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WLAN-Steckdose ohne Cloud oder Raspi?

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Wendelin Uez

unread,
Jun 15, 2022, 8:33:52 AM6/15/22
to
Ich suche eine WLAN-Steckdose, die keine Hersteller-Anbindung benötigt und
sich mit einer OpenSource-Android-App einrichten und übers Internet steuern
läßt, und zwar ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie Raspi etc.

Lösungen ohne o.g. Beschränkung gibt es genügend, sind aber nicht gefragt.



Tim Ritberg

unread,
Jun 15, 2022, 9:16:41 AM6/15/22
to
Am 15.06.22 um 14:33 schrieb Wendelin Uez:
Shelly Plug S. geht alles über Browser.

Tim

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2022, 10:33:13 AM6/15/22
to
Irgendwas mit Tasmota.
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Gerald E¡scher

unread,
Jun 15, 2022, 11:35:16 AM6/15/22
to
Wendelin Uez schrieb am 15/6/2022 14:33:

> Ich suche eine WLAN-Steckdose, die keine Hersteller-Anbindung benötigt und
> sich mit einer OpenSource-Android-App einrichten

Gibt es mit Tasmota auf der Steckdose, eingerichtet wird die per
Webbrowser.
Falls du Tasmota nicht selber auf die Steckdose flashen kannst/willst,
Tasmota gibt es auch ab Werk.
https://templates.blakadder.com/preflashed.html
Wegen des geringen Platzbedarfes würde ich die Nous nehmen, die Delock
ist aber einfacher erhältlich.

> und übers Internet steuern
> läßt, und zwar ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie Raspi etc.

Mir scheint, du suchst einen warmen Eislutscher. Wenn du die Steckdose
von außen schalten möchtest, wirst du nicht um ein VPN auf dein
Heimnetzwerk herum kommen, und wenn dein Router kein VPN kann, wird
für das VPN zusätzliche Hardware nötig.

--
Gerald

Shinji Ikari

unread,
Jun 15, 2022, 2:57:15 PM6/15/22
to
Guten Tag

Gerald E¡scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb

>Wendelin Uez schrieb am 15/6/2022 14:33:
>> und übers Internet steuern
>> läßt, und zwar ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie Raspi etc.

Ohne WLAN und (beispielsweise 230v) Stromversorgung wird es kaum
klappen. Also ein gewisses Mindestmass an "Zusatzhardware" ist schon
erforderlich.

>Mir scheint, du suchst einen warmen Eislutscher. Wenn du die Steckdose
>von außen schalten möchtest, wirst du nicht um ein VPN auf dein
>Heimnetzwerk herum kommen, und wenn dein Router kein VPN kann, wird
>für das VPN zusätzliche Hardware nötig.

Er fragte ja nicht nach einer sicheren Loesung. Einfach alles frei
geben und er (und viele andere auch) koennen wunschgemaess auch aus
dem Internet das Ding steuern.
8)

Kay Martinen

unread,
Jun 15, 2022, 4:50:02 PM6/15/22
to
Am 15.06.22 um 14:33 schrieb Wendelin Uez:
> Ich suche eine WLAN-Steckdose, die keine Hersteller-Anbindung benötigt

Shelly Plug S

> und sich mit einer OpenSource-Android-App einrichten

Ob's eine Opensource App für Android gibt weiß ich nicht. Es gibt die
Shelly App und mindestens eine weitere die "angeblich"; ohne
Zwischenstationen; direkt im WLAN die Geräte finden und konfigurieren
sollen können. Angeblich weil es mir damit nicht wirklich sinnvoll
gelang aber ich brauch das auch nicht. Da die einzelnen Geräte auch
einen Webserver an Board haben ist das auch nicht nötig und ich benutze
eh eine lokale SmartHome Software und alles ohne Cloud.

> und übers Internet steuern läßt, und zwar ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie
> Raspi etc.

Da hast du ein Problem wenn du das nicht näher spezifizierst.

Übers Internet kann mehrere Wege bedeuten, heißt aber i.Allg. "aus der
Ferne steuern" z.b. Heizung, Licht u.a. vom Handy unterwegs aktivieren.

1. Du kannst die Shelly App mit der Shelly Cloud nutzen und in den
Shellys die Cloud einschalten (Default: Aus!). Das ist der Bequeme Weg
und damit soll es sofort laufen. Hab ich nicht probiert.

2. Du brauchst neben der App auf dem Handy auch eine VPN-Software und zu
hause einen Router oder anderen dauernd laufenden Server (z.B. Raspi)
für den VPN Endpunkt in deinem LAN. Und ggf. eine Portweiterleitung
damit dein VPN auch von außen erreicht werden kann. Das mußt du selbst
ein richten oder es machen lassen. Ein Dyndns-Dienst wäre ggf. auch noch
nötig damit du dein VPN zuhause findest.

3. (eher theoretisch weil unsicher) Verschiedene Ports im Router direkt
auf die Webserver der einzelnen Shellys bei dir weiter leiten und die
ganze Welt einladen die Passworte zu knacken wenn du selbst die nicht
grad steuerst. Also z.B. Port 81 auf Gerät 1 weiter leiten, Port 82 auf
Gerät 2 u.s.w. aber: MACH DAS NICHT! Denn es wird nicht mit einer App
funktionieren, du brauchst zusätzlich noch einen dyndns-dienst und
müsstest über den deine Aktuelle WAN-IP plus Portnummer im Handy Browser
aufrufen. Hacker und script-kiddies dagegen finden das leicht beim
scannnen raus und knacken die Passworte ggf. leicht. Dann hast du ein
echtes Problem.

4. Eine SmartHome Software auf einem eigenen Gerät (Raspi) die ggf.
dyndns und vpn-server mit brächte per LAN an den Router stecken und
dessen WLAN nur für die Shellys nutzen. Dann kommst du per Browser via
VPN von unterwegs auf dein Smarthome und steuerst was du willst aber die
Shellys sind nicht direkt erreichbar. Brauchen sie ja dann auch nicht.

> Lösungen ohne o.g. Beschränkung gibt es genügend, sind aber nicht gefragt.

Ähh... Lichtschalter, Manuell? :-)

Wegen der Problematik 2. bis 4. ein zu richten benutzen die meisten
vermutlich Lösung 1 und darum wird so was oft genau so angeboten.

Der unterschied bei Shelly ist eben das es rein Optional ist. Bei
anderen gehts oft NUR über deren Cloud plus App und wenn $Hersteller weg
oder Pleite ist garnichts mehr. Bei Shelly *kannst* du es nutzen mußt
aber nicht - wenn du alternativen nutzt. S.o. 2 + 4
Bye/
/Kay

--
"Kann ein Wurstbrot die Welt retten?" :-)

Gerald E¡scher

unread,
Jun 15, 2022, 4:55:48 PM6/15/22
to
Shinji Ikari schrieb am 15/6/2022 20:57:

> Gerald E¡scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb
>
>>Mir scheint, du suchst einen warmen Eislutscher. Wenn du die Steckdose
>>von außen schalten möchtest, wirst du nicht um ein VPN auf dein
>>Heimnetzwerk herum kommen, und wenn dein Router kein VPN kann, wird
>>für das VPN zusätzliche Hardware nötig.
>
> Er fragte ja nicht nach einer sicheren Loesung. Einfach alles frei
> geben und er (und viele andere auch) koennen wunschgemaess auch aus
> dem Internet das Ding steuern.
> 8)

Gut, also einfach im Router per port-forwarding Port 80 der Steckdose
nach außen als Port 4711 freigeben. Port 4711 findet eh keiner,
und außerdem kann die Konfigurationsseite von Tasmota per Passwort
geschützt werden ;-)

Flames bitte an den Vorposter richten, war dessen Idee :-)

--
Gerald

Kay Martinen

unread,
Jun 15, 2022, 5:40:02 PM6/15/22
to
Am 15.06.22 um 22:55 schrieb Gerald E¡scher:
> Shinji Ikari schrieb am 15/6/2022 20:57:
>
>> Gerald E¡scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb
>>
>>> Mir scheint, du suchst einen warmen Eislutscher. Wenn du die Steckdose
>>> von außen schalten möchtest, wirst du nicht um ein VPN auf dein
>>> Heimnetzwerk herum kommen, und wenn dein Router kein VPN kann, wird
>>> für das VPN zusätzliche Hardware nötig.
>>
>> Er fragte ja nicht nach einer sicheren Loesung. Einfach alles frei
>> geben und er (und viele andere auch) koennen wunschgemaess auch aus
>> dem Internet das Ding steuern.
>> 8)
>
> Gut, also einfach im Router per port-forwarding Port 80 der Steckdose
> nach außen als Port 4711 freigeben.

Wenn es bei einem Gerät bleibt ja. Für's zweite nimmst du dann Port
4712, für's dritte 4713 u.s.w. Oder du brauchst wieder interne Software
(Reverse-Proxy?)

> Port 4711 findet eh keiner,

Aber latürnicht. Jeder komplette Portscan findet das sofort. Wer ist den
so beschränkt und scannt nur die Privilegierten Ports bis 1024 wenn man
ahnen kann das weiter oben noch mehr versteckt ist. Außerdem muß ein
Externer Port unter 1024 ja nicht auch intern auf dieser Nr. liegen. Und
umgekehrt ggf. auch nicht.

> und außerdem kann die Konfigurationsseite von Tasmota per Passwort
> geschützt werden ;-)

Port 80 ist http. Verschlüsselt/https ist 443 üblich. Und wie oft wird
Tasmota aktualisiert wg. Hacks und Lücken mit denen man das Passwort
raus findet oder die Seite kompromittiert? Gleiches gälte für's Shelly
Original.

> Flames bitte an den Vorposter richten, war dessen Idee :-)

Du willst nicht mit dem Feuer spielen? Ich auch nicht. Und der VP hat's
vermutlich auch nicht so ernst gemeint.

Gerald E¡scher

unread,
Jun 15, 2022, 7:01:30 PM6/15/22
to
Kay Martinen schrieb am 15/6/2022 23:39:

> Am 15.06.22 um 22:55 schrieb Gerald E¡scher:
>> Shinji Ikari schrieb am 15/6/2022 20:57:
>>
>>> Er fragte ja nicht nach einer sicheren Loesung. Einfach alles frei
>>> geben und er (und viele andere auch) koennen wunschgemaess auch aus
>>> dem Internet das Ding steuern.
>>> 8)
>>
>> Gut, also einfach im Router per port-forwarding Port 80 der Steckdose
>> nach außen als Port 4711 freigeben.
>
> Wenn es bei einem Gerät bleibt ja. Für's zweite nimmst du dann Port
> 4712,

Für das zweite nehme ich 0815.

>> Port 4711 findet eh keiner,
>
> Aber latürnicht.

Dein Ironiedetektor klemmt.

>> und außerdem kann die Konfigurationsseite von Tasmota per Passwort
>> geschützt werden ;-)
>
> Port 80 ist http. Verschlüsselt/https ist 443 üblich.

https kann Tasmota leider nicht.

> Und wie oft wird
> Tasmota aktualisiert wg. Hacks und Lücken mit denen man das Passwort
> raus findet oder die Seite kompromittiert?

Steht sicherlich im Changelog.

--
Gerald

Shinji Ikari

unread,
Jun 16, 2022, 3:20:16 AM6/16/22
to
Guten Tag

Kay Martinen <use...@martinen.de> schrieb

>Am 15.06.22 um 22:55 schrieb Gerald E¡scher:
>> Shinji Ikari schrieb am 15/6/2022 20:57:
>>> Gerald E¡scher <Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb
>>> Er fragte ja nicht nach einer sicheren Loesung. Einfach alles frei
>>> geben und er (und viele andere auch) koennen wunschgemaess auch aus
>>> dem Internet das Ding steuern.
>>> 8)
>> und außerdem kann die Konfigurationsseite von Tasmota per Passwort
>> geschützt werden ;-)
>Port 80 ist http. Verschlüsselt/https ist 443 üblich. Und wie oft wird
>Tasmota aktualisiert wg. Hacks und Lücken mit denen man das Passwort
>raus findet oder die Seite kompromittiert? Gleiches gälte für's Shelly
>Original.

Tasmota wird ueberraschend oft aktualisiert
https://ota.tasmota.com/tasmota/release/
Zuletzt wohl April 22.
Aber das sichert es auch nicht ab.
Aber OP hatte ja nicht nach Sicherheit gefragt.
Er wollte es ja "ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie Raspi
etc."

>> Flames bitte an den Vorposter richten, war dessen Idee :-)
>Du willst nicht mit dem Feuer spielen? Ich auch nicht. Und der VP hat's
>vermutlich auch nicht so ernst gemeint.

Wie ernst Wendelin so einiges meint kann nur er wissen. 8)

Shinji Ikari

unread,
Jun 16, 2022, 3:30:23 AM6/16/22
to
Guten Tag

Kay Martinen <use...@martinen.de> schrieb

>Am 15.06.22 um 14:33 schrieb Wendelin Uez:
>> Ich suche eine WLAN-Steckdose, die keine Hersteller-Anbindung benötigt
>Shelly Plug S
>> und sich mit einer OpenSource-Android-App einrichten
>Ob's eine Opensource App für Android gibt weiß ich nicht.

Ich richte meine Tasmota basierten Smarten Steckdosen mit einem
Browser ein und steuere sie dann mit Befehlen einer Html Seite:

http://192.168.179.222/cm?&user=<USER>&password=<PASSWORD>&cmnd=Power%20On

http://192.168.179.222/cm?&user=<USER>&password=<PASSWORD>&cmnd=Power%20Off
ich nutze sie entweder nur lokal oder per eingewähltem VPN.

> Es gibt die
>Shelly App und mindestens eine weitere die "angeblich"; ohne
>Zwischenstationen; direkt im WLAN die Geräte finden und konfigurieren
>sollen können.

Ich weiss nicht, warum ich eine extra App nutzen woll, wenn es in
einem Browser direkt geht.

>> und übers Internet steuern läßt, und zwar ohne Zusatzhardware bzw. Zwischenschritte wie
>> Raspi etc.
>Da hast du ein Problem wenn du das nicht näher spezifizierst.

Man kann diverse Geraete von Anbietern (wenige komerzielle, einige
private) schon fertig mit Tasmota bekommen. Abgesehen von WLAN etc...
sind da keine extra Schritte noetig.
Erst, wenn es sicher sein soll, ist mehr Aufwand nötig.

Wendelin Uez

unread,
Jun 16, 2022, 6:09:46 AM6/16/22
to
> Man kann diverse Geraete von Anbietern (wenige komerzielle, einige
> private) schon fertig mit Tasmota bekommen. Abgesehen von WLAN etc...
> sind da keine extra Schritte noetig.
> Erst, wenn es sicher sein soll, ist mehr Aufwand nötig.

Ich habe mir jetzt mal eine mit Tasmota bestellt, habe allerdings noch keine
Ahnung, wie die angesteuert wird. Angeblich möglich auch nur mit dem
Webbrowser, obwohl es zwar da auch eine Tasmota-App gibt, aber die ist wohl
nur alterantiv.

Momentan nutze ich die Fritz Laborversion, die hat Wireguard, und wenn ich
das richtig verstanden habe, dann komme ich damit vom Android-Smartphone
getunnelt in die FritzBox und kann von dort hoffentlich die Steckdose so
schalten, als ob ich im WLAN angemeldet wäre.

Die Sicherheit dürfte also eine Frage der Sicherheit von Wireguard sein (und
die sollte ja ok sein), sehe ich das richtig so?

Shinji Ikari

unread,
Jun 16, 2022, 7:08:02 AM6/16/22
to
Guten Tag

"Wendelin Uez" <wu...@online.de> schrieb

>Ich habe mir jetzt mal eine mit Tasmota bestellt, habe allerdings noch keine
>Ahnung, wie die angesteuert wird. Angeblich möglich auch nur mit dem
>Webbrowser,

So mache ich es ueberwiegend.
Habe mir eine html-Datei angelegt in der fuer (fast) jedes
Tasmotageraet (Einzelsteckdose oder auch Steckdosenleiste)
die passenden befehle drin sind und ich da nur die gewuenschet Aktion
angeklickt werden muss.

In diesem Beispiel hat die fragliche Smarte Einzelsteckdose die IP
192.168.179.222, es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
http://192.168.179.222/cm?&user=admin&password=kaesukuchen&cmnd=Power%20On

>Momentan nutze ich die Fritz Laborversion, die hat Wireguard, und wenn ich
>das richtig verstanden habe, dann komme ich damit vom Android-Smartphone
>getunnelt in die FritzBox und kann von dort hoffentlich die Steckdose so
>schalten, als ob ich im WLAN angemeldet wäre.

Ich warte mit WG in FB erst, bis es in der Stableversion drin ist. Bis
dahin nutze ich VPN auf meine dahinter liegende Firewall, die dann in
das LAN (mit angeschlossenen AP) weiter reicht.

>Die Sicherheit dürfte also eine Frage der Sicherheit von Wireguard sein (und
>die sollte ja ok sein), sehe ich das richtig so?

Sehe ich auch so.
Nebenbei:
Sollte man zusatzfunktionen der Steckdose (Stromanzeige) nutzen
wollen, muß man ggf. direkt aufg die Webseite der Steckdose gehen oder
etwaqs mehr programmieren.
Ich habe in der selben html-Datei auch fuer jedes Geraet einen
Aufruflink (der dann ein gesetztes Passwort abfragt):
http://192.168.179.222/

Wendelin Uez

unread,
Jun 20, 2022, 1:28:57 PM6/20/22
to
> In diesem Beispiel hat die fragliche Smarte Einzelsteckdose die IP
> 192.168.179.222, es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
> http://192.168.179.222/cm?&user=admin&password=kaesukuchen&cmnd=Power%20On

Sind die URL-Anhängsel gerätespezifisch oder werden sie von der FritzBox
ausgewertet?

Weil bei meiner Steckdose reicht auf dem Smartphone ein Link
192.168.172.xxx, um mit dem Standard-Browser die ein-aus-Seite der Steckdose
abzurufen, wenn das Smartphone via WLAN oder Wireguard im Heimnetz hängt.

Ohne Wireguard habe ich es bisher allerdings noch nie ins Heimnetz
geschafft. Deshalb die Frage, ob die URL-Anhängsel die Autorisierung über
Wireguard ersetzen können.

Gerald E¡scher

unread,
Jun 20, 2022, 2:53:20 PM6/20/22
to
Wendelin Uez schrieb am 20/6/2022 19:05:

>> In diesem Beispiel hat die fragliche Smarte Einzelsteckdose die IP
>> 192.168.179.222, es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
>> http://192.168.179.222/cm?&user=admin&password=kaesukuchen&cmnd=Power%20On
>
> Sind die URL-Anhängsel gerätespezifisch

Mit obiger URL wird bei Geräten mit Tasmota und einem oder mehreren
Schaltern der erste Schalter eingeschaltet, egal, ob es sich um eine
Steckdose, ein Lampe, einen Dimmer oder irgendwas anderes handelt.
Steht ja dort: "cmnd=Power On"

> oder werden sie von der FritzBox
> ausgewertet?

Eine FritzBox hat damit überhaupt nichts zu tun.

> Weil bei meiner Steckdose reicht auf dem Smartphone ein Link
> 192.168.172.xxx, um mit dem Standard-Browser die ein-aus-Seite der Steckdose
> abzurufen, wenn das Smartphone via WLAN oder Wireguard im Heimnetz hängt.

Das ist das Web-Interface von Tasmota. Das kannst du benutzen, musst
aber nicht unbedingt.
Für Android gibt es eine Äpp "Tasmota Control". Mit der Äpp "HTTP
Request Shortcuts" kann man sich http-Anfragen wie die obige URL auf den
Home Screen von Android legen und einfach per drauf tapschen Geräte
ein- und ausschalten. Aber dazu muss man sich mit den Befehlen von
Tasmota auseinandersetzen.

> Ohne Wireguard habe ich es bisher allerdings noch nie ins Heimnetz
> geschafft. Deshalb die Frage, ob die URL-Anhängsel die Autorisierung über
> Wireguard ersetzen können.

Nein, du willst keine Passwörter unverschlüsselt übers Netz übertragen,
oder sollen Unbefugte deine Geräte schalten können? Um ein VPN wie
Wireguard kommst du bei Geräten mit Tasmota nicht herum.

--
Gerald

Shinji Ikari

unread,
Jun 20, 2022, 4:16:13 PM6/20/22
to
Guten Tag

"Wendelin Uez" <wu...@online.de> schrieb

>> In diesem Beispiel hat die fragliche Smarte Einzelsteckdose die IP
>> 192.168.179.222, es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
>> http://192.168.179.222/cm?&user=admin&password=kaesukuchen&cmnd=Power%20On
>Sind die URL-Anhängsel gerätespezifisch oder werden sie von der FritzBox
>ausgewertet?

Sie sind Tasmota-spezifisch, weil sie in Summe der Befehl sind (hier
der Befehl einzuschalten).

>Weil bei meiner Steckdose reicht auf dem Smartphone ein Link
>192.168.172.xxx, um mit dem Standard-Browser die ein-aus-Seite der Steckdose
>abzurufen,

Das geht auch, erfordert aber mehr interaktion.
Wenn ich eine Steckdose schalten will klicke ich auf einen
entsprechenden Link. Den kann ich sogar automatisiert absetzen lassen.
Wenn ich mehrere Steckdosen steuern willö. kann ich das auch auf die
Art sehr schnell und effizient machen. Auch das geht sogar
automatisiert.
Wenn Du hingegen Dich durch die Weboberflaeche jeder Steckdose klicken
willst um dann erst Konto+PW anzugeben oder zumindest zusaetzlich
klicken zu muessen um die gewuenschte Aktion auszufuehren, geht das
auch. Die Webseite nutze ich aber nur fuer
konfiguration/Einstellung/Update oder wenn mich interessiert
ob/wieviel Energie gerade benoetigt wird (der angeschlossene
PC/Lampe/... gerade laufen muesste). Ansonsten reicht es mir in der
Regel, wenn das Tasmotageraet meinen Befehl ausfuehrt.

> wenn das Smartphone via WLAN oder Wireguard im Heimnetz hängt.

Bei mehr als einer einstelligen Anzahl von zu steuernden geraeten wird
es (meiner rein persoenlichen Meinung nach) laestig jedes Geraet
einzeln aufzurufen und dann mit zustaezlichen Klicks zu steuern.

>Deshalb die Frage, ob die URL-Anhängsel die Autorisierung über
>Wireguard ersetzen können.

Was fuer eine Frage *maximal Irritiert*
Von ausserhalb Deines geschuetzen Heimnetzes? Nein.
Ohne schuetzende Schicht (hier VPN) kann (theoretisch) jeder auf der
Welt diese unverschluesselte Uebertragung mitlesen. Zusaetzlich
würdest Du Deine Geraete ja auch ohne geeignete Zugangsbeschraenkung
im/durch Router der ganzen Internetwelt frei auffindbar machen und
damtít jedes Spielking (fast) einladen Deine Tasmotageraete nach
belieben zu steuern.
Wenn das natuerlich Dein Ziel ist, brauchst Du keine geeignete
Bsicherung und solltest gleich den Router so umstellen, dass alle
Deine Geraete in einer DMZ stehen. Das wuerde bestimmt ein Spass fuer
jedes Internetspielkind.
Fehlt nur noch die Webcam mit der die dann beobachten koennen, die
Deine Geraete und Hausbewohner reagieren.

Wendelin Uez

unread,
Jun 22, 2022, 8:13:53 AM6/22/22
to
>>> In diesem Beispiel hat die fragliche Smarte Einzelsteckdose die IP
>>> 192.168.179.222, es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
>>> http://192.168.179.222/cm?&user=admin&password=kaesukuchen&cmnd=Power%20On
>>Sind die URL-Anhängsel gerätespezifisch oder werden sie von der FritzBox
>>ausgewertet?
>
> Sie sind Tasmota-spezifisch, weil sie in Summe der Befehl sind (hier
> der Befehl einzuschalten).

Dumme Frage: Was ist das dann für ein Passwort? Ich musste bei meiner
Tasmota-Steckdose nirgends ein Passwort geschweige denn einen User
definieren, deshalb dachte ich mir, ob diese Angaben für den Router sein
könnten.


>>Weil bei meiner Steckdose reicht auf dem Smartphone ein Link
>>192.168.172.xxx, um mit dem Standard-Browser die ein-aus-Seite der
>>Steckdose
>>abzurufen,
>
> Das geht auch, erfordert aber mehr interaktion.
> Wenn ich eine Steckdose schalten will klicke ich auf einen
> entsprechenden Link. Den kann ich sogar automatisiert absetzen lassen.
> Wenn ich mehrere Steckdosen steuern willö. kann ich das auch auf die
> Art sehr schnell und effizient machen. Auch das geht sogar
> automatisiert.
> Wenn Du hingegen Dich durch die Weboberflaeche jeder Steckdose klicken
> willst um dann erst Konto+PW anzugeben oder zumindest zusaetzlich
> klicken zu muessen um die gewuenschte Aktion auszufuehren, geht das
> auch.

Ich muß mich am Router nicht mehr anmelden, weil da 24/7 eine
Wireguard-Verbindung vom Smartphone her steht, die Steckdose selbst hat
keinen User/Passwort, jedenfalls musste und konnte ich nirgends sowas
angeben.

Und mein Android-Firefox erlaubt es mir, die einmal aufgerufene Seite
192.168.172.xxx als Button auf dem Homescreen abzulegen - ich drücke zum
ersten Mal nur den Button, erhalte die Stecker-Webseite mit Zustand ein oder
aus und schalte mit dem zweiten Touch den Betriebsszustand. Keine
Android-App, kein China-Server, nur ein beliebiger Browser und 2 x tippen.

> Bei mehr als einer einstelligen Anzahl von zu steuernden geraeten wird
> es (meiner rein persoenlichen Meinung nach) laestig jedes Geraet
> einzeln aufzurufen und dann mit zustaezlichen Klicks zu steuern.

Ja, mangels Masse kann ich nicht sagen, wieviele Touches es dann bräuchte,
aber es dürfte die Möglichkeit bestehen, unterschiedliche Sequenzen auf
unterschiedliche Icons zu verteilen.


>>Deshalb die Frage, ob die URL-Anhängsel die Autorisierung über
>>Wireguard ersetzen können.
>
> Was fuer eine Frage *maximal Irritiert*
weil: s.o., von wegen Anmeldung am Router



> würdest Du Deine Geraete ja auch ohne geeignete Zugangsbeschraenkung
> im/durch Router der ganzen Internetwelt frei auffindbar machen und
> damtít jedes Spielking (fast) einladen Deine Tasmotageraete nach
> belieben zu steuern.

Die Zugangsbeschränkung machte doch der Router, und der wiederum handelt das
z.B. mit dem Smartphone via Wireguard aus. Ich gehe doch davon aus, daß
jeder aus dem Internet zwar bis an meinen Router kommt, der aber nur dann
weiterleitet, wenn die Verbindung durch User + PW autorisiert ist. Was
würden User + PW-Abfrage sonst einen Sinn machen, wenn man ohne sie auf alle
Geräte im Heimnetz durchgreifen könnte?

Oder ist der USB-Stick am FritzBox-Router (und die sonstigen
Speicherfreigaben) auch bei Kennwortzwang für jeden aus dem Internet einfach
so erreichbar? WC.


Shinji Ikari

unread,
Jun 22, 2022, 9:16:06 AM6/22/22
to
Guten Tag

"Wendelin Uez" <wu...@online.de> schrieb

>>>> es wurde von mir das Passwort "kaesekuchen" vergeben:
>Dumme Frage: Was ist das dann für ein Passwort?

Das, was ich selber in der Tasmota Software/Webseite vergeben habe,
damit nicht direkt jeder das Ding mit nur einem Befehl schaltet.

>Ich musste bei meiner
>Tasmota-Steckdose nirgends ein Passwort geschweige denn einen User
>definieren,

Man kann. Man muss nicht.

Einfache Websuche nach Bildern zu Tasmota Passwort zeigt
entsprechendes.
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