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Vodafone Easybox 803 - Fernwartung

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Axel Pötzinger

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Feb 23, 2012, 4:21:19 AM2/23/12
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Hallo NG,

hab mal mit dem Thema begonnen.
Kann es sein, dass wenn ich die Fernwartung aktiviere, und das zuerst
mal mit einem Notebook direkt am Router (WLAN) versuche, das dann nicht
funktioniert, eben weil nicht wirklich von extern?
Und noch die andere Frage: Nachdem ja täglich die WAN-IP sich ändert,
funktioniert die Fernwartung, wenn man per DYNDNS versucht sich
aufzuschalten?
Servus
Axel

Michael Landenberger

unread,
Feb 25, 2012, 5:12:16 PM2/25/12
to
"Axel Pötzinger" <a.p...@gmx.net> schrieb:

> Kann es sein, dass wenn ich die Fernwartung aktiviere, und das
> zuerst mal mit einem Notebook direkt am Router (WLAN) versuche,
> das dann nicht funktioniert, eben weil nicht wirklich von extern?

Ja, das kann sein. Manche Router (nicht alle!) behandeln Verbindungen zur
WAN-IP wie interne Verbindungen, wenn sie aus dem eigenen LAN kommen. Und
das kann dann durchaus dazu führen, dass man nicht auf die Fernwartung
zugreifen kann.

Gegenbeispiel: Bei Fritzboxen funktioniert ein Zugriff auf die Fernwartung
auch aus dem LAN.

Gruß

Michael

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Feb 25, 2012, 7:37:43 PM2/25/12
to
Da die Easybox ein speziell für einen Provider konzipiertes Modell ist,
würde es mich nicht wundern, wenn nur die Fernwartung über WAN für den
Provider freigeschaltet ist.

Dann kann der Kunde nichts verstellen und womöglich eine für den
Anbieter zu Kosten führende Fehlkonfig durchführen.
--

MfG
Dieter

Michael Landenberger

unread,
Feb 26, 2012, 5:00:10 AM2/26/12
to
Am 26.02.2012 01:37, schrieb ds_Dieter_Schultheis:

> Da die Easybox ein speziell für einen Provider konzipiertes Modell ist,
> würde es mich nicht wundern, wenn nur die Fernwartung über WAN für den
> Provider freigeschaltet ist.

Ich weiß jetzt nicht, wie genau die Fernwartung bei der Easybox
aussieht. Ich kenne nur die Fritzbox und da bedeutet "Fernwartung"
nichts anderes als ein Zugriff auf das normale Konfigurations-Interface,
nur eben mit zusätzlichem Passwortschutz und nicht vom LAN aus, sondern
vom WAN.

Und ob der Kunde nun vom LAN aus auf das Konfigurations-Interface
zugreift oder vom WAN aus, ist im Endeffekt egal. In beiden Fällen kann
er etwas verstellen, was u. U. Supportaufwand für den Provider generiert.

Das von mir beschriebene Verhalten (Anfragen an die eigene WAN-IP werden
als interne Anfragen behandelt) hatte ich übrigens mal bei einem
Synergy-Router. Der war im freien Handel gekauft worden, also gab es
keinen Provider, der verhindern wollte, dass der Kunde daran
herumfummelt. Jedenfalls hing an diesem Router ein FTP-Server, auf den
ich aus dem Internet zugreifen wollte. Um die Sache zu testen, habe ich
zunächst von einem LAN-Anschluss des gleichen Routers aus über die
WAN-IP auf den IP-Server zugegriffen und auch testweise etwas
heruntergeladen. Dabei ermittelte ich Durchsatzraten, die vielfach höher
waren als die Durchsatzraten meines DSL-Anschlusses. Das war für mich
ein Indiz, dass die Verbindung eben nicht über WAN (also über DSL) lief,
sondern vom Router intern gehandhabt wurde und ich es im Prinzip mit
einer (100 MBit/s-)LAN-Verbindung zu tun hatte. Die Gegenprobe mit
FTP-Client und -Server an unterschiedlichen Internetzugängen bestätigte
dies: da kam ich nur auf Durchsatzraten, die ungefähr denen meines
DSL-Anschlusses entsprachen.

Gruß

Michael
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