eigentlich habe ich eine Software-Frage; falls jemand eine passendere Gruppe
vorschlagen kann, bitte gerne.
Ich suche nach einer einfachen Methode, mit der ich feststellen kann, welche
Adressen in meinem LAN vergeben bzw. frei sind. Konkret habe ich
Ethernet-Hardware und ein TCP-IP-Netz (192.168.1.*).
Ich habe nun versucht, mittels
ping 192.168.1.255 -b
von einem Laptop mit Linux (OpenSuse 11.0) und W-LAN-USB-Stick Antworten aus
dem Netz zu erhalten. Es antworten allerdings nur drei Geräte auf das PING,
es müssten aber ein paar mehr sein.
Außerdem verfüge ich noch über ein Programm mit dem Namen "MacPing 3.0", das
auf einem historischen Macintosh PB 1400c/166 unter Mac OS 7.6.1 läuft und
momentan acht aktive Geräte anzeigt, was im Augenblick etwa stimmen könnte.
Ich suche nun ein Programm, möglichst Open Source und unter Linux lauffähig,
mit dem ich ebenfalls *alle* Adressen halbwegs zuverlässig testen/erkennen
kann; PING alleine scheint das - so, wie ich es versucht habe - nicht zu
machen. Ich habe "Etherape" installiert, das mag aber nicht mit meinem
W-LAN-Stick.
Was gibt es da noch bzw. wonach muss ich suchen?
Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
--
Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten
und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen
Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott.
Erich Kästner, 23.02.1899 - 29.07.1974, dt. Schriftsteller
Ein System muss nicht auf derartige requests antworten.
--Frank Elsner
> Martin Gerhard wrote:
>> Ich habe nun versucht, mittels
>> ping 192.168.1.255 -b
>> von einem Laptop mit Linux (OpenSuse 11.0) und W-LAN-USB-Stick Antworten
>> aus dem Netz zu erhalten. Es antworten allerdings nur drei Geräte auf das
>> PING, es müssten aber ein paar mehr sein.
>
> Ein System muss nicht auf derartige requests antworten.
Habe ich bemerkt. Ich bin kein Spezialist für Netze, Googlen half nicht viel
und PING war dann das einzige, was mir am Ende einfiel.
Kennst Du eine Möglichkeit, die freien und die belegten IP-Adressen im
lokalen Netz herauszufinden?
Erstmal NEIN, aber ...
Definiere "belegt".
Vergeben im Sinne des DNS, oder "in Benutzung" im Sinne "da fließen Bits"?
--Frank Elsner
Letzteres.
>> Vergeben im Sinne des DNS, oder "in Benutzung" im Sinne "da fließen Bits"?
>Letzteres.
fping -g 192.168.1.0/24 -q ; arp -a| grep -v unvoll
Gruss, Holger
Klasse, Danke!
Du (giltbis30092008) meintest am 17.07.08:
> Ich suche nach einer einfachen Methode, mit der ich feststellen kann,
> welche Adressen in meinem LAN vergeben bzw. frei sind. Konkret habe
> ich Ethernet-Hardware und ein TCP-IP-Netz (192.168.1.*).
> Ich habe nun versucht, mittels
> ping 192.168.1.255 -b
> von einem Laptop mit Linux (OpenSuse 11.0) und W-LAN-USB-Stick
> Antworten aus dem Netz zu erhalten.
nmap 192.168.1.0/24
Viele Gruesse!
Helmut
> nmap 192.168.1.0/24
Aahja! Auch Dir vielen Dank! Das ist ja *sehr* einfach, wunderbar!
> Ein System muss nicht auf derartige requests antworten.
Aber auf ARP.
ping 192.168.1.1 && arp -a
Jens
--
sage@guug Berlin: http://www.guug.de/lokal/berlin/index.html
>
>
> nmap 192.168.1.0/24
Ich würde es mit
nmap -sP 192.168.1.0/24
machen, dann macht man keinen vollen Scan, sondern nur einen Ping an alle
erreichbaren. In der Standardeinstellung bricht nmap eh ab, wenn der Ping
nicht funktioniert.
Gruß
Tilman
--
Microsoft is not the answer -
Microsoft is the question.
The answer is NO!
Du (nnews) meintest am 17.07.08:
>>> Ich suche nach einer einfachen Methode, mit der ich feststellen
>>> kann, welche Adressen in meinem LAN vergeben bzw. frei sind.
>>> Konkret habe ich Ethernet-Hardware und ein TCP-IP-Netz
>>> (192.168.1.*).
>> nmap 192.168.1.0/24
> Ich würde es mit
> nmap -sP 192.168.1.0/24
> machen, dann macht man keinen vollen Scan, sondern nur einen Ping an
> alle erreichbaren. In der Standardeinstellung bricht nmap eh ab, wenn
> der Ping nicht funktioniert.
Zum Aussuchen - ich benutze den Befehl am ehesten dann, wenn ich
Printserver suche oder aber wissen will, welche Ports an den jeweiligen
Maschinen offen sind. Und dabei interessiert mich auch, ob bei
irgendeiner Maschine "ping" blockiert wird.
Sind also eher spezielle Probleme, nichts in der Art "alle mal melden!".
Viele Gruesse!
Helmut
ob das mit Linix tut, weiß ich nicht - unter Win XP tut das Ding super!
Gruß
Andreas
Könnte bei manchen System auch "incom" heißen.
--Frank Elsner
Folgende QBASIC-Zeilen helfen mir unter WindowsME und XP:
-----------------NETSUCHE.BAS-----------------------------------
CLS
PRINT "Netzwerk pingen + aktive IPs zeigen (WindowsME) Stopp = ESC"
FOR i = 1 TO 254
LOCATE , 1: PRINT "Ping: 192.168.0."; LTRIM$(STR$(i));
SHELL "ping -n 1 -w 16 192.168.0." + LTRIM$(STR$(i)) + " >~ping.tmp"
OPEN "~ping.tmp" FOR INPUT AS #1
zeilelesen:
IF EOF(1) = 0 THEN LINE INPUT #1, a$ ELSE GOTO ende
IF INSTR(a$, "Empfangen = 1") THEN PRINT " ...aktiv": GOTO ende
IF INKEY$ = CHR$(27) THEN END
GOTO zeilelesen
ende:
CLOSE #1
NEXT
END
SYSTEM
--------------------------------------------------------------
QBAISC ist auf manchen Windows-CDs irgendwo versteckt
zum manuellen Nachinstallieren.
W.
> von einem Laptop mit Linux (OpenSuse 11.0) und W-LAN-USB-Stick Antworten aus
> dem Netz zu erhalten. Es antworten allerdings nur drei Ger�te auf das PING,
> es m�ssten aber ein paar mehr sein.
Systeme mit aktiver Windows-Firewall antworten z.B. nicht auf Pings.
> Was gibt es da noch bzw. wonach muss ich suchen?
Falls Du an den/die Router rankommst: ARP-Cache auslesen. Geht z.B. mit
SNMP-Browsern.
--
CU Christoph Maercker.
> Martin Gerhard wrote:
>> Ich suche nach einer einfachen Methode, mit der ich feststellen kann,
>> welche Adressen in meinem LAN vergeben bzw. frei sind. Konkret habe ich
>> Ethernet-Hardware und ein TCP-IP-Netz (192.168.1.*).
>>
>> Ich habe nun versucht, mittels
>>
>> ping 192.168.1.255 -b
>
>> Was gibt es da noch bzw. wonach muss ich suchen?
>
> Falls Du an den/die Router rankommst: ARP-Cache auslesen. Geht z.B. mit
> SNMP-Browsern.
Ist eine Fritzbox, die mag nicht antworten. Macht aber auch nichts, ich habe
mich inzwischen in die Manpage von nmap einwenig eingelesen und bin der
Meinung, dass das für meinen Zweck völlig in Ordnung ist.
Nochmal vielen Dank für alle Antworten!
--
Der entscheidende Augenblick der menschlichen Entwicklung ist immerwährend.
Darum sind die revolutionären geistigen Bewegungen, welche alles Frühere
für nichtig erklären, im Recht, denn es ist noch nichts geschehen.
Franz Kafka
Du (giltbis30092008) meintest am 19.07.08:
>>> Ich habe nun versucht, mittels
>>>
>>> ping 192.168.1.255 -b
> Ist eine Fritzbox, die mag nicht antworten. Macht aber auch nichts,
Ja - die wird mit unsinnigen Vor-Einstellungen ausgeliefert, und diese
Voreinstellungen lassen sich nur mühsam abändern.
Einige Kollegen (die einen richtigen Server hinter dem Router betreiben,
der u.a. auch Firewall macht) haben die Fritz-Box durch einen
einfacheren Router ersetzt - der hat nachvollziehabr reagiert.
Viele Gruesse!
Helmut
> Einige Kollegen (die einen richtigen Server hinter dem Router betreiben,
> der u.a. auch Firewall macht) haben die Fritz-Box durch einen
> einfacheren Router ersetzt - der hat nachvollziehabr reagiert.
Ich hatte vorher einen Draytek-Router, der unter administrativen
Gesichtspunkten ziemlich gut war. Ich habe ihn im Büro gegen eine Fritz-Box
getauscht, weil die immerhin rudimentäres Traffic-Shaping beherrscht.
Situation mit dem Draytek-Router: Kollege schickt von seinem Rechner aus
eine Datei als E-Mail-Anhang ins Internet - alle anderen externen
Netzwerkverkehre stehen solange still, bis das erledigt ist.
Mit Fritz-Box: Kollege schickt von seinem Rechner aus eine Datei als
E-Mail-Anhang ins Internet - merkt man fast gar nicht.
Außerdem hat der Draytek nur einen 10-MBit-WAN-Anschluss. Der werkelt jetzt
bei mir zu Hause, da reicht das.