Thomas Jung schrieb:
> ASUS EN8400GS SILENT/P/512M, GeForce 8400 GS, 512MB DDR2, VGA, DVI
> an einem "Iiyama ProLite E2403WS" mit (1920x1200 bei 59Hz) am laufen.
> Diese hat einen DVI und auch VGA Anschluss und ist eine angenehme
> leise passive Karte.
Betriebssystem?
> Nun wuerde ich gerne zwei Monitore daran betreiben.
Einfach einen 2. Monitor dranhängen und schauen.
( Ich habe seit über 10 Jahren 2 Monitore,
(seit letztem Jahr auch 3 Monitore) an einer Grafikkarte.)
> Bis gestern dachte ich, dass ich da auch zwei Grafikkarten brauche, aber
> es geht wohl auch (bei eventuell anderen Karten) so, dass ich den einen
> Monitor ueber einen DVI <-> HDMI Adapter ansteuere und den anderen Monitor
> (auch ein Iiyama ProLite E2403WS) und lt. vorgestelltem Szenario ueber
> einen moeglichen HDMI <-> HDMI Anschluss ansteueren koennte.
Warum nicht ein Monitor VGA, ein Monitor DVI?
So habe ich vor einiger Zeit 2 1920x1200 Monitore an einer
Grafikkarte gehabt.
( Genauer waren wegen mehrere PCs noch KVMs dazwischen.)
> Aber geht das auch mit DVI auf HDMI (oder auf VGA) und den zweiten
> Monitor ueber VGA <-> HDMI (oder auf VGA)?
DVI und HDMI sind bei 1920x1200 praktisch (ohne Ton) identisch.
( lediglich andere Kabel und Steckeranordnung.)
VGA kann man vermutlich nicht ohne erheblichen Aufwand mit HDMI mischen,
so dass beide über gleiche Kabel laufen.
> Welcher Vorteil besteht, bzw. bestuende, wenn ich zwei Grafikkarten an
> jeweils einem PCIe 16x (beide mit 16 Lanes) einbaue und die Monitore
> von da getrennt ansteuere?
Bei 3D geht es schneller.
Allerdings muss man mit dem Netzteil aufpassen,
bei voller Leistung ..
> Ist das vom Management der Hardware (bzw. der Firmware/Software) nicht
> auch aufwendiger?
bei Linux habe ich (außer mit Matrox Karten) die Erfahrung gemacht,
dass 2 Monitore an einem PC nur mit Hersteller Treiber
etwas anderes als identische Kopien liefern.
Allerdings scheinen die Hersteller mit eigenen Treiber
auf Kriegsfuß zu stehen.
> Mache hauptsaechlich "Bueroanwendungen" und mal StarCraft I was sehr
> gut laeuft und auch StarCraft II ist sehr gut (an einem Monitor) zu
> spielen.
Rein intuitiv würde ich sagen,
bei "Bueroanwendungen" werden nur 2D verwendet,
da dürfte die Installation einer Uralt Grafikkarte
die meisten Probleme bereiten.
Bei Spielen wird oft fullscreen verwendet,
wobei ein Monitor schlichtweg ignoriert wird.
> Andere Grafikanforderungen habe ich derzeit nicht. Ausser mal ein
> kleines selbstgeschriebenes OpenGL Proggi auszuprobieren, aber das
> schaffen selbst Rechner/Grafikkarten die 15 Jahre alt sind ;-)
> Da ich mir nun aber ein neues Board kaufen will, frage ich mich ob ich
> nicht gleich auf zwei Karten setze (bzw. mir diese Moeglichkeit offen
> halte)
Ich betreibe mit einer Geforce 6870 3 1920x1200 Monitore.
Sie braucht beim Hochfahren und nach einer
Zwangsstromsparpause viel Zeit die 3 Monitore wiederzufinden.
( Vielleicht liegt das auch an KDE)
Bein Hochfahren kommt sie manchmal auch nicht damit zurecht.
( Die Maus lässt sich dann nur auf 2 Monitore bewegen,
oder ein Monitor hat falsche Auflösung.)
> und wenn ich nur eine Karte mit dem oben genannten Szenario, also
> DVI <-> HDMI (Adapterkabel) und HDMI <-> HDMI mit passiven Karten
> ueberhaupt brauchbares Bild haben kann?
DVI, HDMI und display port lieferten bei mir (sofern überhaupt)
immer brauchbare Bilder.
Bei VGA kann das Bild schonmal "schwimmen"
Z.B. bei einem 8-fach KVM.
> Btw: In der Vergangenheit habe ich immer Nvidia bevorzugt
Hatte ich auch etliche Zeit.
Momentan hat AMD etwas die Nase vorn,
weil es mehr Monitore gleichzeitig kann
und mehr display ports liefert.
Ich vermute mal VGA ist am aussterben,
HDMI wird bald durch neuerere HDMI ersetzt,
display port könnte Zukunft haben.
Was in 3 Jahren aktuell ist, ist für mich schwer abschätzbar.
Wegen 2560x1600 und kommenden 4k neige ich
eher zu display port.
Hermann
der gerne eine Grafikkarte hätte,
mit der man über 3 displayports 3 Monitore
mit VESA und 4 k Auflösungen betreiben könnte,
deren software Treiber so einfach
installier und handhabbar wäre
wie zu Zeiten der Matrox 500
--
http://www.Hermann-Riemann.de