Am 25.03.2016 um 23:10 schrieb Marcel Mueller:
> On 25.03.16 14.45, Kay Martinen wrote:
>> unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
>> aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
>> HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???
>
> Ein RPi kann /gar nicht/ aufgeweckt werden, denn dazu müsste man ihn
> erst einmal ausschalten können.
Tja, das ist aber auch ein Merkwürdiges Computerchen. Kein BIOS (zum
kaputtspielen), Keine lebensnotwendige Reset-Taste, nach dem Shutdown
bleibt das licht an... Soft-Off kennt der wirklich nicht! :)
Andererseits hab ich einen älteren Raspi 1 im Keller-Rack hängen der
jetzt eine uptime von 90 tagen hat. ;)
Da läuft ein interner Mailserver, OC und eine Steckdosen-Steuerung
drauf. load average: 0,18, 0,08, 0,06
> Wenn Du den Linux Kernel des RPi herunter fährst, braucht er genauso
> viel Strom als wenn er Idle läuft (on demand governor vorausgesetzt,
> falls übertaktet).
Das ist nun klar. Da er kein Soft-off kennt, kein ACPI kein Wake on
Anything, muss der kernel weiter laufen weil er sonst USB/LAN
deaktiviert und keine Events mit bekommt.
> Die richtige Frage ist, was soll die Diskussion? Ein RPi braucht im
Energie sparen ist nicht die Frage, ich sagte es schon mal. Eher: Wo
setzt man am geschicktesten an um das Teil per FB wieder in Vollbetrieb
zu setzen. Dazu muss der kernel also weiter laufen, aber entweder kodi
beendet oder inaktiviert werden, oder im Linux drunter <irgendwo> ein
"Event" eingerichtet werden damit Kodi auf <TASTE> wieder startet.
Und ich seh noch nicht recht wo man das am geschicktesten und
einfachsten realisiert bekommt. Zumal Kodi auch keine Alternative
anbietet außer "beenden". Siehe anderen Post hierzu.
>> Bei meinem derzeitigen Setup muss ich immer das Netzteil ziehen und
>> wieder rein stecken. Und das ist mindestens Lästig!
>
> Warum fährst Du ihn überhaupt runter?
Gute Frage. Wohl weil ich Kodi nicht dauernd aktiv laufen lassen will.
Ich möchte bei weiter aktiven Lautsprechern z.b. nicht mitten in der
Nacht wach werden weil Kodi mit seinem "Ploing" meldet das es ein Addon
oder sich selbst aktualisiert hätte.
Und generell bin ich so erzogen das ich das Licht ausschalte wenn ich
einen Raum verlasse. :-)
> OK, mit OpenElec/Kodi braucht der Raspi schon mehr. Falls noch ein
> DVB-Receiver mit dran hängt, der dann 24/7 läuft, sogar wesentlich mehr.
Ich halte eigentlich nicht viel von DVB-Receivern am USB. Ich hab ja
noch die Technisat Karte die ich ihrer Bestimmung zu zwingen will. :)
Und einen passenden Le(e|h)r PC dazu. -> Feiertags-ToDo!
> Receiver-Device frei gegeben und geht in den Stand-By. Bei DVB-S geht
> dann üblicherweise auch der LNB mit aus. Üblicherweise muss man dafür
LNB ist hier kein Thema wg. Digitaler Einkabel-Lösung durch Technirouter
(4 o. 5) Eher die korrekten Sonderfrequenzen in der DVB-Software ein zu
tragen damit überhaupt was an kommt.
> die Shutdown-Skripte so modifizieren, dass der RPi eben genau /nicht/
> aus geht, und der Kernel weiter läuft.
Heißt: raus finden welchen runlevel er normalerweise nutzt und in
welchen er wechselt und dann den richtigen link verschieben, löschen
o.ä.... äh, moment: Das gilt für SysV Init. Bei systemd wird das wohl
anders laufen...Adventure-Warning! :-/
> Wenn man ihn wieder nutzen möchte, startet man einfach Kodi wieder per
> Kommandozeilenbefehl. Das kann man mit lirc auch auf eine FB-Taste
> legen, natürlich nur, wenn es nicht schon läuft.
Ich weiß nicht: Benutzt kodi denn lirc? Dann hätte ich ja einen
Ansatzpunkt für die nötige Modifikation.
> Btw., ist die Kodi auf dem RPi 1 nicht zu lahm?
Naja, es geht. MPEG2 in Software ist unbenutzbar wenn du das meinst.
HD-TV Mitschnitte dagegen kein Problem. Hat mich echt gewundert.
Und die Kodi Oberfläche reagiert an sich meistens schnell genug. Aber an
ein paar stellen eben eher mit mehrsekündiger Verzögerung. Da habe ich
aber teils eher den Lahmen LAN-Port in verdacht. Vielleicht ist meine
32GB Micro SD (Class 10) Karte auch noch zu lahm?
In einigen Situationen stürzte Kodi auch ab und startete neu, bin aber
nicht sicher ob das nicht an irgendwelchen Addons und meinem
Unverständnis derer lag.
Beim Zugriff auf freigaben mit mehreren hundert dateien dauert es
(natürlich) aber warum z.b. bei laufender Internet-Radio Wiedergabe der
Klick auf den Visualisierungen-Knopf mehrere Sekunden braucht...obwohl
da nur "Nichts" und "Spectrum" auftauchen?
Ich vermute das er erst die aktiven Vis. auf der SD suchen muss, und
dann evtl. schon verfügbare im Repository vor lädt - bevor er das menü
an zeigt. In dem man dann über einen Button rechts zwar weitere suchen
kann, was aber wiederrum lange braucht bis er die anzeigt. Zumindest
letzteres braucht sicherlich mehrere Internet-Zugriffe.
Könnte auch an meinem DSL-2000RAM liegen, oder mein ansonsten
beschleunigend wirkender webproxy bremst ihn aus. Bei Gelegenheit werde
ich das mal prüfen.
Viel blöder finde ich das Kodi reproduzierbar abstürzt und gleich erneut
hoch fährt wenn ich mit xbmcee vom Windows 8.1 Tablet noch mit ihm
verbunden bin und dabei ein Fehler auftritt.
Das mag/kann aber eine andere Ursache haben. Ich habe den FluidSynth
Midi Decoder installiert, ein paar alte MID dateien auf die SD geladen
und wollte die ab spielen. Ergebnis: S.O.
Kodi konnte erst dann wieder komplett durch starten als ich xbmcee auf
dem Tablet wirklich beendete. Und danach stellte ich fest das der
FluidSynth wohl eine Soundfont datei erwartet - die ich nicht habe. Das
meinte ich mit Unverständnis. Dem Infotext dazu war nicht zu entnehmen
das da offenbar noch eine datei fehlt. Ja, Warscheinlich wieder mal (c)!
Der Reconnect mit xbmcee klappte dann auch erst nach löschen dessen
lokalen Caches. (unter den Verbindungs-Einstellungen in der App,)
Falls jemand das gleiche Problem hatte. Vielleicht hilfts euch.
Aber wer spielt schon noch Midi files ab. ;)
Kay
--
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