ist es eigentlich schädlich dür den Compi, wenn man einfach den Stecker
zieht, während er noch läuft?
> ist es eigentlich schädlich dür den Compi, wenn man einfach den Stecker
> zieht, während er noch läuft?
Das kommt drauf an...
1) Welches Betriebssystem läuft auf dem Computer? DOS wird sich sicher
weniger beschweren als Linux.
2) Was tut der Computer gerade? Ist überhaupt schon ein Betriebssystem
gestartet?
Ich würde sagen, es ist generell besser, wenn du das Betriebssystem
sauber herunterfährst, bevor du den Stecker ziehst...
// Lars
Wenn (unabhängig vom Betriebssystem) die Festplatte gerade Schreibzugriffe
durchführt, kann es (muß aber nicht) zu defekten Sektoren kommen, falls die
Festplatte den entsprechenden Sektor nicht "fertigschreiben" kann.
Sollte aber bei modernen Festplatten kein Problem mehr sein.
Auf jeden Fall kann ein plötzlicher Stromausfall eine Beschädigung des
Dateisystems hervorrufen, eventuell sogar mit Datenverlust.
===> Besser System ordentlich herunterfahren!
CU
Thorsten
mal abgesehen von Dateifehlern, ist das unter Umständen auch elektrisch
nicht so toll. Das rausziehen des Steckers im Betrieb kann Spannungsspitzen
hervorrufen. Die können schaden, müssen aber nicht gleich zur Zerstörung
führen.
gruss
thomas
> Das rausziehen des Steckers im Betrieb kann Spannungsspitzen
> hervorrufen.
Aber doch nicht im Gerät. Oder?
Gruß, Peter
Rüdiger
Doch! Unter bestimmten Bedingungen können dann im Netzteil (Selbstinduktion)
Spannungen > 1000 V entstehen (zwar nur kurzzeitig, aber manchmal langt's)
cu
alex
Die Sache mit den Spannungsspitzen hast du nur, wenn Transformatoren
(Induktivitäten) abgeschaltet werden.
Die Schaltnetzteile arbeiten von Haus aus mit einer 220V-Gleichrichtung und
geschalteter Induktivität. Das Ziehen des Netzsteckers, egal zu welchem
Zeitpunkt, erzeugt keine Schaltspitzen.
Das gilt für PC- und Monitor-Netzteile. Nur in biligen Steckernetzteilen von
Druckern oder Modems können Schaltspitzen beim Ein- und Abschalten entstehen.
Selbstzerstörung durch ziehen des Netzsteckers kann ausgeschlossen werden.
Sollten tatsächlich mal Schaltspitzen auf dem 230V-Netz sein (erzeugt durch
startende/stoppenden Neonröhren oder Heitzlüfter, sollten die
Überspannungsfilter in den Netzteileingangsstufen das locker glattbügel.
Problematisch sind nur energiereiche Spannungsspitzen wie Blitzeinschläge.
Die können ein solches Überspannungsfilter mal überforden und das Netzteil
zerstören.
Gruß - David
>Rüdiger Schmucker schrieb:
>
>>Hallo!
>>Die Spannungsspitzen gehen aber höchstens ins Netzteil von PC oder Monitor.
>
>Oder Drucker, Soundboxenverstärker, Modem etc.
>
>>Abschaltspitzen sind da relativ ungefährlich.
>
>Im Gegenteil - da *können* gewaltige Spitzen auftreten.
Und deswegen sind sie sogar von VDE standardisiert zum Testen
der Geräte während der Entwicklung. Und die sollte jedes
Haushaltsgerät aushalten, von Glühbirnen abgesehen, wenn
deren Ende nahe ist.
Da ich noch kein PC-Netzteil gesehen habe, bei dem der
Schalter durch eine RC-Kombination vor Spannungsspitzen
beim Ausschalten halbwegs geschützt ist, und zu AT-Zeiten
die PCs regelmäßig ausgeschaltet wurden, ohne dass allzu
viel abgeraucht ist, ist es m.E. egal, ob man den PC-
Schalter betätigt, den einer Steckdosenleiste oder den
Stecker zieht.
Ich habe auch schon Großrechner erlebt, die hatten einen
Motor-Generator-Satz gehabt, dessen Schwungmasse ein
"langsames" Weggehen der Spannung bei Stromausfall
bewirken sollte. Gesamtstromverbrauch bei 70 Platten-
laufwerken ohne Klimaanlage etwa 140 kW. Mit deren
Abwärme wurden im Winter Häuser geheizt...
Norbert
> Aber doch nicht im Gerät. Oder?
Zumindest theoretisch ist das möglich, wenn nämlich das Herausziehen
nicht schlagartig den Strom trennt, wie es ein Schalter tun würde.
Wackelt man also erstmal ein bisken herum und sorgt dafür, daß das PC-
Netzteil mehrfach kurz nacheinander STrom kriegt, kann das schon
unerwünschte Effekte haben. Deshalb soll man ja ganz allgemein nach
dem Abschalten elektrischer Geräte nicht unmittelbar wieder
einschalten, sondern einige zehn Sekunden warten.
Rainer
--
Wenn mein Text fade aussehen sollte, ist das reine Absicht, man schreibt
"hier" standardmaessig kein HTML. (Gabriele Neukam in dchc+mm)
Großartige Schäden entstehen eher wenn ein Elektomotor im Betrieb
abgeschalten wird.
Nur wo große Spulen betrieben werden entstehen starke Spannungsspitzen.
Und soo groß sind die Trafospulen im PC nun auch nicht.
Im Bildschirm steckt da schon etwas mehr Energie.
Aber da hängen auch Kondensatoren an den entsprechenden Stellen.
Rüdiger
Jo, und die Sicherungen von denen wurden mit TNT abgesprengt - kein Witz!
Thomas
> Möglich. Sollte
Wertlose Aussage.
> einige 10 Sekunden ist für die meisten heutigen Geräte weit
> übertrieben.
Darf ich ein Weilchen an Deinen Rechner?
> Sehr intelligent. Den Inhalt wegschneiden und den somit
> sinnlosen Rest als wertlos hinstellen.
Gut, dann will ich den "sinnvollen" Inhalt gern vollständig zitieren:
>> Möglich. Sollte aber einem heutigen Netzteil nichts mehr ausmachen.
Was will uns der Künstler damit neues lernen?
Null und nix. Also wertlos.
eot
Rainer
es ging darum, was passiert, wenn man ein bischen an den Steckern wackelt,
statt den Strom abrupt zu trennen.
> >>> Möglich. Sollte aber einem heutigen Netzteil nichts mehr ausmachen.
> >Was will uns der Künstler damit neues lernen?
> >Null und nix. Also wertlos.
> Und ob das nun wertlos war, sollen andere entscheiden. Mit so dummen
> Schwätzern wie dir unterhalte ich mich nicht länger.
Sorry, aber wer seine ernst gemeinten Aussagen hinter "Möglich" und
"sollte" versteckt, ist selbst der Dummschwätzer.
Wenn man ein Bischen am Stecker wackelt, neigen viele real existierende
Nezteile dazu, sich Aufzuschwingen. Da kann Ausgangsseitig so einiges
Passieren, was die angeschlossenen Komponenten schädigt.
Bis die Tage, Jürgen
PGP public key available on demand.