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USB over Ethernet (driverless)

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Martin Eckel

unread,
Nov 24, 2020, 12:08:15 PM11/24/20
to
Hallo,

ich möchte einen USB-Anschluß über das Netzwerk "verlegen".

Es gibt da USB-Server, die man ins Netzwerk hängt, auf dem PC muß man
dann eine Software installieren, die einen USB-Port simuliert und den
Datenverkehr übers Netzwerk zu dem USB-Server leitet.

Das nutzt mir nichts, da der Host, an dem das USB-Gerät eingesteckt
werden soll, kein PC ist und ich dort keine Software installieren kann.


Dann gibt es USB-over-Ethernet-Verlängerungen, für die man keinen
Treiber braucht, die nutzen aber nur das Kabel als
Verlängerungsmöglichkeit - heißt, man braucht ein extra Netzwerkkabel
Punkt-zu-Punkt.


Ich habe keine Hardware gefunden, die keinen Treiber braucht, aber ganz
normal ins Netzwerk eingehängt werden kann.
Also:
Gerät 1: USB-Stecker auf Netzwerk
Gerät 2: Netzwerk auf USB-Buchse

Wäre ja ok, wenn man die vorher am PC konfigurieren müßte (oder über ein
Webinterface o.ä.) aber wenn die beide verheiratet sind, sollten sie
ohne extra Software den USB-Verkehr über das Netzwerk verteilen.

Gruß,
Martin

Herrand Petrowitsch

unread,
Nov 24, 2020, 12:51:04 PM11/24/20
to
Martin Eckel schrieb:

> ich möchte einen USB-Anschluß über das Netzwerk "verlegen".

Teile zu dem ominoesen "Netzwerk" bitte zunaechst folgendes exakt mit:

- Beteiligte Server (incl. Art des Netzwerks, verwendete OS, ...)
- Nachgelagerte Clients (welches OS, wie angebunden?)
- etc.

> Es gibt da USB-Server, die man ins Netzwerk hängt, auf dem PC muß man
> dann eine Software installieren, die einen USB-Port simuliert und den
> Datenverkehr übers Netzwerk zu dem USB-Server leitet.
>
> Das nutzt mir nichts, da der Host, an dem das USB-Gerät eingesteckt
> werden soll, kein PC ist und ich dort keine Software installieren kann.

Was ist mit "da der Host ... kein PC ist" genau gemeint?

> [...]

BTW befindet sich dein hier verwendetes Windows 7

| User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1;

seit bald einem Jahr out of maintenance, du solltest es nicht weiter
verwenden (es sei denn, du verfuegtest ueber eine ESU-faehige
Lizenzierung, siehe auch
<https://techcommunity.microsoft.com/t5/windows-it-pro-blog/year-two-extended-security-updates-for-windows-7-and-windows/ba-p/1872910>).

Gruss Herrand
--
Emails an die angegebene Adresse werden gelegentlich sogar gelesen.

Martin Eckel

unread,
Nov 24, 2020, 2:18:07 PM11/24/20
to
Am 24.11.2020 um 18:51 schrieb Herrand Petrowitsch:
> Teile zu dem ominoesen "Netzwerk" bitte zunaechst folgendes exakt mit:
>
> - Beteiligte Server (incl. Art des Netzwerks, verwendete OS, ...)
> - Nachgelagerte Clients (welches OS, wie angebunden?)
> - etc.
>
> [...]
>
> Was ist mit "da der Host ... kein PC ist" genau gemeint?


Das ist doch Banane. Ich will quasi sowas:
https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM/
aber halt so, daß der USB-Datenstrom wirklich durch das Netzwerk fließt
und nicht wie hier, daß man ein Netzwerkkabel nur als Verlängerung benutzt.

Aber wenn Du es genau wissen willst:

Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.
Nein, die Box ins Dachgeschoss zu bringen ist keine Option, da sie auch
VDSL macht.

> BTW befindet sich dein hier verwendetes Windows 7
>
> | User-Agent: Mozilla/5.0 (Windows NT 6.1;
>
> seit bald einem Jahr out of maintenance, du solltest es nicht weiter
> verwenden (es sei denn, du verfuegtest ueber eine ESU-faehige
> Lizenzierung, siehe auch
> <https://techcommunity.microsoft.com/t5/windows-it-pro-blog/year-two-extended-security-updates-for-windows-7-and-windows/ba-p/1872910>).

Was mich schon ewig interessiert: Warum macht Windows 7 dann eigentlich
immer noch ständige Updates?

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 24, 2020, 2:31:30 PM11/24/20
to
On 11/24/20 8:18 PM, Martin Eckel wrote:
> Am 24.11.2020 um 18:51 schrieb Herrand Petrowitsch:
>> Teile zu dem ominoesen "Netzwerk" bitte zunaechst folgendes exakt mit:
>>
>> - Beteiligte Server (incl. Art des Netzwerks, verwendete OS, ...)
>> - Nachgelagerte Clients (welches OS, wie angebunden?)
>> - etc.
>>
>> [...]
>>
>> Was ist mit "da der Host ... kein PC ist" genau gemeint?
>
>
> Das ist doch Banane. Ich will quasi sowas:
> https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM/
> aber halt so, daß der USB-Datenstrom wirklich durch das Netzwerk fließt
> und nicht wie hier, daß man ein Netzwerkkabel nur als Verlängerung benutzt.

So etwas ist mir nicht bekannt.


> Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
> Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
> besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.
> Nein, die Box ins Dachgeschoss zu bringen ist keine Option, da sie auch
> VDSL macht.

Wäre es nicht möglich das VSDL bis unters Dach zu verlängern?

Gerrit

Jörg Tewes

unread,
Nov 24, 2020, 2:43:08 PM11/24/20
to
Martin Eckel schrieb:

> Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
> Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
> besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.

Das wird nicht funktionieren. Da wird nicht nur einfach USB gemacht,
sondern die Fritzbox hat einen Treiber für den LTE Stick. Der wird da
irgendwie als "Modem" eingebunden.

> Nein, die Box ins Dachgeschoss zu bringen ist keine Option, da sie auch
> VDSL macht.

Dann müßtest du VDSL verlängern. Das sollte kein Problem sein.


Bye Jörg

--
"Das Böse triumphiert allein dadurch, daß gute Menschen nichts
unternehmen."
(Edmund Burke)

Andreas Bockelmann

unread,
Nov 24, 2020, 2:44:02 PM11/24/20
to
Martin Eckel schrieb:
> Am 24.11.2020 um 18:51 schrieb Herrand Petrowitsch:
>> Teile zu dem ominoesen "Netzwerk" bitte zunaechst folgendes exakt mit:
>>
>> - Beteiligte Server (incl. Art des Netzwerks, verwendete OS, ...)
>> - Nachgelagerte Clients (welches OS, wie angebunden?)
>> - etc.
>>
>> [...]
>>
>> Was ist mit "da der Host ... kein PC ist" genau gemeint?
>
>
> Das ist doch Banane. Ich will quasi sowas:
> https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM/
> aber halt so, daß der USB-Datenstrom wirklich durch das Netzwerk fließt und
> nicht wie hier, daß man ein Netzwerkkabel nur als Verlängerung benutzt.

Vergiss es. Das Teil nutzt nur ein Cat5 KAbel als Medium, das hat mit
Ethernet nichts zu tun.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Tim Ritberg

unread,
Nov 24, 2020, 3:09:15 PM11/24/20
to
Am 24.11.20 um 20:18 schrieb Martin Eckel:

> Das ist doch Banane. Ich will quasi sowas:
> https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM/
> aber halt so, daß der USB-Datenstrom wirklich durch das Netzwerk fließt
> und nicht wie hier, daß man ein Netzwerkkabel nur als Verlängerung benutzt.
>
https://www.heise.de/select/ix/2016/2/1454730392228766
Also sowas?

Tim



Martin Eckel

unread,
Nov 24, 2020, 3:18:06 PM11/24/20
to
Am 24.11.2020 um 20:39 schrieb Andreas Bockelmann:
> Vergiss es. Das Teil nutzt nur ein Cat5 KAbel als Medium, das hat mit
> Ethernet nichts zu tun.

GENAU das habe ich doch geschrieben. Sonst bräuchte ich ja auch nichts
suchen.

Martin Eckel

unread,
Nov 24, 2020, 3:21:28 PM11/24/20
to
Am 24.11.2020 um 20:43 schrieb Jörg Tewes:
> Das wird nicht funktionieren. Da wird nicht nur einfach USB gemacht,
> sondern die Fritzbox hat einen Treiber für den LTE Stick. Der wird da
> irgendwie als "Modem" eingebunden.

Ja sicher. Aber was spricht dagegen, USB over IP zu machen. Gibt es ja
auch, aber auf PC Seite mit einer Software, welche dem PC einen
virtuellen USB-Port spendiert und dann die Daten über Netzwerk an den
USB-Server weiterleitet.
Das was der PC mit der Software kann, könnte doch auch ein kleines
Kästchen machen, welches einen USB Stecker hat.

> Dann müßtest du VDSL verlängern. Das sollte kein Problem sein.

1. Muß ich dafür wieder ein extra Kabel verlegen. Dann kann ich auch ein
extra CAT7 legen, um mit dem genannten Adapter den USB-Port zu
verlängern. Aber leider ist mein Leerrohr nicht dick genug...

2. Verlängere ich VDSL ungerne bei 450 Metern zum MSAN.

Martin Eckel

unread,
Nov 24, 2020, 3:25:14 PM11/24/20
to
Am 24.11.2020 um 21:09 schrieb Tim Ritberg:
> https://www.heise.de/select/ix/2016/2/1454730392228766
> Also sowas?

Ja, so was in der Art hab ich auf Arbeit. Schimpft sich
USB-Druckerserver, kann aber auch einen USB-Port im Netzwerk verteilen.
Da hängt ein USB-Scanner dran und das funktioniert auch problemlos.

Nur ist leider das Teil, was man in den USB-Port am PC steckt halt nicht
existent, sondern auf dem PC läuft eine Software, die einen virtuellen
USB-Port erzeugt, welcher über das Netzwerk an den USB-Druckerserver
weitergeleitet wird.

Also im Prinzip genau so was, aber halt auf USB-Host-Seite nicht
softwarebasiert, sondern ein kleines Kästchen mit USB-Stecker und
Firmware drin, damit ich das auch in die Fritzbox stecken kann.

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 24, 2020, 3:30:45 PM11/24/20
to
Für VDSL reichen 2 Einzeladern, gerne auch etwas verdrillt. Die solltest
du da noch mit reinbekommen.


> 2. Verlängere ich VDSL ungerne bei 450 Metern zum MSAN.

Dann sollten 10 oder 15 m mehr auch nichts machen.

Gerrit


Gerald E:scher

unread,
Nov 24, 2020, 3:34:03 PM11/24/20
to
Tim Ritberg schrieb am 24/11/2020 21:09:

> Am 24.11.20 um 20:18 schrieb Martin Eckel:
>
>> Das ist doch Banane.

Nein, ist nicht Banane. Weil es andere, bessere Lösungen gibt, als einen
USB-Anschluss zu verlängern.

>> Ich will quasi sowas:
>> https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM/
>> aber halt so, daß der USB-Datenstrom wirklich durch das Netzwerk fließt
>> und nicht wie hier, daß man ein Netzwerkkabel nur als Verlängerung benutzt.
>>
> https://www.heise.de/select/ix/2016/2/1454730392228766
> Also sowas?

USB over IP scheitert vermutlich daran, dass sich auf der Fritzbox der
nötige VHCI-Treiber nicht oder nur sehr aufwändig[1] installieren lässt.


[1] Läuft auf Fritzboxen nicht Linux? Eigenen Kernel kompilieren ;-)

--
Gerald

Jörg Tewes

unread,
Nov 24, 2020, 3:54:11 PM11/24/20
to
Martin Eckel schrieb:
> Am 24.11.2020 um 20:43 schrieb Jörg Tewes:
>> Das wird nicht funktionieren. Da wird nicht nur einfach USB
>> gemacht, sondern die Fritzbox hat einen Treiber für den LTE
>> Stick. Der wird da irgendwie als "Modem" eingebunden.
>
> Ja sicher. Aber was spricht dagegen, USB over IP zu machen.

USB over IP ginge vielleicht noch, aber LTE over USB over IP wird eher
schwierig. Ich würde unmöglich vermuten.

> Gibt es ja auch, aber auf PC Seite mit einer Software, welche dem
> PC einen virtuellen USB-Port spendiert und dann die Daten über
> Netzwerk an den USB-Server weiterleitet.

Ja die Daten, aber nicht das LTE Protokoll. Wenn es nur die Daten der
Mobilfunkverbindung wären, dann vielleicht aber das LTE Protokoll eher
nicht. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren. Kannst ja
hier Laut geben falls du was entsprechendes findest.

> Das was der PC mit der Software kann, könnte doch auch ein kleines
> Kästchen machen, welches einen USB Stecker hat.

Das kleine Kästchen müßte dann aber ein kleiner PC sein.

>> Dann müßtest du VDSL verlängern. Das sollte kein Problem sein.

> 1. Muß ich dafür wieder ein extra Kabel verlegen. Dann kann ich
> auch ein extra CAT7 legen, um mit dem genannten Adapter den
> USB-Port zu verlängern. Aber leider ist mein Leerrohr nicht dick
> genug...

Für VDSL brauchst du kein CAT7 Kabel. Das ist vom MSAN zu dir auch nur
Klingeldraht.

> 2. Verlängere ich VDSL ungerne bei 450 Metern zum MSAN.

Wie viel bekommst du denn? Ist es schon knapp oder noch Luft da?


Bye Jörg

--
"I am the right hand of vengeance. And the boot that is gonna kick
your sorry ass all the way back to earth. I'm death incarnate and
the last living thingthat you are ever going to see. God sent me!!"
(Ivanova in "Between the Darkness and the Light")

Thomas Einzel

unread,
Nov 24, 2020, 4:02:27 PM11/24/20
to
Am 24.11.2020 um 18:08 schrieb Martin Eckel:
...
> ich möchte einen USB-Anschluß über das Netzwerk "verlegen".
...
> Ich habe keine Hardware gefunden, die keinen Treiber braucht, aber ganz
> normal ins Netzwerk eingehängt werden kann.
> Also:
> Gerät 1: USB-Stecker auf Netzwerk
> Gerät 2: Netzwerk auf USB-Buchse

ich kenne folgendes Produkt nicht selbst, schau bitte ob das für dich
passen könnte:
http://www.icron.com/products/icron-brand/usb-extenders/lan/usb-2-0-ranger-2304ge-lan/

--
Thomas

Arno Welzel

unread,
Nov 24, 2020, 8:23:00 PM11/24/20
to
Martin Eckel:

[...]
> Dann gibt es USB-over-Ethernet-Verlängerungen, für die man keinen
> Treiber braucht, die nutzen aber nur das Kabel als
> Verlängerungsmöglichkeit - heißt, man braucht ein extra Netzwerkkabel
> Punkt-zu-Punkt.

Ja, anders geht es nicht, wenn es ohne Software gehen soll. Dann werden
über das Kabel auch nicht mehr Ethernet-Pakete geschickt, sondern das
Netzwerkkabel nur eine USB-Verbindung.

> Ich habe keine Hardware gefunden, die keinen Treiber braucht, aber ganz
> normal ins Netzwerk eingehängt werden kann.

Weil das technisch nicht so einfach geht und dort, wo sowas gebraucht
wird, fast immer ein Computer als Host benutzt wird, auf dem man auch
Software installieren kann.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Arno Welzel

unread,
Nov 24, 2020, 8:27:33 PM11/24/20
to
Martin Eckel:

[...]
> Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
> Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
> besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.

Das ist vermutlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Ich kenne keine
Lösungen, die USB über Ethernet bieten, ohne dass man dafür Software auf
dem Host braucht.

Dein Szenario ist halt eine echte Sonderlösung, die vermutlich außer Dir
praktisch niemand braucht. Entsprechend gibt es dafür eben kein fertiges
Produkt.

Arno Welzel

unread,
Nov 24, 2020, 8:29:05 PM11/24/20
to
Martin Eckel:

> Am 24.11.2020 um 20:43 schrieb Jörg Tewes:
>> Das wird nicht funktionieren. Da wird nicht nur einfach USB gemacht,
>> sondern die Fritzbox hat einen Treiber für den LTE Stick. Der wird da
>> irgendwie als "Modem" eingebunden.
>
> Ja sicher. Aber was spricht dagegen, USB over IP zu machen. Gibt es ja
> auch, aber auf PC Seite mit einer Software, welche dem PC einen
> virtuellen USB-Port spendiert und dann die Daten über Netzwerk an den
> USB-Server weiterleitet.
> Das was der PC mit der Software kann, könnte doch auch ein kleines
> Kästchen machen, welches einen USB Stecker hat.

In dem "kleinen Kästchen" müsste halt auch ein Computer drin sein, der
das tut, was sonst auf dem normalen PC passiert - und das an beiden Enden.

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 25, 2020, 1:03:56 AM11/25/20
to
Das könnte funktionieren. Es gibt auch noch die Version mit nur einem
USB-Port.

Gerrit

Marc Haber

unread,
Nov 25, 2020, 1:48:48 AM11/25/20
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>Martin Eckel:
>> Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
>> Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
>> besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.
>
>Das ist vermutlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Ich kenne keine
>Lösungen, die USB über Ethernet bieten, ohne dass man dafür Software auf
>dem Host braucht.

Es gibt auch Adapter, die USB über eine Netzwerkverkabelung
transportieren. Das ist dann halt eine elektrische Lösung, da wird
weder Ethernet noch IP gesprochen und die Leitung muss galvanisch
durchgepatcht sein, da darf also kein Switch o.ä. drin sein.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 2:38:02 AM11/25/20
to
Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
> ich möchte einen USB-Anschluß über das Netzwerk "verlegen".

[Die kurze Antwort: Was du willst ist vermutlich nicht realisierbar
Details unten]

> Es gibt da USB-Server, die man ins Netzwerk hängt, auf dem PC muß man
> dann eine Software installieren, die einen USB-Port simuliert und den
> Datenverkehr übers Netzwerk zu dem USB-Server leitet.

Ja, auch das gibt es in verschiedenen Varianten.

> Das nutzt mir nichts, da der Host, an dem das USB-Gerät eingesteckt
> werden soll, kein PC ist und ich dort keine Software installieren kann.

Aber was "der Host" genau ist (Autoradio, Kamera ...) verrätst du
uns nicht.

> Dann gibt es USB-over-Ethernet-Verlängerungen, für die man keinen
> Treiber braucht, die nutzen aber nur das Kabel als
> Verlängerungsmöglichkeit - heißt, man braucht ein extra Netzwerkkabel
> Punkt-zu-Punkt.

Ja, das sind einfache Steckadapter, aber man braucht dafür an beiden
Seiten USB als ob man direkt anstecken würde. Das ist einfach wie
ein längeres USB-Kabel, d.h. man kann da auch gleich ein USB-Kabel
verlegen.

> Ich habe keine Hardware gefunden, die keinen Treiber braucht, aber ganz
> normal ins Netzwerk eingehängt werden kann.

Es gibt keine USB-Hardware "ohne Treiber".

Was du *vermutlich* meinst ist eine USB-Hardware die den gleichen
Treiber wie dein geheimgehaltenes Gerät verwendet, welcher das
auch immer ist.

> Also:
> Gerät 1: USB-Stecker auf Netzwerk
> Gerät 2: Netzwerk auf USB-Buchse
>
> Wäre ja ok, wenn man die vorher am PC konfigurieren müßte (oder über ein
> Webinterface o.ä.) aber wenn die beide verheiratet sind, sollten sie
> ohne extra Software den USB-Verkehr über das Netzwerk verteilen.

So allgemein wird das nicht gehen. Eventuell geht es für ein
Konkretes Gerät mit einem bestimmten USB-Gerätetyp (z.B. seriell).

Du gibst leider sehr wenig Informationen. Mit den paar Informationen
die du geliefert hast ist die Antwort: Nein, geht nicht.
Eventuell, wenn es sich um irgendeinen speziellen Gerätetyp handelt
(z.B. Drucker) so geht es vielleicht doch.

/ralph
>
> Gruß,
> Martin
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 2:39:52 AM11/25/20
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Es gibt auch Adapter, die USB über eine Netzwerkverkabelung
> transportieren. Das ist dann halt eine elektrische Lösung, da wird
> weder Ethernet noch IP gesprochen und die Leitung muss galvanisch
> durchgepatcht sein, da darf also kein Switch o.ä. drin sein.

Hat vor allem auch im wesentlichen die Längenbeschränkungen
eines USB-Kabels.

/ralph

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 2:45:02 AM11/25/20
to
Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
> Der USB-Host ist eine Fritzbox, der USB-Client ein 4G-Stick. Die
> Fritzbox ist im Erdgeschoss, der Stick soll ins Dachgeschoss zwecks
> besserem Empfang und das möglichst, ohne ein neues Kabel zu verlegen.
> Nein, die Box ins Dachgeschoss zu bringen ist keine Option, da sie auch
> VDSL macht.

Falscher Ansatz!

VDSL ist viel leichter über ein CAT-irgendwas Kabel zu bringen
als USB. VDSL ist für kilometerlange Distanzen gemacht, da kann
man auch die paar Meter in den Dachboden noch verschmerzen.

Also die Fritzbox doch auf den Dachboden und einfach
VDSL verlängern.

Andere Lösungsmöglichkeiten:
Antennenkabel für den 4G-Stick auf den Dachboden
(halte ich für weniger sinnvoll als Fritzbox auf den Dachboden)

Oder:
Netzwerkfähigen 4G-Router kaufen und mit der Fritzbox über
Netzwerk verbinden.

USB auf den Dachboden zu bringen wird so umständlich und/oder
problematisch und teuer, daß jede der obigen Lösungen
sinnvoller ist.

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 2:46:57 AM11/25/20
to
Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
> 1. Muß ich dafür wieder ein extra Kabel verlegen.

Wenn du es "übers Netzwerk" machen möchtest, wie willst
du es sonst machen?

VDSL braucht sicher nicht Cat7, da reicht Cat5 dicke.

> 2. Verlängere ich VDSL ungerne bei 450 Metern zum MSAN.

Lieber VDSL um 20 Meter verlängern als USB.

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 2:47:57 AM11/25/20
to
Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
> Nur ist leider das Teil, was man in den USB-Port am PC steckt halt nicht
> existent, sondern auf dem PC läuft eine Software, die einen virtuellen
> USB-Port erzeugt, welcher über das Netzwerk an den USB-Druckerserver
> weitergeleitet wird.

Ja, ist so. USB ist ein komplizierter Protokollstack.

> Also im Prinzip genau so was, aber halt auf USB-Host-Seite nicht
> softwarebasiert, sondern ein kleines Kästchen mit USB-Stecker und
> Firmware drin, damit ich das auch in die Fritzbox stecken kann.

Gibt es nicht.

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 25, 2020, 2:52:01 AM11/25/20
to
On 11/25/20 8:47 AM, Ralph Aichinger wrote:
> Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
>> Nur ist leider das Teil, was man in den USB-Port am PC steckt halt nicht
>> existent, sondern auf dem PC läuft eine Software, die einen virtuellen
>> USB-Port erzeugt, welcher über das Netzwerk an den USB-Druckerserver
>> weitergeleitet wird.
>
> Ja, ist so. USB ist ein komplizierter Protokollstack.
>
>> Also im Prinzip genau so was, aber halt auf USB-Host-Seite nicht
>> softwarebasiert, sondern ein kleines Kästchen mit USB-Stecker und
>> Firmware drin, damit ich das auch in die Fritzbox stecken kann.
>
> Gibt es nicht.

Anscheinen schon... Thomas Einzel hatte das gefunden:

http://www.icron.com/products/icron-brand/usb-extenders/lan/usb-2-0-ranger-2304ge-lan/

Der Preis dürfte entsprechend sein.

Gerrit


Martin Eckel

unread,
Nov 25, 2020, 2:59:18 AM11/25/20
to
Am 24.11.2020 um 22:02 schrieb Thomas Einzel:
> ich kenne folgendes Produkt nicht selbst, schau bitte ob das für dich
> passen könnte:
> http://www.icron.com/products/icron-brand/usb-extenders/lan/usb-2-0-ranger-2304ge-lan/

Das sieht passend aus. Der Preis ist natürlich auch außergewöhnlich... :-)

Martin Eckel

unread,
Nov 25, 2020, 3:08:19 AM11/25/20
to
Am 25.11.2020 um 08:45 schrieb Ralph Aichinger:
> VDSL ist viel leichter über ein CAT-irgendwas Kabel zu bringen
> als USB. VDSL ist für kilometerlange Distanzen gemacht, da kann
> man auch die paar Meter in den Dachboden noch verschmerzen.

Bei einer Leitungslänge von 450 Metern zum MSAN und der Hoffnung, daß
vielleicht irgendwann noch ne SuperVectoring-Karte in den MSAN gesteckt
wird, bin ich froh um jeden Meter weniger...

> Also die Fritzbox doch auf den Dachboden und einfach
> VDSL verlängern.

Dann brauch ich weitere Hardware um die WLAN-Abdeckung im Erdgeschoss zu
gewährleisten

> Andere Lösungsmöglichkeiten:
> Antennenkabel für den 4G-Stick auf den Dachboden
> (halte ich für weniger sinnvoll als Fritzbox auf den Dachboden)

Ob dann der Empfang besser ist als ganz ohne Antenne im Erdgeschoss?
Wären ja doch ein paar Meter Antennenkabel.

> Oder:
> Netzwerkfähigen 4G-Router kaufen und mit der Fritzbox über
> Netzwerk verbinden.

Kann man machen. Das schöne am 4G Stick direkt an der Fritzbox ist halt,
daß die Umschaltung automatisch geschieht, falls der DSL-Anschluß
gestört ist - und auch wieder zurück. Mit einem extra Router muß ich die
Fritzbox immer händisch umswitchen. Und wenn ich auf DSL zurückstelle,
muß man die Zugangsdaten neu eingeben (oder eine Sicherung der Settings
einspielen). Außerdem gibt es keine Möglichkeit an der Fritzbox zu
erkennen, daß DSL wieder da ist, wenn man den Zugang auf LAN umgestellt
hat. Unpraktisch.

> USB auf den Dachboden zu bringen wird so umständlich und/oder
> problematisch und teuer, daß jede der obigen Lösungen
> sinnvoller ist.

Jein. Es hat alles seine Vor- und Nachteile.

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 25, 2020, 3:29:25 AM11/25/20
to
On 11/25/20 9:08 AM, Martin Eckel wrote:
> Am 25.11.2020 um 08:45 schrieb Ralph Aichinger:
>> VDSL ist viel leichter über ein CAT-irgendwas Kabel zu bringen
>> als USB. VDSL ist für kilometerlange Distanzen gemacht, da kann
>> man auch die paar Meter in den Dachboden noch verschmerzen.
>
> Bei einer Leitungslänge von 450 Metern zum MSAN und der Hoffnung, daß
> vielleicht irgendwann noch ne SuperVectoring-Karte in den MSAN gesteckt
> wird, bin ich froh um jeden Meter weniger...
>
>> Also die Fritzbox doch auf den Dachboden und einfach
>> VDSL verlängern.
>
> Dann brauch ich weitere Hardware um die WLAN-Abdeckung im Erdgeschoss zu
> gewährleisten
>
>> Andere Lösungsmöglichkeiten:
>> Antennenkabel für den 4G-Stick auf den Dachboden
>> (halte ich für weniger sinnvoll als Fritzbox auf den Dachboden)
>
> Ob dann der Empfang besser ist als ganz ohne Antenne im Erdgeschoss?
> Wären ja doch ein paar Meter Antennenkabel.

Wie gut ist denn der Empfang im Erdgeschoss? Direkt an der Fritzbox
könnte man mit einer USB-Verlängerung noch ein bisschen optimieren.

Gerrit

Martin Eckel

unread,
Nov 25, 2020, 3:41:15 AM11/25/20
to
Am 25.11.2020 um 09:29 schrieb Gerrit Heitsch:
> Wie gut ist denn der Empfang im Erdgeschoss? Direkt an der Fritzbox
> könnte man mit einer USB-Verlängerung noch ein bisschen optimieren.

Das hab ich schon gemacht. Ist ganz brauchbar, wenn mein DSL nicht
funktioniert, aber wenigstens der 4G Mast im nächsten Dorf.

Die letzten beiden Tage war hier Internet Totalausfall, inkl. 4G Mast im
nächsten Dorf. Da war auch mit Standard-USB-Verlängerung nix zu wollen.

Mein kleiner 4G Router hatte an der anderen Seite des Hauses am Fenster
wenigstens etwas 4G von irgendeinem anderen Mast. Ich hab die Fritzbox
dann über WLAN sich mit dem 4G Router verbinden lassen und hatte dann
wenigstens wieder 5MBit/s - besser als nix.

Nur in dieser Betriebsart zeigt die Fritzbox halt auch nicht an, ob DSL
wieder funktioniert und beim zurückswitchen muß man die
Telekom-Zugangsdaten neu eingeben. Blöd sowas.

Da ist die automatische Umschaltung auf den 4G-USB-Stick schon praktischer.

Marc Haber

unread,
Nov 25, 2020, 4:19:40 AM11/25/20
to
Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>> Es gibt auch Adapter, die USB über eine Netzwerkverkabelung
>> transportieren. Das ist dann halt eine elektrische Lösung, da wird
>> weder Ethernet noch IP gesprochen und die Leitung muss galvanisch
>> durchgepatcht sein, da darf also kein Switch o.ä. drin sein.
>
>Hat vor allem auch im wesentlichen die Längenbeschränkungen
>eines USB-Kabels.

Wenn ein USB-Kabel 60 Meter lang sein darf ohne aktive Komponenten
mittendrin, ja.

https://www.amazon.de/dp/B001TOG6MM

Gerald E:scher

unread,
Nov 25, 2020, 5:36:05 AM11/25/20
to
Martin Eckel schrieb am 25/11/2020 09:08:

> Am 25.11.2020 um 08:45 schrieb Ralph Aichinger:
>
>> Oder:
>> Netzwerkfähigen 4G-Router kaufen und mit der Fritzbox über
>> Netzwerk verbinden.
>
> Kann man machen. Das schöne am 4G Stick direkt an der Fritzbox ist halt,
> daß die Umschaltung automatisch geschieht, falls der DSL-Anschluß
> gestört ist - und auch wieder zurück. Mit einem extra Router muß ich die
> Fritzbox immer händisch umswitchen.

Eine funktionierende Lösung wäre, die Fritzbox zum VDSL-Modem zu
degradieren oder komplett zu ersetzen und stattdessen einen WLAN-Router
von z.B. TP-Link zu nehmen, auf dem OpenWRT mit dem installierten Paket
mwan3 läuft:

"Hotplug script which makes configuration of multiple WAN interfaces
simple and manageable. With loadbalancing/failover support for up to
250 wan interfaces, connection tracking and an easy to manage traffic
ruleset."

Unter das Dach kommt ein weiterer, kleiner WLAN-Router mit
USB-Anschluss und ebenfalls mit OpenWRT (konfiguriert als Bridge
zwischen dem 4G-Steck und Ethernet). Verbunden wird der mit dem "großen"
WLAN-Router über das vorhandene Ehternet-Kabel und ein VLAN.
Solche WLAN-Router gibt es um wenig Geld von GL-iNet, OpenWRT ist sogar
vorinstalliert:
<https://www.amazon.de/GL-iNet-GL-MT300N-V2-Repeater-Performance-Compatible/dp/B073TSK26W/>

Zusammen kosten die beiden WLAN-Router weniger als irgendwelche
USB-Verlängerungen mit zweifelhafter Funktionsweise und etwas Zeit, um
sich mit OpenWRT und VLANs zu beschäftigen.

> Und wenn ich auf DSL zurückstelle,
> muß man die Zugangsdaten neu eingeben (oder eine Sicherung der Settings
> einspielen). Außerdem gibt es keine Möglichkeit an der Fritzbox zu
> erkennen, daß DSL wieder da ist, wenn man den Zugang auf LAN umgestellt
> hat. Unpraktisch.

mwan3 lässt sich beliebig konfigurieren von failover bis loadbalancing,
d.h. mehrere Internetverbindungen werden gleichzeitig verwendet.

--
Gerald

Jörg Tewes

unread,
Nov 25, 2020, 11:03:23 AM11/25/20
to
Gerrit Heitsch schrieb:
Über 300 Euro. Aber klar, da muß ja etwas in der Art PC drin sein.


Bye Jörg

--
"Why don't you eliminate the entire Narn homeworld while you're at
it?" "One thing at a time, Ambassador. One thing at a time."
(Londo and Morden, "Revelations")

Jörg Tewes

unread,
Nov 25, 2020, 11:11:25 AM11/25/20
to
Ralph Aichinger schrieb:

> Aber was "der Host" genau ist (Autoradio, Kamera ...) verrätst du
> uns nicht.

Doch hat er gemacht. Ca. 12 Stunden vor deinem Posting.

<1ufqrf9l1uhv263ke...@4ax.com>


Bye Jörg

--
"Der große Feind der Wahrheit ist sehr häufig nicht die Lüge - wohl
bedacht, erfunden und unehrlich - sondern der Mythos - hartnäckig,
überzeugend und unrealistisch."
(John F. Kennedy)

Ralph Aichinger

unread,
Nov 25, 2020, 11:39:32 AM11/25/20
to
Jörg Tewes <jogi...@gmx.net> wrote:
> Ralph Aichinger schrieb:
>
>> Aber was "der Host" genau ist (Autoradio, Kamera ...) verrätst du
>> uns nicht.
>
> Doch hat er gemacht. Ca. 12 Stunden vor deinem Posting.

Mein Newsserver hat Schluckauf gehabt. Wie ich das Posting
geschrieben hab, waren 2? Followups oder so da.

/ralph

Gerrit Heitsch

unread,
Nov 25, 2020, 11:55:34 AM11/25/20
to
On 11/25/20 5:03 PM, Jörg Tewes wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>> On 11/25/20 8:47 AM, Ralph Aichinger wrote:
>>> Martin Eckel <martin...@t-online.de> wrote:
>>>> Nur ist leider das Teil, was man in den USB-Port am PC steckt halt nicht
>>>> existent, sondern auf dem PC läuft eine Software, die einen virtuellen
>>>> USB-Port erzeugt, welcher über das Netzwerk an den USB-Druckerserver
>>>> weitergeleitet wird.
>>>
>>> Ja, ist so. USB ist ein komplizierter Protokollstack.
>>>
>>>> Also im Prinzip genau so was, aber halt auf USB-Host-Seite nicht
>>>> softwarebasiert, sondern ein kleines Kästchen mit USB-Stecker und
>>>> Firmware drin, damit ich das auch in die Fritzbox stecken kann.
>>>
>>> Gibt es nicht.
>>
>> Anscheinen schon... Thomas Einzel hatte das gefunden:
>>
>> http://www.icron.com/products/icron-brand/usb-extenders/lan/usb-2-0-ranger-2304ge-lan/
>>
>> Der Preis dürfte entsprechend sein.
>
> Über 300 Euro. Aber klar, da muß ja etwas in der Art PC drin sein.

Irgendein leistungsfähiger Microcontroller. Was muss er tun? Das
Datenpaket von USB in einen Ethernetframe verpacken und verschicken. Auf
der anderen Seite umgekehrt. Ich nehme an das geht ohne TCP/IP.

Gerrit



Arno Welzel

unread,
Dec 2, 2020, 9:59:47 AM12/2/20
to
Gerrit Heitsch:
Yep - 423,40 EUR:
<https://www.meilhaus.de/ranger-2304ge-lan.htm>

Arno Welzel

unread,
Dec 2, 2020, 10:00:34 AM12/2/20
to
Gerrit Heitsch:
Die Stückzahl macht's. Diese Geräte dürften kaum millionenfach
produziert werden.

Ralph Aichinger

unread,
Dec 2, 2020, 10:19:19 AM12/2/20
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
> Irgendein leistungsfähiger Microcontroller. Was muss er tun? Das
> Datenpaket von USB in einen Ethernetframe verpacken und verschicken. Auf
> der anderen Seite umgekehrt. Ich nehme an das geht ohne TCP/IP.

Naja, USB ist ziemlich komplex, da gibt es so Sachen wie isochrone
Transfers.

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 2, 2020, 12:59:14 PM12/2/20
to
On 12/2/20 4:19 PM, Ralph Aichinger wrote:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Irgendein leistungsfähiger Microcontroller. Was muss er tun? Das
>> Datenpaket von USB in einen Ethernetframe verpacken und verschicken. Auf
>> der anderen Seite umgekehrt. Ich nehme an das geht ohne TCP/IP.
>
> Naja, USB ist ziemlich komplex, da gibt es so Sachen wie isochrone
> Transfers.

Die könnten über Ethernet Ärger machen, wenn die Verzögerung zu groß
ist. Aber diese beiden Kästchen sollen doch nur ein verlängertes Kabel
darstellen. Demnach müsste der Controller auf beiden Seiten eigentlich
wirklich nur das via USB eingehende Datenpaket in den Ethernetframe
verpacken und möglichst schnell aufs Netz bringen. Das gleiche bei über
Ethernet eingehenden Paketen. OK, die Seite mit der Verbindung zum Host
muss natürlich warten bis der nach Daten fragt.

Gerrit



Ralph Aichinger

unread,
Dec 3, 2020, 3:08:03 AM12/3/20
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
> Die könnten über Ethernet Ärger machen, wenn die Verzögerung zu groß
> ist. Aber diese beiden Kästchen sollen doch nur ein verlängertes Kabel
> darstellen. Demnach müsste der Controller auf beiden Seiten eigentlich
> wirklich nur das via USB eingehende Datenpaket in den Ethernetframe
> verpacken und möglichst schnell aufs Netz bringen. Das gleiche bei über
> Ethernet eingehenden Paketen. OK, die Seite mit der Verbindung zum Host
> muss natürlich warten bis der nach Daten fragt.

Sagen wir so: Daß jede USB 1.1-Soundkarte an so einem Adapter problemlos
spielt, da würd ich nicht drauf wetten.

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 3, 2020, 3:12:50 AM12/3/20
to
On 12/3/20 9:08 AM, Ralph Aichinger wrote:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Die könnten über Ethernet Ärger machen, wenn die Verzögerung zu groß
>> ist. Aber diese beiden Kästchen sollen doch nur ein verlängertes Kabel
>> darstellen. Demnach müsste der Controller auf beiden Seiten eigentlich
>> wirklich nur das via USB eingehende Datenpaket in den Ethernetframe
>> verpacken und möglichst schnell aufs Netz bringen. Das gleiche bei über
>> Ethernet eingehenden Paketen. OK, die Seite mit der Verbindung zum Host
>> muss natürlich warten bis der nach Daten fragt.
>
> Sagen wir so: Daß jede USB 1.1-Soundkarte an so einem Adapter problemlos
> spielt, da würd ich nicht drauf wetten.

Ich auch nicht. Aber ich denke nicht, daß das eine Anwendung für diese
Kisten ist.

Gerrit


Marc Haber

unread,
Dec 3, 2020, 8:55:50 AM12/3/20
to
Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
Keramikabteilung komme.

Gerald E:scher

unread,
Dec 3, 2020, 2:35:52 PM12/3/20
to
Marc Haber schrieb am 3/12/2020 14:55:
>
> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
> Keramikabteilung komme.

Das Problem ließe sich wahrscheinlich auch mit einem
USB-Bluetooth-Dongle Klasse 1 mit theoretisch 100 m Reichweite anstatt
der üblichen Klasse 2 mit theoretisch 10 m Reichweite lösen.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Dec 3, 2020, 6:27:02 PM12/3/20
to
Ralph Aichinger schrieb am 2/12/2020 16:19:

> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Irgendein leistungsfähiger Microcontroller. Was muss er tun? Das
>> Datenpaket von USB in einen Ethernetframe verpacken und verschicken. Auf
>> der anderen Seite umgekehrt. Ich nehme an das geht ohne TCP/IP.
>
> Naja, USB ist ziemlich komplex, da gibt es so Sachen wie isochrone
> Transfers.

UMTS/LTE-USB-Sticks verwenden entweder ähnlich wie Telefonmodems aus
dem vorigen Jahrtausend PPP seriell über USB oder mit eingebautem
Router (z.B. Huawei HiLink) Ethernet über USB.
Beides verwendet mMn Interrupt-Transfer. Das Ganze nun wieder über
Ethernet zu tunneln würde wohl funktionieren, ist aber leicht pervers.

LTE-USB-Sticks gibt es auch mit eingebautem WLAN-Router. Diese per WLAN
mit einem unter OpenWRT laufenden WLAN-Router mit zusätzlichem
USB-WLAN-Stick zu verbinden, wäre trivial, scheint den OP aber eh nicht
zu interessieren.

--
Gerald

Marc Haber

unread,
Dec 4, 2020, 6:49:39 AM12/4/20
to
Und damit mutiert das Headset auch direkt zum Klasse-2-Device?

Sven Hartge

unread,
Dec 4, 2020, 7:24:31 AM12/4/20
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> "Gerald E:scher" <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:
>> Marc Haber schrieb am 3/12/2020 14:55:

>>> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
>>> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
>>> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
>>> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
>>> Keramikabteilung komme.

>> Das Problem ließe sich wahrscheinlich auch mit einem
>> USB-Bluetooth-Dongle Klasse 1 mit theoretisch 100 m Reichweite
>> anstatt der üblichen Klasse 2 mit theoretisch 10 m Reichweite lösen.

> Und damit mutiert das Headset auch direkt zum Klasse-2-Device?

Bei der Funkkommunikation hast du die unintuitive Eingeschaft des
Mediums, dass es (in der Regel) reicht, wenn *eine* Seite stark genug
sendet und empfindlich genug empfängt.

(Letzteres kann in Umgebungen mit hohem Grundrauschen natürlich
problematisch sein, irgendwann reicht der empfindlichste Empfänger nicht
mehr aus, um die Signale sauber zu trennen.)

S!

--
Sigmentation fault. Core dumped.

Marc Haber

unread,
Dec 4, 2020, 10:35:48 AM12/4/20
to
Und ein Klasse-1-Device hat auch eine entsprechend bessere
Empfangsantenne?

Grüße
Marc

Sven Hartge

unread,
Dec 4, 2020, 4:10:02 PM12/4/20
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>> "Gerald E:scher" <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:
>>>> Marc Haber schrieb am 3/12/2020 14:55:

>>>>> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle
>>>>> für mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der
>>>>> die Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem
>>>>> Bluetooth-Headset auch während eines Calls an die Kaffeemaschine
>>>>> bzw. in die Keramikabteilung komme.

>>>> Das Problem ließe sich wahrscheinlich auch mit einem
>>>> USB-Bluetooth-Dongle Klasse 1 mit theoretisch 100 m Reichweite
>>>> anstatt der üblichen Klasse 2 mit theoretisch 10 m Reichweite
>>>> lösen.

>>> Und damit mutiert das Headset auch direkt zum Klasse-2-Device?

>> Bei der Funkkommunikation hast du die unintuitive Eingeschaft des
>> Mediums, dass es (in der Regel) reicht, wenn *eine* Seite stark genug
>> sendet und empfindlich genug empfängt.

>> (Letzteres kann in Umgebungen mit hohem Grundrauschen natürlich
>> problematisch sein, irgendwann reicht der empfindlichste Empfänger
>> nicht mehr aus, um die Signale sauber zu trennen.)

> Und ein Klasse-1-Device hat auch eine entsprechend bessere
> Empfangsantenne?

Da kann ich keinen Kommentar zu abgeben, mangels direkter Erfahrung mit
Bluetoot.

Mein Kommentar beleuchetet lediglich die grundsätzliche Natur, dass man
i.d.R. nur eine Seite mit guter Antenne und Sender/Empfänger braucht,
wie z.B. bei Mobilfunkmasten deutlich dargestellt.

Gerald E:scher

unread,
Dec 4, 2020, 8:18:51 PM12/4/20
to
Marc Haber schrieb am 4/12/2020 16:35:

> Und ein Klasse-1-Device hat auch eine entsprechend bessere
> Empfangsantenne?

Bei meinem noch rumliegenden älteren Sitecom CN-502 ja, der hat eine
externe Antenne. Im Gegensatz zum im Mac mini eingebauten
Bluetooth-Empfänger reicht der für Audioempfang in der gesamten Wohnung
und nicht nur bis nebenan ins Vorzimmer.
Wie es mit aktuellen Klasse 1 USB-Bluetooth-Dongle aussieht, weiß ich
nicht, das wirst du selbst ausprobieren müssen. Es war von mir auch nur
als Anregung gedacht, immerhin kostet so ein Dongle den Bruchteil
einer USB-over-Ethernet-Lösung.


--
Gerald

Arno Welzel

unread,
Dec 6, 2020, 12:52:30 PM12/6/20
to
Marc Haber:

> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
[...]
>> Ich auch nicht. Aber ich denke nicht, daß das eine Anwendung für diese
>> Kisten ist.
>
> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
> Keramikabteilung komme.

Für solche Fälle würde ich wohl eher WLAN und ein Smartphone nutzen.

Marc Haber

unread,
Dec 7, 2020, 11:38:25 AM12/7/20
to
Wenn der Kunde hinreichend unflexibel ist, kannst Du das vergessen.

Marc Haber

unread,
Dec 8, 2020, 5:15:10 AM12/8/20
to
"Gerald E:scher" <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:
Das habe ich jetzt für Euch ausprobiert. Gegenüber dem im Notebook
eingebauten Bluetooth-Interface gehen die Telko-Aussetzer mit dem
Class-1-Device nahezu an derselben Stelle los; die Kaffeemaschine ist
nach wie vor unerreichbar.

Sven Hartge

unread,
Dec 8, 2020, 12:55:20 PM12/8/20
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> "Gerald E:scher" <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> wrote:
>> Marc Haber schrieb am 3/12/2020 14:55:

>>> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
>>> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
>>> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
>>> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
>>> Keramikabteilung komme.
>>
>> Das Problem ließe sich wahrscheinlich auch mit einem
>> USB-Bluetooth-Dongle Klasse 1 mit theoretisch 100 m Reichweite
>> anstatt der üblichen Klasse 2 mit theoretisch 10 m Reichweite lösen.

> Das habe ich jetzt für Euch ausprobiert. Gegenüber dem im Notebook
> eingebauten Bluetooth-Interface gehen die Telko-Aussetzer mit dem
> Class-1-Device nahezu an derselben Stelle los; die Kaffeemaschine ist
> nach wie vor unerreichbar.

Interessant.

Ich frage mich, wie das Grundrauschen bei 2,4GHz bei dir aussieht.

Die Aussage "es reicht i.d.R. wenn nur eine Seite stärker sendet und
empfindlicher empfängt" gilt ja nur, wenn das Spektrum nicht komplett
dicht mit Fremd-Signalen ist.

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2020, 4:18:34 AM12/9/20
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>Ich frage mich, wie das Grundrauschen bei 2,4GHz bei dir aussieht.

Reihenhaussiedlung, etwa fünf WLANs sichtbar, mein eigenes WLAN mit
drei Accesspoints. Das Notebook mit dem Bluetooth-Interface steht im
Stahlbetonkeller, die Kaffeemaschine im Erdgeschoss. Die Idee war, das
Bluetooth-Interface mit Verlängerung näher an das Treppenhaus zu
bringen, damit nicht durch die Decke durchgefunkt werden muss.

Ich vermute, das Spektrum wird in Friedrichshain-Kreuzberg eine
Größenordnung voller sein.

Jens Nattbock

unread,
Dec 10, 2020, 7:34:17 PM12/10/20
to
Am 09.12.20 um 10:18 schrieb Marc Haber:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>> Ich frage mich, wie das Grundrauschen bei 2,4GHz bei dir aussieht.
>
> Reihenhaussiedlung, etwa fünf WLANs sichtbar, mein eigenes WLAN mit
> drei Accesspoints. Das Notebook mit dem Bluetooth-Interface steht im
> Stahlbetonkeller, die Kaffeemaschine im Erdgeschoss. Die Idee war, das
> Bluetooth-Interface mit Verlängerung näher an das Treppenhaus zu
> bringen, damit nicht durch die Decke durchgefunkt werden muss.

Wäre ein DECT Headset für den Zweck nicht eigentlich die bessere
Technik? Ich meine, DECT ist ja gerade für schnurlose Sprachübertragung
gemacht und zudem gibt es Repeater.
J

Arno Welzel

unread,
Dec 11, 2020, 1:01:27 AM12/11/20
to
Marc Haber:

> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>> Marc Haber:
>>
>>> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> [...]
>>>> Ich auch nicht. Aber ich denke nicht, daß das eine Anwendung für diese
>>>> Kisten ist.
>>>
>>> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
>>> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
>>> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
>>> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
>>> Keramikabteilung komme.
>>
>> Für solche Fälle würde ich wohl eher WLAN und ein Smartphone nutzen.
>
> Wenn der Kunde hinreichend unflexibel ist, kannst Du das vergessen.

Bist nicht Du selbst der Kunde? Bei welchen Kunden kann man denn Kabel
verlegen, um sein Headset besser nutzen zu können?

Marc Haber

unread,
Dec 11, 2020, 3:27:24 AM12/11/20
to
Nicht selten bekommt man als Freiberufler einen Rechner und einen
VPN-Zugang aufgedrückt, um in der Infrastruktur des Kunden zu
arbeiten, und die Konferenz-Infrastruktur ist nur mit diesem Gerät
nutzbar.

Grüße
Marc

Marc Haber

unread,
Dec 11, 2020, 3:27:59 AM12/11/20
to
Ich denke, Bluetooth wird dafür gerne genutzt, weil die meisten
Notebooks und Smartphones die dafür nötige Basis bereits eingebaut
haben.

Arno Welzel

unread,
Dec 11, 2020, 5:51:44 AM12/11/20
to
Marc Haber:

> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>> Marc Haber:
>>
>>> Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
>>>> Marc Haber:
[...]
>>>>> Ich hätte zum Beispiel gerne sowas, um den USB-Bluetooth-Dongle für
>>>>> mein Headset "unsichtbar" an eine Stelle zu verlegen, von der die
>>>>> Funksituation etwas besser ist, damit ich mit dem Bluetooth-Headset
>>>>> auch während eines Calls an die Kaffeemaschine bzw. in die
>>>>> Keramikabteilung komme.
>>>>
>>>> Für solche Fälle würde ich wohl eher WLAN und ein Smartphone nutzen.
>>>
>>> Wenn der Kunde hinreichend unflexibel ist, kannst Du das vergessen.
>>
>> Bist nicht Du selbst der Kunde? Bei welchen Kunden kann man denn Kabel
>> verlegen, um sein Headset besser nutzen zu können?
>
> Nicht selten bekommt man als Freiberufler einen Rechner und einen
> VPN-Zugang aufgedrückt, um in der Infrastruktur des Kunden zu
> arbeiten, und die Konferenz-Infrastruktur ist nur mit diesem Gerät
> nutzbar.

Und in wie weit ist dann *da* relevant, ob man Bluetooth-Dongles per
Kabel verlängern kann?

Marc Haber

unread,
Dec 11, 2020, 6:35:50 AM12/11/20
to
Das Kundennotebook steht vielleicht im Arbeitszimmer und hängt dort am
Netzwerkkabel. Und der Berater möchte villeicht während der Telko
einen Kaffee holen.

Aber wir drehen uns im Kreis.

Gerald E:scher

unread,
Dec 11, 2020, 9:29:35 AM12/11/20
to
Marc Haber schrieb am 9/12/2020 10:18:

> Das Notebook mit dem Bluetooth-Interface steht im
> Stahlbetonkeller, die Kaffeemaschine im Erdgeschoss.

Durch eine Stahlbetondecke hindurch habe ich mit meinem Klasse-1-Dongle
nicht ausprobiert. Ich käme damit aber im Gegensatz zum eingebauten
Bluetooth-Sender bis an meine Kaffeemaschine, sofern ich das wolllte,
wobei das Signal schräg durch vier Wände aus 10 cm massivem Gips
hindurch muss. Zwar habe ich versuchsweise kein Headset sondern einen
Bluetooth-Audio-Empfänger und Kopfhörer verwendet, aber das sollte
keinen nennenswerten Unterschied machen.

> Die Idee war, das
> Bluetooth-Interface mit Verlängerung näher an das Treppenhaus zu
> bringen, damit nicht durch die Decke durchgefunkt werden muss.

Ob dies prinzipiell funktioniert lässt sich ausprobieren, ein
Notebook ist ja hinreichend mobil.

--
Gerald

Martin Eckel

unread,
Apr 5, 2022, 3:56:34 AM4/5/22
to
Am 25.11.2020 um 08:59 schrieb Martin Eckel:
> Am 24.11.2020 um 22:02 schrieb Thomas Einzel:
>> ich kenne folgendes Produkt nicht selbst, schau bitte ob das für dich
>> passen könnte:
>> http://www.icron.com/products/icron-brand/usb-extenders/lan/usb-2-0-ranger-2304ge-lan/
>
>
> Das sieht passend aus. Der Preis ist natürlich auch außergewöhnlich... :-)

Ich hab so ein Ding jetzt mal für einen halbwegs akzeptablen Preis
gebraucht geschossen. Mal gucken ob das funktioniert :-)

Martin Eckel

unread,
Apr 22, 2022, 9:10:18 AM4/22/22
to
Am 05.04.2022 um 09:56 schrieb Martin Eckel:
> Ich hab so ein Ding jetzt mal für einen halbwegs akzeptablen Preis
> gebraucht geschossen. Mal gucken ob das funktioniert :-)

Funktioniert.

"Local Extender" in den USB-Port der Fritzbox und dort gleich in einen
Netzwerkport gesteckt.

"Remote Extender" irgendwo anders ins Haus-LAN gehängt.

Die Fritzbox erkennt einen USB-Hub. LTE Stick in den "Remote Extender"
gesteckt, wird erkannt, kann connecten und überträgt Traffic.

Arno Welzel

unread,
Apr 22, 2022, 12:41:14 PM4/22/22
to
Martin Eckel:
Nun ja - für über 400 EUR wäre es auch traurig, wenn das nicht
funktionieren würde.
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