das meine ich. Woher weißt du das? Ist es etwa verboten, seinen
Kunden das WLAN kostenlos zur Verfügung zu stellen? Ist man
verpflichtet, mitzuloggen, oder ist es gar verboten? Woher weißt du,
dass die Polizei kommt und was beschlagnahmt? Vielleicht macht sie auf
dem Absatz kehrt sobald sie sieht, dass es ein quasi "öffentliches" WLAN
ist, weil es eh aussichtslos ist?
Du meinst, die ganzen Hotels, Cafes und Gaststätten, die das seit Jahren
tun, haben einfach nur Glück gehabt?

> Das stimmt. Ich würde das WLAN auch nicht verschlüsseln, sondern ein
> Webfrontend nutzen das User und Passwort abfragt.

Und dann?

> Damit können >90% auf Anhieb umgehen,

Mag sein. Ist aber lästiger als einfach Lossurfen (wenn man die Nutzung
eh nicht berechnen will, meine ich).

> bei der konfig. der Verschlüsselung ist der Prozentsatz sicher
> entschieden niedriger ...

Ja.

Ca|in Rus

unread,
Jan 9, 2009, 4:41:05 AM1/9/09
to
Severin Glaeser wrote:

> Eben deswegen gefällt mir HotSplots so gut (wurde auf der zweiten
> Ebene genannt), da authentifiziert sich dann jeder Nutzer gegen den
> Server von HotSplots (entweder, weil er Member ist, oder weil er mit
> Kreditkarte zahlt). Internet geht dann über ein VPN vom Hotel zu
> HotSplots und dann nach "draussen"
>
> In den Logs taucht dann immer nur eine Hotsplots IP auf. Da geht dann
> auch die Polizei hin und die Nuterz sind ja Bekannt und ermittelbar.

Alles richtig, aber nochmal: Erkundige dich an fachkundiger Stelle, ob
das sein muss.

> Hat den Vorteil, daß man im Hotel keine logging-Hardware vorhalten
> muss

Muss man das? Darf man das?

> (Ist schließlich ein Provider).

Ist das so?

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 9, 2009, 4:43:53 AM1/9/09
to
Severin Glaeser schrieb:

> Wobei das deke ich unterschiedlich "weh" tut. Du musst ja bedenken, daß der
> Anbieter in D ein Provider ist und deswegen Vorrichtungen zum Datensammeln
> vorhalten muss, und das kostet natürlich. Also ich würde sgen alles unter
> 5EUR/Tag ist kein Wucher und unter 3-2EUR würde ich es auf jeden Fall
> nutzen (wenn ich denn unbendingt ins Internet müsste). Wie seht ihr das?
> Was ist da eurer Meinung nach angebracht?

Sehe ich ähnlich. Also 2.50 Euro / 24h ist absolut OK und
günstiger als UMTS. Bei Vodafone bezahlt man für einen 24h Voucher
4.90 Euro.

Ich war die letzte Zeit beruflich in einigen Hotels: Bad Kreuznach
5 Euro / 2h => da hab ich dann lieber UMTS genutzt, zumal ich 3.5G
Empfang hatte. In Nürnberg war es kostenlos, das war aber im
Sommer und eine 3 monatige Aktion.

Im Herbst war ich zwei mal in Stuttgart (Europahotel) - die haben
den Vogel abgeschossen: einen Hotspot Betreiber aus der Schweiz
hatten die, ich glaube 10 Euro pro Stunde und 25 Euro für einen
Tag (ich weiß es nicht mehr hunderprozentig, aber so ungefähr in
der Größenordnung). In Dietzenbach bei FFM gabs das WLAN nur im
Neubau des Hotels, da aber kostenlos. Dafür kostet das
Neubauzimmer 5 Euro mehr die Nacht ;)

Also 4 bis 5 Euro / 24h ist ok ... es kommt aber immer drauf an:
wenn man eine ganz Woche wo ist und man das WLAN täglich braucht
wird's in der Summe dann auch teuer :)

Gruß
Carsten

Ralf Jeworowski

unread,
Jan 9, 2009, 5:38:39 AM1/9/09
to
.Carsten Pu|ch. schrieb:
> Ca|in Rus schrieb:
>> [...]

>
>> Die rechtliche Geschichte ist hierzugroup, obwohl ungeeignet, bis zum
>> Erbrechen durchdiskutiert worden. Ich halte es für nicht besonders
>> sinnvoll, sie wieder aufzuwärmen. Nur soviel sei gesagt: Erkundige Dich
>> an *kompetenter* Stelle, was man überhaupt darf (Loggen, etc.).
>> Mir fällt gerade ein, dass die B&B-Hotelkette einen anhand der
>> MAC-Adresse identifiziert (funktioniert hotelübergreifend) und
>> wahrscheinlich auch mitloggt (wohl in Frankreich).
>> Ich denke trotzdem, dass viele Betreiber da unnötig kompliziert denken.
>> In vielen Cafes und Gaststätten kann man als Gast auch einfach so
>> surfen, auch wenn man auf der Straße davor steht und kein zahlender
>> Kunde ist. Da stört es auch keinen, zumindest nicht so viel, dass
>> Maßnahmen ergriffen werden.
>
> Es ist aber Sinnvoll zumindest mit ein paar Wörtern auf die rechtliche
> Situation hinzuweisen - und als Gewerbetreibender muss man sich beraten
> lassen. Alles andere wäre Blauäugig. Und ich bin mir sicher: wenn in den
> Cafes oder Restaurants mal die Polizei vor der Tür steht und die Rechner
> beschlagnahmt wird es dort kein offenes WLAN mehr geben ....
>
> [...]
Ich bezweifle das ein Staatsanwalt die ganze Technik eines Hotels oder
Gasstaette mitgehen laesst.
Das ist ja das komische hierzulande.
Ist bei einem privaten wirklich mal jemand in das Wlan eingedrungen und
wurde dort irgendetwas strafbares getan wird erstmal mitgenommen weil
der Private nicht oder nur schwer beweisen kann das ER nicht selber z.B
diese Straftat getan hat.
Als "Privater WLAN Betreiber" ist man erstmal in Beweisnot.
Bei einem Hotel/Gaststaette ist ja die Aussage schon ausreichend das
WLAN fuer die Gaeste ist bzw. oeffentlich.
Allerdings frage ich mich warum der Staatsanwalt nicht auch gleich
annimmt das z.B der 16 jaehrige Koch Lehrling aus der Hotel Kueche nicht
sein privates Notebook irgendwo waehrend der Arbeitszeit zum Filesharing
etc. stehen lassen hat.

Severin Glaeser

unread,
Jan 9, 2009, 7:43:39 AM1/9/09
to
Am Fri, 09 Jan 2009 10:41:05 +0100 schrieb Ca|in Rus:

>> In den Logs taucht dann immer nur eine Hotsplots IP auf. Da geht dann
>> auch die Polizei hin und die Nuterz sind ja Bekannt und ermittelbar.
>
> Alles richtig, aber nochmal: Erkundige dich an fachkundiger Stelle, ob
> das sein muss.
>
>> Hat den Vorteil, daß man im Hotel keine logging-Hardware vorhalten
>> muss
>
> Muss man das? Darf man das?
>
>> (Ist schließlich ein Provider).
>
> Ist das so?

Wenn ich den c't Artikel in 02/2009 und die Aussage von Hotsplots selbst
richtig verstanden habe, dann ja.

-Severin Glaeser-

Message has been deleted

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 9, 2009, 10:52:29 AM1/9/09
to
Ca|in Rus schrieb:

> Klar. Daher meine Frage an den OP, wie es beim fraglichen Hotel
> *konkret* aussieht.

Auch das im Endeffekt wurscht. Man kann auch im VW Bus auf dem
Hotelparkplatz stehen und illegales treiben ...

>> ... die sehen sicherlich umgekehrt auch das Hotel WLAN ...
>
> Nein, dieser Umkehrschluss ist unzulässig. Das hängt stark von den
> Baumaterialien und der Lage der APs im Hotel ab.

Na das ist aber in den Grümeln gefummelt - klar müssen nicht alle
das Hotel WLAN sehen, ob jetzt alle oder nur 3 von den 6 ist
Erbsen zählen ;)

> Das ist ja erfolgt. Der OP möchte sich über die rechtliche Situation
> erkundigen, aber bitte an kompetenter Stelle. Also nicht hier. Hier
> werden Dinge gemutmaßt und behauptet, dass sich die Balken biegen.

Eben. Es ist erfolgt. Aber Du scheinst das Thema zu mögen ;)und
das ist keine Mutmaßung. Lesen bildet - vor allem die aktuelle CT
zu dem Thema - und da ich der Mutmaßung ausweichen möchte zitiere
ich die aktuelle [*CT*] "Wer für Dritte offenes WLAN betreibt,
setzt sich damit erheblichen juristischen Risiken sowohl im
Bereich des Straf- als auch des Zivielrechtlichen aus" [...]
"Voraussetzung für eine Haftung ist gemäß gängiger
Rechtssprechung, dass der Mitstörer* bezüglich der
Rechtsverletzung ihm zumutbare Prüfungspflichten verletzt hat" [...]

* Mitstörer ist der, der "in irgendeiner Weise willentlich und
kausal an der rechtswidrigen Beeinträchtigung mitgewirkt hat".

CT 02/09 - und sowas hab ich schon des öfteren gelesen. Drum meine
Aussage "frag den Anwalt" - das Juristenkauderwelsch versteht auch
nur der ...

>
>> Und ich bin mir sicher: wenn in den Cafes oder Restaurants mal die
>> Polizei vor der Tür steht und die Rechner beschlagnahmt wird es dort
>> kein offenes WLAN mehr geben ....
>
> Genau das meine ich. Woher weißt du das? Ist es etwa verboten, seinen
> Kunden das WLAN kostenlos zur Verfügung zu stellen?

Das wäre so als wenn ich meinen kalten Kaffee entsorge indem ich
Ihn bei meinem Nachbarn in den Fernseher kippe. Wen der sich dann
beschwert entgegne ich "ich darf doch meinen alten Kaffee von
gestern entsorgen?" ...

Natürlich ist es *nicht* verboten sein WLAN bereitzustellen. Aber
das weißt Du mit Sicherheit. Aber es kommt doch darauf an was die
Nutzer damit machen ... quasi Kaffee in den Ausguss oder Kaffee in
den Flat des Nachbarn

> Ist man
> verpflichtet, mitzuloggen, oder ist es gar verboten? Woher weißt du,
> dass die Polizei kommt und was beschlagnahmt? Vielleicht macht sie auf
> dem Absatz kehrt sobald sie sieht, dass es ein quasi "öffentliches" WLAN
> ist, weil es eh aussichtslos ist?
> Du meinst, die ganzen Hotels, Cafes und Gaststätten, die das seit Jahren
> tun, haben einfach nur Glück gehabt?

Schau nochmal oben ab [*CT*]

Nein. Die hatten nette Gäste wie Dich und mich die einfach nur mal
Mails checken wollen oder Spiegel lesen oder mit der Anebeteten
bisserl chatten. Aber es gibt den ein oder anderen der das
ausnutzt. Und ja ich bin mir sicher das das ein oder andere
Illegale, sei es nur ein paar MP3 Alben, ins Netz gelangt sind
über öffentliche Hotspots. Und nein, die Polizei dreht nicht um -
wenn doch dann war es Strafrechtlich nicht von belange - aber dann
kommt die Plattenindustrie und verklagt Dich Zivilrechtlich.

Es geht sogar soweit das man seit dem 01.01.09 eigentlich die
Vorratsdatenspeicherung durchführen muss - "Nach den Vorschriften
des Telekommunikationsgesetzes TKG besteht diese Verpflichtung für
alle Anbieter, die öffentlich zugängliche TK-Dienste für
Endbenutzer erbringen." ... Wieder ein Zitata aus der aktuellen CT
S. 134

>
>> Das stimmt. Ich würde das WLAN auch nicht verschlüsseln, sondern ein
>> Webfrontend nutzen das User und Passwort abfragt.
>
> Und dann?

Und dann können 90% damit umgehen, sagte ich ja ;)

>
>> Damit können >90% auf Anhieb umgehen,
>
> Mag sein. Ist aber lästiger als einfach Lossurfen (wenn man die Nutzung
> eh nicht berechnen will, meine ich).

Meiner Affinität dem Internet geschuldet find ich es auch klasse
wenn ich irgendwo ein offenes WLAN finde und nutzen kann. Hotels
werden nach WLAN ausgesucht (zumindest wenn ich länger irgendwo
bin) - aber es ist klar, auch ohne Jurastudium, dass das Thema
nicht auf die leichte Schulter genomen werden kann wenn man sowas
anbieten möchte ... dem ist leider so :)

>
> Gruß,
> Calin
>

Gruß
Carsten

PS: nein, ich will keine weitere rechtliche Diskussion, lieber
technisch, da kenn ich mich viel besser aus ;)

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 9, 2009, 10:59:14 AM1/9/09
to
Ralf Jeworowski schrieb:

> Ich bezweifle das ein Staatsanwalt die ganze Technik eines Hotels oder
> Gasstaette mitgehen laesst.
> Das ist ja das komische hierzulande.
> Ist bei einem privaten wirklich mal jemand in das Wlan eingedrungen und
> wurde dort irgendetwas strafbares getan wird erstmal mitgenommen weil
> der Private nicht oder nur schwer beweisen kann das ER nicht selber z.B
> diese Straftat getan hat.
> Als "Privater WLAN Betreiber" ist man erstmal in Beweisnot.
> Bei einem Hotel/Gaststaette ist ja die Aussage schon ausreichend das
> WLAN fuer die Gaeste ist bzw. oeffentlich.
> Allerdings frage ich mich warum der Staatsanwalt nicht auch gleich
> annimmt das z.B der 16 jaehrige Koch Lehrling aus der Hotel Kueche nicht
> sein privates Notebook irgendwo waehrend der Arbeitszeit zum Filesharing
> etc. stehen lassen hat.

Tja, das weiß ich auch nicht. Aber das die vermeitlichen
Bürorechner dran sind könnte ich mir gut vorstellen. Das kommt
aber auch bestimmt auf den Vorwurf an denk ich mal. Bei ein paar
Alben im eMule wird das wohl nicht gemacht, bei schlimmeren könnte
ich es mir aber schon vorstellen ...

Gruß
Carsten

Peter Kleinn

unread,
Jan 9, 2009, 11:18:28 AM1/9/09
to

Ca|in Rus

unread,
Jan 9, 2009, 1:29:18 PM1/9/09
to
.Carsten Pu|ch. wrote:

> Ca|in Rus schrieb:
>
>> Klar. Daher meine Frage an den OP, wie es beim fraglichen Hotel
>> *konkret* aussieht.
>
> Auch das im Endeffekt wurscht.

Nein, ist es nicht.

> Man kann auch im VW Bus auf dem Hotelparkplatz stehen und illegales
> treiben ...

Und?

>> Nein, dieser Umkehrschluss ist unzulässig. Das hängt stark von den
>> Baumaterialien und der Lage der APs im Hotel ab.
>
> Na das ist aber in den Grümeln gefummelt - klar müssen nicht alle das
> Hotel WLAN sehen, ob jetzt alle oder nur 3 von den 6 ist Erbsen
> zählen ;)

Du machst es dir zu einfach bzw. spekulierst herum.
Ich kenne mindestens ein Hotel, das 6 APs hat. Die sind im Innenhof
verteilt. Nichts davon dringt nach draußen auf dem Parkplatz durch.

> Eben. Es ist erfolgt. Aber Du scheinst das Thema zu mögen ;)

Ob ich es mag oder nicht ist irrelevant. Ich habe den rechtlichen Aspekt
hier nicht eingebracht.

> Lesen bildet - vor allem die aktuelle CT zu dem Thema - und da ich
> der Mutmaßung ausweichen möchte zitiere ich die aktuelle [*CT*] "Wer
> für Dritte offenes WLAN betreibt, setzt sich damit erheblichen
> juristischen Risiken sowohl im Bereich des Straf- als auch des
> Zivielrechtlichen aus" [...] "Voraussetzung für eine Haftung ist
> gemäß gängiger Rechtssprechung, dass der Mitstörer* bezüglich der
> Rechtsverletzung ihm zumutbare Prüfungspflichten verletzt hat" [...]

"Prüfungspflichten" etc. Ich kenne diese Artikel, es ist auch nicht der
erste dieser Art, siehe bspw. meinen Hinweis in
<gbdrrf$5b2$1...@registered.motzarella.org>.
Diese Artikel gehen i. d. R. von Privatnutzern aus. Der Fall des
absichtlich offen betriebenen WLAN-AP eines Hotel-/Gastwirts als
(kostenloser?) Service an seine Kunden wird nicht behandelt.

> Drum meine Aussage "frag den Anwalt" - das Juristenkauderwelsch
> versteht auch nur der ...

ACK. Das meinte ich mit "kompetente Stelle". Wobei man den auf
Onlinerecht spezialisierten Anwalt wahrscheinlich mit der Lupe suchen
darf. :-)

> Das wäre so als wenn ich meinen kalten Kaffee entsorge indem ich Ihn
> bei meinem Nachbarn in den Fernseher kippe. Wen der sich dann
> beschwert entgegne ich "ich darf doch meinen alten Kaffee von gestern
> entsorgen?" ...

<deja-vu>
Weder Messer, noch Pistolen, noch Autos eignen sich um mit WLANs
vergleichen zu werden.
</deja-vu>

Insofern ist auch dieser (hinkende) Vergleich "kalter Kaffee". :-)

> Aber es kommt doch darauf an was die Nutzer damit machen ... quasi
> Kaffee in den Ausguss oder Kaffee in den Flat des Nachbarn

Und muss man als freundlicher, IT-affiner Hotelbesitzer in
vorauseilendem Schäuble-Gehorsam dafür sorgen, dass der Kaffee gar nicht
woanders als in den Ausguss gelangen kann?

> Schau nochmal oben ab [*CT*]

Dito. Außer "die juristische Lage ist äußerst unklar" wird nichts weiter
gesagt. Zumindest was absichtlich offene, nicht-private WLANs angeht.

> Nein. Die hatten nette Gäste wie Dich und mich die einfach nur mal
> Mails checken wollen oder Spiegel lesen oder mit der Anebeteten
> bisserl chatten.

Oder vielleicht weniger nett, aber alles über VPN abwickeln? :-)

> Und nein, die Polizei dreht nicht um - wenn doch dann war es
> Strafrechtlich nicht von belange - aber dann kommt die
> Plattenindustrie und verklagt Dich Zivilrechtlich.

Ja, das sagt man so.
Ist das jetzt ein Grund für Gastwirte, keine offenen WLANs mehr
anzubieten? Oder wenn, dann nur mit eingebauter Sschäuble-Unterstützung?
Anbieter wie Fon wundern sich laut und öffentlich, warum offene Hotspots
in Deutschland nicht in Fahrt kommen, und vermuten, wir Deutsche seien
ein Volk von Geizhälsen, bei denen die soziale Ader (bzw. der
"Community-Gedanke") zu kurz kommt. :-)

> Es geht sogar soweit das man seit dem 01.01.09 eigentlich die
> Vorratsdatenspeicherung durchführen muss - "Nach den Vorschriften des
> Telekommunikationsgesetzes TKG besteht diese Verpflichtung für alle
> Anbieter, die öffentlich zugängliche TK-Dienste für Endbenutzer
> erbringen." ... Wieder ein Zitata aus der aktuellen CT S. 134

Da steht noch mehr.
"Einer Definition der Bundesnetzagentur zufolge gilt jedes Angebot als
nicht öffentlich, das räumlich auf einen Herrschaftsbereich beschränkt
ist, also etwa ein WLAN in der Gastronomie, in einer Bibliothek oder
einem Internetcafé."

> Und dann können 90% damit umgehen, sagte ich ja ;)

Ja, aber *wozu* sollte man diesen Aufwand treiben? Abrechnungszwecke?

> aber es ist klar, auch ohne Jurastudium, dass das Thema nicht auf die
> leichte Schulter genomen werden kann wenn man sowas anbieten möchte
> ... dem ist leider so :)

Man sollte sich nicht von allen Seiten Angst einreden lassen. So ist es
kein Wunder, dass es nicht noch viel mehr offene Zugänge gibt.

> PS: nein, ich will keine weitere rechtliche Diskussion, lieber
> technisch, da kenn ich mich viel besser aus ;)

Zu spät. :-)

Ca|in Rus

unread,
Jan 9, 2009, 1:29:21 PM1/9/09
to
Severin Glaeser wrote:

[Hotel mit WLAN ist Internet-Provider]

Welche Zeilen genau verstehst du so?

Thomas Richter

unread,
Jan 9, 2009, 4:20:51 PM1/9/09
to
On 6 Jan., 13:32, Severin Glaeser <use...@silece.de> wrote:

> So, das wäre erst mal meine Ideen. Wichtig wäre noch, daß die Lösungen
> keinen Server im Hinterzimmer verlangen sollten und gegebenenfalls einfach
> mit einem Repeater verstärkbar sein sollten.

Ich habe gerade zufällig beim herumbasteln mit DD-WRT eine Lösung
gefunden die auch noch interessant sein könnte:
SputnikNet Express http://www.sputnik.com/products/snet/sputniknet_express.html
Diese Hotspotsoftware ist bei DD-WRT schon mit drin und braucht nur
aktiviert werden. Das Backend für logging und administration ist
extern gehostet und für einen einzelnen Access Point kostenlos. Wenn
mann möchte kann man (sicherlich Kostenplichtig) externe Bezahldienste
mit dazubestellen.
Vorteil: Man hat keinen Server für einen Access Point rumstehen.

mfG Thomas Richter

Ralf Jeworowski

unread,
Jan 9, 2009, 6:24:18 PM1/9/09
to
Thomas Richter schrieb:

> On 6 Jan., 13:32, Severin Glaeser <use...@silece.de> wrote:
>
>> So, das wäre erst mal meine Ideen. Wichtig wäre noch, daß die Lösungen
>> keinen Server im Hinterzimmer verlangen sollten und gegebenenfalls einfach
>> mit einem Repeater verstärkbar sein sollten.
>
> Ich habe gerade zufällig beim herumbasteln mit DD-WRT eine Lösung
> gefunden die auch noch interessant sein könnte:
> SputnikNet Express http://www.sputnik.com/products/snet/sputniknet_express.html

DD-WRT geht auch mit Hotsplots und wuerde auch mit anderen Anbietern laufen.
Chillispot ist ja in diversen Firmwares enthalten.

Peter Koerber

unread,
Jan 10, 2009, 2:43:38 AM1/10/09
to
Carsten,

> Auch das im Endeffekt wurscht. Man kann auch im VW Bus auf dem
> Hotelparkplatz stehen und illegales treiben ...

Meinst Du da mit der verheirateten Ehefrau des Nachbars poppen?
Es geschieht immer öfters, dass hier in den technischen NGs irgendwelche
selbsternannten Rechtsgelehrte die Hellebarde schwingen und dabei ihr
sogenanntes Rechtswissen aus irgendwelchen technischen Schundheftchen
verbreiten (wenn das Wissen wenigstens noch aus einem Heftchen für
Rechtsanwälte stammen würde....) und somit das lesende Volk schrecken
wollen. In Deutschland wird es ungefähr 3 Millionen offene WLANs haben und
wenn dann einmal pro Jahr durch die Zeitungen ein Artikel geistert, in
welchem der Fall eines bösen und unbekannten Nachbarn erwähnt wird, der
irgendwelche Pornos angeblich heruntergeladen hat und der WLAN-Betreiber
angeblich für etwas bestraft worden ist, das er nicht gemacht hat, dann
bewegt sich das Ganze im Promillebereich. Und zwar etwa vier Stellen hinter
dem Komma. Und nix mit VW-Bus und so. Alles Träumereien....

Hört doch mal endlich auf, hier ellenlange Rechtsbelehrungen zu geben und
konzentriert Euch auf die technischen Seiten der Threads. Denn hier ist
Technik angesagt und sonst nichts. Vor allem nicht persönliche Scharfmache
von rechtlichen Laien.
Peter

.Carsten Pu|ch.

unread,
Jan 10, 2009, 4:35:05 AM1/10/09
to
Peter Koerber schrieb:

> Hört doch mal endlich auf, hier ellenlange Rechtsbelehrungen zu geben
> und konzentriert Euch auf die technischen Seiten der Threads. Denn hier
> ist Technik angesagt und sonst nichts. Vor allem nicht persönliche
> Scharfmache von rechtlichen Laien.
> Peter

Deshalb mein Satz "befrage den Anwalt ob es da rechtliche Bedenken
gibt" ... und Rechtsbelehrung war gar keine drin von meiner Seite,
da ich keine Ahnung habe ... deshlab mein PS beachten aus dem von
Dir zitierten Thread! Ich zitiere aber gern nochmal - "PS: nein,

ich will keine weitere rechtliche Diskussion, lieber technisch, da
kenn ich mich viel besser aus ;) "

Gruß (der ging Dir wohl verloren)
Carsten

Ca|in Rus

unread,
Jan 10, 2009, 5:58:05 AM1/10/09
to
Peter Koerber wrote:

> Meinst Du da mit der verheirateten Ehefrau des Nachbars poppen?

Macht das mehr Spaß als mit der unverheirateten Ehefrau des anderen
Nachbarn? :-)

> Es geschieht immer öfters, dass hier in den technischen NGs irgendwelche
> selbsternannten Rechtsgelehrte die Hellebarde schwingen

Aber wo doch der bloße Hinweis auf die rechtliche Situation als doch so
sinnvoll erachtet wird...

> Und nix mit VW-Bus und so. Alles Träumereien....

Stimmt. Geht prima auch vom Cabrio aus.

SCNR,

Ca|in Rus

unread,
Jan 11, 2009, 4:44:09 AM1/11/09
to
.Carsten Pu|ch. wrote:

> Severin Glaeser schrieb:
>
>> Wobei das deke ich unterschiedlich "weh" tut. Du musst ja bedenken,
>> daß der Anbieter in D ein Provider ist und deswegen Vorrichtungen
>> zum Datensammeln vorhalten muss, und das kostet natürlich.

Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass ein Hotelbetreiber ein
Internet-Provider ist. Aber, wie gesagt, das hier ist der falsche Ort
für diesen Teil der Diskussion.

> Ich war die letzte Zeit beruflich in einigen Hotels:

Dito.

> Bad Kreuznach 5 Euro / 2h => da hab ich dann lieber UMTS genutzt,
> zumal ich 3.5G Empfang hatte. In Nürnberg war es kostenlos, das war
> aber im Sommer und eine 3 monatige Aktion.
>
> Im Herbst war ich zwei mal in Stuttgart (Europahotel) - die haben den
> Vogel abgeschossen: einen Hotspot Betreiber aus der Schweiz hatten
> die, ich glaube 10 Euro pro Stunde und 25 Euro für einen Tag (ich
> weiß es nicht mehr hunderprozentig, aber so ungefähr in der
> Größenordnung). In Dietzenbach bei FFM gabs das WLAN nur im Neubau
> des Hotels, da aber kostenlos. Dafür kostet das Neubauzimmer 5 Euro
> mehr die Nacht ;)

FFM, Marriott-Hotel: 19,95 Euro für 24 h, aber gerechnet von Mittag bis
Mittag. Ich habe dann auch lieber UMTS genutzt. :-)

Gruß,

Ca|in Rus

unread,
Jan 23, 2009, 8:53:35 AM1/23/09
to
Weils gerade so schön passt, mache ich mal die Ingrid:

Ca|in Rus wrote:

> "Prüfungspflichten" etc. Ich kenne diese Artikel, es ist auch nicht der
> erste dieser Art, siehe bspw. meinen Hinweis in
> <gbdrrf$5b2$1...@registered.motzarella.org>.
> Diese Artikel gehen i. d. R. von Privatnutzern aus. Der Fall des
> absichtlich offen betriebenen WLAN-AP eines Hotel-/Gastwirts als
> (kostenloser?) Service an seine Kunden wird nicht behandelt.

> (...)


> Und muss man als freundlicher, IT-affiner Hotelbesitzer in
> vorauseilendem Schäuble-Gehorsam dafür sorgen, dass der Kaffee gar nicht
> woanders als in den Ausguss gelangen kann?

> (...)


> Dito. Außer "die juristische Lage ist äußerst unklar" wird nichts weiter
> gesagt. Zumindest was absichtlich offene, nicht-private WLANs angeht.

> (...)


> Ist das jetzt ein Grund für Gastwirte, keine offenen WLANs mehr
> anzubieten? Oder wenn, dann nur mit eingebauter Sschäuble-Unterstützung?

^
<ot>Ich schwöre, dass das wirklich ein Vertipper war, und keine
absichtliche "Heise-Forum-Schreibweise".</ot>

> Da steht noch mehr.
> "Einer Definition der Bundesnetzagentur zufolge gilt jedes Angebot als
> nicht öffentlich, das räumlich auf einen Herrschaftsbereich beschränkt
> ist, also etwa ein WLAN in der Gastronomie, in einer Bibliothek oder
> einem Internetcafé."

> (...)


> Man sollte sich nicht von allen Seiten Angst einreden lassen. So ist es
> kein Wunder, dass es nicht noch viel mehr offene Zugänge gibt.

Sitze gerade in einem Bonner Cafe. Am Eingang steht was von "Wireless Lan".
Also: Reingehen, Kaffee bestellen und nach WLAN fragen. Man bekommt
kostenlos einen Voucher mit dem man 1 h surfen kann. Caption portal,
Code eingeben, lossurfen. Keine Registrierung, nichts. So einfach kann
es sein. Das einzige, was von mir dort bleibt, ist eine (im Übrigen beim
Herumspielen mit verschiedenen Tools frei erfundene) MAC-Adresse und
VPN-Datenschrott. So viel also zu Anonymität und Rückverfolgbarkeit.
Steht der Wirt jetzt bereits mit einem Bein im Gefängnis, weil er mir
nicht vorher die Fingerabdrücke abgenommen hat? Ich glaube kaum.

Ralf Jeworowski

unread,
Jan 23, 2009, 11:57:27 AM1/23/09
to
Ca|in Rus schrieb:
[...]
> Steht der Wirt jetzt bereits mit einem Bein im Gefängnis, weil er mir
> nicht vorher die Fingerabdrücke abgenommen hat? Ich glaube kaum.
>
Noe,der Wirt hat ja noch deine Kaffeetasse.;-)
Also Fingerabdruecke und DNA es sei Du hast mit Handschuhen die Tasse
angefasst und den Kaffee mittels Strohhalm konsumiert.

Gruss

Ca|in Rus

unread,
Jan 23, 2009, 2:17:11 PM1/23/09
to
Ralf Jeworowski wrote:

> Noe,der Wirt hat ja noch deine Kaffeetasse.;-)
> Also Fingerabdruecke und DNA es sei Du hast mit Handschuhen die Tasse
> angefasst und den Kaffee mittels Strohhalm konsumiert.

Danke für *die* Steilvorlage, ich habe schon darauf gewartet. :-)
Ich sag nur: Schäubles Abdrücke. Kann man im praktischen 10er-Pack beim
Chaos Computer Club kaufen. *har har*

Gruß,
Ca"Wieso Paranoia? Ist doch bloß ein bisschen Sekundenkleber :-)"lin

Thomas Richter

unread,
Jan 23, 2009, 2:27:20 PM1/23/09
to
On 23 Jan., 20:17, Ca|in Rus <nospam.q01.2...@calinrus.de> wrote:

> Ich sag nur: Schäubles Abdrücke. Kann man im praktischen 10er-Pack beim
> Chaos Computer Club kaufen. *har har*

Wieso kaufen was man einfach selbermachen kann?
Videoanleitung: http://chaosradio.ccc.de/ctv001.html
Abdruck: http://ccc.de/images/misc/schaeuble-attrappe.png?language=en

*Daumenhoch*

Ca|in Rus

unread,
Jan 24, 2009, 9:57:47 AM1/24/09
to
Ca|in Rus wrote:

> Weils gerade so schön passt, mache ich mal die Ingrid:

Und auch gleich die Doppelingrid:

> Sitze gerade in einem Bonner Cafe. Am Eingang steht was von "Wireless Lan".

Um mal konkret zu werden: Bagel Brothers schräg gegenüber vom Bahnhof.

> Also: Reingehen, Kaffee bestellen und nach WLAN fragen. Man bekommt
> kostenlos einen Voucher mit dem man 1 h surfen kann. Caption portal,
> Code eingeben, lossurfen. Keine Registrierung, nichts. So einfach kann
> es sein.

Dito soeben in Berlin. Cafe Caras am Potsdamer Platz. Latte macchiato
schmeckt lecker, gute Aussicht und WLAN-Internet für 30 Minuten gibt's
gratis dazu. Ebenfalls per Voucher mit aufgedrucktem, zufallsgeneriertem
User/Pass, captive portal, keine Verschlüsselung. Auch hier wird man
nicht vorher erkennungsdienstlich behandelt. :-)

Severin Glaeser

unread,
Jan 25, 2009, 2:36:54 AM1/25/09
to
Also,

ich habe jetzt am Wochenende mal mit meiner bekannten gesprochen. Die hatte
zufällig einen Telekomiker da gehabt (die Fritzbox war kaputt, jetzt ist da
ein W701V). Und auf das Thema angesprochen wollte er ihr gleich für 10kEUR
eine Lösung mit 10 APs andrehen (das Hotel hat 15 Zimmer)...
Von vorne nach hinten sind es vielleicht 15 Meter, Netstumbler meint, daß
hinten immer noch was ankommt (selbst getestet).
Ich würde also sagen auf halber Strecke ein Repeater und gut ist. Im
Endeffekt wird es wohl auf HotSplots rauslaufen, da ihr (und mir) die VPN
Lösung gefallen hat. Da taucht dann in den Zugriffslogs erst mal eine
VPN-IP von Hotsplots auf und das Hotel bleibt unbehelligt.

Danke für die vielen Tips.

-Severin Glaeser-

Ca|in Rus

unread,
Jan 25, 2009, 10:42:10 AM1/25/09
to
Ca|in Rus wrote:

> Dito soeben in Berlin. Cafe Caras am Potsdamer Platz. Latte macchiato
> schmeckt lecker, gute Aussicht und WLAN-Internet für 30 Minuten gibt's
> gratis dazu. Ebenfalls per Voucher mit aufgedrucktem, zufallsgeneriertem
> User/Pass, captive portal, keine Verschlüsselung. Auch hier wird man
> nicht vorher erkennungsdienstlich behandelt. :-)

Da ich gerade so "in Fahrt" bin, ein weiteres Beispiel:
Cuno, Sushi-Lokal in Berlin Kreuzberg. WPA-Passwort gibt's am Tresen,
danach einfach lossurfen, kein Login.
Kurzum: Verschiedene Lösungen, die aber folgendes gemeinsam haben:
Unkompliziert, kostenlos, keine Registrierung, keine Feststellung der
Identität und mit großer Wahrscheinlichkeit kein Logging (oder wenn
überhaupt, dann nur eine nutzlose MAC-Adresse).
Das soll es von meiner Seite jetzt aber gewesen sein. Zumal
Hilfesuchende hier Bedenken-gespickte Antworten und möglichst
komplizierte Lösungen zu präferieren scheinen.

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Martin Bodenstedt

unread,
Jan 26, 2009, 8:26:32 AM1/26/09
to
Ca|in Rus schrieb:

> Genau das meine ich. Woher weißt du das? Ist es etwa verboten, seinen
> Kunden das WLAN kostenlos zur Verfügung zu stellen?

Nein

> Ist man verpflichtet, mitzuloggen, oder ist es gar verboten?

Nach meinem Kenntnisstand ist der Betreiber eines öffentlichen WLANs mit
Internetzugang ein Internetprovider und muss daher nachweisen können,
wer wann das WLAN genutzt hat. Also muss er zumindest protokollieren,
wer wann eingebucht war.

> Woher weißt du,
> dass die Polizei kommt und was beschlagnahmt? Vielleicht macht sie auf
> dem Absatz kehrt sobald sie sieht, dass es ein quasi "öffentliches" WLAN
> ist, weil es eh aussichtslos ist?

Dann wird sie gerade einschreiten (sofern es einen triftigen Grund gibt).

> Du meinst, die ganzen Hotels, Cafes und Gaststätten, die das seit Jahren
> tun, haben einfach nur Glück gehabt?

Es kommt darauf an, wie sie es tun. Ich kenne Hotels mit Hotspot -
Lösungen, wo jedem Kunden ein Zugangsticket generiert wird, über das er
sich am WLAN anmeldet.

>> Das stimmt. Ich würde das WLAN auch nicht verschlüsseln, sondern ein
>> Webfrontend nutzen das User und Passwort abfragt.

> Und dann?

Dann kann das Hotel nachweisen, wer wann angemeldet war.

>> Damit können >90% auf Anhieb umgehen,

> Mag sein. Ist aber lästiger als einfach Lossurfen (wenn man die Nutzung
> eh nicht berechnen will, meine ich).

Es geht nicht um's berechnen sondern um den Nachweis der Nutzung (für
den Betreiber).


--
Martin Bodenstedt

(www.die-bodenstedts.de / www.maboko.de)

Martin Bodenstedt

unread,
Jan 26, 2009, 8:30:13 AM1/26/09
to
Armin Ehrbar schrieb:
> Martin Draheim <M.Dr...@directbox.de> wrote/schrieb:
>
>> Schweiz: Gratis, also mit Zugang mit Freude genutzt
>
> Bestimmt nicht "GRATIS".
>
> "Gratis WLAN" heißt bei einem Hotel, daß diese Kosten wie Internet
> Bandbreite, Router, Wartung(!) auf die Allgemeinheit umgesetzt werden,
> daß heißt, auch jeder Gast, der es nicht nutzt, zahlt ein wenig dafür.

Aber vernachlässigbar wenig. Eine Flatrate gibt es für gut €50 Euro im
Monat...

Ca|in Rus

unread,
Jan 26, 2009, 9:06:19 AM1/26/09
to
Martin Bodenstedt wrote:

> Nach meinem Kenntnisstand ist der Betreiber eines öffentlichen WLANs
> mit Internetzugang ein Internetprovider

Quellen hierfür?
S. der erwähnte c't-Artikel aus <gk8526$ecj$1...@nntp.motzarella.org>:

"Einer Definition der Bundesnetzagentur zufolge gilt jedes Angebot als
nicht öffentlich, das räumlich auf einen Herrschaftsbereich beschränkt
ist, also etwa ein WLAN in der Gastronomie, in einer Bibliothek oder
einem Internetcafé."

> und muss daher nachweisen können, wer wann das WLAN genutzt hat. Also


> muss er zumindest protokollieren, wer wann eingebucht war.

^^^
Also die komplette Identität (Name, Geburtsdatum, Adresse) oder nur die
MAC-Adresse?

[Ich schrub:]

>> Du meinst, die ganzen Hotels, Cafes und Gaststätten, die das seit
>> Jahren tun, haben einfach nur Glück gehabt?
>
> Es kommt darauf an, wie sie es tun. Ich kenne Hotels mit Hotspot -
> Lösungen, wo jedem Kunden ein Zugangsticket generiert wird, über das
> er sich am WLAN anmeldet.

Ich habe in diesem thread einige konkrete Beispiele gepostet. Nicht alle
verwenden so ein Ticket. Aber selbst wenn: Das Ticket soll doch (bei den
kostenlosen Angeboten) lediglich verhindern, dass das Netz auch von
Nicht-Kunden benutzt wird. Was nützen die Logs, wenn dort nur eine
MAC-Adresse gespeichert ist?

> Es geht nicht um's berechnen sondern um den Nachweis der Nutzung (für
> den Betreiber).

Und was ist da nachgewiesen? Es gibt ja keine Verknüpfung zwischen dem
zufallsgenerierten Code auf dem Ticket und der Identität desjenigen, der
das Ticket erhält.

Ca|in Rus

unread,
Jan 26, 2009, 9:06:15 AM1/26/09
to
Armin Ehrbar wrote:

> Klapperst Du jetzt alle Städte ab, die mal Sitz einer Regierung waren?

Hehe, nein, das war Zufall. Ich wohne derzeit in Berlin, komme aber
beruflich bedingt ein wenig 'rum. :-)
Die Lokale suche ich übrigens nicht bewusst nach WLAN aus. Ich halte
lediglich die Augen offen und frage nach, wenn da ein Hinweis ist. Meist
ist es ausgeschildert oder das WLAN heißt so wie das Lokal, etc. Barbelo
auf dem Nokia regelt. :-)

Martin Bodenstedt

unread,
Jan 26, 2009, 9:32:33 AM1/26/09
to
Martin Draheim schrieb:

> Da ich gestern aus der CH zurückkam, möchte ich kurz berichten, wie das dort
> ging:
>
> Notebook an, WLAN gefunden, unverschlüsselt, also rein.
>
> Browser auf, Startseite mit Login-Feld wurde aufgebaut. Dazu eine Info, ich
> solle mich bei der Recetion melden. DOrt angerufen, man gab mir einen Login,
> und fertig. Nach dem einloggen konnte ich dann frei surfen, auch ICQ baute
> dann eine Verbindung auf, etc

Das ist die Hotspot - Lösung.

Die Rezeption hat ein Ticket-System, mit dem sie Zugangscodes generieren
kann. Da wird dann intern das Ticket mit den Buchungsdaten verheiratet
und schon ist der Nachweispflicht Genüge getan...

Martin Bodenstedt

unread,
Jan 26, 2009, 9:44:18 AM1/26/09
to
Ca|in Rus schrieb:
> Martin Bodenstedt wrote:

>> und muss daher nachweisen können, wer wann das WLAN genutzt hat. Also
>> muss er zumindest protokollieren, wer wann eingebucht war.
^^^
> Also die komplette Identität (Name, Geburtsdatum, Adresse) oder nur die
> MAC-Adresse?

Nur ersteres macht Sinn.

> [Ich schrub:]
>
>>> Du meinst, die ganzen Hotels, Cafes und Gaststätten, die das seit
>>> Jahren tun, haben einfach nur Glück gehabt?

>> Es kommt darauf an, wie sie es tun. Ich kenne Hotels mit Hotspot -
>> Lösungen, wo jedem Kunden ein Zugangsticket generiert wird, über das
>> er sich am WLAN anmeldet.

> Ich habe in diesem thread einige konkrete Beispiele gepostet. Nicht alle
> verwenden so ein Ticket. Aber selbst wenn: Das Ticket soll doch (bei den
> kostenlosen Angeboten) lediglich verhindern, dass das Netz auch von
> Nicht-Kunden benutzt wird. Was nützen die Logs, wenn dort nur eine
> MAC-Adresse gespeichert ist?

Siehe oben.
Ich kenne hotspotlösungen für Hotels, wo das Ticketsystem mit den
Buchungsdaten (also Name, Anschrift, etc) verknüpft sind.

>> Es geht nicht um's berechnen sondern um den Nachweis der Nutzung (für
>> den Betreiber).

> Und was ist da nachgewiesen? Es gibt ja keine Verknüpfung zwischen dem
> zufallsgenerierten Code auf dem Ticket und der Identität desjenigen, der
> das Ticket erhält.

Doch, natürlich (siehe oben). Nur dann macht ein Ticketsystem Sinn.

Unsere Hausjuristen streiten gerade darüber, ob ein räumlich begrenztes
WLAN (jedes WLAN ist ob der Reichweie schließlich "räumlich begrenzt")
mit Zugang für die Öffentlichkeit als Internet Service (mit
Protokollpflichten) gilt oder nicht.

Eine rechtlich einwandfreie und zitierfähige Antwort auf diese Frage
habe ich auch nicht.

Ca|in Rus

unread,
Jan 26, 2009, 10:38:28 AM1/26/09
to
Martin Bodenstedt wrote:

> Ca|in Rus schrieb:
>

>> Also die komplette Identität (Name, Geburtsdatum, Adresse) oder nur die
>> MAC-Adresse?
>
> Nur ersteres macht Sinn.

IMHO auch. Aber es wird in einem Großteil der Lokale offensichtlich
nicht so gehandhabt. Daher meine Frage: Stehen die nun alle bereits mit
einem Bein im Gefängnis?

> Ich kenne hotspotlösungen für Hotels, wo das Ticketsystem mit den
> Buchungsdaten (also Name, Anschrift, etc) verknüpft sind.

Ich auch. Aber die Tatsache, dass sich einige Anbieter so verhalten,
sagt noch nichts darüber aus, ob es wirklich gesetzlich vorgeschrieben ist.
Ich kenne auch "Zwischenabstufungen" davon, z. B. also lediglich
Verknüpfung MAC-Adresse <-> Handy-Nummer (man kriegt den Code per SMS).
Die B&B-Kette macht das so. Einmal registriert, kann man in sämtlichen
Hotels ohne erneutes, aufwändiges Login kostenlos surfen, man wird
anhand der MAC-Adresse "erkannt". Ist für den Kunden praktisch, aber
auch dieses Logging bringt nicht viel für den Identitätsnachweis.
Notfalls lässt sich evtl. über die Handynummer die Identität ermitteln,
sofern die Nummer auf einen selbst registriert ist. Nur: Was ist, wenn
die Handynummer neu vergeben wird oder wenn man den Laptop verkauft?
Zudem s. o., es gibt eben auch Anbieter, die das einfach so machen, ohne
Logging. Was ist mit denen? Sind die alle kriminell?

>> Und was ist da nachgewiesen? Es gibt ja keine Verknüpfung zwischen dem
>> zufallsgenerierten Code auf dem Ticket und der Identität desjenigen, der
>> das Ticket erhält.
>
> Doch, natürlich (siehe oben). Nur dann macht ein Ticketsystem Sinn.

Nicht bei den konkreten Beispielen, die ich genannt habe. Im Übrigen
kann der Sinn der Tickets (wie bereits geschrieben) bereits darin
liegen, Nicht-Kunden fernzuhalten.
Die Verknüpfung, wie Du sie meinst, ist höchstens in einem Hotel o. Ä.
handhabbar, wo der Kunde eh Name und Adresse hinterlässt. Aber doch
nicht in einem Cafe, wo man mal eben eine Tasse Kaffee trinkt und nach
30 Minuten wieder geht. Deswegen habe ich es ja extra dazu geschrieben:
Als man mir diese Codezettelchen übergab, wollte niemand meinen Ausweis
sehen, geschweige denn etwas von mir aufschreiben/speichern. Die
*können* also nur meine MAC-Adresse haben. Und dass die alleine wertlos
ist, darüber sind wir uns wohl einig?

> Unsere Hausjuristen streiten gerade darüber, ob ein räumlich begrenztes
> WLAN (jedes WLAN ist ob der Reichweie schließlich "räumlich begrenzt")
> mit Zugang für die Öffentlichkeit als Internet Service (mit
> Protokollpflichten) gilt oder nicht.

Schade. Das ist nämlich gerade die Frage, um die es hierzuthread geht.

> Eine rechtlich einwandfreie und zitierfähige Antwort auf diese Frage
> habe ich auch nicht.

Ich auch nicht, aber ich bin auch kein Jurist.
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass der Gesetzgeber den
0815-Kneipenwirt per Definition zum Internetprovider erklären möchte.
Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass die hier propagierte, angebliche
Logging-Pflicht für die angesprochene Gruppe nicht existiert. Ich mag
mich aber auch täuschen, daher sind eindeutige Quellen willkommen. Aber
wenn Logging, dann IMHO richtig: genaue Identitätsfeststellung
(Ausweis), welche Inhalte, wann, wie lange. Nur eine MAC-Adresse ist
wertlos.

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