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Feurio! und Windows 7

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Tobias Winkler

unread,
Dec 10, 2009, 5:01:04 PM12/10/09
to
Hallo NG,

funktioniert Feurio! 1.68 unter Windows 7?
Kenne nᅵmlich kein besseres Audio-CD-Brennprogramm und mᅵchte es auch
unter Windows 7 gerne nutzen (habe noch keins).

Tobias

Alfons Schürhaus

unread,
Dec 11, 2009, 4:03:40 AM12/11/09
to
Am 10.12.2009 23:01, schrieb Tobias Winkler:
> Hallo NG,
>
> funktioniert Feurio! 1.68 unter Windows 7?
> Kenne nämlich kein besseres Audio-CD-Brennprogramm und möchte es auch

> unter Windows 7 gerne nutzen (habe noch keins).
>
> Tobias
Jööp!

Läuft wie immer, Plextor 716 sofort als Brenner
mein Pioneer 111 mit den Einstellungen bei
den Generic Treibern auch!

--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
\ / | oo| ..:.
||__|___| _/ |
/________|-|______|
/ o OOOO o o o o

Thorsten Albrecht

unread,
Dec 11, 2009, 9:50:44 AM12/11/09
to
Tobias Winkler <cyr...@freenet.de> wrote:
>Kenne n�mlich kein besseres Audio-CD-Brennprogramm und m�chte es auch
>unter Windows 7 gerne nutzen (habe noch keins).

schade, ich habe gehofft, es g�be mittlerweile endlich eine gute
Alternative zu Feurio! Aber sch�n zu sehen, dass das Programm auch
noch andere Anwender au�er mir in Ehren halten.

Vor ein paar Jahren hatte ja Jens Fangmeier Bedenken gehabt, das
Programm weiterzuentwickeln, da auf Audio-CDs Kopierschutzverfahren
eingef�hrt wurden. Da diese Kopierschutze mittlerweile wieder
abgeschafft wurden, w�re diese Gefahr endlich gebannt. Zeit also f�r
Feurio2!

Thorsten

Axel Berger

unread,
Dec 11, 2009, 3:07:00 PM12/11/09
to
*Thorsten Albrecht* wrote on Fri, 09-12-11 15:50:

>Da diese Kopierschutze mittlerweile wieder abgeschafft wurden, w�re
>diese Gefahr endlich gebannt. Zeit also f�r Feurio2!

Mir fehlt eigentlich nur eines:
Ich m�chte auch bei neuen unbekannten Brennern �ber den Standardtreiber
ohne zu finalisieren brennen k�nnen, damit in einer zweiten Session die
MP3 und cover dazu k�nnen.
Passende Brenner werden immer knapper.

Message has been deleted

Joerg Walther

unread,
Dec 13, 2009, 5:52:13 AM12/13/09
to
Mark Burger wrote:

>> Zeit also f�r Feurio2!
>

> Naja, da ich mittlerweile �berall MP3-Player habe, brenne ich quasi keine
> Audio-CD mehr.

So sieht es hier auch aus - die letzte Audio-CD habe ich mir vor ca. 3
Jahren gebrannt. Um hie und da mal wav-Dateien (Aufnahmen von
Livekonzerten zb) zu bearbeiten und zu schneiden, verwende ich
mittlerweile Wavepad und CDWave, gespeichert wird dann im flac-Format,
f�r andere auf CD gebrannt wird mit Burrrn.

- j -

--
Mail address is valid for a limited time only.

And now for something completely different...

Corinna

unread,
Dec 28, 2010, 2:10:06 PM12/28/10
to
hi,
hätte da auch mal ne frage:
ich hab jetzt feurio auf win7 , kann aber die wave dateien nicht finden.
Wenn ich feurio öffne und auf die festplatte zugreife ist der wave ordner als unterordner in feurio.
Gehe ich jetzt über den coputer unter c in den feurio ordner gibt es dort keinen wave ordner.
Ist der aus irgendeinem grund unsichtbar? oder warum wird der mir nicht angezeigt

Juergen He

unread,
Dec 28, 2010, 3:55:03 PM12/28/10
to
Corinna schrieb:

> hi,
> hätte da auch mal ne frage:
> ich hab jetzt feurio auf win7 , kann aber die wave dateien nicht finden.

Suche mal bei "C:\Users\Dein Konto\AppData\Local\VirtualStore\Program Files\

Gruß, Jürgen (W7 Ultimate)

Thorsten Albrecht

unread,
Dec 28, 2010, 5:42:47 PM12/28/10
to
Juergen He <jue...@t-online.de> wrote:

>> ich hab jetzt feurio auf win7 , kann aber die wave dateien nicht finden.
>
>Suche mal bei "C:\Users\Dein Konto\AppData\Local\VirtualStore\Program Files\

Sch�n zu h�ren, dass es unter 7 noch l�uft. Hatte es noch nicht
ausprobiert.

BTW Wo Feurio �brigens nicht mehr so gut lief: auf einem XP-Notebook
mit Touchpad kollidierte der Touchpadtreiber mit dem Trackeditor von
Feurio, sprich, der Editor war kaum noch zu bedienen (nur noch mit
extremer Zeitverz�gerung). Lies sich aber durch das Abschiessen des
Treibers tempor�r beheben.

BTW2 Gibt es eigentlich nach all den Jahren endlich eine Alternative
zu Feurio, sprich zur Projektverwaltung/zum Trackeditor? Bislang habe
ich noch nie etwas �hnlich Komfortables gefunden.

Thorsten

Joerg Walther

unread,
Dec 29, 2010, 3:36:57 AM12/29/10
to
Thorsten Albrecht wrote:

> BTW Wo Feurio übrigens nicht mehr so gut lief: auf einem XP-Notebook


> mit Touchpad kollidierte der Touchpadtreiber mit dem Trackeditor von
> Feurio, sprich, der Editor war kaum noch zu bedienen (nur noch mit

> extremer Zeitverzögerung). Lies sich aber durch das Abschiessen des
> Treibers temporär beheben.

Ähnliches Phänomen war im Zusammenhang mit einem Logitech-Maustreiber zu
beobachten. Abhilfe: Deinstallieren und eingebauten verwenden -
abschießen ging iirc auch.

Axel Berger

unread,
Dec 29, 2010, 6:05:00 AM12/29/10
to
*Thorsten Albrecht* wrote on Tue, 10-12-28 23:42:
>Bislang habe ich noch nie etwas ähnlich Komfortables gefunden.

Warum brauchst Du eine Alternative zu etwas perfekt funktionierendem?

Das einzige, was mir fehlt, ist Brennen ohne Finalisieren bei "neuen"
Brennern. Ich schreibe gern einen zweiten Track mit Metadaten, Cover
und MP3.

Rainer Knaepper

unread,
Dec 29, 2010, 7:07:00 PM12/29/10
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) am 29.12.10:

>*Thorsten Albrecht* wrote on Tue, 10-12-28 23:42:
>>Bislang habe ich noch nie etwas ähnlich Komfortables gefunden.

>Warum brauchst Du eine Alternative zu etwas perfekt
>funktionierendem?

Dieser thread brachte mich dazu, heute den feurio!-Support zu testen.

Schon vor Monaten hatte ich es geschafft, meine feurio-Installation zu
schreddern und hab mich seitdem mit der Sharewareversion beholfen, da
ich den Installationskey nicht wiederfinden konnte. Nun, außer, daß es
noch zu DeMark-Zeiten war (und ich feurio seit version 0.9irgendwas
nutze), konnte ich mich auch nicht mehr ans Registrierungsdatum
erinnern.

Nun, vorhin trudelte der Key ein, danke an Jens :-)

Rainer

--
Frag nicht - gib mir ein Schnitzel!

Detlef Wirsing

unread,
Dec 29, 2010, 8:25:51 PM12/29/10
to
Rainer Knaepper schrieb:

[...]


>Dieser thread brachte mich dazu, heute den feurio!-Support zu testen.

[...]

Es mag sein, daß die Lizenzdaten noch gefunden und zugeschickt werden.
Aber meine technischen Anfragen blieben bereits vor Jahren
unbeantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Rainer Knaepper

unread,
Dec 30, 2010, 3:33:00 AM12/30/10
to
detlef....@gmx.de (Detlef Wirsing) am 30.12.10:

>Rainer Knaepper schrieb:

>[...]
>>Dieser thread brachte mich dazu, heute den feurio!-Support zu
>>testen.
>[...]

>Es mag sein, daß die Lizenzdaten noch gefunden und zugeschickt
>werden. Aber meine technischen Anfragen blieben bereits vor Jahren
>unbeantwortet.

Die Entwicklung wurde 2004 eingestellt und der Nachfolger ist nie
erschienen.

Rainer

--
Muss man denn wirklich, um den Geschmack von Milch zu kritisieren,
selber Kuh sein? (Tom! Striewisch in de.rec.fotografie)

Detlef Wirsing

unread,
Dec 30, 2010, 5:03:08 AM12/30/10
to
Rainer Knaepper schrieb:

>detlef....@gmx.de (Detlef Wirsing) am 30.12.10:
>
>>Rainer Knaepper schrieb:
>
>>[...]
>>>Dieser thread brachte mich dazu, heute den feurio!-Support zu
>>>testen.
>>[...]
>
>>Es mag sein, daß die Lizenzdaten noch gefunden und zugeschickt
>>werden. Aber meine technischen Anfragen blieben bereits vor Jahren
>>unbeantwortet.
>
>Die Entwicklung wurde 2004 eingestellt und der Nachfolger ist nie
>erschienen.

Ich weiß. Aber meine Anfragen wurden schon vor 2004 nicht mehr
beantwortet. Im Nachhinein ist Feurio das einzige von mir bezahlte
Sharewareprogramm (und das sind nicht wenige im Laufe der Jahre
gewesen), dessen "Kauf" ich bereue. Das Programm selbst war gut, aber
der "Service" gleich Null.

Axel Berger

unread,
Dec 30, 2010, 1:23:00 PM12/30/10
to
*Detlef Wirsing* wrote on Thu, 10-12-30 11:03:

>Aber meine Anfragen wurden schon vor 2004 nicht mehr beantwortet. Im
>Nachhinein ist Feurio das einzige von mir bezahlte
>Sharewareprogramm (und das sind nicht wenige im Laufe der Jahre
>gewesen), dessen "Kauf" ich bereue. Das Programm selbst war gut, aber
>der "Service" gleich Null.

Wenn Du für eine einmalige Zahlung mäßiger Höhe ein dauerhaft
zuverlässiges Programm erhältst, dann bist Du meines Erachtens sehr gut
bedient. Jetzt nach (bei mir) ziemlich genau acht Jahren immer noch
kostenlose Beratung zu erwarten wäre in meinen Augen mehr als dreist.
Meines Erachtens war das ganze Geschäftmodell falsch, unbegrenzt
kostenlose Updates können nicht gutgehen. Im Gegensatz zu den reinen
Fehlerbeseitigungen wie bei Microsoft sind neue Treiber für neue
Laufwerke jeweils neue Programmteile und allein durch die Hardware für
den Autor mit Kosten verbunden. Ein Heiermann pro Lizenz und Update
hätte es da jeweils ruhig sein dürfen.

Alfons Schürhaus

unread,
Dec 30, 2010, 2:53:42 PM12/30/10
to
Am 30.12.2010 11:03, schrieb Detlef Wirsing:

>
> Ich weiß. Aber meine Anfragen wurden schon vor 2004 nicht mehr
> beantwortet. Im Nachhinein ist Feurio das einzige von mir bezahlte
> Sharewareprogramm (und das sind nicht wenige im Laufe der Jahre
> gewesen), dessen "Kauf" ich bereue. Das Programm selbst war gut, aber
> der "Service" gleich Null.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Detlef Wirsing

Auch ich bin total entäuscht,

habe testweise einmal Feurio wieder installiert
auf WINDOWS7 64 mit dem BD-205 von Pioneer.

Scheisse, Scheisse, Scheisse es funktioniert immer noch!

Detlef Wirsing

unread,
Dec 30, 2010, 7:22:18 PM12/30/10
to
Axel Berger schrieb:

>Wenn Du für eine einmalige Zahlung mäßiger Höhe ein dauerhaft
>zuverlässiges Programm erhältst, dann bist Du meines Erachtens sehr gut
>bedient.

War ich ja prinzipiell auch. Es gab es jedoch auch auf Anfrage für
mich keine zielführende Unterstützung. Das ist meiner Meinung nach
darauf zurückzuführen, daß die Shareware nicht kastriert wurde. Ich
habe sie auch ca. 6 Monate ohne Zahlung benutzt. Dann stellte ich
fest, daß sie für mich taugt und habe sie lizensiert, was in erster
Linie eine Anerkennung der bereits erbrachten Leistung war (wie bei
anderen Sharewareprogrammen auch). Trotzdem erwartete ich natürlich
Hilfe bei technischen Problemen, die bei mir nach dem Wechsel der
Brenner und des Betriebssystems auftraten. Die blieb aus.

>Jetzt nach (bei mir) ziemlich genau acht Jahren immer noch
>kostenlose Beratung zu erwarten wäre in meinen Augen mehr als dreist.

Da gebe ich Dir recht. Aber es kam schon nichts mehr, als zumindest
die Brenner-Datenbank noch gepflegt wurde. Zumindest hätte ich eine
Antwort der Sorte "wir supporten nicht mehr", "interessiert uns
nicht", "dafür gibt es keine Lösung" erhofft. Es kam aber wörtlich
nichts.

>Meines Erachtens war das ganze Geschäftmodell falsch, unbegrenzt
>kostenlose Updates können nicht gutgehen. Im Gegensatz zu den reinen
>Fehlerbeseitigungen wie bei Microsoft sind neue Treiber für neue
>Laufwerke jeweils neue Programmteile und allein durch die Hardware für
>den Autor mit Kosten verbunden. Ein Heiermann pro Lizenz und Update
>hätte es da jeweils ruhig sein dürfen.

Das sehe ich auch so. Es ist aber kein Umstand, auf den ich
irgendeinen Einfluß gehabt hätte.

Detlef Wirsing

unread,
Dec 30, 2010, 7:30:40 PM12/30/10
to
Alfons Schürhaus schrieb:

[...]


>Scheisse, Scheisse, Scheisse es funktioniert immer noch!

Als ich Probleme hatte (lang vor Windows 7) bekam ich keine Hilfe,
nicht einmal eine Antwort, trotz mehrfacher Wiederholung der Anfrage.
Feurio lief bei mir zuerst unter Windows NT 3.51, wenn ich mich recht
erinnere. Da die Software aber nicht mehr wie zu Anfang gepflegt
wurde, wurden die Probleme bei jedem Brenner- und vor allem
Betriebssystemwechsel größer.

Ich könnte es bestimmt auch jetzt unter Windows 7 immer noch zum
Laufen bringen, soweit es überhaupt macht, was ich brauche. Aber ich
habe die Lust verloren. Inzwischen läuft bei mir alles verlustfrei
(Flac, oder was auch immer). Von MP3 bin ich schon lang weg, gerade
auch, weil ich mit Feurio nicht mehr weiterkam. Letztlich für mich der
bessere Weg. Trotzdem finde ich den in meinem Fall nicht vorhandenen
Support schade, um es freundlich auszudrücken.

Rainer Knaepper

unread,
Dec 30, 2010, 7:40:00 PM12/30/10
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) am 30.12.10:

>Meines Erachtens war das ganze Geschäftmodell falsch,
>unbegrenzt kostenlose Updates können nicht gutgehen. Im Gegensatz zu
>den reinen Fehlerbeseitigungen wie bei Microsoft sind neue Treiber
>für neue Laufwerke jeweils neue Programmteile und allein durch die
>Hardware für den Autor mit Kosten verbunden.

Da ist was dran, ja.

>Ein Heiermann pro
>Lizenz und Update hätte es da jeweils ruhig sein dürfen.

Abosystem wäre eventuell gegangen. Micropayment gab es ja noch nicht.

Btw. habe ich nun auch noch die Original-Diskette vom Windows
Commander wiedergefunden. Das waren auch gut angelegte ... uh, 40DM?
So ungefähr. Bei dem scheint es sich zu rechnen, immer noch die
Updates kostenlos abzugeben. Aber da muß ja auch niemand
allwöchentlich hinter neuen Hardwareprodukten herprogrammieren.

Alfons Schürhaus

unread,
Dec 31, 2010, 7:08:09 AM12/31/10
to
Am 31.12.2010 01:30, schrieb Detlef Wirsing:

>
> Ich könnte es bestimmt auch jetzt unter Windows 7 immer noch zum
> Laufen bringen, soweit es überhaupt macht, was ich brauche.

Das ist evtl. ja das Problem, wofür braucht man noch Feurio
wenn alles auch mit MP3 funktioniert.
Die meisten CD-Player können auch MP3 abspielen, evtl. ältere
HiFi oder Gettoblaster bräuchten noch "normale" CD's.

Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.

Detlef Wirsing

unread,
Dec 31, 2010, 1:05:31 PM12/31/10
to
Alfons Schürhaus schrieb zu Feurio:

[...]


>Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
>mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.

Der war für mich damals einer DER Gründe, Feurio zu verwenden.

Thorsten Albrecht

unread,
Jan 4, 2011, 6:19:41 AM1/4/11
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) wrote:

>*Thorsten Albrecht* wrote on Tue, 10-12-28 23:42:

>>Bislang habe ich noch nie etwas �hnlich Komfortables gefunden.


>
>Warum brauchst Du eine Alternative zu etwas perfekt funktionierendem?

Weil ich gerne einen Plan B habe, falls mal Feurio aus irgendwelchen
Gr�nden nicht mehr funktionieren sollte. Siehe meine Anmerkung zum
Trackeditorproblem; ich habe ewig gebraucht, bis ich den Zusammenhang
zum Touchpadtreiber erkannt habe.

Die Alternative scheint es aber in diesem Fall leider nicht zu geben.
Erstaunlich, wenn man bedenkt, wie relativ simpel und gleichzeitig
genial die Projekt-/Trackverwaltung und der Trackeditor aufgebaut
sind.. Offenbar weiss das Otto-Normaluser nicht zu sch�tzen, was es
heisst, sich CDs ohne Dateioperationen sehr schnell und komfortabel
zusammenstellen zu k�nnen und Tracks verlustlos bearbeiten zu k�nnen.
F�r CD-Compilations einfach genial, dito f�r mitgeschnittene
Liveauftritte, die in Tracks zu untergliedern waren.

Thorsten

Thorsten Albrecht

unread,
Jan 4, 2011, 6:29:21 AM1/4/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>Es mag sein, da� die Lizenzdaten noch gefunden und zugeschickt werden.


>Aber meine technischen Anfragen blieben bereits vor Jahren
>unbeantwortet.

Du hast damals wohl Pech gehabt. Ich hatte immer eine Antwort auf
meine Anfragen bzw. Verbesserungsvorschl�ge (die �brigens nie
umgesetzt worden sind) erhalten. Aber Jens war damals (2002) bereits
�berlastet; ich sch�tze, er hat sich mit zig Supportanfragen
herumschlagen m�ssen, da Feuerio auch nicht so ganz trivial zu
bedienen ist bzw. man sich erst einarbeiten muss. Laut einer Mail aus
2002 gab es wohl auch das Problem von zu wenig Registrierungen und zu
viel Raubkopien ... .

Thorsten

Thorsten Albrecht

unread,
Jan 4, 2011, 6:29:45 AM1/4/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>>Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
>>mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.
>

>Der war f�r mich damals einer DER Gr�nde, Feurio zu verwenden.

Und was nutzt Du jetzt als Trackeditoralternative?

Thorsten

Rainer Knaepper

unread,
Jan 4, 2011, 5:25:00 PM1/4/11
to
thors...@mailinator.com (Thorsten Albrecht) am 04.01.11:

>genial, dito für


>mitgeschnittene Liveauftritte, die in Tracks zu untergliedern waren.

Meine Hauptanwendung mit feurio!

Ruppeldizupp hat man damit solche Tracks exakt geschnitten, betitelt
und gebrannt.

Rainer

--
Ob "links", ob "rechts", da ist letztlich drauf gepfiffen, wenn
erst mal Uniformierte groß rumplärren. Die Menschheit ist wie eine
Glühbirne; sie macht aus 90% ihrer Energie Hitze statt Licht.
(Erich A. Kremer in de.rec.fotografie)

Joerg Walther

unread,
Jan 5, 2011, 4:33:57 AM1/5/11
to
Rainer Knaepper wrote:

>> genial, dito für
>> mitgeschnittene Liveauftritte, die in Tracks zu untergliedern waren.
>
> Meine Hauptanwendung mit feurio!
>
> Ruppeldizupp hat man damit solche Tracks exakt geschnitten, betitelt
> und gebrannt.

Wo wir gerade bei Feurio sind: Gerade gestern hatte ich ein Problem mit
dem Trackeditor: Bei gelinkten Tracks hört man auf der dann gebrannten
CD zwischen zwei Tracks nur auf dem rechten Kanal kurz ein
Kratzgeräusch. Im Trackeditor ist kein Ausschlag sichtbar, es kommt also
beim Brennen auf die CD - der Effekt trat übrigens mit zwei
verschiedenen Brennern auf (LG und Pioneer). Hat jemand ne Idee, wie ich
das wegkrieg, ohne die Linkflags zu löschen?
Ach ja: BS: Windows XP SP3.

Detlef Wirsing

unread,
Jan 5, 2011, 7:10:09 AM1/5/11
to
Thorsten Albrecht schrieb:

>Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>
>>>Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
>>>mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.
>>

>>Der war für mich damals einer DER Gründe, Feurio zu verwenden.


>
>Und was nutzt Du jetzt als Trackeditoralternative?

Ich brauche keinen mehr. Müßte ich nochmal eine CD nach eigenen
Vorstellungen anfertigen, würde ich wahrscheinlich einen Waveeditor
dafür benutzen. Aber ich bin von CDs schon lang weg, von DVDs
hoffentlich auch bald. Dümpelt alles auf der Platte rum, unverändert.
Meine Zeit der Samplerbastelei ist vorbei.

Norbert Hahn

unread,
Jan 5, 2011, 4:20:13 PM1/5/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>Axel Berger schrieb:


>
>>Jetzt nach (bei mir) ziemlich genau acht Jahren immer noch
>>kostenlose Beratung zu erwarten wäre in meinen Augen mehr als dreist.
>
>Da gebe ich Dir recht. Aber es kam schon nichts mehr, als zumindest
>die Brenner-Datenbank noch gepflegt wurde. Zumindest hätte ich eine
>Antwort der Sorte "wir supporten nicht mehr", "interessiert uns
>nicht", "dafür gibt es keine Lösung" erhofft. Es kam aber wörtlich
>nichts.

Keine Antwort ist natürlich wenig vorteilhaft. Er hätte ja wenigstens
schreiben können, dass die meisten neuen Brenner mit den vorhandenen
generischen Treibern funktionieren. Meist funktionieren sogar die
Dinge, die laut Warnung nicht gehen, wie z.B. CD-Text, Überbrennen
und auch die Kombination davon. Ich habe bis jetzt alle meine Brenner
zum Laufen bekommen.


>
>>Meines Erachtens war das ganze Geschäftmodell falsch, unbegrenzt
>>kostenlose Updates können nicht gutgehen. Im Gegensatz zu den reinen
>>Fehlerbeseitigungen wie bei Microsoft sind neue Treiber für neue
>>Laufwerke jeweils neue Programmteile und allein durch die Hardware für
>>den Autor mit Kosten verbunden. Ein Heiermann pro Lizenz und Update
>>hätte es da jeweils ruhig sein dürfen.

Naja, so ab 2003 liefen die meisten Brenner mit generischen Treibern
und die Ära SCSI bei Brennern ging zu Ende. USB hat wenig Probleme
gemacht - zumindest bei meinem immer noch in Betrieb befindlichen
Teac CD-Brenner, der maximal 16x kann. Der ist inzwischen über einen
Hub angeschlossen, so dass Windows erst mal wieder Treiber instal-
lieren will, aber Feurio läuft, sobald Windows ihn als Wechseldaten-
träger präsentieren kann.

Norbert

Detlef Wirsing

unread,
Jan 7, 2011, 6:51:28 AM1/7/11
to
Norbert Hahn schrieb:

[...]


>Keine Antwort ist natürlich wenig vorteilhaft. Er hätte ja wenigstens
>schreiben können, dass die meisten neuen Brenner mit den vorhandenen
>generischen Treibern funktionieren.

[...]

Das war nicht das Problem. Ich bekam nach jedem Brennen eine
Fehlermeldung angezeigt, mit der ich nichts anfangen konnte.

Bernd Laengerich

unread,
Jan 23, 2011, 11:55:17 AM1/23/11
to
Am 31.12.2010 13:08, schrieb Alfons Schürhaus:

> Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
> mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.

Bei mir kann der Trackeditor leider nichts mehr abspielen. Wenn man
spielen anwählt, kommt lange Zeit die Eieruhr beim Trackeditor _und_
beim ggf. geöffneten Windows-Mixer. Dann Fehlermeldung "Wiedergabe
konnte nicht gestartet werden". Beim Beenden verschwindet dann zwar der
Trackeditor vom Schirm, aber nicht aus der Taskliste. Der Rest des
Trackeditors scheint korrekt zu arbeiten, aber ohne Vorhörfunktion...
Der Player von Feurio! funktioniert hingegen...

Bernd

Thorsten Albrecht

unread,
Mar 15, 2011, 6:29:10 PM3/15/11
to
Alfons Schürhaus <Alfons...@web.de> wrote:

>Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
>mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.

Gerade Workaround für den Feurio Trackeditor unter Windows 7 gefunden:

- Feurio XP-Mode installieren. Über XP-Mode-Anwendungen dann alles wie
gewohnt bedienen, Verzeichnisse auf eine gemeinsam genutzte Partition
legen (Projekt, Daten). Brennen kann man dann ja weiterhin im Host.

Thorsten

Detlef Wirsing

unread,
Mar 16, 2011, 10:58:30 AM3/16/11
to
Thorsten Albrecht schrieb:

>Alfons Sch�rhaus <Alfons...@web.de> wrote:
>
>>Habe gerade festgestellt, dass leider der Trackeditor nicht
>>mehr funktioniert, zumindest unter Win7/64.
>

>Gerade Workaround f�r den Feurio Trackeditor unter Windows 7 gefunden:
>
>- Feurio XP-Mode installieren. �ber XP-Mode-Anwendungen dann alles wie


>gewohnt bedienen, Verzeichnisse auf eine gemeinsam genutzte Partition
>legen (Projekt, Daten). Brennen kann man dann ja weiterhin im Host.

Gibt es das auch auf Deutsch? Oder anders ausgedr�ckt: H�h?

Mit freundlichen Gr��en
Detlef Wirsing

Thorsten Albrecht

unread,
Mar 16, 2011, 7:00:02 PM3/16/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>>- Feurio XP-Mode installieren. Über XP-Mode-Anwendungen dann alles wie


>>gewohnt bedienen, Verzeichnisse auf eine gemeinsam genutzte Partition
>>legen (Projekt, Daten). Brennen kann man dann ja weiterhin im Host.
>

>Gibt es das auch auf Deutsch? Oder anders ausgedrückt: Häh?

Ich meinte: Feurio als XP-Mode-Anwendung installieren. Also in der
virtuellen Maschine namens XP-Mode.

Aber Du hattest Dich doch sowieso mittlerweile von Feurio
verabschiedet, oder?

Thorsten

Detlef Wirsing

unread,
Mar 17, 2011, 4:13:05 AM3/17/11
to
Thorsten Albrecht schrieb:

Ich habe bisher keinen brauchbaren Ersatz gesucht und gefunden. Die
damals akute Aufgabe, die ich damit erledigen wollte, wurde verschoben
und steht noch an. Mit dem Trackeditor von Feurio kenne ich mich noch
einigermaßen aus. Ich möchte, gerade weil ich normalerweise keine
Sampler mehr erstelle, so wenig Zeit wie möglich in die Einarbeitung
in neue Software investieren. Der Trackeditor von Feurio gefiel mir
gut. Sonst hätte ich das Programm nicht lizensiert.

Thorsten Albrecht

unread,
Mar 17, 2011, 9:49:31 AM3/17/11
to
Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:

>Ich habe bisher keinen brauchbaren Ersatz gesucht und gefunden. Die
>damals akute Aufgabe, die ich damit erledigen wollte, wurde verschoben
>und steht noch an. Mit dem Trackeditor von Feurio kenne ich mich noch
>einigermaßen aus. Ich möchte, gerade weil ich normalerweise keine
>Sampler mehr erstelle, so wenig Zeit wie möglich in die Einarbeitung
>in neue Software investieren. Der Trackeditor von Feurio gefiel mir
>gut. Sonst hätte ich das Programm nicht lizensiert.

Ok, dann mach es doch so, wie ich beschrieben habe. Also: XP-Mode
installieren (mit autom. Login, also Pwd merken); dann Feurio normal
dort drin installieren.

Gemeinsame Pfade für beide Feurios:
Im XP-Mode im Explorer Netzlaufwerke auf die lokalen Laufwerke
einbinden, permanente Verbindung. In Feurio Projekt etc.-Ordner auf
diese Netzwerkordner legen, Datenpfad dito.

Das gleiche unter Windows 7, Pfade auf die selben Verzeichnisse.

Jetzt kannst Du Feurio direkt über das Startmenü im XP-Mode starten,
also ohne sichtbare virtuelle Maschine, nur das Programm. Evtl. könnte
man von hier aus sogar brennen, aber ich würde nur die Projekte
entsprechend mit Trackeditor bearbeiten, und dann in Win 7 brennen.

Thorsten

alte ruebe

unread,
Jul 1, 2011, 7:25:07 PM7/1/11
to
Hallo!
Ich habe auf meinem neuen win7/64 den xp mode, feurio installiert aber irgendwie habe ich probleme mit dem device.
Was kann ich tun? Ich will mein gutes altes Feurio zurück ;-(
Vielen Dank für Hinweise

Jörg Eisenträger

unread,
Jan 7, 2012, 8:28:54 AM1/7/12
to
On Thu, 17 Mar 2011 00:00:02 +0100, Thorsten Albrecht
<thors...@mailinator.com> wrote:

>Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>
>>>- Feurio XP-Mode installieren. Über XP-Mode-Anwendungen dann alles wie
>>>gewohnt bedienen, Verzeichnisse auf eine gemeinsam genutzte Partition
>>>legen (Projekt, Daten). Brennen kann man dann ja weiterhin im Host.
>>
>>Gibt es das auch auf Deutsch? Oder anders ausgedrückt: Häh?

Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über Weihnachten
den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über ein
funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt es das
jetzt auch "auf Deutsch":

http://www.joergei.de/index.html?lp2cd/tipps_feurio_win7.html


Gruß
Jörg
--
LPs auf CD brennen - so geht's: http://www.joergei.de/
E-Mail-Adresse existiert, wird aber nicht gelesen.

Detlef Wirsing

unread,
Jan 7, 2012, 10:13:09 AM1/7/12
to
Jörg Eisenträger schrieb:

[...]
>Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über Weihnachten
>den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über ein
>funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt es das
>jetzt auch "auf Deutsch":
>
>http://www.joergei.de/index.html?lp2cd/tipps_feurio_win7.html

Danke für die Rückmeldung und den Link.

Norbert Mueller

unread,
Jan 8, 2012, 12:00:28 PM1/8/12
to
Am 07.01.2012 14:28, schrieb Jörg Eisenträger:

> Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über Weihnachten
> den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über ein
> funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt es das
> jetzt auch "auf Deutsch":
>
> http://www.joergei.de/index.html?lp2cd/tipps_feurio_win7.html

Ist denn so ein altes Programm von 2004 noch geeignet, moderne Rohlinge
auf modernen Brennern zu brennen? Bei DVD's jedenfalls wäre das
ungeeignet, hab' ich mir sagen lassen. Dafür verwende ich ImageBurn, das
alle paar Monate upgedatet wird.


Gruß, Norbert

Muck Krieger

unread,
Jan 8, 2012, 1:57:03 PM1/8/12
to
Norbert Mueller wrote:
> Jörg Eisenträger wrote:

>> Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über
>> Weihnachten den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über
>> ein funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt
>> es das jetzt auch "auf Deutsch":

>> http://www.joergei.de/index.html?lp2cd/tipps_feurio_win7.html

Danke für die Arbeit! Obwohl das bei mir eher "fremddanken" ist,
da ich für meine Audio-CD-Projekte weder Windows 7 noch Feurio!
nutze ... aber deine Seiten ersparen immer die Beantwortung 1000er
Fragen zu vielen Themen ;-)

> Ist denn so ein altes Programm von 2004 noch geeignet, moderne
> Rohlinge auf modernen Brennern zu brennen? Bei DVD's jedenfalls wäre
> das ungeeignet, hab' ich mir sagen lassen.

Das ist klar, da Feurio! eine auf Audio-Bearbeitung/-Konvertierung und
CDDA-Brennen spezialisierte "Suite" ist. Am Audio-CD-Format hat sich
in den letzten 30 Jahren nix wesentliches geändert, und es gibt immer
noch qualitativ hochwertige Rohlinge, die sich in "modernen" Brennern
normkonform verhalten.

Keep on rocking,

Muck

Joseph Terner

unread,
Jan 9, 2012, 12:38:00 PM1/9/12
to
On Sun, 08 Jan 2012 19:57:03 +0100, Muck Krieger wrote:
> Norbert Mueller wrote:
>
>> Ist denn so ein altes Programm von 2004 noch geeignet, moderne Rohlinge
>> auf modernen Brennern zu brennen? Bei DVD's jedenfalls wäre das
>> ungeeignet, hab' ich mir sagen lassen.
>
> Das ist klar, da Feurio! eine auf Audio-Bearbeitung/-Konvertierung und
> CDDA-Brennen spezialisierte "Suite" ist.

Das Programm ist genauso obsolet, wie die Datenträger, die es erstellt.
Deswegen wird es nicht mehr weiterentwickelt.

> Am Audio-CD-Format hat sich in den letzten 30 Jahren nix wesentliches
> geändert,

Geändert hat sich nichts, weil Änderungen nicht spezifiziert sind. Das
Audioformat ist für immer auf PCM mit einer merkwürdig krummen
Samplingrate festgenagelt -- und obwohl der Datenträger vollständig
digital ist, hat man die Metadaten vergessen...

Sowas passiert, wenn man Leute von der Unterhaltungselektronik ein
Dateisystem entwerfen läßt. ;-)

> und es gibt immer noch
> qualitativ hochwertige Rohlinge, die sich in "modernen" Brennern
> normkonform verhalten.

Die VHS-Produktion wurde 2009 eingestellt, bei den Scheibletten wird's
auch nicht mehr lange dauern.

ciao, Joseph

Rainer Knaepper

unread,
Jan 9, 2012, 5:26:00 PM1/9/12
to
jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 09.01.12:

>Das Audioformat ist für immer auf PCM mit einer merkwürdig krummen
>Samplingrate festgenagelt --

nuja, man wollte wohl auch das problemlose Konvertieren von und nach
48 kHz Studiotechnik verhindern.

>und obwohl der Datenträger vollständig
>digital ist, hat man die Metadaten vergessen...

>Sowas passiert, wenn man Leute von der Unterhaltungselektronik ein
>Dateisystem entwerfen läßt. ;-)

Bedenke, welche Rechenleistung dunnemals zur Verfügung stand. Für den
Heimbereich bezahlbare Rechner, die den CD-Datenstrom wirklich
problemlos auf ein "richtiges" Filesystem übertragen konnten, kamen
deutlich später als die Audio-CD.

Und komme mir keiner damit, daß Entwickler (Entscheider....) aus dem
Rechnertechnikbereich vorausschauender planen würden. Dann zeige ich
mal auf USB, SATA, SD- und diverse andere "Standards", bei denen es
vor Inkompatibilitäten nur so wimmelt.

Rainer

--
Dazu paßt auch der Trend weg von der Kommandozeile: Dem Computer
*Kommandos* erteilen - nein, das geht nun wirklich nicht.
Nein, *wir* haben gefälligst *seine* Fragen zu beantworten und
*seine* Meldungen zu bestätigen... (Christopher Eltschka in ger.ct)

Joseph Terner

unread,
Jan 10, 2012, 12:25:25 AM1/10/12
to
On Mon, 09 Jan 2012 23:26:00 +0100, Rainer Knaepper wrote:
> jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 09.01.12:
>
>>Das Audioformat ist für immer auf PCM mit einer merkwürdig krummen
>>Samplingrate festgenagelt --
>
> nuja, man wollte wohl auch das problemlose Konvertieren von und nach 48
> kHz Studiotechnik verhindern.

Die gab es damals noch nicht. Man verwendete analoge Beta-Videokassetten
als Master für die ersten CDDAs. Da gingen mit einem speziellen Encoding
gerade so 1,4112 MBit/s in Echtzeit drauf. Der Rest der Studiotechnik war
noch analog.

>>und obwohl der Datenträger vollständig digital ist, hat man die
>>Metadaten vergessen...
>
>>Sowas passiert, wenn man Leute von der Unterhaltungselektronik ein
>>Dateisystem entwerfen läßt. ;-)
>
> Bedenke, welche Rechenleistung dunnemals zur Verfügung stand.

Es geht um Plaintext, nicht um Mondflüge. ;-) Die CDDA ist von 1980,
nicht von 1950. Nicht nur der IC war bereits seit Jahrzehnten erfunden,
auch der Mikroprozessor war schon länger bekannt. 16 Zeichen lange
Zeichenketten für Titelnamen hätten auch noch auf die Scheibe gepaßt.

> Für den
> Heimbereich bezahlbare Rechner, die den CD-Datenstrom wirklich
> problemlos auf ein "richtiges" Filesystem übertragen konnten, kamen
> deutlich später als die Audio-CD.

Der "Heimbereich" ist aber nicht das, was den Leuten zur Verfügung steht,
die ein Format entwerfen und produzieren. Es gab auch anfangs keine CD-
Player, die die gespeicherten 16 Bit tatsächlich reproduzieren konnten.

> Und komme mir keiner damit, daß Entwickler (Entscheider....) aus dem
> Rechnertechnikbereich vorausschauender planen würden.

Es geht nicht darum, vorausschauend zu planen, sondern den Stand der
Technik (von 1980) umsetzen. Aber genau das kann man eben von
Jubelelektronikern nicht erwarten, auch heute übrigens nicht...

ciao, Joseph

Hergen Lehmann

unread,
Jan 10, 2012, 2:36:38 AM1/10/12
to
On 10.01.2012 06:25, Joseph Terner wrote:

> Es geht um Plaintext, nicht um Mondflüge. ;-) Die CDDA ist von 1980,
> nicht von 1950. Nicht nur der IC war bereits seit Jahrzehnten erfunden,
> auch der Mikroprozessor war schon länger bekannt. 16 Zeichen lange
> Zeichenketten für Titelnamen hätten auch noch auf die Scheibe gepaßt.

Sie hätten nicht nur gepasst, sie passen - Stichwort "CD Text".
Diese Erweiterung kam zweifellos spät (1996), aber allzu viel früher
hätte sie auch kaum Sinn ergeben, da die marktüblichen Player weder über
alphanumerische Displays noch über Videoausgänge zur Anzeige verfügten.
Die 90er Jahre waren gerade die Zeit, als Spielkonsolen auf CD-Basis und
CD-ROM-Laufwerke in Homecomputern ihren Siegeszug feierten, und damit
solche Informationen nützlich wurden.

Daß auch heute noch die meisten Scheiben ohne Metainformationen
daherkommen und viele Player diese nicht verarbeiten, steht wiederum auf
einem anderen Blatt...

>> Für den
>> Heimbereich bezahlbare Rechner, die den CD-Datenstrom wirklich
>> problemlos auf ein "richtiges" Filesystem übertragen konnten, kamen
>> deutlich später als die Audio-CD.
>
> Der "Heimbereich" ist aber nicht das, was den Leuten zur Verfügung steht,
> die ein Format entwerfen und produzieren.

Der "Heimbereich" war aber nun einmal die Zielplattform. Du entwirfst
doch wohl auch kein Raumschiff, wenn dein Kunde ein Fahrrad bestellt hat!?

> Es geht nicht darum, vorausschauend zu planen, sondern den Stand der
> Technik (von 1980) umsetzen. Aber genau das kann man eben von
> Jubelelektronikern nicht erwarten, auch heute übrigens nicht...

Von Industrieelektronikern auch nicht. Die planen gerne mal bewusst mit
einem um zehn Jahre veralteten Stand, weil ausgereifte und von der
Stange lieferbare Technik wichtiger ist als Gimmicks.

Und von Informatikern reden wir besser nicht. Die fordern schon mal eine
komplette JAVA-Implementierung, nur um ein paar Menüs darzustellen
(=>Bluray). Im Ergebnis werden die Möglichkeiten selten genutzt, weil
die Publisher (zu Recht) Angst vor Inkompatiblitäten und Bugs in der
komplexen Software haben.

Hergen

Joseph Terner

unread,
Jan 10, 2012, 5:20:13 AM1/10/12
to
On Tue, 10 Jan 2012 08:36:38 +0100, Hergen Lehmann wrote:

> On 10.01.2012 06:25, Joseph Terner wrote:
>
>> Es geht um Plaintext, nicht um Mondflüge. ;-) Die CDDA ist von 1980,
>> nicht von 1950. Nicht nur der IC war bereits seit Jahrzehnten erfunden,
>> auch der Mikroprozessor war schon länger bekannt. 16 Zeichen lange
>> Zeichenketten für Titelnamen hätten auch noch auf die Scheibe gepaßt.
>
> Sie hätten nicht nur gepasst, sie passen - Stichwort "CD Text".

War klar, daß jemand mit der Subchannel-Esoterik kommt. ;-)

> Diese Erweiterung kam zweifellos spät (1996),

Ja, sie kam zeitgleich mit dem ID3-Tag. Vorher hat bei den
Jubelelektronikern nämlich niemand dran _gedacht_, daß jemand sowas wie
Metadaten überhaupt wollen könnte. Die konnten sich einfach nicht mehr
als eine "Laser-Schallplatte" vorstellen.

> aber allzu viel früher
> hätte sie auch kaum Sinn ergeben, da die marktüblichen Player weder über
> alphanumerische Displays noch über Videoausgänge zur Anzeige verfügten.

Du verwechselst da was. Als die Compact Disc entwickelt wurde, gab es
überhaupt keine marktüblichen Abspieler dafür. Zuerst wurde die CD
entwickelt und dann die Wiedergabegeräte für die vom Medium vorgegeben
Möglichkeiten.

> Daß auch heute noch die meisten Scheiben ohne Metainformationen
> daherkommen und viele Player diese nicht verarbeiten, steht wiederum auf
> einem anderen Blatt...

Weil das kostet, Patentlizenzen fallen nicht vom Himmel. Wozu überhaupt
Investitionen in ein sterbendes Medium tätigen?

>> Es geht nicht darum, vorausschauend zu planen, sondern den Stand der
>> Technik (von 1980) umsetzen. Aber genau das kann man eben von
>> Jubelelektronikern nicht erwarten, auch heute übrigens nicht...
>
> Von Industrieelektronikern auch nicht. Die planen gerne mal bewusst mit
> einem um zehn Jahre veralteten Stand, weil ausgereifte und von der
> Stange lieferbare Technik wichtiger ist als Gimmicks.

Was dann zu lustigen Geschichten führt, wie daß im Usenet jemand eine
"ausgereifte" Festplatte Typ Kalok 330 mit RLL/ST412-Interface für seine
Industriemaschine sucht...

ciao, Joseph

Norbert Hahn

unread,
Jan 10, 2012, 12:12:42 PM1/10/12
to
Rainer Knaepper <rai...@smial.prima.de> wrote:

>jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 09.01.12:
>
>>Das Audioformat ist für immer auf PCM mit einer merkwürdig krummen
>>Samplingrate festgenagelt --
>
>nuja, man wollte wohl auch das problemlose Konvertieren von und nach
>48 kHz Studiotechnik verhindern.

Die 48 kHz Abtastrate kam erst nach der Marktdurchdringung von
CDs. Die 44,1 kHz gab es dagegen schon vor der CD. Etwa 1980
konnte man das System Sony PCM-F1 kaufen, bestehend aus einem
A/D-, D/A-Wandler und einem Encoder, der aus dem digitalen
Datenstrom ein Pseudo-TV-Bild erzeugte, das auf einem tragbaren
Betamax-Videorecoder aufgezeichnet werden konnte.
Diesen gab es in NTSC- und in PAL-Standard. Die Pseudo-Bilder
wurden daher so erzeugt, dass sie ohne Bearbeitung unabhängig
vom TV-Standard aufgezeichnet werden konnten. Da war 44,1 kHz
die einzig passende Abtastrate. Alternativ wurde in den Studios
statt des tragbaren Betamax-Videorecorders gerne Umatic-Recoder
verwendet.
Auch in den 1970er Jahren wurde im Studio bereits digital
gearbeitet. Ein Großrechner hatte 11 Platten parallel in
Betrieb, Diskstriping wurde man das heute nennen. Abtastrate
war 54 kHz. Mehr schafften die Wandler nicht. Außerdem brauchte
man weniger steile Tiefpassfilter, um bis 15 kHz sauber auf-
zeichnen zu können.

>Und komme mir keiner damit, daß Entwickler (Entscheider....) aus dem
>Rechnertechnikbereich vorausschauender planen würden. Dann zeige ich
>mal auf USB, SATA, SD- und diverse andere "Standards", bei denen es
>vor Inkompatibilitäten nur so wimmelt.

Das hat teilweise weniger mit vorausschauender Planung zu tun
als mit dem Schaffen von Standards, die genügend weich festge-
legt sind, damit Hersteller ihr eigenen inkompatiblen Süppchen
kochen können.

Norbert

Rainer Knaepper

unread,
Jan 10, 2012, 4:27:00 PM1/10/12
to
jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 10.01.12:
>On Tue, 10 Jan 2012 08:36:38 +0100, Hergen Lehmann wrote:

>> Diese Erweiterung kam zweifellos spät (1996),

>Ja, sie kam zeitgleich mit dem ID3-Tag. Vorher hat bei den
>Jubelelektronikern nämlich niemand dran _gedacht_, daß jemand sowas
>wie Metadaten überhaupt wollen könnte. Die konnten sich einfach
>nicht mehr als eine "Laser-Schallplatte" vorstellen.

Beleg für diese Vermutung?

>> aber allzu viel früher
>> hätte sie auch kaum Sinn ergeben, da die marktüblichen Player
>> weder über alphanumerische Displays noch über Videoausgänge zur
>> Anzeige verfügten.

>Du verwechselst da was. Als die Compact Disc entwickelt wurde, gab
>es überhaupt keine marktüblichen Abspieler dafür. Zuerst wurde die
>CD entwickelt und dann die Wiedergabegeräte für die vom Medium
>vorgegeben Möglichkeiten.

Zuerst wurde die Bildplatte entwickelt, die aber als Medium für
tragbare Audiogeräte /etwas/ unhandlich war. Die hat man dann
geschrumpft.

>> Von Industrieelektronikern auch nicht. Die planen gerne mal
>> bewusst mit einem um zehn Jahre veralteten Stand, weil ausgereifte
>> und von der Stange lieferbare Technik wichtiger ist als Gimmicks.

>Was dann zu lustigen Geschichten führt, wie daß im Usenet jemand
>eine "ausgereifte" Festplatte Typ Kalok 330 mit RLL/ST412-Interface
>für seine Industriemaschine sucht...

Du meinst, die Entwickler von Wolfgangs CNC-Dingens hätten 1991 eine
Platte mit SATA oder USB3 einbauen sollen? Selbst IDE war dammalZ noch
recht jung und es hagelte Inkompatibilitäten - jeder kannte damals die
Listen von HDs, die miteinander konnten und welche nicht. Zumal in dem
Fall ja durchaus nicht eindeutig ist, daß diese Maschine tatsächlich
1991 konstruiert wurde, die kann ja auch schon 10 Jahre in der Form
gebaut worden sein - und da gab es halt nur ST506.

Immerhin hat sich die CD für ein dermaßen schlecht konzipiertes Medium
recht lange gehalten. War aber wohl dann doch letztlich ein grandioser
Mißerfolg.

Rainer

--
> Darum tragen Models immer High-Heels. Nackte Füsse sind selten sexy.
Ich hasse diesen ständigen High-Heels auf solchen Fotos. Ein nackter
Fuß hingegen kann durchaus sexy sein. Er muss dazu aber vielleicht
nicht unbedingt aussehen wie eine Dörrpflaume. (Ph. Janßen in d.r.f.)

Rainer Knaepper

unread,
Jan 10, 2012, 2:26:00 PM1/10/12
to
ihat...@nospam.invalid (Norbert Hahn) am 10.01.12:

>Rainer Knaepper <rai...@smial.prima.de> wrote:

>>jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 09.01.12:
>>
>>>Das Audioformat ist für immer auf PCM mit einer merkwürdig krummen
>>>Samplingrate festgenagelt --
>>
>>nuja, man wollte wohl auch das problemlose Konvertieren von und
>>nach 48 kHz Studiotechnik verhindern.

>Die 48 kHz Abtastrate kam erst nach der Marktdurchdringung von
>CDs. Die 44,1 kHz gab es dagegen schon vor der CD.

Stümpt, das habe ich verdreht. Aber zumindest gab es dammalZ
Meinungen, daß die 48 kHz bei DAT kein Zufall war.

>>Und komme mir keiner damit, daß Entwickler (Entscheider....) aus
>>dem Rechnertechnikbereich vorausschauender planen würden. Dann
>>zeige ich mal auf USB, SATA, SD- und diverse andere "Standards",
>>bei denen es vor Inkompatibilitäten nur so wimmelt.

>Das hat teilweise weniger mit vorausschauender Planung zu tun
>als mit dem Schaffen von Standards, die genügend weich festge-
>legt sind, damit Hersteller ihr eigenen inkompatiblen Süppchen
>kochen können.

Deshalb habe ich ja die "Entscheider" mit reingenommen.

Rainer

--
Bildungsdefizite sind die gottgewollte Reaktion auf psychosoziale bzw.
mentale Defizite in Führungskadern. Oder anders: dumm fickt gut - und
genau das brauchen wir, um unsere Renten zu sichern.
(Benedict Mangelsdorff in ger.ct)

Henning Paul

unread,
Jan 11, 2012, 2:21:20 AM1/11/12
to
Rainer Knaepper wrote:

> Zuerst wurde die Bildplatte entwickelt, die aber als Medium für
> tragbare Audiogeräte /etwas/ unhandlich war. Die hat man dann
> geschrumpft.

Nee, nee, die LaserDisc arbeitet quasi-analog. CD-Audio benutzt so
neumodischen Kram wie PCM und Fehlerkorrektur. :-)

Gruß
Henning

Hergen Lehmann

unread,
Jan 11, 2012, 4:41:51 AM1/11/12
to
On 11.01.2012 08:21, Henning Paul wrote:

>> Zuerst wurde die Bildplatte entwickelt, die aber als Medium für
>> tragbare Audiogeräte /etwas/ unhandlich war. Die hat man dann
>> geschrumpft.
>
> Nee, nee, die LaserDisc arbeitet quasi-analog.

Diese Vermutung ist leider falsch.

Nur die Scheiben der allerersten Generation enthielten analogen Ton, und
das auch nur in NTSC-Ländern. Es wurde bereits sehr früh ein digitales
Tonsystem ergänzt (2Spuren PCM, 44.1kHz). Und genau dieses System wurde
wenig später nahezu 1:1 für die CD "geklaut".

Es ist kein Zufall, daß die CD genau von den Firmen (Sony und Philips)
vorgestellt wurde, welche zuvor schon im LD-Geschäft aktiv waren.
Vermutlich verwendeten die allerersten CD-Player sogar noch Chipsets,
die ursprünglich für LD entwickelt wurden.

Hergen

Henning Paul

unread,
Jan 11, 2012, 5:11:45 AM1/11/12
to
Hergen Lehmann wrote:

> On 11.01.2012 08:21, Henning Paul wrote:
>
>>> Zuerst wurde die Bildplatte entwickelt, die aber als Medium für
>>> tragbare Audiogeräte /etwas/ unhandlich war. Die hat man dann
>>> geschrumpft.
>>
>> Nee, nee, die LaserDisc arbeitet quasi-analog.
>
> Diese Vermutung ist leider falsch.
>
> Nur die Scheiben der allerersten Generation enthielten analogen Ton,
> und das auch nur in NTSC-Ländern. Es wurde bereits sehr früh ein
> digitales Tonsystem ergänzt (2Spuren PCM, 44.1kHz). Und genau dieses
> System wurde wenig später nahezu 1:1 für die CD "geklaut".

Das Paper hier liest sich anders:
http://ieeexplore.ieee.org/xpls/abs_all.jsp?arnumber=4180155&tag=1

Dort wurde 1983 von Philips-Mitarbeitern die Verwendung des Digital-
Audio-Formats der CD für den Einsatz auf LDs vorgeschlagen.

> Es ist kein Zufall, daß die CD genau von den Firmen (Sony und Philips)
> vorgestellt wurde, welche zuvor schon im LD-Geschäft aktiv waren.
> Vermutlich verwendeten die allerersten CD-Player sogar noch Chipsets,
> die ursprünglich für LD entwickelt wurden.

Anscheinend wird anders herum ein Schuh draus.

In der Wikipedia steht mal wieder technisch unspezifisches Bla dazu.

Gruß
Henning

Joseph Terner

unread,
Jan 11, 2012, 5:15:39 AM1/11/12
to
On Tue, 10 Jan 2012 22:27:00 +0100, Rainer Knaepper wrote:
> jtusene...@gmx.de (Joseph Terner) am 10.01.12:
>>On Tue, 10 Jan 2012 08:36:38 +0100, Hergen Lehmann wrote:
>
>>> Diese Erweiterung kam zweifellos spät (1996),
>
>>Ja, sie kam zeitgleich mit dem ID3-Tag. Vorher hat bei den
>>Jubelelektronikern nämlich niemand dran _gedacht_, daß jemand sowas wie
>>Metadaten überhaupt wollen könnte. Die konnten sich einfach nicht mehr
>>als eine "Laser-Schallplatte" vorstellen.
>
> Beleg für diese Vermutung?

Der Beleg ist das Red Book. Das spricht Bände. Oder schau Dir einfach mal
den lächerlichen Entwicklungsstand heutiger CD-Player mit MP3-Funktion
an. Sowas wie den iPod mußte denen eine Computerfirma vorführen...

> Zuerst wurde die Bildplatte entwickelt, die aber als Medium für tragbare
> Audiogeräte /etwas/ unhandlich war. Die hat man dann geschrumpft.

Die Bildplatte war analog. Da gibt es natürlich keine Metadaten.

>>> Von Industrieelektronikern auch nicht. Die planen gerne mal bewusst
>>> mit einem um zehn Jahre veralteten Stand, weil ausgereifte und von der
>>> Stange lieferbare Technik wichtiger ist als Gimmicks.
>
>>Was dann zu lustigen Geschichten führt, wie daß im Usenet jemand eine
>>"ausgereifte" Festplatte Typ Kalok 330 mit RLL/ST412-Interface für seine
>>Industriemaschine sucht...
>
> Du meinst, die Entwickler von Wolfgangs CNC-Dingens hätten 1991 eine
> Platte mit SATA oder USB3 einbauen sollen? Selbst IDE war dammalZ noch
> recht jung und es hagelte Inkompatibilitäten

ATA ist von 1986. Davon abgesehen war Kalok nicht gerade das, was man
unter "industrial grade" versteht.

> Immerhin hat sich die CD für ein dermaßen schlecht konzipiertes Medium
> recht lange gehalten. War aber wohl dann doch letztlich ein grandioser
> Mißerfolg.

Die CD-DA litt zunächst unter der Preisgestaltung und wurde später
nochmal beliebt wegen der leichten Auslesbarkeit. Die CD-ROM (Yellow
Book) war aber doch eine ganze Weile lang ziemlich nützlich.

ciao, Joseph

Bernd Laengerich

unread,
Jan 11, 2012, 9:25:53 AM1/11/12
to
Am 11.01.2012 10:41, schrieb Hergen Lehmann:

> Diese Vermutung ist leider falsch.

Es ging ja um die Bildplatte. Die, die ich kenne, wurde mit einem
drucksensitiven Piezoabnehmer abgetastet. Der raste über die Berg- und Talbahn
auf der Platte. Rein analog.

Bernd

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 18, 2012, 9:05:01 AM1/18/12
to
Jörg Eisenträger schrieb:

> Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über Weihnachten
> den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über ein
> funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt es das
> jetzt auch "auf Deutsch":
>
> http://www.joergei.de/index.html?lp2cd/tipps_feurio_win7.html

Ich habe schon unter WinXP alleine (der Wechsel auf Win7 kommt erst
noch) ein Problem, das ich nicht gelöst bekomme: Feurio geht bei mir nur
mit einem IDE-Brenner - per SATA angeschlossene Brenner werden gar nicht
erst erkannt...

Gruß B

Michael Paul

unread,
Jan 18, 2012, 4:33:46 PM1/18/12
to
On 18.01.2012, Bernhard Wohlgemuth wrote:


> Ich habe schon unter WinXP alleine (der Wechsel auf Win7 kommt erst
> noch) ein Problem, das ich nicht gelöst bekomme: Feurio geht bei mir nur
> mit einem IDE-Brenner - per SATA angeschlossene Brenner werden gar nicht
> erst erkannt...

Du hast nicht zufällig - weil zum Beispiel Feurio gemeckert hat - einen
ASPI-Treiber installiert? Dann passiert genau das.

Feurio ist bei mir ausgemustert worden, weil es nicht wirklich auf NT5.x
funktioniert hat (es sei denn, man hat sich als Admin angemeldet, was man
eigentlich nicht will), daher kann ich nicht nachsehen, ob eine Umstellung
auf SPTI möglich ist.

Michael
--
Bang your head!

Detlef Wirsing

unread,
Jan 18, 2012, 11:52:32 PM1/18/12
to
Michael Paul schrieb:

[...]
>Feurio ist bei mir ausgemustert worden, weil es nicht wirklich auf NT5.x
>funktioniert hat (es sei denn, man hat sich als Admin angemeldet, was man
>eigentlich nicht will), daher kann ich nicht nachsehen, ob eine Umstellung
>auf SPTI möglich ist.

Feurio läuft auch ohne ASPI. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich es
seit Windows 2000 mit SPTI betrieben.

Burkhard Schultheis

unread,
Jan 19, 2012, 3:56:02 PM1/19/12
to
Am 07.01.2012 14:28, schrieb Jörg Eisenträger:
> On Thu, 17 Mar 2011 00:00:02 +0100, Thorsten Albrecht
> <thors...@mailinator.com> wrote:
>
>> Detlef Wirsing <detlef....@gmx.de> wrote:
>>
>>>> - Feurio XP-Mode installieren. Über XP-Mode-Anwendungen dann alles wie
>>>> gewohnt bedienen, Verzeichnisse auf eine gemeinsam genutzte Partition
>>>> legen (Projekt, Daten). Brennen kann man dann ja weiterhin im Host.
>>>
>>> Gibt es das auch auf Deutsch? Oder anders ausgedrückt: Häh?
>
> Zugegeben, mit einiger Verspätung, aber nachdem ich mir über Weihnachten
> den XP-Mode angetan habe und nun glücklich wieder über ein
> funktionierendes Feurio! unter Windows 7 (64 bit) verfüge, gibt es das
> jetzt auch "auf Deutsch":

Also bei mir klappt's unter Windows 7 Prof. 64 Bit auch direkt, ohne
XP-Mode. Feurio sah meinen PX-L890SA erst mal nur als Lesegerät. Aber
man kann Feurio ja überreden! ;-)

Grüße
Burkhard
--
Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne
Naturwissenschaft ist blind.
Albert Einstein

Detlef Wirsing

unread,
Jan 19, 2012, 4:41:25 PM1/19/12
to
Burkhard Schultheis schrieb:

[...]
>Also bei mir klappt's unter Windows 7 Prof. 64 Bit auch direkt, ohne
>XP-Mode. Feurio sah meinen PX-L890SA erst mal nur als Lesegerät. Aber
>man kann Feurio ja überreden! ;-)

Ich habe den Thread damals gestartet, und das funktionierte bei mir
auf Anhieb. Es ging darum, daß der Waveeditor von Feurio unter Windows
7 nicht zum laufen zu bewegen war.

Burkhard Schultheis

unread,
Jan 19, 2012, 4:46:11 PM1/19/12
to
Hab's gerade ausprobiert: Der Trackeditor startet zwar, kann aber
offenbar nichts abspielen.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jan 20, 2012, 2:11:19 AM1/20/12
to
Burkhard Schultheis schrieb:

> Hab's gerade ausprobiert: Der Trackeditor startet zwar, kann aber
> offenbar nichts abspielen.

Und damit stehe ich wieder am Anfang:

Es ist wohl an der Zeit, mich von Feurio zu verabschieden, denn genau
der Trackeditor bzw. das Setzen unterbrechungsfreier Trackmarken in
einer großen WAV-Datei ist für mich der entscheidende Punkt, die
Brennerei geht ja auch anders. Spätestens beim Umstieg auf Win7 wären
für Feurio größere Klimmzüge nötig - das steht nich mehr so recht dafür,
weil die CD als Audiomedium ja auch nicht mehr so richtig aktuell ist.

Ich werde wohl - wenn es mal nötig wird - mit Audacity ein CueSheet
basteln, das geht ja auch einigermaßen komfortabel.

Gruß B

Detlef Wirsing

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Jan 20, 2012, 2:30:22 PM1/20/12
to
Burkhard Schultheis schrieb:

>Am 19.01.2012 22:41, schrieb Detlef Wirsing:
[...]
>> Ich habe den Thread damals gestartet, und das funktionierte bei mir
>> auf Anhieb. Es ging darum, daß der Waveeditor von Feurio unter Windows
>> 7 nicht zum laufen zu bewegen war.
>
>Hab's gerade ausprobiert: Der Trackeditor startet zwar, kann aber
>offenbar nichts abspielen.

Ja, so ging es mir damals auch. Vom Rest ganz zu schweigen.

Detlef Wirsing

unread,
Jan 20, 2012, 2:37:58 PM1/20/12
to
Bernhard Wohlgemuth schrieb:

>Burkhard Schultheis schrieb:
>
>> Hab's gerade ausprobiert: Der Trackeditor startet zwar, kann aber
>> offenbar nichts abspielen.
>
>Und damit stehe ich wieder am Anfang:
>
>Es ist wohl an der Zeit, mich von Feurio zu verabschieden, denn genau
>der Trackeditor bzw. das Setzen unterbrechungsfreier Trackmarken in
>einer großen WAV-Datei ist für mich der entscheidende Punkt, die
>Brennerei geht ja auch anders.
[...]

Dito.

>Ich werde wohl - wenn es mal nötig wird - mit Audacity ein CueSheet
>basteln, das geht ja auch einigermaßen komfortabel.

Das funktioniert und war damals (nach dem Start dieses Threads) auch
mein Weg. Ich habe die Sache allerdings nur soweit verfolgt, wie sie
für mich wichtig war. Feurio spielt für mich keine wesentliche Rolle
mehr. Ich editiere Audio normalerweise nicht mehr. Neben Audacity
(nach kurzer Einarbeitung) klappt es übrigens auch mich Cubase, das
ich bei einem Bekannten mal ausprobieren durfte. An Feurio war ich
gewöhnt. Neue Programme erfordern andere Wege. Die Beschäftigung mit
Cuesheets halte ich auf jeden Fall für sinnvoll, zumindest, um die
Vorgehensweise zu verstehen. Selbst erstellen würde ich sie mit
Sicherheit nicht. Das geht mit diversen Programmen einfacher. Die
meisten Sachen mache ich heute mit EAC (Exact Audio Copy), die wenigen
Ausnahmefälle mit Audacity.

Michael Paul

unread,
Jan 20, 2012, 3:52:08 PM1/20/12
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Okay, danke. Das könnte dann die Lösung des Problems des Vorposters sein.

Michael
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Thorsten Albrecht

unread,
Feb 6, 2012, 12:41:47 PM2/6/12
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Burkhard Schultheis <burkhard....@web.de> wrote:

>>> Also bei mir klappt's unter Windows 7 Prof. 64 Bit auch direkt, ohne
>>> XP-Mode. Feurio sah meinen PX-L890SA erst mal nur als Lesegerät. Aber
>>> man kann Feurio ja überreden! ;-)
>>
>> Ich habe den Thread damals gestartet, und das funktionierte bei mir
>> auf Anhieb. Es ging darum, daß der Waveeditor von Feurio unter Windows
>> 7 nicht zum laufen zu bewegen war.
>
>Hab's gerade ausprobiert: Der Trackeditor startet zwar, kann aber
>offenbar nichts abspielen.

Genau deswegen sollst Du ja für den Trackeditor den XPMode nehmen!
Oder eine sonstige virtuelle Maschine.

Thorsten
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