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Problem mit der Kaskadierung von Switches

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Thorsten Klein

unread,
Jul 30, 2012, 3:58:08 PM7/30/12
to
Hallo

Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann, daher
habe ich mir zu meinem Zyxel 5Port Switch "PC" noch einen 8 Port Netgear
Switch "Heimkino" gekauft - beides GBit.

Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,
denn die FB hat ja nur 100 MBit) habe ich es jetzt so angeschlossen:
FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch hᅵngt das NAS mit
beiden LAN Ports am Switch, aber sobald ich ein zweites LAN-Kabel von
Switch zu Switch lege, bricht das Netzwerk zusammen (kein Internet- und
Netzwerkzugriff mehr), nur Win merkt das nicht (das Symbol in der
Taskleiste verᅵndert sich nicht).

Kann das einer erklᅵren? Auch wenn ich "Dual LAN" wohl meistens nicht
brauchen kann mangels einem zweiten LAN Port in den Gerᅵten, es kᅵnnte
hᅵchstens fᅵr einen parallelen Zugriff von zwei unterschiedlichen
Stellen nutzbar sein.

Danke & Gruss,
Thorsten

Thomas Einzel

unread,
Jul 30, 2012, 4:03:30 PM7/30/12
to
Thorsten Klein schrieb am 30.07.2012 21:58:
...
> Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
> Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,

ja, "Dreieck" klappt nicht, entferne eine der drei Leitungen

Thomas

--
Thomas

Sven Hartge

unread,
Jul 30, 2012, 4:09:54 PM7/30/12
to
Thorsten Klein <ju...@thorsten-klein.ch> wrote:

> Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann, daher
> habe ich mir zu meinem Zyxel 5Port Switch "PC" noch einen 8 Port Netgear
> Switch "Heimkino" gekauft - beides GBit.

> Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
> Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,
> denn die FB hat ja nur 100 MBit) habe ich es jetzt so angeschlossen:
> FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch hängt das NAS mit
> beiden LAN Ports am Switch, aber sobald ich ein zweites LAN-Kabel von
> Switch zu Switch lege, bricht das Netzwerk zusammen (kein Internet- und
> Netzwerkzugriff mehr), nur Win merkt das nicht (das Symbol in der
> Taskleiste verändert sich nicht).

Das zweite Kabel zwischen den Switches erzeugt wieder eine Schleife, was
bei Ethernet sehr schlecht ist.

Ohne spezielle Protokolle (STP) bzw. spezielle Einrichtung der Ports an
den Switches (LACP) funktioniert das nicht.

Hierfür braucht es aber managebare Geräte, die du nicht hast.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Martin Wohlauer

unread,
Jul 30, 2012, 4:41:10 PM7/30/12
to
Am 30.07.2012 21:58, schrieb Thorsten Klein:
> Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann, daher
> habe ich mir zu meinem Zyxel 5Port Switch "PC" noch einen 8 Port Netgear
> Switch "Heimkino" gekauft - beides GBit.

Kaskadieren ist auch nicht falsch, nur sollten keine Ringe gebaut werden.

> Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
> Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,
> denn die FB hat ja nur 100 MBit) habe ich es jetzt so angeschlossen:
> FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch hᅵngt das NAS mit
> beiden LAN Ports am Switch, aber sobald ich ein zweites LAN-Kabel von
> Switch zu Switch lege, bricht das Netzwerk zusammen (kein Internet- und
> Netzwerkzugriff mehr), nur Win merkt das nicht (das Symbol in der
> Taskleiste verᅵndert sich nicht).
>
> Kann das einer erklᅵren?

Dein Switch schickt ja erst mal alle Pakete von denen er nicht genau
weiᅵ an welchen Port sie mᅵssen, an alle weiter. Jetzt stell dir mal vor
wie gut das klappt, wenn man eine Kreisverbindung ermᅵglicht und so z.
B. ein Broadcast-Paket eintrifft, dass immer an alle anderen Ports
weiter geschickt wird. Genau: Jedes mal aufs neue schickt jeder Switch
der das Paket empfᅵngt es wieder an alle Ports raus, auch wenns nur
dasselbe Paket ist, dass er gerade eben selbst schon mal auf die Runde
geschickt hat. Die Pakete werden immer mehr, die Auslastung der Switches
ebenfalls, bis irgendwann die gesamte Bandbreite ausgenutzt ist fᅵr
Pakete die nirgendwo hin sollen. Nennt man auch scherzhaft gerne mal
Paketbeschleuniger... ;-) Kannst du auch ganz leicht mit einem Switch
allein simulieren, in dem du ein paar Kabel mehrfach in denselben Switch
steckst. Auf die Weise kommen Pakte auch vermehrt immer wieder am selben
Switch an, bis nichts mehr geht. Windows merkt davon freilich nichts,
weil das Problem ganz allein auf Seite des Switches liegt. Von auᅵen
kannst du das Problem kaum von "nᅵtzlicher" Vollauslastung
unterscheiden. Es geht halt einfach nichts mehr durch, das wars auch,
aber die Verbindung zwischen Switch und PC besteht deswegen
Hardwareseitig ganz normal weiter.

Also keine Ringverbindungen mit "normalen" unmanaged Switches bauen,
kommt nicht so gut wie du siehst.

Grᅵᅵle,

Martin.

Frank Schletz

unread,
Jul 30, 2012, 4:43:26 PM7/30/12
to
On Mon, 30 Jul 2012 21:58:08 +0200, Thorsten Klein wrote:

> Hallo
>
> Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann, daher
> habe ich mir zu meinem Zyxel 5Port Switch "PC" noch einen 8 Port Netgear
> Switch "Heimkino" gekauft - beides GBit.
>
> Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
> Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,
> denn die FB hat ja nur 100 MBit) habe ich es jetzt so angeschlossen:
> FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch hängt das NAS mit
> beiden LAN Ports am Switch, aber sobald ich ein zweites LAN-Kabel von
> Switch zu Switch lege, bricht das Netzwerk zusammen (kein Internet- und
> Netzwerkzugriff mehr), nur Win merkt das nicht (das Symbol in der
> Taskleiste verändert sich nicht).
>
> Kann das einer erklären? Auch wenn ich "Dual LAN" wohl meistens nicht
> brauchen kann mangels einem zweiten LAN Port in den Geräten, es könnte
> höchstens für einen parallelen Zugriff von zwei unterschiedlichen
> Stellen nutzbar sein.
>

Könntest Du das bitte als "Bild" darstellen?

Du hast Fritzbos <- Kabel -> Switch1 <- Kabel -> Switch2

Und an Switch2 hängt 1 NAS, welches 2 Ethernetports hat.
Mit beiden Ports an Switch2

Und wozu möchtest Du nun zwischen Switch1 und Switch2 ein zweites Kabel legen?

Ich glaube, da solltest Du nochmal die Grundlagen lesen. Leider habe ich
keine schöne Erklärung im Netz gefunden.

Viel Spass

Frank

PS: Ja, zwischen Switch1 und Switch2 gehört nur eine Verbindung mit einem Kabel.

Werner Flamme

unread,
Jul 30, 2012, 5:05:38 PM7/30/12
to
Thorsten Klein [30.07.2012 21:58]:
> Hallo
>
> Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann, daher
> habe ich mir zu meinem Zyxel 5Port Switch "PC" noch einen 8 Port Netgear
> Switch "Heimkino" gekauft - beides GBit.
>
> Nachdem ich den ersten Fehler beseitigen konnte (beide Switches an die
> Fritzbox und dann nochmal eine direkte Verbindung zwischen den Switches,
> denn die FB hat ja nur 100 MBit) habe ich es jetzt so angeschlossen:
> FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch hᅵngt das NAS mit
> beiden LAN Ports am Switch, aber sobald ich ein zweites LAN-Kabel von
> Switch zu Switch lege, bricht das Netzwerk zusammen (kein Internet- und
> Netzwerkzugriff mehr), nur Win merkt das nicht (das Symbol in der
> Taskleiste verᅵndert sich nicht).

Win hat Netz. Dass das Netz keine Konnektivitᅵt hat, interessiert
frᅵhestens Win7.

> Kann das einer erklᅵren? Auch wenn ich "Dual LAN" wohl meistens nicht
> brauchen kann mangels einem zweiten LAN Port in den Gerᅵten, es kᅵnnte
> hᅵchstens fᅵr einen parallelen Zugriff von zwei unterschiedlichen
> Stellen nutzbar sein.

Was ist "Dual LAN"? Was willst Du mit dem zweiten Kabel erreichen?
Kannst Du das NAS nicht mit je einem Bein an eine der Switches hᅵngen?
Die beiden mᅵssen dann unterschiedliche Adressen haben, sonst hast Du
das einfache Problem, dass die Daten nicht wissen, welchen Weg sie
nehmen sollen - sie werden z. B. auf Port 1 angefordert und von Port 2
zur Verfᅵgung gestellt, und genau diesen Effekt hast Du, wenn Du zwei
Kabel zwischen die Switches hᅵngst.

--

Thorsten Klein

unread,
Jul 30, 2012, 6:01:41 PM7/30/12
to
Am 30.07.2012 23:05, schrieb Werner Flamme:
> Was ist "Dual LAN"?

Damit meine ich das Bᅵndeln zweier Ethernetkabel, um auf theoretisch 250
MB/s zu kommen anstatt des sonst maximalen Wertes von 125 MB/s bei
Gigabit. Das NAS unterstᅵtzt es und erreicht dann auch Transferraten >
200 MB/s (heisst es)

> Was willst Du mit dem zweiten Kabel erreichen?

Um vom doppelten Speed zu profitieren, mᅵssen zwangslᅵuf zwischen mind.
2 Teilnehmern durchweg zwei LAN Kabel liegen (bei mir nicht der Fall
mangels zwei LAN Ports am Rechner) und die HW muss es unterstᅵtzen -
oder man greift von zwei Gerᅵten gleichzeitig aufs NAS zu. Das kᅵnnte
bei mir vorkommen.
Das zweite Kabel wollte ich verlegen, um von ᅵberall her die Gerᅵte
anschliessen zu kᅵnnen.

> Kannst Du das NAS nicht mit je einem Bein an eine der Switches hᅵngen?

Das werde ich jetzt wohl machen da dies die einzige Mᅵglichkeit ist,
beide LAN Port zu nutzen.

> Die beiden mᅵssen dann unterschiedliche Adressen haben, sonst hast Du
> das einfache Problem, dass die Daten nicht wissen, welchen Weg sie
> nehmen sollen - sie werden z. B. auf Port 1 angefordert und von Port 2
> zur Verfᅵgung gestellt, und genau diesen Effekt hast Du, wenn Du zwei
> Kabel zwischen die Switches hᅵngst.

Das NAS hat zwei MAC und IP-Adressen. Das war auch schon bei Qnap so.

Thorsten Klein

unread,
Jul 30, 2012, 6:04:41 PM7/30/12
to
Am 30.07.2012 22:41, schrieb Martin Wohlauer:
> Dein Switch schickt ja erst mal alle Pakete von denen er nicht genau
> weiᅵ an welchen Port sie mᅵssen, an alle weiter. Jetzt stell dir mal vor
> wie gut das klappt, wenn man eine Kreisverbindung ermᅵglicht und so z.
> B. ein Broadcast-Paket eintrifft, dass immer an alle anderen Ports
> weiter geschickt wird. Genau: Jedes mal aufs neue schickt jeder Switch
> der das Paket empfᅵngt es wieder an alle Ports raus, auch wenns nur
> dasselbe Paket ist, dass er gerade eben selbst schon mal auf die Runde
> geschickt hat. Die Pakete werden immer mehr, die Auslastung der Switches
> ebenfalls, bis irgendwann die gesamte Bandbreite ausgenutzt ist fᅵr
> Pakete die nirgendwo hin sollen. Nennt man auch scherzhaft gerne mal
> Paketbeschleuniger... ;-) Kannst du auch ganz leicht mit einem Switch
> allein simulieren, in dem du ein paar Kabel mehrfach in denselben Switch
> steckst. Auf die Weise kommen Pakte auch vermehrt immer wieder am selben
> Switch an, bis nichts mehr geht. Windows merkt davon freilich nichts,
> weil das Problem ganz allein auf Seite des Switches liegt. Von auᅵen
> kannst du das Problem kaum von "nᅵtzlicher" Vollauslastung
> unterscheiden. Es geht halt einfach nichts mehr durch, das wars auch,
> aber die Verbindung zwischen Switch und PC besteht deswegen
> Hardwareseitig ganz normal weiter.
>
> Also keine Ringverbindungen mit "normalen" unmanaged Switches bauen,
> kommt nicht so gut wie du siehst.

Danke fᅵr deine umfassende Erklᅵrung (auch den anderen, die ich nicht
weiter kommentiere). Ich bin da halt "elektrisch" vorgegangen: nach dem
Motto Querschnitterhᅵhung durch Parallelverlegen zweier Leitungen,
dadurch "passt mehr durch", was beim Strom ja auch stimmt. :-)

Burkhard Ott

unread,
Jul 30, 2012, 6:27:54 PM7/30/12
to
On Mon, 30 Jul 2012 22:09:54 +0200, Sven Hartge wrote:

> Ohne spezielle Protokolle (STP) bzw. spezielle Einrichtung der Ports an
> den Switches (LACP) funktioniert das nicht.

LACP koennte man notfalls auf den Rechnern machen, zumindest auf ner BSD
oder Linuxbox. Ob Windows da was hat, k.A.

cheers

Shinji Ikari

unread,
Jul 30, 2012, 9:03:34 PM7/30/12
to
Guten Tag

Thorsten Klein <ju...@thorsten-klein.ch> schrieb

>Ich habe gelsen, dass mn Switches problemlos kaskadieren kann,

Abgesehen von diversen Problemfaellen (Modellspezifisch) geht das in
der Regel wirklich problemlos.

>FB-Switch-Switch, das funktioniert. Am hinteren Switch h�ngt das NAS mit
>beiden LAN Ports am Switch,

Du hast anscheinend vor mehrere LAN-verbindungen zu buendeln. Das
muessen alle beteiliten Geraete gezielt unterstuetzen. Bei Switchen
ist das schon eher ein Feature. welches seltener anzutreffen ist.

>Kann das einer erkl�ren?

Du scheinst damit eine zusaetzliche Verbindung zu schaffen, welche von
den Switchen nicht unterstuetzt oder abgefangen wird.

Shinji Ikari

unread,
Jul 30, 2012, 9:11:27 PM7/30/12
to
Guten Tag

Thorsten Klein <ju...@thorsten-klein.ch> schrieb

>Damit meine ich das Bündeln zweier Ethernetkabel, um auf theoretisch 250
>MB/s zu kommen anstatt des sonst maximalen Wertes von 125 MB/s bei
>Gigabit. Das NAS unterstützt es und erreicht dann auch Transferraten >
>200 MB/s (heisst es)

... das erfordert, das der Switch dieses
Bündeln/Port-Trunking/Link-Aggregation auch unterstuetzt.
https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndelung
https://de.wikipedia.org/wiki/Link_Aggregation

>> Was willst Du mit dem zweiten Kabel erreichen?
>Um vom doppelten Speed zu profitieren, müssen zwangsläuf zwischen mind.
>2 Teilnehmern durchweg zwei LAN Kabel liegen

Sofern Du kein 10GBit Ethernet nutzt:: Ja, aber Du schaltest da ja
noch Switche zwischen, welche die Aufgabe haben jeden Port mit jedem
zu verbinden, wodurch die Switche im schlimmsten Falle die eingehenden
Daten der einen Verbindung zur anderen Verbindung ausgehend leiten.
Damit kann sich ein System wunderbar selbst beschaeftigen und maximal
auslasten.

>> Kannst Du das NAS nicht mit je einem Bein an eine der Switches hängen?
>Das werde ich jetzt wohl machen da dies die einzige Möglichkeit ist,
>beide LAN Port zu nutzen.

Sobald beide Switche eingeschaltet sind und noch miteinander eine
eigene Verbindung haben, wird es wieder zu einerm Kreisverkehr.
Message has been deleted

Burkhard Ott

unread,
Jul 31, 2012, 12:12:36 PM7/31/12
to
On Tue, 31 Jul 2012 15:23:53 +0000, Armin Ehrbar wrote:

> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>> On Mon, 30 Jul 2012 22:09:54 +0200, Sven Hartge wrote:
>>
>>> Ohne spezielle Protokolle (STP) bzw. spezielle Einrichtung der Ports
>>> an den Switches (LACP) funktioniert das nicht.
>> Ob Windows da was hat, k.A.
>
> So Out-of-the-box? Nein!

man bonding

> Spezielle Server LAN-Karten mit speziellen Treibern? Ja, nach
> Hörensagen.

Noe, sind einfach broadcoms.

> Ich hatte früher einfach in jeder Kiste ne' zweite Netzwerkkarte und ein
> zweites Netz ...

Und?

cheers

Sven Hartge

unread,
Jul 31, 2012, 12:15:57 PM7/31/12
to
Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote:
> On Tue, 31 Jul 2012 15:23:53 +0000, Armin Ehrbar wrote:

>> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>>> On Mon, 30 Jul 2012 22:09:54 +0200, Sven Hartge wrote:
>>>
>>>> Ohne spezielle Protokolle (STP) bzw. spezielle Einrichtung der Ports
>>>> an den Switches (LACP) funktioniert das nicht.
>>> Ob Windows da was hat, k.A.
>>
>> So Out-of-the-box? Nein!

> man bonding

Unter Windows? Eher nicht.

Burkhard Ott

unread,
Jul 31, 2012, 12:46:38 PM7/31/12
to
Deshalb schrub ich ja "Ob Windows da was hat, k.A"

cheers

Thorsten Klein

unread,
Jul 31, 2012, 1:26:00 PM7/31/12
to
Am 31.07.2012 03:11, schrieb Shinji Ikari:
>
> Sobald beide Switche eingeschaltet sind und noch miteinander eine
> eigene Verbindung haben, wird es wieder zu einerm Kreisverkehr.

N�, wie das? Das NAS ist quasi wie zwei unabh�ngige LAN-Teilnehmer zu
sehen. Einer sitzt dann eben auf dem einen, und der andere auf dem
anderen Switch. Das ist zumindest bei den von Qnap und Synology der
Fall, auch bei den billigen (wobei ich mit dem DS-412+ nicht unbedingt
ein billiges habe).
Schliesslich hab ichs grad auch so angeschlossen und es funktioniert
perfekt.

Burkhard Ott

unread,
Jul 31, 2012, 1:39:30 PM7/31/12
to
On Tue, 31 Jul 2012 19:26:00 +0200, Thorsten Klein wrote:

> Am 31.07.2012 03:11, schrieb Shinji Ikari:
>>
>> Sobald beide Switche eingeschaltet sind und noch miteinander eine
>> eigene Verbindung haben, wird es wieder zu einerm Kreisverkehr.
>
> Nö, wie das? Das NAS ist quasi wie zwei unabhängige LAN-Teilnehmer zu
> sehen. Einer sitzt dann eben auf dem einen, und der andere auf dem
> anderen Switch. Das ist zumindest bei den von Qnap und Synology der
> Fall, auch bei den billigen (wobei ich mit dem DS-412+ nicht unbedingt
> ein billiges habe).
> Schliesslich hab ichs grad auch so angeschlossen und es funktioniert
> perfekt.

Klingt wie bridging auf der NAS. Einen Ethernet loop will man nicht,
ausser man liebt das flackern der LED's, aber da kann man sich mit ne
handvoll LED billiger was bauen anstatt switche zu verkablen und einen
loop reinzubauen.

cheers

Sven Hartge

unread,
Jul 31, 2012, 3:11:28 PM7/31/12
to
Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote:
> On Tue, 31 Jul 2012 18:15:57 +0200, Sven Hartge wrote:
>> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote:
>>> On Tue, 31 Jul 2012 15:23:53 +0000, Armin Ehrbar wrote:
>>>> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>>>>> On Mon, 30 Jul 2012 22:09:54 +0200, Sven Hartge wrote:

>>>>>> Ohne spezielle Protokolle (STP) bzw. spezielle Einrichtung der
>>>>>> Ports an den Switches (LACP) funktioniert das nicht.
>>>>> Ob Windows da was hat, k.A.
>>>>
>>>> So Out-of-the-box? Nein!
>>
>>> man bonding
>>
>> Unter Windows? Eher nicht.

> Deshalb schrub ich ja "Ob Windows da was hat, k.A"

Unter Windows ist so ein Feature abhängig von den
Netzwerkkarten-Treibern, welche von den Herstellern fast nur für
spezielle Server-Karten mit diesem Feature ausgestattet werden.

Unter Linux ist das Feature unabhängig von der Hardware im
Bonding-Treiber enthalten (wie du ja geschrieben hast) und funktioniert
daher dort auch mit älteren Karten, solange diese den Link-Status
korrekt berichten können.

Burkhard Ott

unread,
Jul 31, 2012, 4:41:14 PM7/31/12
to
Ack, habe ein bisschen was dazu via google gefunden, scheint allerdings
nicht ganz problemlos zu laufen und ist nur in den Server Editions
supportet.

cheers
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Marcel Müller

unread,
Aug 2, 2012, 3:42:48 AM8/2/12
to
Hallo,

On 31.07.2012 03:03, Shinji Ikari wrote:
> Du scheinst damit eine zusaetzliche Verbindung zu schaffen, welche von
> den Switchen nicht unterstuetzt oder abgefangen wird.

wei� jemand welche Switche das verpacken bekommen?

Ich habe n�mlich vor einer Weile damit bei uns in einem B�rogeb�ude das
halbe Netz lahm gelegt. Und das war eigentlich alles Profiklasse (also
managed und Cisco/HP). Das ging recht einfach. Ein B�ro mit etlichen
Ger�ten, ein Haufen Netzwerkkabel, �berall etwas reingesteckt und nicht
aufgepasst. Ein Kabel lag so, dass wir beide Enden im Switch versenkt
haben. Und schon ging nichts mehr. Es war also sogar nur eine Schleife
auf sich selber. Es hat trotz managed eine halbe Stunde gedauert, bis
die Netzwerker die Stelle gefunden hatten, denn wenn ein Segment erst
mal tot ist, kommt man auf die Mangement-Konsole auch nicht mehr remote
drauf. Und es hing halt nicht nur ein B�ro an dem Segment. (Es war
letztlich alles suboptimal verkabelt, denn wir mussten nur wegen eines
Geb�udeumbaus ausweichen, und in dem Ausweichbeb�ude haben halt die
Dosen nicht gereicht.)

Da habe ich mich halt gefragt, warum die Ger�te darauf nicht sinnvoll
reagiert haben. Ich meine, selbst wenn die Schleife nicht unmittelbar
erkannt wird, h�tte ich jetzt erwartet, das bessere Switches einen Port,
der st�ndig die halbe Backplane bis zum Packet-loss zuknallt, nach einer
Weile isolieren. Dann h�tte es nur noch unser B�ro betroffen. Es hatte
aber R�ckwirkungen bis in die einige Kilometer entfernte Zentrale. Zwar
nur begrenzt, weil dort die Leitungen dicker waren, aber immerhin.
Inhaltlich verstehe ich diese Auswirkungen. In (�lteren) Windows-Netzten
hatte man nicht viel M�glichkeiten. Die Anzahl der Subnetze diktierte
die Anzahl der Dom�nen-Controller und war damit nicht sinnvoll
skalierbar. Und sobald Broadcast die "schnelle" Runde drehen, m�llen die
nat�rlich auch den Rest zu.


Marcel

Shinji Ikari

unread,
Aug 2, 2012, 5:25:11 AM8/2/12
to
Guten Tag

Marcel M�ller <news.5...@spamgourmet.com> schrieb

>wei� jemand welche Switche das verpacken bekommen?

Was moechtest Du nun hier lesen?
Alle, die man geeignet einstellen kann und die bei diesem Feature
keinen Bug haben.
Ich habe auch schon billige Switche gesehen, die eine rudimentaere
Einstellung fuer Port-Trunking unterstuetzen sollten (habe ich aber
nie getestet).

>Ich habe n�mlich vor einer Weile damit bei uns in einem B�rogeb�ude das
>halbe Netz lahm gelegt. Und das war eigentlich alles Profiklasse (also
>managed und Cisco/HP).

Hast Du diese Switche auch dahingehen korrekt eingestellt?

>Das ging recht einfach. Ein B�ro mit etlichen
>Ger�ten, ein Haufen Netzwerkkabel, �berall etwas reingesteckt und nicht
>aufgepasst. Ein Kabel lag so, dass wir beide Enden im Switch versenkt
>haben.

Das ist ja noch etwas anderes. Es gibt Switche, die erkennen, wenn
sich auf einem ihrer eignen Ports ein geraet mit der eigneen
MAC/Adresse meldet. Aber ein Kreisrouting ueber mehrere Switche ist da
schon etwas anspruchsvoller, da die Switche ja mit anderen Switchen
kommunizieren und somit diese einfache pruefung im ersten Schritt
nicht viel bringt.
(Und ja, es gibt auch diverse Switche/Gerate, die sogar das bis zu
einer gewissen Komplexitaet erkennen sollen).

>Da habe ich mich halt gefragt, warum die Ger�te darauf nicht sinnvoll
>reagiert haben.

Diese Frage muesstest Du anhand der technical Manuals der Switche und
der Konfiguration der Switche beantworten koennen.

>Ich meine, selbst wenn die Schleife nicht unmittelbar
>erkannt wird, h�tte ich jetzt erwartet, das bessere Switches einen Port,
>der st�ndig die halbe Backplane bis zum Packet-loss zuknallt, nach einer
>Weile isolieren.

Das wuerde bedeuten, das ein mehrstuendiges und hohen Traffic
verursachendes Backup (in der Nacht) ueber einen solchen Port, ggf
mitten im Transfer abbricht. Das will man nicht wirklich. Eine
Backplane sollte so ausgelegt sein, dass sie alle Ports mit maximalem
Traffic gleichzeitig handeln kann.
Und das koennen die auch (wie es die CT sogar vor einiger Zeit bei
billigen Switchen getestet hat).
Es ist auch nicht dei Backplane, die in solchen Faellen zulaeuft.
Ein Switch mit 8*GBIt-Ports sollte um die 16GBit/s transportieren
koennen. Da stoert es nicht, wenn zwei Ports sich mit nur gesamt 2
GBit/s hoch schaukeln.
Die Backplane kann das ab.

Aber beispielsweise die verwaltung dieses Traffics und der
MAc-Adressen stoesst dann schnell an die Grenzen.

Burkhard Ott

unread,
Aug 2, 2012, 11:52:08 AM8/2/12
to
On Thu, 02 Aug 2012 06:48:28 +0000, Armin Ehrbar wrote:

> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote/schrieb:
> Schon allein das Programm "man" gibt es dort nicht.
>
> Es ist aber so, daß viele Jünger nicht mehr lesen, ob es um *Ihren* Gott
> überhaupt geht - hoffentlich ich habe meine Floskel außgestoßen.
> Komischerweise schrieb selber Jünger voher noch "Ob Windows da was hat,
> k.A.".
>
> Nochmal zur Klarstellung:
>
> Unter dem Betriebssystem Windows geht es *nicht* mit
> betriebssystemeigenen Treibern so Out-of-the-box!
>
>
> Kopfschüttelnd,

lol, geht doch in den Serverversionen (zumindest 2008) mit entsprechender
NIC. Wenn Du was nicht kennst bedeutet das nicht das es das nicht gibt.

cheers

Burkhard Ott

unread,
Aug 2, 2012, 11:53:52 AM8/2/12
to
On Thu, 02 Aug 2012 07:05:20 +0000, Armin Ehrbar wrote:

> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>> On Tue, 31 Jul 2012 21:11:28 +0200, Sven Hartge wrote: Burkhard Ott
>> <news...@derith.de> wrote:
> Grüße von der
> anderen Seite des Heiligen Landes Computerbetriebssysteme, Oh heiliger
> Linux-Jünger,

Tut Dir irgendwas weh oder warum faengst Du an zu bashen. binding is auch
problemlos unter freeBSD, OpenBSD und NetBSD einsetzbar und das hat ja
nun gar nix mit Linux zu tuen.

cheers

Gerrit Heitsch

unread,
Aug 2, 2012, 12:28:01 PM8/2/12
to
On 08/02/2012 09:42 AM, Marcel M�ller wrote:
> Hallo,
>
> On 31.07.2012 03:03, Shinji Ikari wrote:
>> Du scheinst damit eine zusaetzliche Verbindung zu schaffen, welche von
>> den Switchen nicht unterstuetzt oder abgefangen wird.
>
> wei� jemand welche Switche das verpacken bekommen?

Alle die STP k�nnen sollten das hinbekommen. Allerdings schaltet man auf
Ports an denen nur Rechner h�ngen (sollten) dieses meist ab weil es die
Erkennung des Links verz�gern kann. ('Portfast' oder so bei Cisco)

Gerrit


Marcel Müller

unread,
Aug 3, 2012, 3:05:54 AM8/3/12
to
Ah, gut m�glich, dass es ob des Verwendungszwecks ausgeknipst war.


Marcel

Ralf Kiefer

unread,
Aug 3, 2012, 8:14:47 PM8/3/12
to
Marcel M�ller wrote:

> Ein B�ro mit etlichen
> Ger�ten, ein Haufen Netzwerkkabel, �berall etwas reingesteckt und nicht
> aufgepasst.

Genau letzteres. Wenn ein Netz dann pl�tzlich so tot ist, sollte sich
derjenige an seine letzten Schritte zuvor erinnern und diese m�glichst
in umgekehrter Reihenfolge wieder r�ckg�ngig machen. So findet man recht
schnell die problematische Stelle.


> Es hat trotz managed eine halbe Stunde gedauert, bis
> die Netzwerker die Stelle gefunden hatten, denn wenn ein Segment erst
> mal tot ist, kommt man auf die Mangement-Konsole auch nicht mehr remote
> drauf.

Aber derjenige vor der Switch h�tte ein Kabel nach dem anderen
rausziehen k�nnen bis die Lichtorgel auf ein �bliches Ma� zur�ckgeht.
Mit Trial&Error kann man ggf. was retten bis der schimpfende Netz-Guru
anwesend ist. Aber andrerseits ist der selbst schuld, wenn er jeden
beliebigen an seine Ger�te l��t.


> Da habe ich mich halt gefragt, warum die Ger�te darauf nicht sinnvoll
> reagiert haben.

Das haben die anderen schon gut erkl�rt.

Als Erg�nzung: bei 3Com hie� das Leistungsmerkmal seinerzeit Resilient
Link. Damit konnte man einerseits Redundanz schaffen, d.h. Leitungen
doppeln. Bei Ger�ten der 1990er Jahren mu�te man dies explizit
einstellen, sp�tere Ger�te ein paar Jahre vor der �bernahme durch Auweia
konnten das sogar automatisch. D.h. da zogen solche versehentlichen
Fehlkonfigurationen durch Kabelstecken nur einen sehr begrenzten
funktionalen Schaden nach sich. Die meisten 3Com-Ger�te mit dieser
Eigenschaft waren Management-f�hige Ger�te der 19"-Klasse.


> Es hatte
> aber R�ckwirkungen bis in die einige Kilometer entfernte Zentrale.

Ein Router zwischendrin kann Wunder wirken, um Fehler lokal zu halten.
Immerhin geht bei euch ein riesiger Broadcast-Verkehr �ber die
Fernleitung. Daf�r habt ihr typischerweise Netzwerker, denen die
Begriffe Collision-Domain oder Broadcast-Domain was sagen.


> In (�lteren) Windows-Netzten
> hatte man nicht viel M�glichkeiten.

Die m�ssen extrem alt sein. Immerhin hat man sogar Windows-PCs vor mehr
als 10 Jahren bereits in einem richtigen Netz betreiben k�nnen.


Gru�, Ralf

Friedemann Stoyan

unread,
Aug 4, 2012, 2:10:33 AM8/4/12
to
Gerrit Heitsch wrote:

> Alle die STP können sollten das hinbekommen. Allerdings schaltet man auf
> Ports an denen nur Rechner hängen (sollten) dieses meist ab weil es die
> Erkennung des Links verzögern kann. ('Portfast' oder so bei Cisco)

Es ist ebenfalls sinnvoll solche Ports (spanning-tree portfast), auch so zu
konfigurieren, dass beim Eintreffen einer BPDU sich dieser Port in den
error-disable Zustand begibt. Auch sollten sie selbst keine BPDUs senden.

mfg Friedemann

Marcel Müller

unread,
Aug 4, 2012, 3:28:39 AM8/4/12
to
Hallo!

On 04.08.12 02.14, Ralf Kiefer wrote:
>> Ein B�ro mit etlichen
>> Ger�ten, ein Haufen Netzwerkkabel, �berall etwas reingesteckt und nicht
>> aufgepasst.
>
> Genau letzteres. Wenn ein Netz dann pl�tzlich so tot ist, sollte sich
> derjenige an seine letzten Schritte zuvor erinnern und diese m�glichst
> in umgekehrter Reihenfolge wieder r�ckg�ngig machen. So findet man recht
> schnell die problematische Stelle.

Wenn in allen R�umen in etwa parallel derlei Aktivit�ten laufen, stellt
sich das halt f�r die Nutzer nicht so dar. Da nimmt man es als "es hat
noch nie gegangen" wahr. Sonst w�re es mutma�lich sehr schnell aufgefallen.

>> Es hat trotz managed eine halbe Stunde gedauert, bis
>> die Netzwerker die Stelle gefunden hatten, denn wenn ein Segment erst
>> mal tot ist, kommt man auf die Mangement-Konsole auch nicht mehr remote
>> drauf.
>
> Aber derjenige vor der Switch h�tte ein Kabel nach dem anderen
> rausziehen k�nnen bis die Lichtorgel auf ein �bliches Ma� zur�ckgeht.

Derjenige war in einem anderen Geb�ude, ca. 10 Autominuten weg.

> Mit Trial&Error kann man ggf. was retten bis der schimpfende Netz-Guru
> anwesend ist. Aber andrerseits ist der selbst schuld, wenn er jeden
> beliebigen an seine Ger�te l��t.

Ich sagte ja, es war ein provisorischer Aufenthalt mit einem Switch in
(fast) jedem B�ro. Die Verkabelung in dem alten Geb�ude war nicht
hinreichend. Da musste man improvisieren.

>> Da habe ich mich halt gefragt, warum die Ger�te darauf nicht sinnvoll
>> reagiert haben.
>
> Das haben die anderen schon gut erkl�rt.

Ja. Scheint wohl nicht so trivial zu sein.

> Als Erg�nzung: bei 3Com hie� das Leistungsmerkmal seinerzeit Resilient
> Link.

Nie geh�rt. Wir hatten in dem Geb�ude glaube ich nur Cisco. Frag mich
keiner welche Nummer. Eine der vielen 19" 1HE Kisten halt. War noch
alles 100 MBit.


>> Es hatte
>> aber R�ckwirkungen bis in die einige Kilometer entfernte Zentrale.
>
> Ein Router zwischendrin kann Wunder wirken, um Fehler lokal zu halten.

Da kommt wieder das Microsoft-Problem dazu. Hinter einem Router
funktioniert ohne BDC nichts gescheit. (Jedenfalls war das fr�her so.)
Und f�r jede M�lltonne einen eigenen Backup Domain Controller
aufzusetzen, ist auch kein Vergn�gen. Mittlerweile geht fast alles �ber
VLANs. Da ist das alles nicht mehr so problematisch.

> Immerhin geht bei euch ein riesiger Broadcast-Verkehr �ber die
> Fernleitung.

Ja, klar. Das war AFAIR sowieso 4GBit Glas. Die hat das schon geschafft.


>> In (�lteren) Windows-Netzten
>> hatte man nicht viel M�glichkeiten.
>
> Die m�ssen extrem alt sein. Immerhin hat man sogar Windows-PCs vor mehr
> als 10 Jahren bereits in einem richtigen Netz betreiben k�nnen.

Naja, es ist vielleicht 5 Jahre her, aber das Equipment f�r die
provisorische L�sung war ausrangiertes Zeug, also eher 10 Jahre alt.
Aber seinerzeit lebten noch einige Win2000 und ich glaube sogar Win98
Installationen auf Endger�ten. Die K�nnen Netzwerktechnisch so gut wie
gar nichts. Bei W2K konnte man AFAIR zwar irgendwie IP-Adressen f�r die
Broadcasts hinterlegen, aber das darf man dann f�r jede B�chse einzeln
tun, und au�erdem schickt der Bursche dann noch mehr Broadcasts. Das ist
bei SMB sowieso schon eine Katastrophe (die heute allerdings von der
Netzwerk-Hardware meist mit links weggesteckt wird). Eine Dom�ne �ber
mehrere WAN-Strecken ist allerdings immer noch Konfigurationsgefummel.


Marcel
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Burkhard Ott

unread,
Aug 7, 2012, 11:50:30 AM8/7/12
to
On Mon, 06 Aug 2012 21:50:26 +0000, Armin Ehrbar wrote:

> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>> On Thu, 02 Aug 2012 06:48:28 +0000, Armin Ehrbar wrote:
>>
>>> Nochmal zur Klarstellung:
>>> Unter dem Betriebssystem Windows geht es *nicht* mit
>>> betriebssystemeigenen Treibern so Out-of-the-box!
>> lol, geht doch in den Serverversionen (zumindest 2008) mit
>> entsprechender NIC. Wenn Du was nicht kennst bedeutet das nicht das es
>> das nicht gibt.
>
> Du erzählst selber von den Einschränkungen: - "Serverversionen
> (zumindest 2008)" [Microsoft Windows Server 2008?] - "mit entsprechender
> NIC" [Also bestimmter Hardware!]
>
> Du fragtest aber pauschal nach "Windows", und nicht nach dem Betriebs-
> system 'Microsoft Windows Server 2008' sowie exakter Hardware!
>
> Wenn Du sowas einsetzt, dann liefert Dir der Hersteller die ausgesuchte
> Hardware und das installierte Betriebssystem mit allen Treibern so aus!
> Da mußt Du dann nicht mehr selber basteln.

Ich setze/sezte keine Windows Server ein, deshalb kann ichnur auf die
Erfahrungswerte anderer zurueckgreifen, welche jedoch berichten das das
ganze funktioniert. Unter Linux geht das auch nur mit kernel 2.6 oder
groesser, konfigurieren muss man es da auch etc. So riesing sind da also
die Unterschiede nicht und wenn es problemlos mitspielt ist es eigentlich
egal was da unter dem Blech wurstelt.

cheers

Burkhard Ott

unread,
Aug 7, 2012, 11:54:44 AM8/7/12
to
On Mon, 06 Aug 2012 21:35:49 +0000, Armin Ehrbar wrote:

> Burkhard Ott <news...@derith.de> wrote/schrieb:
>> On Thu, 02 Aug 2012 07:05:20 +0000, Armin Ehrbar wrote:
>>> Grüße von der
>>> anderen Seite des Heiligen Landes Computerbetriebssysteme, Oh heiliger
>>> Linux-Jünger,
>>
>> Tut Dir irgendwas weh oder warum faengst Du an zu bashen. binding is
>> auch problemlos unter freeBSD, OpenBSD und NetBSD einsetzbar und das
>> hat ja nun gar nix mit Linux zu tuen.
>
> Kapier es bitte: Du fragtest in
> <mid:jv71pa$nh7$1...@news.albasani.net>:
>
> | Ob Windows da was hat, k.A

Wo ist denn hier das Fragezeichen? Ich erkenne hier keine Frage.


> Meine Antwort in
> <mid:5017f889$0$6548$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net>:
>
> | So Out-of-the-box? Nein!
>
> Damit war doch *Deine* vollumfassend Frage beantwortet! Wozu dann noch
> in <mid:jv905k$dm$1...@news.albasani.net>:
>
> | man bonding
>
> Merke bitte - wie man in den Wald hineinruft, schallt es auch heraus!
> Wenn Du mit bashen anfängst, darfst Du dich nicht wundern, das ich
> zurückschlage. Es mir dann vorzuwerfen, zeugt dann nicht von einem guten
> Benehmen.

Egal was Du nimmst, nimm weniger davon es verzerrt Deine Realitaet.
Bonding is kein Linux only feature, heisst auch unter FreeBSD, OpenBSD
und NetBSD so. Oh und auch unter Solaris.
Windows nennt's glaub ich teaming, aber da bin ich nicht sicher (das ist
uebrigens keine Frage, sicher zu erkennen am Satzende welches durch einen
Punkt markiert ist).

cheers
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