Als LWL Neuling möchte ich zwei etwa 200m entfernte Gebäude über LWL
verbinden.
Meine Einkaufsliste schaut so aus:
Pos. 1 200m LWL Aussenkabel 04 Fasern 62,5/125µm
Pos. 2 2Stk LWL Anschlussdose 4xST-ST Multimode AP
Pos. 3 2Stk ATI AT-MC102XL Medienkonverter 100MBit RJ45-SC Multimode
Fehlt etwas auf meiner Liste?
Sind diese Komponenten kompatibel?
Danke für die Hilfe
Helmut
> Meine Einkaufsliste schaut so aus:
> Pos. 1 200m LWL Aussenkabel 04 Fasern 62,5/125µm
Ist das mit montierten Steckern? Warum 62,5er? Mit 50er Faser darf die
Leitung länger sein für Gigabit.
> Pos. 2 2Stk LWL Anschlussdose 4xST-ST Multimode AP
Kauf dazu nen seperates Stueck Bruestungskanal wo due die Faserreserven
vernuenftig verstauen kannst ohne das ein Elektriker beim Leitungnachlegen
die Fasern aus versehen bricht.
> Pos. 3 2Stk ATI AT-MC102XL Medienkonverter 100MBit RJ45-SC Multimode
Ich wuerde einmal einen in Reserve kaufen. Oder ist das keine
Produktionsverbindung?
> Fehlt etwas auf meiner Liste?
Daempfungsmessgerät. Kann man auch mieten.
Ich hab mal eins fuer 99 Euro bei Ebay gekauft.
> Sind diese Komponenten kompatibel?
Bei der kurzen Strecke kann man nicht viel Falschmachen.
kind regards thomas richter
--
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> Thomas Richter wrote:
Meine neue Einkaufsliste schaut nun so aus:
Pos. 1 200m LWL Aussenkabel 04 Fasern 50/125µm vorkonfektioniert
Pos. 2 2Stk. LWL Anschlussdose 4xST-ST Multimode AP
Pos. 3 3Stk. ATI AT-MC102XL Medienkonverter 100MBit RJ45-SC Multimode
(1Stk. Reserve)
Pos. 4 3Stk. Patchkabel (Wanddose -> Medienkonverter) ?????
Pos. 5 1Stk. Dämpfungsmeßgerät gemietet
Die Verlegung des Kabels übernimmt ein Elektriker. Ich dachte das ich
das Kabel mit den 4 Steckern an die 4fach Dose anschließe. Dafür ist ja
keine Werkzeug mehr notwendig und es sind auch keine Faserreserven zu
verstauen.
Ich brauche ja auch noch Patchkabel von der Wanddose zum
Medienkonverter. Nur welches?
Zur Auswahl stehen:
1. LC-SC
2. LC-ST
3. LC-LC
Danke für die freundliche Unterstützung
Beste Grüße
Helmut
Frage falsch gestellt.
Welches Steckersystem würdet ihr vorschlagen?
Beste Grüße
Helmut
> Welches Steckersystem würdet ihr vorschlagen?
SC Duplex. Und in den Wanddosen innen ST. Dann hast du die moeglichkeit zu
drehen. Außerdem sind die Standard bei NICs und Switchen.
Pos. 1 200m LWL Aussenkabel 04 Fasern 50/125µm ST vorkonfektioniert
Pos. 2 2Stk. LWL Anschlussdose 2xSC-ST duplex Multimode AP
Pos. 3 3Stk. ATI AT-MC102XL Medienkonverter 100MBit RJ45-SC Multimode
(1Stk. Reserve)
Pos. 4 3Stk. LWL Patchkabel SC-SC Multimode duplex (1Stk. Reserve)
Pos. 5 1Stk. Dämpfungsmeßgerät gemietet
Danke für die Hilfe
Helmut
> Pos. 1 200m LWL Aussenkabel 04 Fasern 62,5/125µm
heute sollte man schon 50/125µm verlegen, ist aber auf 200m unkritisch.
> Pos. 2 2Stk LWL Anschlussdose 4xST-ST Multimode AP
> Pos. 3 2Stk ATI AT-MC102XL Medienkonverter 100MBit RJ45-SC Multimode
Das passt nicht so ganz, du nimmst ST Stecker und dein Konverter hat SC.
Gruß
Chris
Ich benutze hier SC-ST Kabel. Das funktioniert. :-) Allerdings ist Thomas' Idee, meiner Meinung nach, die beste.
Gruß Micha
> Micha Schoeler wrote:
>>
>> Das passt nicht so ganz, du nimmst ST Stecker und dein Konverter hat
Schon korrigiert
Beste Grüße
Helmut
>Als LWL Neuling möchte ich zwei etwa 200m entfernte Gebäude über LWL
>verbinden.
Da mich in einigen Monaten eine ähnliche Aufgabenstellung erwartet,
stellt sich mir eine Zusatzfrage:
Wie wird das Aussenkabel sinnvoll und/oder normgerecht verlegt?
Ist es ausreichend, das Kabel in einem gewöhnlichen PVC-Elektrorohr zu
verlegen, damit es gegen mechanische Einwirkungen geschützt ist?
Muss es zusätzlich (absolut) wassergeschützt verlegt werden?
Ist es bei einer solch langen Strecke überhaupt möglich, nachträglich
weitere Kabel relativ problemlos einzuziehen? Reicht es bspw. aus,
einen Nylonfaden o.ä. mit in das Rohr zu legen?
Sollten in grösseren Abständen Schnittstellen in das Rohrsystem
eingeplant werden, um einen leichteren Zugriff zu ermöglichen?
Erfahrungswerte und praktische Tips aller Art sind herzlich
willkommen.
bye,
Matthias
> Ich benutze hier SC-ST Kabel. Das funktioniert. :-) Allerdings ist
> Thomas' Idee, meiner Meinung nach, die beste.
das ist keine idee sondern quasistandard in deutschland.
> Da mich in einigen Monaten eine ähnliche Aufgabenstellung erwartet,
> stellt sich mir eine Zusatzfrage:
> Wie wird das Aussenkabel sinnvoll und/oder normgerecht verlegt?
kommt darauf an. erdkabel kannst du in 80cm tiefe direkt in einem sandbett
verlegen. leerrohr macht dort aber sinn da man ja nachinstallieren kann.
> Ist es ausreichend, das Kabel in einem gewöhnlichen PVC-Elektrorohr
> zu verlegen, damit es gegen mechanische Einwirkungen geschützt ist?
nein. du brauchst ein erdalkalienfestes rohr. am besten nimmst du
spezielles starres verlegerohr fuer tiefbau mit 100mm nennweite.
> Muss es zusätzlich (absolut) wassergeschützt verlegt werden?
nein. die leitungen sind alle wasserdicht und haben zusaetzlich einen
laengswasserschutz aus gel der aufquillt wenn der mantel beschaedigt wird.
wenn wasser drin ist platzen sie sonst bei frost.
> Ist es bei einer solch langen Strecke überhaupt möglich, nachträglich
> weitere Kabel relativ problemlos einzuziehen? Reicht es bspw. aus,
> einen Nylonfaden o.ä. mit in das Rohr zu legen?
dafuer nimmt man einen glasfaserziehstab model kati-max. die gibt es so
bis 100m laenge. entweder ziehst du damit mit ein paar leuten von hand
oder du ziehst damit ein stahlseil fuer eine motorwinde ein.
ein nylonfaden haette zuviel zugwiederstand auf die laenge und wuerde auch
den zug nicht aushalten. es sei den es handelt sich nur um 15 meter.
> Sollten in grösseren Abständen Schnittstellen in das Rohrsystem
> eingeplant werden, um einen leichteren Zugriff zu ermöglichen?
auf jeden fall. dafuer gibt es extra schaechte aus kunststoff die
entsprechend gesetzt werden.
> Erfahrungswerte und praktische Tips aller Art sind herzlich
> willkommen.
somit geschehen.