Guten Tag
Werner Tann <
wt...@gmx.at> schrieb
>>Das Gehaeuse war intern vermutlich nicht dahingehend ausgepolstert.
>Nö, innen war genau nichts fixiert oder gepolstert.
Ich weiss jetzt nicht wer Dir Dein System geliefert hat.
Beispiel AGB DPD Classic:
https://www.dpd.com/de/de/agb/
"...4.1
Dem Versender obliegt die ausschließliche Verantwortung für die Innen-
und Außenverpackung.
Die Beförderung erfordert eine Verpackung, die das Gut auch vor
Beanspruchungen durch automatische Sortieranlagen und mechanischen
Umschlag (Fallhöhe auf Kante, Ecke oder Seite aus ca. 80 cm) sowie
erforderlichenfalls vor unterschiedlichen klimatischen Bedingungen
schützt und einen Zugriff auf den Inhalt ohne Spurenhinterlassung
nicht zulässt..."
Die anderen Paketdienste haben aehnliches in ihren Vertraegen.
Daraus wuerde sich fuer mich ergeben:
Es ist eben keine gute Idee einen schweren Hebel (schweren
Towerkuehler) ungesichert in einem Paket zu transportieren, bei dem
die Gefahr besteht, dass das Paket eben mal fallen gelassen wird.
Da die Verantwortung fuer die Verpackung (und auch
Polsterung/Sicherung) bei dem Versender liegt, sollten rechtliche
Ansprueche des Empfaengers (Dir) bei dem Versender rechtzeitig
angemeldet werden.
Zu deutsch: Das musst Du mit Deinem Haendler klaeren.
>Allerdings war auch die Umverpackung nicht beschädigt,
Nur so theoretisch: Wenn ein grosses Paket flaechig 80cm auf die Seite
faellt verteilt die grosse Flaeche der Verpackung den Aufprall. Sollte
der Inhalt aber ein schweres Gewicht an einem ausreichend langen
'Hebel' und nur an einem Punkt befestigt sein, wuerde ich schon davon
ausgehen, dass eine quer einwirkende Kraft da Auskirkungen hat.
Da hilft dann auch keiner der obligatorischen Aufkleber fuer
'Zerbrechlich' oder 'Glas' nichts.
Das ist eher ein Problem der Physik und des nicht sorgfaeltigem
Umgangs.
Ob das bei Dir der Fall war, kann ich ncht sagen.
>in der wiederum
>die eigentliche Gehäuseschachtel steckte.
Auch hier wieder theoretisch:
War es ausreichend gesichert, dass entsprechende Stuerze im Rahmen der
Vertraege des Paketdienstes nicht moeglich sind?
Ja:
- moeglicherweise Transportschaden in Verantwortung des Lieferdienstes
- oder der Haendler hat schon entsprechend verbogen/gestaucht die Ware
versendet.
Nein:
- Transportschaden, verursacht durch ungeeignete Sicherung/Wahl einer
ungeeigneten Transportmethode.
- oder der Haendler hat schon entsprechend verbogen/gestaucht die Ware
versendet.
Um das zu klaeren bist Du aber als Empfaenger nicht in der rechtlichen
Lage dem Transportdienstleister gegenueber irgendeien Forderung der
Aufklaerung zu stellen. Dieser Transportvertrag gilt zwischen
Versender und Paketdienst.
Nur der Haendler kan sagen ob man solche Kuehler schief biegt und so
einbaut oder wie Du verfahren sollst.
>An dieser ist eine Ecke
>leicht gestaucht.
Das kann ein Hineis auf einen Transportschaden sein. Evtl. hat aber
auch der Haendler die Gehaeuseschachtel vor dem Verpacken fallen
lassen und dennoch versendet. Es ist aber unklar ob zu dem Zeitpunkt
des Fallenlassens der Schachtel diese leer war, nur das Gehaeuse oder
gar der ganze assemblierte PC drin war.
Aber das kann in diesem fruehen Stadium nur mit dem Haendler geklaert
werden.
> Also wenn, dann ist schon dem CSL-Mann die Schachtel
>einmal runtergefallen.
Tja, aber ws war zu dem Zeitpunkt in der Schachtel drin?
Nur Luft, Leergehaeuse oder der fertig zusammengebaute & getestete PC?
Aber auch das kannst Du nur mit dem Haendler klaeren. Es waere aber
eine gute Idee alles zu dokumentieren und keinen Teil der Versand- und
Innenverpackung zu entsorgen.
Ich musste mal auf Anweisung des Versenders ein starkt beschaedigtes
Paket in dem 2 USB-Festplatten (Samsung S1 Mini) fehlten zur
'Post'(-Filliale) zur Begutachtung bringen. Die haben den Schaden
aufgenommen, Protokolle gefertigt. die ganze verpackung zur Analyse
eingeschickt und so weiter.
Ich habe vom Versender aber in kurzer Zeit Ersatz bekommen.
Den Rest mussten Versender und Paketdienst ausfechten.
>Allerdings ist die Stauchung nicht so stark,
>dass sie den Kühler verbiegen könnte, denk ich ...
Na wenn Du das sagst, dann bist Du fuer diese Beurteilung hoffentlich
ausreichend qualifiziert. Bleibt aber weiterhin, dass Du das mit dem
Versender klaeren musst.
>>Solltest Du Bedenken haben, informiere den Haendler und frage ihn, wie
>>zu verfahren ist. Ob Du es ein paar Wochen ausprobieren kannst oder es
>>sofort ein Transportschaden sein muesste.
>Er meinte, ich solle mal mit Prime95 und TempCore testen.
Damit kann man Ueberhitzungsprobleme testen. Ich wuerde aber auch
alles weitere testen.
Beispielsweise eine gebrochene Lane-Leiterbahn zu einem PCie Slot
bemerkt man erst, wenn man an dem Slot diese Leiterbahn benutzen will
und ein entsprecehnde Device auf einmal meldet, das es nicht mit
normal x8 sondern nur x4 oder so angeschlossen ist.
Aber das ist alles nicht ganz einfach.
Solltest Du einen Schaden vermuten und der Haendler da auf stur
stellen, wird die Sache etwas fuer (teure) Schverstaendige.
Wenn ein Schaden erst in 6 Monaten oder noch spaeter auffaellt hat man
aufgrund der Beweislast bei einem nicht kulanten/verstaendnissvollen
Haendler echte Probleme nachzuweisen, dass es schon am Anfang dieses
Problem gab.
>Nun, wie ich
>in dem Thread schon mal geschrieben habe, "zu kühl gibt's bei mir
>nicht".
https://hwcommunity.de/was-braucht-man-fuer-overclocking-mit-trockeneiskuehlung/
Naja: bei -78,5 Grad Celsius kleben die Haende immer beim Einschalten
am Gehaeuse fest. Das ist bestimmt nicht schoen 8))
> Kurz: Nach einer halben Minute Prime95 hat die CPU 93 Grad!
>Obwohl ich am BeQuiet-Gehäuse den Lüfterschalter auf volle Power
>gedreht habe ... und man das auch hört. Diverse Webrecherchen sagen,
>Prime ist gar nicht aussagekräftig für den Normaltemperatur, sie
>hätten auch 90 oder 100 Grad mit Prime ...
Ja, Prime95 stresst eien CPU sehr stark.
Es ist eben nur dazu gut (abgesehen vom wirklichen Berechnen von
primzahlen) eben die CPU sehr stark ueber normal auszulasten.
>Damit bin ich wieder mal so schlau wie zuvor.
Da der PC nicht abgestuerzt ist, hast Du damit bewiesen, dass der
Kuehler die CPU ausreichend kuehlt und die CPU nicht ueberhitzt.
Dass die CPU dabei unter +40 Grad Celsius bleibt hattest Du jetzt aber
nicht wirklich erwartet?
>Den Kühler abnehmen und Wärmeleitpaste prüfen/erneuern will ich
>eigentlich nicht, zumindest müsste ich mir da vorher das Okay von csl
>holen ...
... und selbst wenn die das OK geben, weisst Du noch nichts ueber
verdeckte Schaeden (Haarrisse oder so).
>Wenn bei mir mal was auf Anhieb klappen würde, wär's mir eine Messe
>wert.
Naja, Du hast es Dir von Anfang an auch sehr kompliziert gemacht.
>PS: Habe jetzt mal während der angeblichen 93 Grad den Kühler und die
>Pipes angefasst. Die sind gerade mal lauwarm, von heiß ist gar keine
>Rede ... Das bedeutet?
Dass die Heatpipes aus 2 Rohren bestehen und Waerme am aeuseren Rohr
eben gut abgefuehrt wird (ueber die Lamellen).
Weurden die Heatpipes die (vermutlich) 100 oder mehr Watt Heizleistung
der CPU nicht vom Sockel wegtransportieren koennem wuerde die CPU
stark drosseln (Selbstschutz) und/oder ggf. sogar zur Sicherheit
abschalten. zum Glueck vergluehen PC-CPUs heutzutage in der Regel
nicht 8)))
>Hab cls ein Foto geschickt, sie sagen, unten
>sieht das Ganze normal aus, der Kühler scheint richtig zu sitzen.
[Be quiet Pure Rock 2]
Ich habe bei einem Gebrauchtkauf eines Systemes vor einiger Zeit einen
be quiet! Dark Rock 3 (BK018)
https://geizhals.de/be-quiet-dark-rock-3-bk018-a1054331.html
bekommen (Kuehler war selbstverstaendlich NICHT montiert, sondern gut
gepolstert im Transportkarton verstaut).
Das Ding ist Deinem Modell 2 recht aehnlich.
Ich kann Dir sagen, Listan verkauft die Dinger in der Regel nicht so
"schief".
>Paste vergessen?
Wie kommst Du denn nun wieder darauf?