Jürgen Jänicke schrieb:
> Hallo, mich beschäftigt etwas prinzipielles:
> Wenn ich es richtig verstehe,
> -ein Access Point ist der zentrale 'Verwaltungspunkt' für ein
> z.B.WLAN-Netzwerk. Mehrere WLAN Geräte können somit verbunden werden.
Und er verbindet das WLAN mit dem LAN.
> -ein Router stellt eine Internetverbindung für ein Netzwerk her.
Zum Beispiel. In grosseren LAN kann er auch einzelne LAN-Teile
miteinander verbinden.
> Aber: Auch ein Router kann ein Netzwerk erstellen, also ein WLAN-Router ist
> ein AccessPoint(?) *und* Internetknecht *und* hat ggf. sogar die Möglichkeit
> der drahtgebundenen LAN-Verbindung.
Ja. Ein WLAN-Router ist ein Geraet, wo quasi AP, Router und ggf. noch
DSL-Modem und/oder Switch in ein Geraet integriert wurden.
> Ist also ein Router nicht das Gerät mit den wesentlich mehreren technischen
> Möglichkeiten und trotzdem in der Regel einiges preiswerter als ein
> AccessPoint?
_SOHO_-WLAN-Router sind i.d.R. billiger als _SOHO_-APs. Wie es bei
Profi-Hardware aussieht, weiss ich gerade nicht, koennte aber anders sein.
> Wo liegt mein Denkfehler? Ich möchte ein privat ein WLAN-Netzwerk mit 4 PC's
> aufbauen und später (wenn Telekom es mag...)
Wieso sollte die Telekom was dagegen haben?
> auch mal per DSL ins Internet.
Wenn dein WLAN-Router noch bis dahin taugt. Ich kenne einen Fall, wo
einer Frau T-DSL16k aufgeschwatzt wurde und sie trotzdem nur mit ca.
4Mbit/s saugen kann, weil wohl ihr Router ueberfordert ist. Zudem wurde
bereits von ADSL auf ADSL2(+) umgestellt und VDSL gibt's ja auch schon
und da kann's natuerlich passieren, dass das integrierte DSL-Modem nicht
passt.
> Also kaufe ich mir einen Router, habe mein Netzwerk per WLAN (oder sogar
> notfalls auch per Kabel) und kann evt. in ein paar Monaten (hoffentlich
> nicht Jahren) online gehen.
> Was spricht dagengen? Was spricht für einen AccessPoint?
Du musst den Router-Teil nicht deaktivieren, wenn ein anderer Router im
Netz die Geschichte mit dem Internet-Zugang uebernehmen soll :-)
Bastian Lutz
--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
> Wenn dein WLAN-Router noch bis dahin taugt.
Ich hatte gedacht an folgendes Teil: RangeMax Wireless-N 300 Gigabit Router
,
da er auch Videos im Haus verteilen soll. Und bewußt ohne Modem da will ich
warten bis ich DSL habe.
Übrigens, danke der schnellen Antwort, ich kaufe nun keinen AccessPoint...
Gruß Jürgen
Jürgen Jänicke schrieb:
> "Bastian Lutz" <news...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:47fce791$0$4748$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...
>> Jürgen Jänicke schrieb:
>>> Hallo, mich beschäftigt etwas prinzipielles:
>>> Wenn ich es richtig verstehe,
>>> -ein Access Point ist der zentrale 'Verwaltungspunkt' für ein
>>> z.B.WLAN-Netzwerk.
>>> -ein Router stellt eine Internetverbindung für ein Netzwerk her.
>> Wieso sollte die Telekom was dagegen haben?
>>
> Weil sie mir bislang kein DSL liefern kann.
Die Telekom hat ueberhaupt nichts dagegen, wenn du per analog/ISDN
surfst und die Internet-Verbindung im LAN freigibst, sie kassieren
schliesslich fuer jede Minute.
> Aber es ist im Anmarsch!!
Glueck gehabt :-)
>> Wenn dein WLAN-Router noch bis dahin taugt.
>
> Ich hatte gedacht an folgendes Teil: RangeMax Wireless-N 300 Gigabit Router
> ,
Deswegen ist plenken[1] boese. Zudem kenne ich das Ding nicht.
> da er auch Videos im Haus verteilen soll.
Das duerfte aber auch noch ein Draft-N-Geraet sein, d.h. du kannst dir
nicht sicher sein, dass es dafuer dann wirklich ein Firmware-Update fuer
den verabschiedeten Standard gibt bzw. ob dann spaeter hinzugekaufte
N-Komponenten kompatibel sein werden.
> Und bewußt ohne Modem da will ich
> warten bis ich DSL habe.
Das kostet dann halt insgesamt meist mehr als ein WLAN-Router mit
DSL-Modem...
Bastian Lutz
[1] http://www.pamer.net/usenet/jargon.html#plenken
> Hallo, mich beschäftigt etwas prinzipielles:
> Wenn ich es richtig verstehe,
> -ein Access Point ist der zentrale 'Verwaltungspunkt' für ein
> z.B.WLAN-Netzwerk. Mehrere WLAN Geräte können somit verbunden werden.
> -ein Router stellt eine Internetverbindung für ein Netzwerk her.
Wenn es nur um die Definition der Begriffe geht: Über den Access Point
verbindest Du mehrere Geräte im selben Netz (z. B. Dein LAN) miteinander.
Ein Router stellt die Verbindung zwischen mehreren Netzen her, also das LAN
mit dem Internet.
> Aber: Auch ein Router kann ein Netzwerk erstellen, also ein WLAN-Router ist
> ein AccessPoint(?) *und* Internetknecht *und* hat ggf. sogar die Möglichkeit
> der drahtgebundenen LAN-Verbindung.
Die Geräte, die landläufig als Router bezeichnet werden, können mehr als
nur routen. Neben dem von Dir genannten können da noch ein DSL-Modem,
Printserver und Switch enthalten sein.
> Ist also ein Router nicht das Gerät mit den wesentlich mehreren technischen
> Möglichkeiten und trotzdem in der Regel einiges preiswerter als ein
> AccessPoint?
Das liegt wahrscheinlich daran, daß reine APs seltener verkauft werden. Als
ich in meinem alten LAN 10Base-2 (Koax) mit 10Base-T (die heute im
Heimbereich übliche Verkabelung) verbinden mußte, war ein Hub mit
eingebautem Konverter auch billiger als ein reiner Konverter.
> Wo liegt mein Denkfehler?
Kein Denkfehler, sondern nur eine Verwirrung wegen technischen Funktionen
und Bezeichnung der Geräte für den Markt.
> Ich möchte ein privat ein WLAN-Netzwerk mit 4 PC's
> aufbauen und später (wenn Telekom es mag...) auch mal per DSL ins Internet.
> Also kaufe ich mir einen Router, habe mein Netzwerk per WLAN (oder sogar
> notfalls auch per Kabel) und kann evt. in ein paar Monaten (hoffentlich
> nicht Jahren) online gehen.
Solange kein Termin für DSL in greifbarer Nähe liegt, würde ich nur einen
AP benutzen. Wer weiß, ob in x Jahren der Router technisch noch mit dem
dann angebotenen DSL funktioniert. Ich mußte meinen noch voll
funktionsfähigen Lancom DSL-I/10 auch ersetzen, weil er für DSL-6000 zu
langsam war.
> Was spricht dagengen? Was spricht für einen AccessPoint?
Für einen getrennten AP spricht IMHO noch die bessere Positionierbarkeit in
der Wohnung. Wenn Du bei ungünstiger Lage der einzelnen PCs den AP an einer
anderen Stelle platzieren mußt, geht das einfacher als bei einem Router, an
dem vielleicht noch mehrer LAN-Kabel angeschlossen sind. Außerdem lassen
sich einzelne Geräte leichter austauschen, z. B. wenn Du ein schnelleres
WLAN haben willst.
Gruß Heiko
>> Ich hatte gedacht an folgendes Teil: RangeMax Wireless-N 300 Gigabit
>> Router ,
>
> Deswegen ist plenken[1] boese. Zudem kenne ich das Ding nicht.
>
Danke des Hinweises, habe es beim Einfügen der Routerbezeichnung einfach
übersehen...
Gruß Jürgen
"Jürgen Jänicke" <postm...@j-jaenicke.de> schrieb im Newsbeitrag
news:6648p9F...@mid.individual.net...
>>
>> Jürgen Jänicke schrieb:
>>> Hallo, mich beschäftigt etwas prinzipielles:
>>> Wenn ich es richtig verstehe,
>>> -ein Access Point ist der zentrale 'Verwaltungspunkt' für ein
>>> z.B.WLAN-Netzwerk.
>>> -ein Router stellt eine Internetverbindung für ein Netzwerk her.
fast, der Router verbindet LAN mit WAN, die physikalische
Internetverbindung stellt das Modem her.
D.h. so lange Du nur ein (W)LAN hast, brauchst Du _noch_ keinen Router
und _noch_ kein Modem. Ein billiger LAN-Switch und ein AP täten es
auch.
>>
> Weil sie mir bislang kein DSL liefern kann. Aber es ist im
> Anmarsch!!
>
>> Wenn dein WLAN-Router noch bis dahin taugt....
>
...solltest Du einfach den Anmarsch abwarten. Bei einem
DSL-Neuanschluss gibt es doch einen W7xx oder gar W9xx dabei, da ist
DSL Modem, Router, 4fach LAN Switch und WLAN etc. alles drin. Wenn Du
es nicht abwarten kannst, gibt es die auch für Geld im T-Punkt, das
wäre aber wohl z.Z. rausgeworfenes Geld.
hth
Gert
--
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