On 8/10/20 12:09 PM, Arno Welzel wrote:
> Gerrit Heitsch:
>
>> On 8/9/20 11:11 PM, Arno Welzel wrote:
>>> Gerrit Heitsch:
>>>
>>>> On 8/9/20 12:51 AM, Arno Welzel wrote:
>>> [...]
>>>>> Ja, anacron ist auch im Spiel, was die Sache mit cron nicht einfacher
>>>>> macht, wann man einfach nur wissen will, welche zeitgesteuerten Prozesse
>>>>> systemweit und unabhängig vom User als nächstes zur Ausführung anstehen.
>>>>
>>>> Das ist bei systemd eher noch schwerer weil man da die ganze Sammlung
>>>> timer files durchsehen muss um sich ein Bild zu machen.
>>>
>>> Nein, wieso?
>>>
>>> systemctl list-timers
>>
>> Kommt nicht an 'crontab -l' ran.
>
> Das zeigt hier schonmal nicht an, was in /etc/crontab steht und auch
> nicht, was für andere User geplant ist, sondern nur für den User, der
> crontab -l aufruft.
Das ist auch korrekt so. Es geht einen normalen User nichts an was
andere User in ihrer crontab stehen haben.
>> In einen normalen, 80 Zeichen breiten Terminal wird die Ausgabs nicht
>> umgebrochen sondern abgeschnitten. Schonmal Mist.
>
> Deswegen kann man mit den Cursortasten scrollen, wie bei "less" üblich.
Man kann das bei 'less' tun, aber man muss nicht. Default ist Umbruch.
Kleiner, aber wichtiger Unterschied in der Benutzung.
> Wenn Du nur plain Text willst, egal ob das umgebrochen werden muss oder
> nicht:
>
> systemctl list-timers --no-pager
Das sollte der Default sein, wer einen Pager will kann ihn benutzen.
>> Dann listet er, auch wenn ich normaler User bin, Timer auf die dem
>> System, also root gehören. Auch das ist Mist, einen normalen User geht
>> das nichts an.
>
> Wieso soll der normale User nicht wissen dürfen, welche Kommandos
> demnächst ausgeführt werden? Er darf ja auch allerlei Dateien lesen, die
> nur root schreiben darf, auch /etc/crontab.
Geht ihn nichts an, ein normaler User darf viele Dinge nicht tun und
auch einige Dateien nicht lesen die root schreibt.
>> Ohne --all bekommst du inaktive nicht zu sehen.
>
> Dann schreibt man das halt dazu. Wo ist das Problem?
Das es schön wäre, wenn das der Default wäre?
>> Dann kommt noch dazu, daß ich der Output von 'crontab -l' eine
>> verwendbare contrab ist. Ich kann sie wieder einlesen. Gut für Backups
>> wenn mehrere Leute an den Einträgen rumfummeln.
>>
>> Ne du, das läuft unter 'verschlimmbessert'.
>
> Ja, wenn man nur crontab will, will man nur crontab. Da ist *alles*
> schlechter, egal welche technischen Verbesserungen das bieten könnte.
Nein, man könnte z.B., nur so angedacht... Die Ausgabe von systemctl
list-timers kompletter und wieder importierbar machen. So daß ich in der
Ausgabe wirklich ALLE Informationen über einen timer bekomme. Aktuell
kenne ich den Namen des Timers, habe aber keine Idee wozu der gut ist.
Meine crontabs haben Kommentare wenn es aus dem Aufruf nicht direkt
hervorgeht.
Paul Vixie hat bei der Programmierung von 'crond' und den
Supportprogrammen schon darüber nachgedacht wie das aussehen muss.
In manchen Details mögen die Timer besser sein, aber in der Gesamtheit
ist cron die bessere Lösung.
Ich hab auch eine Weile gebraucht bis ich systemd davon abhalten konnte
in meiner /etc/resolv.conf rumzuspielen. Auf einem System mit statischer
IP hat auch diese Datei statisch zu sein und die IP meines Nameservers
zu enthalten, nicht eine 127.x.y.z-Adresse.
Gerrit