Ich gebe zu, ich kenne mich in Sachen Linux kaum aus. Ich habe ein wenig
mitgelesen und gelernt, dass einzig Windows GDI kann und dementsprechend ein
(günstigerer) GDI-Drucker nur unter Windoof läuft. Frage dazu: Gibt es denn
irgendeine (unelegante? langsame?) Möglichkeit, einen günstigen GDI-Drucker
doch noch als Arbeitsgruppen-Drucker am Linux-Server (ohne weitere
Printserver o.ä.) zu betreiben?
Gruß und Dank für Antwort
Jan
Hi Jan,
> Gibt es denn
> irgendeine (unelegante? langsame?) Möglichkeit, einen günstigen
GDI-Drucker
> doch noch als Arbeitsgruppen-Drucker am Linux-Server (ohne weitere
> Printserver o.ä.) zu betreiben?
langsam und unelegant wäre z.B. im Linux-Server ein Windows z.B. per VMWare
zu emulieren... Entbehrt zwar jeder Stabilität und Leistung, aber es läuft!
Gruß,
ecki
Bei SuSE steht das:
"HP DeskJet 710C , 712C , 720C , 722C , 820C , 1000C und dazu kompatible
Modelle.
Damit sollten alle HP DeskJet Modelle, die die HP GDI-Druckersprache HP
PPA können, unterstützt sein.
Lexmark 1100 , 2030 , 2050 , 2070 , 3200 , 5700 , 7000 , Z11 und dazu
kompatible Modelle.
Es scheint aber bei Lexmark-Druckern kaum Kompatibilität bzw. einen
kleinsten gemeinsamen Nenner (d.h. eine gemeinsame GDI-Druckersprache)
der einzelnen Modelle zu geben.
So soll z.B. der Lexmark Z51 zwar mit dem Treiber für den Lexmark 7000
funktionieren, aber der Lexmark Z52 funktioniert sicher nicht mit diesem
Treiber, sondern braucht einen Treiber direkt von Lexmark.
Die Treiber direkt von Lexmark finden Sie unter
http://www.lexmark.com/printers/linuxprinters.html
Brother HL 720 , 730 und dazu kompatible Modelle. "
Schaut doch gut aus, oder? :-)
Schöne Grüsse,
Jutta
> Bei SuSE steht das:
>
> "HP DeskJet 710C , 712C , 720C , 722C , 820C , 1000C und dazu
> kompatible Modelle.
> Damit sollten alle HP DeskJet Modelle, die die HP GDI-Druckersprache
> HP PPA können, unterstützt sein.
>
> Lexmark 1100 , 2030 , 2050 , 2070 , 3200 , 5700 , 7000 , Z11 und dazu
> kompatible Modelle.
> Es scheint aber bei Lexmark-Druckern kaum Kompatibilität bzw. einen
> kleinsten gemeinsamen Nenner (d.h. eine gemeinsame
> GDI-Druckersprache) der einzelnen Modelle zu geben.
Man sollte aber nicht überrascht sein, wenn der Treiber dann trotzdem nur
in niedriger Auflösung und/oder Schwarzweiß druckt oder nur eine
eingeschränkte Auswahl an Papiergrößen zur Verfügung steht.
Die Kompatibilitätslisten bei SuSE sind doch manchmal etwas "geschönt", um
es mal positiv auszudrücken.
Da ein GDI-Druckertreiber viele Berechnungen/Konvertierungen/... selbst
machen muß, die sonst intern im Drucker ablaufen und durch einen simplen
Druckerbefehl ausgelöst werden, gibts bei den Treibern manchmal die
seltsamsten Einschränkungen.
Tom
> Jutta Günther schrieb:
>
>
> >Bei SuSE steht das:
> >
> >"HP DeskJet 710C , 712C , 720C , 722C , 820C , 1000C und dazu
> >kompatible Modelle.
> >Damit sollten alle HP DeskJet Modelle, die die HP GDI-Druckersprache
> >HP PPA können, unterstützt sein.
> >
> >Lexmark 1100 , 2030 , 2050 , 2070 , 3200 , 5700 , 7000 , Z11 und dazu
> >kompatible Modelle.
> >Es scheint aber bei Lexmark-Druckern kaum Kompatibilität bzw. einen
> >kleinsten gemeinsamen Nenner (d.h. eine gemeinsame
> >GDI-Druckersprache) der einzelnen Modelle zu geben.
>
>
> Man sollte aber nicht überrascht sein, wenn der Treiber dann trotzdem nur
> in niedriger Auflösung und/oder Schwarzweiß druckt oder nur eine
> eingeschränkte Auswahl an Papiergrößen zur Verfügung steht.
Solche Überraschungen kann man durch einen Besuch bei
http://www.linuxprinting.org/printer_list.cgi vermeiden. Dort findet man
zu (fast) jedem Drucker die Information was genau unterstützt wird und
was nicht.
Bei den allermeisten gängigen Druckern ist die Linux-Unterstützung
ausreichend bis hervorragend.
Und wenn es mal nicht geht, dann sollte man die Schuld nicht Linux bzw.
deren Entwickler geben. Die Druckerhersteller geben die entsprechenden
Informationen oft nicht heraus (kann unter der angegebenen URL alles
genau nachlesen).
> Da ein GDI-Druckertreiber viele Berechnungen/Konvertierungen/... selbst
> machen muß, die sonst intern im Drucker ablaufen und durch einen simplen
> Druckerbefehl ausgelöst werden, gibts bei den Treibern manchmal die
> seltsamsten Einschränkungen.
So wie ich das verstanden habe, hat das aber nichts damit zu tun ob GDI
oder nicht. Letztendlich liegt es an doch wohl an der mangelnden
Kooperationbereitschaft der Druckerhersteller. Unter den Umständen kann
man eigentlich nur sagen: Wahnsinn, dass sich da Linux-Entwickler
hinsetzen und in mühevoller Kleinarbeit entschlüsseln, was manche
Druckerhersteller verbergen wollen.
Liebe Grüsse,
Jutta
Falls es also keinen Treiber für euren Drucker gibt schauts euch doch mal
dort um, evtl. ist er dort dabei.
Grüße
Pega