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Vera-/Truecrypt und Windows Clustergröße

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Detlef Wirsing

unread,
Jan 22, 2016, 8:54:05 AM1/22/16
to
Hallo,

ich wollte eine Sicherung einer mit Truecrypt verschlüsselten Platte
anlegen. Bei der Gelegenheit bot sich ein Umstieg auf Veracrypt an.
Ich verschlüsselte deshalb die komplette Partition der Backup-Platte,
wie auf dem Original auch, aber mit Veracrypt statt Truecrypt. Danach
kopierte ich die Daten übers interne Netz auf die neue Platte. Soweit
so gut.

Zum Abschluss ließ ich mir die Gesamtbytezahl aller Dateien anzeigen
und staunte nicht schlecht. Während auf dem Original knapp 1,3 TB
belegt sind, sind es auf der Kopie knapp 1,5. Die Anzahl der Dateien
stimmt überein, der Total Commander findet bei der
Verzeichnissynchronisierung keine Unterschiede.

Da ich keine 10% der Gesamtkapazität der Platte zu verschenken habe,
wüsste ich gern die Ursache dieses Phänomens. Ich vermute, dass es an
verschiedener Clustergröße liegt. Die Daten bestehen aus sehr
unterschiedlichen Dateien, sowohl kleine als auch große. Da könnte die
Clustergröße schon eine Rolle spielen.

Wird bei einer Quick-Formatierung die alte Clustergröße automatisch
übernommen? Wie bekomme ich sie nachträglich heraus? Bei der
Formatierung während der Verschlüsselung mit Veracrypt habe ich
Quickformat ausgewählt, weil sich vorher auf der Platte keine
sicherheitsrelevanten Daten befanden.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Bertram Schrahder

unread,
Jan 22, 2016, 9:48:36 AM1/22/16
to
na sagen chkdsk keine details? gibt auch irgendwelche weiteren tools.
neue platte gpt? oder clustergroesse beim ntfs formatieren abweichend
vom standardwert verstellt?

ausserdem gibt es doch bei windows zwei werte bei dateigroessen. echte
groesse in bytes und belegte groesse auf datentraeger in bytes.

b

Detlef Wirsing

unread,
Jan 22, 2016, 10:45:19 AM1/22/16
to
Bertram Schrahder schrieb:

[...]
>na sagen chkdsk keine details? gibt auch irgendwelche weiteren tools.
>neue platte gpt? oder clustergroesse beim ntfs formatieren abweichend
>vom standardwert verstellt?

Chkdsk gibt die Clustergröße nicht aus. Dass es "irgendwelche weiteren
Tools" gibt, mag wohl sein. Hilfreich wäre es, Namen zu nennen. Es
handelt sich um 2 Platten von je 2 TB, beide als MBR/NTFS formatiert.
Und ob ich die Clustergröße bei der Formatierung vor Jahren verstellt
habe, weiß ich heute nicht mehr. Deshalb fragte ich ja, wie man sie
ermitteln kann.

>ausserdem gibt es doch bei windows zwei werte bei dateigroessen. echte
>groesse in bytes und belegte groesse auf datentraeger in bytes.

Es geht um die Dateigröße, nicht um den auf den Platten belegten
Platz. Wenn ich die kopierten Verzeichnisse markiere und mir mit der
rechten Maustaste die Eigenschaften anzeigen lasse, ist die Anzahl der
Dateien identisch, die Gesamtgröße auf der neuen Platte aber 200 GB
höher. Ich könnte ja noch verstehen, wenn sie 200 GB niedriger wäre.
Da könnte beim Kopieren was schief gelaufen sein. Aber wie hat sich
die neue Platte 200 GB aus den Fingern gesogen, die auf der
Quell-Platte gar nicht vorhanden sind?

Detlef Wirsing

unread,
Jan 22, 2016, 12:20:39 PM1/22/16
to
Das Problem hat sich erledigt, weil der Fehler vor dem Monitor saß.
Ich hatte eine Änderung vergessen, die 200 GB gekostet hat. Und CHKDSK
zeigt doch die Clustergröße an. Ich konnte nur mit der Eindeutschung
"Zuordnungseinheit" nichts mehr anfangen. Da kann man mal sehen, wie
lange ich dieses Programm nicht mehr benutzt habe.

Norbert Hahn

unread,
Jan 22, 2016, 5:10:17 PM1/22/16
to
On Fri, 22 Jan 2016 16:44:13 +0100, Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de>
wrote:

>Bertram Schrahder schrieb:
>
>[...]
>>na sagen chkdsk keine details? gibt auch irgendwelche weiteren tools.
>>neue platte gpt? oder clustergroesse beim ntfs formatieren abweichend
>>vom standardwert verstellt?
>
>Chkdsk gibt die Clustergröße nicht aus. Dass es "irgendwelche weiteren
>Tools" gibt, mag wohl sein. Hilfreich wäre es, Namen zu nennen.

Das benötigte Programm heißt fsutil.exe, für das MS vor einiger Zeit einen
Hotfix veröffentlicht hat, um mit 4k-Platten, die 512 Sektoren emulieren,
richtig umgehen zu können. Beispiel für eine Ausgabe von
fsutil fsinfo ntfsinfo c:
liefert
NTFS Volume Serial Number : 0xfe6e5dcc6e5d7e79
Version : 3.1
Number Sectors : 0x000000001d1927ff
Total Clusters : 0x0000000003a324ff
Free Clusters : 0x0000000001f8bae8
Total Reserved : 0x00000000000007f0
Bytes Per Sector : 512
Bytes Per Physical Sector : 4096
Bytes Per Cluster : 4096
Bytes Per FileRecord Segment : 1024
Clusters Per FileRecord Segment : 0
Mft Valid Data Length : 0x0000000020980000
Mft Start Lcn : 0x00000000000c0000
Mft2 Start Lcn : 0x0000000000000002
Mft Zone Start : 0x000000000109c060
Mft Zone End : 0x00000000010a8880
RM Identifier: 974AD058-3B3D-11DE-9300-000FFEE93BEF

Norbert

Detlef Wirsing

unread,
Jan 23, 2016, 5:00:14 AM1/23/16
to
Norbert Hahn schrieb:

[...]
>Das benötigte Programm heißt fsutil.exe, für das MS vor einiger Zeit einen
>Hotfix veröffentlicht hat, um mit 4k-Platten, die 512 Sektoren emulieren,
>richtig umgehen zu können.
[...]

Vielen Dank für den Tip. Ich habe etwa 1985 mit Computern angefangen
und ab 1989 in der Branche gearbeitet. Damals gab es noch keine
radebrecherischen Übersetzungen, die niemand versteht. Die Sprache war
Englisch. Selbst heute noch ziehe ich das bei computertechnischen
Beschreibungen vor.

Marc Haber

unread,
Jan 23, 2016, 6:50:01 AM1/23/16
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>Die Sprache war
>Englisch. Selbst heute noch ziehe ich das bei computertechnischen
>Beschreibungen vor.

Und das ist auch gut so.

Grüße
Marc, der als nächstes dran muss, seinem kleinen Notebook Stilblüten
wie "You have changed things. Do you want to keep your changes? (J/N)"
abzugewöhnen

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Juergen P. Meier

unread,
Jan 24, 2016, 12:15:07 AM1/24/16
to
begin 1 followup to Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de>:
Du hast nie mit einem DEC Unix mit Systemsprache Deutsch gearbeitet?
Oder mit einem System von Siemens? Oder einem Irix in Deutsch?

Ignorance is bliss.

Einige davon konnte man damals nicht einfach per LC_* Variablen auf
die richtige Sprache zurueckstellen.

Michael Baeuerle

unread,
Jan 24, 2016, 6:09:34 AM1/24/16
to
Juergen P. Meier wrote:
> begin 1 followup to Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de>:
> >
> > [...]
> > Vielen Dank für den Tip. Ich habe etwa 1985 mit Computern angefangen
> > und ab 1989 in der Branche gearbeitet. Damals gab es noch keine
> > radebrecherischen Übersetzungen, die niemand versteht. Die Sprache war
> > Englisch. Selbst heute noch ziehe ich das bei computertechnischen
> > Beschreibungen vor.
>
> Du hast nie mit einem DEC Unix mit Systemsprache Deutsch gearbeitet?
> Oder mit einem System von Siemens? Oder einem Irix in Deutsch?
>
> Ignorance is bliss.
>
> Einige davon konnte man damals nicht einfach per LC_* Variablen auf
> die richtige Sprache zurueckstellen.

Wie hat das dann funktioniert?
Brauchte man da etwa eine separate Lizenz und Neuinstallation dafür?


[Xpost und Fup2 de.comp.os.unix.misc, weil meine Frage hier OT ist]
--
Sorry, aber mit der Einstellung würden wir heute aus Sicherheitsgründen
noch auf dem Baum sitzen. Wer etwas Neues schaffen will, muß auch was
wagen - aber da heute Kinder schon zu Fuß mit Helm rumlaufen gilt das
wohl nicht mehr... [Eric Brücklmeier in dse]
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