Kürzlich bin ich von einer Bekannten gebeten worden, beim nächsten
Besuch einen neuen Toner für den (kaum benutzten) Laserjet 1100
mitzubringen, "weil man fast nichts mehr lesen kann". Nun, ein
normaler Brief (Schriftgröße wie üblich so irgendwo 10-12 Punkt) war
wirklich kaum zu entziffern, feine Linien waren ganz einfach nicht
gedruckt. Auf meine Bedenken hin, daß das nicht unbedingt der Toner
sein muß, gabs die Antwort "war das letzte Mal [Anmerkung: vor einigen
Jahren...] auch das gleiche." Also Toner getauscht, Druckbild war nun
tatsächlich nicht mehr dunkelgrau, sondern schwarz, aber am Problem
selbst hat sich nichts geändert.
Buchstaben "ausgefranst", kaum lesbar. Dieses Fehlerbild würde zwar zu
einem verschmutzen Laserfenster passen, allerdings ist eine
Überschrift der Selbsttestseite (geschätzt 48 pt) einwandfrei,
gestochen scharf, flächendeckend schwarz...
Keine Schattenbilder, also fallen gefühlsmäßig auch Coronadraht bzw.
Auf-/Entladung der Trommel als Fehlerquelle weg.
Nun, was kann da der Fehler sein?
Wirklich "nur" Laserfenster schmutzig (dann müßte auch große
Überschrift "unscharf" sein!)?
Irgend ein Spannungsproblem?
Neu gekaufte Kartusche (Trommel eingebaut) mit gleichem Fehler wie
mehrere Jahre alte Kartusche?
Hat jemand eine Idee?
Danke im voraus!
Roland
PS: Leider habe ich nicht daran gedacht einen Ausdruck mitzunehmen um
ihn eingescannt ins Netz stellen zu können... :-(
RM> Hat jemand eine Idee?
Hast du die Treibereinstellungen ueberprueft.
Wenn der Selbsttest funktioniert bleibt nur der Weg vom Rechner bis vor
dem Laser.
Die Daten kommen falsch vom Rechner oder werden im Drucker nicht korrekt
verarbeitet.
Ist der 1100er noch DOS faehig.
Wenn ja einmal ein DOS booten und einen beliebigen Text drucken.
Haraoed
"Harald H. Hengel" <h...@fido.kruemel.org> schrieb
> Hast du die Treibereinstellungen ueberprueft.
> Wenn der Selbsttest funktioniert [...]
Sorry, war von mir nicht eindeutig formuliert!
Mit Selbsttest meinte ich einfach jene Seite, die durch Drücken der
(einzigen) Taste am Drucker ausgedruckt wird. Da spielt noch kein
Betriebssystem oder gar dessen Treiber eine Rolle. Einfach
hardwareseitig am Drucker!
Roland
> Buchstaben "ausgefranst", kaum lesbar. Dieses Fehlerbild würde zwar zu
> einem verschmutzen Laserfenster passen, allerdings ist eine Überschrift
> der Selbsttestseite (geschätzt 48 pt) einwandfrei, gestochen scharf,
> flächendeckend schwarz...
> Hat jemand eine Idee?
feuchtes Papier?
bis die tage
jochen
--
PS: bitte melden Sie sich, wenn Sie diese Nachricht NICHT erhalten haben!
"Jochen Wilberding" <JWilb...@gmx.de> schrieb
> feuchtes Papier?
Nein, staubtrocken.
Auch keine Sonne, die auf den Drucker scheint und ähnliche
Umwelteinflüsse.
Muß meines Erachtens am Drucker liegen.
Roland
>> Hast du die Treibereinstellungen ueberprueft.
>> Wenn der Selbsttest funktioniert [...]
RM> Sorry, war von mir nicht eindeutig formuliert!
RM> Mit Selbsttest meinte ich einfach jene Seite, die durch Druecken
RM> der (einzigen) Taste am Drucker ausgedruckt wird. Da spielt noch
RM> kein Betriebssystem oder gar dessen Treiber eine Rolle. Einfach
RM> hardwareseitig am Drucker!
So habe ich es verstanden.
Wenn die Seite richtig gedruckt wird, faellt alles als Fehlerquelle aus
was ab Laser kommt.
Der Fehler muss in der Strecke von der Druckaufbereitung im Computer bis
zur Verarbeitung im Drucker liegen.
Es kann ein zerschossener Druckertreiber sein, der den blassen Druck
bewirkt, aber ebenso die Elektronik im Drucker, welche die eingehenden
Daten nicht korrekt verarbeitet.
Klemm den Drucker an einen anderen Rechner, was macht er dort.
Eine andere Moeglichkeit zu testen ohne ihn umklemmen zu muessen einen
Zeilendrucker zu installieren und ihn damit betreiben.
Es kommt evtl. Zeichenwirrwar raus, ist das nicht blass waere der Fehler
auf den Treiber eingegrenzt.
Neuer Drucker
Als Hersteller Standard
Generic, Text only
Harald
Grüße Sven
> Klemm den Drucker an einen anderen Rechner, was macht er dort.
> Eine andere Moeglichkeit zu testen ohne ihn umklemmen zu muessen einen
> Zeilendrucker zu installieren und ihn damit betreiben.
> Es kommt evtl. Zeichenwirrwar raus, ist das nicht blass waere der Fehler
> auf den Treiber eingegrenzt.
> Neuer Drucker
> Als Hersteller Standard
> Generic, Text only
Der hat doch eine parallele Schnittstelle: also einfach im Bios PrintScreen
drücken sollte reichen für nen Testausdruck.
JW> Der hat doch eine parallele Schnittstelle: also einfach im Bios
JW> PrintScreen druecken sollte reichen fuer nen Testausdruck.
Das sollte auch klappen, obwohl es Stadard sein sollte, bin ich nicht
sicher ob jeder BIOS heute die Funktion integriert hat.
Da in dem Fall kein EOT gesendet wird ist es erforderlich, dass mehrfach
Printscreen gedrueckt wird um zu einem Ausdruck zu kommen oder der
Ausdruck durch Tastendruck am Drucker angestossen wird.
Der Drucker speichert zunaechst und faengt erst an zu drucken wenn ein EOT
empfangen wird oder die eingestellte Zeilenzahl ueberschritten wird.
Harald
Danke für eure Mithilfe, es ist aber offensichtlich noch immer nicht
richtig drüber gekommen!
Das Problem liegt am Drucker!
Wenn ich das Centronics-Kabel *AB*stecke und die Taste *AM* *DRUCKER*
für den Selbsttest betätige, kommt ein fehlerhafter Ausdruck!
Da spielt noch kein Computer, keine (defekte) Schnittstelle, kein
(defekter) Treiber eine Rolle.
Alle Lösungsversuche in Richtung fehlerhafter Treiber gehen momentan
ins Leere!
Roland
> Danke für eure Mithilfe, es ist aber offensichtlich noch immer nicht
> richtig drüber gekommen!
Ich darf dich mal zitieren:
"Dieses Fehlerbild würde zwar zu einem verschmutzen Laserfenster
passen, allerdings ist eine Überschrift der Selbsttestseite (geschätzt
48 pt) einwandfrei, gestochen scharf, flächendeckend schwarz..."
Daraus würde wohl jeder schließen, dass der Drucker OK ist. Daher
gingen die ganzen Antworten in Richtung Treiber oder Verbindung zum
Computer.
> Wenn ich das Centronics-Kabel *AB*stecke und die Taste *AM* *DRUCKER*
> für den Selbsttest betätige, kommt ein fehlerhafter Ausdruck!
Das ist jetzt aber das genau Gegenteil von obigem.
Ansonsten ... mach mal Scans einer fehlerhaften Seite und leg sie
irgendwo ab. Vielleicht hat dann ja jemand eine Idee.
Viele Grüße
Olaf
RM> Das Problem liegt am Drucker!
RM> Wenn ich das Centronics-Kabel *AB*stecke und die Taste *AM*
RM> *DRUCKER* fuer den Selbsttest betaetige, kommt ein fehlerhafter
RM> Ausdruck!
Da hatte ich dich falsch verstanden, ich dachte das ging.
Hat der einen Coronadraht der verschmutzt sein koennte?
Ansosnten kann ich nur noch raten es mit einer anderen Kartusche zu
versuchen.
Als Tip, mal durch die Maerkte schlendern und nachfragen ob man einmal die
Rueckgabeboxen schauen darf, weil man eine Testpatrone benoetigt.
Auch wenn die wahrscheinlich leer ist, klappen meist nach schuetteln ein
paar Seiten Druck.
Wenn damit eine andere Schwaerzung erreicht wird ist es die Patrone und
man kann sich ueberlegen eine neue zu kaufen.
Oder sind die beiden verwendeten leer?
Auch hier kann man es mit Schuetteln versuchen ob sich damit ein beessere
Ausdruck erzeugen laesst.
Oder das waere ganz dumm, die eine soll ja neu sein, hat die einen Schutz
der vergessen wurde zu entfernen?
Harald