Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Fehler im Netzwerkkabel finden

1,639 views
Skip to first unread message

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 8:49:36 AM12/14/15
to
Hi Leute,

ich habe hier in der Wohnung hinter den Teppichleisten Netzwerkkabel
verlegt.
Ein Strang läuft Switch im Arbeitszimmer ins Wohnzimmer, der andere
parallel dazu ins Zimmer meines Sohnes (etwa die halbe Strecke).

Nun ist wohl eine Ader des Kabels zu meinem Sohn defekt.
Da es "Ader 7" ist und bisher dort nur ein 100MBit Switch angeschlossen
war, fiel das nicht auf.
Nun wollte ich einen Gigabitswitch anschließen, bekam aber ebenfalls nur
eine 100MBit Verbindung aufgebaut.

Ein Adern-Tester zeigte nun, das Ader 7 wohl unterbrochen ist.
Ich habe sowohl die Dose bei meinem Sohn, als auch hier am Switch neu
aufgelegt - ohne dass der Tester etwas anderes anzeigen würde.
Auch die Patchkabel habe ich durchgemessen - hier sind alle 8 Adern
verbunden.

Daraus folgt (für mich), dass das verlegte Kabel irgendwo eine
Unterbrechung haben muss.

Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
Defekt ist?

Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
fesstellen?

Ciao

dirk

Detlef Paschke

unread,
Dec 14, 2015, 9:24:20 AM12/14/15
to
Am 14.12.2015 um 14:49 schrieb Dirk Wagner:
> Hi Leute,

Hallo Dirk,

...
> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?
>
> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

einen Weg mit "Hausmitteln" sehe ich da nicht. Es gibt Profigeräte z.B.
von Fluke (habe ich selbst schon mit gearbeitet) die eine Unterbrechung
recht genau eingrenzen können aber das Geld dafür willst Du für eine
Leitung nicht ausgeben.
Ich sehe für Dich nur die Möglichkeiten, entweder mit 100Mbit leben oder
wohl sinnvoller ein neues Kabel (dann am besten komplett) einziehen.

> Ciao
>
> dirk

Viele Grüße
Detlef Paschke

--
registered Fli4l-User #00000209
Das "Zitat des Augenblicks" gibt es nur auf
http://www.schabau.goip.de

Tilmann Reh

unread,
Dec 14, 2015, 9:52:14 AM12/14/15
to
Dirk Wagner schrieb:

> Ein Adern-Tester zeigte nun, das Ader 7 wohl unterbrochen ist.
> Ich habe sowohl die Dose bei meinem Sohn, als auch hier am Switch neu
> aufgelegt - ohne dass der Tester etwas anderes anzeigen würde.

Hast Du auch die Dosen selbst mal nachgemessen? Nicht daß eine davon
kaputt ist (oder der entsprechende Kontaktdraht im RJ45 verbogen)...

> Daraus folgt (für mich), dass das verlegte Kabel irgendwo eine
> Unterbrechung haben muss.
>
> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?

Zunächst mal checken, ob tatsächlich die Leitung defekt ist: Ohmmeter
(oder Duspol) im Pieps-Modus auf der einen Seite an Ader 7 und 8 halten,
Sohn auf der anderen Seite rhythmisch Ader 7 und 8 der dortigen Dose
verbinden lassen.

> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

Falls es eine Unterbrechung gibt, kannst Du mit dem Durchgangspiepser
durchaus eingrenzen, in welchem Segment. Genauer aber nicht.

> Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
> fesstellen?

Per Software nein, über Signallaufzeit ja (TDR: Time Domain
Reflectometer). Ist für einmaligen Gebrauch aber etwas teuer, wie Detlef
schon schrieb.

Falls man die Ausrüstung hat, kann man sich mit einem schnellen
Impulsgenerator und einem hinreichend guten Oszilloskop behelfen und
damit wenigstens grob abschätzen, wo die Unterbrechung sein müßte.

Tilmann

Newdo

unread,
Dec 14, 2015, 9:56:02 AM12/14/15
to
Ein Kabelreflektometer wäre da das richtige Messgerät, per SW keine Chance.

Viel Erfolg - Newdo


Am 14.12.2015 um 14:49 schrieb Dirk Wagner:

Shinji Ikari

unread,
Dec 14, 2015, 10:23:10 AM12/14/15
to
Guten Tag

usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) schrieb

>Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
>Defekt ist?

Einige Intel-Netzwerkkarten bieten einen Kabeltest und sie koennen
auch ungefaer die Kabellaenge anzeigen. Ob sie bei unterbrochenen
Adern das auch anzeigen koennen, weiss ich nicht.

Kay Martinen

unread,
Dec 14, 2015, 10:44:06 AM12/14/15
to
Am 14.12.2015 um 14:49 schrieb Dirk Wagner:
> ich habe hier in der Wohnung hinter den Teppichleisten Netzwerkkabel
> verlegt.

Sind das flache, oder rundkabel? Mit Schirm, Folie, Geflecht?

> Da es "Ader 7" ist und bisher dort nur ein 100MBit Switch angeschlossen
> Nun wollte ich einen Gigabitswitch anschließen, bekam aber ebenfalls nur
> eine 100MBit Verbindung aufgebaut.
>
> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?

Mir fällt nur eine "Radikale" Möglichkeit ein, hochspannung auf das
freigeschaltete kabel geben und hören wo es knallt. Nicht für den
Hausgebrauch tauglich, denke ich. So, don't try this at home Kids!


> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

Und wie viele Meter sind es insgesamt? Wäre es nicht besser gleich das
ganze Kabel zu wechseln?


> Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
> fesstellen?

Die prowin-Software für Intel Pro1000 NICs bietet so was an. Aber wie
genau die ist kann ich dir nicht sagen. Auf meinem PC unter XP lief das
noch, seit der mit Win 7 läuft nicht mehr, und die ProWin64 bekommt nach
install auch nur einen 100MBit Link gebacken. YMMV aber ich würd nicht
drauf setzen das du damit arbeit sparst.

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Siegfried Schmidt

unread,
Dec 14, 2015, 10:51:53 AM12/14/15
to
Dirk Wagner schrieb:

> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?

Wenn ein schnelles Oszilloskop und ein Rechteckgenerator zu deinen
Hausmitteln gehören, kann man damit eine Messanordung zusammenbauen und
an einem anderen Stück Leitung kalibrieren.

> Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
> fesstellen?

Kabeltester mit einer derartigen Software sind meist recht teuer,
billiger gibts die Software in Switche. M.W. haben das z.B. alle D-link
DGS-1210-Modelle eine Kabeldiagnose eingebaut, die kann man schon für
unter 100 Eur bekommen.


Siegfried


--
Diese Nachricht kann zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten, diese sind
mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und basieren auf gegenwärtigen
Erwartungen. Die tatsächlichen Ereignisse können daher wesentlich von den
Darstellungen abweichen.

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 11:30:48 AM12/14/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> Und wie viele Meter sind es insgesamt? Wäre es nicht besser gleich das
> ganze Kabel zu wechseln?

Auf der einen Seite lässt sich das Kabel bis dorthin u.U. tauschen - auf
der anderen wird es SEHR problematisch...
DER WAF wäre auf alle Fälle gering ;-)


> Die prowin-Software für Intel Pro1000 NICs bietet so was an. Aber wie
> genau die ist kann ich dir nicht sagen. Auf meinem PC unter XP lief das
> noch, seit der mit Win 7 läuft nicht mehr, und die ProWin64 bekommt nach
> install auch nur einen 100MBit Link gebacken. YMMV aber ich würd nicht
> drauf setzen das du damit arbeit sparst.

Das WO wäre schon interessant.
Einen Rechner mit XP deswegen aufsetzen lohnt sich aber nicht.
Dann muss Sohnemann halt mit 100MBit leben - zumindest, bis zur nächsten
größeren Renovierung. Mit etwas Pech ist der dann aber schon ausgezogen
;-)

Ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 11:30:48 AM12/14/15
to
Tilmann Reh <usenet20...@autometer.de> wrote:

> Hast Du auch die Dosen selbst mal nachgemessen? Nicht daß eine davon
> kaputt ist (oder der entsprechende Kontaktdraht im RJ45 verbogen)...

Ja, ich hatte testhalber RJ45 Stecker draufgecrimpt...
Auch da ist Ader 7 defekt...

ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 11:30:48 AM12/14/15
to
Siegfried Schmidt <usen...@shivasoft.de> wrote:

> Wenn ein schnelles Oszilloskop und ein Rechteckgenerator zu deinen
> Hausmitteln gehören, kann man damit eine Messanordung zusammenbauen und
> an einem anderen Stück Leitung kalibrieren.

Leider nein...


> Kabeltester mit einer derartigen Software sind meist recht teuer,
> billiger gibts die Software in Switche. M.W. haben das z.B. alle D-link
> DGS-1210-Modelle eine Kabeldiagnose eingebaut, die kann man schon für
> unter 100 Eur bekommen.

Ich hab' zwar einen D-Link - ist aber "nur" ein DGS 1024

Merci

Dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 11:30:48 AM12/14/15
to
Detlef Paschke <sch...@t-online.de> wrote:

> Ich sehe für Dich nur die Möglichkeiten, entweder mit 100Mbit leben oder
> wohl sinnvoller ein neues Kabel (dann am besten komplett) einziehen.

Letzteres ist leider nicht so ohne weiteres möglich, das Kabel ist der
Sockelleiste verlegt. "Ziehen" geht da nicht.

Also 100MBit.

Ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 11:30:48 AM12/14/15
to
Merci an alle.
Ich werde es wohl erst mal beim aktuellen Zustand lassen - und dann bei
passender Gelegenheit mal auf halber Strecke zu schauen in welcher
Richtung das Problem zu finden ist.

Ciao

dirk

Helmut Wabnig

unread,
Dec 14, 2015, 12:22:34 PM12/14/15
to
Kauf einen Kabeltester mit Reflektometer um 5000 euro.
Soviel zu deiner Frage.
Es läßt sich feststellen.

Du willst natürlich Hausmittel verwenden.
Was hast denn so rumliegen?


w.


Marc Haber

unread,
Dec 14, 2015, 12:43:10 PM12/14/15
to
usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) wrote:
>Ich werde es wohl erst mal beim aktuellen Zustand lassen - und dann bei
>passender Gelegenheit mal auf halber Strecke zu schauen in welcher
>Richtung das Problem zu finden ist.

Vermutlich, da selbst die Diagnose durch eine entsprechend
ausgerüstete Firma mehr kosten würde als ein neues Kabel zu verlegen.

Ich hab zwar ein (einfaches) Meßgerät, das die Leitungslänge anzeigen
kann und auch zeigt, wo zwei Adern vertauscht sind, aber eine Leitung
mit einer kaputten Ader auf halber Strecke hatte ich noch nie. Und
deswegen weiß ich auch nicht, was mein Meßgerät da anzeigen würde.

Und ich müsste auch mindestens die Anfahrt bezahlt bekommen, das macht
es für Dich wieder unwirtschaftlich :-(

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph Aichinger

unread,
Dec 14, 2015, 12:57:56 PM12/14/15
to
In de.comp.hardware.netzwerke.misc Dirk Wagner <usenet...@diwasoft.de> wrote:
> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?

Manche gemanagte Gigabit-Switche haben eine Diagnosefunktion, die
eine Meterangabe zu Fehlern macht. Was natürlich auch nicht immer
funktioniert, aber immerhin ein Hinweis sein kann.

Ich habe einen billigen D-Link (IIRC 40 Euro oder so), der das
kann.

Hier ein Beispiel von einem anderen Hersteller:

http://www.alliedtelesis.com/manuals/S108V110WEBa/Cable_Diagnostics.html

/ralph

Dirk Wagner

unread,
Dec 14, 2015, 1:16:24 PM12/14/15
to
Ralph Aichinger <r...@pi.h5.or.at> wrote:


> Manche gemanagte Gigabit-Switche haben eine Diagnosefunktion, die
> eine Meterangabe zu Fehlern macht. Was natürlich auch nicht immer
> funktioniert, aber immerhin ein Hinweis sein kann.
>
> Ich habe einen billigen D-Link (IIRC 40 Euro oder so), der das
> kann.

Mein DGS-1024D hat eine "Kabeldiagnose" beim Systemstart - allerdings
zeigt er den betroffenen Port als "GUT" an.

Mehr bietet das Teil leider nicht...

ciao

dirk

Hendrik van der Heijden

unread,
Dec 14, 2015, 2:55:20 PM12/14/15
to
Am 14.12.2015 um 14:49 schrieb Dirk Wagner:
> ich habe hier in der Wohnung hinter den Teppichleisten Netzwerkkabel
> verlegt. Nun ist wohl eine Ader des Kabels [..] defekt.
> Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
> fesstellen?

Haben etliche PCs im BIOS eingebaut. Kabel am PC anschließen, im BIOS
den "NIC cable test" Menü oder so aufrufen. Da wird der Abstand zur
Fehlstelle in Metern oder feiner angezeigt.


Hendrik vdH

Kay Martinen

unread,
Dec 14, 2015, 3:21:47 PM12/14/15
to
Am 14.12.2015 um 15:52 schrieb Tilmann Reh:
> Dirk Wagner schrieb:
>
> Hast Du auch die Dosen selbst mal nachgemessen? Nicht daß eine davon
> kaputt ist (oder der entsprechende Kontaktdraht im RJ45 verbogen)...

Das kann man sicherlich noch mal checken. Braucht man ja nur mit
Taschenlampe rein leuchten, evtl. noch mit Leuchtlupe. Es könnten aber
auch die LSA-Klemmen sein. Falls die Dose nicht neu war und vorher ein
dickerer Draht drin steckte...

> Zunächst mal checken, ob tatsächlich die Leitung defekt ist: Ohmmeter
> (oder Duspol) im Pieps-Modus auf der einen Seite an Ader 7 und 8 halten,
> Sohn auf der anderen Seite rhythmisch Ader 7 und 8 der dortigen Dose
> verbinden lassen.

Ich glaube das hatte er schon gemacht. Wenn man wüsste ob das ein
Ungeschirmtes Kabel ist könnte man evtl. noch mit einem gewöhnlichem
Kabelsucher was probieren. Aber das ist zum einen unwarscheinlich und
andererseits kann es ganz schön gefährlich werden. Denn ob ein
Kabelsucher auf Kleinspannung reagiert bezweifele ich. Durch geschirmtes
Kabel und Fußleiste hindurch wohl kaum mehr.

Bliebe noch Netzspannung drauf geben, aber das ist aus mehreren Gründen
eigentlich ein absolutes No-Go! Und kann; wie gesagt; Lebensgefährlich
werden.


>> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
>> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.
>
> Falls es eine Unterbrechung gibt, kannst Du mit dem Durchgangspiepser
> durchaus eingrenzen, in welchem Segment. Genauer aber nicht.

Wie soll das gehen wenn nur eine Ader in einem Kabel unterbrochen ist.
Das kann auch nur den Fakt liefern der schon bekannt ist. Das Ader 7
unterbrochen ist.

Der beste, sauberste und im Grunde einfachste (Beste) Weg ist:
Fußleiste runter, neues Kabel rein!!!

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Dec 14, 2015, 3:23:41 PM12/14/15
to
Am 14.12.2015 um 17:30 schrieb Dirk Wagner:
> Siegfried Schmidt <usen...@shivasoft.de> wrote:
>
>> billiger gibts die Software in Switche. M.W. haben das z.B. alle D-link
>> DGS-1210-Modelle eine Kabeldiagnose eingebaut, die kann man schon für
>> unter 100 Eur bekommen.
>
> Ich hab' zwar einen D-Link - ist aber "nur" ein DGS 1024

Netgear FSM-726S hat auch so was. Hab erst kürzlich einen Günstig bei
ebay gefunden.

Wenn's dir das Wert ist...

Kay


--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Arno Welzel

unread,
Dec 14, 2015, 5:29:07 PM12/14/15
to
Dirk Wagner schrieb am 2015-12-14 um 14:49:

[...]
> Daraus folgt (für mich), dass das verlegte Kabel irgendwo eine
> Unterbrechung haben muss.
>
> Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> Defekt ist?

Nein.

Entsprechende Gerätschaften, die sowas können, kosten deutlich im drei
bis vierstelligen Bereich.

> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.
>
> Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
> fesstellen?

Und selbst wenn - was wäre dann die Lösung? An der betroffenen Stelle
die einzelne Ader mit einem Stück Kupferdraht überbrücken?


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
http://fahrradzukunft.de

Tilmann Reh

unread,
Dec 15, 2015, 2:06:52 AM12/15/15
to
Kay Martinen schrieb:

>> Dirk Wagner schrieb:
>>> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
>>> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.
>>
>> Falls es eine Unterbrechung gibt, kannst Du mit dem Durchgangspiepser
>> durchaus eingrenzen, in welchem Segment. Genauer aber nicht.
>
> Wie soll das gehen wenn nur eine Ader in einem Kabel unterbrochen ist.
> Das kann auch nur den Fakt liefern der schon bekannt ist. Das Ader 7
> unterbrochen ist.

Wenn Dirk an zwei Stellen Zugang zur Leitung hat und diese dort trennen
kann, teilt das die Leitung in insgesamt drei Segmente, von denen
vermutlich nur eines defekt ist und ersetzt werden müßte.

> Der beste, sauberste und im Grunde einfachste (Beste) Weg ist:
> Fußleiste runter, neues Kabel rein!!!

Richtig - oder noch einfacher, wie er schrieb: so lassen, 100 MBit/s.
Das hat früheren Generationen auch lange gereicht. :-)

Tilmann

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 2:16:51 AM12/15/15
to
Kay Martinen <k...@martinen.de> wrote:

> > Zunächst mal checken, ob tatsächlich die Leitung defekt ist: Ohmmeter
> > (oder Duspol) im Pieps-Modus auf der einen Seite an Ader 7 und 8 halten,
> > Sohn auf der anderen Seite rhythmisch Ader 7 und 8 der dortigen Dose
> > verbinden lassen.
>
> Ich glaube das hatte er schon gemacht.

Ja, ich habe einen Kabeltester, der die Adern einzeln mit Spannung
versorgt und dann eine einsprechende LED leuchten lässt...

> Wenn man wüsste ob das ein
> Ungeschirmtes Kabel ist könnte man evtl. noch mit einem gewöhnlichem
> Kabelsucher was probieren. Aber das ist zum einen unwarscheinlich und
> andererseits kann es ganz schön gefährlich werden. Denn ob ein
> Kabelsucher auf Kleinspannung reagiert bezweifele ich. Durch geschirmtes
> Kabel und Fußleiste hindurch wohl kaum mehr.

Ist ungeschirmt.


> Bliebe noch Netzspannung drauf geben, aber das ist aus mehreren Gründen
> eigentlich ein absolutes No-Go! Und kann; wie gesagt; Lebensgefährlich
> werden.


DAS habe ich auch nicht vor...

> Der beste, sauberste und im Grunde einfachste (Beste) Weg ist:
> Fußleiste runter, neues Kabel rein!!!

Der beste vielleicht, der einfachste nicht wirklich, weil da diverse
(volle) Schränke und andere Möbelstücke im Weg sind.
Bei der nächsten größeren Renovierung der entsprechenden Zimmer wird das
aber auf dem Plan stehen...

ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 2:16:52 AM12/15/15
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:

> Und selbst wenn - was wäre dann die Lösung? An der betroffenen Stelle
> die einzelne Ader mit einem Stück Kupferdraht überbrücken?

Hoffen, dass der Defekt im leichter zugänglichen Teil des Kabels liegt
und diesen austauschen.

Ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 2:16:52 AM12/15/15
to
Hendrik van der Heijden <hv...@gmx.de> wrote:

> Haben etliche PCs im BIOS eingebaut. Kabel am PC anschließen, im BIOS
> den "NIC cable test" Menü oder so aufrufen. Da wird der Abstand zur
> Fehlstelle in Metern oder feiner angezeigt.

Die hier mehrfach vertretenen Macs haben das nicht.
Ob das Thinkcentre M52 (BJ 2006) das kann, muss ich schauen.
Ein Kandidat wäre evtl. ein 3 Jahre altes Elitebook...

ciao

dirk

Volker Gringmuth

unread,
Dec 15, 2015, 3:02:45 AM12/15/15
to
Dirk Wagner wrote:

>Lässt sich das auch irgendwie per Software (über Signallaufzeiten o.ä.)
>fesstellen?

gute (d.h. hochpreisige) Kabeltester können dir die Entfernung der
Fehlerstelle zum Meßpunkt anzeigen. Vielleicht kannst du dir so einen
irnkwo ausleihen.


vG

Marc Haber

unread,
Dec 15, 2015, 3:21:45 AM12/15/15
to
usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) wrote:
>Der beste vielleicht, der einfachste nicht wirklich, weil da diverse
>(volle) Schränke und andere Möbelstücke im Weg sind.

Da könnte man das neue kabel einfach dahinter schmeißen und erst beim
nächsten Vorrücken der Schränke ordentlich verlegen.

Newdo

unread,
Dec 15, 2015, 5:12:09 AM12/15/15
to
Au Backe

Am 15.12.2015 um 08:16 schrieb Dirk Wagner:
>
> Ist ungeschirmt.
>



Marc Haber

unread,
Dec 15, 2015, 5:54:22 AM12/15/15
to
Newdo <Ne...@ifmd.de> wrote:
>Au Backe

Warum?

Oder meinst Du damit deinen eigenen Artikel (Tofu, kein Name, kein
Inhalt)?

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 7:07:49 AM12/15/15
to
Dirk Wagner <usenet...@diwasoft.de> wrote:

> Ein Kandidat wäre evtl. ein 3 Jahre altes Elitebook...

Ja, da ist die passende Karte verbaut und auch der Treiber war schon
drauf.

Die Diagnose meint von der einen Seite, dass das Kabel 255m lang sei -
von der anderen, dass es defekt sei.

Immerhin wird die Entfernung zum Problem mit 7m angegeben.

Und Bingo: Ich habe die defekte Stelle gefunden!
Die Kabel laufen auch unter einer Tür durch - verdeckt durch eine
Trittleiste...

Bei deren Montage hat eine Schraube das Kabel getroffen und die eine
Ader durchtrennt.

Shit happens ;-)

D.h. der Fehler ist schon da, solange das Kabel liegt.
U.U. ist das auch die Ursache, für ein eigenartiges Problem, was ich
seinerzeit mit dem Macbook meines Sohnes hatte: Das konnte keinen
stabilen Gigabit-Link mit dem Switch aufbauen. Erst, als ich einen
100MBit Switch dazwischen gesetzt hatte, funktioniert die
Netzwerkverbindung problemlos.

Danke an alle

Dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 7:07:49 AM12/15/15
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Da könnte man das neue kabel einfach dahinter schmeißen und erst beim
> nächsten Vorrücken der Schränke ordentlich verlegen.

Jein ;-)

Ich muss durch 2 Wände.
Dazu habe ich mich vorhandener Löcher (für die Heizungsrohre) bedient.
Diese liegen leider in beiden Zimmern in Ecken vor denen ein Schrank
steht.
Und ich weiß noch, dass es selbst mit der Zugspirale recht fisselig war,
das Kabel durchzuziehen - und da hatte ich Platz.
Nun fehlen mir auf beiden Seiten 60cm...

Nee, das wird so leider nichts...

Ciao

dirk

Marc Haber

unread,
Dec 15, 2015, 8:01:07 AM12/15/15
to
usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) wrote:
>Immerhin wird die Entfernung zum Problem mit 7m angegeben.
>
>Und Bingo: Ich habe die defekte Stelle gefunden!
>Die Kabel laufen auch unter einer Tür durch - verdeckt durch eine
>Trittleiste...

Herzlichen Glückwunsch!

>Bei deren Montage hat eine Schraube das Kabel getroffen und die eine
>Ader durchtrennt.

Ich weiß, damit im Nachhinein kommen ist lame, aber mein Bauchgefühl
hat genau so einen Fall vermutet. War mir nur zu kristallkugelig um es
hier hineinzuschreiben.

>U.U. ist das auch die Ursache, für ein eigenartiges Problem, was ich
>seinerzeit mit dem Macbook meines Sohnes hatte: Das konnte keinen
>stabilen Gigabit-Link mit dem Switch aufbauen. Erst, als ich einen
>100MBit Switch dazwischen gesetzt hatte, funktioniert die
>Netzwerkverbindung problemlos.

Jupp, das war auch das Problem mit den vor ca 10 Jahren häufig
eingesetzten Adernspar-Netzwerk-Installationen wo die RJ45-Dose nur
halb verkabelt war: Die Netzwerkinterfaces auf beiden Seiten erkennen
beim Handshake zwar, dass sie beide gigabitfähig sind, erkennen aber
nicht, dass die Hälfte der für Gigabit notwendigen Adern fehlt,
schalten beide auf Gigabit und dann geht gar nix mehr.

Hat mich mal böse gebissen als ein Switch in einem Bürohaus durch ein
gigabitfähiges Exemplar ersetzt wurde, und prompt gingen exakt die
Notebooks der Plüschetage nicht mehr - das war so eine Firma, wo sich
das Management immer die neuesten und besten Geräte genehmigte während
die arbeitenden Leute das bekommen haben was dem Vorstand nicht mehr
gut genug war.

Juergen P. Meier

unread,
Dec 15, 2015, 9:20:32 AM12/15/15
to
Helmut Wabnig <hwabnig@>:
> Kauf einen Kabeltester mit Reflektometer um 5000 euro.
> Soviel zu deiner Frage.
> Es läßt sich feststellen.

Oder kauf dir einen Cisco 2960G Switch im Gebrauchtmarkt (8-ports,
unter 500 Euro) der kann das immerhin auf paar meter genau.
(test cable-diagnostics tdr interface gigabitethernet0/1)

> Du willst natürlich Hausmittel verwenden.
> Was hast denn so rumliegen?

Einge Netzwerkkarten koennen auch TDR.

Juergen P. Meier

unread,
Dec 15, 2015, 9:23:23 AM12/15/15
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de>:

[TDR]

> Entsprechende Gerätschaften, die sowas können, kosten deutlich im drei
> bis vierstelligen Bereich.

Lire vielleicht. ODer Dinar.

> Und selbst wenn - was wäre dann die Lösung? An der betroffenen Stelle
> die einzelne Ader mit einem Stück Kupferdraht überbrücken?

Nein. Durchschneiden, links und rechts rj45 draufcrimpen, Kupplungsstueck,
fertig. DAS ist fuer zuhause, nicht fuer professionell.

Armin Wolf

unread,
Dec 15, 2015, 9:32:58 AM12/15/15
to
"Dirk Wagner" <usenet...@diwasoft.de> schrieb

> ich habe hier in der Wohnung hinter den Teppichleisten Netzwerkkabel
> verlegt.
> Ein Strang läuft Switch im Arbeitszimmer ins Wohnzimmer, der andere
> parallel dazu ins Zimmer meines Sohnes (etwa die halbe Strecke).
>
> Nun ist wohl eine Ader des Kabels zu meinem Sohn defekt.

Überlege wirklich, ob Du das Kabel nicht neu verlegen kannst.
Mauerdurchbrüche mit einem dicken Bohrer sind keine Hexerei,
und vielleicht findet sich eine längere, aber optisch unauffällige
Route durch die Wohnung. Auch kann über die Position des
Switches nachgedacht werden.

In Zukunft: Leerrohre verlegen und kein Kabel einbetonieren...

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 9:44:19 AM12/15/15
to
Juergen P. Meier <nospa...@jors.net> wrote:

> Nein. Durchschneiden, links und rechts rj45 draufcrimpen, Kupplungsstueck,
> fertig. DAS ist fuer zuhause, nicht fuer professionell.

Ich habe das Kabel jetzt gelötet ;-)

Das TimeMachine Backup auf den FreeNAS Server rennt jetzt ab wie die
Sau.
Die Trägheit dieses Backups brachte mich überhaupt darauf, einen Fehler
zu vermuten...

ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 9:44:30 AM12/15/15
to
Armin Wolf <AW...@mail.lv> wrote:

> In Zukunft: Leerrohre verlegen und kein Kabel einbetonieren...

Lehrrohr passt nicht unter die Fußleiste ;-)
Da liegen - zumindest abschnittsweise - 4 Kabel: Telefon, 2x Cat5 und
ein Antennenkabel.
Das Rohr, in das diese Kabel passen würden wäre relativ dick.
Alternativ könnte ich auf Fußleisten mit eingbautem Kabelkanal
ausweichen.

Die Fehlerstelle lag aber in einem Türdurchgang - da hätte mir das auch
nicht geholfen...

Ciao

dirk

Schorsch

unread,
Dec 15, 2015, 12:06:10 PM12/15/15
to
Hee, da gibt es doch extra Verbinder für wenig Geld. Wenn man ein
längeres Stück einsetzen muss, dann braucht man zweie davon.

Gruß
Schorsch

Marc Haber

unread,
Dec 15, 2015, 1:08:23 PM12/15/15
to
Zumindest die von BTR tragen aber erheblich auf, das passt keinesfalls
unter die Scheuerleiste.

Grüße
Marc, der im nagelneuen Haus acht davon verbauen durfte für fast
zweihundert Euro, sechs davon wegen Geiz des Elektrikers (Kabel zu
kurz abgelängt[1]), zwei wegen Pech des Installateurs ("und ich dachte
noch was macht der Elektrofuchsschwanz da so ein komisches
Geräusch")[2]


[1] Versuchte sich rauszureden dass er nicht wusste dass da noch eine
Vorwand hin kommt - Pläne lesen ist Glückssache!
[2] Pluspunkte weil er's gleich gestanden hat, zu einem Zeitpunkt wo
es noch trivial reparierbar war - nicht selbstverständlich unter
Handwerkern

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 1:40:37 PM12/15/15
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Zumindest die von BTR tragen aber erheblich auf, das passt keinesfalls
> unter die Scheuerleiste.

Dort wo das Kabel defekt ist, ist zwar mehr Platz als unter der
Fußleiste - aber nicht wirklich viel. Eine "professionelle" Reparatur
mittels Verbinder scheidet da aus.
Wenn die Lötung Probleme bereitet, kommt ans andere Ende wieder der
100MBit Switch und gut ist ;-)

Ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 15, 2015, 1:40:37 PM12/15/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:

> Eine Unterbrechung auf der Strecke ist möglich (Beschädigung des Kabels,
> etwa Quetschung), aber nicht sehr wahrscheinlich. Such doch mal an den
> Enden nach dem Schaden.

War ein Fehler "unterwegs":
<1mfh2c4.1060p1t1t3vhkwN%usenet...@diwasoft.de>

> Hast Du denn auch das Kabel selbst durchgemessen? Das kannst Du auch
> allein machen, am abseitigen Ende mit Krokostrippen überbrücken, dann
> kannst Du zumindest bei Aderpaaren zumindest Durchgang/nicht Durchgang
> prüfen.

Ja:
<1mffkgv.1sizyzn1a4knz8N%usenet...@diwasoft.de>


> Ein Patchkabel könnte man ja auch leicht (probeweise) ersetzen.

Habe ich auch gemacht. Die hier verwendeten sind schon ein wenig älter,
dafür schön kurz.
Ich mag es nicht, wenn von Dose zum daneben hängenden Switch 2m Kabel
liegen: 25cm sind mir da lieber...


> Sind denn die Dosen in Ordnung? Ich hätte das Kabel an Deiner Stelle
> allein gemessen, denn beim Neuauflegen löst Du das Kabel ja erst einmal.

Ich habe das Kabel allein gemessen...


> >Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln festzustellen, WO der
> >Defekt ist?
>
> Nein :-)

Doch ;-)
War sogar relativ exakt.
Die in <n4mo45$ik1$1...@tota-refugium.de> beschriebene Intel Prowin
Software meinte, der Fehler sei 7m entfernt.
Meiner Messung nach waren es 6,50m verlegt, eine Dose und dann 0,25m
Patchkabel...


> Und was hilft Dir diese Erkenntnis dann? Dann untersuchst Du die
> betreffende Hälfte weiter, mußt sie zur Reparatur dann ohnehin ersetzen.

Je nach dem, welche Hälfte defekt gewesen wäre, hätte ich auf der einen
Seite (Arbeitszimmer) relativ leicht neues Kabel verlegen können.
Dann an die Trennstelle einen Verbinder und gut wäre es gewesen...


> (Ahem: Hängt da eine interne Quelle dran, die solche Datenraten liefert?
> Nach außen dürften 100 MB/s zumindest bis zum Auszug Deines Sohnes
> sicherlich reichen).

Backup per LAN auf ein NAS:
<1mfhabh.145ogwi18wk6ftN%usenet...@diwasoft.de>
Da hat Gigabit-LAN schon einen deutlichen Zeitvorteil.

Ciao

dirk

Marcel Mueller

unread,
Dec 15, 2015, 1:50:10 PM12/15/15
to
On 14.12.15 15.56, Newdo wrote:
> Ein Kabelreflektometer wäre da das richtige Messgerät, per SW keine Chance.

Jein, manche GBit Chips können da so einiges, da sie sowieso die Leitung
beim Verbindungsaufbau durchmessen müssen um die Prekompensation zu machen.

Des weiteren gibt es noch die Soundkarten. Damit habe ich schon auf ca.
1m genau Kabellängen gemessen. Am Reflektometer arbeite ich da noch. Ich
glaube, dass es mit minimaler, externer Hardware (Anschlusskabel,
vielleicht ein Widerstand) möglich ist mit einer 48kHz Onboard-Karte so
etwas zu messen.


Marcel

Rupert Haselbeck

unread,
Dec 15, 2015, 3:10:10 PM12/15/15
to
Marc Haber schrieb:

> Marc, der im nagelneuen Haus acht davon verbauen durfte für fast
> zweihundert Euro, sechs davon wegen Geiz des Elektrikers (Kabel zu
> kurz abgelängt[1]), zwei wegen Pech des Installateurs ("und ich dachte
> noch was macht der Elektrofuchsschwanz da so ein komisches
> Geräusch")[2]

Aus diesen, und etlichen weiteren, Gründen ist es durchaus keine schlechte
Idee, einen Architekten nicht nur für die Entwurfsplanung sondern (am besten
einen anderen) auch für die Bauausführung/-überwachung zu engagieren. Die
paar tausend Euro hierfür sind in der REgel sehr gut angelegtes Geld, sofern
man nicht etwa selber über hinreichende Sachkunde verfügt (also Architekt
oder Bauingenieur oder ähnliches ist).
Selber sieht und bemerkt man meist nur die offensichtlichen Fehler...

MfG
Rupert

Jörg Tewes

unread,
Dec 15, 2015, 5:08:54 PM12/15/15
to
Martin Gerdes schrieb:
> usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) schrieb:
>
>>Ich habe hier in der Wohnung hinter den Teppichleisten Netzwerkkabel
>>verlegt.
>
>>Ein Strang läuft Switch im Arbeitszimmer ins Wohnzimmer, der andere
>>parallel dazu ins Zimmer meines Sohnes (etwa die halbe Strecke).
>
>>Nun ist wohl eine Ader des Kabels zu meinem Sohn defekt.
>>Da es "Ader 7" ist und bisher dort nur ein 100MBit Switch angeschlossen
>>war, fiel das nicht auf.
>>Nun wollte ich einen Gigabitswitch anschließen, bekam aber ebenfalls nur
>>eine 100MBit Verbindung aufgebaut.
>
>>Ein Adern-Tester zeigte nun, das Ader 7 wohl unterbrochen ist.
>
> Eine Unterbrechung auf der Strecke ist möglich (Beschädigung des Kabels,
> etwa Quetschung), aber nicht sehr wahrscheinlich. Such doch mal an den
> Enden nach dem Schaden.

Du bist mindestens 6 Stunden zu spät dran. :-) Der OP hat gegen 13 Uhr
die Lösung gepostet.

<1mfh2c4.1060p1t1t3vhkwN%usenet...@diwasoft.de>


Bye Jörg

--
"I don't trust telepaths. Never have, never will."
(Garibaldi, "The Gathering")

Marc Haber

unread,
Dec 15, 2015, 5:26:32 PM12/15/15
to
Das ist mein größter Lerninhalt des Hausbaus, ja: Sorge dafür, dass
der Architekt für Dich arbeitet, und nicht für jemand anderen.

Ich war mir fast sicher, darüber geblogged zu haben. Ist aber nicht
der Fall. Der Artikel kann jetzt aber kommen. Ich hab's mir eh
vorgenommen wieder mehr zu schreiben.

Grüße
Marc

Martin Wohlauer

unread,
Dec 16, 2015, 4:31:29 PM12/16/15
to
Am 16.12.2015 um 21:00 schrieb Martin Gerdes:
> Aber das ist kein Thema für diese NG (sondern allenfalls für die
> verwaiste Gruppe de.sci.architektur).

Denn wäre ein Followup dort hin doch nicht verkehrt gewesen. Wenn alle
immer nur sagen »aber da iss tot« um dann nichts mehr dort hin zu
schreiben, wird es dort auch weiterhin tot bleiben. Just my 2 cents.

Grüßle,

Martin.

Marc Haber

unread,
Dec 17, 2015, 9:17:22 AM12/17/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Rupert Haselbeck <mein-re...@gmx.de> schrieb:
>>Aus diesen, und etlichen weiteren, Gründen ist es durchaus keine schlechte
>>Idee, einen Architekten nicht nur für die Entwurfsplanung sondern (am besten
>>einen anderen) auch für die Bauausführung/-überwachung zu engagieren.
>
>Und das hilft dann?

Auf den drei Baustellen, auf denen ein vom Bauherrn beauftragter
Architekt / Bauleiter am Werkeln war, hat dieser bräsigen Handwerkern
durchaus Feuer unterm Hintern gemacht.

>>Die paar tausend Euro hierfür sind in der Regel sehr gut angelegtes Geld, sofern
>>man nicht etwa selber über hinreichende Sachkunde verfügt (also Architekt
>>oder Bauingenieur oder ähnliches ist).
>
>Wie oft hast Du das selbst ausprobiert? Hast Du irgendeinen Vergleich?
>Vermutlich nicht.

Toll wie Du anderen Leuten Ahnungslosigkeit unterstellst.

>Ich halte den Automatismus: "Ich zahle den Architekten, also arbeitet er
>in meinem Sinne" für so zwingend nicht, wie er gemeinhin dargestellt
>wird.

Nichtsdestotrotz kommt es vor.

>Aber das ist kein Thema für diese NG (sondern allenfalls für die
>verwaiste Gruppe de.sci.architektur).

Netter Versuch für das letzte Wort.

Grüße
Marc

Ulrich G. Kliegis

unread,
Dec 17, 2015, 3:07:48 PM12/17/15
to
usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) wrote:

>Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
>feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

Damit würdest Du, wenn das nicht ohnehin gegeben ist, den
Gigabit-Betrieb endgültig erden. Die HF- Eigenschaften und die
Laufzeiten durch die parallelen (elektrisch gleichlangen) Adern sind
so bemessen, daß es gerade eben die Spezifikationen erfüllt. Trennen
und dann natürlich irgendwann wieder zusammenpfriemeln unterbricht
diese Struktur, abstrakt gesagt, irreparabel.
Vermutlich ist das Kabel irgendwo im kleinen Winkel um irgendeine Ecke
verlegt worden - das mögen die auf mehrere Arten und Weisen gar nicht.
Da ist dann wohl ein neues Kabel fällig.

Gruß,
U.

Marc Haber

unread,
Dec 17, 2015, 4:01:44 PM12/17/15
to
Ulrich G. Kliegis
<diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
wrote:
>Damit würdest Du, wenn das nicht ohnehin gegeben ist, den
>Gigabit-Betrieb endgültig erden. Die HF- Eigenschaften und die
>Laufzeiten durch die parallelen (elektrisch gleichlangen) Adern sind
>so bemessen, daß es gerade eben die Spezifikationen erfüllt. Trennen
>und dann natürlich irgendwann wieder zusammenpfriemeln unterbricht
>diese Struktur, abstrakt gesagt, irreparabel.
>Vermutlich ist das Kabel irgendwo im kleinen Winkel um irgendeine Ecke
>verlegt worden - das mögen die auf mehrere Arten und Weisen gar nicht.
>Da ist dann wohl ein neues Kabel fällig.

In der Praxis ist Gigabit Ethernet geradezu erschreckend robust. Und
das muss es auch, wenn man sich mal anguckt, wie gerade in
Verkabelungen, die nicht im Brüstungskanal gemacht werden, die
Netzwerkdosen in die Unterputztöpfe gewürgt werden.

Schorsch

unread,
Dec 17, 2015, 5:38:01 PM12/17/15
to
Das halte ich für ziemlich daneben. Warum sollte man da nicht mit einem
Verbinder arbeiten?

Warum werden die in CAT 7 angeboten, wenn das doch so oder so müssig ist.

Gruß
Schorsch

horst-d.winzler

unread,
Dec 18, 2015, 12:03:23 AM12/18/15
to
Am 17.12.2015 um 23:37 schrieb Schorsch:
> Am 17.12.2015 um 21:07 schrieb Ulrich G. Kliegis:
>> usenet...@diwasoft.de (Dirk Wagner) wrote:
>>
>>> Ich habe an 2 Stellen Zugang zum Kabel, könnte es dort also trennen und
>>> feststellen, ob der Fehler auf der einen oder der anderen Seite liegt.

Dafür eignen sich Geräte wie zB Impulsreflektometer bestens. Ich meine,
daß es auch Programme gibt, die bei solchen Problemen sehr hilfreich
sein können.


>> Damit würdest Du, wenn das nicht ohnehin gegeben ist, den
>> Gigabit-Betrieb endgültig erden. Die HF- Eigenschaften und die
>> Laufzeiten durch die parallelen (elektrisch gleichlangen) Adern sind
>> so bemessen, daß es gerade eben die Spezifikationen erfüllt. Trennen
>> und dann natürlich irgendwann wieder zusammenpfriemeln unterbricht
>> diese Struktur, abstrakt gesagt, irreparabel.
>> Vermutlich ist das Kabel irgendwo im kleinen Winkel um irgendeine Ecke
>> verlegt worden - das mögen die auf mehrere Arten und Weisen gar nicht.
>> Da ist dann wohl ein neues Kabel fällig.
>>
> Das halte ich für ziemlich daneben. Warum sollte man da nicht mit einem
> Verbinder arbeiten?
>
> Warum werden die in CAT 7 angeboten, wenn das doch so oder so müssig ist.
>
> Gruß
> Schorsch
>

Selbstverständlich funktioniert das, aber jede Unterbrechung ist eine
Störstelle zusätzlich. Bei diesen Frequenzen sind Störstellen nicht
trivial. Wenn möglich also unbedingt vermeiden.
--
mfg hdw

Juergen P. Meier

unread,
Dec 18, 2015, 1:31:07 AM12/18/15
to
Schorsch <schors...@online.de>:
Weil die Spec dir die Steckverbindungen erlaubt (allerdings nicht
beliebig viele sondern IIRC nur zwei zuasetzlich).

D.h. du darfst mit zwei Cat.5e+ Patchkabeln (<= 10m) und *einem*
Cat.5e+ Steckverbinder zum GigabitEthernet Standard passend zwei
Schnittstellen (z.B. PC und Switchport) miteinander Verbinden, die
z.B. bis zu 20m voneinander entfernt sind.

Alles andere ist Gefrickel das funktioneren kann, aber nicht muss.

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 18, 2015, 2:31:56 AM12/18/15
to
On 12/17/2015 10:01 PM, Marc Haber wrote:
> Ulrich G. Kliegis
> <diesemailadressevonUlliistzwaret...@kliegis.de>
> wrote:
>> Damit würdest Du, wenn das nicht ohnehin gegeben ist, den
>> Gigabit-Betrieb endgültig erden. Die HF- Eigenschaften und die
>> Laufzeiten durch die parallelen (elektrisch gleichlangen) Adern sind
>> so bemessen, daß es gerade eben die Spezifikationen erfüllt. Trennen
>> und dann natürlich irgendwann wieder zusammenpfriemeln unterbricht
>> diese Struktur, abstrakt gesagt, irreparabel.
>> Vermutlich ist das Kabel irgendwo im kleinen Winkel um irgendeine Ecke
>> verlegt worden - das mögen die auf mehrere Arten und Weisen gar nicht.
>> Da ist dann wohl ein neues Kabel fällig.
>
> In der Praxis ist Gigabit Ethernet geradezu erschreckend robust. Und
> das muss es auch, wenn man sich mal anguckt, wie gerade in
> Verkabelungen, die nicht im Brüstungskanal gemacht werden, die
> Netzwerkdosen in die Unterputztöpfe gewürgt werden.

Ja, kann ich bestätigen. Es gibt sogar einen Hersteller von PHYs der
schon vor Jahren damit geworben hat Gigabit über 100m Cat3 zu können
wenn auf beiden Seiten seine PHYs verbaut sind.

Das mit dem Reinwürgen in die UP-Dosen geht normalerweise gar nicht anders.

Ich habe es bisher immer so erlebt, daß wenn der GBit-Link zustandekam
die Leitung auch funktionierte. In der Praxis lief eine solche Strecke
teilweise über mehr als 2 Patchfelder.

Bei Cat5e UTP sind die Leitungen übrigens nicht alle gleich lang, die 4
Paare sind unterschiedlich stark verdrillt womit sich auf der Strecke
eine unterschiedliche Länge der Paare ergibt.

Gerrit


Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 3:02:45 AM12/18/15
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>Ich habe es bisher immer so erlebt, daß wenn der GBit-Link zustandekam
>die Leitung auch funktionierte.

Wenn die Leitung in Ordnung war. Auf einer Adernspar-Installation, auf
der nur 1-2 und 3-6 durchverbunden sind, kommt der GbE-Link[1], aber
funktionieren tut er trotzdem nicht.

Grüße
Marc

[1] und was viel schlimmer ist, 100/1000-Interfaces auf beiden Seiten
einigen sich auf das nicht funktionierende GbE anstelle auf das
funktionieren würdende FE.

Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 3:03:55 AM12/18/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß der
>beauftragte und bezahlte Architekt wirklich der Bringer ist?

In meiner Stichprobe 100 %.

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 18, 2015, 4:48:15 AM12/18/15
to
On 12/18/2015 09:02 AM, Marc Haber wrote:
> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Ich habe es bisher immer so erlebt, daß wenn der GBit-Link zustandekam
>> die Leitung auch funktionierte.
>
> Wenn die Leitung in Ordnung war. Auf einer Adernspar-Installation, auf
> der nur 1-2 und 3-6 durchverbunden sind, kommt der GbE-Link[1], aber
> funktionieren tut er trotzdem nicht.

Auch da gibt es schon länger PHYs die das erkennen und nach einer Weile
auf 100 MBit runterschalten.

Vielleicht hatte ich bisher Glück, aber auf den von dir beschriebenen
Installationen hatte ich entweder keinen Link oder 100 MBit, aber nie
GBit was dann nicht wollte.

Gerrit


Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 5:10:02 AM12/18/15
to
Ich hatte den Spaß mal wo exakt die neuen Notebooks der
Geschäftsleitung nicht mehr gingen. Hat eine Weile gedauert bis ich
auf die Idee gekommen bin dass die[1] als erste Geräte im Haus
Gigabit-Interfaces hatten und es daran lag.

Grüße
Marc

[1] das war so eine Firma wo das beste für die Geschäftsleitung gerade
gut genug ist und die Leute die die Arbeit machen nur das
heruntergereicht bekommen haben was die Geschäftsleitung abgelegt hat

Newdo

unread,
Dec 18, 2015, 6:38:33 AM12/18/15
to
Am 15.12.2015 um 11:54 schrieb Marc Haber:
> Newdo <Ne...@ifmd.de> wrote:
>> Au Backe
>
> Warum?
>
> Oder meinst Du damit deinen eigenen Artikel (Tofu, kein Name, kein
> Inhalt)?
>
> Grüße
> Marc
>

Tofu: nein, da Tofu eine Abkürzung für "test oben, Fullquote unten" ist.
Name: im Absender
Inhalt: "Au Backe"

Inhalt bezog sich auf den Umstand, dass er ungeschirmte Leitungen
verwendet (s.quote), inzwischen wird glaube ich darüber diskutiert, ob
man Leitungen überhaupt anders verlegen darf als gradlinig oder mit
nicht realisierbaren Radien...

Gruss Newdo


Franz Glaser

unread,
Dec 18, 2015, 7:55:20 AM12/18/15
to
Am 18.12.2015 06:03, schrieb horst-d.winzler:

> Dafür eignen sich Geräte wie zB Impulsreflektometer bestens.


Meines ist für 50 oder 75 Ohm ausgelegt. Ob das reichen würde? Und dann
muss man noch den Verkürzungsfaktor genau wissen.

Auf der Uni, wo das Steuergeld keine Rolle spielt, gibts vielleicht
andere, universellere.


GL
--
Mir scheint, dass ein enormer Teil der psychologischen und der sozialen
Wissenschaften nur dafür verwendet worden ist, um das arbeitende Volk
noch raffinierter hinters Licht zu führen als es die alte Theologie
getan hat.

Ulrich G. Kliegis

unread,
Dec 18, 2015, 9:30:19 AM12/18/15
to
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> wrote:

>
>Bei Cat5e UTP sind die Leitungen übrigens nicht alle gleich lang, die 4
>Paare sind unterschiedlich stark verdrillt womit sich auf der Strecke
>eine unterschiedliche Länge der Paare ergibt.

Aber die Paare selbst sind meist recht gleichlang. An der Stelle ist
es ja gerade wichtig.

Gruß,
U.

Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 9:48:49 AM12/18/15
to
Auf wenige cm ist das völlig egal. Es gibt genug Patchfelder, bei
denen man die Adern unterschiedlich lang ablängen _muss_ damit man sie
vernunftig auflegen kann. Auch die 270-Grad-BTR-Module, wie man sie
bei Unterputzinstallationen gerne verbaut, laden geradezu bis zu 10 mm
Längenunterschied ein.

Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 9:50:50 AM12/18/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:
>
>>> Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß der
>>> beauftragte und bezahlte Architekt wirklich der Bringer ist?
>
>> In meiner Stichprobe 100%.
>
>Wenn das so ist, wäre es schön gewesen, wenn auch Du einen solchen
>Architekten an Deiner Seite gehabt hättest. Angesichts der Vielzahl von
>Handwerkerfehlleistungen, von denen Du im Zuge Deines Hausbaus berichtet
>hast (und die ein guter Architekt durch seine Bauaufsicht wohl vermieden
>hätte) hätte sich das für Dich vermutlich gelohnt.

Absolut. Das war einer der größten Fehler beim Hausbau.

Unterm Strich ändert das aber nix daran, dass ich mit meinem Haus im
großen und ganzen sehr zufrieden bin. Das mit einem umotivierten _und_
bezahlten Architekten[1] gebaute Haus meiner Eltern in Hamburg hatte
deutlich lästigere Fehler.

Grüße
Marc


[1] sein Büro hatte parallel zwei größere öffentliche Bauvorhaben in
Arbeit, "unser" Haus wollte er aber wegen der Werbewirksamkeit des
Namens unbedingt trotzdem bauen. Abbekommen haben wir aber wohl immer
nur die Praktikanten[2].
[2] War 1977-1978, da war ich also neun, so genau fachlich beurteilen
kann ich das also nicht.

Dirk Wagner

unread,
Dec 18, 2015, 10:20:33 AM12/18/15
to
Newdo <Ne...@ifmd.de> wrote:

> Inhalt bezog sich auf den Umstand, dass er ungeschirmte Leitungen
> verwendet (s.quote), inzwischen wird glaube ich darüber diskutiert, ob
> man Leitungen überhaupt anders verlegen darf als gradlinig oder mit
> nicht realisierbaren Radien...

Sorry - was ist an ungeschirmten Leitungen das Problem?

Ciao

dirk

Dirk Wagner

unread,
Dec 18, 2015, 10:23:24 AM12/18/15
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> Auch die 270-Grad-BTR-Module, wie man sie
> bei Unterputzinstallationen gerne verbaut, laden geradezu bis zu 10 mm
> Längenunterschied ein.

Da muss ich jetzt doch glatt mal probieren, so ein Teil mit gleich
langen Adern anzuschließen...

Bisher hatte ich da noch keine PRobleme mit.
Mit keiner Hardware.

ciao

dirk

Marc Haber

unread,
Dec 18, 2015, 11:30:43 AM12/18/15
to
Newdo <Ne...@ifmd.de> wrote:
>Inhalt bezog sich auf den Umstand, dass er ungeschirmte Leitungen
>verwendet (s.quote),

Das spielt für Gigabit Ethernet (1000Base-TX, spezifiziert für
ungeschirmte Cat5e-Leitungen) inwieweit eine Rolle?

Grüße
Marc

Bernd Kohlhaas

unread,
Dec 18, 2015, 11:43:34 AM12/18/15
to
Hallo,

"Marc Haber" schrieb

> In der Praxis ist Gigabit Ethernet geradezu erschreckend robust. Und
> das muss es auch, wenn man sich mal anguckt, wie gerade in
> Verkabelungen, die nicht im Brüstungskanal gemacht werden, die
> Netzwerkdosen in die Unterputztöpfe gewürgt werden.

Ack.
Wenn rechtzeitig die Möglichkeit besteht, mit den Kabelverlegern zu
sprechen, kann man evtl. darauf hinwirken, dass in solchen Fällen das Kabel
nicht eingeputzt/eingegipst wird, sondern mind. 5 cm Spiel zum
Zurückschieben haben sollte.

Bei Gipskarton ist das eher machbar, in Schutzrohr oder Putz eher nicht,
sollte aber irgendwie gemacht werden.

--
Bernd Kohlhaas
B.Koh...@gmx.de

Thomas Einzel

unread,
Dec 18, 2015, 1:31:31 PM12/18/15
to
Bernd Kohlhaas schrieb am 18.12.2015 um 17:43:
...
> Wenn rechtzeitig die Möglichkeit besteht, mit den Kabelverlegern zu
> sprechen, kann man evtl. darauf hinwirken, dass in solchen Fällen das
> Kabel nicht eingeputzt/eingegipst wird,

Netzwerkleitungen werden fachgerecht nicht eingeputzt/eingegipst, nur
die Rohre in denen sie verlegt sind.

> sondern mind. 5 cm Spiel zum Zurückschieben haben sollte.

5cm kann u.U. in einem kleinen oder vollen Rohr schwierig werden, aber
einige cm sollten meist möglich sein.

> Bei Gipskarton ist das eher machbar, in Schutzrohr oder Putz eher nicht,
> sollte aber irgendwie gemacht werden.

IIRC müssen u.a. auch Netzwerkleitungen auswechselbar verlegt werden.
--
Thomas

Bernd Kohlhaas

unread,
Dec 18, 2015, 2:14:08 PM12/18/15
to
Hallo,

"Thomas Einzel" schrieb

> Netzwerkleitungen werden fachgerecht nicht eingeputzt/eingegipst, nur die
> Rohre in denen sie verlegt sind.

Heutzutage verlegen oft Elektroinstallateure die Netzwerkkabel gleich mit;
oft zu kurz (auch oder vor allem im Patchschrank) und auf den letzten
Zentimetern vor der Dose eingegipst.

>> sondern mind. 5 cm Spiel zum Zurückschieben haben sollte.
>
> 5cm kann u.U. in einem kleinen oder vollen Rohr schwierig werden, aber
> einige cm sollten meist möglich sein.

Im Rohr ist Zurückschieben evtl. schwierig. Stichwort: Wellrohr.

> IIRC müssen u.a. auch Netzwerkleitungen auswechselbar verlegt werden.

So weit denkt heute kaum jemand.

--
Bernd Kohlhaas
B.Koh...@gmx.de

Ulrich G. Kliegis

unread,
Dec 19, 2015, 1:45:17 AM12/19/15
to
"Bernd Kohlhaas" <B.Koh...@gmx.de> wrote:

>
>
>Heutzutage verlegen oft Elektroinstallateure die Netzwerkkabel gleich mit;
>oft zu kurz (auch oder vor allem im Patchschrank) und auf den letzten
>Zentimetern vor der Dose eingegipst.

Da herrscht oft ein Kleinkonflikt zwischen den Gewerken. "Ich war erst
hier" - "Und ich hab das letzte Wort!"

Bei uns kreuzten sich im Fußboden an einer Stelle Heizungs- und
Kabelleerrohre. Das Kabelrohr wurde von den Heizungsleuten einfach
plattgedrückt. An zwei Stellen konnte ich das noch rechtzeitig vor dem
Estrichlegen korrigieren lassen. Und was letzterer, der Estrichleger,
dann daraus macht - da ist man als Bauherr ja selten direkt dabei...

Gleiches gilt für die Putzer, ein Gewerk, das nur noch sehr selten von
Leuten ausgeführt wird, denen man das überhaupt erklären kann.

Theorie und Praxis, wie gesagt...

Im Fall des OP handelte es sich ja aber offensichtlich um ein
nachträglich verlegtes Kabel. Da waren die Verantwortlichkeiten dann
ja fokussiert...

Gruß,
U.

horst-d.winzler

unread,
Dec 19, 2015, 2:27:51 AM12/19/15
to
Am 19.12.2015 um 07:45 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> "Bernd Kohlhaas" <B.Koh...@gmx.de> wrote:
>
>>
>>
>> Heutzutage verlegen oft Elektroinstallateure die Netzwerkkabel gleich mit;
>> oft zu kurz (auch oder vor allem im Patchschrank) und auf den letzten
>> Zentimetern vor der Dose eingegipst.
>
> Da herrscht oft ein Kleinkonflikt zwischen den Gewerken. "Ich war erst
> hier" - "Und ich hab das letzte Wort!"

Auf dem Bau werden viele Arbeiten im Akkord bzw unter Zeit-, Preisdruck
erledigt. Entsprechen sollte das bei der Planung berücksichtigt sein. Da
immer weniger Fachpersonal eingesetzt wird, muß mehr beaufsichtigt
werden. Und, die Aufsicht muß kompetent sein.

> Bei uns kreuzten sich im Fußboden an einer Stelle Heizungs- und
> Kabelleerrohre. Das Kabelrohr wurde von den Heizungsleuten einfach
> plattgedrückt.

Versorgungsleitungen (zB Etagenversorgungen) sollten weitestgehend
zugänglich installiert werden zB in Kanälen verlegen sein. Keller sind
bestens für Kabelbahnen/Kanäle/Heizungsversorgungen geeignet. Bei
Wasserabflüssen auf genügende Entlüftungen achten. Sonst gibt es
vermeidbare Geräusche und später, wenn es Ablagerungen in den Rohren
gibt, Geruchsbelästigungen.

Merke: Nichts bleibt wie es ist. ;-)


> Gruß,
> U.
>

--
mfg hdw

Marc Haber

unread,
Dec 19, 2015, 3:49:11 AM12/19/15
to
"Bernd Kohlhaas" <B.Koh...@gmx.de> wrote:
>"Thomas Einzel" schrieb
>> Netzwerkleitungen werden fachgerecht nicht eingeputzt/eingegipst, nur die
>> Rohre in denen sie verlegt sind.
>
>Heutzutage verlegen oft Elektroinstallateure die Netzwerkkabel gleich mit;
>oft zu kurz (auch oder vor allem im Patchschrank)

Ich habe genau vier Netzwerkkabel die nicht mit der notwendigen Luft
in den Patchschrank reichen und die deswegen in einem an der Decke
montierten Patchfeld rauskommen. Alle vier sind vom Elektriker
verlegt.

Bei der Antennenanlage hatte ich die Antennenkabel extra jeweils mit
150 cm Luft verlegt, damit später die Möglichkeit bleibt, den
Multischalter auszuwechseln oder z.B. durch einen Sat>IP Konverter zu
ergänzen. Die Installation ist in einer extra dafür geschaffenen,
abgeschlossenen und sichtgeschützten Nische. Der Elektriker hat die
Kabel press so abgeschnitten, dass sie gerade bis zum entsprechenden
Port des direkt unter dem Kabelauslaß montierten Multischalter
reichen.

Grüße
Ma "Lächle! Du kannst sie nicht alle töten!" rc

Marc Haber

unread,
Dec 19, 2015, 3:50:49 AM12/19/15
to
"horst-d.winzler" <horst.d...@web.de> wrote:
>Und, die Aufsicht muß kompetent sein.

Und vor allem präsent.

Gerrit Heitsch

unread,
Dec 19, 2015, 12:36:07 PM12/19/15
to
On 12/18/2015 01:55 PM, Franz Glaser wrote:
> Am 18.12.2015 06:03, schrieb horst-d.winzler:
>
>> Dafür eignen sich Geräte wie zB Impulsreflektometer bestens.
>
>
> Meines ist für 50 oder 75 Ohm ausgelegt. Ob das reichen würde? Und dann
> muss man noch den Verkürzungsfaktor genau wissen.

Bei TP geht man normalerweise von ca. 110 Ohm aus.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Dec 19, 2015, 12:37:44 PM12/19/15
to
Es gibt keines, GBit Ethernet funktioniert problemlos über Cat5e UTP,
meist sogar auch über Cat5 UTP. Kein Wunder, die Spec schreibt keine
Schirmung vor.

Gerrit


Willi Marquart

unread,
Dec 19, 2015, 1:13:07 PM12/19/15
to
Gerrit Heitsch schrieb:

>Es gibt keines, GBit Ethernet funktioniert problemlos über Cat5e UTP,
>meist sogar auch über Cat5 UTP. Kein Wunder, die Spec schreibt keine
>Schirmung vor.

Wenn die Leitung Cat5 nicht nur nach EIA/TIA sondern auch nach ISO/IEC
11801 ist, muss seit 2002 da GBit sicher gehen, da die
Powersum-Grenzwerte mit in die Norm genommen wurden. Es gibt sogar
CAT6A-UTP für 10GBit, allerdings empfiehlt sich das nur für
Einzelleitungen, da in einem Bündel sämtliche Pärchen wegen der
Alien-Crosstalk-Problematik gegeneinander vermessen werden müssen.

Gruß Willi

Franz Glaser

unread,
Dec 19, 2015, 2:00:30 PM12/19/15
to
Das erinnert mich an verdrilltes Drahtwerk - mein AA-600 ist für Koax
gebaut.

Leider ist bei den 100 MHz der heutigen Netzwerkkabel auch ein "Trafo"
kein Kinderspiel. 1:2 Balun (in Z-Ohm) sollte möglich sein, auch
einigermaßen breitbandig aber ob der für TDR taugt?

Mein Hinweis AA-600 bedeutet: Antennenmessgerät. Da könnten besser
bestückte Amateurfunker oder Vereine sowas haben. Die gibts auch teurer
mit -1000 und noch höher. Meins hat ca. 800,- gekostet +-, eher +

Wenn du von beiden Seiten reinpusten kannst oder gar eine nichtkaputte
Leitung als Referenz, dann könnte damit was gehen.

horst-d.winzler

unread,
Dec 19, 2015, 2:34:57 PM12/19/15
to
Am 19.12.2015 um 20:00 schrieb Franz Glaser:
> Am 19.12.2015 18:36, schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 12/18/2015 01:55 PM, Franz Glaser wrote:
>>> Am 18.12.2015 06:03, schrieb horst-d.winzler:
>>>
>>>> Dafür eignen sich Geräte wie zB Impulsreflektometer bestens.
>>>
>>>
>>> Meines ist für 50 oder 75 Ohm ausgelegt. Ob das reichen würde? Und dann
>>> muss man noch den Verkürzungsfaktor genau wissen.
>>
>> Bei TP geht man normalerweise von ca. 110 Ohm aus.
>>
>> Gerrit
>>
>
> Das erinnert mich an verdrilltes Drahtwerk - mein AA-600 ist für Koax
> gebaut.
>
> Leider ist bei den 100 MHz der heutigen Netzwerkkabel auch ein "Trafo"
> kein Kinderspiel. 1:2 Balun (in Z-Ohm) sollte möglich sein, auch
> einigermaßen breitbandig aber ob der für TDR taugt?
>
> Mein Hinweis AA-600 bedeutet: Antennenmessgerät. Da könnten besser
> bestückte Amateurfunker oder Vereine sowas haben. Die gibts auch teurer
> mit -1000 und noch höher. Meins hat ca. 800,- gekostet +-, eher +
>
> Wenn du von beiden Seiten reinpusten kannst oder gar eine nichtkaputte
> Leitung als Referenz, dann könnte damit was gehen.
>

Einen Nanosekundengenerator für ein Impulsreflektometer kann man sich
schnell zusammenbauen.

http://www.darc.de/uploads/media/tdr.pdf

--
mfg hdw

Marc Haber

unread,
Dec 20, 2015, 7:06:46 AM12/20/15
to
Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
>Ich habe mal von einem Bauherrn gelesen, der sich für die Bauzeit
>unbezahlten Urlaub genommen hat. Er ist viel auf der Baustelle gewesen,
>hat dort jeden Tag aufgeräumt (eine Tätigkeit, die nicht viel
>Fachkompetenz braucht, aber die Arbeit der Fachleute dennoch erleichtert
>und strukturiert) und hat den Handwerkern über die Schulter geschaut.

Das ist jedenfalls teilweise sinnvoll. Ich kann jedem Bauherren nur
raten, auch denen, die einen Architekten oder Bauleiter auf der
eigenen Payroll haben, während der Bauzeit allerhöchstens Teilzeit zu
arbeiten und mindestens zwei Werktage in der Woche auf der Baustelle
zu sein.

>Ja, als Laie kriegt man nicht jeden Pfusch mit, aber für den oben
>beschriebenen Fall (Installationsrohre an Kreuzungen plattdrücken)
>reicht ein praktischer Menschenverstand.

Exakt. Und man kann im Falle offensichtlicher Mißverständnisse (z.B.
ungewollte Verbandsverlegung der Fliesen oder Heizungsleitungen, die
plötzlich dort verlaufen wo eigentlich der Netzwerkschrank hin sollte)
einschreiten bevor die Tatsachen endgültig geschaffen sind.

Wenn sowas am Montag passiert und man selbst erst wieder am Wochenende
da ist, ist der Zug längst abgefahren.

Helmut Hullen

unread,
Dec 20, 2015, 7:21:06 AM12/20/15
to
Hallo, Marc,

Du meintest am 20.12.15:

[...]

> Das ist jedenfalls teilweise sinnvoll. Ich kann jedem Bauherren nur
> raten,
>


Mal wieder off topic - Deine Spezialität. Leider.

Viele Gruesse!
Helmut

Michael Schwingen

unread,
Dec 20, 2015, 1:22:07 PM12/20/15
to
On 2015-12-19, horst-d.winzler <horst.d...@web.de> wrote:
>
> Einen Nanosekundengenerator für ein Impulsreflektometer kann man sich
> schnell zusammenbauen.
>
> http://www.darc.de/uploads/media/tdr.pdf

Ich würde heute einen 74AC14 empfehlen - ein Gatter als Oszillator, 5
parallel als Ausgangstreiber macht knackig steile Impulse. Mit
Serienwiderstand oder -Poti auf 100 Ohm anpassen und Oszi-Tastkopf parallel,
eine Längenreferenz hat man ja mit den noch funktionierenden Adernpaaren.

Ansonsten: Baluns gibt es auf alten Netzwerkkarten (ab 100MBit), die
gängigen TG110- und kompatiblen Übertrager sind 1:1 mit Mittelanzapfung.

Alternativ: bessere Ethernet-PHYs haben TDR-Funktionen eingebaut (heisst
dann Virtual Cable Tester o.ä.), bei den Marvell-1000baseT-PHYs bekommt man
Messwerte mit IIRC 1m Auflösung und gar nicht so schlechter Genauigkeit.
Frag' mich jetzt aber nicht, wo man ein preiswertes Gerät mit passender
Bediensoftware dazu bekommt - ein Lancom-Router ist als TDR etwas teuer.

cu
Michael

Franz Glaser

unread,
Dec 21, 2015, 5:17:17 AM12/21/15
to
Diese Angeberei war äußerst hilfreich ;-)

Wolfgang Martens

unread,
Dec 22, 2015, 5:48:39 PM12/22/15
to
> Netzwerkkabel. Ein Adern-Tester zeigte nun, das Ader 7 wohl
> unterbrochen ist. Gibt es einen - einfachen - Weg, mit Hausmitteln
> festzustellen, WO der Defekt ist?

Adenpaar beidseitig freischalten, Kapazitätsmessung am verdrillten
Paar von beiden Enden aus machen (~50pF/m ?).
Das Kapazitätsverhältnis entspricht dem Längenverhältnis zur
Fehlerstelle. Vielleicht noch zum Vergleich ein intaktes Leitungspaar
messen.

mfG Wolfgang Martens



Wolfgang Martens

unread,
Dec 22, 2015, 5:53:26 PM12/22/15
to
0 new messages