Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Mo-Laufwerke, Fragen zur Reinigung und Formatierung

138 views
Skip to first unread message

Dieter Kiel

unread,
Nov 20, 2002, 11:27:21 AM11/20/02
to
Hallo NG,
ich benutze schon seit Jahren MO-Laufwerke Type Olympus-Power-MO230-II
und MO640 mit SCSI ohne Schwierigkeiten.
Nachdem bei meinem Bruder ein MO230-II seinen Geist aufgegeben hat,
habe ich festgestellt, dass es Reinigungskits von Fujitsu und Verbatim
gibt. Deshalb ist das MO-Laufwerk noch nicht entsorgt worden.
Ich habe hier nach einigem Suchen 2 Reinigungssets gefunden:

1.
CA90002-C980 Cleaning Cartridge MO 3,5" Fujitsu, zur Reinigung der
Laseroptik für M2512A, M2513A, MoCity, etc.

2.
CA90003-0702 Cleaning Kit Fujitsu für 3.5" MO-Cartridges

Beide zu 47 € bei http://www.metacomp.de/

Da ich, wie ich hier an anderer Stelle gelesen habe, die Datenträger
aufschrauben und ohne besondere Hilfsmittel selbst reinigen kann, wird
wohl nur das unter 1 genannte Teil zur Reinigung benötigt.
Oder sollte man regelmässig die Datenträger auch reinigen ?

Ein noch relativ neues MOD von Fujitsu Typ DynaMO 1300FE mit Firewire
Schnittstelle läuft z.Zt. unter WinMe mit einem Advance Firewire
Controller. Leider läuft es nur mit 230 MB und 540/640 MB Mods.
Bei 1,3 GB kann man erkennen, dass das DynaMO ständig zugreift und den
Datenträger nicht lesen kann. Ist da eine besondere Formatierung zu
Beginn notwendig ? Ich habe noch 2 neue Datenträger, die ich nicht
unbedingt zerstören möchte, da das ganze später mit einem Mac
verwendet werden soll.
Unter Windows kannte ich bisher nur die mit der rechten Maustaste zu
erreichende Formatierung in "Quickformat" und "Vollständig".
Entspricht "Vollständig" dem Lowlevel-Format, oder braucht man dazu
besondere SW ?
Für eventuelle Hinweise wäre ich dankbar.
Dieter

Kai Teuber

unread,
Nov 20, 2002, 11:57:48 AM11/20/02
to
Hallo,

soweit mir bekannt genügt es völlig das Laufwerk zu reinigen. Die Medien
kannst Du, wie ja selber schon geschrieben, ohne Porbs seler reinigen.
Das mit dem 1.3GB MO ist schon etwas komisch. Ich habe ein 1.3GB intern
als SCSI von Fujitsu und musste bisher die Medien nicht LowLevel
Formatieren.
Allerdings braucht er auch bei mir eine Weile, bis das Medium erkannt
wird und dann zugreifbar ist.
Es gibt von Fujitsu ein spezielles Programm um Medien zu formatieren
versuch das doch mal. Die Dynamo Laufwerke werden, meines Wissens nach,
in Wirklichkeit auch von Fujitsu hergestellt.

Gruß,
Kai

Dieter Kiel

unread,
Nov 22, 2002, 3:18:19 PM11/22/02
to
On Wed, 20 Nov 2002 17:57:48 +0100, Kai Teuber
<Kai.Teub...@t-online.de> wrote:

>Das mit dem 1.3GB MO ist schon etwas komisch. Ich habe ein 1.3GB intern
>als SCSI von Fujitsu und musste bisher die Medien nicht LowLevel
>Formatieren.
>Allerdings braucht er auch bei mir eine Weile, bis das Medium erkannt
>wird und dann zugreifbar ist.
>Es gibt von Fujitsu ein spezielles Programm um Medien zu formatieren
>versuch das doch mal. Die Dynamo Laufwerke werden, meines Wissens nach,
>in Wirklichkeit auch von Fujitsu hergestellt.

Auf der Fujitsu Website habe ich nur ein Programm für LL-Formatieren
unter Win 2000 gefunden.

http://www.fdg.fujitsu.com/home/drivers.asp?L=de&CID=4

Ich habe leider WinMe.:(
ich konnte den anscheinend defekten Datenträger 1.3 GB aber an dem
Rechner von meinem Bruder mit WinXP an einer Schnittstellenkarte
Adatec-Duo-Connect nach einigen Formatierungsversuchen wieder zum
Laufen bringen. Seltsamerweise verschwand der Zugriffsfehler, nachdem
wir es mal mit Schnellformatieren versucht haben.
Ich nehme an, dass auf meinem rechner die Schnittstellenkarte von
Advance-Peripherals in Zusammenhang mit WinMe problematisch ist.
Es gibt dort für das Duo-Connect z.Zt.
leider keine Treiber-Updates.
Dieter

Hilko Meyer

unread,
Nov 23, 2002, 4:45:51 PM11/23/02
to
Dieter Kiel schrieb:

>Auf der Fujitsu Website habe ich nur ein Programm für LL-Formatieren
>unter Win 2000 gefunden.
>
>http://www.fdg.fujitsu.com/home/drivers.asp?L=de&CID=4
>
>Ich habe leider WinMe.:(

Versuch es mal hier:
http://mo.fujitsu.com/global/download/index2dlwin.html

Hilko

Volker Apelt

unread,
Nov 24, 2002, 7:32:48 AM11/24/02
to
Dieter Kiel <d.k...@online.de> writes:

> Ein noch relativ neues MOD von Fujitsu Typ DynaMO 1300FE mit Firewire
> Schnittstelle läuft z.Zt. unter WinMe mit einem Advance Firewire
> Controller. Leider läuft es nur mit 230 MB und 540/640 MB Mods.
> Bei 1,3 GB kann man erkennen, dass das DynaMO ständig zugreift und den
> Datenträger nicht lesen kann. Ist da eine besondere Formatierung zu
> Beginn notwendig ? Ich habe noch 2 neue Datenträger, die ich nicht
> unbedingt zerstören möchte, da das ganze später mit einem Mac
> verwendet werden soll.

Zu den Reinigungskassetten kann ich Dir nichts sagen, aber über das
DynaMO 1300FE mit Firewire. Unter Linux funktioniert die FW Version
zZ. überhaupt nicht bzw. sie beschädigt die Formatierung so, daß die
Medien lowlevel formatiert werden müssen. Die Daten sind danach
natürlich weg. Die SCSI Variante funktioniert dagegen gut.

Die Medien werden zuerst erkannt und normal beschrieben. Nach ~4
Minuten ohne Aktivität auf dem LW werden die Medien nicht mehr
erkannt. Danach hilft nur noch ein lowlevel Format mit dem
Werkzeug von Fujitsu (unter DOS ...). Danach sind die Medien
wieder voll einsatzfähig (getestet auf dem SCSI-LW).

Mein Controller: Dawicontrol, DC-1394 PCI,
Kernel: 2.4.18-4GB (Suse 8.0)
---- aus dem Logfile
Vendor: FUJITSU Model: MDF3130EE-4500 Rev: 0021
Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02


zZ. kenne ich mindestens einen weiteren Besitzer eines FW-MOs, der
die gleichen Probleme mit dem FW-MO unter Linux hat.

Interessanter Weise kann er LIMDOW Medien benutzen, er muß dann
nach einem Schaden statt eines lowlevel Formats ein fs check
drüber laufen lassen. Ob die Daten dann noch da sind oder ob
das nur ein Ersatz für die lowlevel Formatierung ist, weiß ich nicht.

Fazit:
Vosicht mit wichtigen Daten unter Linux bei FW-MO. SCSI-MO geht
prima.

Frage:
Könntest Du, falls Du Linux und das lowlevel Formatwerkzeug
hast, eine Disk ohne wichtige Daten testen?


--
Volker Apelt volker._apelt .@. yahoo.de (remove the first 3 dots, please)
Dipl. Chem. +49 6172 31126

Dieter Kiel

unread,
Nov 25, 2002, 10:33:40 AM11/25/02
to
On Sat, 23 Nov 2002 22:45:51 +0100, Hilko Meyer <Hilko...@gmx.de>
wrote:

Da ist kein formatter für WinMe vorhanden.

"Fujitsu MO Supplemental driver for Windows 95/98/Me

- Windows 95/98/Me MO Supplement Version 1.00

Note:
MO formatter is not includeed in this package.
If you need to format the MO disk, you can use OS native formatter.
- Using Explorer, open My Computer.
- Right-click the Removable Disk icon corresponding to MO drive "

http://mo.fujitsu.com/global/download/dl_mos.html

Leider ging aus der von Advance-Pheripherals mitgelieferten
Kurzbeschreibung nicht hervor, dass man für WinME/Xp/2000 die im
Betriebssystem bereits vorhandenen Treiber benutzen kann bzw. zu
verwenden hat.

Diese Information fehlt auch auf der Beschreibung für die usb/firewire
Schnittstellenkarte von Adaptec, die mein Bruder auf mein Anraten
installiert hat. Ich bin durch diese url darauf gekommen.

http://support.adaptec-de.com/support/overview/aua3121.html

"Für diesen Adapter sind keine zusätzlichen Firewire(1394)-Treiber
erforderlich. Windows 98 SE, Windows ME, Windows 2000 und Windows XP
haben bereits die entsptrechenden Treiber für dieses Produkt
entwickelt. Windows erkennt den Adapter automatisch, sobald Sie die
Karte installiert haben."

Besten Dank für die verschiedenen Hinweise !
Bei mir läuft das DYNA-MO-1300FE jetzt auch mit den 1.3 GB
Datenträgern bestens, nachdem ich die Laufwerke in
Systemsteuerung>System entfernt habe und WinMe beim nächsten Start die
passenden Treiber automatisch geladen hat.
Das Fujitsu Supplement ist auf meinem Rechner noch installiert. Mein
subjektiver Eindruck ist, dass das Laufwerk an meinem Rechner etwas
schneller läuft als an dem Rechner meines Bruders, der kein Fujitsu
Laufwerk verwendet und deshalb den Fujitsu MO Supplemental driver
nicht installiert hat.

Dieter

Dieter Kiel

unread,
Nov 25, 2002, 11:48:35 AM11/25/02
to
On Sun, 24 Nov 2002 13:32:48 +0100, Volker Apelt
<volker...@yahoo.de> wrote:

>Zu den Reinigungskassetten kann ich Dir nichts sagen, aber über das
>DynaMO 1300FE mit Firewire.

Ich habe mein erstes 230 MB Olypus MO Lauferk schon seit mehr als 5
Jahren, noch unter Win95. Es hat bisher immer ohne Reinigung
funktioniert
In letzter Zeit habe ich aber beobachtet, dass es manchmal
Zugriffsprobleme gibt. Ich habe deshalb ein Reinigungsset bestellt und
hoffe, dass die Störungen nach dem Reinigen wieder verschwinden.

>Unter Linux funktioniert die FW Version
>zZ. überhaupt nicht bzw. sie beschädigt die Formatierung so, daß die
>Medien lowlevel formatiert werden müssen. Die Daten sind danach
>natürlich weg. Die SCSI Variante funktioniert dagegen gut.

Ich benutze inzwischen Suse 8.1, was mein altes SCSI Laufwerk ebenso
wie die Version 7.3 und 8.0 automatisch erkennt. Das Firewire Laufwerk
wurde erst nach manueller Installation entsprechender Linux Treiber
erkannt. Es traten dann aber auch die gleichen Probleme auf wie bei
Dir. Ich weiss aber nicht, ob ich alles richtig gemacht habe.

>Die Medien werden zuerst erkannt und normal beschrieben. Nach ~4
>Minuten ohne Aktivität auf dem LW werden die Medien nicht mehr
>erkannt. Danach hilft nur noch ein lowlevel Format mit dem
>Werkzeug von Fujitsu (unter DOS ...). Danach sind die Medien
>wieder voll einsatzfähig (getestet auf dem SCSI-LW).

Ja, das DOS LLF Werkzeug muss ich mir mal besorgen.
Wir haben den 1.3 GB Datenträger mit dem Schnellformatierungsprogramm
von XP wieder hingekriegt. Das andere langsamere
Formatierungsprogramm, was wir zuerst benutzt hatten, stürzte immer
ab.

>Mein Controller: Dawicontrol, DC-1394 PCI,
>Kernel: 2.4.18-4GB (Suse 8.0)
>---- aus dem Logfile
>Vendor: FUJITSU Model: MDF3130EE-4500 Rev: 0021
>Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02

Bei Suse 8.1 hat sich angeblich etwas bzüglich der FW Schnittstelle
geändert. Ich werd das nochmal überprüfen, nachdem das Laufwerk jetzt
unter Win ME richtig läuft und die Datenträger nicht schon
Formatierungsfehler von dort aus haben.

>zZ. kenne ich mindestens einen weiteren Besitzer eines FW-MOs, der
>die gleichen Probleme mit dem FW-MO unter Linux hat.
>
>Interessanter Weise kann er LIMDOW Medien benutzen, er muß dann
>nach einem Schaden statt eines lowlevel Formats ein fs check
>drüber laufen lassen. Ob die Daten dann noch da sind oder ob
>das nur ein Ersatz für die lowlevel Formatierung ist, weiß ich nicht.
>
>Fazit:
>Vosicht mit wichtigen Daten unter Linux bei FW-MO. SCSI-MO geht
>prima.

Ja, richtig. ich habe das Laufwerk bisher deshalb auch noch nicht zur
Datensicherung genutzt. Auf meinem Wunschzettel steht ein Mac. Deshalb
hatte ich mir das FW Laufwerk gekauft, auch um eventuell Daten von
einem Rechner zum anderen zu übertragen.

>Frage:
>Könntest Du, falls Du Linux und das lowlevel Formatwerkzeug
>hast, eine Disk ohne wichtige Daten testen?

Zunächst lowlevel formatieren und dann unter Linux nochmal
ausprobieren ?
Kann ich mal probieren. Mal sehen, ob das klappt.
Dieter

Hilko Meyer

unread,
Nov 26, 2002, 2:29:12 PM11/26/02
to
Dieter Kiel schrieb:

>Da ist kein formatter für WinMe vorhanden.
>
>"Fujitsu MO Supplemental driver for Windows 95/98/Me
>
>- Windows 95/98/Me MO Supplement Version 1.00
>
>Note:
>MO formatter is not includeed in this package.
>If you need to format the MO disk, you can use OS native formatter.
>- Using Explorer, open My Computer.
>- Right-click the Removable Disk icon corresponding to MO drive "

Ich habe Dein Ursprungsposting nicht genau genug gelesen und war
deswegen auf http://mo.fujitsu.com/global/download/dl_win9598.html bei
den ATAPI- und SCSI-MOs gelandet. Da ist er nämlich definitiv drin.
Damit habe ich schon einige MO-Disks formatiert.

Hilko

Dieter Kiel

unread,
Nov 26, 2002, 5:45:10 PM11/26/02
to
On Sun, 24 Nov 2002 13:32:48 +0100, Volker Apelt
<volker...@yahoo.de> wrote:

>zZ. kenne ich mindestens einen weiteren Besitzer eines FW-MOs, der
>die gleichen Probleme mit dem FW-MO unter Linux hat.
>
>Interessanter Weise kann er LIMDOW Medien benutzen, er muß dann
>nach einem Schaden statt eines lowlevel Formats ein fs check
>drüber laufen lassen. Ob die Daten dann noch da sind oder ob
>das nur ein Ersatz für die lowlevel Formatierung ist, weiß ich nicht.
>
>Fazit:
>Vosicht mit wichtigen Daten unter Linux bei FW-MO. SCSI-MO geht
>prima.
>
>Frage:
>Könntest Du, falls Du Linux und das lowlevel Formatwerkzeug
>hast, eine Disk ohne wichtige Daten testen?

Ich habe jetzt mal auf die Lowlevel-Formatierung verzichtet, da ich
genügend funktionsfähige Datenträger habe, um den Anschluss des
DynaMO-1300FE an Linux 8.1 auszuprobieren.
Zunächst habe ich festgestellt, dass mein Advance USB-2.0/Firewire
Controller erkannt wird. Das wird mit Yast2>Hardware angezeigt.
Es wird auch angezeigt, dass die Module ieee1394 und ohci1394 nicht
aktiv sind. Auch modprobe ist als nicht aktiv gekennzeichnet.
Ich habe manuell als Root durch

modprobe ieee1394

und

modprobe ohci1394

die beiden Module geladen, was auch von Yast2>Harware angezeigt wurde.
Danach habe ich eine primäre Partition auf dem Firewire Laufwerk
eingerichtet und von meinem SCSI-MO auf das Firewire-MO unter Linux ca
117 MB als Test übertragen.
Jetzt suche ich nur noch einen Linux Spezialisten, der mir erklärt,
wie man das Laden der angeführten beiden Module mittels modprobe
automatisiert. Dann müsste die ganze Sache funktionieren.


Dieter Kiel

unread,
Nov 26, 2002, 6:00:28 PM11/26/02
to
On Tue, 26 Nov 2002 20:29:12 +0100, Hilko Meyer <Hilko...@gmx.de>
wrote:

>Ich habe Dein Ursprungsposting nicht genau genug gelesen und war


>deswegen auf http://mo.fujitsu.com/global/download/dl_win9598.html bei
>den ATAPI- und SCSI-MOs gelandet. Da ist er nämlich definitiv drin.
>Damit habe ich schon einige MO-Disks formatiert.

Vielen Dank. Die URL hatte ich nicht gefunden.
Ich habe mir die Software gleich heruntergeladen. Bei uns wurden schon
einige Datenträger ausgesondert, die man vielleicht durch Formatieren
hätte retten können.
Zum Thema Firewire-Mod und Linux habe ich in einem neuen Thread noch
Kommentare verfasst.

Dieter

Marcel Müller

unread,
Nov 27, 2002, 8:31:29 AM11/27/02
to
Hallo,

Dieter Kiel wrote:
>>Es gibt von Fujitsu ein spezielles Programm um Medien zu formatieren
>>versuch das doch mal. Die Dynamo Laufwerke werden, meines Wissens nach,
>>in Wirklichkeit auch von Fujitsu hergestellt.
>
> Auf der Fujitsu Website habe ich nur ein Programm für LL-Formatieren
> unter Win 2000 gefunden.
>
> http://www.fdg.fujitsu.com/home/drivers.asp?L=de&CID=4
>
> Ich habe leider WinMe.:(

Die LL-Formatierung ist ein Standard-Kommando aller wiederbeschreibbaren
Block-Devices (Platten, MOs, Zip etc.). Die erforderliche Software ist
daher Bestandteil der Utilities des betreffenden (SCSI-)Kontrollers. Ein
Gerätespezifisches LL-Formatierprogramm ist nicht erforderlich.
Anschließend ist natürlich ein High-Level-Format mit den Werkzeugen des
betreffenden OS fällig.
Für ATAPI Geräte gilt das zwar auch, doch sind die Gepflogenheiten der
Kontrollerhersteller dort spartanischer - vor allem bei Onboard-Komponenten.


--
Marcel Müller

Volker Apelt

unread,
Nov 30, 2002, 1:58:46 PM11/30/02
to
Dieter Kiel <d.k...@online.de> writes:

> On Sun, 24 Nov 2002 13:32:48 +0100, Volker Apelt
> <volker...@yahoo.de> wrote:
>
>>Zu den Reinigungskassetten kann ich Dir nichts sagen, aber über das
>>DynaMO 1300FE mit Firewire.

>>Unter Linux funktioniert die FW Version


>>zZ. überhaupt nicht bzw. sie beschädigt die Formatierung so, daß die
>>Medien lowlevel formatiert werden müssen. Die Daten sind danach
>>natürlich weg. Die SCSI Variante funktioniert dagegen gut.

> Ich benutze inzwischen Suse 8.1, was mein altes SCSI Laufwerk ebenso
> wie die Version 7.3 und 8.0 automatisch erkennt. Das Firewire Laufwerk
> wurde erst nach manueller Installation entsprechender Linux Treiber
> erkannt. Es traten dann aber auch die gleichen Probleme auf wie bei
> Dir.
> Ich weiss aber nicht, ob ich alles richtig gemacht habe.

Aha, dann sind wir also zu dritt.

>>Die Medien werden zuerst erkannt und normal beschrieben. Nach ~4

[ wie der Defekt entseht ]


> Ja, das DOS LLF Werkzeug muss ich mir mal besorgen.
> Wir haben den 1.3 GB Datenträger mit dem Schnellformatierungsprogramm
> von XP wieder hingekriegt. Das andere langsamere
> Formatierungsprogramm, was wir zuerst benutzt hatten, stürzte immer
> ab.

Jemand hat mir geschrieben, das man dir LLF auch unter Linux mittel
scsiformat erzeugen kann. (Habe ich allerdings noch nicht getestet)

>>Mein Controller: Dawicontrol, DC-1394 PCI,
>>Kernel: 2.4.18-4GB (Suse 8.0)
>>---- aus dem Logfile
>>Vendor: FUJITSU Model: MDF3130EE-4500 Rev: 0021
>>Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
>
> Bei Suse 8.1 hat sich angeblich etwas bzüglich der FW Schnittstelle
> geändert. Ich werd das nochmal überprüfen, nachdem das Laufwerk jetzt
> unter Win ME richtig läuft und die Datenträger nicht schon
> Formatierungsfehler von dort aus haben.

Weist Du was sich da geändert hat? Die Kernelversion ist die gleiche.

Dieter Kiel

unread,
Nov 30, 2002, 4:28:45 PM11/30/02
to
On Sat, 30 Nov 2002 19:58:46 +0100, Volker Apelt
<volker...@yahoo.de> wrote:

>> Ich weiss aber nicht, ob ich alles richtig gemacht habe.
>
>Aha, dann sind wir also zu dritt.

Wahrscheinlich noch mehr.:)

>Jemand hat mir geschrieben, das man dir LLF auch unter Linux mittel
>scsiformat erzeugen kann. (Habe ich allerdings noch nicht getestet)

Habe in meiner Dokumentation nichts darüber gefunden, werde mal weiter
die Augenoffen halten.

>>>Mein Controller: Dawicontrol, DC-1394 PCI,
>>>Kernel: 2.4.18-4GB (Suse 8.0)
>>>---- aus dem Logfile
>>>Vendor: FUJITSU Model: MDF3130EE-4500 Rev: 0021
>>>Type: Direct-Access ANSI SCSI revision: 02
>>
>> Bei Suse 8.1 hat sich angeblich etwas bzüglich der FW Schnittstelle
>> geändert. Ich werd das nochmal überprüfen, nachdem das Laufwerk jetzt
>> unter Win ME richtig läuft und die Datenträger nicht schon
>> Formatierungsfehler von dort aus haben.
>
>Weist Du was sich da geändert hat? Die Kernelversion ist die gleiche.

Zum Änderungen am Kernel kann ich nichts sagen. YaST2 hat sich aber
geändert. Das sind die Aussagen von Suse darüber:

"Mit YaST2 gelingt auch Linux-Einsteigern die Installation in weniger
als 30 Minuten. Dafür unerlässlich: die aktualisierte
Hardwareunterstützung, die jetzt selbst USB2.0- und Firewire-Geräte
automatisch einbindet. Drucker, Sound- oder TV-Karten werden ebenfalls
bereits während der Installation automatisch eingerichtet."

http://www.suse.de/de/company/press/press_releases/archive02/81_i386.html

Der Dawicontrol 1394 gilt hier als "unknown"

http://linux1394.sourceforge.net/hcl.php

Mit meinem Advance Controller und manueller Eingabe von

modprobe ieee1394
modprobe ohci1394

gelingt es mir 230 MB und 540 MB Mo-Disks zum Laufen zu bringen.
Bei 640 MB und 1,3 GB klappt es nicht.
Ich nehme an, dass diese generischen Treiber nicht optimal sind und
werd wohl mein 640 MB SCSI Laufwerk aus meinem alten Pentium-100
Rechner ausbauen und Firewire vorerst mit Linux noch nicht benutzen.
Dieter

Richard W. Könning

unread,
Dec 1, 2002, 2:36:27 PM12/1/02
to
Dieter Kiel <d.k...@online.de> wrote:

>Mit meinem Advance Controller und manueller Eingabe von
>
>modprobe ieee1394
>modprobe ohci1394
>
>gelingt es mir 230 MB und 540 MB Mo-Disks zum Laufen zu bringen.
>Bei 640 MB und 1,3 GB klappt es nicht.
>Ich nehme an, dass diese generischen Treiber nicht optimal sind und
>werd wohl mein 640 MB SCSI Laufwerk aus meinem alten Pentium-100
>Rechner ausbauen und Firewire vorerst mit Linux noch nicht benutzen.

Das MO-Medien ab 640 MB eine Sektorgrösse von 2 K haben und bei
einigen Linux-Kommandos einen entsprechenden Zusatzparameter
benötigen, ist Dir bekannt? Falls ja, ignorier mein Posting, falls
nein, such nach den entsprechenden Parametern.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard Könning Heßstraße 63
Tel.: 089/5232488 80798 München

Dieter Kiel

unread,
Dec 2, 2002, 3:13:11 PM12/2/02
to
On Sun, 01 Dec 2002 20:36:27 +0100, Richard W. Könning
<Richard....@t-online.de> wrote:

>Das MO-Medien ab 640 MB eine Sektorgrösse von 2 K haben und bei
>einigen Linux-Kommandos einen entsprechenden Zusatzparameter
>benötigen, ist Dir bekannt? Falls ja, ignorier mein Posting, falls
>nein, such nach den entsprechenden Parametern.

Ich habe heute mal den Versuch gemacht, das 640 MB SCSI Laufwerk unter
Suse 8.1 zum Laufen zu bringen.
Da zeigt sich beim Einrichten mit Yast der gleiche Fehler.
Danach habe ich mal mit Google nach Informationen gesucht, Parameter
für die Sektorgrösse 2048 zu finden und bin auf folgendes gestossen:

"Schon seit längerem unterstützt der Kernel Sektorgrößen von 2048
Byte. Verwenden Sie zum Partitionieren und Formatieren des Mediums
(z.B. 640 MB und 1,3 GB Medien) in Ihrem Laufwerk folgendes Kommando
um das Medium zu partitionieren. Setzen Sie statt /dev/sda sinngemäß
das SCSI Device des MO Laufwerks ein.

fdisk -b 2048 /dev/sda
Empfehlenswert ist es eine Linux Partition anzulegen, so wissen Sie
auch später noch welches Dateisystem Sie hier angelegt haben und die
Erkennung des Dateisystems funktioniert auch unter anderen
Betriebssystemen zuverlässig.

Nach dem Anlegen der Partition müssen Sie noch ein Dateisystem anlegen
("formatieren"). Verwenden Sie hierzu folgendes Kommando um nach dem
Anlegen einer Partition "/dev/sda1" auf dem eingelegten Medium ein
ext2 Dateisystem anzulegen.

mke2fs -b 2048 /dev/sda1"


http://sdb.suse.de/de/sdb/html/mo2048.html

Das habe ich gemacht, hat aber nicht zum Erfolg geführt.
Zufällig habe ich auch die englische Version der Website gelesen:

"Media with 2048 bytes size sectors is unsupported up to now. Only
media with 512 bytes size sectors is supported.
Solution:
Up to now, no solution is known. It is even unknown, whether if a
solution is already in progress."

http://sdb.suse.de/en/sdb/html/mo2048.html

Für mich gilt anscheinend die englische Erläuterung.:(
Die 230 MB bzw, 540 MB Datenträger funktionieren mit SCSI und
Firewire, wobei ich z.Zt. die 1394 Module noch manuell laden muss.
cu
Dieter

Paul Seelig

unread,
Dec 4, 2002, 7:27:19 PM12/4/02
to
Dieter Kiel <d.k...@online.de> writes:

> http://sdb.suse.de/de/sdb/html/mo2048.html
>
> Das habe ich gemacht, hat aber nicht zum Erfolg geführt.
> Zufällig habe ich auch die englische Version der Website gelesen:
>
> "Media with 2048 bytes size sectors is unsupported up to now. Only
> media with 512 bytes size sectors is supported.
> Solution:
> Up to now, no solution is known. It is even unknown, whether if a
> solution is already in progress."
>
> http://sdb.suse.de/en/sdb/html/mo2048.html
>
> Für mich gilt anscheinend die englische Erläuterung.:(
>

Das ist Quatsch und einfach veraltete Information.

Ich benutze seit langem ausschließlich unter Linux 5,25"-MO-Medien
vorwiegend mit einer Sektorgröße von 2048 Byte, sowie auch 512 und
1024 Byte, und habe seit Kernel 2.4.16 keinerlei Probleme damit.

Ich arbeite unter Debian/unstable:

Linux ranita 2.4.19 #1 Wed Nov 20 00:31:46 CET 2002 i686 unknown unknown GNU/Linux
ii e2fsprogs 1.32-1 The EXT2 file system utilities and libraries

Ich muß keinerlei Verrenkungen ("-b 2048") machen, um meine MO-Medien
als Superfloppy mit ext2/ext3 zu formatieren. Das Partitionieren von
MO-Medien halte ich nur für sinnvoll, wenn davon gebootet werden soll
(geht nur bei 512 Byte Sektorgröße), und deswegen unterlasse ich das
grundsätzlich.

0 new messages