Bernd Mayer schrieb:
> Am 16.12.21 um 22:31 schrieb Stephan Gerlach:
>> Bernd Mayer schrieb:
>>
>>> Beim Problem des OP mit seinen Festplatten kann man mit Linux gparted
>>> leicht die Ursache erkennen und möglicherweise lesend darauf zu greifen.
>>
>> Ich hab' jetzt nicht extra eine gparted-CD erstellt, sondern nur mit
>> dem (vorhandenen) Partition Magig getestet.
>> Ergebnis: Die Platte wird zwar prinzipiell erkannt, aber komplett als
>> "Bad" angezeigt.
>>
>> Ein weiterer Versuch mit Testdisk in der DOS-Version brachte, daß man
>> den Partitionstyp offenbar im Voraus selber wissen müßte(?), es kam
>> dort während der Programm-Ausführung eine Meldung
>> "please select the partition table type".
>
> Hallo,
>
> mit der gparted-Live-CD wird der Partitionstyp angezeigt.
> Hier im Bild in der Spalte "File System":
>
https://gparted.org/screens/gparted-main-window.png
Sieht ähnlich aus wie in Partition Magic(?).
Ehrlicherweise habe ich jetzt nicht den Aufwand betrieben, extra eine
gpartet-Live-CD zu erstellen, nur um am Ende (vermutlich) ohnehin das
Ergebnis zu erhalten, daß die Platten formatiert werden müssen.
Allerdings bin ich mit anderen "kleineren" Test-Programmen weitergekommen.
Ob jetzt mit gparted mehr Informationen zu Tage kommen als mit Partition
Infor bzw. Testdisk (s.u.), ist mir unklar.
> Alternativ auf der Konsole mit dem Befehl
> fdisk -l
Hier ist nicht das Windows-eigene fdisk gemeint, nehme ich an?
> Poste hier das Ergebnis, dann kann man weiter helfen.
Bei Partition Magic ist hier ein extra Programm "Partition Info" dabei;
das erbrachte nun tatsächlich folgendes Ergebnis für die fragliche
Festplatte, hier als Disk 2 bezeichnet:
===
Disk Geometry Information for Disk 2: 243201 Cylinders, 255 Heads,
63 Sectors/Track
System PartSect # Boot BCyl Head Sect FS ECyl Head
Sect StartSect NumSects
===========================================================================================================
0 0 00 1023 254 63 AF 1023 254
63 23,907,029,165
Info: Begin C,H,S values were large drive placeholders.
Info: End C,H,S values were large drive placeholders.
Actual values are:
0 0 00 0 0 3 AF 243201 80 62 23907029165
Info: Partition didn't begin on head boundary.
ucBeginSector expected to be 1, not 3.
Error #109: Partition ends after end of disk.
ucEndCylinder (243201) must be less than 243201.
Info: Partition didn't end on cylinder boundary.
ucEndHead expected to be 254, not 80.
Info: Partition didn't end on cylinder boundary.
ucEndSector expected to be 63, not 62.
============================================
===
Partition Information for Disk 2: 1,907,726.6 Megabytes
Volume PartType Status Size MB PartSect # StartSect
TotalSects
===========================================================================================================
Type AF Pri 1,907,729.1 0 0
23,907,029,165
===================
Der Partitionstyp "Type AF" war mir bisher unbekannt.
Auch mit Testdisk (Version für DOS) gibt es neue "Ergebnisse"; ich hatte
beim ersten Starten einfach nicht genau genug gelesen. U.a. kommt
folgender "Bildschirm":
Disk 81 - 2000 GB / 1863 GiB
Please select the partition table type, press Enter when done.
>[Intel ] Intel/PC partition
[EFI GPT] EFI GPT partition map (Mac i386, some x86_64...)
[Humax ] Humax partition table
[Mac ] Apple partition map (legacy)
[None ] Non partitioned media
[Sun ] Sun Solaris partition
[XBox ] XBox partition
[Return ] Return to disk selection
Hint: Intel partition table type has been detected.
Wählt man diesen Menüpunkt [Intel ] aus, so landet man schließlich bei
der Anzeige:
Disk 81 - 2000 GB / 1863 GiB - CHS 243200 255 63
Current partition structure:
Partition Start End Size in sectors
1 P HFS 0 0 3 243201 80 62 3907029165
Bad relative sector.
No partition is bootable
Vermutlich werde ich noch eine Weile herumprobieren, die Festplatte ohne
Formatieren irgendwie lesbar zu machen, nur um am Ende doch zu
formatieren bzw. neu zu partitionieren.