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Rpi, Openelec per FB aufwecken?

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Kay Martinen

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Mar 25, 2016, 9:50:34 AM3/25/16
to
Hallo

unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???

Ich habe hier einen Raspberry Pi 1+ mit einer X-10 Funkfernbedienung und
USB-Adapter auf dem OpenElec 6 läuft. Die FB ist perfekt weil ohne
änderungen super belegt und alles Funktioniert. Nur, wenn ich die
Powertaste daran drücke fährt der Rpi runter so das er nicht mehr
reagiert. Am Rpi ist dann noch die Rote LED an (wie im Betrieb auch)
aber am X-10 Adapter ist die Gelbe LED aus die da sonst leuchtet. Der
bekommt also keinen Strom mehr und kann ihn darum nicht aufwecken.
Die Einstellung in Openelec auf "bereitschaft" zu ändern hat auch nichts
geholfen. Bleibt ähnlich wirkungslos wie die Arbeitsgruppe in der
OpenElec Config. (nur nebenbei).

Unter [2] finde ich einen Lösungsweg für eine IR-FB aber an einem
Mediacenter PC mit Linux. Das man da oft USB-Wakeup findet weiß ich, und
die Anleitung zeigt wie es gehen kann.

Aber: Geht DAS auch mit einem Raspberry Pi oder ist das von vornherein
zum Scheitern verurteilt - weil er wirklich keinen Standby kennt, oder
nur der USB-Hub nicht aktiv bleiben kann um ihn auf zu wecken?

Oder wo müsste man was ändern damit er nicht komplett in Standby geht
und den USB aktiv hält. Womit dann auch WakeOnLAN möglich sein müsste
wenn der Ethernet-Chip es könnte. ??? Was aktuell hier auch nicht geht.

Ich wüsste gern genauer was da sache ist, finde aber wohl nicht die
richtige Stelle...

Oder, hat jemand einen Rpi mit OpenElec als Mediacenter in Gebrauch der
sich per Fernbedienung aufwecken lässt?

Bei meinem derzeitigen Setup muss ich immer das Netzteil ziehen und
wieder rein stecken. Und das ist mindestens Lästig!

Kay

[1] https://github.com/OpenELEC/OpenELEC.tv/issues/1046
[2]
https://www.loggn.de/linux-xbmc-aus-bereitschaftsmodus-per-mce-fernbedienung-aufwecken/
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Tim Ritberg

unread,
Mar 25, 2016, 10:05:35 AM3/25/16
to
Am 25.03.2016 um 14:45 schrieb Kay Martinen:
> Hallo
>
> unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
> aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
> HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???
>

Wenn man etwas wecken will, muss es auch vorher geschlafen haben.
Der Pi hat s.w.i.w kein ACPI, also gibt es auch keine Werkereignisse.
Ausserdem verbrauch der Pi unter Vollauslastung so viel wie ein TV im
Standby.

Was man wohl machen könnte, per crontab für Nachts den Takt der CPU
verringern.

Tim

Kay Martinen

unread,
Mar 25, 2016, 11:20:15 AM3/25/16
to
Am 25.03.2016 um 15:05 schrieb Tim Ritberg:
> Am 25.03.2016 um 14:45 schrieb Kay Martinen:
>> Hallo
>>
>> unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
>> aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
>> HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???
>>
>
> Wenn man etwas wecken will, muss es auch vorher geschlafen haben.
> Der Pi hat s.w.i.w kein ACPI, also gibt es auch keine Werkereignisse.
> Ausserdem verbrauch der Pi unter Vollauslastung so viel wie ein TV im
> Standby.

Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
inaktiv ist. Solange er dann auf nochmaligen Druck der Taste den HDMI
wieder aktiviert und da weiter läuft wo er vorher stand (Kodi allg. o.a.
playlisten-position) wäre ich schon zufrieden.

N.B. VOR ACPI gab es doch auch schon möglichkeiten dinge schlafen zu
legen die nicht gebraucht wurden. Wobei APM sich wohl eher bei PCs um HD
und Screen Blank kümmerte.


> Was man wohl machen könnte, per crontab für Nachts den Takt der CPU
> verringern.

Würde hier kaum was bringen weil ich den nachts mom. als Radio-Player
nutze. Und dann den Ausschalt-timer von Kodi setze.

Aber am Nächsten Tag wäre dann wieder stecker ziehen angesagt. Ich will
da eigentlich keinen Schalter ins USB-Kabel einbauen müssen wenn es
anders ginge. Nur wie genau? Auf welcher Ebene? Linux, Openelec? dazwischen?

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Tim Ritberg

unread,
Mar 25, 2016, 3:15:11 PM3/25/16
to
Am 25.03.2016 um 16:14 schrieb Kay Martinen:

> Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
> wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
> deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
> inaktiv ist. Solange er dann auf nochmaligen Druck der Taste den HDMI
> wieder aktiviert und da weiter läuft wo er vorher stand (Kodi allg. o.a.
> playlisten-position) wäre ich schon zufrieden.
https://glframebuffer.wordpress.com/2013/08/28/raspberrypi-how-to-turn-off-hdmi-from-raspberry-pi/


Marcel Mueller

unread,
Mar 25, 2016, 6:10:40 PM3/25/16
to
On 25.03.16 14.45, Kay Martinen wrote:
> unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
> aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
> HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???

Ein RPi kann /gar nicht/ aufgeweckt werden, denn dazu müsste man ihn
erst einmal ausschalten können.

Wenn Du den Linux Kernel des RPi herunter fährst, braucht er genauso
viel Strom als wenn er Idle läuft (on demand governor vorausgesetzt,
falls übertaktet).

> Unter [2] finde ich einen Lösungsweg für eine IR-FB aber an einem
> Mediacenter PC mit Linux. Das man da oft USB-Wakeup findet weiß ich, und
> die Anleitung zeigt wie es gehen kann.

Die richtige Frage ist, was soll die Diskussion? Ein RPi braucht im
Betrieb in etwa so viel Strom wie ein PC im ausgeschalteten Modus, wenn
wake on USB oder wake on LAN aktiv ist.

> Aber: Geht DAS auch mit einem Raspberry Pi oder ist das von vornherein
> zum Scheitern verurteilt - weil er wirklich keinen Standby kennt, oder

Exactement.


> Bei meinem derzeitigen Setup muss ich immer das Netzteil ziehen und
> wieder rein stecken. Und das ist mindestens Lästig!

Warum fährst Du ihn überhaupt runter?

OK, mit OpenElec/Kodi braucht der Raspi schon mehr. Falls noch ein
DVB-Receiver mit dran hängt, der dann 24/7 läuft, sogar wesentlich mehr.
In dem Fall ist die richtige Maßnahme, Kodi zu beenden. Dann wird das
Receiver-Device frei gegeben und geht in den Stand-By. Bei DVB-S geht
dann üblicherweise auch der LNB mit aus. Üblicherweise muss man dafür
die Shutdown-Skripte so modifizieren, dass der RPi eben genau /nicht/
aus geht, und der Kernel weiter läuft.
Wenn man ihn wieder nutzen möchte, startet man einfach Kodi wieder per
Kommandozeilenbefehl. Das kann man mit lirc auch auf eine FB-Taste
legen, natürlich nur, wenn es nicht schon läuft.


Btw., ist die Kodi auf dem RPi 1 nicht zu lahm?


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Mar 25, 2016, 6:16:44 PM3/25/16
to
On 25.03.16 16.14, Kay Martinen wrote:
> Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
> wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
> deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
> inaktiv ist.

CEC? Wenn dann schon DPMS. Ja, das kann der RPi.

> Solange er dann auf nochmaligen Druck der Taste den HDMI
> wieder aktiviert und da weiter läuft wo er vorher stand (Kodi allg. o.a.
> playlisten-position) wäre ich schon zufrieden.

Sollte hinzukriegen sein.

> Wobei APM sich wohl eher bei PCs um HD und Screen Blank kümmerte.

Blank Screen macht der RPi standardmäßig nach ein paar Minuten. Aber
Kodi animiert gemütlich sein Menü vor sich hin, fällt natürlich nicht in
diese Kategorie.

> Würde hier kaum was bringen weil ich den nachts mom. als Radio-Player
> nutze. Und dann den Ausschalt-timer von Kodi setze.

Du musst Kodi beibringen, nur das Programm zu beenden, nicht auf
Runlevel 0 zu schalten. Bei meinem vdr-Server habe ich das auch
hingefummelt. Allerdings nicht auf dem Pi, sondern ganz normaler PC.
Aber eben nicht nur vdr, sondern auch File-Server, VM-Server und was
weiß ich noch alles, und es wäre recht kontraproduktiv, wenn das jedes
mal alles ins Gras beißt, nur weil einer kein TV mehr gucken will, ;-)


Marcel

Kay Martinen

unread,
Mar 26, 2016, 10:22:49 AM3/26/16
to
Am 25.03.2016 um 23:16 schrieb Marcel Mueller:
> On 25.03.16 16.14, Kay Martinen wrote:
>> Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
>> wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
>> deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
>> inaktiv ist.
>
> CEC? Wenn dann schon DPMS. Ja, das kann der RPi.

DPMS kenne ich von Röhrenmonitoren. Da werden die Sync-Signale ab- oder
um-geschaltet damit der in Standby gehen kann. Ich wusste nicht das so
was über HDMI läuft. Bei CVBS-Anschluß vermutlich eher nicht und VGA-Out
hat der Raspi nicht (mein TV aber!)

BTW. Ich fürchte mein derzeitiger Ältlicher Flach-TV (nur ein HDMI-Port)
kann mit CEC eh nix anfangen. Denn ich habe einen 3-Fach HDMI-umschalter
der angeblich auch automatisch auf die Aktive Quelle umschalten soll,
nur tut er es nicht beim Raspi.



>> Solange er dann auf nochmaligen Druck der Taste den HDMI
>> wieder aktiviert und da weiter läuft wo er vorher stand (Kodi allg. o.a.
>> playlisten-position) wäre ich schon zufrieden.
>
> Sollte hinzukriegen sein.

Ich habe mich bisher noch nicht wirklich intensiv mit dessen innereien
Befasst. Den Tip von Tim werde ich über Ostern wohl mal versuchen.

> Blank Screen macht der RPi standardmäßig nach ein paar Minuten. Aber
> Kodi animiert gemütlich sein Menü vor sich hin, fällt natürlich nicht in
> diese Kategorie.

Naja, man kann ihm ja sagen welchen Screen-saver er nehmen soll. Da gibt
es auch einen Blank-Screen und einen Logoff (der Kodi bis zur
profile-auswahl runter fährt).

Allerdings. Im System-Menü von Kodi ist unter Energie sparen, unter der
Zeitauswahl noch "Aktion für Beenden" aber das steht Fix auf Ausschalten
und ist nicht änderbar. Hat jemand eine Idee warum, wodurch ich das frei
schalten kann? Ich vermute dahinter die einfachste lösung dafür das er
auf nochmaligen Druck der Power-taste nicht reagiert. Denn ich würde
erwarten da als alternative "Standby" zu finden. Im Sinne von "kodi
beendet, Kernel läuft weiter"

>
>> Würde hier kaum was bringen weil ich den nachts mom. als Radio-Player
>> nutze. Und dann den Ausschalt-timer von Kodi setze.
>
> Du musst Kodi beibringen, nur das Programm zu beenden, nicht auf
> Runlevel 0 zu schalten. Bei meinem vdr-Server habe ich das auch

Das wird da wohl nur über die /system.d/ sektionen unter /storage gehen
da /etc RO gemountet ist und nur beim Booten neu befüllt wird.

Das könnte noch ein Abenteuer für sich werden! :-/

Gut daran ist das man ihm einfach den strom klauen kann weil er offenbar
aus ner Ramdisk läuft.

Na wenigstens ein sshd läuft und er bietet auch alles editierbar über
smb-freigaben an. Offenbar macht er auch automatisch die
Formatkonvertierung (dtou) was praktisch ist.


> hingefummelt. Allerdings nicht auf dem Pi, sondern ganz normaler PC.

Ich bin mom. nicht mal sicher wie ich da effektiv startscripte ändern
könnte. Aber ich werde es mir noch ansehen.

> Aber eben nicht nur vdr, sondern auch File-Server, VM-Server und was
> weiß ich noch alles, und es wäre recht kontraproduktiv, wenn das jedes
> mal alles ins Gras beißt, nur weil einer kein TV mehr gucken will, ;-)

D.h. du lagerst deine Film-o-thek und VMs unter deinem Fernseher?!
Klingt nach einer schwer trächtigen Eierlegenden Wollmilchsau. ;-)


Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Kay Martinen

unread,
Mar 26, 2016, 11:11:19 AM3/26/16
to
Am 25.03.2016 um 23:10 schrieb Marcel Mueller:
> On 25.03.16 14.45, Kay Martinen wrote:
>> unter [1] finde ich die Aussage; von 2012; ein Rpi könne nicht per USB
>> aufgeweckt werden. Aber genau das ist die Frage, ob das wirklich von der
>> HW nicht geht, nur unter bestimmten Umständen, oder???
>
> Ein RPi kann /gar nicht/ aufgeweckt werden, denn dazu müsste man ihn
> erst einmal ausschalten können.

Tja, das ist aber auch ein Merkwürdiges Computerchen. Kein BIOS (zum
kaputtspielen), Keine lebensnotwendige Reset-Taste, nach dem Shutdown
bleibt das licht an... Soft-Off kennt der wirklich nicht! :)
Andererseits hab ich einen älteren Raspi 1 im Keller-Rack hängen der
jetzt eine uptime von 90 tagen hat. ;)
Da läuft ein interner Mailserver, OC und eine Steckdosen-Steuerung
drauf. load average: 0,18, 0,08, 0,06


> Wenn Du den Linux Kernel des RPi herunter fährst, braucht er genauso
> viel Strom als wenn er Idle läuft (on demand governor vorausgesetzt,
> falls übertaktet).

Das ist nun klar. Da er kein Soft-off kennt, kein ACPI kein Wake on
Anything, muss der kernel weiter laufen weil er sonst USB/LAN
deaktiviert und keine Events mit bekommt.


> Die richtige Frage ist, was soll die Diskussion? Ein RPi braucht im

Energie sparen ist nicht die Frage, ich sagte es schon mal. Eher: Wo
setzt man am geschicktesten an um das Teil per FB wieder in Vollbetrieb
zu setzen. Dazu muss der kernel also weiter laufen, aber entweder kodi
beendet oder inaktiviert werden, oder im Linux drunter <irgendwo> ein
"Event" eingerichtet werden damit Kodi auf <TASTE> wieder startet.

Und ich seh noch nicht recht wo man das am geschicktesten und
einfachsten realisiert bekommt. Zumal Kodi auch keine Alternative
anbietet außer "beenden". Siehe anderen Post hierzu.


>> Bei meinem derzeitigen Setup muss ich immer das Netzteil ziehen und
>> wieder rein stecken. Und das ist mindestens Lästig!
>
> Warum fährst Du ihn überhaupt runter?

Gute Frage. Wohl weil ich Kodi nicht dauernd aktiv laufen lassen will.
Ich möchte bei weiter aktiven Lautsprechern z.b. nicht mitten in der
Nacht wach werden weil Kodi mit seinem "Ploing" meldet das es ein Addon
oder sich selbst aktualisiert hätte.

Und generell bin ich so erzogen das ich das Licht ausschalte wenn ich
einen Raum verlasse. :-)


> OK, mit OpenElec/Kodi braucht der Raspi schon mehr. Falls noch ein
> DVB-Receiver mit dran hängt, der dann 24/7 läuft, sogar wesentlich mehr.

Ich halte eigentlich nicht viel von DVB-Receivern am USB. Ich hab ja
noch die Technisat Karte die ich ihrer Bestimmung zu zwingen will. :)
Und einen passenden Le(e|h)r PC dazu. -> Feiertags-ToDo!

> Receiver-Device frei gegeben und geht in den Stand-By. Bei DVB-S geht
> dann üblicherweise auch der LNB mit aus. Üblicherweise muss man dafür

LNB ist hier kein Thema wg. Digitaler Einkabel-Lösung durch Technirouter
(4 o. 5) Eher die korrekten Sonderfrequenzen in der DVB-Software ein zu
tragen damit überhaupt was an kommt.

> die Shutdown-Skripte so modifizieren, dass der RPi eben genau /nicht/
> aus geht, und der Kernel weiter läuft.

Heißt: raus finden welchen runlevel er normalerweise nutzt und in
welchen er wechselt und dann den richtigen link verschieben, löschen
o.ä.... äh, moment: Das gilt für SysV Init. Bei systemd wird das wohl
anders laufen...Adventure-Warning! :-/

> Wenn man ihn wieder nutzen möchte, startet man einfach Kodi wieder per
> Kommandozeilenbefehl. Das kann man mit lirc auch auf eine FB-Taste
> legen, natürlich nur, wenn es nicht schon läuft.

Ich weiß nicht: Benutzt kodi denn lirc? Dann hätte ich ja einen
Ansatzpunkt für die nötige Modifikation.

> Btw., ist die Kodi auf dem RPi 1 nicht zu lahm?

Naja, es geht. MPEG2 in Software ist unbenutzbar wenn du das meinst.
HD-TV Mitschnitte dagegen kein Problem. Hat mich echt gewundert.

Und die Kodi Oberfläche reagiert an sich meistens schnell genug. Aber an
ein paar stellen eben eher mit mehrsekündiger Verzögerung. Da habe ich
aber teils eher den Lahmen LAN-Port in verdacht. Vielleicht ist meine
32GB Micro SD (Class 10) Karte auch noch zu lahm?

In einigen Situationen stürzte Kodi auch ab und startete neu, bin aber
nicht sicher ob das nicht an irgendwelchen Addons und meinem
Unverständnis derer lag.

Beim Zugriff auf freigaben mit mehreren hundert dateien dauert es
(natürlich) aber warum z.b. bei laufender Internet-Radio Wiedergabe der
Klick auf den Visualisierungen-Knopf mehrere Sekunden braucht...obwohl
da nur "Nichts" und "Spectrum" auftauchen?

Ich vermute das er erst die aktiven Vis. auf der SD suchen muss, und
dann evtl. schon verfügbare im Repository vor lädt - bevor er das menü
an zeigt. In dem man dann über einen Button rechts zwar weitere suchen
kann, was aber wiederrum lange braucht bis er die anzeigt. Zumindest
letzteres braucht sicherlich mehrere Internet-Zugriffe.

Könnte auch an meinem DSL-2000RAM liegen, oder mein ansonsten
beschleunigend wirkender webproxy bremst ihn aus. Bei Gelegenheit werde
ich das mal prüfen.

Viel blöder finde ich das Kodi reproduzierbar abstürzt und gleich erneut
hoch fährt wenn ich mit xbmcee vom Windows 8.1 Tablet noch mit ihm
verbunden bin und dabei ein Fehler auftritt.

Das mag/kann aber eine andere Ursache haben. Ich habe den FluidSynth
Midi Decoder installiert, ein paar alte MID dateien auf die SD geladen
und wollte die ab spielen. Ergebnis: S.O.

Kodi konnte erst dann wieder komplett durch starten als ich xbmcee auf
dem Tablet wirklich beendete. Und danach stellte ich fest das der
FluidSynth wohl eine Soundfont datei erwartet - die ich nicht habe. Das
meinte ich mit Unverständnis. Dem Infotext dazu war nicht zu entnehmen
das da offenbar noch eine datei fehlt. Ja, Warscheinlich wieder mal (c)!


Der Reconnect mit xbmcee klappte dann auch erst nach löschen dessen
lokalen Caches. (unter den Verbindungs-Einstellungen in der App,)

Falls jemand das gleiche Problem hatte. Vielleicht hilfts euch.
Aber wer spielt schon noch Midi files ab. ;)

Kay

--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Marcel Mueller

unread,
Mar 26, 2016, 1:46:30 PM3/26/16
to
On 26.03.16 15.22, Kay Martinen wrote:
>> CEC? Wenn dann schon DPMS. Ja, das kann der RPi.
>
> DPMS kenne ich von Röhrenmonitoren. Da werden die Sync-Signale ab- oder
> um-geschaltet damit der in Standby gehen kann. Ich wusste nicht das so
> was über HDMI läuft. Bei CVBS-Anschluß vermutlich eher nicht und VGA-Out
> hat der Raspi nicht (mein TV aber!)

Ich weiß nicht, ob die Spezifikation genauso heißt, aber es geht bei
HDMI im Prinzip genauso. Der Ausgang kann dem Gerät mitteilen, in den
Stand-By zu gehen. Für den Anwender interessant ist primär der triviale
Fall, wenn kein Taktsignal mehr kommt. Das heißt dann so viel wie
Ausschalten. So war es bei VGA auch, nur dass es da kein Sync war.

> BTW. Ich fürchte mein derzeitiger Ältlicher Flach-TV (nur ein HDMI-Port)
> kann mit CEC eh nix anfangen.

Sei's drum. Alles, was der TV können muss, ist ohne HDMI-Signal
abzuschlten. Das sollte eigentlich /jeder/ TV können. Die traurige
Realität sieht leider anders aus. Was 1987 nahezu Standard war, einen TV
ohne Eingangssignal in den Stand-By zu schicken, ist nunmehr eine Rarität.

Glücklicherweise ist es bei HDMI kein großer Akt, die Geräte so zu
modifizieren, dass es klappt. Die für HDMI-Verstärker gedachte
Stromversorgung, reicht auch aus, um damit ein elektronisches 230VAC
Relais zu schalten. Das hängt man in die Versorgungsleitung des TV und
Ruhe ist. Damit kommt man sogar auf 0 W Stand-By. :-)

Das ist allerdings der Punkt, an dem der Raspi passen muss. AFAIK kann
er diese +5V Versorgungsleitung nicht abschalten.

> Denn ich habe einen 3-Fach HDMI-umschalter
> der angeblich auch automatisch auf die Aktive Quelle umschalten soll,
> nur tut er es nicht beim Raspi.

Es gibt zwei Arten, ein aktives Gerät an HDMI zu erkennen. Einmal kann
man checken, ob ein Bildsignal kommt, also genauer ein Taktsignal. Wenn
nein, ist das ein ernstes Zeichen

>> Blank Screen macht der RPi standardmäßig nach ein paar Minuten. Aber
>> Kodi animiert gemütlich sein Menü vor sich hin, fällt natürlich nicht in
>> diese Kategorie.
>
> Naja, man kann ihm ja sagen welchen Screen-saver er nehmen soll. Da gibt
> es auch einen Blank-Screen und einen Logoff (der Kodi bis zur
> profile-auswahl runter fährt).

Das schaltet aber noch immer nicht den HDMI Transmitter ab.

> Allerdings. Im System-Menü von Kodi ist unter Energie sparen, unter der
> Zeitauswahl noch "Aktion für Beenden" aber das steht Fix auf Ausschalten
> und ist nicht änderbar. Hat jemand eine Idee warum, wodurch ich das frei
> schalten kann?

Da wird doch bestimmt irgendein Skript aufgerufen. Üblicherweise gibt es
Ecken, wo man sich in den Shut-Down Prozess reinhängen kann. Und da hat
man üblicherweise auch die Chance ein Signal zu senden, dass eben
/nicht/ ausgeschaltet werden darf. Im Selben Skript kann man dann ein
Kommando absetzen, was den HDMI-Transmitter deaktiviert. Geht beim Raspi
mit tvservice.

> Ich vermute dahinter die einfachste lösung dafür das er
> auf nochmaligen Druck der Power-taste nicht reagiert. Denn ich würde
> erwarten da als alternative "Standby" zu finden. Im Sinne von "kodi
> beendet, Kernel läuft weiter"

So weit denken die nicht. Die dulden keine Fremden Götter auf derselben
Hardware. ;-) Bei vdr ging es zumindest auch nicht. Bei Kodi habe ich
mir nicht die Mühe gemacht, danach zu suchen.

>> Aber eben nicht nur vdr, sondern auch File-Server, VM-Server und was
>> weiß ich noch alles, und es wäre recht kontraproduktiv, wenn das jedes
>> mal alles ins Gras beißt, nur weil einer kein TV mehr gucken will, ;-)
>
> D.h. du lagerst deine Film-o-thek und VMs unter deinem Fernseher?!

Nein, im Keller.
Zum Gucken ist der Raspi da. Der holt sich dann die Daten vom Server,
oder auch einen Live-Stream.

> Klingt nach einer schwer trächtigen Eierlegenden Wollmilchsau. ;-)

Ja. Tape-Library für's Backup habe ich noch vergessen.
Es ist so ziemlich das einzige Gerät mit Netzwerk, das 24/7 läuft.
Dadurch brauche ich unter dem Strich auch nicht mehr Strom, als wenn es
lauter Einzelteile wären, die bei Bedarf soweit es geht in den
Sparmodus gehen. Ist aber preiswerter, weil ich nur einmal Hardware
kaufen muss, und vor allem einfacher in der Wartung.


Marcel

Marcel Mueller

unread,
Mar 26, 2016, 1:54:29 PM3/26/16
to
On 26.03.16 16.11, Kay Martinen wrote:
> Andererseits hab ich einen älteren Raspi 1 im Keller-Rack hängen der
> jetzt eine uptime von 90 tagen hat. ;)

Da geht auch wesentlich mehr.

>> Warum fährst Du ihn überhaupt runter?
>
> Gute Frage. Wohl weil ich Kodi nicht dauernd aktiv laufen lassen will.
> Ich möchte bei weiter aktiven Lautsprechern z.b. nicht mitten in der
> Nacht wach werden weil Kodi mit seinem "Ploing" meldet das es ein Addon
> oder sich selbst aktualisiert hätte.

Ja, das würde mich auch nerven. Nicht nur nachts. Immer diese
Wichtigtueranwendungen, die sich selbst zu wichtig nehmen.

>> OK, mit OpenElec/Kodi braucht der Raspi schon mehr. Falls noch ein
>> DVB-Receiver mit dran hängt, der dann 24/7 läuft, sogar wesentlich mehr.
>
> Ich halte eigentlich nicht viel von DVB-Receivern am USB.

Bei mir geht's über Netz zum DVB-S2-Receiver. Aber der Braucht dann
schon 8 Watt mehr, wenn er benutzt wird, weil er noch LNB und 8x
Multiswitch mit versorgen muss.

> Ich hab ja
> noch die Technisat Karte die ich ihrer Bestimmung zu zwingen will. :)

Genau so habe ich es auch gemacht. Technisat Karte in den Server und
remote drauf zugreifen.

>> die Shutdown-Skripte so modifizieren, dass der RPi eben genau /nicht/
>> aus geht, und der Kernel weiter läuft.
>
> Heißt: raus finden welchen runlevel er normalerweise nutzt und in
> welchen er wechselt und dann den richtigen link verschieben, löschen
> o.ä.... äh, moment: Das gilt für SysV Init. Bei systemd wird das wohl
> anders laufen...Adventure-Warning! :-/

Mit runlevel wird das nichts. Der wird gnadenlos auf 0 wechseln wollen.
Den willst Du nicht verdengeln.

>> Wenn man ihn wieder nutzen möchte, startet man einfach Kodi wieder per
>> Kommandozeilenbefehl. Das kann man mit lirc auch auf eine FB-Taste
>> legen, natürlich nur, wenn es nicht schon läuft.
>
> Ich weiß nicht: Benutzt kodi denn lirc? Dann hätte ich ja einen
> Ansatzpunkt für die nötige Modifikation.

Wie hast Du denn die FB dran?

>> Btw., ist die Kodi auf dem RPi 1 nicht zu lahm?
>
> Naja, es geht. MPEG2 in Software ist unbenutzbar wenn du das meinst.
> HD-TV Mitschnitte dagegen kein Problem. Hat mich echt gewundert.

Logisch, wenn Du nur die H.264 Lizenz hast (ist immer dabei).

> Und die Kodi Oberfläche reagiert an sich meistens schnell genug. Aber an
> ein paar stellen eben eher mit mehrsekündiger Verzögerung. Da habe ich
> aber teils eher den Lahmen LAN-Port in verdacht. Vielleicht ist meine
> 32GB Micro SD (Class 10) Karte auch noch zu lahm?

Eher die CPU. Die Kodi GUI ist kein Kostverächter.


Marcel

Tim Ritberg

unread,
Mar 26, 2016, 2:26:59 PM3/26/16
to
Am 26.03.2016 um 18:46 schrieb Marcel Mueller:
>
> Ich weiß nicht, ob die Spezifikation genauso heißt, aber es geht bei
> HDMI im Prinzip genauso. Der Ausgang kann dem Gerät mitteilen, in den
> Stand-By zu gehen. Für den Anwender interessant ist primär der triviale
> Fall, wenn kein Taktsignal mehr kommt. Das heißt dann so viel wie
> Ausschalten. So war es bei VGA auch, nur dass es da kein Sync war.

http://elinux.org/CEC_%28Consumer_Electronics_Control%29_over_HDMI

Gerald E:scher

unread,
Mar 26, 2016, 2:27:24 PM3/26/16
to
Marcel Mueller schrieb am 25/3/2016 23:16:

> On 25.03.16 16.14, Kay Martinen wrote:
>> Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
>> wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
>> deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
>> inaktiv ist.
>
> CEC? Wenn dann schon DPMS. Ja, das kann der RPi.

Ja, CEC.
https://de.wikipedia.org/wiki/Consumer_Electronics_Control

Damit lässt sich außerdem Kodi über die HDMI-Verbindung mit der
Fernbedienung des Fernsehers steuern. Theoretisch zumindest, in meinem
Fall (RPi 1 B+, Fernseher Panasonic) streikt CEC gerne, dann heißt es
Kodi neu starten.

--
Gerald

Marcel Mueller

unread,
Mar 26, 2016, 3:17:48 PM3/26/16
to
Das ist was anderes. Das erfordert schon ziemlich viele Funktionen auf
beiden Seiten, also einen laufenden Prozessor.


Marcel

Kay Martinen

unread,
Mar 26, 2016, 5:11:41 PM3/26/16
to
Und ich habe neben einen Edision DVB-S2 Receiver nur den Raspi. Weitere
HDMI-Geräte sind nicht! Aber da der TV nur einen HDMI-Port hat muss ich
einen 3-Fach Umschalter einsetzen. Könnte das der Grund sein warum CEC
bei mir hier überhaupt nicht zu funktionieren scheint?

Allerdings: Auch als ich den Raspi allein (vor Kauf des Umschalters) am
TV hatte, ging da nix zu steuern mit dessen FB.

Kodi meldet beim Start allerdings immer "Pulse Eight CEC active" o.ä.

Muss man an der FB nicht mit irgendwas umschalten zwischen Steuerung von
TV und dem grade aktivem Gerät? Gibt es da eine Standard-Taste für?

Kay
--
https://www.linuxcounter.net/cert/224140.png

Gerald E:scher

unread,
Mar 26, 2016, 6:43:15 PM3/26/16
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Kay Martinen schrieb am 26/3/2016 22:11:

> Am 26.03.2016 um 19:27 schrieb Gerald E:scher:
>>
>> Damit lässt sich außerdem Kodi über die HDMI-Verbindung mit der
>> Fernbedienung des Fernsehers steuern. Theoretisch zumindest, in meinem
>> Fall (RPi 1 B+, Fernseher Panasonic) streikt CEC gerne, dann heißt es
>> Kodi neu starten.
>>
>
> Und ich habe neben einen Edision DVB-S2 Receiver nur den Raspi. Weitere
> HDMI-Geräte sind nicht! Aber da der TV nur einen HDMI-Port hat muss ich
> einen 3-Fach Umschalter einsetzen. Könnte das der Grund sein warum CEC
> bei mir hier überhaupt nicht zu funktionieren scheint?

Entweder das oder deinen HDMI-Kabeln fe len die für CEC benötigten
Leitungen. Meistens werden derartige Kabel mit "HDMI with Ethernet"
bezeichnet.
Und/Oder dein Fernseher kann kein CEC. Leider hat sich jeder Hersteller
seinen eigenen Marketingnamen für CEC einfallen lassen, siehe den
Artikel zu CEC in der allwissenden Müllhalde.

> Muss man an der FB nicht mit irgendwas umschalten zwischen Steuerung von
> TV und dem grade aktivem Gerät? Gibt es da eine Standard-Taste für?

Nicht, dass ich wüsste. Sobald AV (der HDMI-Eingang) aktiviert ist, kann
der Fernseher selbst mit den entsprechenden Tasten auf der Fernbedienung
eh nichts Sinnvolles anfangen, also werden CEC-Befehle an das
angeschlossene HDMI-Gerät weitergeleitet.

--
Gerald

Gerrit Heitsch

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Mar 27, 2016, 3:28:43 AM3/27/16
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On 03/26/2016 04:11 PM, Kay Martinen wrote:
>
>> Btw., ist die Kodi auf dem RPi 1 nicht zu lahm?
>
> Naja, es geht. MPEG2 in Software ist unbenutzbar wenn du das meinst.
> HD-TV Mitschnitte dagegen kein Problem. Hat mich echt gewundert.
>
> Und die Kodi Oberfläche reagiert an sich meistens schnell genug. Aber an
> ein paar stellen eben eher mit mehrsekündiger Verzögerung. Da habe ich
> aber teils eher den Lahmen LAN-Port in verdacht. Vielleicht ist meine
> 32GB Micro SD (Class 10) Karte auch noch zu lahm?

Nein, das LAN ist nicht das Problem, es ist die CPU. Ein RPi2 mit Kodi
ist sehr angenehm als Mediaplayer und kommt trotzdem unter Volllast nur
auf ca. 500mA, also 2.5W wenn keine weitere externe Hardware
angeschlossen ist.

Gerrit


Gerrit Heitsch

unread,
Mar 27, 2016, 3:34:33 AM3/27/16
to
On 03/26/2016 10:11 PM, Kay Martinen wrote:
> Am 26.03.2016 um 19:27 schrieb Gerald E:scher:
>> Marcel Mueller schrieb am 25/3/2016 23:16:
>>
>>> On 25.03.16 16.14, Kay Martinen wrote:
>>>> Mir gehts nicht um Energie sparen dabei. Eher fände ich es wünschenswert
>>>> wenn er auf Kommando "Netztaste gedrückt" mindestens den HDMI-Ausgang
>>>> deaktiviert, und damit via CEC auch dem TV zu erkennen gibt das er
>>>> inaktiv ist.
>>>
>>> CEC? Wenn dann schon DPMS. Ja, das kann der RPi.
>>
>> Ja, CEC.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Consumer_Electronics_Control
>>
>> Damit lässt sich außerdem Kodi über die HDMI-Verbindung mit der
>> Fernbedienung des Fernsehers steuern. Theoretisch zumindest, in meinem
>> Fall (RPi 1 B+, Fernseher Panasonic) streikt CEC gerne, dann heißt es
>> Kodi neu starten.
>>
>
> Und ich habe neben einen Edision DVB-S2 Receiver nur den Raspi. Weitere
> HDMI-Geräte sind nicht! Aber da der TV nur einen HDMI-Port hat muss ich
> einen 3-Fach Umschalter einsetzen. Könnte das der Grund sein warum CEC
> bei mir hier überhaupt nicht zu funktionieren scheint?

Kommt auf den Umschalter an. Zwischen meinem RPi2 und dem Fernseher (ein
Samsung von 2008) steckt ein HDMI-Audioextractor (liefert TOS-Link, also
auch 5.1 und dts) weil der AV-Receiver noch kein HDMI kann und ich
keinen Grund sehe einen neuen zu kaufen. Trotzdem funktioniert HDMI-CEC
einwandfrei und ich kann den Pi perfekt per Fernsehfernbedienung steuern.


> Allerdings: Auch als ich den Raspi allein (vor Kauf des Umschalters) am
> TV hatte, ging da nix zu steuern mit dessen FB.

Schau mal im Setup des Fernsehers nach ob CEC vielleicht abgeschaltet ist.


> Kodi meldet beim Start allerdings immer "Pulse Eight CEC active" o.ä.

Ja, aber er muss dazu noch melden welche Gegenstelle er gefunden hat.
Bei mir meldet er 'TV'.


> Muss man an der FB nicht mit irgendwas umschalten zwischen Steuerung von
> TV und dem grade aktivem Gerät? Gibt es da eine Standard-Taste für?

Dürfte vom Hersteller abhängen. Handbuch lesen. Bei meinem Samsung war
'Anynet+' (deren Name für CEC) eingeschaltet.

Gerrit


Tim Ritberg

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Mar 27, 2016, 7:57:02 AM3/27/16
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Am 26.03.2016 um 20:17 schrieb Marcel Mueller:
>
> Das ist was anderes. Das erfordert schon ziemlich viele Funktionen auf
> beiden Seiten, also einen laufenden Prozessor.
>
>
> Marcel

Nö:

Clone the git repository:
sudo git clone git://github.com/Pulse-Eight/libcec.git

Compile:
cd libcec
sudo ./bootstrap
sudo ./configure --with-rpi-include-path=/opt/vc/include
--with-rpi-lib-path=/opt/vc/lib --enable-rpi
sudo make
sudo make install

Link the libraries so that cec-client can find them:
sudo ldconfig

Check that cec-client have found the device by running:
cec-client -l

Found devices: 1

device: 1
com port: RPI
vendor id: 2708
product id: 1001
firmware version: 1
type: Raspberry Pi

To send commands to for instance a connected TV:

Beispiel:
Turn off TV:
echo “standby 0” | cec-client -s


Viel Spass

Tim

Marcel Mueller

unread,
Mar 27, 2016, 10:28:41 AM3/27/16
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On 27.03.16 13.57, Tim Ritberg wrote:
> Am 26.03.2016 um 20:17 schrieb Marcel Mueller:
>>
>> Das ist was anderes. Das erfordert schon ziemlich viele Funktionen auf
>> beiden Seiten, also einen laufenden Prozessor.
>>
>>
>> Marcel
>
> Nö:
>
> Clone the git repository:
> sudo git clone git://github.com/Pulse-Eight/libcec.git

Ich glaube kaum, dass Du compilierten Quellcode ohne Prozessor zum
laufen bekommst. ;-)

Damit CEC läuft, müssen sowohl Sender als auch Empfänger an sein. Von
mir aus ist die Hintergrundbeleuchtung vom TV aus, aber die CPU muss
laufen, sonst kann sie den CEC-Kram nicht empfangen. Insofern ist die
Wirkungsweise in Sachen minimalem Stromverbrauch begrenzt und es nur
mäßig geeignet, um Geräte Ein- und Auszuschalten.
Wäre mal zu klären, ob die EU Stand-By Richtlinie in diesem Fall (TV per
CEC einschaltbar) greift. Gefühlt würde ich sagen: ja. Dann müsste ein
TV, der sich über CEC einschalten lässt, mit unter 1W auskommen.
Ausschalten geht natürlich immer.

[...]
> To send commands to for instance a connected TV:

Dass der Raspi CEC kann, ist klar.


Marcel

Gerrit Heitsch

unread,
Mar 27, 2016, 11:09:20 AM3/27/16
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On 03/27/2016 04:28 PM, Marcel Mueller wrote:
> On 27.03.16 13.57, Tim Ritberg wrote:
>> Am 26.03.2016 um 20:17 schrieb Marcel Mueller:
>>>
>>> Das ist was anderes. Das erfordert schon ziemlich viele Funktionen auf
>>> beiden Seiten, also einen laufenden Prozessor.
>>>
>>>
>>> Marcel
>>
>> Nö:
>>
>> Clone the git repository:
>> sudo git clone git://github.com/Pulse-Eight/libcec.git
>
> Ich glaube kaum, dass Du compilierten Quellcode ohne Prozessor zum
> laufen bekommst. ;-)
>
> Damit CEC läuft, müssen sowohl Sender als auch Empfänger an sein. Von
> mir aus ist die Hintergrundbeleuchtung vom TV aus, aber die CPU muss
> laufen, sonst kann sie den CEC-Kram nicht empfangen. Insofern ist die
> Wirkungsweise in Sachen minimalem Stromverbrauch begrenzt und es nur
> mäßig geeignet, um Geräte Ein- und Auszuschalten.

Doch, das geht hier, mein Fernseher ist im Standby und der RPi2 weckt
ihn beim Einschalten per CEC auf. Da wird nicht die Haupt-CPU lauschen
sondern ein Microcontroller der nicht viel mehr macht auf den Befehl der
Fernbedienung oder eben CEC zu warten und beim Erhalt den Rest startet.

Gerrit


Marcel Mueller

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Mar 27, 2016, 3:13:18 PM3/27/16
to
Was braucht der denn so im Stand-By?


Marcel

Gerrit Heitsch

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Mar 27, 2016, 3:16:46 PM3/27/16
to
Noch nicht ausgemessen, aber die Standby-LED des Fernsehers bleibt nach
dem Ziehen des Netzsteckers noch so ca. 30 sec an, kann also nicht viel
sein.

Gerrit




Gerald E:scher

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Mar 27, 2016, 5:49:16 PM3/27/16
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Gerrit Heitsch schrieb am 27/3/2016 17:09:
>
> Doch, das geht hier, mein Fernseher ist im Standby und der RPi2 weckt
> ihn beim Einschalten per CEC auf.

Der Raspi weckt den Fernseher sicherlich dadurch auf, dass er die
Hotplug-Leitung seines HDMI-Ausgangs aktiviert.

--
Gerald

Gerrit Heitsch

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Mar 27, 2016, 5:50:41 PM3/27/16
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Wie das im Detail passiert ist mir egal, hauptsache es funktioniert.

Gerrit


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