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2 externe USB-Festplatten: erkannt(?), aber doch kein Zugriff

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Stephan Gerlach

unread,
Dec 5, 2021, 1:24:01 PM12/5/21
to
[Vorsicht, Crossposting]

Ich habe hier 2 fast identische "externe" Festplatten mit USB-Anschluß:
Auf dem Gehäuse steht Maxtor, auf der Rückseite
Model: HX - M201TCB/GMR M3 Portable 2TB (Seagate M3)
NM 138XGT

Die zweite Festplatte sieht fast identisch aus; der einzige Unterschied
ist, daß statt 138XGT dort 138XGW steht.

Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
(Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.

Das Ganze getestet an 3 verschiedenen Computern mit 4 verschiedenen
Betriebssystemen:
WinXP SP1 Prof, Win98SE, Win10 Home, und auf dem 3. Computer ist AFAIK
entweder Win10 oder Win8 drauf (ist nicht mein Computer & ich kann grade
nicht nachgucken).

Unter WinXP und Win10 Home (i.W. auch unter Win98SE; nur daß es dort
keine Datenträgerverwaltung gibt) ist bei beiden Festplatten identisches
"Verhalten" zu beobachten:

Beim Einstecken in einen (beliebigen; egal, welchen) USB-Anschluß werden
die Festplatten sofort als Gerät in der Taskleiste unten rechts erkannt,
im Gerätemanager sind sie auch sichtbar.

Im Explorer sind sie allerdings nicht als Laufwerk sichtbar.

In der Datenträgerverwaltung (WinXP/Win10) werden die beiden Festplatten
zumindest als "Datenträger" erkannt. Allerdings ohne Dateisystem, und
als "unbekannte Partition" und (merkwürdigerweise) als "fehlerfrei". Der
Speicherplatz wird korrekt(?) angezeigt, allerdings als komplett frei.
Laut Aussage des Benutzers sind auf einer der beiden Festplatten
allerdings Daten vorhanden.

Ich kann (in der Datenträgerverwaltung) keine(!) Aktion wie "Partition
formatieren" oder "Laufwerkbuchstaben zuordnen" auswählen; die einzige
Mögichkeit wäre "Partition löschen".

Die Festplatten haben "früher" mal am o.g. 3. Computer funktioniert.
Laut Aussage von $Benutzer waren beide Festplatten mal an einen Mac(?)-
oder anderen Computer eines Kollegen(?) (momentan nicht greifbar)
angeschlossen, wo tatsächlich Daten angezeigt wurden.


Gibt es irgendwelche Ideen, was das Problem sein könnte bzw. die das
"entstanden" sein könnte? Was mich wundert, ist, daß bei beiden
Festplatten das identische Problem auftritt.
Könnte es sein, daß durch irgendwelche Aktionen am Computer des o.g.
Kollegen etwas an den Partitionstabellen "verstellt" worden sein könnte?

Weiter: Welche Methoden sind denkbar, um (erstmal) herauszufinden, was
genau bei den Festplatten nicht stimmt; oder (noch besser) wie man
Zugriff auf die Festplatten bekommt, ohne die Partition zu löschen (das
wäre die einzige mögliche Aktion in der Datenträgerverwaltung)?


--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)

Gernot Griese

unread,
Dec 5, 2021, 1:39:24 PM12/5/21
to
Am 05.12.21 um 18:39 schrieb Stephan Gerlach:

> Gibt es irgendwelche Ideen, was das Problem sein könnte bzw. die das
> "entstanden" sein könnte? Was mich wundert, ist, daß bei beiden
> Festplatten das identische Problem auftritt.
> Könnte es sein, daß durch irgendwelche Aktionen am Computer des o.g.
> Kollegen etwas an den Partitionstabellen "verstellt" worden sein könnte?
>

Dateisystem, das von Windows nicht unterstützt wird.

> Weiter: Welche Methoden sind denkbar, um (erstmal) herauszufinden, was
> genau bei den Festplatten nicht stimmt; oder (noch besser) wie man
> Zugriff auf die Festplatten bekommt, ohne die Partition zu löschen (das
> wäre die einzige mögliche Aktion in der Datenträgerverwaltung)?

An einen Linux-Rechner anschließen oder auf einem der Rechner ein
Linux-Livesystem booten und es damit versuchen.

Gernot

--
Denkt man, dümmer ging's nicht mehr
Kommt ein Politiker daher

Shinji Ikari

unread,
Dec 5, 2021, 1:41:28 PM12/5/21
to
Guten Tag

Stephan Gerlach <mam9...@t-online.de> schrieb

>Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
>(Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
>logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
>Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.

Normalerweise wuerde ich fragen:
Sind wirklich Partitionen/logische Laufwerke vorhanden?
Mit welcher Formatierung (evtl. erkennt Windows die Formatierung nicht
ext3 oder so)?
Was passiert, wenn Du ueber die Datentraegerverwaltung Buchstaben
manuell zuordnest?

>In der Datenträgerverwaltung (WinXP/Win10) werden die beiden Festplatten
>zumindest als "Datenträger" erkannt. Allerdings ohne Dateisystem, und
>als "unbekannte Partition" und (merkwürdigerweise) als "fehlerfrei".

Wenn unklar waere ob da wirklich Daten drauf sind, wuerde ich
vermuten+fragen:
Evtl. sind die bisher nicht partitioniert/formatiert/initialisiert?
Wo stammen die Festplatten her? Gebrauchtkauf? Evtl. hat der
Vorbesitzer die Platten einfach genullt oder ueberschrieben, so dass
sie wir fabrikneu erscheinen udn eben erst eingerichtet werden
muessten?
Evtl. sind beide Platten zusammen auch als dynamisches Laufwerk &
evtl. gekoppelt worden (Stripeset) oder jemand hat mit StorageSpaces
herum gespielt?

>Der
>Speicherplatz wird korrekt(?) angezeigt, allerdings als komplett frei.

Also erkennt Windows darauf keine Partitionen/logischen Laufwerke.

>Laut Aussage des Benutzers sind auf einer der beiden Festplatten
>allerdings Daten vorhanden.

Kann er sagen, mit welchem Beriebssystem die aufgebracht wurden?
Wenn Du wirklich meinst, da muessten noch Daten eines Windowssystemes
drauf sein, koennte es ein Fall fuer Datenrettungssoftware werden
("Get Data back" beispielsweise).
Falls der Benutzer die aber evtll. verschluesselt hat, kan es sein,
dass Windows die auch nicht findet. Da gibt es diverse sehr gewiefte
Methoden Daten zu verschluesseln und verstecken.

>Ich kann (in der Datenträgerverwaltung) keine(!) Aktion wie "Partition
>formatieren" oder "Laufwerkbuchstaben zuordnen" auswählen; die einzige
>Mögichkeit wäre "Partition löschen".

Das deutet auch ein nicht erkanntes Dateisystem hin.
Nutzt der vorherige Benutzer vielleicht einen Appple oder ist er
Linuxnutzer oder stammen die Platten aus einem NAS?

>Die Festplatten haben "früher" mal am o.g. 3. Computer funktioniert.
>Laut Aussage von $Benutzer waren beide Festplatten mal an einen Mac(?)-
>oder anderen Computer eines Kollegen(?) (momentan nicht greifbar)
>angeschlossen, wo tatsächlich Daten angezeigt wurden.

Sollte jemand am MAC/Apple da neu formatiert haben, kann es ein
Dateisystem sein,d as Windows nicht (er)kennt.

>Weiter: Welche Methoden sind denkbar, um (erstmal) herauszufinden, was
>genau bei den Festplatten nicht stimmt; oder (noch besser) wie man
>Zugriff auf die Festplatten bekommt, ohne die Partition zu löschen (das
>wäre die einzige mögliche Aktion in der Datenträgerverwaltung)?

Da Deine Windowsmaschinen von Hause aus damit nichts anfangen koennen
wuerde ich es entweder mit Datenrettungssoftware oder beispielsweise
mal mit einem Live Linux versuchen.

Marco Moock

unread,
Dec 5, 2021, 2:22:46 PM12/5/21
to
Am Sun, 05 Dec 2021 18:39:04 +0100
schrieb Stephan Gerlach <mam9...@t-online.de>:

> Beim Einstecken in einen (beliebigen; egal, welchen) USB-Anschluß
> werden die Festplatten sofort als Gerät in der Taskleiste unten
> rechts erkannt, im Gerätemanager sind sie auch sichtbar.
>
> Im Explorer sind sie allerdings nicht als Laufwerk sichtbar.
Im Explorer sind nur Partitionen sichtbar, die einen
Laufwerksbuchstaben zugeteilt haben. Das kann Windows aber nur bei
Partitionen mit Dateisystemen machen, die Windows lesen kann.
> In der Datenträgerverwaltung (WinXP/Win10) werden die beiden
> Festplatten zumindest als "Datenträger" erkannt. Allerdings ohne
> Dateisystem, und als "unbekannte Partition" und (merkwürdigerweise)
> als "fehlerfrei". Der Speicherplatz wird korrekt(?) angezeigt,
> allerdings als komplett frei. Laut Aussage des Benutzers sind auf
> einer der beiden Festplatten allerdings Daten vorhanden.
Ggf. ein Dateisystem (wie ext4), was Windows nicht lesen kann ohne
zusätzliche Treiber.
> Ich kann (in der Datenträgerverwaltung) keine(!) Aktion wie
> "Partition formatieren" oder "Laufwerkbuchstaben zuordnen" auswählen;
> die einzige Mögichkeit wäre "Partition löschen".
Dann lösche die Partition (die Daten sind dann weg!) und erstelle eine
neue mit NTFS. Dieser weist du dann einen Buchstaben zu.

Detlef Wirsing

unread,
Dec 6, 2021, 5:48:15 AM12/6/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

...
>Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
>(Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
>logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
>Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.
...


Zusätzlich zu den bereits erhaltenen Tipps, habe ich dieses Problem
mal mit 2 Platten gehabt, die aus einer Serie stammten und zusammen
gekauft wurden. Ich brachte sie an USB nicht zum Laufen. Die
Kombination aus Windows und Docking Station konnte sie nicht
auseinanderhalten und ging von einer Platte aus. Deshalb rate ich dir,
es mal mit beiden Platten einzeln zu versuchen. So hab ich es damals
gemacht. Eine wirkliche Lösung war das allerdings nicht. Deshalb habe
ich am Ende eine Platte intern verbaut und eine in der Docking Station
gelassen, so dass sie an zwei verschiedenen Controllern hingen.

Um diesen Fehler zu produzieren, müsste die Docking Station schon
einige Jahre alt sein. Heute müsste er technisch behoben sein. Er
resultiert wohl daraus, dass die Docking Station die beiden Platten,
die sich einen Controllerport teilen, unterscheiden können muss. Sonst
gibt's echte Probleme.

Für wahrscheinlicher als diesen recht skurrilen Fehler halte ich aber
auch, dass die vorhandenen oder nicht vorhandenen Daten auf den
Platten schuld sind. Ich kaufe zwar keine gebrauchten Platten, aber
als erstes würde ich sie immer komplett löschen ("diskpart -clean"
VORSICHT), neu partitionieren und formatieren.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Matthias Berke

unread,
Dec 6, 2021, 8:42:32 AM12/6/21
to
Hallo Stephan,

Am 05.12.2021 um 18:39 schrieb Stephan Gerlach:

> Die Festplatten haben "früher" mal am o.g. 3. Computer funktioniert.
> Laut Aussage von $Benutzer waren beide Festplatten mal an einen Mac(?)-
> oder anderen Computer eines Kollegen(?) (momentan nicht greifbar)
> angeschlossen, wo tatsächlich Daten angezeigt wurden.

das Problem mit Mac-Platten die an WINDOWS plötzlich nicht erkannt
werden ist bekannt.

https://www.apfeltalk.de/community/threads/mit-mac-formatiert-unter-windows-nicht-erkannt-loesung.288222/

--
mfg
Matthias Berke

Bernd Mayer

unread,
Dec 6, 2021, 8:55:44 AM12/6/21
to
Am 06.12.21 um 14:42 schrieb Matthias Berke:
Hallo,

der Artikel ist von 2010, ca. 11 Jahre alt.

Und da steht drin:

"Windows-PCs können nur mit MBR (Master Boot Record) was anfangen."

Da frage ich mich, ob das immer noch stimmt.


Bernd Mayer

Matthias Berke

unread,
Dec 7, 2021, 1:15:53 AM12/7/21
to
Hallo,

Am 06.12.2021 um 14:55 schrieb Bernd Mayer:

> der Artikel ist von 2010, ca. 11 Jahre alt.

Das weiß ich auch.
Ändert aber nichts am Grundproblem - das es vorkommen kann wenn Platten
einmal am Mac gehangen haben, danach vom WINDOWS nicht mehr korrekt
wiedererkannt werden.

Mac fummelt mitunter am LW-Buchstaben herum - eine Lösung ist unter
anderem, wenn es möglich ist den Platten am WINDOWS einen neuen
LW-Buchstaben zuzuweisen.


--
mfg
Matthias Berke

Marco Moock

unread,
Dec 7, 2021, 1:45:12 AM12/7/21
to
Am Tue, 7 Dec 2021 07:15:51 +0100
schrieb Matthias Berke <mberke...@gmx.de>:

> Mac fummelt mitunter am LW-Buchstaben herum - eine Lösung ist unter
> anderem, wenn es möglich ist den Platten am WINDOWS einen neuen
> LW-Buchstaben zuzuweisen.

Wie geht das denn?
Ich dachte, diese Buchstaben sind nur bei Windows vorhanden. Unter
Linux gibt es die ja auch nicht, da wird einfach durchnummeriert
(/dev/sdXY). Wie merkt sich Windows die Buchstaben? Anhand der UUID?
Könnte es sein, dass an der UUID was geändert wird in Mac?

Claus Reibenstein

unread,
Dec 7, 2021, 12:49:23 PM12/7/21
to
Matthias Berke schrieb am 07.12.2021 um 07:15:

> Hallo,
>
> Am 06.12.2021 um 14:55 schrieb Bernd Mayer:

Bitte nur _eine_ Einleitungszeile.

> Mac fummelt mitunter am LW-Buchstaben herum

Das ist schlicht Blödsinn.

Der Laufwerksbuchstabe wird von Windows vergeben und ist auch nur
innerhalb der betreffenden Windows-Installation bekannt. Die Platte
selbst hat keinen Laufwerksbuchstaben.

Gruß
Claus

Bernd Mayer

unread,
Dec 7, 2021, 1:11:24 PM12/7/21
to
Am 07.12.21 um 07:15 schrieb Matthias Berke:
Hallo,

die Frage bleibt, ob die Aussage des alten Artikels:

"Windows-PCs können nur mit MBR (Master Boot Record) was anfangen."

stimmt.

Hier die offizielle Aussage von MS dazu:

https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/hardware/design/dn640535(v=vs.85)

"Can Windows 7, Windows Vista, and Windows Server 2008 read, write, and
boot from GPT disks?"

"Yes, all versions can use GPT partitioned disks for data. Booting is
only supported for 64-bit editions on UEFI-based systems."


Bernd Mayer

Marco Moock

unread,
Dec 7, 2021, 1:44:52 PM12/7/21
to
Am Tue, 7 Dec 2021 19:11:23 +0100
schrieb Bernd Mayer <beam.b...@knuut.de>:

> "Windows-PCs können nur mit MBR (Master Boot Record) was anfangen."

War auf jeden Fall mal so, aber mindestens Win 7 und neuer kann GPT
lesen und schreiben. Bei einer UEFI-Installation wird bei Windows auch
GPT vorausgesetzt.

> Hier die offizielle Aussage von MS dazu:
>
> https://docs.microsoft.com/en-us/previous-versions/windows/hardware/design/dn640535(v=vs.85)
>
> "Can Windows 7, Windows Vista, and Windows Server 2008 read, write,
> and boot from GPT disks?"
>
> "Yes, all versions can use GPT partitioned disks for data. Booting is
> only supported for 64-bit editions on UEFI-based systems."

Eine MBR-Windows-Installation will definitiv eine
msdos-Partitionstabelle mit MBR, eine UEFI-Installation definitiv GPT.
Lesen und schreiben vom GPT-Platten ist aber immer möglich - egal in
welchem Modus das System bootet.

Bernd Mayer

unread,
Dec 7, 2021, 2:07:25 PM12/7/21
to
Am 07.12.21 um 19:44 schrieb Marco Moock:
Hallo,

ja - der OP will ja nur die Daten lesen und nicht davon Booten.

Ein Artikel wie
https://www.apfeltalk.de/community/threads/mit-mac-formatiert-unter-windows-nicht-erkannt-loesung.288222/

der solche Halbwahrheiten schreibt:
"Windows-PCs können nur mit MBR (Master Boot Record) was anfangen."
ist für mich erstmal fragwürdig.

Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
Ergebnis hier posten.

Optimal ist https://gparted.org/livecd.php

Hier ein screenshot dazu:
https://gparted.org/screens/gparted-main-window.png


Bernd Mayer







Bernd Mayer

Takvorian

unread,
Dec 7, 2021, 3:33:09 PM12/7/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Am 07.12.21 um 19:44 schrieb Marco Moock:
>> Eine MBR-Windows-Installation will definitiv eine
>> msdos-Partitionstabelle mit MBR, eine UEFI-Installation definitiv GPT.

Jeweils nur für die Boot-Partition. Bei einer MBR-Installation kann Windows
auch auf GPT liegen und umgekehrt.

> Ein Artikel wie
> https://www.apfeltalk.de/community/threads/mit-mac-formatiert-unter-windows-nicht-erkannt-loesung.288222/
> der solche Halbwahrheiten schreibt:
> "Windows-PCs können nur mit MBR (Master Boot Record) was anfangen."
> ist für mich erstmal fragwürdig.

Früher mal stimmte es halt.

> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
> Ergebnis hier posten.
> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php

Linux braucht man für gar nichts. Wie man es analysiseren kann, wurde dir in
der Windows-Gruppe doch schon deutlich erklärt.
Message-ID: <soj2od$2en3l$1...@news.mixmin.net>

Bernd Mayer

unread,
Dec 7, 2021, 4:24:33 PM12/7/21
to
Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
> Bernd Mayer schrieb:
>
[Windows-Problem mit externen USB-Festplatten]

>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>> Ergebnis hier posten.
>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php
>
> Linux braucht man für gar nichts.

Hallo,

ich verwende Linux ziemlich intensiv.

Windows brauche ich für gar nichts Wichtiges.


Bernd Mayer

Bernd Mayer

unread,
Dec 7, 2021, 4:33:48 PM12/7/21
to
Am 07.12.21 um 22:24 schrieb Bernd Mayer:
Nachtrag:

weltweit sind mehr wichtige Daten auf Linux-Dateisystemen gespeichert
als auf Windows-Partitionen!


Bernd Mayer





Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 7:23:30 AM12/8/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
> [Windows-Problem mit externen USB-Festplatten]
>
>>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>>> Ergebnis hier posten.
>>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php

>> Linux braucht man für gar nichts.

> ich verwende Linux ziemlich intensiv.
> Windows brauche ich für gar nichts Wichtiges.

Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
oder ein anderes OS benötigte.

> weltweit sind mehr wichtige Daten auf Linux-Dateisystemen gespeichert
> als auf Windows-Partitionen!

Weltweit krebst Linux im Desktopbereich, um den es hier geht, seit Urzeiten
nahe bei Null Prozent Marktanteil rum. User speichern also so gut wie gar
nichts auf Linux-Dateisystemen. Das scheint dauerhaft festgenagelt zu sein.
Aber zur Sache:
Was ist nun mit der deiner Analyse der Bootsektoren? Die gibt die gewünschte
Auskunft. Man könnte auch Testdisk mal die Platte analysieren lassen, hilft
oft auch weiter....

Hans-Peter Diettrich

unread,
Dec 8, 2021, 8:18:28 AM12/8/21
to
On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:

> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
> oder ein anderes OS benötigte.

Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
behoben werden kann? Wieso hat Windows dann überhaupt noch Probleme?

Vieles geht mit Linux einfacher und schneller. Früher habe ich dann
Windows heruntergefahren und Linux gebootet, um Vereichnisse mit
kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von DVD zu erstellen. Heute
nehme ich einfach das Linux, das in einer VM sowieso schon läuft.
Irgendwann vielleicht auch das Windows, das in der VM von Linux läuft...

DoDi

Claus Reibenstein

unread,
Dec 8, 2021, 9:13:22 AM12/8/21
to
Bernd Mayer schrieb am 07.12.2021 um 22:24:

> Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
>
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>>> Ergebnis hier posten.
>>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php
>>
>> Linux braucht man für gar nichts.

Von Takvorian habe ich keine andere Antwort erwartet. Dass für ihn
alles, was nicht von Microsoft selber stammt, Schlangenöl ist, ist
allgemein bekannt.

Außerdem ist die Antwort schlicht Unfug. Es gibt genügend Dateisysteme,
die Windows schlicht nicht kennt. Das fängt mit ext2 an und hört mit
ReiserFS noch lange nicht auf. Mit Linux lassen sich hingegen alle unter
Windows üblichen Dateisysteme lesen und meist auch schreiben.

> Windows brauche ich für gar nichts Wichtiges.

Es gibt genau zwei Gründe, warum ich noch Windows auf meinem Rechner
habe: Spiele und DVB-T2. Für alles andere, was man so braucht, gibt es
unter Linux Lösungen, und die meist sogar kostenlos.

Gruß
Claus

Claus Reibenstein

unread,
Dec 8, 2021, 9:16:00 AM12/8/21
to
Hans-Peter Diettrich schrieb am 08.12.2021 um 14:15:

> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>
>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
>> oder ein anderes OS benötigte.
>
> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
> behoben werden kann? Wieso hat Windows dann überhaupt noch Probleme?

Windows hat keine Probleme. Windows _ist_ ein Problem.

> Vieles geht mit Linux einfacher und schneller.

Vieles ja, aber leider nicht alles. Noch nicht.

Gruß
Claus

Joerg Lorenz

unread,
Dec 8, 2021, 11:14:03 AM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 15:13 schrieb Claus Reibenstein:
Privat habe ich das letzte Windows-Programm vor ca. 5 Jahren laufen
lassen. Das aber nicht, weil es auf Mac OS oder Linux keine Alternativen
gegeben hätte.

Ich spiele nicht mit meinen Arbeitsrechnern. Windows-Spielprogramme
verlangen zu einem schönen Teil Admin-Rechte, was ich *niemals*
akzeptieren werde/würde. Generell spiele ich nicht mehr (mit
Desktop-Computern).

Fernsehen läuft bei mir via Internet. Auch unterwegs, wenn es mal nötig
sein sollte.

Es gibt für mich schlicht keine Anwendung, für die ich je Windows
benötigen würde, weil es keine Linux- oder Mac OS-Alternativen gibt.

Das Windows-Chaos will ich mir nicht mehr antun.

--
De gustibus non est disputandum

Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 11:29:47 AM12/8/21
to
Hans-Peter Diettrich schrieb:

> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>
>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
>> oder ein anderes OS benötigte.
>
> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
> behoben werden kann?

Natürlich. Nenne mir ein Windows-Problem, zu dessen Lösung man ein anderes
OS braucht.

> Wieso hat Windows dann überhaupt noch Probleme?

Alle OSe haben Probleme - und alle können sie sie selbst lösen.

> Vieles geht mit Linux einfacher und schneller.

Welches Windows-Problem ist mit einem anderen OS einfacher und schneller
lösbar?

> Früher habe ich dann
> Windows heruntergefahren und Linux gebootet, um Vereichnisse mit
> kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von DVD zu erstellen. Heute
> nehme ich einfach das Linux, das in einer VM sowieso schon läuft.
> Irgendwann vielleicht auch das Windows, das in der VM von Linux läuft...

Sowas ist ein Merkmal dafür, dass ein User sich mit dem benutzten OS nicht
wirklich auskennt.

Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 11:50:43 AM12/8/21
to
Claus Reibenstein schrieb:

> Bernd Mayer schrieb am 07.12.2021 um 22:24:
>
>> Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
>>
>>> Bernd Mayer schrieb:
>>>
>>>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>>>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>>>> Ergebnis hier posten.
>>>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php
>>>
>>> Linux braucht man für gar nichts.
>
> Von Takvorian habe ich keine andere Antwort erwartet. Dass für ihn
> alles, was nicht von Microsoft selber stammt, Schlangenöl ist, ist
> allgemein bekannt.

Wobei "allgemein" bedeutet: Nur bei den Leuten bekannt, die nicht
sinnentnehmend lesen können oder wollen. Linux ist kein Schlangenöl, sondern
ein vollwertiges OS wie Windows auch. Und zur Lösung von Linux-Problemen
braucht ein Linux-User ebenfalls keine anderen OSe. Solch einen Blödsinn,
wie du ihn da behauptest, habe ich also nie geschrieben, könnte ich noch
nicht mal besoffen oder unter Drogen behaupten. Wer sowas von mir behauptet,
ist also entweder böswillig oder unzurechnungsfähig. :o)

> Außerdem ist die Antwort schlicht Unfug. Es gibt genügend Dateisysteme,
> die Windows schlicht nicht kennt.

Das bedeutet nicht, dass man Probleme, die von einer Disk mit fremden
Dateisystemen kommen, nicht mit Windows-Mitteln lösen könnte. Insofern ist
deine Antwort Unfug.

> Das fängt mit ext2 an und hört mit
> ReiserFS noch lange nicht auf. Mit Linux lassen sich hingegen alle unter
> Windows üblichen Dateisysteme lesen und meist auch schreiben.

Wer will, kann diese Dateisysteme mit den entsprechenden Erweiterungen für
Windows auch unter Windows lesen und beschreiben. Linux als Nischensystem
tut gut daran, diese Erweiterungen per Default an Bord zu haben, für Windows
sind sie nachrüstbar, weil Windows-User eher nie Linux-Dateisysteme lesen
wollen, umgekehrt aber aus gutem Grunde sehr wohl.
Und zum aktuellen Problem: eine Disk mit unbekanntem Dateisystem lässt sich
unter Windows via Hex-Editor oder entsprechenden Windows-Programmen sehr
leicht analysieren.

Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 12:02:07 PM12/8/21
to
Claus Reibenstein schrieb:

> Windows hat keine Probleme. Windows _ist_ ein Problem.

Das kann man für jedes OS behaupten. Gilt aber nur für die Leute, die das OS
ohne das dafür erforderliche Wissen nutzen. In den Linux-Foren sieht man sie
über Linux fluchen und drohen, zu Windows wechseln zu wollen, in den
Windows-Foren das gleiche Theater.... Der ganz normale Irrsinn. <eg>

Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 12:30:08 PM12/8/21
to
Claus Reibenstein schrieb:

> Bernd Mayer schrieb am 07.12.2021 um 22:24:
>
>> Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
>>
>>> Bernd Mayer schrieb:
>>>
>>>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>>>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>>>> Ergebnis hier posten.
>>>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php
>>>
>>> Linux braucht man für gar nichts.
>
> Von Takvorian habe ich keine andere Antwort erwartet. Dass für ihn
> alles, was nicht von Microsoft selber stammt, Schlangenöl ist, ist
> allgemein bekannt.

Wobei "allgemein" bedeutet: Nur bei den Leuten bekannt, die nicht
sinnentnehmend lesen können oder wollen. Linux ist kein Schlangenöl, sondern
ein vollwertiges OS wie Windows auch. Und zur Lösung von Linux-Problemen
braucht ein Linux-User ebenfalls keine anderen OSe. Solch einen Blödsinn,
wie du ihn da behauptest, habe ich also nie geschrieben, könnte ich noch
nicht mal besoffen oder unter Drogen behaupten. Wer sowas von mir behauptet,
ist also entweder böswillig oder unzurechnungsfähig. :o)

> Außerdem ist die Antwort schlicht Unfug. Es gibt genügend Dateisysteme,
> die Windows schlicht nicht kennt.

Das bedeutet nicht, dass man Probleme, die von einer Disk mit fremden
Dateisystemen kommen, nicht mit Windows-Mitteln lösen könnte. Insofern ist
deine Antwort Unfug.

> Das fängt mit ext2 an und hört mit
> ReiserFS noch lange nicht auf. Mit Linux lassen sich hingegen alle unter
> Windows üblichen Dateisysteme lesen und meist auch schreiben.

Wer will, kann diese Dateisysteme mit den entsprechenden Erweiterungen für
Windows auch unter Windows lesen und beschreiben. Linux als Nischensystem
tut gut daran, diese Erweiterungen per Default an Bord zu haben, für Windows
sind sie nachrüstbar, weil Windows-User eher nie Linux-Dateisysteme lesen
wollen, umgekehrt aber aus gutem Grunde sehr wohl.
Und zum aktuellen Problem: eine Disk mit unbekanntem Dateisystem lässt sich
unter Windows via Hex-Editor oder entsprechenden Windows-Programmen sehr
leicht analysieren.

Edit:
Ach ja, vergessen: das Linux-Subsystem in Windows und demnächst wird Windows
auch noch Android-fähig. Wer will, kann sich den Android-Emulator auch jetzt
schon installieren.

Bernd Mayer

unread,
Dec 8, 2021, 12:51:58 PM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 17:29 schrieb Takvorian:
> Hans-Peter Diettrich schrieb:
>
>> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>>
>>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
>>> oder ein anderes OS benötigte.
>>
>> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
>> behoben werden kann?
>
> Natürlich. Nenne mir ein Windows-Problem, zu dessen Lösung man ein anderes
> OS braucht.

Hallo

Microsoft selbst benötigt Linux um seine eigenen Probleme mit Windows zu
lösen!


Bernd Mayer

Takvorian

unread,
Dec 8, 2021, 1:56:48 PM12/8/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Microsoft selbst benötigt Linux um seine eigenen Probleme mit Windows zu
> lösen!

Statt albern zu werden, solltest du besser das Problem mit der Platte lösen.

Joerg Lorenz

unread,
Dec 8, 2021, 3:51:36 PM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 18:02 schrieb Takvorian:
Süss. Wirklich süss.

Bernd Mayer

unread,
Dec 8, 2021, 4:36:22 PM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 19:56 schrieb Takvorian:
Hallo,

offenbar ist Dein Wissensstand ziemlich veraltet.

Die politische Lage hat sich geändert!
https://www.wired.com/insights/2013/05/china-and-linux-a-lesson-in-industry-transformation/

Es gibt bevölkerungsreiche Länder die wollen nicht von Microsoft aus den
USA abhängig sein.

China ist aktuell im Umstellungsprozess auf Linux:
https://www.techradar.com/news/china-to-ditch-all-windows-pcs-by-2022-could-this-be-linuxs-time-to-shine

https://en.wikipedia.org/wiki/Kylin_%28operating_system%29

https://www.chip.de/downloads/Linux-Deepin_106579323.html

Das russische Militär benützt Astro-Linux:
https://en.wikipedia.org/wiki/Astra_Linux

Selbst Microsoft liefert mit Windows 10 Linux aus!

Microsoft ist Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

https://winfuture.de/news,94974.html
"Das Unternehmen ist zu einem begeisterten Unterstützer von Linux und
Open Source geworden und beteiligt sich aktiv an vielen wichtigen
Projekten"

Es gibt eine Linux-Distribution von Microsoft:
https://github.com/CBL-Mariner-Bot

Zurück zu den Festplatten:

Windows unterstützt nur sehr wenig Partitionstypen.

Linux kann eine große Anzahl von Partitionstypen erstellen, Lesen und
beschreiben. Linux ist deutlich flexibler.

Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.

Wer klug ist nutzt Linux!

Bernd Mayer

Detlef Meißner

unread,
Dec 8, 2021, 4:41:01 PM12/8/21
to
Am 08.12.2021 um 22:36 schrieb Bernd Mayer:

> Wer klug ist nutzt Linux!
>
Mag sein, aber er redet nicht drüber.

Detlef

Bernd Mayer

unread,
Dec 8, 2021, 4:47:41 PM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 22:36 schrieb Bernd Mayer:
>
> Es gibt eine Linux-Distribution von Microsoft:
> https://github.com/CBL-Mariner-Bot

Nachtrag:

hier ist das besser erklärt:

https://github.com/CBL-Mariner-Bot/CBL-Mariner

"CBL-Mariner is an internal Linux distribution for Microsoft’s cloud
infrastructure and edge products and services. CBL-Mariner is designed
to provide a consistent platform for these devices and services and will
enhance Microsoft’s ability to stay current on Linux update"


Bernd Mayer

Bernd Mayer

unread,
Dec 8, 2021, 5:32:16 PM12/8/21
to
Am 08.12.21 um 13:23 schrieb Takvorian:
> Bernd Mayer schrieb:
>
>> Am 07.12.21 um 21:33 schrieb Takvorian:
>>> Bernd Mayer schrieb:
>>>
>> [Windows-Problem mit externen USB-Festplatten]
>>
>>>> Der Op sollte besser mal eine Linux-Live-CD starten und sich damit die
>>>> Partitionierung seiner problematischen Festplatten ansehen und das
>>>> Ergebnis hier posten.
>>>> Optimal ist https://gparted.org/livecd.php
>
>>> Linux braucht man für gar nichts.
>
>> ich verwende Linux ziemlich intensiv.
>> Windows brauche ich für gar nichts Wichtiges.
>
> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
> oder ein anderes OS benötigte.

Hallo,

alle Antiviren-Live-Systeme die ich kenne basieren auf Linux.

https://www.pc-magazin.de/ratgeber/die-besten-live-cds-zur-systemrettung-im-ueberblick-1281792.html

https://www.heise.de/download/product/desinfect-71642

"Desinfec't läuft als Ubuntu-Live-DVD"

Damit habe ich schon etliche Windows-Probleme gelöst.

Ich kenne kein vernünftiges Live-System von Windows mit dem man etwas
sinnvolles anfangen kann.

Da steht sich MS mit seiner Lizenzpolitik selbst im Weg.


Bernd Mayer

Ruediger Lahl

unread,
Dec 9, 2021, 12:39:58 AM12/9/21
to
*Bernd Mayer* schrieb:

> Selbst Microsoft liefert mit Windows 10 Linux aus!

Das ist für Admins gedacht, die Linux gewöhnt sind und so mit ihrem
Linux-KnowHow auch Windowsnetze betreuen können. Win-Win. In den
Linux-Admin muss nicht neu investiert werden und MS bekommt Kunden, die
vorher auf der Linux-Schiene festgenagelt waren.

Keine ideologische Entscheidung, sondern eine reine
marktwirtschaftliche. Natürlich gerne nach außen anders verkauft. ;-)

> Microsoft ist Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

Schon sehr lange und es gab schon Jahre, in denen MS die größte Menge an
neuem Code in Linux eingebracht hat. Gehe mal davon aus, dass MS das
nicht aus Selbstlosigkeit gemacht hat. Sie haben sich Linux für ihre
Zwecke zurecht gebogen.

> https://winfuture.de/news,94974.html
> "Das Unternehmen ist zu einem begeisterten Unterstützer von Linux und
> Open Source geworden und beteiligt sich aktiv an vielen wichtigen
> Projekten"

Ja :-)

> Es gibt eine Linux-Distribution von Microsoft:
> https://github.com/CBL-Mariner-Bot

Es gibt kaum einen Big-Player in dem Geschäft, der seine interne
Infrastruktur nicht auf Linux laufen lässt. Das führt von ersten
Anpassungen zu eigenen Versionen. Z.B. Googles gLinux.

X-Post, FollowUp-To de.comp.os.ms-windows.misc
--
bis denne

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 1:18:03 AM12/9/21
to
Am 08.12.21 um 22:36 schrieb Bernd Mayer:
> Am 08.12.21 um 19:56 schrieb Takvorian:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Microsoft selbst benötigt Linux um seine eigenen Probleme mit Windows zu
>>> lösen!
>>
>> Statt albern zu werden, solltest du besser das Problem mit der Platte lösen.
>>
> Hallo,
>
> offenbar ist Dein Wissensstand ziemlich veraltet.

Das wäre nichts Neues.

> Die politische Lage hat sich geändert!
> https://www.wired.com/insights/2013/05/china-and-linux-a-lesson-in-industry-transformation/
>
> Es gibt bevölkerungsreiche Länder die wollen nicht von Microsoft aus den
> USA abhängig sein.
>
> China ist aktuell im Umstellungsprozess auf Linux:
> https://www.techradar.com/news/china-to-ditch-all-windows-pcs-by-2022-could-this-be-linuxs-time-to-shine
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Kylin_%28operating_system%29
>
> https://www.chip.de/downloads/Linux-Deepin_106579323.html
>
> Das russische Militär benützt Astro-Linux:
> https://en.wikipedia.org/wiki/Astra_Linux

Danke für die interessanten Links und die Arbeit, die Du Dir damit
gemacht hast.

> Selbst Microsoft liefert mit Windows 10 Linux aus!
>
> Microsoft ist Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

Es gibt ja schon "Experten" die meinen, dass Windows 12 nur noch
virtuell auf einem Linux-Unterbau laufen wird.

> https://winfuture.de/news,94974.html
> "Das Unternehmen ist zu einem begeisterten Unterstützer von Linux und
> Open Source geworden und beteiligt sich aktiv an vielen wichtigen
> Projekten"
>
> Es gibt eine Linux-Distribution von Microsoft:
> https://github.com/CBL-Mariner-Bot

Eben.

> Zurück zu den Festplatten:
>
> Windows unterstützt nur sehr wenig Partitionstypen.
>
> Linux kann eine große Anzahl von Partitionstypen erstellen, Lesen und
> beschreiben. Linux ist deutlich flexibler.
>
> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>
> Wer klug ist nutzt Linux!

Zumindest nimmt die Bedeutung von Windows im OS-Universum rapide ab.

Hans-Juergen Lukaschik

unread,
Dec 9, 2021, 1:18:53 AM12/9/21
to
Hallo Bernd,

am Wednesday, 08 December 2021 22:36:20
schrieb Bernd Mayer <beam.b...@knuut.de>:

> Es gibt bevölkerungsreiche Länder die wollen nicht von Microsoft aus
> den USA abhängig sein.
>
> China ist aktuell im Umstellungsprozess auf Linux:
> https://www.techradar.com/news/china-to-ditch-all-windows-pcs-by-2022-could-this-be-linuxs-time-to-shine

Tolle Sache. Wirst du dir dann auch ein chinesisches Linux
installieren? Bezüglich Kompatibilität und Sicherheit hätte eine
weitverbreitete Distribution doch bestimmt enorme Vorteile.

MfG Hans-Jürgen
--
http://lukaschik.de/rezepte/
www.fischereiverein-rietberg.net
Fischrezepte: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=rezepte
SeefischREZ: www.fischereiverein-rietberg.net/?category_name=seefisch

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 1:19:03 AM12/9/21
to
Am 08.12.21 um 22:40 schrieb Detlef Meißner:
> Am 08.12.2021 um 22:36 schrieb Bernd Mayer:
>
>> Wer klug ist nutzt Linux!
>>
> Mag sein, aber er redet nicht drüber.

Tue Gutes und rede darüber, ist die Losung!

Detlef Meißner

unread,
Dec 9, 2021, 3:05:53 AM12/9/21
to
Am 09.12.2021 um 07:19 schrieb Joerg Lorenz:
> Am 08.12.21 um 22:40 schrieb Detlef Meißner:
>> Am 08.12.2021 um 22:36 schrieb Bernd Mayer:
>>
>>> Wer klug ist nutzt Linux!
>>>
>> Mag sein, aber er redet nicht drüber.
>
> Tue Gutes und rede darüber, ist die Losung!
>
Die amerikanische.
Die deutsche ist /war es nicht.

Detlef

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 3:32:48 AM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 09:05 schrieb Detlef Meißner:
Du bist im falschen Thread. Wahrscheinlich sogar in der falschen Gruppe,
lieber Meissner.

Takvorian

unread,
Dec 9, 2021, 3:53:30 AM12/9/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Am 08.12.21 um 19:56 schrieb Takvorian:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Microsoft selbst benötigt Linux um seine eigenen Probleme mit Windows zu
>>> lösen!
>>
>> Statt albern zu werden, solltest du besser das Problem mit der Platte lösen.

> offenbar ist Dein Wissensstand ziemlich veraltet.

Nein, Linux krebst im Desktopbereich seit Urzeiten nahe bei Null Prozent
Marktanteil herum und da ist auch keine Änderung in Sicht.
Und noch mal: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man ein anderes
OS braucht.

> Selbst Microsoft liefert mit Windows 10 Linux aus!

Eben, und demnächst auch noch mit Android. Wird das den Marktanteil von
Linux im Desktopbereich steigern? Wohl eher nicht.

> Windows unterstützt nur sehr wenig Partitionstypen.
> Linux kann eine große Anzahl von Partitionstypen erstellen, Lesen und
> beschreiben. Linux ist deutlich flexibler.

Windows ist im Desktopbereich Standard, Linux ist ein Nischensystem. Linux
tut also gut daran, Windows-Dateisysteme vestehen zu können. Umgekehrt kann
Windows mit Erweiterungen ebenfalls dazu gebracht werden, fremde
Dateisysteme lesen und schreiben zu können. Braucht aber kaum ein
Windows-User, da Windows eben der Standard ist.

> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.

Wer Windows nutzt, macht das einfach mit Windows wie schon beschrieben.
Hex-Editor, Testdisk, unzählige Windows-Partitionsmanager, die alle
möglichen Dateisysteme kennen....
Nur Dummies unter den Windows-Usern nehmen dafür ein anderes OS.

> Wer klug ist nutzt Linux!

Das ist Nonsens. Linux ist keinen Deut besser als Windows. Man kann mit
beiden OSen problemlos arbeiten, sofern man das erforderliche Wissen hat.
Deine Äußerung zeigt also eher, dass du nicht klug bist.

BTW: das OP ist vom 5.12. Mittlerweile 4 Tage!
Zur Lösung dieses Problems brauche ich 4 Minuten mit Windows, du schaffst es
mit Linux nicht mal in 4 Tagen! Wer klug ist, nutzt Windows. <eg>

Takvorian

unread,
Dec 9, 2021, 4:12:07 AM12/9/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> alle Antiviren-Live-Systeme die ich kenne basieren auf Linux.

Windows braucht kein Schlangenöl. Nur Dummies verwenden es.
https://skanthak.homepage.t-online.de/SAFER.html

> https://www.heise.de/download/product/desinfect-71642
> "Desinfec't läuft als Ubuntu-Live-DVD"
> Damit habe ich schon etliche Windows-Probleme gelöst.

Nur Dummies haben Windows-Probleme, zu deren Lösung sie Schlangenöl
benötigen. Zudem ist JEDES Schlangenöl unfähig, Malwarebefall heilen zu
können, siehe:
https://docs.microsoft.com/de-de/previous-versions/dn151182(v=technet.10)
Kein Schlangenöl ist in der Lage zu erkennen, ob wirklich alle Malware
entfernt ist. Die Verwendung von Schlangenöl ist grob dumm und fahrlässig.

> Ich kenne kein vernünftiges Live-System von Windows mit dem man etwas
> sinnvolles anfangen kann. Da steht sich MS mit seiner Lizenzpolitik selbst im Weg.

Zeigt nur deutlich, dass du gar nicht weißt, wozu die
Wiederherstellungsumgebung von Windows fähig ist. Damit ist jedes Problem
behebbar.

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2021, 4:37:38 AM12/9/21
to
Linux ist kein Windows. Linux ist etwas völlig anderes, das andere
Anforderungen (u.a. Englischkenntnisse) stellt.

Wer zu Linux wechselt um das bessere Windows zu finden, ist gut
beraten, möglichst schnell wieder zu Windows zurückzuwechseln.

Letztendlich muss man für jede Aufgabe das passende Werkzeug
verwenden. Ich verwende seit 20 Jahren hauptsächlich Linux, auch auf
dem Arbeitsplatz. Dennoch gibt es Dinge (Outlook, Office, Teams,
Buchhaltung, Steuer, Bilanz), für die Windows einfach das bessere Tool
ist, hier verwende ich Windows ohne mit der Wimper zu zucken.

Ich halte meine Windows-Kenntnisse für absolut beschränkt und
überschaubar. Dennoch bin ich immer wieder erschreckt, wie ich mit
trivial erscheinenden Fragen (und die sind nicht erzeugt, sondern im
Rahmen meiner Windows-Nutzung aufgetreten) auch die Windows-Leute mit
der dicksten Hose ins Schwimmen bringen kann.

Grüß
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2021, 4:42:24 AM12/9/21
to
Takvorian <tak...@gmx.de> wrote:
>Hans-Peter Diettrich schrieb:
>
>> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>>
>>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
>>> oder ein anderes OS benötigte.
>>
>> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
>> behoben werden kann?
>
>Natürlich. Nenne mir ein Windows-Problem, zu dessen Lösung man ein anderes
>OS braucht.

"brauchen" ist relativ. Ich bin z.B. zum Verschieben von
Windows-Installationen und zum Repartitionieren von Platten ziemlich
schnell mit Linux bei der Hand, nicht zuletzt weil ich mich mit den
Linux-Tools einfach natürlicher bewege und genauer sehe was ich tue.
Windows-Tools haben die Angewohnheit, die wirkliche Aktion hinter
"Einfachheit" und grafischem Schnickschnack zu verbergen, so dass ich
immer erst raten muss, was ein Tool jetzt macht oder nicht.

Das betrifft insbesondere Aufgaben, die Windows RE oder irgendwelche
Third-Party-Utilities benötigen, und das ist ja leider schon so etwas
triviales wie ein Backup.

>> Vieles geht mit Linux einfacher und schneller.
>
>Welches Windows-Problem ist mit einem anderen OS einfacher und schneller
>lösbar?

Was meinst Du mit einem Windows-Problem?

>> Früher habe ich dann
>> Windows heruntergefahren und Linux gebootet, um Vereichnisse mit
>> kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von DVD zu erstellen. Heute
>> nehme ich einfach das Linux, das in einer VM sowieso schon läuft.
>> Irgendwann vielleicht auch das Windows, das in der VM von Linux läuft...
>
>Sowas ist ein Merkmal dafür, dass ein User sich mit dem benutzten OS nicht
>wirklich auskennt.

Und das ist keine Schande. Man kann sich nicht mit allem in der Tiefe
auskennen, und wenn ich ehrlich sein soll gibt es genug Leute, die im
Windows-Bereich so tun als wären sie die Vollprofis, dann aber die
einfachsten Aufgaben nicht lösen können oder wollen und blind nach der
Fünf-R-Methode vorgehen¹.

Grüße
Marc

¹ Retry, Reboot, Reimage, Reinstall, Replace.

Takvorian

unread,
Dec 9, 2021, 5:00:02 AM12/9/21
to
Marc Haber schrieb:

> Takvorian <tak...@gmx.de> wrote:
>>Claus Reibenstein schrieb:
>>
>>> Windows hat keine Probleme. Windows _ist_ ein Problem.
>>
>>Das kann man für jedes OS behaupten. Gilt aber nur für die Leute, die das OS
>>ohne das dafür erforderliche Wissen nutzen. In den Linux-Foren sieht man sie
>>über Linux fluchen und drohen, zu Windows wechseln zu wollen, in den
>>Windows-Foren das gleiche Theater.... Der ganz normale Irrsinn. <eg>
>
> Linux ist kein Windows. Linux ist etwas völlig anderes,

Linux ist ein Betriebssystem, Windows ebenfalls und ich sehe beide OSe so
ziemlich auf Augenhöhe.

> das andere Anforderungen (u.a. Englischkenntnisse) stellt.

Man kann in beiden OSen ein GUI in der Landessprache haben, die Syntax für
Bedienung via Konsole ist in beiden OSen englisch.

> Wer zu Linux wechselt um das bessere Windows zu finden, ist gut
> beraten, möglichst schnell wieder zu Windows zurückzuwechseln.

Es gab schon immer Leute, die vom einen zum anderen OS gewechselt sind und
mit ihrem Wechsel danach zufrieden waren, umgekehrt ebenso.

> Letztendlich muss man für jede Aufgabe das passende Werkzeug
> verwenden. Ich verwende seit 20 Jahren hauptsächlich Linux, auch auf
> dem Arbeitsplatz. Dennoch gibt es Dinge (Outlook, Office, Teams,
> Buchhaltung, Steuer, Bilanz), für die Windows einfach das bessere Tool
> ist, hier verwende ich Windows ohne mit der Wimper zu zucken.

Wenn ich von Anfang an mit Linux begonnen hätte, würde ich es wohl ebenso
tun. Reine Gewohnheitssache.

> Ich halte meine Windows-Kenntnisse für absolut beschränkt und
> überschaubar. Dennoch bin ich immer wieder erschreckt, wie ich mit
> trivial erscheinenden Fragen (und die sind nicht erzeugt, sondern im
> Rahmen meiner Windows-Nutzung aufgetreten) auch die Windows-Leute mit
> der dicksten Hose ins Schwimmen bringen kann.

Die dickste Hose bedeutet nicht unbedingt das dickste Wissen. ;-)

Takvorian

unread,
Dec 9, 2021, 5:36:46 AM12/9/21
to
Marc Haber schrieb:

> Takvorian <tak...@gmx.de> wrote:
>>Hans-Peter Diettrich schrieb:
>>
>>> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>>>
>>>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung man Linux
>>>> oder ein anderes OS benötigte.
>>>
>>> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit Windows-Bordmitteln
>>> behoben werden kann?
>>
>>Natürlich. Nenne mir ein Windows-Problem, zu dessen Lösung man ein anderes
>>OS braucht.
>
> "brauchen" ist relativ. Ich bin z.B. zum Verschieben von
> Windows-Installationen

Das hängt in beiden OSen wohl eher von der Hardware ab, wie schnell man von
Platte lesen und schreiben kann. Das dafür erforderliche Werkzeug gibt es in
beiden OSen. Ich sichere die Windows-Installation in ca. 60 Sekunden, die
Rücksicherung an beliebige Orte ähnlich.

> und zum Repartitionieren von Platten ziemlich schnell mit Linux bei der Hand, nicht zuletzt weil ich mich mit den
> Linux-Tools einfach natürlicher bewege und genauer sehe was ich tue.

Sehe ich in Windows mit Diskpart ebenso. Löschen und repartitionieren:
sel dis x
cle
cre par pri
for quick
ass letter=x

Dauert so lange, wie man braucht, diese Buchstaben zu tippen.

> Windows-Tools haben die Angewohnheit, die wirkliche Aktion hinter
> "Einfachheit" und grafischem Schnickschnack zu verbergen, so dass ich
> immer erst raten muss, was ein Tool jetzt macht oder nicht.

Wie man oben sieht, geht es in Windows auch ganz anders.

> Das betrifft insbesondere Aufgaben, die Windows RE oder irgendwelche
> Third-Party-Utilities benötigen, und das ist ja leider schon so etwas
> triviales wie ein Backup.

Für Backups der Anwenderdaten verwende ich Windows-Robocopy, für Images
Drive Snapshot. Windows hat zwar einen Imager an Bord, der aber nichts
taugt. Mit DISM könnte man in der Konsole ebenfalls noch (Wim)Images
erzeugen, wäre mir zu umständlich.

>>> Vieles geht mit Linux einfacher und schneller.
>>
>>Welches Windows-Problem ist mit einem anderen OS einfacher und schneller
>>lösbar?
>
> Was meinst Du mit einem Windows-Problem?

Muss ja kein Problem sein, irgendetwas in Windows halt, das ich in einem
anderen OS in Windows besser und einfacher machen könnte.

>>> Früher habe ich dann
>>> Windows heruntergefahren und Linux gebootet, um Vereichnisse mit
>>> kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von DVD zu erstellen. Heute
>>> nehme ich einfach das Linux, das in einer VM sowieso schon läuft.
>>> Irgendwann vielleicht auch das Windows, das in der VM von Linux läuft...

>>Sowas ist ein Merkmal dafür, dass ein User sich mit dem benutzten OS nicht
>>wirklich auskennt.
>
> Und das ist keine Schande.

Doch, eigentlich schon, denn für Rechteprobleme, die im GUI von Windows mit
wenigen Klicks oder in der Konsole mit wenigen Befehlen behoben sind, ein
anderes OS zu starten, ist schon peinlich.

> Man kann sich nicht mit allem in der Tiefe auskennen,

Die Zeit, die ich zum Kennenlernen eines anderen OS bräuchte, investiere ich
lieber in etwas mehr Tiefe für Windows, sonst bleibe ich in beiden OSen für
immer auf DAU-Level. Meine Zeit für IT-Krempel ist begrenzt, ich will sie
nicht teilen. Was ich für Linux nutzte, ginge mir für Windows für immer
verloren.

> und wenn ich ehrlich sein soll gibt es genug Leute, die im
> Windows-Bereich so tun als wären sie die Vollprofis, dann aber die
> einfachsten Aufgaben nicht lösen können oder wollen und blind nach der
> Fünf-R-Methode vorgehen¹.
> ¹ Retry, Reboot, Reimage, Reinstall, Replace.

Ich bin kein Profi und ich richte mich nach dem Zeitbedarf: ich kann hier
jedes Problem mit der Methode "Reimage" in ca. 60 Sekunden lösen, ohne
danach wichtige Daten auf den aktuellen Stand bringen zu müssen. Die Systeme
sind entsprechend eingerichtet. Wenn ich also weiß, dass eine manuelle
Problembehebung länger dauern würde, wäre ich ja blöd, die manuelle Methode
zu wählen, selbst wenn ich die erforderlichen manuellen Schritte mit
verbundenen Augen ausführen könnte. Oft käme zudem erst noch die Suche nach
der Problemursache hinzu, das wären dann ggf. Stunden oder Tage gegen 60
Sekunden.

Bernd Mayer

unread,
Dec 9, 2021, 6:16:11 AM12/9/21
to
Am 08.12.21 um 13:23 schrieb Takvorian:
> Was ist nun mit der deiner Analyse der Bootsektoren? Die gibt die gewünschte
> Auskunft. Man könnte auch Testdisk mal die Platte analysieren lassen, hilft
> oft auch weiter....

Hallo,

Nochwas dazu:

ich habe die Festplatten ja nicht hier. Und der OP hat die Ausgabe der
Partitionsinformationen ja nicht gepostet.

Wenn ich die Festplatten des OP an ein Linuxsystem dranhänge, sehe ich
innerhalb kürzester Zeit (normalerweise innerhalb von Sekunden) was los
ist damit!

Ich kann nicht ausschließen, daß ich damit schneller bin als jemand mit
einem Windowssystem.

Testdisk gibt es auf diversen Linux-Live-CDs:
https://www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Livecd

Gibt es solche Live-CDs auch für Windows?


Bernd Mayer

Bernd Mayer

unread,
Dec 9, 2021, 6:25:51 AM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 10:11 schrieb Takvorian:
Hallo,

Wittgenstein meint:

„Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“


Bernd Mayer

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 6:47:48 AM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 10:37 schrieb Marc Haber:
> Dennoch gibt es Dinge (Outlook, Office, Teams,
> Buchhaltung, Steuer, Bilanz), für die Windows einfach das bessere Tool
> ist, hier verwende ich Windows ohne mit der Wimper zu zucken.

Buchhaltung mache ich zum Glück keine, aber für alle anderen genannten
Aktivitäten erledige ich ohne mit der Wimper zu zucken auf Linux oder
Mac OS. Evolution ist inzwischen genau so gut wie Outlook und klinkt
sich in jeden Exchange-Server ein. Für Office benutze ich seit bald 20
Jahren Open Office/Libre Office. Auf allen OSen/Geräten, auf denen ich
Office-Arbeiten erledige. Unser Steueramt stellt eine Linux-Version der
Steuersoftware zur Verfügung. Wie gut Linux wirklich ist, zeigt sich
dann erst so richtig im Serverbereich.

Windows? Zum Fenster rausgeworfenes Geld für mein Einsatzprofil und dazu
noch eine extrem schlechte Produktivität. Das spezifiziere ich jetzt
lieber nicht, sonst entsteht noch ein Flamewar.

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 6:52:17 AM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 10:42 schrieb Marc Haber:
> Takvorian <tak...@gmx.de> wrote:
>> Sowas ist ein Merkmal dafür, dass ein User sich mit dem benutzten OS nicht
>> wirklich auskennt.
>
> Und das ist keine Schande. Man kann sich nicht mit allem in der Tiefe
> auskennen, und wenn ich ehrlich sein soll gibt es genug Leute, die im
> Windows-Bereich so tun als wären sie die Vollprofis, dann aber die
> einfachsten Aufgaben nicht lösen können oder wollen und blind nach der
> Fünf-R-Methode vorgehen¹.
>
> ¹ Retry, Reboot, Reimage, Reinstall, Replace.

Ist am effektivsten und am wirtschaftlichsten. Das begreifen aber viele
nicht. Wer die internen Verrechnungspreise in grossen Unternehmen kennt,
versteht das auch.

Bernd Mayer

unread,
Dec 9, 2021, 7:40:05 AM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 07:18 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:
> Hallo Bernd,
>
> am Wednesday, 08 December 2021 22:36:20
> schrieb Bernd Mayer <beam.b...@knuut.de>:
>
>> Es gibt bevölkerungsreiche Länder die wollen nicht von Microsoft aus
>> den USA abhängig sein.
>>
>> China ist aktuell im Umstellungsprozess auf Linux:
>> https://www.techradar.com/news/china-to-ditch-all-windows-pcs-by-2022-could-this-be-linuxs-time-to-shine
>
> Tolle Sache. Wirst du dir dann auch ein chinesisches Linux
> installieren? Bezüglich Kompatibilität und Sicherheit hätte eine
> weitverbreitete Distribution doch bestimmt enorme Vorteile.
>
Hallo,

von der Ästhetik und der Anwenderfreundlichkeit wird deepin-Linux sehr
gelobt, etwa von der Computerzeitschrift CHIP. Offenbar ist es aber
nicht vollständig übersetzt und die Lizenz ist nur in der originalen
chinesischen Version gültig.

Ich bin mehrsprachig kann aber leider keine chinesische Sprache. Für
Schüler würde ich heutzutage chinesisch lernen aber sehr empfehlen.

Deutschland sollte sich aktuell auf seine eigenen Stärken konzentrieren
und es gibt ja Betriebssystem aus Europa.

Arg überrascht bin ich gerade, weil ich auf Wikipedia gelesen habe:

"Seit 2007 vertreibt Microsoft die Linux-Distribution Suse Linux
Enterprise. Nach Angaben von Heise habe Microsoft mit dem Verkauf von
Coupons im Wert von 240 Millionen US-Dollar Platz 3 der Linux-Anbieter
erklommen."


Bernd Mayer

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2021, 12:20:07 PM12/9/21
to
Takvorian <tak...@gmx.de> wrote:
>Marc Haber schrieb:
>> das andere Anforderungen (u.a. Englischkenntnisse) stellt.
>
>Man kann in beiden OSen ein GUI in der Landessprache haben,

Die Übersetzungen sind in beiden Welten schlecht und lückenhaft, aber
auf unterschiedliche Arten.

> die Syntax für
>Bedienung via Konsole ist in beiden OSen englisch.

Die weitergehende Dokumentation für Linux ist englischer als die für
Windows.

>> Wer zu Linux wechselt um das bessere Windows zu finden, ist gut
>> beraten, möglichst schnell wieder zu Windows zurückzuwechseln.
>
>Es gab schon immer Leute, die vom einen zum anderen OS gewechselt sind und
>mit ihrem Wechsel danach zufrieden waren, umgekehrt ebenso.

Das sind aber nicht diejenigen, die nur nach einem besseren Windows
suchen.
>
>> Letztendlich muss man für jede Aufgabe das passende Werkzeug
>> verwenden. Ich verwende seit 20 Jahren hauptsächlich Linux, auch auf
>> dem Arbeitsplatz. Dennoch gibt es Dinge (Outlook, Office, Teams,
>> Buchhaltung, Steuer, Bilanz), für die Windows einfach das bessere Tool
>> ist, hier verwende ich Windows ohne mit der Wimper zu zucken.
>
>Wenn ich von Anfang an mit Linux begonnen hätte, würde ich es wohl ebenso
>tun. Reine Gewohnheitssache.

Ich habe vorhe zehn Jahre lang Windows benutzt.

>> Ich halte meine Windows-Kenntnisse für absolut beschränkt und
>> überschaubar. Dennoch bin ich immer wieder erschreckt, wie ich mit
>> trivial erscheinenden Fragen (und die sind nicht erzeugt, sondern im
>> Rahmen meiner Windows-Nutzung aufgetreten) auch die Windows-Leute mit
>> der dicksten Hose ins Schwimmen bringen kann.
>
>Die dickste Hose bedeutet nicht unbedingt das dickste Wissen. ;-)

Dickes Windows-Wissen habe ich bei kaum jemandem gesehen bisher.

Grüße

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2021, 12:21:39 PM12/9/21
to
Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>Buchhaltung mache ich zum Glück keine, aber für alle anderen genannten
>Aktivitäten erledige ich ohne mit der Wimper zu zucken auf Linux oder
>Mac OS. Evolution ist inzwischen genau so gut wie Outlook und klinkt
>sich in jeden Exchange-Server ein.

Wenn der Betreiber einen lässt.

> Für Office benutze ich seit bald 20
>Jahren Open Office/Libre Office. Auf allen OSen/Geräten, auf denen ich
>Office-Arbeiten erledige.

Das funktioniert super, bis zu dem Punkt, wo man nichttriviale
Dokumente mit Anwendern von MS Office austauschen möchte. Dann gehen
die Schmerzen gewaltig los.


> Unser Steueramt stellt eine Linux-Version der
>Steuersoftware zur Verfügung.

Es gibt Menschen, die machen doppelte Buchhaltung und bilanzieren.

>Wie gut Linux wirklich ist, zeigt sich
>dann erst so richtig im Serverbereich.

Das stimmt.

Grüße

Marc Haber

unread,
Dec 9, 2021, 12:23:09 PM12/9/21
to
Der halbe bis ganze Tag den der Mitarbeiter braucht um nach einem
Reimage wieder arbeitsfähig zu sein, taucht ja auf einer anderen
Kostenstelle auf, ja.

Grüße
Marc

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 4:12:09 PM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 18:21 schrieb Marc Haber:
> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>> Unser Steueramt stellt eine Linux-Version der
>> Steuersoftware zur Verfügung.
>
> Es gibt Menschen, die machen doppelte Buchhaltung und bilanzieren.

Das ist trivial. Auch dafür gibt es bestimmt gute Linux- oder Mac
OS-Software.

Joerg Lorenz

unread,
Dec 9, 2021, 4:15:08 PM12/9/21
to
Am 09.12.21 um 18:23 schrieb Marc Haber:
> Der halbe bis ganze Tag den der Mitarbeiter braucht um nach einem
> Reimage wieder arbeitsfähig zu sein, taucht ja auf einer anderen
> Kostenstelle auf, ja.

Das ist immer so. Als Ganzes immer noch die sicherste und
kostengünstigste Lösung, ob das jetzt gefällt oder nicht. Das
Unternehmen ist nicht an Deiner oder meiner Kostenstelle interessiert,
sondern an den Gesamtkosten. Das Verhalten ist aus ökonomischer Sicht
rational.

Jörg Tewes

unread,
Dec 9, 2021, 4:20:55 PM12/9/21
to
Hans-Peter Diettrich schrieb:
> On 12/8/21 1:23 PM, Takvorian wrote:
>
>> Ich meinte damit: es gibt kein Windows-Problem, zu dessen Lösung
>> man Linux oder ein anderes OS benötigte.
>
> Du meinst, daß jedes Problem, das Windows hat, mit
> Windows-Bordmitteln behoben werden kann? Wieso hat Windows dann
> überhaupt noch Probleme?

Aus dem gleichen Grund aus dem Linux Probleme hat.

> Vieles geht mit Linux einfacher und schneller.

Kommt drauf an was man gewohnt ist, und was man machen will.

> Früher habe ich dann Windows heruntergefahren und Linux gebootet,
> um Vereichnisse mit kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von
> DVD zu erstellen.

Für die Erstellung einer DVD brauchtest du? Dann wußtest du wohl nicht
wie es unter Windows funktioniert? Ich habe in den 90ern und davor
ziemlich viele DVDs gebrannt, sowohl Daten als auch Video-DVDs. ICh
hatte nie ein Problem mit Windows.

> Heute nehme ich einfach das Linux, das in einer VM sowieso schon
> läuft. Irgendwann vielleicht auch das Windows, das in der VM von
> Linux läuft...

Ich nehme das womit ich am schnellsten zum Ziel komme, völlig ohne
solche Vorgaben wie du sie dir machst.
--

Bye Jörg


Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?

Jörg Tewes

unread,
Dec 9, 2021, 4:25:13 PM12/9/21
to
Bernd Mayer schrieb:
> Am 08.12.21 um 19:56 schrieb Takvorian:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Microsoft selbst benötigt Linux um seine eigenen Probleme mit Windows zu
>>> lösen!
>>
>> Statt albern zu werden, solltest du besser das Problem mit der Platte lösen.

> offenbar ist Dein Wissensstand ziemlich veraltet.

> Es gibt bevölkerungsreiche Länder die wollen nicht von Microsoft aus den
> USA abhängig sein.

Naja dann ist man halt vom Linux der Partei abhängig. OB das besser ist?

> Selbst Microsoft liefert mit Windows 10 Linux aus!

> Microsoft ist Platin-Mitglied der Linux Foundation(!)

Ja vermutlich werden sie ihre Vorteile daraus ziehen.

Hans-Peter Diettrich

unread,
Dec 9, 2021, 8:13:43 PM12/9/21
to
On 12/9/21 10:20 PM, Jörg Tewes wrote:
> Hans-Peter Diettrich schrieb:

>> Früher habe ich dann Windows heruntergefahren und Linux gebootet,
>> um Vereichnisse mit kaputten ACL zu bereinigen oder eine ISO von
>> DVD zu erstellen.
>
> Für die Erstellung einer DVD brauchtest du?

Wer redet hier von Erstellung?

Jahrelang ging unter Windows bezüglich DVD nichts ohne Nero, mit einem
eigenen nur ISO-*ähnlichen* Format.

DoDi

Marc Haber

unread,
Dec 10, 2021, 2:39:00 AM12/10/21
to
Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>Am 09.12.21 um 18:21 schrieb Marc Haber:
>> Joerg Lorenz <hugy...@gmx.ch> wrote:
>>> Unser Steueramt stellt eine Linux-Version der
>>> Steuersoftware zur Verfügung.
>>
>> Es gibt Menschen, die machen doppelte Buchhaltung und bilanzieren.
>
>Das ist trivial. Auch dafür gibt es bestimmt gute Linux- oder Mac
>OS-Software.

Für MacOS mag das stimmen. Ich habe mich jedoch für eine
Windows-Software entschieden, weil ich das Werkzeug nicht nach dem
Unterbau auswähle sondern daran wie gut ich damit arbeiten kann und
wie es sich in die restliche Landschaft einfindet.

Marc Haber

unread,
Dec 10, 2021, 2:45:22 AM12/10/21
to
Das sehe ich sehr anders, aber wer bin ich schon?

Takvorian

unread,
Dec 10, 2021, 6:16:53 AM12/10/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Am 09.12.21 um 10:11 schrieb Takvorian:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>> Ich kenne kein vernünftiges Live-System von Windows mit dem man etwas
>>> sinnvolles anfangen kann. Da steht sich MS mit seiner Lizenzpolitik selbst im Weg.

>> Zeigt nur deutlich, dass du gar nicht weißt, wozu die
>> Wiederherstellungsumgebung von Windows fähig ist. Damit ist jedes Problem
>> behebbar.

> Wittgenstein meint:

Meint*e*

> „Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel.“

Heute würde er meinen:
Wer als Werkzeug nur Linux kennt, sieht in jedem Windows-Problem, das sich
in Windows trivial lösen lässt, einen Einsatzbedarf für Linux.

Als Live-System genügt Windows PE dicke, kein Linux erforderlich. Man kann
sich aber auch auf USB-Stick ein komplettes Win 10 oder 11 als Live-System
mit tausend Tools darauf erstellen, wenn man sinnlosen Aufwand liebt. Bei
Windows ist eben fast alles möglich - wie bei Linux auch. Wie gesagt, ich
sehe beide auf Augenhöhe.

Bernd Mayer

unread,
Dec 10, 2021, 2:46:38 PM12/10/21
to
Am 08.12.21 um 13:23 schrieb Takvorian:
> Man könnte auch Testdisk mal die Platte analysieren lassen, hilft
> oft auch weiter....
>
Nochwas dazu:

dafür gibt es auch ein Tool von Microsoft für Windows ab Version 10
aufwärts.

"Windows File Recovery"

Falls man nur Windows-Dateisysteme auf der Festplatte hat und ungern
externe Programme einsetzen möchte:

https://news.microsoft.com/de-de/windows-file-recovery-der-retter-von-geloeschten-dateien/

https://support.microsoft.com/de-de/windows/wiederherstellen-verlorener-dateien-unter-windows-10-61f5b28a-f5b8-3cc2-0f8e-a63cb4e1d4c4


Bernd Mayer

Jörg Tewes

unread,
Dec 10, 2021, 3:30:19 PM12/10/21
to
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Also wenn man natürlich nur mal so nebenbei Windows benutzt mag einem
das so vorkommen. Ich habe z.B. nie Nero benutzt, sondern den Easy CD
Creator, so Anfang der 90er. Später als dann erste DVD-Brenner auf den
Markt kamen war es WinOnCD. Aber ja für eine schnelle ISO Erstellung
habe ich die cdrtools von Jörg Schilling benutzt. Allerdings brauchte
es dafür kein Linux.

Bernd Mayer

unread,
Dec 11, 2021, 4:17:35 PM12/11/21
to
Am 05.12.21 um 18:39 schrieb Stephan Gerlach:

[USB-Festplatten, Problem an Windows-PCs]

> [Vorsicht, Crossposting]
>
> Ich habe hier 2 fast identische "externe" Festplatten mit USB-Anschluß:
> Auf dem Gehäuse steht Maxtor, auf der Rückseite
> Model: HX - M201TCB/GMR   M3 Portable 2TB (Seagate M3)
> NM 138XGT
>
> Die zweite Festplatte sieht fast identisch aus; der einzige Unterschied
> ist, daß statt 138XGT dort 138XGW steht.
>
> Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
> (Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
> logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
> Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.

Hallo Stephan,

melde doch, ob und wie Du das Problem mit Deinen USB-Festplatten an
Windows-PCs lösen konntest.

Vielleicht ist das ja auch für andere Anwender interessant.


Bernd Mayer

Claus Reibenstein

unread,
Dec 12, 2021, 10:26:46 AM12/12/21
to
Bernd Mayer schrieb am 10.12.2021 um 20:46:

> https://support.microsoft.com/de-de/windows/wiederherstellen-verlorener-dateien-unter-windows-10-61f5b28a-f5b8-3cc2-0f8e-a63cb4e1d4c4

,----------
| Sichere Verbindung fehlgeschlagen
|
| Ein Fehler ist während einer Verbindung mit support.microsoft.com
| aufgetreten.
|
| Die OCSP-Antwort enthält keinen Status für das zu prüfende Zertifikat.
|
| Fehlercode: MOZILLA_PKIX_ERROR_OCSP_RESPONSE_FOR_CERT_MISSING
|
| Die Seite, die Sie anzeigen möchten, kann nicht angezeigt werden, weil
| die Authentizität der empfangenen Daten nicht verifiziert werden
| konnte.
|
| Bitte kontaktieren Sie die Website-Betreiber, um sie über dieses
| Problem zu informieren.
`----------

Nein danke.

Gruß
Claus

Claus Reibenstein

unread,
Dec 12, 2021, 10:48:10 AM12/12/21
to
(fehlendes Fup2 ergänzt)

Claus Reibenstein schrieb am 12.12.2021 um 16:26:

> Bernd Mayer schrieb am 10.12.2021 um 20:46:
>
>> https://support.microsoft.com/de-de/windows/wiederherstellen-verlorener-dateien-unter-windows-10-61f5b28a-f5b8-3cc2-0f8e-a63cb4e1d4c4
>
> ,----------
> | Sichere Verbindung fehlgeschlagen
> [...]

Scheint wohl ein SeaMonkey-Problem zu sein. Im Vivaldi funktioniert der
Link problemlos.

Gruß
Claus

Stephan Gerlach

unread,
Dec 12, 2021, 7:18:32 PM12/12/21
to
Bernd Mayer schrieb:
Momentan ist das gar nicht möglich, da $Benutzer die Platten momentan
wieder mitgenommen hat.
Evtl. wird er demnächst nochmal irgendeine Aktion bei dem erwähnten
Benutzer mit dem Mac-Computer versuchen.



--
> Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)

Bernd Mayer

unread,
Dec 13, 2021, 3:37:00 PM12/13/21
to
Am 13.12.21 um 00:33 schrieb Stephan Gerlach:
> Bernd Mayer schrieb:
>> Am 05.12.21 um 18:39 schrieb Stephan Gerlach:
>>
>> [USB-Festplatten, Problem an Windows-PCs]
>>
>>> Ich habe hier 2 fast identische "externe" Festplatten mit USB-Anschluß:
>>>
>>> Die zweite Festplatte sieht fast identisch aus; der einzige
>>> Unterschied ist, daß statt 138XGT dort 138XGW steht.
>>>
>>> Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
>>> (Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
>>> logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
>>> Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.
>>
>> melde doch, ob und wie Du das Problem mit Deinen USB-Festplatten an
>> Windows-PCs lösen konntest.
>
> Momentan ist das gar nicht möglich, da $Benutzer die Platten momentan
> wieder mitgenommen hat.
> Evtl. wird er demnächst nochmal irgendeine Aktion bei dem erwähnten
> Benutzer mit dem Mac-Computer versuchen.

Hallo,

Danke für die Rückmeldung.

Takvorian hatte ja mehrfach behauptet, daß dank seines Tips mit einem
Hexeditor das Problem gelöst sei.


Bernd Mayer

Takvorian

unread,
Dec 14, 2021, 9:35:27 AM12/14/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Am 13.12.21 um 00:33 schrieb Stephan Gerlach:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>> Am 05.12.21 um 18:39 schrieb Stephan Gerlach:
>>>
>>> [USB-Festplatten, Problem an Windows-PCs]
>>>
>>>> Ich habe hier 2 fast identische "externe" Festplatten mit USB-Anschluß:
>>>>
>>>> Die zweite Festplatte sieht fast identisch aus; der einzige
>>>> Unterschied ist, daß statt 138XGT dort 138XGW steht.
>>>>
>>>> Bei beiden tritt das Problem auf, daß sie beim Anschließen an einen
>>>> (Windows-)Computer zwar als Gerät(?) erkannt werden, jedoch auf das
>>>> logische(?) darauf befindliche Laufwerk nicht zugegriffen werden kann.
>>>> Genauer: Es erscheint gar kein Laufwerk-Symbol im Explorer.
>>>
>>> melde doch, ob und wie Du das Problem mit Deinen USB-Festplatten an
>>> Windows-PCs lösen konntest.
>>
>> Momentan ist das gar nicht möglich, da $Benutzer die Platten momentan
>> wieder mitgenommen hat.
>> Evtl. wird er demnächst nochmal irgendeine Aktion bei dem erwähnten
>> Benutzer mit dem Mac-Computer versuchen.

> Takvorian hatte ja mehrfach behauptet, daß dank seines Tips mit einem
> Hexeditor das Problem gelöst sei.

Der Tipp kam ursprünglich von Stefan, siehe hier:
Message-ID: <soj2od$2en3l$1...@news.mixmin.net>
und der Tipp ist natürlich korrekt. Es wurde auch nirgendwo behauptet, dass
mit einem Blick in den Hex-Editor, mit dem man die Bootsektoren analysieren
kann, ein bestehendes Problem gelöst sei. Man hat danach allenfalls das
Wissen, welche Dateisysteme auf der Platte genutzt werden, ob der MBR und
die weiteren Bootsektoren noch korrekt sind usw.... Danach richten sich dann
die weiteren Maßnahmen.
Da hast du also nicht richtig gelesen bzw. etwas flasch verstanden.

Stephan Gerlach

unread,
Dec 16, 2021, 5:16:04 PM12/16/21
to
Bernd Mayer schrieb:

> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.

Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit dem
(vorhandenen) Partition Magig getestet.
Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
"Bad" angezeigt.

Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam dort
während der Programm-Ausführung eine Meldung
"please select the partition table type".

Bernd Mayer

unread,
Dec 16, 2021, 5:46:31 PM12/16/21
to
Am 16.12.21 um 22:31 schrieb Stephan Gerlach:
> Bernd Mayer schrieb:
>
>> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
>> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>
> Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit dem
> (vorhandenen) Partition Magig getestet.
> Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
> "Bad" angezeigt.
>
> Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
> den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam dort
> während der Programm-Ausführung eine Meldung
> "please select the partition table type".

Hallo,

mit der gparted-Live-CD wird der Partitionstyp angezeigt.
Hier im Bild in der Spalte "File System":
https://gparted.org/screens/gparted-main-window.png

Alternativ auf der Konsole mit dem Befehl
fdisk -l

Poste hier das Ergebnis, dann kann man weiter helfen.


Bernd Mayer

Takvorian

unread,
Dec 17, 2021, 9:48:02 AM12/17/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Bernd Mayer schrieb:
>
>> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
>> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>
> Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit dem
> (vorhandenen) Partition Magig getestet.
> Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
> "Bad" angezeigt.
>
> Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
> den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam dort
> während der Programm-Ausführung eine Meldung
> "please select the partition table type".

Da wird nicht nach dem Partitionstyp gefragt, sondern nach dem Typ der
Partitionstabelle, also MBR oder GPT. Dazu braucht man ebenfalls keine
externen Medien oder andere OSe, sondern das wird einem in Windows in der
Datenträgerverwaltung oder mit diskpart angezeigt:

diskpart
lis dis

Wenn die Platte so defekt ist, dass nicht mal der Partitionsstil erkannt
wird, kann man wie gesagt versuchen, sie mit Testdisk reparieren zu lassen
oder versuchen, mit sonstigen Programmen zur Datenrettung evtl. noch Daten
zu retten. Sinnvoll wäre es, vorher ein Image der Platte zu ziehen und die
Versuche dann mit dem Image machen. Wenn da wichtige Daten drauf sind,
müsste allerdings auch ein Backup dieser Daten vorhanden sein.
Weiterhin: Auf Windows-Platten mit wichtigen Daten besser NIE mit fremden
OSen zugreifen, schon gar nicht mit TVs oder Videorecordern...

Stephan Gerlach

unread,
Dec 17, 2021, 7:57:28 PM12/17/21
to
Bernd Mayer schrieb:
> Am 16.12.21 um 22:31 schrieb Stephan Gerlach:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
>>> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>>
>> Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit
>> dem (vorhandenen) Partition Magig getestet.
>> Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
>> "Bad" angezeigt.
>>
>> Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
>> den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam
>> dort während der Programm-Ausführung eine Meldung
>> "please select the partition table type".
>
> Hallo,
>
> mit der gparted-Live-CD wird der Partitionstyp angezeigt.
> Hier im Bild in der Spalte "File System":
> https://gparted.org/screens/gparted-main-window.png

Sieht ähnlich aus wie in Partition Magic(?).
Ehrlicherweise habe ich jetzt nicht den Aufwand betrieben, extra eine
gpartet-Live-CD zu erstellen, nur um am Ende (vermutlich) ohnehin das
Ergebnis zu erhalten, daß die Platten formatiert werden müssen.

Allerdings bin ich mit anderen "kleineren" Test-Programmen weitergekommen.

Ob jetzt mit gparted mehr Informationen zu Tage kommen als mit Partition
Infor bzw. Testdisk (s.u.), ist mir unklar.

> Alternativ auf der Konsole mit dem Befehl
> fdisk -l

Hier ist nicht das Windows-eigene fdisk gemeint, nehme ich an?

> Poste hier das Ergebnis, dann kann man weiter helfen.

Bei Partition Magic ist hier ein extra Programm "Partition Info" dabei;
das erbrachte nun tatsächlich folgendes Ergebnis für die fragliche
Festplatte, hier als Disk 2 bezeichnet:

===
Disk Geometry Information for Disk 2: 243201 Cylinders, 255 Heads,
63 Sectors/Track
System PartSect # Boot BCyl Head Sect FS ECyl Head
Sect StartSect NumSects
===========================================================================================================
0 0 00 1023 254 63 AF 1023 254
63 23,907,029,165
Info: Begin C,H,S values were large drive placeholders.
Info: End C,H,S values were large drive placeholders.
Actual values are:
0 0 00 0 0 3 AF 243201 80 62 23907029165
Info: Partition didn't begin on head boundary.
ucBeginSector expected to be 1, not 3.
Error #109: Partition ends after end of disk.
ucEndCylinder (243201) must be less than 243201.
Info: Partition didn't end on cylinder boundary.
ucEndHead expected to be 254, not 80.
Info: Partition didn't end on cylinder boundary.
ucEndSector expected to be 63, not 62.
============================================
===
Partition Information for Disk 2: 1,907,726.6 Megabytes
Volume PartType Status Size MB PartSect # StartSect
TotalSects
===========================================================================================================
Type AF Pri 1,907,729.1 0 0
23,907,029,165
===================


Der Partitionstyp "Type AF" war mir bisher unbekannt.


Auch mit Testdisk (Version für DOS) gibt es neue "Ergebnisse"; ich hatte
beim ersten Starten einfach nicht genau genug gelesen. U.a. kommt
folgender "Bildschirm":

Disk 81 - 2000 GB / 1863 GiB

Please select the partition table type, press Enter when done.
>[Intel ] Intel/PC partition
[EFI GPT] EFI GPT partition map (Mac i386, some x86_64...)
[Humax ] Humax partition table
[Mac ] Apple partition map (legacy)
[None ] Non partitioned media
[Sun ] Sun Solaris partition
[XBox ] XBox partition
[Return ] Return to disk selection

Hint: Intel partition table type has been detected.


Wählt man diesen Menüpunkt [Intel ] aus, so landet man schließlich bei
der Anzeige:

Disk 81 - 2000 GB / 1863 GiB - CHS 243200 255 63
Current partition structure:
Partition Start End Size in sectors

1 P HFS 0 0 3 243201 80 62 3907029165

Bad relative sector.
No partition is bootable


Vermutlich werde ich noch eine Weile herumprobieren, die Festplatte ohne
Formatieren irgendwie lesbar zu machen, nur um am Ende doch zu
formatieren bzw. neu zu partitionieren.

Stephan Gerlach

unread,
Dec 17, 2021, 8:08:12 PM12/17/21
to
Takvorian schrieb:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
>>> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>> Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit dem
>> (vorhandenen) Partition Magig getestet.
>> Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
>> "Bad" angezeigt.
>>
>> Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
>> den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam dort
>> während der Programm-Ausführung eine Meldung
>> "please select the partition table type".
>
> Da wird nicht nach dem Partitionstyp gefragt, sondern nach dem Typ der
> Partitionstabelle, also MBR oder GPT.

Zur Auswahl stehen:

>[Intel ] Intel/PC partition
[EFI GPT] EFI GPT partition map (Mac i386, some x86_64...)
[Humax ] Humax partition table
[Mac ] Apple partition map (legacy)
[None ] Non partitioned media
[Sun ] Sun Solaris partition
[XBox ] XBox partition
[Return ] Return to disk selection

Automatisch erkannt wurde laut Testdisk "Intel/PC partition".

> Dazu braucht man ebenfalls keine
> externen Medien oder andere OSe, sondern das wird einem in Windows in der
> Datenträgerverwaltung oder mit diskpart angezeigt:
>
> diskpart
> lis dis

Die Datenträgerverwaltung war wie gesagt wenig aufschlußreich.

> Wenn die Platte so defekt ist, dass nicht mal der Partitionsstil erkannt
> wird, kann man wie gesagt versuchen, sie mit Testdisk reparieren zu lassen
> oder versuchen, mit sonstigen Programmen zur Datenrettung evtl. noch Daten
> zu retten.

Ob die Platte tatsächlich komplett defekt ist, ist eher fraglich, da sie
laut Aussage des Benutzers an einem MAC(?)-Computer eines weiteren
Benutzers offenbar problemlos funktioniert.
Aber zumindest verhindert irgendwas, daß sie unter Windows lesbar ist
bzw. auch den Partitionstyp und Partitionstabellen-Typ gibt sie nicht so
einfach preis.

> Sinnvoll wäre es, vorher ein Image der Platte zu ziehen und die
> Versuche dann mit dem Image machen. Wenn da wichtige Daten drauf sind,
> müsste allerdings auch ein Backup dieser Daten vorhanden sein.

Ist es sowieso (laut Aussage des Benutzers).
Somit kann ich "entspannt" rangehen und notfalls eben die aktuelle
Partition (oder was immer das ist) löschen und neu formatieren.

> Weiterhin: Auf Windows-Platten mit wichtigen Daten besser NIE mit fremden
> OSen zugreifen, schon gar nicht mit TVs oder Videorecordern...

Interessant ist, daß offenbar auf einem MAC partitionierte Festplatten
(oder Festplatten, auf die nur auf einem MAC zugegriffen wurde?!) unter
Windows nicht ohne weiteres lesbar sind.

Shinji Ikari

unread,
Dec 17, 2021, 8:16:31 PM12/17/21
to
Guten Tag

Stephan Gerlach <mam9...@t-online.de> schrieb
Sollte damit Partitionstyp AF gemeint sein (siehe Wiki Link) hat da
wohl wirklich Apple schreibend seine Finger im Spiel gehabt.
https://de.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table#Partitionstyp-GUIDs
Siehe unter MBR (hex) AF

>Disk 81 - 2000 GB / 1863 GiB - CHS 243200 255 63
>Current partition structure:
> Partition Start End Size in sectors
>
> 1 P HFS 0 0 3 243201 80 62 3907029165

Da passt laut Wikipedia (siehe oben) zu AF (Apple HFS/HFS+).

>Vermutlich werde ich noch eine Weile herumprobieren, die Festplatte ohne
>Formatieren irgendwie lesbar zu machen, nur um am Ende doch zu
>formatieren bzw. neu zu partitionieren.

Nur so; versuch es einfach mal wirklich mit einem Apple System.

Takvorian

unread,
Dec 18, 2021, 8:19:56 AM12/18/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Takvorian schrieb:
>> Dazu braucht man ebenfalls keine
>> externen Medien oder andere OSe, sondern das wird einem in Windows in der
>> Datenträgerverwaltung oder mit diskpart angezeigt:
>>
>> diskpart
>> lis dis
>
> Die Datenträgerverwaltung war wie gesagt wenig aufschlußreich.

Einen Screenshot davon habe ich bisher nicht gesehen und die Ausgabe von
Diskpart ebenfalls nicht. Hättest du gleich im OP liefern sollen.

>> Wenn die Platte so defekt ist, dass nicht mal der Partitionsstil erkannt
>> wird, kann man wie gesagt versuchen, sie mit Testdisk reparieren zu lassen
>> oder versuchen, mit sonstigen Programmen zur Datenrettung evtl. noch Daten
>> zu retten.
>
> Ob die Platte tatsächlich komplett defekt ist, ist eher fraglich, da sie
> laut Aussage des Benutzers an einem MAC(?)-Computer eines weiteren
> Benutzers offenbar problemlos funktioniert.

Es muss ja nicht die Hardware defekt sein. Es ist wohl eher so, dass das,
was am Mac oder was auch immer damit geschehen ist, die Platten für Windows
unlesbar gemacht hat.

> Aber zumindest verhindert irgendwas, daß sie unter Windows lesbar ist
> bzw. auch den Partitionstyp und Partitionstabellen-Typ gibt sie nicht so
> einfach preis.

Ist einfach in der Datenträgerverwaltung und auch in Diskpart erkennbar oder
eben im Hex-Editor usw.... Ich sehe hier für meine NTFS-Platte im MBR z.B.
ein "07" eingetragen.

>> Sinnvoll wäre es, vorher ein Image der Platte zu ziehen und die
>> Versuche dann mit dem Image machen. Wenn da wichtige Daten drauf sind,
>> müsste allerdings auch ein Backup dieser Daten vorhanden sein.
>
> Ist es sowieso (laut Aussage des Benutzers).
> Somit kann ich "entspannt" rangehen und notfalls eben die aktuelle
> Partition (oder was immer das ist) löschen und neu formatieren.

Da also die Daten gesichert sind, in Windows:

diskpart
lis dis
sel dis x (x=Nummer der Platte)
cle (die gesamte Platte wird logisch gelöscht)

Fertig, danach kann man sie neu einrichten. Alles andere ist IMHO sinnlose
Zeitverschwendung.

>> Weiterhin: Auf Windows-Platten mit wichtigen Daten besser NIE mit fremden
>> OSen zugreifen, schon gar nicht mit TVs oder Videorecordern...
>
> Interessant ist, daß offenbar auf einem MAC partitionierte Festplatten
> (oder Festplatten, auf die nur auf einem MAC zugegriffen wurde?!) unter
> Windows nicht ohne weiteres lesbar sind.

Es kann in seltenen Fällen auch vorkommen, dass unter Windows mit speziellen
Geräten formatierte Platten in einem anderen Windows-System nicht lesbar
sind. Hier ein Fall mit Testdisk:
https://www.computerbase.de/forum/threads/testdisk-number-of-bytes-per-sector-mismatches.1266300/

Bernd Mayer

unread,
Dec 18, 2021, 11:51:30 AM12/18/21
to
Am 18.12.21 um 01:12 schrieb Stephan Gerlach:
> Bernd Mayer schrieb:
>> Am 16.12.21 um 22:31 schrieb Stephan Gerlach:
>>> Bernd Mayer schrieb:
>>>
>>
>> mit der gparted-Live-CD wird der Partitionstyp angezeigt.
>> Hier im Bild in der Spalte "File System":
>> https://gparted.org/screens/gparted-main-window.png
>
>> Alternativ auf der Konsole mit dem Befehl
>> fdisk -l
>
> Hier ist nicht das Windows-eigene fdisk gemeint, nehme ich an?

Hallo,

ja - damit war das fdisk von Linux gemeint.

Das kann mit dem Typ af HFS/HFS+ umgehen.

Hier eine Liste mit den verschiedenen Typen:

https://tldp.org/HOWTO/Partition-Mass-Storage-Definitions-Naming-HOWTO/x190.html

Partition Magic ist ein Programm für Windows, das nutze ich schon lange
nicht mehr weil für meinen Einsatzzweck Linux flexibler ist.

Viele Wege führen nach Rom.

Hier noch Fundstücke aus dem Netz zu Lösungen mit Windows (ungetestet):

https://www.paragon-software.com/de/home/hfs-windows/

https://www.minitool.com/data-recovery/read-mac-formatted-drive-windows.html

https://www.pcwelt.de/tipps/Mac-formatierte-Speicher-in-Windows-10-auslesen-10678369.html


Bernd Mayer

Stephan Gerlach

unread,
Dec 18, 2021, 8:03:25 PM12/18/21
to
Takvorian schrieb:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Takvorian schrieb:
>>> Dazu braucht man ebenfalls keine
>>> externen Medien oder andere OSe, sondern das wird einem in Windows in der
>>> Datenträgerverwaltung oder mit diskpart angezeigt:
>>>
>>> diskpart
>>> lis dis
>> Die Datenträgerverwaltung war wie gesagt wenig aufschlußreich.
>
> Einen Screenshot davon habe ich bisher nicht gesehen und die Ausgabe von
> Diskpart ebenfalls nicht. Hättest du gleich im OP liefern sollen.

Hier ist ein Beispiel, wie es in der Datenträgerverwaltung aussieht:
<https://abload.de/img/datentrgerverwaltungcek04.png>
Die fragliche Festplatte ist dort als "Datenträger 0" ausgewiesen.

[...]
>>> Sinnvoll wäre es, vorher ein Image der Platte zu ziehen und die
>>> Versuche dann mit dem Image machen. Wenn da wichtige Daten drauf sind,
>>> müsste allerdings auch ein Backup dieser Daten vorhanden sein.
>> Ist es sowieso (laut Aussage des Benutzers).
>> Somit kann ich "entspannt" rangehen und notfalls eben die aktuelle
>> Partition (oder was immer das ist) löschen und neu formatieren.
>
> Da also die Daten gesichert sind, in Windows:
>
> diskpart
> lis dis
> sel dis x (x=Nummer der Platte)
> cle (die gesamte Platte wird logisch gelöscht)
>
> Fertig, danach kann man sie neu einrichten. Alles andere ist IMHO sinnlose
> Zeitverschwendung.

Wird vermutlich demnächst gemacht.

Stephan Gerlach

unread,
Dec 19, 2021, 6:01:16 PM12/19/21
to
Shinji Ikari schrieb:
Scheint nach letzter Analyse tatsächlich zu stimmen.

>> Vermutlich werde ich noch eine Weile herumprobieren, die Festplatte ohne
>> Formatieren irgendwie lesbar zu machen, nur um am Ende doch zu
>> formatieren bzw. neu zu partitionieren.
>
> Nur so; versuch es einfach mal wirklich mit einem Apple System.

Ist offenbar nicht mehr nötig.

Auf Verdacht habe ich ein Programm namens "Transmac" heruntergeladen,
womit MAC-formatierte Laufwerke unter Windows lesbar gemacht werden können.

Und siehe da:
<https://abload.de/img/transmacvikah.png>

Das letzte Laufwerk "Seagate M3 Portable (USB-Stick)"
wird tatsächlich erkannt. Man kann Daten darauf erkennen (auf dem
Sceenshot nicht erkennbar) und offenbar sogar auf "normale" unter
Windows lesbare Partitionen kopieren.

Also wenn jemand so ein Problem mit nicht lesbaren externen Festplatten
haben sollte, ist die 1. Empfehlung Testdisk oder Partition Magic o.ä.,
um den Partitionstyp/Partitionstabellentyp herauszufinden. Gparted geht
vermutlich auch, falls verfügbar.

Und als 2. Empfehlung dann Transmac (oder ein ähnliches Programm), um
die Daten tasächlich lesen zu können. Das sollte vor allem dann wichtig
sein, wenn kein Backup verfügbar ist.

Takvorian

unread,
Dec 20, 2021, 7:04:51 AM12/20/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Hier ist ein Beispiel, wie es in der Datenträgerverwaltung aussieht:
> <https://abload.de/img/datentrgerverwaltungcek04.png>
> Die fragliche Festplatte ist dort als "Datenträger 0" ausgewiesen.

Da kann man dann z.B. via Rechtsklick auf "Datenträger 1" -> Eigenschaften
-> Volumes sehen, ob Partitionsstil MBR oder GPT. Oder über Ansicht ->
Anzeige oben -> Datenträgerliste... Oder wie gesagt via Diskpart.

Stephan Gerlach

unread,
Dec 20, 2021, 1:52:24 PM12/20/21
to
Takvorian schrieb:
> Stephan Gerlach schrieb:
>
>> Hier ist ein Beispiel, wie es in der Datenträgerverwaltung aussieht:
>> <https://abload.de/img/datentrgerverwaltungcek04.png>
>> Die fragliche Festplatte ist dort als "Datenträger 0" ausgewiesen.

Berichtigung:
Nein, ist sie nicht. Die von mir genannte Nummer "0" ist in Bezug auf
das Bild falsch.

> Da kann man dann z.B. via Rechtsklick auf "Datenträger 1" -> ...

Du hast recht: Es muß "Datenträger 1" statt "Datenträger 0" heißen. Also
auf oben genanntem Bild ist Datenträger 1 derjenige mit unklarem Status;
nicht Datenträger 0, wie ich ursprünglich fälschlicherweise schrieb.

> ... Eigenschaften
> -> Volumes sehen, ob Partitionsstil MBR oder GPT. Oder über Ansicht ->
> Anzeige oben -> Datenträgerliste... Oder wie gesagt via Diskpart.

Die Eigenschaften via Rechtsklick sind nicht aufrufbar. Der Screenshot
beinhaltet das Kontextmenü, welches nach Rechtsklick sichtbar ist. Wie
zu sehen ist, ist "Eigenschaften" ausgegraut (grau). Man kann dort nur
die Partition löschen oder die (in diesem Fall wenig hilfreiche) Hilfe
aufrufen.

Takvorian

unread,
Dec 20, 2021, 2:25:22 PM12/20/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Die Eigenschaften via Rechtsklick sind nicht aufrufbar. Der Screenshot
> beinhaltet das Kontextmenü, welches nach Rechtsklick sichtbar ist. Wie
> zu sehen ist, ist "Eigenschaften" ausgegraut (grau). Man kann dort nur
> die Partition löschen oder die (in diesem Fall wenig hilfreiche) Hilfe
> aufrufen.

Du hast den Rechtsklick an der falschen Stelle gemacht. An dieser Stelle
sind andere Eigenschaften zu sehen bzw. in diesem Fall eben nicht zu sehen.
Der Rechtsklick muss ganz links im Feld "Datenträger 1" erfolgen, also z.B.
direkt auf "Basis" rechtsklicken.

Stephan Gerlach

unread,
Dec 20, 2021, 7:30:36 PM12/20/21
to
Takvorian schrieb:
Da landet man dort, wo man auch über den Gerätemanager hinkommt. Ein
wesentliches "Ergebnis" ist z.B.
<https://abload.de/img/datentrgerverwaltung2wpktx.png>.

Allerdings ist/war über die anderen Methoden (Partition Magic, Testdisk,
und im Anschluß daran TransMac) letztenendes wesentlich mehr
rauszufinden, z.B.
<https://abload.de/img/transmacvikah.png>
oder auch meine Antwort vom 18.12. an Bernd M.

Takvorian

unread,
Dec 21, 2021, 10:32:43 AM12/21/21
to
Stephan Gerlach schrieb:

> Takvorian schrieb:
>> Stephan Gerlach schrieb:
>>
>>> Die Eigenschaften via Rechtsklick sind nicht aufrufbar. Der Screenshot
>>> beinhaltet das Kontextmenü, welches nach Rechtsklick sichtbar ist. Wie
>>> zu sehen ist, ist "Eigenschaften" ausgegraut (grau). Man kann dort nur
>>> die Partition löschen oder die (in diesem Fall wenig hilfreiche) Hilfe
>>> aufrufen.
>>
>> Du hast den Rechtsklick an der falschen Stelle gemacht. An dieser Stelle
>> sind andere Eigenschaften zu sehen bzw. in diesem Fall eben nicht zu sehen.
>> Der Rechtsklick muss ganz links im Feld "Datenträger 1" erfolgen, also z.B.
>> direkt auf "Basis" rechtsklicken.
>
> Da landet man dort, wo man auch über den Gerätemanager hinkommt. Ein
> wesentliches "Ergebnis" ist z.B.
> <https://abload.de/img/datentrgerverwaltung2wpktx.png>.

Genau, und damit ist die Frage nach dem Partitionstyp dann beantwortet:
Da steht "MBR". Geht also bestens mit der Datenträgerverwaltung.

> Allerdings ist/war über die anderen Methoden (Partition Magic, Testdisk,
> und im Anschluß daran TransMac) letztenendes wesentlich mehr
> rauszufinden, z.B.
> <https://abload.de/img/transmacvikah.png>
> oder auch meine Antwort vom 18.12. an Bernd M.

Klar, die Datenträgerverwaltung ist in Windows für ONUs konzipiert. Es wird
nur das dargestellt, was ONU üblicherweise sehen sollte und gefährliche
Funktionen sind teilweise gar nicht möglich. Das mächtige Tool dafür ist in
Windows "Diskpart". Damit ist so ziemlich alles möglich und machbar.
Weiterhin gibt es für Windows jede Menge an Partitionsmanagern, die
praktisch jede Aktion einfach per Mausklick möglich machen. Sagte ich schon
mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)

Detlef Meißner

unread,
Dec 21, 2021, 10:36:14 AM12/21/21
to

Am 21.12.2021 um 16:32 schrieb Takvorian:

> ...Sagte ich schon
> mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)

Wenn du's sagst ...

Detlef

Manfred Hamernik

unread,
Dec 21, 2021, 3:15:48 PM12/21/21
to
*Takvorian*:

[...]
> Klar, die Datenträgerverwaltung ist in Windows für ONUs konzipiert. Es wird
> nur das dargestellt, was ONU üblicherweise sehen sollte und gefährliche
> Funktionen sind teilweise gar nicht möglich.

Naja, man kann in der Datenträgerverwaltung imho zwar nicht den Ast
absägen auf dem man sitzt (Systemlaufwerk), aber alle anderen Äste
(Laufwerke) schon. Wenn man seine Daten auf eine andere Partition
auslagert würde ich das nicht als ungefährlich bezeichnen.

> Das mächtige Tool dafür ist in
> Windows "Diskpart". Damit ist so ziemlich alles möglich und machbar.
> Weiterhin gibt es für Windows jede Menge an Partitionsmanagern, die
> praktisch jede Aktion einfach per Mausklick möglich machen. Sagte ich schon
> mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)

Gruß, Manfred
--
Es ist nicht so schlimm wie's noch wird.

Bernd Mayer

unread,
Dec 22, 2021, 2:58:23 PM12/22/21
to
Am 21.12.21 um 16:32 schrieb Takvorian:
> Sagte ich schon
> mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)

Hallo,

welches System verwendet Dein Router?

Und welches System verwendet Dein Newsserver?


Bernd Mayer




Detlef Meißner

unread,
Dec 22, 2021, 3:06:51 PM12/22/21
to
Am 22.12.2021 um 20:58 schrieb Bernd Mayer:
> Am 21.12.21 um 16:32 schrieb Takvorian:
>> Sagte ich schon
>> mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)
>
> welches System verwendet Dein Router?
>
> Und welches System verwendet Dein Newsserver?
>
Mit "man" meint wer doch stets nur sich selbst.

Gleich wird er dir erklären, wie er's meint und warum du zu blöd bist,
ihn zu verstehen.

Detlef

Bernd Mayer

unread,
Dec 22, 2021, 3:40:24 PM12/22/21
to
Am 22.12.21 um 20:58 schrieb Bernd Mayer:
Nachtrag:

administrator.de verwendet ubuntu LTS, siehe:

https://administrator.de/faq/4

"Als Betriebssystem setzten wir auf allen unseren Servern Ubuntu LTS ein."


Bernd Mayer

Detlef Meißner

unread,
Dec 22, 2021, 3:46:26 PM12/22/21
to
Am 22.12.2021 um 21:40 schrieb Bernd Mayer:
> Am 22.12.21 um 20:58 schrieb Bernd Mayer:
>> Am 21.12.21 um 16:32 schrieb Takvorian:
>>> Sagte ich schon
>>> mal, dass man Linux für rein gar nichts braucht? ;-)
>>

>> welches System verwendet Dein Router?
>>
>> Und welches System verwendet Dein Newsserver?
>
> Nachtrag:
>
> administrator.de verwendet ubuntu LTS, siehe:
>
> https://administrator.de/faq/4
>
> "Als Betriebssystem setzten wir auf allen unseren Servern Ubuntu LTS ein."
>
Demnächst erzählt er uns, dass er Android auf seinem Windows 11 PC
laufen hat.

Detlef

Joerg Lorenz

unread,
Dec 23, 2021, 9:54:39 AM12/23/21
to
Am 22.12.21 um 21:46 schrieb Detlef Meißner:
Liess mal genau zu diesem Thema in dcsm.
Solche Emulatoren sind auf Windows so was wie russisches Roulette.


--
De gustibus non est disputandum
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