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Verständnisproblem Link-Aggregation

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Arno

unread,
Apr 26, 2021, 3:36:33 AM4/26/21
to
Hallo,

Netzwerke mit einem Kabel kenne ich und da ist auch alles klar.

Ich habe ein NAS (Synology) mit 2 mal Gigabit-Ethernet, mein Rechner hat
aber nur einen Port. Nun gibt es so nette Router, die 2 Links (Kabel)
zusammenfassen. Soweit auch noch verständlich.

Wenn ich nun meinem Rechner eine 2. Netzwerkkarte spendiere und 2
Ethernetkabel zwischen beiden Geräten nutze, dann sollte - soweit ich
verstanden habe - der Rechner mit (theroretisch) 2*1GB/s auf das NAS
zugreifen. (Klar, so schnell kommen da keine Daten her wegen der
magnetischen Platten)

Was mir aber nun unverständlich ist: Meine Fritzbox soll ja auch noch
mitspielen, was machen die Geräte aber wenn die Daten vom/zum NAS mit
(theoretisch) max. Geschindigkeit fließen? Geht das? Wird die
Geschwindigkeit irgendwie aufgeteilt?

Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60€. Ein anderes
Gerät mit 2 fach SFP+ -Slot kostet 105 €. Lohnt sich das Gerät mit SFP+
zu nehmen, da Glasfaser bereits im Keller liegt (6 Familen-Haus - Vom
Keller-Medienkonverter habe ich ein Ethernetkabel in die Wohnung)?
Eigentlich bin ich mit meinem 100MB-Anschluß von der Geschwindigkeit
ausreichend versorgt.

Und nun die Königsfrage - dazu mehr Infos:
NAS, Fritzbox und einige weitere "Netznutzer" (Internetradio, Raspberry
Pi) würden mit einer Kiste vom Typ "Switch mit Link-Aggregation"
verbunden (8 Ports, z.B. Zyxel GS1900-8).

Der Rechner steht aber ein Zimmer weiter, und da hängen auch weitere
Geräte am bisherigem "einfachen" Switch dran (Drucker, weitere Rechner,
Hausauto./SmartHome).

Zwischen beiden Zimmern liegen schon 2 Ethernetkabel.

Um die Link-Aggregation zu nutzen: Brauche ich ein 3. Ethernetkabel um
die sonstigen Geräte zu versorgen ODER geht es auch, wenn ich eines der
beiden Kabel, die vom Link-Aggr.-fähigem Gerät kommen, nicht direkt in
den PC stecke, sondern im Arbeitszimmer noch über den normalen Switch
lege?


--
Seit ... nutze ich:
1960: Diese Erde. 1963: Fahrräder.
1985: Apple Computer. 1999: Das Internet
2012: Newsgroups..

Tim Ritberg

unread,
Apr 26, 2021, 4:06:20 AM4/26/21
to
Am 26.04.21 um 09:36 schrieb Arno:
> Hallo,
>
> Netzwerke mit einem Kabel kenne ich und da ist auch alles klar.
>
> Ich habe ein NAS (Synology) mit 2 mal Gigabit-Ethernet, mein Rechner hat
> aber nur einen Port. Nun gibt es so nette Router, die 2 Links (Kabel)
> zusammenfassen. Soweit auch noch verständlich.
>
> Wenn ich nun meinem Rechner eine 2. Netzwerkkarte spendiere und 2
> Ethernetkabel zwischen beiden Geräten nutze, dann sollte - soweit ich
> verstanden habe - der Rechner mit (theroretisch) 2*1GB/s auf das NAS
> zugreifen. (Klar, so schnell kommen da keine Daten her wegen der
> magnetischen Platten)
Jein, bzw kommt drauf an.
Auf das Client OS und auf das Server OS. Linux macht mit dem
Kerneltreiber (bond) keine 2Gbit für eine Verbindung, sondern nur in Summe.
Es gibt da sonst noch Teaming-Treiber, der das können soll. Wie Windows
damit umgeht, weiss ich nicht.

Tim

--
Eine Firewall ist kein Konzept! RTFM: RFC 2979

Hergen Lehmann

unread,
Apr 26, 2021, 4:30:02 AM4/26/21
to
Am 26.04.21 um 09:36 schrieb Arno:

> Wenn ich nun meinem Rechner eine 2. Netzwerkkarte spendiere und 2
> Ethernetkabel zwischen beiden Geräten nutze, dann sollte - soweit ich
> verstanden habe - der Rechner mit (theroretisch) 2*1GB/s auf das NAS
> zugreifen.

Ganz so einfach ist es nicht. Du brauchst auch entsprechende
Softwareunterstützung auf beiden Seiten, und je nach Betriebssystem wird
dieses Feature gerne auf teure Server-Netzwerkkarten beschränkt.


> (Klar, so schnell kommen da keine Daten her wegen der
> magnetischen Platten)

Mit nur einem einzelnen Client macht es eh wenig Sinn, da gibt es noch
diverse weitere Engpässe, nicht zuletzt die Software.

Link aggregation (LAG) wird üblicherweise für leistungsstarke Server
genutzt, die viele Clients parallel bedienen sollen, so daß das Netzwerk
tatsächlich zum Engpass wird. Es wird auch gerne zur Erhöhung der
Ausfallsicherheit benutzt.

Eine weitere Anwendung für den zweiten Netzwerkport sind Server, die in
zwei Netzen präsent sein sollen, zwischen denen aber aus
Sicherheitsgründen keine direkte Verbindung bestehen darf.


> Was mir aber nun unverständlich ist: Meine Fritzbox soll ja auch noch
> mitspielen, was machen die Geräte aber wenn die Daten vom/zum NAS mit
> (theoretisch) max. Geschindigkeit fließen?

Alles, was über die Fritzbox läuft, läuft natürlich nur langsam.


> Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60€. Ein anderes
> Gerät mit 2 fach SFP+ -Slot kostet 105 €. Lohnt sich das Gerät mit SFP+
> zu nehmen, da Glasfaser bereits im Keller liegt (6 Familen-Haus - Vom
> Keller-Medienkonverter habe ich ein Ethernetkabel in die Wohnung)?
> Eigentlich bin ich mit meinem 100MB-Anschluß von der Geschwindigkeit
> ausreichend versorgt.

Für diesen Zweck nein, denn die Glasfaser im Keller wird mit Sicherheit
nicht direkt mit deinem Switch verbunden, sondern da kommt noch ein
Router dazwischen.



> Und nun die Königsfrage - dazu mehr Infos:
> NAS, Fritzbox und einige weitere "Netznutzer" (Internetradio, Raspberry
> Pi) würden mit einer Kiste vom Typ "Switch mit Link-Aggregation"
> verbunden (8 Ports, z.B. Zyxel GS1900-8).
>
> Der Rechner steht aber ein Zimmer weiter, und da hängen auch weitere
> Geräte am bisherigem "einfachen" Switch dran (Drucker, weitere Rechner,
> Hausauto./SmartHome).
>
> Zwischen beiden Zimmern liegen schon 2 Ethernetkabel.
>
> Um die Link-Aggregation zu nutzen: Brauche ich ein 3. Ethernetkabel um
> die sonstigen Geräte zu versorgen

Entweder das, oder du musst auch den "einfachen" Switch noch durch einen
Managed Switch ersetzen.


> ODER geht es auch, wenn ich eines der
> beiden Kabel, die vom Link-Aggr.-fähigem Gerät kommen, nicht direkt in
> den PC stecke, sondern im Arbeitszimmer noch über den normalen Switch
> lege?

Nein. Die LAG-Ports arbeiten in einer speziellen Betriebsart, da können
direkt nur Teilnehmer angeklemmt werden, welche diese Betriebsart
explizit beherrschen.

Shinji Ikari

unread,
Apr 26, 2021, 5:18:58 AM4/26/21
to
Guten Tag

ArnoSa...@web.de (Arno) schrieb

>Ich habe ein NAS (Synology) mit 2 mal Gigabit-Ethernet, mein Rechner hat
>aber nur einen Port.

Das laesst sich aendern.
Wenn ich mehr Speed oder auch einen zweiten RJ45 Port braucht habe ich
Club 3D CAC-1420 RJ-45, USB-A 3.0 mit 10M/100M/1M/2,5G Base-T
angeschlossen und Treiber installiert.
Wenn es USB-c sein soll haben die den CAC-1520.
Beide so um die 40 Euro.

> Nun gibt es so nette Router, die 2 Links (Kabel)
>zusammenfassen. Soweit auch noch verständlich.

Ich kenne das eher von Switchen. Aber es gibt bestimmt auch Router und
multifunktionskisten die das bestimtm auch koennen (Port Trunking oder
Link Aggregation oder so).

>Wenn ich nun meinem Rechner eine 2. Netzwerkkarte spendiere und 2
>Ethernetkabel zwischen beiden Geräten nutze, dann sollte - soweit ich
>verstanden habe - der Rechner mit (theroretisch) 2*1GB/s auf das NAS
>zugreifen.

Solange Du beachtest, dass es wirklich 2 Streams mit je 1 GBit/s sind
und dann nicht annimmst, es waere 1 Stream mit 2 GBit/s.
Wie Du das in Deinem bisher unbekannten OS einstellen musst, weiss ich
nicht. Ich mache es eben indem ich oben erwaehnte (oder andere)
leistungsfaehigere Netzwerkanbindung anschliesse/einbaue.

> (Klar, so schnell kommen da keine Daten her wegen der
>magnetischen Platten)

Warum sollten HDDs heutzutage keine 230MByte/s schaffen?
Meine 14TB und 16TB HDDs machen das noch mit (Aussenzonen und rein
sequentiell grosse Dateien uebertragen).
Die schaffen in Spitze irgendwas um 250MByte/s.
Und ein NAS kann evtl. sogar die Leistung mehrere HDDs/Spindeln nutzen
um in Summe noch mehr zu schaffen.
Meinem QNAP kann ich lesend von den Platten aktuell rund 340MByte/s
entlocken. Da ich aber auch schreibend mehr haben wollte habe ich eien
10GBit/s Karte eingebaut und 2 kleine NVMe SSD als Raid1 Cache
spendiert.

>Was mir aber nun unverständlich ist: Meine Fritzbox soll ja auch noch
>mitspielen, was machen die Geräte aber wenn die Daten vom/zum NAS mit
>(theoretisch) max. Geschindigkeit fließen?

Wenn Du das NAS und den PC mit "2 Ethernetkabel zwischen beiden
Geräten" verbindest ist das eine Direktverbindung und Deine FB ist
nicht involviert. Dann hast Du aber auch keien Internetverbindung
etc...

>Geht das? Wird die
>Geschwindigkeit irgendwie aufgeteilt?

Ein Task wird ueber eine Strecke mit max 1GBit/s abgewickelt und ein
gleichzeitig gestarteter anderer Task wird ueber die ander Strecke mit
max 1GBit/s abgewickelt (wenn man es an beiden Enden so eingestellt
hat). Das ist aber nicht trivial und auch nicht bei allen Herstellern
zueinander kompatibel (auch wenn es da Standards gibt, halten sich
nicht alle genau daran). Deshalb umgehe ich das und nutze einfach
flottere Verbindungen.

>Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60€.

Das waere schon guenstig.

>Ein anderes
>Gerät mit 2 fach SFP+ -Slot kostet 105 €.

Dazu muesstest Du dann aber passende SFP+ Module haben oder
Direktverbindungskabel, die aber auf der Gegenseite auch kompatibles
SFP+ benoetigen.
Ich nehme deshalb gerne RJ45 und dank N-BaseT oder 10GBit/s habe ich
dieses Porttrunkting/LAG ueberwiegend hinter mir gelassen. Nur meine
beiden 10GBit/s Switche haben eine LAG Verbindung.

>Lohnt sich das Gerät mit SFP+
>zu nehmen, da Glasfaser bereits im Keller liegt (6 Familen-Haus - Vom
>Keller-Medienkonverter habe ich ein Ethernetkabel in die Wohnung)?

Lohnen ist immer eine Frage des Aufwandes und Kosten. SFP+ alleine
reicht ja fuer GF nicht. Wenn Du Dir jetzt einen SFP+ Switch kaufst
kommen zukuneftig bei GF ja noch die Kosten des SFP+ Modules fuer
diese GF Art dazu.

>Und nun die Königsfrage - dazu mehr Infos:
>NAS, Fritzbox und einige weitere "Netznutzer" (Internetradio, Raspberry
>Pi) würden mit einer Kiste vom Typ "Switch mit Link-Aggregation"
>verbunden (8 Ports, z.B. Zyxel GS1900-8).

Ich hatte mir mal 2 Stueck ZyXEL GS1900-24E gekauft, udn die sindauch
gut, haben aber meinen Anspruecken nicht genuegt (auch wegen LAG) und
ich habe sie gegen GS110EMX-100 wegen der flotteren Ports
ausgetauscht.
Damit ist LAG an den Switchen aktuell kein Thema mehr.

>Zwischen beiden Zimmern liegen schon 2 Ethernetkabel.

Wenn Du an beiden Enden einen 10GB/s Switch anbringst (beispielsweise
die Netgear oder aehnliches) und die Kabel nicht absolut miese
Qualitaet haben, sollte das von der Geschwindigkeit her keine Probleme
machen.

Arno

unread,
Apr 26, 2021, 7:28:27 AM4/26/21
to
Shinji Ikari <shi...@gmx.net> wrote:

> > Nun gibt es so nette Router, die 2 Links (Kabel)
> >zusammenfassen. Soweit auch noch verständlich.
>
> Ich kenne das eher von Switchen. Aber es gibt bestimmt auch Router und
> multifunktionskisten die das bestimtm auch koennen (Port Trunking oder
> Link Aggregation oder so).

Stimmt, da habe ich mich verschrieben. Switch ist gemeint.

> Wie Du das in Deinem bisher unbekannten OS

Das NAS hat was Eigenes, was auf Linux/Unix basiert. Der PC läuft im
Moment mit Mac OS 10.13, soll aber in absehbarer Zeit ein Linux (Ubuntu)
bekommen. Deswegen schrieb ich allsgemein "PC".

> Warum sollten HDDs heutzutage keine 230MByte/s schaffen?

War ich von ausgegangen...

> Und ein NAS kann evtl. sogar die Leistung mehrere HDDs/Spindeln nutzen
> um in Summe noch mehr zu schaffen.

Nicht bei mir. Sicherung ist extern, und "mehr Geschwindigkeit" (als 2*1
GB/s) bekomme ich für kleines Geld nicht hin.

> >Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60•.
>
> Das waere schon guenstig.

Preisvergleich/Gerätevorstellung i der C't (vor 2 Ausgaben).

Danke schon mal für die Antworten.

Shinji Ikari

unread,
Apr 26, 2021, 9:26:28 AM4/26/21
to
Guten Tag

ArnoSa...@web.de (Arno) schrieb

>> Wie Du das in Deinem bisher unbekannten OS
>Das NAS hat was Eigenes, was auf Linux/Unix basiert. Der PC läuft im
>Moment mit Mac OS 10.13, soll aber in absehbarer Zeit ein Linux (Ubuntu)
>bekommen. Deswegen schrieb ich allsgemein "PC".

Hm. MacOS soll ja auch irgendwie auf Linus basieren. Also Linux soll
da etwas maechtiger als WIndows sein, aber Porttrunking/LAG
einzustellen unter MacOS oder Linux ... selbst unter Windows - wuesste
ich jetzt nicht wie. Ich mache PT/LAG bisher nur zwischen Switchen.

>> Und ein NAS kann evtl. sogar die Leistung mehrere HDDs/Spindeln nutzen
>> um in Summe noch mehr zu schaffen.
>Nicht bei mir. Sicherung ist extern, und "mehr Geschwindigkeit" (als 2*1
>GB/s) bekomme ich für kleines Geld nicht hin.

Wenn das budget den naechsten geschwindigkeitsschritt (N-BaseT oder
10GBit/s) nicht ermeoglichst, wirst Du wohl IMHO zwischen NAS und PC
nur dann 2*1Gbit/s errichen, wenn Du die wirklich exklusiv direkt
miteinander verbindest.
Sobald Du mehr willst, wirst Du nicht drum herum kommen mindestens an
einer Seite (am PC) den naechsten geschwindigkeitsschritt zu machen
(also flotteren Netzerkanschluss und an der korrekten Stelle einen
dazu passenden Switch, der von LAG am NAS auf flotteres Netzwerk fuer
PC umsetzt).

>> >Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60•.
>> Das waere schon guenstig.
>Preisvergleich/Gerätevorstellung i der C't (vor 2 Ausgaben).

Fuer nur 1GBit/s. Aber da das vermutlich an PC Seite nicht ausreichen
wird (ich zweifele, dass Du das OS dahingehend ordentlich ueberreden
kannst) waere eben ein Switch und eine PC Netzwerk'karte' der
naechsten Geschwindigkeitsstufe zu planen.
Wobei dann auch immer noch nicht klar ist ob das NAS mit dem neuen
Switch seine 2*1GBit/s ueber den dann neuen Switch zu 1*2GBit/s
uebersetzen kann oder es bei 2*1GBit/s bleibt, was dann nur
beschleunigend wirkt, wenn eben mehrere Tasks/Endgeraete gleichzeitig
(ggf) unterschiedliche Daten abfordern.
PT/LAG war zumindest bei den paar Konstellationen mit denen ich es
ausprobiert habe imme rirgendwie ein bisschen wackelig. Beispielsweise
botet einer meiner Switche nicht, wenn die LAG Ports schon beim booten
verbunden sind. Wnen ich im betrieb die weiteren Patchkabel anstecke,
dann laeuft es wunderbar bis zum naechsten
Stromausfall/Nustart/Firmwareupdate. Aber dann bootet er wieder nicht.
8(

Es kann also sein,d ass Du Dir den Kopf zerbrichst und geld ausgibst,
aber im Endeffekt zwischen dem NAS und dem PC nicht mehr 1 GBit/s
hinbekommst.

Gerald E:scher

unread,
Apr 26, 2021, 11:42:17 AM4/26/21
to
Shinji Ikari schrieb am 26/4/2021 15:26:

> ArnoSa...@web.de (Arno) schrieb
>
>>Das NAS hat was Eigenes, was auf Linux/Unix basiert. Der PC läuft im
>>Moment mit Mac OS 10.13, soll aber in absehbarer Zeit ein Linux (Ubuntu)
>>bekommen. Deswegen schrieb ich allsgemein "PC".
>
> Hm. MacOS soll ja auch irgendwie auf Linus basieren.

Nein, zum Glück nicht. Netzwerk im Kernel (und Userland) stammen von
BSD.

--
Gerald

Gerald E:scher

unread,
Apr 26, 2021, 11:47:46 AM4/26/21
to
LAG geht bei macOS sogar, ohne tief im BSD-Unterbau herumwühlen zu
müssen.
https://support.apple.com/de-at/guide/mac-help/mchlp2798/mac

--
Gerald

Kay Martinen

unread,
Apr 26, 2021, 5:00:02 PM4/26/21
to
Am 26.04.21 um 09:36 schrieb Arno:

> Ich habe ein NAS (Synology) mit 2 mal Gigabit-Ethernet, mein Rechner hat

Und, hast du mal geschaut welche Betriebsarten dein NAS für die Beiden
Ports vorsieht? Das dürften etwa drei sein.

1. Jeder Port einzeln, mit eigener Adressse - an separatem LAN
2. Failover. Der 2. läuft nur wenn der 1. nicht mehr geht.
3. LAG mit verschiedenen Techniken zur Lastverteilung, oder Failover.

> aber nur einen Port. Nun gibt es so nette Router, die 2 Links (Kabel)
> zusammenfassen. Soweit auch noch verständlich.

Du meinst Switches (wie später klar wird). Ein Router mit 2 Links könnte
durchaus einer sein mit zwei WAN Ports. Was nun wieder was anderes ist.

> Wenn ich nun meinem Rechner eine 2. Netzwerkkarte spendiere und 2
> Ethernetkabel zwischen beiden Geräten nutze, dann sollte - soweit ich
> verstanden habe - der Rechner mit (theroretisch) 2*1GB/s auf das NAS

Das klappt aber nur wenn beide gleichzeitig mehrere Streams senden und
empfangen können und zusätzlich auch noch schnell genug lesen und
schreiben können.

Deinen Disk-IO kannst du selbst messen. Tools gibt es dafür genug.
Den Netzwerk-durchsatz kannst du näherungsweise mit einem großen
Up/Download ermitteln oder mit tools wie iperf zwischen den beteiligten
Hosts.

Aber: LAG ist m.E. eigentlich nicht für die Kapazitätserweiterung von
EINEM Link zwischen nur ZWEI Hosts gedacht.

> Was mir aber nun unverständlich ist: Meine Fritzbox soll ja auch noch
> mitspielen, was machen die Geräte aber wenn die Daten vom/zum NAS mit
> (theoretisch) max. Geschindigkeit fließen? Geht das? Wird die
> Geschwindigkeit irgendwie aufgeteilt?

Da hast du's. Bei obigem hättest du nur dein NAS und deinen PC verbunden
und mit viel Glück mehr durchsatz. Wenn du gleichzeitig noch anderes
erreichen willst brauchst du eine zusätzliche NIC in beiden oder einen
Switch mit mind. 5 Ports der mind. 2 Linkgruppen bilden kann - und
diesen Durchsatz auch liefern kann. Port #5 wäre dann dein uplink zum
rest des LAN. ;-)

Wenn du mehrere Geräte hast die zeitgleich auf dein NAS zugreifen dann
macht es mehr sinn die beiden Ports von dort auf einen Switch zu legen
und dort ein LAG mit Load-balancing ein zu richten. Dann verteilen sich
die Zugriffe auf dein NAS auf zwei Ports (statt einem) und jeder hat
mehr Tempo davon. Denn wenn dein PC eine große Datei an dein NAS sendet
und das mit 1Gbit/s dann ist immer noch ein 2. Port mit 1 Gbit/s frei
für alle anderen. Darüber könnte dann ein 2. PC auch wieder mit voller
Leistung etwas senden. Und wenn dein NAS beim Schreiben dafür schnell
genug wäre (was zu bezweifeln ist) dann würde das die nötige Zeit
halbieren.

> Und eine Schätz-Frage: So ein Managed Switch kostet um 60€. Ein anderes
> Gerät mit 2 fach SFP+ -Slot kostet 105 €. Lohnt sich das Gerät mit SFP+

Da bist du Preislich billig unterwegs, obwohl es WebSmart Switches gibt
die das noch unterbieten. Die kenne ich aber nicht mit SFP

> zu nehmen, da Glasfaser bereits im Keller liegt (6 Familen-Haus - Vom
> Keller-Medienkonverter habe ich ein Ethernetkabel in die Wohnung)?

Und wo sitzt deine Fritzbox als Internet-Router? Am Ende dieser
Medienkonverter-Strecke, in der Wohnung?

Du willst die Internet-Glasfaser nicht auf einem Switch aufliegen haben
ohne einen eigenen Router dazwischen das kannst du glauben.

Damit brauchst du; zumindest dafür; keinen Switch mit SFP oder SFP+. Und
diese Fasern müssten dann ja auch bis in die Wohnung verlegt werden.
Sonst bringt dir das auch keinen Vorteil.

> Eigentlich bin ich mit meinem 100MB-Anschluß von der Geschwindigkeit
> ausreichend versorgt.

Das du dies hier erwähnst lässt vermuten dein Medienkonverter ist ein
Fastethernet Modell. Die sind billiger als die GbE Pendants. War das der
Grund für die Frage/Idee?

IST deine Glasfaser-Verbindung denn per Se schon schneller (vom Provider
so geschaltet) als dein 100Mbit Link erlaubt? Denn NUR in dem Fall
hättest du überhaupt einen Vorteil von einer Glasfaser in die Wohnung.

Falls es um einen Glasfaser-Anschluß von irgend einem Internet-anbieter
geht: Ich denke nicht das du den direkt auf einen SFP Slot legen
könntest. Denn auf der Faser wird warscheinlich kein Ethernet
gesprochen. Evtl. ist sie sogar speziell belegt (eine Faser, 2
Wellenlängen = TX/RX) oder anderes das sie inkompatibel mit einem Switch
machte.


> Und nun die Königsfrage - dazu mehr Infos:
> NAS, Fritzbox und einige weitere "Netznutzer" (Internetradio, Raspberry
> Pi) würden mit einer Kiste vom Typ "Switch mit Link-Aggregation"
> verbunden (8 Ports, z.B. Zyxel GS1900-8).
>
> Der Rechner steht aber ein Zimmer weiter, und da hängen auch weitere
> Geräte am bisherigem "einfachen" Switch dran (Drucker, weitere Rechner,
> Hausauto./SmartHome).
>
> Zwischen beiden Zimmern liegen schon 2 Ethernetkabel.
>
> Um die Link-Aggregation zu nutzen: Brauche ich ein 3. Ethernetkabel um
> die sonstigen Geräte zu versorgen ODER geht es auch, wenn ich eines der
> beiden Kabel, die vom Link-Aggr.-fähigem Gerät kommen, nicht direkt in
> den PC stecke, sondern im Arbeitszimmer noch über den normalen Switch
> lege?

Ein LAG braucht immer gleiche Partner. Diese "Bündelung" kannst du nicht
einsetig auftrennen auf Gerät A und Gerät B. Das funktioniert nicht.

Du kannst aber im Zimmer und an anderer Stelle (andere Nutzer) je einen
Switch hin stellen der LAG kann, legst die beiden parallelen Kabel
zwischen diesen Beiden Geräten an und hast deren Verbindung auf
theoretische 2 Gbit/sek angehoben. Das wäre dann eine reine Switch zu
Switch verbindung. Davon hätten m.E. die meisten Geräte etwas - an
beiden Enden. Wenn du dein NAS an einem der beiden Switches ebenfalls
mit einem 2. LAG doppelt anschließt dann können alle Geräte auch das NAS
schneller erreichen. Und deinen PC kannst du; wenn du unbedingt willst;
dann auch am anderen Switch mit einem 2. LAG doppelt anbinden. Ich
glaube aber kaum das du damit bei normalen Up/Downloads von Dateien viel
mehr Durchsatz erwarten kannst.

Vielleicht um das klar zu machen. Ein LAG ist per se kein Doppelt
schneller anschluß. Es ist eher einer für doppelt so viele gleichzeitige
Datenverbindungen. Wenn dein PC nur einen Datenstrom senden kann dann
wird da genau nix schneller sein. Darum haben "richtige" Server auch
mindestens 2, heute sogar vier GbE Ports. Weil am Server die meisten
Anfragen ankommen und ein Server der 4 Ports hat kann vier mal so viele
Anfragen annehmen. Ob er sie dann zeitgleich mit maximalem Durchsatz
bedienen kann ist eine Frage seiner Auslegung in SW und HW.
Wie nebenan schon gesagt: Wenn du nur mehr durchsatz zwischen A und B
haben willst dann gibt es Netzwerkkarten jenseits der 1 Gigabit. Mit
denen brauchst du keine Konfiguriererei mit LAGs. Du hast einfach einen
Schnelleren Link und hoffentlich Datenträger und HW die ihn auch
sättigen kann.

Bei Windows muß man außerdem oft genug auch noch spezielle Treiber vom
Hersteller holen. Z.B. Intel ProSet für e100 oder e1000 um diese
Features wie Teaming, Bond, LAG oder VLANs überhaupt nutzen zu können.

Raspi, Internet-radios oder Fritzboxen werden das von Haus aus sowieso
nicht können und nicht mal optional bieten (ausnahme raspi, mit ext.
Adapter und alles von Hand. Aber sinnbefreit!). Also auch da kein
Vorteil im Gerät, nur ein Vorteil wenn mehr als ein Gerät zugleich daten
haben will.

Deine beiden LAN Kabel zwischen den Räumen scheinen mir jedenfalls am
besten und effektivsten Genutzt wenn du die mit geeigneten Switches
Parallel Schaltest - in einer Link-Aggregation Group die nur zwischen
den beiden Geräten deren Link vergrößert. Denn die Switches bündeln ja
eh schon den Traffic aller angeschlossenen Geräte. Und dem LAG ist es
egal von wo der Traffic kommt, wohin er geht und m.W. auch ob es ein
VLAN ist oder nativ.

Glasfaser-Ports machen sinn wenn die Räume an unterschiedlichen
Stromkreisen oder gar Zählern hingen (wg. der eingebauten
Isolierung/Potentialfreiheit)

In dem Fall bräuchtest du aber zwei Glasfaser-Paare zwischen den Räumen
wo du jetzt zwei Ethernet-Kabel hast (wie du sagst).

Ich hab hier übrigens Web Smart Switches von TP-Link. Einen 5 Port und
einen 8 Port. Beide können VLAN und mindestens 2 Linkgruppen/LAGs. Der
billigste kostet keine 30 Euro. Aber Monitoring, CLI, WebUI iss nich.
Die werden von einem Java-Tool am PC konfiguriert das für Windows gebaut
ist. Es läuft aber auch mit Wine unter Linux (mit spezieller
iptables-regel). Wie das bei MacOS aussieht weiß ich nicht.

Kay

--
Posted via leafnode

Arno

unread,
Apr 27, 2021, 4:12:33 PM4/27/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:

> > zu nehmen, da Glasfaser bereits im Keller liegt (6 Familen-Haus - Vom
> > Keller-Medienkonverter habe ich ein Ethernetkabel in die Wohnung)?
>
> Und wo sitzt deine Fritzbox als Internet-Router? Am Ende dieser
> Medienkonverter-Strecke, in der Wohnung?

Ja.

> Das du dies hier erwähnst lässt vermuten dein Medienkonverter ist ein
> Fastethernet Modell. Die sind billiger als die GbE Pendants. War das der
> Grund für die Frage/Idee?

Der Medienkonverter steckt in einem verschlossenem Schrank (Eigentum
Internet/Stadtnetzbetreiber), da komme ich nicht ran um nachzusehen.

Nein, der Grund der Frage war Interesse, ggf. ein Gerät zu kaufen das
mehr kann als heute benötigt statt in 2 oder 5 JAhren schon wieder was
neues zu kaufen.

> IST deine Glasfaser-Verbindung denn per Se schon schneller (vom Provider
> so geschaltet) als dein 100Mbit Link erlaubt?

Laut Werbung ist Gigabit-Internet "für jeden angeschlossenen Haushalt"
möglich. Auch die Hotline (hat im Rahmen einer anderen Frage) bestätigt
das ich "Gigabitfähig verkabelt" bin. Allerdings hat eben diese Hotline
(nur wenige Mitarbeiter) aber allein in 2020 und 2021 schon 3 mal
defenetiv Stuß erzählt (falsche Angaben gemacht).

> Falls es um einen Glasfaser-Anschluß von irgend einem Internet-anbieter
> geht:

Stadtnetzbetreiber mit TV, Telefon, Internet, ein Großteil der Stadt ist
schon verglast.

Soweit ich eure Antwortenn verstehe lohnt sich eine Umrüstung noch
nicht. Auch der Hinweis auf weitere PCs um die Geschwindigkeit zu nutzen
war gut, dann es gibt für meinen Server nur 2 "Kunden": Den Fernseher
(da reicht das heutige allemal aus) und meinen Arbeitsplatz-PC, für
Bilder- und Videobearbeitung. Da werde ich dann - wie bereits jetzt -
die notwendigen Daten vorher vom NAS holen und in der M.2 SSD (2 TB)
zwischenlagern.

Trotzdem Danke für die ausführlichen Antworten, ich habe einges
dazugelernt.

Marc Haber

unread,
Apr 28, 2021, 2:52:49 AM4/28/21
to
ArnoSa...@web.de (Arno) wrote:
>Nein, der Grund der Frage war Interesse, ggf. ein Gerät zu kaufen das
>mehr kann als heute benötigt statt in 2 oder 5 JAhren schon wieder was
>neues zu kaufen.

Ein heute gekauftes Gerät hat in fünf Jahren keinen Securitysupport
mehr und muss sowieso weg.

>> IST deine Glasfaser-Verbindung denn per Se schon schneller (vom Provider
>> so geschaltet) als dein 100Mbit Link erlaubt?
>
>Laut Werbung ist Gigabit-Internet "für jeden angeschlossenen Haushalt"
>möglich. Auch die Hotline (hat im Rahmen einer anderen Frage) bestätigt
>das ich "Gigabitfähig verkabelt" bin. Allerdings hat eben diese Hotline
>(nur wenige Mitarbeiter) aber allein in 2020 und 2021 schon 3 mal
>defenetiv Stuß erzählt (falsche Angaben gemacht).

"möglich" ist es sicher. Hast Du es denn auch bestellt?

>Soweit ich eure Antwortenn verstehe lohnt sich eine Umrüstung noch
>nicht. Auch der Hinweis auf weitere PCs um die Geschwindigkeit zu nutzen
>war gut, dann es gibt für meinen Server nur 2 "Kunden": Den Fernseher
>(da reicht das heutige allemal aus) und meinen Arbeitsplatz-PC, für
>Bilder- und Videobearbeitung. Da werde ich dann - wie bereits jetzt -
>die notwendigen Daten vorher vom NAS holen und in der M.2 SSD (2 TB)
>zwischenlagern.

Ich denke, der Unterschied dürfte eventuell der Upstream sein. Wie ift
verschickst Du Bilder und Videos?

Grüße
Marc
--
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Arno

unread,
Apr 28, 2021, 4:34:05 AM4/28/21
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

> "möglich" ist es sicher. Hast Du es denn auch bestellt?

Nein, der Preissprung zwischen 100MB und 1GB war mir den Nutzen nicht
wert. Aber die Faser liegt ja im Keller...

> Ich denke, der Unterschied dürfte eventuell der Upstream sein. Wie ift
> verschickst Du Bilder und Videos?

Videos nicht mehr viel (früher war ich häufiger Uploader bei YT). Also
ein schnellerer Upload ist noch weniger Interessant als ein schnellerer
Download.

In 2020 und 21 habe ich nach Bauchgefühl insgesamt weniger als 10
Minuten vor Uploads gewartet.

Kay Martinen

unread,
Apr 28, 2021, 8:40:01 AM4/28/21
to
Am 28.04.21 um 10:34 schrieb Arno:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>> "möglich" ist es sicher. Hast Du es denn auch bestellt?
>
> Nein, der Preissprung zwischen 100MB und 1GB war mir den Nutzen nicht
> wert. Aber die Faser liegt ja im Keller...

Dann bringt dir ein rein Technisches Upgrade in dem bereich zu 100%
überhaupt nichts - außer raus geworfenem Geld.

NB. Ich hab dich vorher doch richtig gelesen: da ist ein
Fastethernet-Medienkonverter-(pärchen?) das die vom Provider kommende
GF-Leitung auf Kupfer umsetzt und dies in deine Wohnung leitet? Und du
dort entweder direkt oder wieder auf GF umsetzt (2. Konverter=Pärchen)?

Dein Anbieter wird die GF-Leitung dann auch auf 100Mbit Provisioniert
haben, sprich der von dir nutzbare Durchsatz ist nach oben hin hart
gedeckelt. Ein Schnellerer Konverter (GbE statt FE) bringt dann
überhaupt nichts!

Mehr bekommst du wenn du für mehr bezahlst was du aber nicht hast. Und
wenn der 100Mbit Medienkonverter (an den du nicht ran kommst) von deinem
Provider stammt dann muß DER dir einen Schnelleren liefern wenn du doch
mal mehr Tempo haben willst und auch bezahlst. Ansonsten kassierte er
für mehr, machte es dir aber unmöglich das "mehr" auch zu nutzen.

Da wäre dann aber wichtig(er) zu wissen welcher Kabeltyp denn vom Keller
in deine Wohnung liegt. Und ob das ein CAT 5 oder CAT 6 Kabel ist, das
professionell verlegt wurde, es ein Prüfprotokoll gibt.

Denn wenn das verlegte Kabel zu alt, zu schlecht, geknickt ist und
keinen Stabilen 1 Gigabit-Link über schnellere Medienkonverter schafft
ist alles obige makulatur.

>
>> Ich denke, der Unterschied dürfte eventuell der Upstream sein. Wie ift
>> verschickst Du Bilder und Videos?
>
> Videos nicht mehr viel (früher war ich häufiger Uploader bei YT). Also
> ein schnellerer Upload ist noch weniger Interessant als ein schnellerer
> Download.
>
> In 2020 und 21 habe ich nach Bauchgefühl insgesamt weniger als 10
> Minuten vor Uploads gewartet.

Ich weiß ja nicht ob dein GF-Anschluß Bandbreiten-seitig asymetrisch
geschaltet ist. Nötig wäre es nicht wenn du zwei getrennte Fasern für
dich hättest (eine zum Senden, eine zum Empfang) weil darüber eigentlich
in jedem Fall 1 Gigabit gehen wird - in beide richtungen gleichzeitig.

Nur wenn du nur eine Faser hättest und da irgendwas gemultiplext wird
könnte es m.E. weniger sein. Kann, nicht muß!

Ist aber egal solange du nicht mehr brauchst und auch nicht für mehr zahlst.

Arno

unread,
Apr 30, 2021, 1:09:29 PM4/30/21
to
Kay Martinen <use...@martinen.de> wrote:

> NB. Ich hab dich vorher doch richtig gelesen: da ist ein
> Fastethernet-Medienkonverter-(pärchen?) das die vom Provider kommende
> GF-Leitung auf Kupfer umsetzt und dies in deine Wohnung leitet?

Ja.


> Und du
> dort entweder direkt oder wieder auf GF umsetzt (2. Konverter=Pärchen)?

Nein. Die Idee war, WENN/FALLS ich irgendwann mehr Geschwindigkeit
möchte, das dann die CU-Ethernetleitung gleich durch ein GF-Kabel vom
Keller zum Wohnungs-Switch ersetzt wird.


> Da wäre dann aber wichtig(er) zu wissen welcher Kabeltyp denn vom Keller
> in deine Wohnung liegt. Und ob das ein CAT 5 oder CAT 6 Kabel ist, das
> professionell verlegt wurde, es ein Prüfprotokoll gibt.

Das sieht nach STP aus, und wurde vor meinem Einzug (also vor 6 oder
Jahren) verlegt. Vom Provider.

> Ich weiß ja nicht ob dein GF-Anschluß Bandbreiten-seitig asymetrisch
> geschaltet ist.

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