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160GB HD an altem BX-Board mit 32Gb Bug

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Andreas Kluth

unread,
Jun 17, 2003, 8:46:32 AM6/17/03
to
Hi NG,

bevor ich auf die Nase falle, frage ich einfach mal ob jemand folgendes
in der Art schon zum laufen gebracht hat.

Ich habe vor mir einen Fileserver zu basteln, dazu habe ich eine alte
HPVectra (P2-266/256MB/2GB) für ein paar Euro gekauft.
Da ich weiß, dass der Rechner den bekannten 32GB Bug hat, dieser aber
von z.B. Linux/WinNT umgangen werden kann würde ich der Kiste gerne eine
Samsung 160GB Platte (bestes GB/Euro Verhältnis) spendieren, die Boot
Platte soll die alte 2GB Maxtor bleiben.

Bevor ich die Platte jetzt kaufe möchte ich nur gerne Wissen, ob ich
vielleicht mit der 127GB Barriere zu kämpfen habe oder ob eine
Installation als Sekundäre Platte problemlos klappen wird.
OS ist immo Redhat7.1 kann aber auch auf eine aktuellere Distri
upgedated werden.

Vielen Dank und Gruss,

Andreas

Christian Dürrhauer

unread,
Jun 17, 2003, 2:03:54 PM6/17/03
to
And on the seventh day, Andreas Kluth <eg...@gmx.de> wrote...

Für Deine beabsichtigte Konfiguration:
-Festplatte anschließen und korrekt jumpern
-im BIOS als "NONE" einstellen

-glücklich sein

Wie gesagt, funktioniert nur, wenn Du eine normal vom BIOS erkannte Platte
als Bootplatte verwendest.

--
Mit freundlichen Grüßen/with kind regards
Christian Dürrhauer, Institute of Geography, FU Berlin

My opinions may have changed, but not the fact that I am right. (Ashleigh
Brilliant)

Steffen Bruns

unread,
Jun 17, 2003, 3:42:11 PM6/17/03
to
Andreas Kluth wrote:
> ...

> bevor ich auf die Nase falle, frage ich einfach mal ob jemand
> folgendes in der Art schon zum laufen gebracht hat.
>
> Ich habe vor mir einen Fileserver zu basteln, dazu habe ich eine alte
> HPVectra (P2-266/256MB/2GB) für ein paar Euro gekauft.
> Da ich weiß, dass der Rechner den bekannten 32GB Bug hat, dieser aber
> von z.B. Linux/WinNT umgangen werden kann würde ich der Kiste gerne
> eine Samsung 160GB Platte (bestes GB/Euro Verhältnis) spendieren, die
> Boot Platte soll die alte 2GB Maxtor bleiben.
> ...

"Als Dein Anwalt" rate ich Dir, die 2 GB-Platte 'rauszuwerfen - sie ist
meines Erachtens nach nur eine Überflüssige Fehler- und Lärmquelle ...
Besorg' Dir einen günstigen IDE-Controller, z. B. einen Ultra100 von
Promise, der über's (aktuelle) Bios die Platte mit voller Größe erkennt und
boote davon. Vielleicht hat dann in Deiner Überlegung auch ein RAID1 und
eine Datensicherung Platz, wenn schon angeschafft wird ;)


Steffen


Udo Buedel

unread,
Jun 17, 2003, 3:54:27 PM6/17/03
to
Christian Dürrhauer schrieb:

[BIOS mit 32 GB Bug]



> Für Deine beabsichtigte Konfiguration:
> -Festplatte anschließen und korrekt jumpern
> -im BIOS als "NONE" einstellen

Daumen drücken, daß du kein besonders übles BIOS hast, das trotzdem
hängen bleibt. Computer sind teilweise etwas Eigensinnig und im
Zweifelsfall gewinnt der Rechner :-)

Gruss Udo

Christian Dürrhauer

unread,
Jun 17, 2003, 4:25:15 PM6/17/03
to
And on the seventh day, Udo Buedel <news.w...@ich-will-net.de> wrote...

ich habe noch *keinen* Rechner gesehen, bei dem das nicht geklappt hätte.
Allerdongs habe ich mein beschiss^Wsehr rudimentäres SystemBIOS Mobile Pro
meines Notbuchs damit noch nicht belastet - dem traue ich alles zu[1].

Fußnoten:
=========
[1] Ein BIOS für ein Notebook, das trotz Zusicherung nicht einmal APM
1.2-kpt. ist und eine Batterie nicht als solche an das OS meldet,
da fehlt mir jedes Verständnis

Steffen Huebner

unread,
Jun 17, 2003, 4:47:04 PM6/17/03
to
Steffen Bruns schrieb:

>
> "Als Dein Anwalt" rate ich Dir, die 2 GB-Platte 'rauszuwerfen - sie ist
> meines Erachtens nach nur eine Überflüssige Fehler- und Lärmquelle ...
> Besorg' Dir einen günstigen IDE-Controller, z. B. einen Ultra100 von
> Promise, der über's (aktuelle) Bios die Platte mit voller Größe erkennt und
> boote davon. Vielleicht hat dann in Deiner Überlegung auch ein RAID1 und
> eine Datensicherung Platz, wenn schon angeschafft wird ;)
>
>
> Steffen
>

Das kann ich nur bestätigen, hab das mit 'nem alten IBM-P200MMX
(HX-Chipset) gemacht. 120GB Seagate rein und ein Promise 100 TX2, läuft
super und ist auch spürbar schneller als über onBoard-IDE (ist auch ein
Fileserver). Ausserdem ist das System nahezu unhörbar ;-)

Auch Steffen

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jun 18, 2003, 4:23:04 AM6/18/03
to
Udo Buedel in <Xns939DD...@ID-179480.user.dfncis.de>:

>[BIOS mit 32 GB Bug]

>Computer sind teilweise etwas Eigensinnig und im
>Zweifelsfall gewinnt

... die Platte. Genau dafür haben die meist¹) einen 32-GByte-Clip
Jumper, um dem BIOS in allen Lebenslagen vorzuschummeln, sie sei
genügend klein, um sich dabei nicht aufzuhängen.

Hat man ein Betrübssystem zur Verfügung, welches sich nicht an den
Einträgen im Rechnerbios stört, stört auch das Setzen dieses Jumpers
nicht: Er begrenzt ja nicht die Kapazität der Platte selbst, wie oft
fälschlicherweise angenommen wird, sondern belügt nur das eventuell
störrische Rechnerbios.

CU!
Ulrich
___________
¹) Die hier gefragte Samsung Spinpoint hat ihn:
Siehe Seite 26 auf

http://www.samsung.com/servlet/DownloaderServlet?path=/common/download/manual/HardDiskDrive/20030512135032_P80ProductManual.pdf&realname=P80ProductManual.pdf&country=HQ

--
Siehe Sig

Andreas Kluth

unread,
Jun 18, 2003, 3:03:06 PM6/18/03
to
Steffen Huebner wrote:
[...]

> Das kann ich nur bestätigen, hab das mit 'nem alten IBM-P200MMX
> (HX-Chipset) gemacht. 120GB Seagate rein und ein Promise 100 TX2, läuft
> super und ist auch spürbar schneller als über onBoard-IDE (ist auch ein
> Fileserver). Ausserdem ist das System nahezu unhörbar ;-)
>
> Auch Steffen


Hi,

danke für die Tipps.

Also mein Bios hat sich direkt beim Booten weggehängt, als ich nur mal
so zum Testen versucht habe die Festplatte im AutoDetect laufen zu
lassen :-). Mit der Maxtor als Master und der 160GB als Slave im Bios
auf None erkennt Redhat7.1 bei mir nur 127GB, das liegt sicher am alten
Kernel.
Da ich noch ein Win2k Pro rum liegen hatte und immer schon mal einen der
DriveManager testen wollte, habe ich den 32Gb ClipMode aktiviert und den
Overlay Treiber von Ontrack installiert, 160GB laufen jetzt problemlos
unter NTFS als Master in meiner kleinen Kiste :). Die plärrende,
langsame BootPlatte hat sich damit auch erledigt.

Ein Raid Controller kommt immo leider für mich nicht in Frage, da ich
mir dafür auch ein anderes Board mit Prozzi kaufen könnte, bzw. auch den
Wert des kompletten Rechner übersteigen würde (naja, ohne Platte).

Jetzt muss ich mir noch eine aktuelle Linux Distri saugen und ferig ist
mein leiser ;-) Fileserver.

Andreas

Steffen Bruns

unread,
Jun 18, 2003, 3:31:42 PM6/18/03
to
Andreas Kluth wrote:
> ...

> Da ich noch ein Win2k Pro rum liegen hatte und immer schon mal einen
> der DriveManager testen wollte, habe ich den 32Gb ClipMode aktiviert
> und den Overlay Treiber von Ontrack installiert, 160GB laufen jetzt
> problemlos unter NTFS als Master in meiner kleinen Kiste :). Die
> plärrende, langsame BootPlatte hat sich damit auch erledigt.

Viel Spaß mit dem Diskmanager - er ist, für das was Du getan hast,
vollkommen überflüssig. Die Platte wird doch mit 32 GB vom Bios gefunden -
was bitte willst Du mehr? Das OS wird dann wohl den Rest auch ohne
Sinnlos-Tool finden ...

> Ein Raid Controller kommt immo leider für mich nicht in Frage, da ich
> mir dafür auch ein anderes Board mit Prozzi kaufen könnte, bzw. auch
> den Wert des kompletten Rechner übersteigen würde (naja, ohne Platte).

Du solltest auch Energiekosten, Abwärme u. ä. einplanen, die ja wohl (auch)
gegen eine neue Kiste sprächen. Nungut, ist aber weder mein Geld noch sind
es meine Daten.

> Jetzt muss ich mir noch eine aktuelle Linux Distri saugen und ferig

> ist mein leiser ;-) Fileserver...

... ohne Backup und Redundanz. Ich hoffe, Dein Board unterstützt
(wenigstens) UDMA33 ...


Steffen


Andreas Kluth

unread,
Jun 18, 2003, 4:48:43 PM6/18/03
to
Steffen Bruns wrote:

> Andreas Kluth wrote:
...
>>Ein Raid Controller kommt immo leider für mich nicht in Frage, da ich
>>mir dafür auch ein anderes Board mit Prozzi kaufen könnte, bzw. auch
>>den Wert des kompletten Rechner übersteigen würde (naja, ohne Platte).
>
>
> Du solltest auch Energiekosten, Abwärme u. ä. einplanen, die ja wohl (auch)
> gegen eine neue Kiste sprächen. Nungut, ist aber weder mein Geld noch sind
> es meine Daten.

Das stimmt wohl, deswegen war ein passiv gekühlter P2-266 auf 233
getaktet auch meine Wahl. Wenn ich dann wieder mal etwas Geld habe soll
noch eine 160Gb Platte dazu kommen; dann kommt ein billiger
Raid-Controller sicherlich auch auf die Einkaufsliste.
Die Daten auf dem Fileserver sind eigentlich nicht so wirklich case
sensitive, wenn sie weg sind habe ich halt Pech gehabt.
Meine tägliche Arbeit verteile ich immo inkrementell noch auf
verschiedenen CD-RWs.

>>Jetzt muss ich mir noch eine aktuelle Linux Distri saugen und ferig
>>ist mein leiser ;-) Fileserver...
>
>
> ... ohne Backup und Redundanz. Ich hoffe, Dein Board unterstützt
> (wenigstens) UDMA33 ...

Naja, Fileserver ist wohl etwas zu hoch gegriffen, eher Ablageplatz für
CD-Images und Daten die man vielleicht noch irgendwann mal braucht. Wenn
das ganze mal ein Raid1 ist, kommen auch wichtige Daten drauf.

UDMA-33 beherscht der BX und bei der RedHat 9 Installation fliegt dann
auch der Bootmanager (ich dachte der müsste drauf).

Gruss und schönen Feiertag,

Andreas

Udo Buedel

unread,
Jun 18, 2003, 5:09:49 PM6/18/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

[Festplatte mit 32 GByte Jumper]

Hier hing das BIOS ohne den 32 GB Jumper, obwohl im BIOS "none"
eingetragen war. Bei der 34098H4 waren 5 GB Verlust der langsamen
inneren Zylinder zu verschmerzen.

> Hat man ein Betrübssystem zur Verfügung, welches sich nicht an den
> Einträgen im Rechnerbios stört, stört auch das Setzen dieses
> Jumpers nicht: Er begrenzt ja nicht die Kapazität der Platte
> selbst, wie oft fälschlicherweise angenommen wird, sondern belügt
> nur das eventuell störrische Rechnerbios.

NT4 sah bei dieser Platte nicht mehr als 32 GB.

Inzwischen nutze ich eine ST360015 am Promise Ultra 100TX2. Besonders
Seagate hat etwas gegen "Stau auf dem Kabel" und liefert im UMDA2
Betrieb weit unter 33 MB/s.

Gruss Udo

Jan Hill

unread,
Jun 19, 2003, 5:24:11 AM6/19/03
to
Hallo Ulrich,

> ... die Platte. Genau dafür haben die meist¹) einen 32-GByte-Clip
> Jumper, um dem BIOS in allen Lebenslagen vorzuschummeln, sie sei
> genügend klein, um sich dabei nicht aufzuhängen.
>
> Hat man ein Betrübssystem zur Verfügung, welches sich nicht an den
> Einträgen im Rechnerbios stört, stört auch das Setzen dieses Jumpers
> nicht: Er begrenzt ja nicht die Kapazität der Platte selbst, wie oft
> fälschlicherweise angenommen wird, sondern belügt nur das eventuell
> störrische Rechnerbios.

Wie soll das gehen?
Dem Bios ne andere Geometrie als dem BS vorzugauckeln?
Der Clip schneidet die Zylinderzahl einfach ab, die Platte meldet mit
auf Anfage "Wieviele Zylinder?" vom Bios die Zylinder und bei der
Anfrage "Wieviele Zylinder" vom BS (NT,Linux etc.) genau die gleiche Anzahl.

Woher weis die Platte wer sie gerade nach ihrer Geometrie befragt?


MfG

Jan Hill

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jun 19, 2003, 7:13:49 AM6/19/03
to
Jan Hill in <bcrvfs$2pr$1...@piggy.rz.tu-ilmenau.de>:

Vorab: Inwieweit dieses Verfahren > 128 GByte noch funktioniert,
kann ich nicht beurtilen. Seitdem hat sich ja auch was bzgl. der
LBAdressierung geändert

>Dem Bios ne andere Geometrie als dem BS vorzugauckeln?

Welches BS nach Erfindung von LBA sieht denn noch die Plattengeometrie?
Wenn das der Fall wäre, wäre nicht bei 32 GByte sondern bereits bei CHS
16383/16/63 = 8 GByte Ende der Fahnenstange.

>Der Clip schneidet die Zylinderzahl einfach ab, die Platte meldet mit
>auf Anfage "Wieviele Zylinder?"

... eh immer nur 16383.

Einziges Problem dürfte u.U. sein, erst einmal eine Partition, die über
die vom BIOS gemeldeten Größe der Platte hinausgeht, anzulegen. Ist sie
erst einmal drauf, stört sich kein mir bekanntes BS mehr an die Werte
aus dem BIOS.

CU!
Ulrich
--
Siehe Sig

Jan Hill

unread,
Jun 19, 2003, 10:49:06 AM6/19/03
to
Ulrich F. Heidenreich wrote:

> Jan Hill in <bcrvfs$2pr$1...@piggy.rz.tu-ilmenau.de>:
>
> Vorab: Inwieweit dieses Verfahren > 128 GByte noch funktioniert,
> kann ich nicht beurtilen. Seitdem hat sich ja auch was bzgl. der
> LBAdressierung geändert
>

Mit Hilfe von neuen ATA Komandos die >128GB gültig sind.


>>Dem Bios ne andere Geometrie als dem BS vorzugauckeln?
>
> Welches BS nach Erfindung von LBA sieht denn noch die Plattengeometrie?
> Wenn das der Fall wäre, wäre nicht bei 32 GByte sondern bereits bei CHS
> 16383/16/63 = 8 GByte Ende der Fahnenstange.
>

Ok, dann erklär mit woher das Bios weis wie gross die angeschlossene
Platte ist und woher dann das BS diese Information bekommt?

Also wie unterscheidet ein BS eine 100MB von einer 100GB Platte und wie
unterscheidet eine Bios die Platten?

>>Der Clip schneidet die Zylinderzahl einfach ab, die Platte meldet mit
>>auf Anfage "Wieviele Zylinder?"
>
>
> ... eh immer nur 16383.

aha

>
> Einziges Problem dürfte u.U. sein, erst einmal eine Partition, die über
> die vom BIOS gemeldeten Größe der Platte hinausgeht, anzulegen. Ist sie
> erst einmal drauf, stört sich kein mir bekanntes BS mehr an die Werte
> aus dem BIOS.

Da ist ja auch gar nicht das Problem sondern wie UNTERSCHEIDET sich die
Kommunikation eines Treibers von der des BIOS, wenn beide wissen wollen
was da für eine Platte dran hängt?


MfG
Jan Hill

Steffen Bruns

unread,
Jun 19, 2003, 1:01:50 PM6/19/03
to
Jan Hill wrote:
>> Einziges Problem dürfte u.U. sein, erst einmal eine Partition, die
>> über die vom BIOS gemeldeten Größe der Platte hinausgeht, anzulegen.
>> Ist sie erst einmal drauf, stört sich kein mir bekanntes BS mehr an
>> die Werte aus dem BIOS.
>
> Da ist ja auch gar nicht das Problem sondern wie UNTERSCHEIDET sich
> die Kommunikation eines Treibers von der des BIOS, wenn beide wissen
> wollen was da für eine Platte dran hängt?
> ...

Der Treiber "weiß", was ihn erwartet und "reagiert" entsprechend, während
das "dumme, alte" Bios "Oh ..." sagt?


Steffen


Jan Hill

unread,
Jun 19, 2003, 4:34:22 PM6/19/03
to

Ausgangspunkt war der 32GB Clip und die Meinug das der nur Auswirkungen
auf ein Bios hat und nicht auf Treiber etc.

Und mir ist immer noch nicht klar warum die Platte nur für das Bios die
32GB meldet und wenn ein Treiber nach der Platte fragt reagiert sie
anderst?

Beide bekommen auf ein ATA Kommando eine Zylinderzahl zurückgeliefert
und der Clip sagt der Platte ganz einfach "Antworte auf die Frage nach
Deiner Zylinderzahl mit der Maximalen Zylinderzahl für 32GB"

Wenn die Herstller Tool beilegen die das dann umgehen, ist das dann
speziell angepasste Software.

Wenn das mit den Clips ohne Software gehen würden hätten sich sicherlich
nicht soviele Leute über sowas gefreut:

www.jan-hill.com/bios.html (die Seite ist schlecht gepflegt)

Ich hab da mal was mit "alten dummen" Award-Biosen gemacht ;-)

MfG
Jan Hill

Udo Buedel

unread,
Jun 19, 2003, 4:46:46 PM6/19/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

[Festplatte mit 32 GByte Jumper]

> Einziges Problem dürfte u.U. sein, erst einmal eine Partition, die


> über die vom BIOS gemeldeten Größe der Platte hinausgeht,
> anzulegen. Ist sie erst einmal drauf, stört sich kein mir
> bekanntes BS mehr an die Werte aus dem BIOS.

Die Platte 34098H4 hängt mit 32 GB Jumper am Promise Ultra100TX2 und
ist auf 40 GB partitioniert. Das PromiseBIOS findet eine 32 GB Platte.

Der Festplatten-Manager von NT4 will eine neue Hardware initialisieren,
findet eine Ungereimtheit und bietet die Platte nicht an. Kein Zugriff
auf die Platte möglich.

Ein "cdrecord -scanbus" listet die Platte innerhalb NT4.

Die Platte wäre ansrechbar, wenn sich das OS nicht weigern würde.

Gruss Udo

Udo Buedel

unread,
Jun 19, 2003, 5:08:12 PM6/19/03
to
Jan Hill schrieb:

>>>>Einziges Problem dürfte u.U. sein, erst einmal eine Partition,
>>>>die über die vom BIOS gemeldeten Größe der Platte hinausgeht,
>>>>anzulegen. Ist sie erst einmal drauf, stört sich kein mir
>>>>bekanntes BS mehr an die Werte aus dem BIOS.

> Und mir ist immer noch nicht klar warum die Platte nur für das


> Bios die 32GB meldet und wenn ein Treiber nach der Platte fragt
> reagiert sie anderst?

Das OS findet eine Platte die auf 60 GB partitioniert ist und glaubt
diese Größe, obwohl die Platte eine Größe von 32 GB meldet. Das OS
fordert einen Sektor auf 50 GB an und die Platte reagiert entsprechend.
Ist das ein Bug oder Feature? Inzwischen habe ich das mit Knoppix 3.1
nachvollzogen und es funktioniert.

> Wenn das mit den Clips ohne Software gehen würden hätten sich
> sicherlich nicht soviele Leute über sowas gefreut:
>
> www.jan-hill.com/bios.html (die Seite ist schlecht gepflegt)

Danke, ein 128GB BIOS ist seit letztem Jahr im Einsatz.

Gruss Udo

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jun 20, 2003, 3:02:59 AM6/20/03
to
Jan Hill in <bct6oo$be$1...@piggy.rz.tu-ilmenau.de>:

>Ausgangspunkt war der 32GB Clip und die Meinug das der nur Auswirkungen
>auf ein Bios hat und nicht auf Treiber etc.
>
>Und mir ist immer noch nicht klar warum die Platte nur für das Bios die
>32GB meldet und wenn ein Treiber nach der Platte fragt reagiert sie
>anderst?

Nicht die Platte reagiert anders, sondern der Treiber setzt - mindestens
- einen Level höher an: Er sieht ein logisches Volume (aka Partition).
Dessen Größe steht im Bootsektor (genauer: DPB) des Volumes. Jener wurde
beim Formatieren des Volumes erzeugt. Um dessen Größe festzustellen,
wurde nicht die Platte, sondern die Partitionsionstabelle befragt. Die
einzige Crux dabei ist: Wie bekomme ich die richtige Plattengröße in die
Partitionstabelle? Im BIOS steht nämlich 'ne falsche ...

>Wenn das mit den Clips ohne Software gehen würde

Es geht. Was nicht geht, ist ein Booten von dieser Platte, wenn das BIOS
nicht mitspielt. Was - zumindest unter auf DOS basierenden BS - nicht
geht, ist das korrekte Partitionieren dieser Platte. FDISK dürfte neben
dem Bootstraploader¹) nämlich das einzige Programm sein, welches noch
einen Blick in das BIOS werfen muß. Danach greifen Routinen, die ein
Blockdevice sehen. Denen ist es relativ egal, ob dahinter überhaupt eine
Festplatte steht, geschweige denn, wie und ob sie im BIOS eingetragen
ist.

CU!
Ulrich
__________
¹) Falls überhaupt. Schlimmstenfalls liest der nur den ersten Block
(sprich: Spur Null, Kopf Null, Sektor Eins) der Platte und macht
stur, was dort drinsteht.
--
Siehe Sig

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jun 20, 2003, 3:36:19 AM6/20/03
to
Udo Buedel in <Xns939FE...@ID-179480.user.dfncis.de>:

>Die Platte 34098H4 hängt mit 32 GB Jumper am Promise Ultra100TX2 und
>ist auf 40 GB partitioniert. Das PromiseBIOS findet eine 32 GB Platte.

Logisch. Das wurde ihm ja auch per Clip-Jumper mitgeteilt. Der soll ja
das BIOS (egal ob "normales" oder das des Promise) belügen. Obwohl ich
mich natürlich doch irgendwie frage, warum Du das beim Ultra100 machst.

>Der Festplatten-Manager von NT4 will eine neue Hardware initialisieren,
>findet eine Ungereimtheit und bietet die Platte nicht an. Kein Zugriff
>auf die Platte möglich.

Daß Du für eine eNTe die Promise-Treiber installieren mußt, bevor
die Platte am Ultra100 hängt, ist Dir aber bekannt? Was Du gerade an
Nichtfunktionalität erlebst, hat also mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit nichts mit dem 32 GByte-Clip zu tun.

Udo Buedel

unread,
Jun 20, 2003, 8:36:51 AM6/20/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

>>Die Platte 34098H4 hängt mit 32 GB Jumper am Promise Ultra100TX2
>>und ist auf 40 GB partitioniert. Das PromiseBIOS findet eine 32 GB
>>Platte.

> Logisch. Das wurde ihm ja auch per Clip-Jumper mitgeteilt. Der
> soll ja das BIOS (egal ob "normales" oder das des Promise)
> belügen. Obwohl ich mich natürlich doch irgendwie frage, warum Du
> das beim Ultra100 machst.

Vorhandene Situation:
An den IDE-Anschlüssen vom MoBo sind optische Laufwerke angeschlossen.
Am Promise schliesse ich Platten an. Die Hauptplatte steht mit
Gummipuffer auf dem Boden im Gehäuse. Ein zusätzlicher Wechselrahmen
dient dem Anschluß verschiedener Sicherungsplatten.
Zum Test habe ich eine Platte im Wechlselrahmen angeschlossen.

> Daß Du für eine eNTe die Promise-Treiber installieren mußt, bevor
> die Platte am Ultra100 hängt, ist Dir aber bekannt?

Ja, das ist mir bekannt. Ich schrieb, daß cdrecord die Platte listete.
Ich frage mich, ob das ohne Promise-Treiber funktioniert hätte?

> Was Du gerade an Nichtfunktionalität erlebst, hat also mit an
> Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit dem 32
> GByte-Clip zu tun.

Mit Clip listet der Festplatten-Manager die Platte nicht. Ohne Clip
kann ich auf die Platte zugreifen. Das reicht mir als Indizienbeweiß,
daß NT4 die 32GB Platte nicht unterstützt, wenn sie auf 40GB
partitioniert ist.

Knoppix 3.1 spricht mit Clip die ganze Platte an.

Welche Kombinationen Platte/OS funktionieren bei dir?

Gruss Udo

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Jun 20, 2003, 10:37:56 AM6/20/03
to
Udo Buedel in <Xns93A09...@ID-179480.user.dfncis.de>:

>Vorhandene Situation:
>An den IDE-Anschlüssen vom MoBo sind optische Laufwerke angeschlossen.
>Am Promise schliesse ich Platten an.

Der Promise hat doch gar keinen 32GByte-Bug:
Warum also den Clip-Jumper setzen?

>Ja, das ist mir bekannt. Ich schrieb, daß cdrecord die Platte listete.
>Ich frage mich, ob das ohne Promise-Treiber funktioniert hätte?

Frag mich was Leichteres: Ich habe keinen blassen Schimmer, was cdrecord
ist und warum das Festplatten finden soll, respektive es tut.

>Welche Kombinationen Platte/OS funktionieren bei dir?

Ad Hoc kann ich Dir nur sagen:
Uraltes Microstar 6151 (intel Slot1 BX) mit buggy Award-BIOS.
Master 15 GByte, Slave fertig partitionierte 40 Gbyte mit 32 GByte Clip.
BS: Win98

FDISK (verfl$%§%$§/%: Warum schreibt FDISK /status > status.txt nicht
nach status.txt?) meldet das Paradoxon, daß sich auf der angeblich nur
32 GByte großen Slave-Platte eine 40 GByte große Partition befände.
Gerade läuft Scandisk. Wart ... Ergebnis: 45.019.136 KB auf dem
Datenträger insgesamt. Keine Fehler festgestellt.

eNT4 kann ich nicht so schnell "mal eben so" testen.
Legt jemand Wert drauf?

Udo Buedel

unread,
Jun 21, 2003, 8:51:15 AM6/21/03
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Der Promise hat doch gar keinen 32GByte-Bug:
> Warum also den Clip-Jumper setzen?

Wenn ich den Einfluss eines Parameters bestimmen will, ändere ich
möglichst nur diesen Parameter. Das Verhalten mit und ohne 32GB-Clip,
bei gleichem Anschluss, Kontroller, Treiber, habe ich deshalb am
Promise durchgeführt.

> Uraltes Microstar 6151 (intel Slot1 BX) mit buggy Award-BIOS.
> Master 15 GByte, Slave fertig partitionierte 40 Gbyte mit 32 GByte
> Clip. BS: Win98

[Kombination funktioniert]



> eNT4 kann ich nicht so schnell "mal eben so" testen.
> Legt jemand Wert drauf?

eNTeXP wäre interessanter. Das habe ich meinem Rechner noch nicht
angetan.

Gruss Udo

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