- Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
- Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Schorlemmerstr. 33 |Tel. (06151) 37 39 92
D-64291 Darmstadt, Germany|lesenswert
Johannes Fried, Das Mittelalter
> Ich m�chte einen Einplatinenrechner von einem PC aus �ber Telnet
> bedienen. Der Einplatinenrechner hat nur einen COM-Anschluss, leider
> keinen USB-Anschluss. Der Kleine soll dauernd, der Gro�e nur zeitweise
> laufen, au�erdem soll der Einplatinenrechner an wechselnden Stellen
> eingesetzt, sprich vom PC getrennt werden. Da ich mal gelesen habe, dass
> man z.B. Druckerkabel tunlichst nicht unter Spannung trennt, dies aber
> bei USB ohne weiteres m�glich ist, zwei Fragen:
>
> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
Offiziell ist es keine Hot-Plug-Schnittstelle. Aber in 99,999% aller
F�lle passiert da gar nichts. Zumindest nicht beim Anschliessen
solcher Module. Gef�hrlich wird es h�chstens beim Anschluss von
Maschinen die an anderen Stromnetzen h�ngen.
> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
Daf�r gibt es keine vetbindliche Norm! Baudrate, Kabelqualit�t und
Qualit�t der Schnittstellen spielt da eine gro�e Rolle.
Ich habe schon Verbindungen von > 100 Meter �ber ordin�res Stereokabel
gemacht. Allerdings mit richtigen COMS und nicht irgendwie
hingemurksten Schnittstellen wie es heute oft zu finden ist.
Im Bereich bis ca. 10 Meter brauchst du dir da keine Gedanken machen.
Da funktioniert i.d.R. jedes normale Datenkabel oder ordin�res
verdrilltes Telefonkabel. Wenn du sicher gehen willt nimmst du f�r
grosse Entfernungen CAT5 oder besser und f�r jedes Signal eine Ader
eines P�rchens.
Aeh, doch... Oder wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver
mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein
weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug
abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
>> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
>> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
>
> Daf�r gibt es keine vetbindliche Norm! Baudrate, Kabelqualit�t und
> Qualit�t der Schnittstellen spielt da eine gro�e Rolle.
>
> Ich habe schon Verbindungen von > 100 Meter �ber ordin�res Stereokabel
> gemacht. Allerdings mit richtigen COMS und nicht irgendwie
> hingemurksten Schnittstellen wie es heute oft zu finden ist.
CMOS? Du meinst wohl eher MC1488/89 oder notfalls noch den 75232 als
Sender/Empfaenger. Die bringen genug Leistung dass laengere Leitungen
kein Problem sind. Bei einem MAX232(-Clone) haette ich da Bedenken.
Gerrit
> U.F.H wrote:
>> Albrecht Mehl schrieb:
>>>
>>> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
>> Offiziell ist es keine Hot-Plug-Schnittstelle.
>
> Aeh, doch... Oder wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver
> mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein
> weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug
> abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
Nunja. Kᅵnnen tun tut sie das meistens, aber mᅵssen tut sie nicht - es ist
nicht spezifiziert.
Wir trennen und verbinden hier im Test RS232 aber auch tᅵglich nach
Belieben - zumindest in einer "normalen" Umgebung passiert da nix.
>>> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
>>> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
>> Dafᅵr gibt es keine vetbindliche Norm! Baudrate, Kabelqualitᅵt und
>> Qualitᅵt der Schnittstellen spielt da eine groᅵe Rolle.
>> Ich habe schon Verbindungen von > 100 Meter ᅵber ordinᅵres Stereokabel
>> gemacht. Allerdings mit richtigen COMS und nicht irgendwie
>> hingemurksten Schnittstellen wie es heute oft zu finden ist.
>
> CMOS? Du meinst wohl eher MC1488/89 oder notfalls noch den 75232 als
> Sender/Empfaenger. Die bringen genug Leistung dass laengere Leitungen
> kein Problem sind. Bei einem MAX232(-Clone) haette ich da Bedenken.
Wie gesagt, es kommt insbesondere stark auf die Baudrate an. Mit 300 Bd
dᅵrfte auch ein Kilometer durchaus machbar sein, mit 1200Bd vielleicht 100
Meter (oder auch mehr). Bei 115200 Bd sollte man auf jeden Fall
allerspᅵtestens Hardware-Handshake benutzen und eine gute Leitung von
nicht mehr als ein paar Meter nehmen...
Ansgar
--
Erstellt mit Operas revolutionᅵrem E-Mail-Modul: http://www.opera.com/mail/
Das habe ich nicht ganz verstanden und bitte daher um eine Erl�uterung.
Bei mir nur ein PC und ein Einplatinenrechner, nicht mehrere. Muss ich
dann zum Trennen - so k�nnte man Ihre S�tze oben verstehen - den PC
abschalten, bevor ich das Kabel rausziehe? Der Kleine soll auf jeden
Fall durchlaufen; sonst ist die ganze Sache hinf�llig.
Nein, braucht man nicht. Ich stecke fast taeglich RS232 ab- bzw. an und
hatte bisher noch keine Probleme. Solange beide Seiten auf demselben
Potential sind (gleicher Stromkreis fuer die Versorgung) erwarte ich da
auch keine Probleme.
Gerrit
> Albrecht Mehl wrote:
>> Gerrit Heitsch schrieb:
>>> U.F.H wrote:
>>>> Albrecht Mehl schrieb:
>>>>> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
>>>> Offiziell ist es keine Hot-Plug-Schnittstelle.
>>> Aeh, doch... Oder wie erklaerst du den Users dass du den
>>> Terminalserver mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur
>>> weil du ein weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss
>>> Hotplug abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
>> Das habe ich nicht ganz verstanden und bitte daher um eine Erlᅵuterung.
>> Bei mir nur ein PC und ein Einplatinenrechner, nicht mehrere. Muss ich
>> dann zum Trennen - so kᅵnnte man Ihre Sᅵtze oben verstehen - den PC
>> abschalten, bevor ich das Kabel rausziehe?
>
> Nein, braucht man nicht. Ich stecke fast taeglich RS232 ab- bzw. an und
> hatte bisher noch keine Probleme. Solange beide Seiten auf demselben
> Potential sind (gleicher Stromkreis fuer die Versorgung) erwarte ich da
> auch keine Probleme.
In industriellen Umgebungen ist Masseverschleppung/Masseschleifen schon
ein Problem. Da habe ich schon mehr als eine abgerauchte Masse-Leiterbahn
gesehen...
Ansgar
--
*** Musik! ***
Albrecht Mehl <AlbrechtMe...@iesy.net> schrieb
>Ich m�chte einen Einplatinenrechner von einem PC aus �ber Telnet
>bedienen. Der Einplatinenrechner hat nur einen COM-Anschluss, leider
>keinen USB-Anschluss. Der Kleine soll dauernd, der Gro�e nur zeitweise
>laufen, au�erdem soll der Einplatinenrechner an wechselnden Stellen
>eingesetzt, sprich vom PC getrennt werden. Da ich mal gelesen habe, dass
>man z.B. Druckerkabel tunlichst nicht unter Spannung trennt, dies aber
>bei USB ohne weiteres m�glich ist, zwei Fragen:
> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
Kann man eine COM-Verbindung unter Spannung trennen: ja
Ist das dann unter absolut allen erdenklichen Umstaenden und
Gelegenheiten gefahrlos fuer Leib und Leben von Mensch, Computer und
Daten: nein
> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
Wenn man das Kabel dem Anwendugszweck entsprechend waehlt, sind viele
Meter moeglich.
Wenn Du mit COM RS232c meinst, sind 15 Meter kein Problem.
Wenn Du mit COM eien erielle Uebertragung nache einem anderen
Verfahren meinst, welches fuer lange Strecken gedacht ist: dann sind
auch hundert Meter oder mehr moeglich.
> U.F.H wrote:
> >
> > Albrecht Mehl schrieb:
> >>
> >> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
> >
> > Offiziell ist es keine Hot-Plug-Schnittstelle.
>
> Aeh, doch...
Nein!
>O der wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver
> mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein
> weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug
> abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>
> >> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
> >> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
> >
> > Daf�r gibt es keine vetbindliche Norm! Baudrate, Kabelqualit�t und
> > Qualit�t der Schnittstellen spielt da eine gro�e Rolle.
> >
> > Ich habe schon Verbindungen von > 100 Meter �ber ordin�res Stereokabel
> > gemacht. Allerdings mit richtigen COMS und nicht irgendwie
> > hingemurksten Schnittstellen wie es heute oft zu finden ist.
>
> CMOS?
COMs!
> Du meinst wohl eher MC1488/89 oder notfalls noch den 75232 als
> Sender/Empfaenger. Die bringen genug Leistung dass laengere Leitungen
> kein Problem sind. Bei einem MAX232(-Clone) haette ich da Bedenken.
Ich nicht! Habe zwar noch keine 100 Meter damit gemacht. Aber 50 auf
jeden Fall.
Was wolltest du also Wertvolles beitragen?
> Gerrit Heitsch schrieb:
> > U.F.H wrote:
> >>
> >> Albrecht Mehl schrieb:
> >>>
> >>> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
> >>
> >> Offiziell ist es keine Hot-Plug-Schnittstelle.
> >
> > Aeh, doch... Oder wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver
> > mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein
> > weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug
> > abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
>
> Das habe ich nicht ganz verstanden und bitte daher um eine Erl�uterung.
>
> Bei mir nur ein PC und ein Einplatinenrechner, nicht mehrere.
Die Menge spielt keine Rolle
> Muss ich
> dann zum Trennen - so k�nnte man Ihre S�tze oben verstehen - den PC
> abschalten, bevor ich das Kabel rausziehe?
Genau genommen ja.
> Der Kleine soll auf jeden
> Fall durchlaufen; sonst ist die ganze Sache hinf�llig.
Auch der Kleine sollte (nach Norm) ausgeschaltet werden. RS232 ist
nicht hotplugf�hig.
Aber wie schon gesagt, mach dir keine Gedanken. In deinem Fall wird
nichts kaputt gehen.
> In industriellen Umgebungen ist Masseverschleppung/Masseschleifen schon
> ein Problem. Da habe ich schon mehr als eine abgerauchte Masse-Leiterbahn
> gesehen...
Sieht auch nett aus wenn sich ein RS232-Kabel zwischen PC und Maschine
langsam sich kr�uselnd in Rauch aufl�st und abfackelt.
Aber deshalb benutzt man da ja normalerweise OC-Schnittstellen.
F�r Bastlersachen wie beim OP muss man sich bei Einhaltung der
�blichen Spielregeln keine Sorgen machen. Auf jeden Fall immer st GND
verbinden. Was bei Standard-COM-Steckern halt nicht immer so ohne
weiteres sicher machbar ist.
Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden. Des
weiteren hat man damals ueberhaupt weniger ueber Hotplugging nachgedacht
sondern es einfach gemacht. Mit den ueblichen Leitungstreibern auch kein
Problem. Wirklich Probleme mit Hotplugging an Schnittstellen kenne ich
erst seitdem die VLSI-Chips direkt am Anschluss haengen und man sich die
externen Leitungstreiber gespart hat.
>> Du meinst wohl eher MC1488/89 oder notfalls noch den 75232 als
>> Sender/Empfaenger. Die bringen genug Leistung dass laengere Leitungen
>> kein Problem sind. Bei einem MAX232(-Clone) haette ich da Bedenken.
>
> Ich nicht! Habe zwar noch keine 100 Meter damit gemacht. Aber 50 auf
> jeden Fall.
Ich kenne COM-ports bei denen du mit einem MAX232 und Clones nicht
kommen brauchst, da bricht kommentarlos die Spannung zusammen und es
kommt nichts durch. Die seriellen Konsolen einiger SUN-Server fallen mir
dazu ein. MC1488 als Sender? Kein Problem.
> Was wolltest du also Wertvolles beitragen?
Erfahrungen aus der Realitaet.
Gerrit
> U.F.H wrote:
> >
> > Gerrit Heitsch schrieb:
> >
> >> O der wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver
> >> mit x angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein
> >> weiteres Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug
> >> abkoennen, kann sie es nicht ist sie falsch implementiert.
> >
> > Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>
> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
Die RS232 war nie als Ein-/Ausst�pselschnittstelle konzipiert worden
> Des
> weiteren hat man damals ueberhaupt weniger ueber Hotplugging nachgedacht
> sondern es einfach gemacht.
Klar - 1000 mal ist nix passiert ....
> Mit den ueblichen Leitungstreibern auch kein
> Problem.
"kein Problem" ist falsch. Sag lieber "Selten"
> Wirklich Probleme mit Hotplugging an Schnittstellen kenne ich
> erst seitdem die VLSI-Chips direkt am Anschluss haengen und man sich die
> externen Leitungstreiber gespart hat.
Und ich kenne "Probleme" durch Um-/Einst�pseleien im Betrieb schon
seit _vor_ dem ersten PC. Noch mit CP/M-Kisten etc.
Man muss einrach wissen welche Risiken und Gefahren bestehen.
> >> Du meinst wohl eher MC1488/89 oder notfalls noch den 75232 als
> >> Sender/Empfaenger. Die bringen genug Leistung dass laengere Leitungen
> >> kein Problem sind. Bei einem MAX232(-Clone) haette ich da Bedenken.
> >
> > Ich nicht! Habe zwar noch keine 100 Meter damit gemacht. Aber 50 auf
> > jeden Fall.
>
> Ich kenne COM-ports bei denen du mit einem MAX232 und Clones nicht
> kommen brauchst, da bricht kommentarlos die Spannung zusammen und es
> kommt nichts durch.
Dann sind sie nicht normgerecht. Es gibt viel M�ll auf dem Markt!
Soso... und wie haengst du dann ein neues Terminal an einen
Terminalserver? In der Zeit vor dem PC war das eine wichtige Anwendung
der RS232. Genau diese Anwendung brauche ich auch taeglich fuer den
Konsolenserver im Rechenzentrum. Den kann ich kaum abschalten nur weil
ein neuer Server angeschlossen oder ein alter abgebaut werden soll.
>> Wirklich Probleme mit Hotplugging an Schnittstellen kenne ich
>> erst seitdem die VLSI-Chips direkt am Anschluss haengen und man sich die
>> externen Leitungstreiber gespart hat.
>
> Und ich kenne "Probleme" durch Um-/Einst�pseleien im Betrieb schon
> seit _vor_ dem ersten PC. Noch mit CP/M-Kisten etc.
>
> Man muss einrach wissen welche Risiken und Gefahren bestehen.
Bei der RS232 und Monitorports sind die hinreichend klein, bei Tastatur
(DIN oder PS/2) und Parallelports hingegen gross genug, dass man es
besser laesst.
>> Ich kenne COM-ports bei denen du mit einem MAX232 und Clones nicht
>> kommen brauchst, da bricht kommentarlos die Spannung zusammen und es
>> kommt nichts durch.
>
> Dann sind sie nicht normgerecht. Es gibt viel M�ll auf dem Markt!
Ich denke mal SUN weiss was sie tun. Mit einem nicht auf einer
Ladungspumpe basierendem Leitungstreiber funktioniert ja auch alles.
Gerrit
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb
>> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
Damals hat keines meiner Modems an der Schnittstelle ein Hotplugging
zwingend erfordert.
Auch meine Telefonanlage erfordert bisher kein zwingendes Hotplugging.
Warum kann man diese Schnittstelle ohne HotPlugging nicht sinnvoll
verwenden?
Ist es zwingend die dort angeschlossenen Kabel einmal pro Minute
abzuziehen oder wie haeufiges Hotplugging ist erforderlich um die
Schnittstelle als 'sinvoll verwendet' zu definieren?
Terminalserver, Terminalkonzentrator. Kaesten mit mehr als einer RS232.
Wie schliesst man da ein neues Modem oder einen neuen Server an ohne
dass man den Terminal* abschalten muss wenn Hotplugging nicht geht?
Gerrit
> Ich mᅵchte einen Einplatinenrechner von einem PC aus ᅵber Telnet
> bedienen. Der Einplatinenrechner hat nur einen COM-Anschluss, leider
> keinen USB-Anschluss. Der Kleine soll dauernd, der Groᅵe nur zeitweise
> laufen, auᅵerdem soll der Einplatinenrechner an wechselnden Stellen
> eingesetzt, sprich vom PC getrennt werden. Da ich mal gelesen habe, dass
> man z.B. Druckerkabel tunlichst nicht unter Spannung trennt, dies aber
> bei USB ohne weiteres mᅵglich ist, zwei Fragen:
>
> - Kann man die COM-Verbindung unter Spannung trennen?
Theoretisch - nein. Auch RS232 ist *kein* Hotplug-fᅵhiger Stecker, im
Gegensatz zu USB, wo das Anschlieᅵen oder Trennen im laufenden Betrieb
explizit vorgesehen ist und die Stecker entsprechend gestaltet wurden
(Masseleitungen haben zuerst Kontakt).
Praktisch habe ich aber noch kein Gerᅵt gesehen, daᅵ deswegen
kaputtgegangen wᅵre - die Mᅵglichkeit eines Schadens beim Anschlieᅵen im
laufenden Betrieb durch kurzfristigen Potentialausgleich ᅵber die
Signalleitungen statt ᅵber Masse - ist aber grundsᅵtzlich gegeben.
> - Wie lang darf ein COM-Kabel maximal sein, ohne dass die
> Information am anderen Ende verhunzt ankommt?
Kommt auf das Kabel an. Laut Standard sind maximal 15 Meter zulᅵssig.
Allerdings kann man bei geeignetern Leitungen und langsamer
ᅵbertragungsrate auch deutlich mehr erreichen - 100 Meter sind bei 9600
Baud oder weniger in der Regel problemlos.
> U.F.H wrote:
>>
>> Gerrit Heitsch schrieb:
>>> O der wie erklaerst du den Users dass du den Terminalserver mit x
>>> angeschlossenen Terminals abschalten musst nur weil du ein weiteres
>>> Terminal anschliessen willst? Eine RS232 muss Hotplug abkoennen, kann
>>> sie es nicht ist sie falsch implementiert.
>>
>> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>
> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden. Des
Wieso nicht? Eine Anwendung ist der Anschlu� von station�rer Peripherie,
die nicht st�ndig im laufenden Betrieb an- oder abgest�pselt werden muss.
Auch das genannte Beispiel mit Terminals, die nach Bedarf dazugesteckt
werden, ist nicht unbedingt eine *vorgesehene* Anwendung. Ja - man kann
auch Drucker mit Parallelschnittstelle nach Bedarf herumtragen und an
einem anderen Computer anschlie�en - selbst das geht oft recht
problemlos. *Vorgesehen* ist es trotzdem nicht.
> weiteren hat man damals ueberhaupt weniger ueber Hotplugging nachgedacht
> sondern es einfach gemacht. Mit den ueblichen Leitungstreibern auch kein
> Problem. Wirklich Probleme mit Hotplugging an Schnittstellen kenne ich
> erst seitdem die VLSI-Chips direkt am Anschluss haengen und man sich die
> externen Leitungstreiber gespart hat.
Nur weil Leistungstreiber weniger empfindlich sind, ist eine
Schnittstelle nicht per Definition "Hotplugging-f�hig".
Deswegen kann man auch nicht offiziell die Empfehlung geben, es einfach
zu machen, nur weil es in den meisten F�llen gutgeht.
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb
>>>> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>>> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
>> Damals hat keines meiner Modems an der Schnittstelle ein Hotplugging
>> zwingend erfordert.
>> Auch meine Telefonanlage erfordert bisher kein zwingendes Hotplugging.
>> Warum kann man diese Schnittstelle ohne HotPlugging nicht sinnvoll
>> verwenden?
>Terminalserver, Terminalkonzentrator.
Selbst, wenn man also diese Geraete benoetigt um Deiner Meinung nach
diese Schnittstelle sinnvoll zu nutzen und absolut jede andere
anwendung nicht sinnvoll waere, ist mir dennoch nicht ersichtlich,
warum man diese im laufenden Betrieb zwingend
wechseln/trennen/anstoepseln muss (vor allem, wenn man davon
vielleicht nur ein Geraet hat) .
>Kaesten mit mehr als einer RS232.
Und die muss man zwingend Hotpluggen um sie sinnvoll zu betreiben?
Jedem Geraet einen eigenen RS232(c) Port zu geben wuerde also den
Betrieb der selben Geraete sofort als 'nicht sinnvolle Verwendung'
deklassieren?
>Wie schliesst man da ein neues Modem oder einen neuen Server an ohne
>dass man den Terminal* abschalten muss wenn Hotplugging nicht geht?
Ich scjrieb nicht, dass Hotplugging nicht sinnvoll ist. ichfragte,
warum Du der meinung seist, dass nutzung ohne Hotplugging keien
'sinvolle Verwendung' darstellt.
Die Nutzung eines Modems an einer solchen Schnitstelle ohne aktiv ein
Hotplugging durchzufuehren empfinde ich sogar als sehr sinnvoll, weil
mir beim Hotplugging jedesmal die Verbindung floeten geht.
Weil das Hinzufuegen eines neuen Geraetes (ob nun Modem oder
Serverkonsole) an so einem Kasten eben nur hot geht. Du kannst ihn nicht
abschalten ohne alle anderen offenen Sessions zu anderen Modems/Servern
abzuschiessen.
>> Wie schliesst man da ein neues Modem oder einen neuen Server an ohne
>> dass man den Terminal* abschalten muss wenn Hotplugging nicht geht?
>
> Ich scjrieb nicht, dass Hotplugging nicht sinnvoll ist. ichfragte,
> warum Du der meinung seist, dass nutzung ohne Hotplugging keien
> 'sinvolle Verwendung' darstellt.
Weil ein Terminalserver/Konzentrator dann nicht sinnvoll zu betreiben ist.
Gerrit
Leider nicht, bei USB sind die Kontakte fuer +5V und GND exakt gleich
lang und damit kann bei leichtem Verkanten des Steckers (was leider
geht) oder leicht verbogenem Kontakt +5V zuerst Kontakt bekommen. Waere
IMHO besser gewesen +5V gegenueber GND etwas zu verkuerzen.
Gerrit
> Leider nicht, bei USB sind die Kontakte fuer +5V und GND exakt gleich
> lang und damit kann bei leichtem Verkanten des Steckers (was leider
> geht) oder leicht verbogenem Kontakt +5V zuerst Kontakt bekommen. Waere
> IMHO besser gewesen +5V gegenueber GND etwas zu verkuerzen.
Welchen Vorteil sollte das bringen?
Auch die 5V-Leitung kann dank dicker Abblockkondensatoren nach Masse
einiges an kurzen Stromspitzen ab und ist relativ unempfindlich.
Entscheidend ist am Ende nur, daᅵ die empfindlichen Datenleitungen nicht
zuerst Kontakt bekommen.
Hergen
> Arno Welzel wrote:
> >
> > Theoretisch - nein. Auch RS232 ist *kein* Hotplug-f�higer Stecker, im
> > Gegensatz zu USB, wo das Anschlie�en oder Trennen im laufenden Betrieb
> > explizit vorgesehen ist und die Stecker entsprechend gestaltet wurden
> > (Masseleitungen haben zuerst Kontakt).
>
> Leider nicht, bei USB sind die Kontakte fuer +5V und GND exakt gleich
> lang und damit kann bei leichtem Verkanten des Steckers (was leider
> geht) oder leicht verbogenem Kontakt +5V zuerst Kontakt bekommen. Waere
> IMHO besser gewesen +5V gegenueber GND etwas zu verkuerzen.
Langsam wirst du trollig. Willst wohl mit aller Gewalt Recht bekommen
oder behalten?
Es ist bei USB-Ger�ten v�llig schnurtz ob erst 5V oder erst GND
Kontakt bekommt. Hauptsache beide haben Kontakt bevor die
Datenleitungen Kontakt bekommen. Und das ist so. Die Entwickler
wussten schon was sie da mach(t)en.
Dein Argument war wieder �berfl�ssig und unsinnig!
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb
>>>>>> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>>>>> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
>>>> Warum kann man diese Schnittstelle ohne HotPlugging nicht sinnvoll
>>>> verwenden?
>>>Kaesten mit mehr als einer RS232.
>> Und die muss man zwingend Hotpluggen um sie sinnvoll zu betreiben?
>Weil das Hinzufuegen eines neuen Geraetes (ob nun Modem oder
>Serverkonsole) an so einem Kasten eben nur hot geht.
Ja, aber dennoch kann man eine solche Schnittstelle auch ohne, dass
man sie Hotpluggt benutzen.
>Du kannst ihn nicht
>abschalten ohne alle anderen offenen Sessions zu anderen Modems/Servern
>abzuschiessen.
Ja, abe dennoch kann man eine solche Schnittstelle auch nutzen ohne
zwingend zu Hotpluggen.
>>> Wie schliesst man da ein neues Modem oder einen neuen Server an ohne
>>> dass man den Terminal* abschalten muss wenn Hotplugging nicht geht?
>> ich fragte,
>> warum Du der Meinung seist, dass Nutzung ohne Hotplugging keine
>> 'sinvolle Verwendung' darstellt.
>Weil ein Terminalserver/Konzentrator dann nicht sinnvoll zu betreiben ist.
LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
>Shinji Ikari wrote:
>>
>> Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb
>>
>>> Kaesten mit mehr als einer RS232.
>>
>> Und die muss man zwingend Hotpluggen um sie sinnvoll zu betreiben?
>
>Weil das Hinzufuegen eines neuen Geraetes (ob nun Modem oder
>Serverkonsole) an so einem Kasten eben nur hot geht. Du kannst ihn nicht
>abschalten ohne alle anderen offenen Sessions zu anderen Modems/Servern
>abzuschiessen.
Ja und? Was war zuerst da? Die besagten "K�sten" oder die
RS232-Schnittstelle?
>>> Wie schliesst man da ein neues Modem oder einen neuen Server an ohne
>>> dass man den Terminal* abschalten muss wenn Hotplugging nicht geht?
>>
>> Ich scjrieb nicht, dass Hotplugging nicht sinnvoll ist. ichfragte,
>> warum Du der meinung seist, dass nutzung ohne Hotplugging keien
>> 'sinvolle Verwendung' darstellt.
>
>Weil ein Terminalserver/Konzentrator dann nicht sinnvoll zu betreiben ist.
Warum kann das nicht sinnvoll betrieben werden? Es war fr�her durchaus
normal, da� HW f�r Wartungsarbeiten abgeschaltet werden musste. Da�
man im Laufe der Zeit die Notwendigkeit solcher Abschaltungen immer
weiter reduziert hat, �ndert nichts daran, da� eine pr�historische
Schnittstelle wie die RS232 (mit der ich vor �ber 30 Jahren das erste
Mal in Ber�hrung gekommen bin) nicht explizit f�r solch
vergleichsweise moderne Anforderungen entworfen ist. Da� sie meistens
diese Anforderungen doch erf�llt, �ndert hieran nichts.
Ciao,
Richard
--
Dr. Richard K�nning He�stra�e 63
Tel.: 089/5232488 80798 M�nchen
>Guten Tag
>LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
>man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
>Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
^^^^^
Die Ger�te, von denen Gerrit spricht, sind -ebenso wie fr�here UNIX-
Kisten- solche, die _etliche_ RS232-Anschl�sse haben. Und WENN man
nach Deiner Meinung das 'Ger�t' runterfahren kann/muss, um ein zu-
s�tzliches(!) Terminal/Modem anzuschliessen, dann w�rden sich alle
anderen User an diesem Ger�t 'bedanken'...
Ja; das ist _eine_ (fr�here) Anwendung von RS-232.
Heutzutage hat ein PC (== 'pers�nlicher! Computer) nur noch eine
solche Schnittstelle - wenn �berhaupt.
Aber es gibt / gab durchaus andere Ger�te/Computersysteme mit mehreren
Schnittstellen.
Gruss, Holger
PS: Und es gibt unterschiedliche RS-232-Normen. Von den 'historischen'
Varianten "-A" und "-B" abgesehen die langj�hrige "-C" sowie die
relativ neuen "-D" (und "-E" IMHO).
Bis hin zu "-C" war die maximale Baudrate in der Gegend von 9600/
19200 bei maximal 16 Metern angesiedelt. Normgerechte Sender und
Empf�nger hatten Kondensatoren im Ein- bzw. Ausgang, um die Span-
nungs-Anstiegs-Geschwindigkeit zu begrenzen bzw. die St�rfestig-
keit zu erh�hen:
Seite 6 auf http://www.classiccmp.org/dunfield/miscpm/bbdiags.pdf
Die Firma MAXIM hat mit ihren Treiber-Chips sowohl h�here Baudraten
als auch bessere ESD-Werte propagiert.
Natuerlich kann man das. Aber es gibt jede Menge Anwendungen einer RS232
bei denen Hotplug funktionieren muss wenn man Aerger mit anderen Usern
vermeiden will.
>> Du kannst ihn nicht
>> abschalten ohne alle anderen offenen Sessions zu anderen Modems/Servern
>> abzuschiessen.
>
> Ja, abe dennoch kann man eine solche Schnittstelle auch nutzen ohne
> zwingend zu Hotpluggen.
Kann man mit USB, Firewire, SCSI und SATA auch tun. Hotplugging
erweitert aber die moeglichen Anwendungen ungemein.
> LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
> man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
> Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
Frueher hingen an so einem Terminalserver oft ein ganzer Stapel Modems.
War oft die Gegenstelle zu deinem PC mit Einzelmodem.
Gerrit
>Shinji Ikari <shi...@gmx.net> writes:
>
>>LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
>>man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
>>Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
> ^^^^^
>
>Die Ger�te, von denen Gerrit spricht, sind -ebenso wie fr�here UNIX-
>Kisten- solche, die _etliche_ RS232-Anschl�sse haben. Und WENN man
>nach Deiner Meinung das 'Ger�t' runterfahren kann/muss, um ein zu-
>s�tzliches(!) Terminal/Modem anzuschliessen, dann w�rden sich alle
>anderen User an diesem Ger�t 'bedanken'...
Die RS232-Schnittstelle stammt aus Zeiten, in denen der Gro�rechner
eines Uni-RZ um 22 Uhr heruntergefahren wurde, da man diesen nach
Meinung des RZ-Leiters nicht unbeaufsichtigt laufen lassen konnte.
Es ist Unsinn, heutige Anforderungen in die damalige Zeit zu
projizieren.
Welches Uni-RZ war denn das? Ich kenn das eher, das man diese Kisten
nicht abschalten wollte weil man Angst hatte, dass sie nicht mehr anlaufen.
Gerrit
Holger Petersen <h...@kbbs.org> schrieb
UFH> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle
definiert!
GH> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
...
>>LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
>>man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
>>Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
> ^^^^^
>Die Ger�ソスte, von denen Gerrit spricht, sind -ebenso wie fr�ソスhere UNIX-
>Kisten- solche, die _etliche_ RS232-Anschl�ソスsse haben.
Klar. Aber er spricht anfangs eben von der RS232 Schnittstelle. Und
ich bezweifele weiterhin (aus eigener Erfahrung) dass diese
Schnittstelle sich nicht sinnvoll nutzen laesst, wenn man daran nicht
zwingend Hotplugging betreibt.
>Und WENN man
>nach Deiner Meinung das 'Ger�ソスt' runterfahren kann/muss, um ein zu-
>s�ソスtzliches(!) Terminal/Modem anzuschliessen, dann w�ソスrden sich alle
>anderen User an diesem Ger�ソスt 'bedanken'...
ICH habe das nie behauptet. Ich habe aber and er Schnittstelle
Modemverbindungen betrieben und Hotplugging war dabei nie sinnvioll,
weil dann in der Regel die verbindung abbrach. Man koennte zwar sagen,
dass der Modembetrieb nicht "sinnvoll" war, aber dann hatte eine Zeit
lang eine sehr grosse Hardwareindustrie Produkte fuer diese nicht
sinnvolle Nutzung hergestellt.
>Aber es gibt / gab durchaus andere Ger�ソスte/Computersysteme mit mehreren
>Schnittstellen.
Auch an einem PC lassen sich heutzutage sehr viele RS232
Schnittstellen anschliessen und nutzen. Dennoch ist auch dabei das
Hotplugging keine zwingende Voraussetzung um die Schnittstelle
sinnvoll zu nutzen.
Gerrit Heitsch <ger...@laosinh.s.bawue.de> schrieb
>>>>>>>> Irrtum! RS232 war noch nie als Hotpluging-Schnittstelle definiert!
>>>>>>> Ohne Hotplugging kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden.
>>>>>> Warum kann man diese Schnittstelle ohne HotPlugging nicht sinnvoll
>>>>>> verwenden?
>> Ja, aber dennoch kann man eine solche Schnittstelle auch ohne, dass
>> man sie Hotpluggt benutzen.
>Natuerlich kann man das.
Wunderbar. Nur das wollte ich von Dir lesen, Deine (oben weiterhin
gequotete) Aussage ist somit widerlegt/falsch.
Danke.
>Aber es gibt jede Menge Anwendungen einer RS232
>bei denen Hotplug funktionieren muss wenn man Aerger mit anderen Usern
>vermeiden will.
Das es optional und ggf. auch wuenschenswert ist bestreite ich nicht.
Ich stimme auch zu, dass diese Schnittstelle sich in den meisten
Faellen Hotpluggen laesst und auch dabei nichts boeses passiert. ich
wollte nur darauf hinaus, dass Deine urspruengliche Aussage eben nicht
fuer alle erdenklichen Anwendungszwecke gelten kann und somit in ihrer
Absolutheit nicht korrekt war.
>> Ja, abe dennoch kann man eine solche Schnittstelle auch nutzen ohne
>> zwingend zu Hotpluggen.
>Kann man mit USB, Firewire, SCSI und SATA auch tun.
Stimmt. Ich habe dahingehend aber auch nichts behauptet oder
angesprochen.
>Hotplugging
>erweitert aber die moeglichen Anwendungen ungemein.
Hochenergetische Nuklearstrahlung auch, aber dennoch ist diese nicht
zwingend bei diesen Schnittstellen dabei 8))
Mir geht es nur nur um Deine absolute Aussage "...Ohne Hotplugging
kann man sie aber nicht sinnvoll verwenden..."
>> LOL. Also ist fuer Dich die RS232(c) nur dann sinnvoll nutzbar, wenn
>> man zwingend daran einen Terminalserver/konzentrator daran beschreibt?
>> Ist/war die Nutzung fuer ein Modem (DFUE) somit nicht sinnvoll?
>Frueher hingen an so einem Terminalserver oft ein ganzer Stapel Modems.
>War oft die Gegenstelle zu deinem PC mit Einzelmodem.
Jep, ich weiss. Und auch da waere das Hotplugging mitten in der
Verwendung irgendwie nicht wirklich foerderlich fuer die
Datenuebertragung gewesen 8)
>Richard W. K�nning wrote:
>>
>> Die RS232-Schnittstelle stammt aus Zeiten, in denen der Gro�rechner
>> eines Uni-RZ um 22 Uhr heruntergefahren wurde, da man diesen nach
>> Meinung des RZ-Leiters nicht unbeaufsichtigt laufen lassen konnte.
>
>Welches Uni-RZ war denn das?
MS (laut Aussage eines ehemaligen Kollegen, der sich schon in den
Siebzigern (sprich: zu Lochkartenzeiten) mit diesem RZ herumschlagen
durfte).
Arno Welzel wrote:
> Theoretisch - nein. Auch RS232 ist *kein* Hotplug-fᅵhiger Stecker, im
> Gegensatz zu USB, wo das Anschlieᅵen oder Trennen im laufenden Betrieb
> explizit vorgesehen ist und die Stecker entsprechend gestaltet wurden
> (Masseleitungen haben zuerst Kontakt).
typischerweise macht der Schirm vor allem anderen Kontakt.
Wenn man bedenken hat, kann man einen Optokoppler einsetzen. So habe ich
das Problem seinerzeit gelᅵst. Die erforderlichen Versorgungsspannungen
habe ich in alter RS232-Manier aus den Signalleitungen gewonnen.
> Praktisch habe ich aber noch kein Gerᅵt gesehen, daᅵ deswegen
> kaputtgegangen wᅵre - die Mᅵglichkeit eines Schadens beim Anschlieᅵen im
> laufenden Betrieb durch kurzfristigen Potentialausgleich ᅵber die
> Signalleitungen statt ᅵber Masse - ist aber grundsᅵtzlich gegeben.
Ich kenne konkrete Fᅵlle bei Printer-Ports (ohne verbundenen
Kabel-Schirm). Da sind wirklich die Ports auf dem Mainboard abgeraucht.
Marcel
> typischerweise macht der Schirm vor allem anderen Kontakt.
Wie das?
Beim 25poligen Stecker sitzt der Schirmkontakt ganz aussen. Die
Wahrscheinlichkeit, daᅵ er zuerst Kontakt erhᅵlt, betrᅵgt also
bestenfalls 50:50. Der heute vorherrschende 9polige Stecker hat gar
nicht erst einen separaten Schirmkontakt. Und der Schirmkragen hat bei
einem unverschraubten Stecker oft sogar gar keinen verlᅵsslichen Kontakt.
> Wenn man bedenken hat, kann man einen Optokoppler einsetzen. So habe ich
> das Problem seinerzeit gelᅵst. Die erforderlichen Versorgungsspannungen
> habe ich in alter RS232-Manier aus den Signalleitungen gewonnen.
... was nicht normgerecht ist, und Probleme mit schwachbᅵstigen Treibern
am anderen Ende der Leitung geradezu provoziert.
Optokoppler sind prima, versorgt werden sollten diese allerdings ᅵber
einen DCDC-Wandler. Soooo teuer sind die Dinger nun auch nicht.
> Ich kenne konkrete Fᅵlle bei Printer-Ports (ohne verbundenen
> Kabel-Schirm). Da sind wirklich die Ports auf dem Mainboard abgeraucht.
Der geht bei aktuellen Mainboards auch fast immer direkt (ohne separate
Treiberbausteine und ohne grossartige Schutzbeschaltung) in den Chipset...
Hergen
> Marcel M�ller schrieb:
>
> > typischerweise macht der Schirm vor allem anderen Kontakt.
>
> Wie das?
> Beim 25poligen Stecker sitzt der Schirmkontakt ganz aussen. Die
> Wahrscheinlichkeit, da� er zuerst Kontakt erh�lt, betr�gt also
> bestenfalls 50:50.
Der Schirm ist normalerweise auch oder gar nur am Metallrand
angeschlossen und der bekommt zu 99,9% zuerst Kontakt!
> Der heute vorherrschende 9polige Stecker hat gar
> nicht erst einen separaten Schirmkontakt. Und der Schirmkragen hat bei
> einem unverschraubten Stecker oft sogar gar keinen verl�sslichen Kontakt.
>
> > Wenn man bedenken hat, kann man einen Optokoppler einsetzen. So habe ich
> > das Problem seinerzeit gel�st. Die erforderlichen Versorgungsspannungen
> > habe ich in alter RS232-Manier aus den Signalleitungen gewonnen.
>
> ... was nicht normgerecht ist, und Probleme mit schwachb�stigen Treibern
> am anderen Ende der Leitung geradezu provoziert.
> Optokoppler sind prima, versorgt werden sollten diese allerdings �ber
> einen DCDC-Wandler. Soooo teuer sind die Dinger nun auch nicht.
FACK!
> Der Schirm ist normalerweise auch oder gar nur am Metallrand
> angeschlossen
Hmm. Also ich hatte noch keinen DSUB-Kabelstecker in den H�nden, bei dem
am Kragen eine Anschlussm�glichkeit vorgesehen gewesen w�re. Manche sind
noch nicht einmal l�tbar.
Es mag eine weit verbreitete (Un-)sitte sein, da trotzdem krampfhaft
etwas anl�ten zu wollen, aber im Sinne der Erfinder ist das ganz sicher
nicht.
> und der bekommt zu 99,9% zuerst Kontakt!
Wie bereits gesagt: Ohne Verschraubung ist nicht mal sicher, da� da
�berhaupt Kontakt zustande kommt. Der Kragen eines DSUB-Steckers ist
*KEIN* Nutzkontakt!
Hergen
Hergen Lehmann wrote:
>> Der Schirm ist normalerweise auch oder gar nur am Metallrand
>> angeschlossen
>
> Hmm. Also ich hatte noch keinen DSUB-Kabelstecker in den H�nden, bei dem
> am Kragen eine Anschlussm�glichkeit vorgesehen gewesen w�re. Manche sind
> noch nicht einmal l�tbar.
> Es mag eine weit verbreitete (Un-)sitte sein, da trotzdem krampfhaft
> etwas anl�ten zu wollen, aber im Sinne der Erfinder ist das ganz sicher
> nicht.
wenn man geschirmte Stecker aus Metall oder mit metallisierter
Oberfl�che nutzt, ist es fast unm�glich, /keine/ Verbindung mit dem
Kabelschirm herzustellen. Das ergibt sich einfach und ist auch nicht
weiter b�se.
>> und der bekommt zu 99,9% zuerst Kontakt!
>
> Wie bereits gesagt: Ohne Verschraubung ist nicht mal sicher, da� da
> �berhaupt Kontakt zustande kommt. Der Kragen eines DSUB-Steckers ist
> *KEIN* Nutzkontakt!
Ein Nutzkontakt wird es dabei immer noch nicht, aber um statische
Ladungen vor dem einstecken abzuleiten, eignet es sich in der Praxis
ganz gut. Jedenfalls muss man schon ein extrem ruhiges H�ndchen haben,
um einen innenliegenden Nutzkontakt herzustellen ohne vorher mit dem
Kragen kurz zu ber�hren.
Das ist wieder mal der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. :-)
Marcel
> Hallo,
>
> Hergen Lehmann wrote:
>>> Der Schirm ist normalerweise auch oder gar nur am Metallrand
>>> angeschlossen
>>
>> Hmm. Also ich hatte noch keinen DSUB-Kabelstecker in den H�nden, bei
>> dem am Kragen eine Anschlussm�glichkeit vorgesehen gewesen w�re.
>> Manche sind noch nicht einmal l�tbar.
>> Es mag eine weit verbreitete (Un-)sitte sein, da trotzdem krampfhaft
>> etwas anl�ten zu wollen, aber im Sinne der Erfinder ist das ganz
>> sicher nicht.
>
> wenn man geschirmte Stecker aus Metall oder mit metallisierter
> Oberfl�che nutzt, ist es fast unm�glich, /keine/ Verbindung mit dem
> Kabelschirm herzustellen. Das ergibt sich einfach und ist auch nicht
> weiter b�se.
Wie soll sich das denn "einfach ergeben" ohne explizit verbundener Masse
mit dem Kabelschirm? Und ein metallisiertes Geh�use alleine reicht dazu
nicht - da muss schon auch explizit der Schirm *zuverl�ssig* verbunden sein.
> Ein Nutzkontakt wird es dabei immer noch nicht, aber um statische
> Ladungen vor dem einstecken abzuleiten, eignet es sich in der Praxis
> ganz gut. Jedenfalls muss man schon ein extrem ruhiges H�ndchen haben,
> um einen innenliegenden Nutzkontakt herzustellen ohne vorher mit dem
> Kragen kurz zu ber�hren.
> Das ist wieder mal der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. :-)
In der Praxis werden solche "meistens"-Annahmen immer genau dann
versagen, wenn man sie dringend gebraucht h�tte...
Hergen