ich muss in den nächsten Wochen anfangen ein neues Gebäude für unsere Firma
zu verkabeln und hatte diesebezüglich ein Gespräch mit einem Dienstleister,
der in anderer Sache hier im Haus gewesen ist und dieser meinte, dass pro
Arbeitsplatz vier RJ45 Anschlüsse Standard ist. -> Computer, Telefon,
Drucker und Fax. Gut die Wahrscheinlichkeit das jeder Arbeitsplatz das auch
wirklich benötigt tendiert gegen Null aber beim einen oder anderen kann es
ja durchaus mal sein.
Nur bei 200 Arbeitsplätzen wären das dann 800 Leitungen die auf Patchfelder
aufgelegt werden müssen und das erscheint mir doch ein wenig viel. Das sind
immerhin 32 HE nur Patchfelder und wenn die ohne Luft dazwischen eingebaut
werden ist die Portdichte IMHO unerträglich hoch.
Gibt es diesbezüglich Standards bzw. was wäre sinnvoll?
Note: Nach allem was ich bislang in den Plänen gesehen habe, werden 2/3
davon Einzelbüros werden.
Bye Tom
--
"Der Retter der Welt ist ein Pinguin und Linus Torvalds ist sein Prophet "
Thomas Wildgruber schrieb:
> ich muss in den nächsten Wochen anfangen ein neues Gebäude für unsere Firma
> zu verkabeln und hatte diesebezüglich ein Gespräch mit einem Dienstleister,
> der in anderer Sache hier im Haus gewesen ist und dieser meinte, dass pro
> Arbeitsplatz vier RJ45 Anschlüsse Standard ist. -> Computer, Telefon,
> Drucker und Fax. Gut die Wahrscheinlichkeit das jeder Arbeitsplatz das auch
> wirklich benötigt tendiert gegen Null aber beim einen oder anderen kann es
> ja durchaus mal sein.
Wenn's in der Hauptsache um Fax-Empfang geht: Man nehme einen Fax-Server
und die Mitarbeiter sollen das Zeug dann per E-Mail-Programm holen. Ich
habe mal in einer Firma eine solche Loesung gesehen (war glaube ich von
Tobit). So kann man das alles auch leichter elektronisch archivieren.
Wenn man was auf Papier hat (handausgefuellter Bestellschein oder so)
und das per Fax loswerden will, wird wohl zugegebenermassen ein
Fax-Geraet besser sein als ein Scanner am Rechner.
Wenn nur immer wieder bei den selben Firmen per Fax bestellt wird,
koennte man das aber auch direkt per EDV machen, also ohne
Papier-Bestellschein. So koennte man evtl. einige Fax-Geraete sparen.
Aber das waere wohl eine andere Baustelle :-)
> Nur bei 200 Arbeitsplätzen wären das dann 800 Leitungen die auf Patchfelder
> aufgelegt werden müssen und das erscheint mir doch ein wenig viel. Das sind
> immerhin 32 HE nur Patchfelder und wenn die ohne Luft dazwischen eingebaut
> werden ist die Portdichte IMHO unerträglich hoch.
>
> Gibt es diesbezüglich Standards bzw. was wäre sinnvoll?
>
> Note: Nach allem was ich bislang in den Plänen gesehen habe, werden 2/3
> davon Einzelbüros werden.
Ohne ein Profi auf dem Gebiet zu sein: Es wird wohl schon aus Gruenden
der Leitungslaengen Sinn machen (ich meine jetzt hauptsaechlich LAN),
nicht alle Kabel zu einem Punkt zu fuehren, sondern mit
"Unterverteilern" zu arbeiten, also z. B. pro Stockwerk ein
Unterverteiler und den dann an den zentralen Hauptverteiler anschliessen
(Kabel kosten Geld und unendlich lang duerfen sie aus technischen
Gruenden auch nicht sein).
Mal angenommen, dass die Clients im Moment alle nur 100Mbit/s koennen:
Wenn du dann den komplett Gigabit-faehigen Unterverteiler (mal will ja
fuer die Zukunft geruestet sein) per Gigabit-Ethernet anbindest, koennen
immer noch 10 Clients gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit arbeiten
(wird wohl kaum vorkommen, aber mach dir Gedanken darueber, wieviel
Datenverkehr die gaengigen Anwendungen und Vorgaenge erzeugen).
Vielleicht macht es Sinn, sich die Option offen zu lassen, die
Unterverteiler noch schneller anzubinden, also z. B. per 2x1Gbit/s
(spaetestens wenn die Clients ueber Gigabit-Ethernet spuerbar hoehere
Datenraten erreichen als ueber Fast-Ethernet, wird es wohl Sinn machen).
VoIP-Telefone erzeugen zwar nicht viel Datenverkehr (ca. 100kbit/s),
aber der Datenverkehr sollte priorisiert werden -> da muessen die
Switches mitmachen.
-> Ich wuerde mich bei einem so grossen Netz wirklich vom Fachmann
beraten lassen.
HTH
Bastian Lutz
--
>>Na dann lösch mal schnell den alten Link ;-)
> Wie kann man den im Hirn löschen? Gib mir mal die
> Hirn-Bookmark-Verwaltung rüber, bitte ;-)
(Rainer Ullrich und Alan Tiedemann in dchlb)
> Ohne ein Profi auf dem Gebiet zu sein: Es wird wohl schon aus Gruenden
> der Leitungslaengen Sinn machen (ich meine jetzt hauptsaechlich LAN),
> nicht alle Kabel zu einem Punkt zu fuehren, sondern mit
> "Unterverteilern" zu arbeiten, also z. B. pro Stockwerk ein
> Unterverteiler und den dann an den zentralen Hauptverteiler anschliessen
> (Kabel kosten Geld und unendlich lang duerfen sie aus technischen
> Gruenden auch nicht sein).
Jupp, der Bauabschnitt der eben gerade fertig gestellt wird, befindet sich
auf selber Höhe wie der Serverraum und wird aus lauter kleinen Zellen
(Einzelbüros) bestehen, die Kabelängen sind vernachlässigbar - ich schätze
so im Maximum 40 - 50 Meter - und ich dachte daran Cat.7 Kabel verbauen.
Bei der Gebäudeverkabelung macht es für mich keinen Sinn, auf ältere
Standards zurück zu greifen - Aber 4x pro Arbeitsplatz...? Aber hier mit
Unterverteilungen zu arbeiten macht IMHO noch keinen Sinn.
Der nächste Bauabschnitt ist dann schon ein wenig weiter weg, dafür aber
übersichtlicher von der Raumaufteilung. Hier kämen pro Stockwerk (insgesamt
2) in etwa zwei grosse Zellen in Frage, die ich dann jeweils mit einem
Subverteiler, der mit FiberOptic Kabel dann mit dem Backbone Switch im
Serverraum verbunden wird. Das wären dann vier Subverteiler, das bleibt
übersichtlich.
> Mal angenommen, dass die Clients im Moment alle nur 100Mbit/s koennen:
> Wenn du dann den komplett Gigabit-faehigen Unterverteiler (mal will ja
> fuer die Zukunft geruestet sein) per Gigabit-Ethernet anbindest, koennen
> immer noch 10 Clients gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit arbeiten
> (wird wohl kaum vorkommen, aber mach dir Gedanken darueber, wieviel
> Datenverkehr die gaengigen Anwendungen und Vorgaenge erzeugen).
Erfahrungsgemäss ist eine Gibabit Leitung, wie wir sie heute in unserem
Backboneswitch und Serverbereich verwenden, nicht tot zu kriegen. Nicht mal
mit 100 Workstations schaffen wir das. Die paar E-Mails und auf dem
Fileserver geöffnete Dokumente juckt weder den Switch noch den Uplink zum
Server. Und wenn da mal wirklich richtig Last erzeugt werden sollte,
brechen mir andere Komponenten wie die Festplatten des Servers zuerst ein.
Da bin ich schmerzbefreit, Büroanwendungen haben lausige Durchsätze. Wir
haben hier im Haus noch eine grafische Abteilung, da schauts dann wieder
anders aus aber das trifft mich im Neubau wohl weniger bis gar nicht.
> Vielleicht macht es Sinn, sich die Option offen zu lassen, die
> Unterverteiler noch schneller anzubinden, also z. B. per 2x1Gbit/s
> (spaetestens wenn die Clients ueber Gigabit-Ethernet spuerbar hoehere
> Datenraten erreichen als ueber Fast-Ethernet, wird es wohl Sinn machen).
Jo, das in der Gebäudeverkabelung zumindest mal vorzusehen, würde Sinn
schon machen.
> VoIP-Telefone erzeugen zwar nicht viel Datenverkehr (ca. 100kbit/s),
> aber der Datenverkehr sollte priorisiert werden -> da muessen die
> Switches mitmachen.
Jupp, VoIP ist definitiv ein Thema und gerade in diesem Bereich brauchen
wir externe Unterstützung. Mein naiver Sachverstand sagt mir, hierfür wäre
eine dedizierte Leitumng wohl sinnvoll (Eine der Vier;). Problematisch wird
es IMHO auch für die Freunde des WLANs - Anyway, ich werde die Verkabelung
sicher nach Bemessung des maximal Ausbaus einrichten. Daher die 200
Arbeitsplätze, auch wenn erstmal nur ca. 50 zu erwarten sind.
Aber bei VoIP werden sicherlich noch Berater zur Verfügung stehen.
> -> Ich wuerde mich bei einem so grossen Netz wirklich vom Fachmann
> beraten lassen.
Nicht nur beraten lassen, du glaubst doch nicht dass ich die Kabel alle
alleine ziehe? Bis ich damit fertig bin haben die mich gesteinigt, so lange
dauert das, letztlich muss ich den ganzen anderen Krempel ja auch noch
installieren, einrichten und einbauen :-))
Danke für deine Meinung
Bye Tom
--
"Mit Computern irrt man sich viel genauer" (Gabriel Laub)
Natürlich sind 4 Leitungen pro Arbeitsplatz schön, aber am Ende bleibt
eben die Frage wieviel davon tot in der Wand liegen.
Wieviel Bedarf ist, hängt im wesentlichen von eurer Netzplanung ab:
- Gigabit bis zu den Client
- VoIP in eigenem Netz
- Art der Telefonanlage
- Verwendung von PoE
- Mitarbeiter-Laptops
- Segmentierung des Netzes
Die meisten Firmen kommen mit 2 pro Arbeitsplatz aus, wenn es in
Einzelfällen dann doch knapp wird, kann man sich meistens mit getrennter
Nutzung von 2 Adernpaaren in der Dose bzw. Switchs in der Dose
aushelfen. Aber bei GigaBit bis zum Client und VoIP mit PoE ist das
schon nicht mehr gut möglich.
> Nur bei 200 Arbeitsplätzen wären das dann 800 Leitungen die auf Patchfelder
> aufgelegt werden müssen und das erscheint mir doch ein wenig viel. Das sind
> immerhin 32 HE nur Patchfelder und wenn die ohne Luft dazwischen eingebaut
> werden ist die Portdichte IMHO unerträglich hoch.
Wenn ihre alle Leitungen zentral terminieren lassen wollt. Ansonsten
sind Unterverteilungen ab einer bestimmten Grösse üblich und Leitungen
für Telefon und Netzwerk enden in verschiedenenen Racks.
nicholas
--
> Um die PMPO hochzutreiben sollten aber dann zusätzliche Elkos reichen.
Elkos? Viel zu teuer! Ein Aufkleber reicht völlig.
Dieter Wiedmann in d.s.e
> Wenn's in der Hauptsache um Fax-Empfang geht: Man nehme einen Fax-Server
> und die Mitarbeiter sollen das Zeug dann per E-Mail-Programm holen.
Es geht nicht um Fax, es geht darum, dass sich eine Firma verändert und
das in einem Büro in dem heute nur ein PC steht morgen ein PC, ein
Drucker ein Fax und ein Telefon stehen können. Es geht also um
Flexibilität bei der Raumnutzung und darum, dass man einmal eine große
Baumaßnahme macht und alle einheitlich verkabelt und nicht in ein paar
Monaten Anfängt wieder alles aufzureißen nur weil man in einem Büro
doch einen zweiten Anschluss braucht. Auf die Dauer ist das
wahrscheinlich sogar teurer als von Anfang an richtig zu Verkabeln
(Stichworte: Brandschottung, Arbeitsunterbrechung, Lärm, ...).
Die entsprechende DIN spricht aber IIRC von Anschluessen pro m² und
nicht von Anschlüssen pro Arbeitsplatz.
Jens
--
sage@guug Berlin: http://www.guug.de/lokal/berlin/index.html
>> Wenn's in der Hauptsache um Fax-Empfang geht: Man nehme einen Fax-Server
>> und die Mitarbeiter sollen das Zeug dann per E-Mail-Programm holen.
>
> Es geht nicht um Fax, es geht darum, dass sich eine Firma verändert und
> das in einem Büro in dem heute nur ein PC steht morgen ein PC, ein
> Drucker ein Fax und ein Telefon stehen können. Es geht also um
> Flexibilität bei der Raumnutzung und darum, dass man einmal eine große
> Baumaßnahme macht und alle einheitlich verkabelt und nicht in ein paar
> Monaten Anfängt wieder alles aufzureißen nur weil man in einem Büro
> doch einen zweiten Anschluss braucht. Auf die Dauer ist das
> wahrscheinlich sogar teurer als von Anfang an richtig zu Verkabeln
> (Stichworte: Brandschottung, Arbeitsunterbrechung, Lärm, ...).
Jupp, aus genau diesem Grund habe ich die doch recht abenteuerlichen
Grössenordnungen nicht gleich ad acta gelegt, sondern bin auf der Suche
nach einer DIN. Nicht zuletzt könnte das Gebäude ja irgendwann mal auch
vermietet oder verkauft werden und da ist eine Verkabelung die den gängigen
Standards entspricht sicher vorteilhaft.
> Die entsprechende DIN spricht aber IIRC von Anschluessen pro m² und
> nicht von Anschlüssen pro Arbeitsplatz.
Hättest du da so eine Grössenordnung im Kopf?
BTW: Nur um den Argumenten ála "gelbe Seiten" gleich mal aus dem Weg zu
gehen -> Sicherlich werden wir uns diesbezüglich auch noch von externen
Dienstleistern beraten lassen aber ich gehe ungern schlecht oder gar nicht
vorbereitet in solche Gespräche und bin IMHO gut beraten, wenn ich selber
mal Grundsätzliches von dieser Thematik weis. Zumal ich in erster Linie
auch die Schnittstelle zwischen den einzelnen Anbietern sein werde und
hinterher die Technik in diesem Laden auch übernehmen muss ;-)
Bye Tom
--
"Manches Gewissen ist nur rein, weil es nie benutzt wurde"
(Robert Lembke)
>> Die entsprechende DIN spricht aber IIRC von Anschluessen pro m² und
>> nicht von Anschlüssen pro Arbeitsplatz.
>
> Hättest du da so eine Grössenordnung im Kopf?
Leider nein, aber es gibt Normen/Regelungen wieviel m² ein Arbeitsplatz
haben muss, wenn du dann von z.B. von 3-4 Dosen pro Arbeitsplatz
ausgehst, kannst du ganz leicht hochrechnen. Bei der Bundeswehr gibt es
das Handbuch IT-Leitungsnetze, da stehen auch passende Tabellen
drin. Die Verfasser haben wahrscheinlich auch nur irgendwo anderes
abgeschrieben.
> Gibt es diesbezüglich Standards bzw. was wäre sinnvoll?
Gerade noch gefunden:
http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C12838010_L20.pdf
Die gehen von 2 Dosen pro Arbeitsplatz aus, wenn ich das richtig sehe
aber unter Beibehaltung der bestehenden Telefonverkabelung. Mit neuer
Verkabelung kann man also von 3-4 Dosen pro Arbeitsplatz ausgehen.
> Jupp, VoIP ist definitiv ein Thema und gerade in diesem Bereich brauchen
> wir externe Unterstützung.
Ja, gerade weil man dann im Netz Quality of Service machen will und das
nicht so einfach ist.
> Mein naiver Sachverstand sagt mir, hierfür wäre eine dedizierte
> Leitumng wohl sinnvoll (Eine der Vier;).
Dann brauchst die doppelte Anzahl Switchport. Normalerweise haben
VoIP-Telefone einen extra Netzwerkport für den Anschluss des PCs. PC und
Telefon laufen in unterschiedlichen VLANs, die dann im Netz
unterschiedlich priorisiert werden. (VoIP zuerst, dann interaktive
Sachen wie ssh und Datenbankzugriffe, dann z.B. HTTP, FTP, SMB).
> Problematisch wird es IMHO auch für die Freunde des WLANs -
Das kommt dann auf Sicherheistkonzept an und ob man LAN und WLAN
wirklich mischen will.
> Aber bei VoIP werden sicherlich noch Berater zur Verfügung stehen.
Ich würde nicht erst bei VoIP auf externe Hilfe zurückgreifen, sonder
schon vorher. Wenn ihr konsequent VoIP einsetzt, sollte das Netz
dahinter auch entsprechend geplant sein.
Jens
P.S. Bei Bedarf kann ich dir eine entsprechende Firma empfehlen, die das
ganze Herstellerneutral betrachtet.
IMO ist das der Knackpunkt. In Büros, die von mehreren Personen genutzt
werden, kann man sich mit den 4 Dosen pro Person etwas zurückhalten, aber
auf wenigstens 4 pro *Zimmer* würde ich erfahrungsgemäß doch Wert legen.
--
The _S_anta _C_laus _O_peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"
-> Andre "ABPSoft" Beck +++ ABP-RIPE +++ Dresden, Germany, Spacetime <-
>Das herkömmliche Telefon wird sicher mal durch ein IP- Telefon abgelöst,
>welches dann die Möglichkeit bietet, einen Rechner hinten ranzuhängen.
Und genau solche Krücken sollte man IMHO soweit irgendwie möglich
vermeiden. Sonst stolpert man vielleicht wieder über die nächsten
Probleme. Miniswitch im Telefon machte Probleme bei der VLAN-
Unterstützung, behinderte die Einführung von 802.1x, usw. Irgendwo
hatte ich neulich mal einen Bericht dazu überflogen.
Letztlich baust du dir einen zusätzlichen wenn auch sehr kleinen
Switch (Telefon und ein Rechner-Port) ins Netz ein und auch der will
vernünftig konfiguriert und verwaltet werden.
Gruß
Bernd
Thomas Wildgruber <excp...@web.de> schrieb
>...aus lauter kleinen Zellen
>(Einzelbüros) bestehen, die Kabelängen sind vernachlässigbar - ich schätze
>so im Maximum 40 - 50 Meter - und ich dachte daran Cat.7 Kabel verbauen.
>Bei der Gebäudeverkabelung macht es für mich keinen Sinn, auf ältere
>Standards zurück zu greifen - Aber 4x pro Arbeitsplatz...? Aber hier mit
>Unterverteilungen zu arbeiten macht IMHO noch keinen Sinn.
In jedem Fall: bei einer so grossen Massnahme darauf achten, dass im
Preisangebot auch die ordnungsgemaesse und verstaendliche Beschriftung
der Dosen und Panel enthalten ist.
Es waere sehr laestig und Zeitaufwaendig das spaeter selber
nachzuholen. Und so selbstverstaendlich ist nicht nicht bei jeder
Firma im Preis enthalten.
--
MfG, Shinji
P.S.:Wegen akt.Viren/Wuermern werden Mails >141Kbyte <155KByte geloescht.
>>...aus lauter kleinen Zellen
>>(Einzelbüros) bestehen, die Kabelängen sind vernachlässigbar - ich schätze
>>so im Maximum 40 - 50 Meter - und ich dachte daran Cat.7 Kabel verbauen.
>>Bei der Gebäudeverkabelung macht es für mich keinen Sinn, auf ältere
>>Standards zurück zu greifen - Aber 4x pro Arbeitsplatz...? Aber hier mit
>>Unterverteilungen zu arbeiten macht IMHO noch keinen Sinn.
>
> In jedem Fall: bei einer so grossen Massnahme darauf achten, dass im
> Preisangebot auch die ordnungsgemaesse und verstaendliche Beschriftung
> der Dosen und Panel enthalten ist.
>
> Es waere sehr laestig und Zeitaufwaendig das spaeter selber
> nachzuholen. Und so selbstverstaendlich ist nicht nicht bei jeder
> Firma im Preis enthalten.
Jupp, dieses Desaster musste ich schon erleben. Beim Einbau der neuen
TK-Anlage - die wie ein Switch aussieht und via Patchkabel mit den
Patchpanels (sprich: Gebäudeverkabelung) verbunden wird - hat der
Dienstleister am Ende des Kabels die Dose mit der Telefonnummer beschriftet
die aktuell aufgelegen hat und nicht mit der Pachpanelbezeichnung am
anderen Ende der Leitung. Wurde aber mit Hilfe eines dieser /Rangierkabel/
eine Nummer in einen anderen Gebäudeteil verlegt, stimmte die Zuordnung mit
der Nummer auf der Dose nicht mehr überein - mit dem Ergenis, dass wir
nicht mehr wussten, welches Patchfeld wo im Haus seine Dose hat.
Bei den meißten Leitungen bzw. Nummern war es noch so wie es eingerichtet
wurde aber bei manchen Leitung ging dann das Suchen und Durchmessen los.
Der Fehler wird sicherlich kein zweites mal gemacht... ;-)
> Und für _jedes_ Kabel ein ausführliches Meßprotokoll, auch für die
> fehlerhaften Kabel.
Da nach Übergabe der Baumaßnahmen alle Kabel der Spezifikation
entsprechen müssen, kann es keine fehlerhaften Kabel geben. Ggf. sollte
man den Bau der Verkabelung und das Messen zwei verschiedenen Firmen
überlassen, oder stichprobenartig nachkontrollieren (lassen).
Jens
> Hi Group,
> Bye Tom
Hallo Tom,
ich arbeite in einer gei^w sparsamen schwäbischen Firma und hier werden
alle neuen Arbeitsplätze mit 4 Daten-Leitungen und 4 Stromanschlüssen
(in einem Bodentank) angefahren. Ich halte das _nicht_ für übertrieben.
Bei uns hat jeder ein Telefon, einen Arbeitsplatzrechner und oft noch
ein Notebook, schon sind 3 Dosen belegt. Wenn dann noch ein oder 2
Test-(PC)-Systeme dazukommen, reicht es schon nicht mehr, daher gibt es
auch Arbeitsplätze mit 2 Bodentanks à 4 Dosen (oder bei mir hier 2
Plätze mit insgesamt 3 Bodentanks)...
Gruß Ralf
Das halte ich bei einer Neuanlage für angemessen, ja. Ich rechne
üblicherweise bei einem Raum mit n Arbeitsplätzen mit 2n+2 - es sei
denn, die Leute sind Systemadministratoren oder gar Netzwerker. Solche
Leute brauchen oft mal verschiedene Netzwerksegmente am Arbeitsplatz,
die sich wegen unterschiedlichem Securitylevel auch nicht mit dot1q
abfrühstücken lassen.
>Nur bei 200 Arbeitsplätzen wären das dann 800 Leitungen die auf Patchfelder
>aufgelegt werden müssen und das erscheint mir doch ein wenig viel. Das sind
>immerhin 32 HE nur Patchfelder und wenn die ohne Luft dazwischen eingebaut
>werden ist die Portdichte IMHO unerträglich hoch.
Die Zeiten wo man mit einem halben Rack für Patchereien ausgekommen
ist sind vorbei. Aber in Deiner Umgebung werden ja vielleicht
höchstens zwei Drittel der Patchfelder wirklich belegt sein.
Eventuell kommt man ja mittelfristig vom Konzept eines einzigen
Sternpunkts pro Stockwerk ab und richtet (wieder) kleinere
Patchbereiche von vielleicht zehn Arbeitsplätzen ein, die dann mit
drei 24er-Patchfeldern abgehend und einem 24er-Patchfeld ankommend
verarztet werden. Voice over IP macht es wieder möglich.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
dot1q am Arbeitsplatz halte ich für eine brilliante Idee. Not.
Abgesehen davon, dass Datennetz und Telefonnetz dann doch
unterschiedliche Securitylevels haben.
> Eventuell kommt man ja mittelfristig vom Konzept eines einzigen
> Sternpunkts pro Stockwerk ab und richtet (wieder) kleinere
> Patchbereiche von vielleicht zehn Arbeitsplätzen ein, die dann mit
> drei 24er-Patchfeldern abgehend und einem 24er-Patchfeld ankommend
> verarztet werden. Voice over IP macht es wieder möglich.
Wie meinst du das drei abgehenden und einem ankommenden Patchfeld - und
dann im Zusammenhang mit VoIP? Und was heisst 'dotloq'?
Thx & Bye Tom
--
Francesco Totti
(auf die Frage eines Journalisten, was er als echter Römer von dem Motto
"Carpe diem" halte) "Was soll der Scheiß, ich kann kein Englisch."
Ja, so einen Unsinn sieht man in letzter Zeit öfter. Man gibt doch die
Vorteile der strukturierten Verkabelung wieder auf, wenn man doch
wieder zwischen Telefon und Datennetz trennt.
"Abgehend" - Patch in Richtung Arbeitsplatz
"Ankommend" - Patch in Richtung Core/Backbone oder wie Du es nennen
magst.
>- und
>dann im Zusammenhang mit VoIP?
Klassisches Telefon braucht galvanische Verbindung vom Telefon bis zur
TK-Anlage, weil sowas wie ein "Switch" bei klassischer Telefonanlage
ja doch eher unüblich ist.
>Und was heisst 'dotloq'?
http://de.wikipedia.org/wiki/VLAN
dot1q ist das Cisco-Konfigurationsstichwort für IEEE 802.11q.
Die Kabel sind natürlich trotzdem CatX, so dass Du, wenn Du wirklich
einen "Telefon"-Port für Datennetz verwenden musst, immer noch Kabel
Patchkabel zwischen den Racks ziehen kannst.
Aber es spart einen Haufen Kabelsalat, wenn Du die Daten- und
Telefonverbindungen erstmal auf unterschiedlichen Racks hast,
und Deine Access- bzw. Telefon-Switches gleich mit dort unterbringen
kannst.
Optimize for the common case.
Grüße,
Florian
Ich bin da immer noch eher ein Freund von Unterverteilungen.
>>Aber es spart einen Haufen Kabelsalat, wenn Du die Daten- und
>>Telefonverbindungen erstmal auf unterschiedlichen Racks hast,
>>und Deine Access- bzw. Telefon-Switches gleich mit dort unterbringen
>>kannst.
>
> Ich bin da immer noch eher ein Freund von Unterverteilungen.
Zuviele Unterverteilungen möchte ich aber unbedingt vermeiden, da vor allem
bei VoIP die Switches alle eine Mindestanforderung an das
Bandbreitenmanagement (QoS) erfüllen müssen. Da kommen IMHO die Kabel
billiger. Und im jetztigen Bauabschnitt kommen eh überall Einzelbüros hin
und der Serverraum schliesst dort direkt an. Eine Verkabelung der einzelnen
Büros direkt zum /Backbone/ macht da schon Sinn.
Beim zweiten Bauabschnitt sind die Büros deutlich grösser
(Besprechungszimmer etc.), der Weg vom Serverraum dorthin wird relativ
lange werden, da werden wohl vier Unterverteilungen per Fiberoptik ans
Backbone gekoppelt werden.
Ansonsten aber möchte ich den Wust an kleinen Subverteilern eigentlich ein
Ende machen -> Das sind alles potentielle Fehlerquellen, die es ganz
nebenbei auch nicht umsonst gibt ;-)
Zu der Aufteilung der Patchpanel, dachte ich schon eher daran alles in
einem Rack zusammen laufen zulassen. Dient nicht der Übersicht aber dafür
der Flexibilität und es werden ja nicht alle Leitungen belegt werden.
Anyway, ich habe jetzt schon mal die ersten Termine bezgl. der TK-Anlage,
da wird sich schon mal ein Bedarf und seine Möglichkeiten ermitteln lassen.
mfg.
Ing. Gerald Kohl
PS. Wir übernehmen gerne jede EDV-Verkabelung inkl Brandschutz und
Gebäudetechnik.
http://www.softwarereparatur.com/montageausfuehrung.htm
"Thomas Wildgruber" <excp...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:15pih5cc...@pronto.org...
IT-SECURITY und NETZWERKTECHNIK CENTER WIEN MAGARETEN schrieb:
> S.g.Hr.Wildgruber
> der Standard für EDV Verkabelung finden sie in den unten angeführten Normen
> http://www.softwarereparatur.com/planung.htm
>
>
> mfg.
>
> Ing. Gerald Kohl
> PS. Wir übernehmen gerne jede EDV-Verkabelung inkl Brandschutz und
> Gebäudetechnik.
> http://www.softwarereparatur.com/montageausfuehrung.htm
[ToFu kostenpflichtig entsorgt]
Sie sollten sich mal *dringend* mit den Gepflogenheiten im Usenet
auseinandersetzen. Beispielweise ist ToFu (Text oben, Fullquote unten)
gar nicht gut, normalerweise sprechen sich alle mit du bzw. dem Vornamen
an und IMHO (auch aufgrund anderer Postings von Ihnen hier in der
Gruppe) ist da zuviel direkte Eigenwerbung drin. Sowas wird hier nicht
gerne gesehen. Die Netiquette finden Sie in der Gruppe de.newusers.infos
bzw. http://www.kirchwitz.de/~amk/dni/
Sonst landen Sie ganz schnell in diversen Killfiles (=quasi die
Spam-Filter im Usenet, vorrangig als Teil des Newsreaders).
Zudem sollten Sie auch mal http://oe-faq.de anwenden bzw. einen anderen
Newsreader verwenden. U.a. haben Sie Umlaute verwendet, aber keinen
entspr. Zeichensatz deklariert, was zu Problemen fuehren kann.
Bastian Lutz
--
>>Na dann lösch mal schnell den alten Link ;-)
> Wie kann man den im Hirn löschen? Gib mir mal die
> Hirn-Bookmark-Verwaltung rüber, bitte ;-)
(Rainer Ullrich und Alan Tiedemann in dchlb)
> Sonst landen Sie ganz schnell in diversen Killfiles
Ist schon passiert
Uli
--
Too often, we lose sight of life's simple pleasures. Remember, when someone
annoys you, it takes 42 muscles in your face to frown. BUT it takes only 4
muscles to extend you arm and bitch-slap that mother@#?!&! upside the head.
Pass it on ...