Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
ein Schacht.
Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Falls von Interresse, es müssen einige CAT5 Kabel durch für Netzwerk
und Telefon. Und wahrscheinlich Strom, da Netzwerkkabel > 100m.
Followup2 de.comp.hardware.netzwerke.misc
--
Sebastian
-------------------------------------------------
Bitte nur in die Newsgroup antworten!
Answering into newsgroups please!
Hi!
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Ausreichend Zugschnüre nehmen, vorne einen Knubbel aus Papier, und von
hinten mit Luft aus einem Kompressor nach blasen. Nicht vergessen die
Schüre festzumachen und natürlich nach hinten Abdichten. Hab ich schon
bei ein paar Rohren so gemacht, die waren aber kleiner und ich konnte
das mit der Hand abdichten.
>
> Falls von Interresse, es müssen einige CAT5 Kabel durch für Netzwerk
> und Telefon. Und wahrscheinlich Strom, da Netzwerkkabel > 100m.
>
>
> Followup2 de.comp.hardware.netzwerke.misc
--
Thomas
Luftdruck ist Dein Freund: leichteste mögliche Zugschnur mit breitem "Hut"
aus Pappe o.ä. versehen, möglichst annähernd Rohrdurchmesser, dann entweder
durchpusten lassen (Kompressor) oder durchsaugen (Staubsauger + Folie +
Klebeband)... Durchsaugen ist i.A. einfacher.
Mal meine ganz pragmatische Lösung, klappt zumindest bei Entfernungen bis
20m ganz gut (länger hab ich noch nie probiert, aber wenn das Prinzip
funktioniert...)
Steffen
BTDT
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Falls Du Platz hast und eine Staubsaugerdüse an ein Rohrende halten kannst:
Dünne Schnur (es hat mal jemand ein altes Kassettenband empfohlen) an
ein kleinen Fetzen Stoff knoten und den mittels eine Staubsaugers
durchsaugen.
> Falls von Interresse, es müssen einige CAT5 Kabel durch für Netzwerk
> und Telefon. Und wahrscheinlich Strom, da Netzwerkkabel > 100m.
***********************************
Achtung Hoch- und Niederspannung in ein Rohr darf nicht!
***********************************
Ich habe eine zweiadrige Leitung durchgezogen, und zwischen
Steckernetzteil und Netzwerk-Switch gelegt: Netzteil im Keller, Switch
in einem Kasten im Treppenhaus. So ist ausschließlich Niederspannung im
Rohr.
Josef
--
These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers!
Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett)
Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html
ein kleines batteriebetriebenes Auto mit einer Schnur durchfahren
lassen, dann an der Schnur Drähte, an den Drähten dann die Kabel
druchziehen?
Gruß,
Georg
Es gibt da Einziehhilfen, such mal unter dem Stichwort "Katimex
Einziehband (aus Glasfibergewebe)" .
Andrere benutzen zum Durchmesser der Leerohres passende Stopfen
(geringfügig kleiner, die dann mit Druckluft durchgeschoben werden und
einen Zugdraht/Zugschnur mitzerren.
12cm = 120 mm .. für 50 m Stecke ist das aber noch ganz okay.
Anstrengend wird es erst, wenn diverse Bögen, möglichst 90 Grad mit
drin sind ,-)
hth,
Andreas
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
Das ist gut!
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser
Wahrscheinlich 10cm innen, also DN100.
> habe und sind noch unbestückt.
Sehr gut!
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
Jeder beliebige Tiefbauer tut dies!
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Du brauchst eine Einziehfeder!
Gruß, Thomas
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Ein Fachbetrieb verwendet:
http://www.katimex.de/de/ez/roehrenaal.htm
Die kann man auch mieten.
Außerdem Gleitmittel. Sonst machst du das Cat5 Kabel beim einziehen
kaputt wenn es nicht gerade ein Erdkabel ist.
> Falls von Interresse, es müssen einige CAT5 Kabel durch für Netzwerk
> und Telefon. Und wahrscheinlich Strom, da Netzwerkkabel > 100m.
Ein Fachbetrieb würde sowas nicht installieren.
Gebäudeverbindungen -> Glasfaser
Mehr als 100m Linkstrecke -> Glasfaser
Sichere Trennung zwischen Strom und Netzwerk muß vorhanden sein. Eine
Verlegung im selben Leerrohr scheidet also aus.
Dann schon eher POE.
mfG Thomas Richter
>Hallo,
>
>Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
>Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
>ein Schacht.
>Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
>Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
>Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Nimm eine Maus und binde dieser eine lange Schnur an den Schwanz.
Setze die Maus ins Rohr und zeige der Maus eine Katze....
denkt
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Auf den Schacht einen kräftigen Ventilator drauf (Modell
'Blowerdoor') und von der anderen Seite eine Styroporkugel (halber
Rohrdurchmesser) an Drachenschnur durchlassen, damit dann was
stärkeres einziehen.
Gruß Dieter
> "Sebastian Schlereth" <news...@Sebastian-Schlereth.de> schrieb am
> Thu, 10 May 2007 13:30:33 +0200, :
>
>
> Nimm eine Maus und binde dieser eine lange Schnur an den Schwanz.
> Setze die Maus ins Rohr und zeige der Maus eine Katze....
>
Ich nehme immer eine Katze und zeige ihr einen Hund, sie zieht mir die
Netzwerkkabel dann in einem Arbeitsgang durch.
Gruß Patrick
Ansonsten so etwas wie ein Plastikball an Strippe und das
ganze per Wasserstrahl durchgespühlt. Hat zumindestens
alles auf 10m schon mal funktioniert....
Gruß Tomas
"Sebastian Schlereth" <news...@Sebastian-Schlereth.de> schrieb im
Newsbeitrag news:f1uvop$au9$02$1...@news.t-online.com...
Als jemand, der gerade nicht unerhebliche Zeit damit verbracht hat, eine
Zugschnur durch 35m KG 200 Rohr zu bekommen:
Vergiß alles, was mit *schieben* zu tun hat. Bei mir kam erschwerend
dazu dass das Rohr innen feucht war. so dass die Wattebausch aka
Kasettenbandmethode in Verbindung mit einem Staubsauger auch nicht
funktionierte. Im Endeffekt hab ich es dann so geschafft:
Luftballon aufgeblasen auf wenig kleiner als Durchmesser des Rohrs,
an dünne Nylonschnur(!) gebunden und mit Unterdruck aus 3 Staubsaugern
ans andere Ende befördert.
Unterschätze nicht die Beschaffenheit der Schnur, ich hatte 3 verschiedene
ausprobiert. Auch ist wesentlich, ob gas Rohr gerade ist oder nicht.
Bei mir waren 4 Krümmungen drin, mit 2 Staubsaugern bin ich nur bis zur
vorletzten Krümmung gekommen.
Gruß
Gerd
Max
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
http://www.vetter-kabel.de/pdf/mini-schlange.pdf
Gruß
Günther
--
3G-microstore - Günther Grund
Deutschlands größter Hersteller von Senderpultbausätzen ;0)
http://3g-microstore.de
Es gibt Bänder zum Kabel ziehen, ich meine nicht diese dünnen Dinger für
Leerrohre im Haus, es gibt die auch in dicker (ca 7mm stark) um genau in
solche Rohre nen Zugseil oder auch die Leitungen einzuziehen. Foto von dem
was ich meine gibt es zum Beispiel hier:
http://www.mitechag.ch/index.php?id=detail&product=47
Vielleicht kannst du bei einem Elektro-Betrieb in deiner Nähe (wenn nen
Elektroinstallationsbetrieb für Hausinstallationen sowas nicht hat, mal bei
nem Betrieb fragen, der eher im Industrie- oder Energieversorgungsbereich
arbeitet) so nen Einschiebeband ausleihen.
Alternativ fiele mir auch nur die in einem anderen Posting genannten
PVC-Leerrohre ein, aber davon müsste man halt auch erstmal 50m kaufen.
mfg. Markus
> Achtung Hoch- und Niederspannung in ein Rohr darf nicht!
Wo siehst Du hier Hochspannung? 230V ist Niederspannung. Bei Verwendung
richtiger Erdkabel darfst Du auch verschiedene Spannungsarten zusammen
führen.
Gruß, Thomas
>Hallo,
>
>Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
>Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
>ein Schacht.
>Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
>Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
>Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Ferngesteuertes Auto durch laufen lassen? 8-)
--
Fotografie und Foto - Kunst aus Braunschweig
photography - art - sketches: http://gerrit.brodmann.com
LARP, Mittelalter und Fantasy: http://derLARPfotograf.de
One Minute/Random Photoart: http://one-minute.info
>Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Schnur an Schaumstoffball knoten, in ein Rohrende stopfen, dieses
Rohrende einigermassen abdichten und dann mit Preßluft durchschieben.
gruss
Olaf
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
-Einziehstahlband
-Einziehdraht
-Einziehspirale
lässt sich ganz gut schieben.
Thomas
achja, als Bsp:
http://www.eas-y.de/scripts/upk/upkweb.dll/eas/start2?tranid=361836271
--
Stuttgart liegt in Kansas!
http://stuttgart-kansas.de
> Hallo,
>
> Ich muss ca. 100m Leerrohr mit Netzwerkkabel betücken.
> Das ganze ist in zwei ca. 50m lange Abschnitte aufgeteilt, mittig sitzt
> ein Schacht.
> Die Leerrohre müssten 12cm durchmesser habe und sind noch unbestückt.
> Wer die damals ohne Zugschnur verbuddelt hat...
>
> Wie bekomme ich nun eine Zugschnur dadurch?
Ich habe das damals so gemacht:
1.)
An der einen Seite des Rohrs einen dicken Industriestaubsauger
angeschlossen. Verbindung gut abgedichtet (Handtuch drummgewickelt)
und Power-On.
2.)
An der anderen Seite eine Maurerschnur mit angeknoteten kleinen
Stofffetzen eingeführt. Wenn der Stofffetzen etwas dünner und länger
ist (z.B. 2x20 cm) kann man sogar hören, wie weit er schon ist.
Vielleicht tut es auch ein *normaler* Staubsauger, aber je mehr Power
der hat, desto leichter hat man es natürlich.
Gruß
Andree
Mit einer Kati-Flex, dass ist ca. 3mm starkes Glasfaserbuendel. Die
Dinger kannst Du zusammenschrauben, so das Du dir mehreren 25 Rollen
eine 100m Spirale bauen kannst. Im Gegensatz zu einer Nylon-Einzugshilfe
ist die Kati-Flex sehr viel steifer und somit besser zum Schieben
geeignet. Preis fuer eine 25m Spirale ca. 130 bis 150 EUR. Es gibt Sie
aber auch in andern Laengen.
Ciao
Thomas
Zum Rohr. Es sieht aus wie diese gelben Drainagerohre nur schwarz und
doppelwandig ohne Löcher. Innendurchmesser ~90mm.
Die Rohre dürften gerade verlegt sein. Sie sind auch frei, zumindest
"teilweise" laut Pressluft die am anderem Ende ankommt.
Ich werde mal den großen Werkzeugverleiher meines geringsten
Misstrauens nach einer KATIMEX-Lösung fragen.
Wenn nicht dann kommt doch erst mal die Pressluft zum Einsatz, die
haben wir in großen Mengen. Eine Absauganlage haben wir nur fest
installiert - für Autoabgase. Der Schlauch ist leider nicht 50m lang ;)
Zu den Kabeln.
Es müssen zwei Systemtelfone angeschlossen werden und eine
Netzwerkverbindung hergestellt werden.
In beiden Gebäuden ist eine Strukturierte Verkabelung vorhanden für TK
und IT.
Ob ein Potentialunterschied gegben ist und wie relevant dieser ist?
Gebäude A wird von B versorgt. Die Leitungen laufen parallel in einem
der 10 Leehrohr.
Könnte mir die Sache mit dem Potentialunterschied einer mal kurz
erörten - ein Link für DAUs tuts auch.
Mit LWL liese sich dies zumindest auf Netzwerkseite umgehen. Aber ich
habe ja noch die Telefonanlage die auf der selben Infrastruktur
geklemmt ist.
Auserdem kostet so eine kleine Kunstfaser nicht wenig - für 100m
vorkonfektionierten LWL sind 400 Euro bestimmt fällig, dazu die
Medienkonverter,...
Kupfer kostet halt 1/10 und ich kann es selbst erledigen.
> Followup2 de.comp.hardware.netzwerke.misc
Grüße!
>Hallo und ein dickes DANKE für die zahlreichen Ideen!
>
>
>Zum Rohr. Es sieht aus wie diese gelben Drainagerohre nur schwarz und
>doppelwandig ohne Löcher. Innendurchmesser ~90mm.
>Die Rohre dürften gerade verlegt sein. Sie sind auch frei, zumindest
>"teilweise" laut Pressluft die am anderem Ende ankommt.
>
>Wenn nicht dann kommt doch erst mal die Pressluft zum Einsatz, die
>haben wir in großen Mengen. Eine Absauganlage haben wir nur fest
>installiert - für Autoabgase. Der Schlauch ist leider nicht 50m lang ;)
>
Ich habe das mit Pressluft bei einem 125er Rohr gemacht(nur kurzes Stück) ging
rassig, abdichten war fast nebensächlich bei soviel Luft.
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
> Achtung Hoch- und Niederspannung in ein Rohr darf nicht!
Rohr in Rohr und gut.
Lutz
> Sichere Trennung zwischen Strom und Netzwerk muß vorhanden sein.
> Eine Verlegung im selben Leerrohr scheidet also aus.
Rohr in Rohr reicht, IMHO.
Lutz
> 230V ist Niederspannung. Bei Verwendung richtiger Erdkabel darfst
> Du auch verschiedene Spannungsarten zusammen führen.
Nö, man DIN VDE 800ff.
Lutz
>Zu den Kabeln.
>Es müssen zwei Systemtelfone angeschlossen werden und eine
>Netzwerkverbindung hergestellt werden.
>In beiden Gebäuden ist eine Strukturierte Verkabelung vorhanden für TK
>und IT.
>Ob ein Potentialunterschied gegben ist und wie relevant dieser ist?
Er kann lebensgefährlich gross sein!
>Gebäude A wird von B versorgt.
Dann hast Du auf dem Stromkabel von A nach B einen Spannungsabfall.
Mit der CAT-Schirmung oder der Masse des Telefons holst Du
Dir das Spannungspotential des andere Gebäuses rein.
Besonders bei defekten und hohen Anlaufströmen wird das sehr ungesund.
>Die Leitungen laufen parallel in einem der 10 Leehrohr.
Wurscht.
>Könnte mir die Sache mit dem Potentialunterschied einer mal kurz
>erörten - ein Link für DAUs tuts auch.
Bei "netzmafia" gab's mal wa.
Auch hat Firma "Dehn" nette Bücher.
>Mit LWL liese sich dies zumindest auf Netzwerkseite umgehen.
Jupp.
>Aber ich
>habe ja noch die Telefonanlage die auf der selben Infrastruktur
>geklemmt ist.
Das Telefon ist i.d.R. voll isoliert.
>Auserdem kostet so eine kleine Kunstfaser nicht wenig
Glasfaser..
>- für 100m
>vorkonfektionierten LWL sind 400 Euro bestimmt fällig, dazu die
>Medienkonverter,...
100 Euro: Nimmer einfach einen Switch mit ST Buchsen.
Reine Medie konverter sind oft teuerer.
Diese Frage kommt eher in de.comp.hardware.netzwerk
>Kupfer kostet halt 1/10 und ich kann es selbst erledigen.
Naja, das erinnert mich an den Tankstellenbesitzer, dem
bei der Unterbodenwäsche das Auto von der Bühne gefallen ist.
Anstatt dem Kunden dne Totalschaden zu beichten, hat er,
als Laie, versucht die Karossie zu flicken und die gebrochene Lenkung
übersehen.
Der Kunde hat nix gemerkt, bis zur ersten Rechts-Kurve.
(Unverständliches)Urteil:
Der Tankstellenpächter wurde freigesprochen, da ihm als Laie
die Tragweite seines Tun nicht klar war.
Also:
Schade das Du gefragt hast ;-)
Rainer
> Glasfaser..
>>- für 100m
> 100 Euro: Nimmer einfach einen Switch mit ST Buchsen.
> Reine Medie konverter sind oft teuerer.
>>Kupfer kostet halt 1/10 und ich kann es selbst erledigen.
Es gibt vorkonfektioniertes Glasfaserkabel, dann mann es doch auch selber
machen, wo ist das Problem.
Gruß
Chris
Wo Lutz recht hat hat er recht. Das wird aber dann Problematisch wenn
man noch weitere Leitungen durch das 100mm Leerrohr ziehen will.
So ein gewelltes Elektroleerrohr bremst die anderen Leitungen enorm
auf 50m.
mfG Thomas Richter
> Wo Lutz recht hat hat er recht. Das wird aber dann Problematisch wenn
> man noch weitere Leitungen durch das 100mm Leerrohr ziehen will.
> So ein gewelltes Elektroleerrohr bremst die anderen Leitungen enorm
> auf 50m.
das gibts auch als starre 3m Stücke mit Kupplung zum steckverbinden, damit
wäre dann auch das problem mit dem Zugdraht erledigt.
MfG
Martin
--
http://quoting.is-easy.de/ oder http://learn.to/quote/
http://oe-faq.de/ <<-- Outlook Express reparieren
http://dch-faq.de/ und http://how.to/dchn/
http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html/
Christian Rath wrote:
> Rainer Zocholl schrieb:
>
>> Glasfaser..
>>> - für 100m
>> 100 Euro: Nimmer einfach einen Switch mit ST Buchsen.
>> Reine Medie konverter sind oft teuerer.
Konverter gibt es auch für unter 50Euro/Stück.
ST Stecker kenne ich noch aus der 10MBit-Zeit. Sind die bei 1 oder 10
GBit auch noch im Einsatz?
>>> Kupfer kostet halt 1/10 und ich kann es selbst erledigen.
>
> Es gibt vorkonfektioniertes Glasfaserkabel, dann mann es doch auch
> selber machen, wo ist das Problem.
Es gibt 100m Glasfaser fix und fertig für 100 Euro?
Also ich meine nicht die dünnen Strippen die ich in einem Kabelschacht
inhaus verlege, sondern ein Kabel für den Ausenbereich mit min. 4
Fasern.
> das gibts auch als starre 3m Stücke mit Kupplung zum steckverbinden, damit
> wäre dann auch das problem mit dem Zugdraht erledigt.
Stimmt. Die bekommst du aber nicht so stark gebogen das du sie in
einen 0,6x1m Standardschacht einführen kannst. Wenn auf der einen
Seite das Rohr in einem Gebäude endet wo genug Platz ist funktioniert
das aber.
mfG Thomas Richter
> Dann hast Du auf dem Stromkabel von A nach B einen Spannungsabfall.
> Mit der CAT-Schirmung oder der Masse des Telefons holst Du
> Dir das Spannungspotential des andere Gebäuses rein.
> Besonders bei defekten und hohen Anlaufströmen wird das sehr ungesund.
Was ist wenn man die Schirmung sich schenkt? Sind die Störeinflüsse so
groß? Könnte man die Schirmung evtl. woanders erden statt am PC?
Gruß Chris
>On 13 Mai, 17:16, UseNet-Posting-Nospam-743...@zocki.toppoint.de
>(Rainer Zocholl) wrote:
>> Dann hast Du auf dem Stromkabel von A nach B einen Spannungsabfall.
>> Mit der CAT-Schirmung oder der Masse des Telefons holst Du
>> Dir das Spannungspotential des andere Gebäuses rein.
>> Besonders bei defekten und hohen Anlaufströmen wird das sehr
>> ungesund.
>Was ist wenn man die Schirmung sich schenkt?
>Sind die Störeinflüsse so groß?
Nein. Es gibt hier Verfechter von UTP, für die SFTP nur Geldschneiderei
halten, da nur in Deutschland üblich...?
Aber...
>Könnte man die Schirmung evtl. woanders erden statt am PC?
Du könntest den Schirm auf den Potentialausgleich legen...
Aber:
Der Schirm ist nicht für grosse Ströme gedacht.
Also muss Du noch einen dicken Kupferdraht mit durchziehen.
Das ist alles ein Fass ohne Boden und ohne wirklichen Erfolg.
Nächstes Problem: Blitzschlag...
Lass es mit Kupfer. Die Strecke ist einfach zu lang.
Rainer
>Hallo,
>Christian Rath wrote:
>> Rainer Zocholl schrieb:
>>
>>> Glasfaser..
>>>> - für 100m
>>> 100 Euro: Nimmer einfach einen Switch mit ST Buchsen.
>>> Reine Medie konverter sind oft teuerer.
>Konverter gibt es auch für unter 50Euro/Stück.
Wo?
F. 100MBit/s?
Und nen Switch braucht man eh...
>ST Stecker kenne ich noch aus der 10MBit-Zeit.
Können auch eher "SC" sein... ;-)
Z.B. AT-FS709FC, oh, der ist teuer geworden! 120 Euro!
>Sind die bei 1 oder 10 GBit auch noch im Einsatz?
Bekommst Du einen 1Gbit MC für 50 Euro?
Wo? Hersteller?
Rainer
Wenn man auf den Schirm verzichtet sollte man aber gleich
ungeschirmtes Kabel verlegen. Warum? Die Verdrillung ist
bei UTP deutlich enger als bei STP. Bei letzterem verlaesst
man sich wohl teilweise auf den Schirm. Dumm nur, wenn der
nicht angeschlossen ist...
Wenn das jemand nicht glauben will mach ich gerne mal
ein Foto zum Vergleich...
> Lass es mit Kupfer. Die Strecke ist einfach zu lang.
Ja, in diesem Falle ist Glasfaser die bessere Idee.
Gerrit
> Nächstes Problem: Blitzschlag...
Hab ich bei nem Blitzeinschlag net so oder so ein Problem, ob mit
Schirm oder ohne? Vorausgesetzt man kann danach noch erkennen ob das
Kabel überhaupt ein Ethernetkabel war :-))
> Lass es mit Kupfer. Die Strecke ist einfach zu lang.
Klar, mach ich ja, es ging mir ja nur um den lern-Effekt :-) Man is ja
schließlich Wissbegierig und interessiert *G*
Gruß Chris
Cool, gut zu wissen. Wo bekommt man sowas her, ist ja in Ger nicht
unbedingt üblich. Hab zumindest noch keins als Rollenware gesehen bei
den üblichen Verdächtigen (hab auch noch net explizit danach gesucht,
vielleicht auch deswegen :-) )
Gruß Chris
>> Könnte man die Schirmung evtl. woanders erden statt am PC?
> Du könntest den Schirm auf den Potentialausgleich legen...
Das sollte eh sein.
Lutz
http://www.level-one.de/products3.php?idu=7007&id=2028
http://www.longshine.de/longshine/p_converter.php?lang=eng
...
> Bekommst Du einen 1Gbit MC für 50 Euro?
> Wo? Hersteller?
Habe ich das behauptet?
Und wo es Glasfaser billig weiß ich immer noch nicht.
Grüße,
> Hab ich bei nem Blitzeinschlag net so oder so ein Problem, ob mit
> Schirm oder ohne? Vorausgesetzt man kann danach noch erkennen ob das
> Kabel überhaupt ein Ethernetkabel war :-))
Bei direktem Blitzeinschlag stimmt das. Die Gefahr ist aber eher ein
naher Blitzeinschlag. Dieser hebt das Erdpotential am Einschlagsort
kurzzeitig an. Je näher am Einschlagsort desto höher. Somit hast du
einen Spannungsunterschied zwischen beiden Seiten der Leitung. Die
kann so hoch sein das sie den Transceiver mit seiner Isolierung
durchschlägt und sämtliches aktives Ethernet Equipment tötet.
Ausserdem kommt ein großer Stromfluß zustande der im besten Fall die
Leitung verdampft. Ist er nicht hoch genug brennt die Leitung mit
entsprechenden Folgeschäden.
Der gleiche Effekt kann wenn auch weniger stark auftreten wenn auf
einer Seite ein Stromfluß z.B. durch Kurzschluß in der Elektroanlage
das Erdpotential anhebt.
Ich sollte den ganzen Mist mal irgendwo verewigen dann brauche ich es
nicht alle halbe Jahre neu erklären.
mfG Thomas Richter
Würde ich machen, klatsch ne ISBN Nummer drauf und dann haste noch was
davon :-)
Trotzdem danke für deine Ausführung!
Gruß Chris
>Rainer Zocholl wrote:
>>> Konverter gibt es auch für unter 50Euro/Stück.
>>
>> Wo?
>> F. 100MBit/s?
>http://www.level-one.de/products3.php?idu=7007&id=2028
>http://www.longshine.de/longshine/p_converter.php?lang=eng
>...
Ja, aber wo sind diese f. 50Euro lieferbar?
>> Bekommst Du einen 1Gbit MC für 50 Euro?
>> Wo? Hersteller?
>Habe ich das behauptet?
Man könnte den Eindruck gewonnen haben ;-)
Rainer
>>http://www.level-one.de/products3.php?idu=7007&id=2028
> Ja, aber wo sind diese f. 50Euro lieferbar?
http://geizhals.at/deutschland/a231591.html
Gruß
Chris
> Es gibt 100m Glasfaser fix und fertig für 100 Euro?
Als Erdkabel wohl nicht.
Aber es ging ja auch ums selberverlegen und anschliessen.
Gruß
Chris
Falls Du auf dem Lande wohnst und zum Saugen etwas mit richtig Durchsatz
suchst: Viele Guellefaesser sind mit Kompressoren ausgestattet, die
einen erheblichen Luftdurchsatz aufweisen.
Du brauchtest "lediglich" einen entsprechenden Adapter, mit dessen Hilfe
Du den typischerweise 6 oder 8 Zoll dicken Sauganschluss auf den
Durchmesser Deines Leerrohrs reduzierst...
Gruss,
Christian
Volle Zustimmung. In einem untersuchten Fall haben wir die
Einschlagsorte bei BLIDS abgefragt. Der nächste Einschlag lag (IIRC)
ca. 500 m vom Gebäude entfernt. Es hat aber gereicht, um in einer
Telefonleitung (aus den Schäden rückgeschlossen) gut 2 kV zu
induzieren. Da rauchen dann Leiterbahnen rückstandsfrei ab und
netzspannungsfeste Koppelkondensatoren verpuffen einfach so.
> Der gleiche Effekt kann wenn auch weniger stark auftreten wenn auf
> einer Seite ein Stromfluß z.B. durch Kurzschluß in der Elektroanlage
> das Erdpotential anhebt.
Ebenfalls volle Zustimmung. Ich habe einen Fall begutachtet, da hat ein
von einem Monteur verursachter Schluss N-PE das Potential kurzzeitig
(bis zum Auslösen des FI) auf fast volle Netzspannung angehoben. Der
Schadenumfang bei IT- und TK-Geräten war beträchtlich.
Übrigens können einem auch im Regelbetrieb Ausgleichsströme das Leben
massiv erschweren. (Paketverluste, Burststörungen, Einbruch im
Durchsatz etc.)
Ich würde in so einer Situation immer die Übertragung mit Glasfaser
wählen.
Gruß
Stefan