Hallo!
On 04.08.12 02.14, Ralf Kiefer wrote:
>> Ein B�ro mit etlichen
>> Ger�ten, ein Haufen Netzwerkkabel, �berall etwas reingesteckt und nicht
>> aufgepasst.
>
> Genau letzteres. Wenn ein Netz dann pl�tzlich so tot ist, sollte sich
> derjenige an seine letzten Schritte zuvor erinnern und diese m�glichst
> in umgekehrter Reihenfolge wieder r�ckg�ngig machen. So findet man recht
> schnell die problematische Stelle.
Wenn in allen R�umen in etwa parallel derlei Aktivit�ten laufen, stellt
sich das halt f�r die Nutzer nicht so dar. Da nimmt man es als "es hat
noch nie gegangen" wahr. Sonst w�re es mutma�lich sehr schnell aufgefallen.
>> Es hat trotz managed eine halbe Stunde gedauert, bis
>> die Netzwerker die Stelle gefunden hatten, denn wenn ein Segment erst
>> mal tot ist, kommt man auf die Mangement-Konsole auch nicht mehr remote
>> drauf.
>
> Aber derjenige vor der Switch h�tte ein Kabel nach dem anderen
> rausziehen k�nnen bis die Lichtorgel auf ein �bliches Ma� zur�ckgeht.
Derjenige war in einem anderen Geb�ude, ca. 10 Autominuten weg.
> Mit Trial&Error kann man ggf. was retten bis der schimpfende Netz-Guru
> anwesend ist. Aber andrerseits ist der selbst schuld, wenn er jeden
> beliebigen an seine Ger�te l��t.
Ich sagte ja, es war ein provisorischer Aufenthalt mit einem Switch in
(fast) jedem B�ro. Die Verkabelung in dem alten Geb�ude war nicht
hinreichend. Da musste man improvisieren.
>> Da habe ich mich halt gefragt, warum die Ger�te darauf nicht sinnvoll
>> reagiert haben.
>
> Das haben die anderen schon gut erkl�rt.
Ja. Scheint wohl nicht so trivial zu sein.
> Als Erg�nzung: bei 3Com hie� das Leistungsmerkmal seinerzeit Resilient
> Link.
Nie geh�rt. Wir hatten in dem Geb�ude glaube ich nur Cisco. Frag mich
keiner welche Nummer. Eine der vielen 19" 1HE Kisten halt. War noch
alles 100 MBit.
>> Es hatte
>> aber R�ckwirkungen bis in die einige Kilometer entfernte Zentrale.
>
> Ein Router zwischendrin kann Wunder wirken, um Fehler lokal zu halten.
Da kommt wieder das Microsoft-Problem dazu. Hinter einem Router
funktioniert ohne BDC nichts gescheit. (Jedenfalls war das fr�her so.)
Und f�r jede M�lltonne einen eigenen Backup Domain Controller
aufzusetzen, ist auch kein Vergn�gen. Mittlerweile geht fast alles �ber
VLANs. Da ist das alles nicht mehr so problematisch.
> Immerhin geht bei euch ein riesiger Broadcast-Verkehr �ber die
> Fernleitung.
Ja, klar. Das war AFAIR sowieso 4GBit Glas. Die hat das schon geschafft.
>> In (�lteren) Windows-Netzten
>> hatte man nicht viel M�glichkeiten.
>
> Die m�ssen extrem alt sein. Immerhin hat man sogar Windows-PCs vor mehr
> als 10 Jahren bereits in einem richtigen Netz betreiben k�nnen.
Naja, es ist vielleicht 5 Jahre her, aber das Equipment f�r die
provisorische L�sung war ausrangiertes Zeug, also eher 10 Jahre alt.
Aber seinerzeit lebten noch einige Win2000 und ich glaube sogar Win98
Installationen auf Endger�ten. Die K�nnen Netzwerktechnisch so gut wie
gar nichts. Bei W2K konnte man AFAIR zwar irgendwie IP-Adressen f�r die
Broadcasts hinterlegen, aber das darf man dann f�r jede B�chse einzeln
tun, und au�erdem schickt der Bursche dann noch mehr Broadcasts. Das ist
bei SMB sowieso schon eine Katastrophe (die heute allerdings von der
Netzwerk-Hardware meist mit links weggesteckt wird). Eine Dom�ne �ber
mehrere WAN-Strecken ist allerdings immer noch Konfigurationsgefummel.
Marcel