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Harry Hallers
Dann geht das nur, wenn Du
- Dein Layout im Papierbereich erstellst
- in den Modellbereichsansichtsfenstern (erzeugt mit dem Befehl MANSFEN)
den gewünschten Plotmaßstab einstellst (ZOOM ... MaßstabsfaktorXP)
- die Systemvariable DIMSCALE = 0 ist (globaler Skalierfaktor ->
Bemaßung mit Papierbereich skalieren).
Falls Du weitere Fragen zu diesem Thema haben solltest, bitte
verwendetes Programm und Version mit angeben.
HTH
Jürgen
Peter
"Harry Hallers" <ola...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:98l1j7$2f56k$1...@ID-41966.news.dfncis.de...
Hallo Harry,
normalerweise (ich gehe davon aus, das Du Dich auf AutoCAD 14
beziehst) bemaßt man ja im Papierbereich und dort werden die im
Bemaßungsstil gespeicherten Werte (Texthöhe, Pfeilgrößen usw.) 1:1
dargestellt (man muß lediglich den Skalierfaktor für den aktiven Stil
über BEMGFLA auf den Maßstab des zu bemaßenden Ansichtsfensters
einstellen, also z.B. -5 für 1:5).
Solltest Du im Modellbereicht bemaßen, so gibt es unter Bemaßungsstil
die Seite Geometrie, wo dann der Skalierfaktor (Verhältnis vom aktiven
Modellbereichsfenster zum Papierberich) für die Bemaßungen eingestellt
werden kann (geht auch über die Variable BEMFKTR).
Grüße,
Christian
> normalerweise (ich gehe davon aus, das Du Dich auf AutoCAD 14
> beziehst) bemaßt man ja im Papierbereich
... eigentlich nie! Warum sollte man denn im PBereich bemaßen, dort
steht die zu bemaßende Geometrie erstens nicht einfach zugänglich zur
Verfügung, zweitens gibt es dann keine Assoziativität zwischen bemaßter
Geometrie und Maß, drittens würde die Bemaßung immer an falscher Stelle
sitzen, sobald man das Modell im Ansichtsfenster PANned oder ZOOMed, und
viertens würden die Maße andere Werte anzeigen als die Geometrie im
Modellbereich mißt.
Der korrekte Lösungsvorschlag stammt von Jürgen Palme (Bemaßung nach
Zoomfaktor/PB skalieren), aber sehr häufig wird es auch mit doppelten
Maßen gemacht, so wie von Peter Fleischer empfohlen.
Tom Berger
Ich arbeite immer mit Papier- und Modellbereich so wie du es unten
beschreibst, allerdings immer mit mehreren Bemaßungsstilen, entsprechend den
verschiedenen Maßstäben wobei die Änderung der Bemaßungsstile sich nur auf
den globalen Skalierfaktor bezieht (geht ja fix).
Nach euren Beiträgen habe ich heute zum weiß ich wievielten Mal die Variante
mit der Papierbereichsskalierung versucht, Ergebnis...unterschiedlich große
Bemaßungen in meinen Modellbereichsansichtsfenstern..... (wie immer).
Möglicherweise liegt es ja daran, dass ich immer mit übergeordneten
Bemaßungsstilen arbeite!. Wäre schön wenn ich dieses Phänomen endlich
begreifen würde, meine Testzeichnung stelle ich gern jedem zu Verfügung der
zu Lösung des Problems beitragen möchte.
Liebe Grüße
Elke
"J. Palme" <jpa...@debitel.net> schrieb
Hallo Tom,
nun ja, einen korrekten Lösungsvorschlag gibt es ja nicht, nur
verschiedene Ansätze. Und es gibt auch einige User (innerhalb dieser
Newsgroup wurde das Thema schon mal angesprochen), die im
Papierbereich bemaßen. Ich finde es z.B. nicht gut, daß meine ganzen
Maße im Modellbereich herumschwirren, während ich dort editiere
(könnte man ja über Layer unsichtbar schalten, aber für mich zu
kompliziert).
Und das die zu bemaßende Geometrie nicht so einfach zur Verfügung
steht stimmt nicht: sie ist doch da wenn ich mein Ansichtenfenster
aufmache. Diesem nur noch einen Maßstab geben und fertig.
Was die Assoziativität angeht: wie macht die sich im Modellbereich
bemerkbar (oder hast Du eine bestimmte Applikation im Einsatz, die die
Bemaßung dem Objekt nachführt ?!) ?
Die Bemaßung an sich kann nicht an falscher Stelle sitzen wenn ich
meinen Maßstab einmal eingestellt habe (bei uns ändert sich der
Maßstabsfaktor des Fensters nicht mehr, wenn der Mitarbeiter sich über
die Blattaufteilung klargeworden ist, bei euch wahrscheinlich anders).
Und zum Schluß (fühle Dich nicht angegriffen, daß ich die Dinge anders
angehe. Dafür ist ja der Erfahrungsaustausch in der Newsgroup da. Und
Harry kann sich hier die Rosinen herauspicken ;-) ): ich gebe meinen
Bemaßungen jeweils den Maßstabsfaktor des Ansichtenfensters mit
(BEMGFLA und dann A, um danach das entsprechende Fenster anzuklicken).
Dadurch habe ich eigentlich schon die korrekten Maße aus der
Geometrie.
Naja, jeder machts anders (was ja auch sehr gut ist).......
Grüße,
Christian
> nun ja, einen korrekten Lösungsvorschlag gibt es ja nicht, nur
> verschiedene Ansätze.
Nein, es gibt u.U. mehrere korrekte oder falsche Vorschläge - Deiner ist
100%ig falsch
> Und das die zu bemaßende Geometrie nicht so einfach zur Verfügung
> steht stimmt nicht: sie ist doch da wenn ich mein Ansichtenfenster
> aufmache. Diesem nur noch einen Maßstab geben und fertig.
Hast Du schon mal versucht, aus dem Papierbereich heraus
Modellbereichselemente in einem Ansichtsfenster zu packen (zum Löschen,
Schieben, usw)? Die Elemente sind nicht greifbar! Du kannst zwar mit
"Objektfang" im Papierbereich Elemente aus dem Modellbereich "anpicken",
aber hast Du schon mal einen Größenvergleich gemacht? Deine Maße sind
*falsch*!!!
> Was die Assoziativität angeht: wie macht die sich im Modellbereich
> bemerkbar (oder hast Du eine bestimmte Applikation im Einsatz, die die
> Bemaßung dem Objekt nachführt ?!) ?
Die Bemaßung geht mit, wenn Du ein bemaßtes Element "streckst", oder
mitsamt der Bemaßung verschiebst usw., falls Element und Bemaßung im
gleichen Bereich liegen. Du mußt nach Änderungen Deines Modells alle
Bemaßungen löschen und neu erzeugen!
> Die Bemaßung an sich kann nicht an falscher Stelle sitzen wenn ich
> meinen Maßstab einmal eingestellt habe
Doch, wenn Du Deine Geometrie änderst! Falls Du nie Änderungen hast,
wozu brauchst Du dann CAD?
> Und zum Schluß (fühle Dich nicht angegriffen, daß ich die Dinge anders
> angehe. Dafür ist ja der Erfahrungsaustausch in der Newsgroup da. Und
> Harry kann sich hier die Rosinen herauspicken ;-) )
ich fühle mich nicht angegriffen, ich schreite nur ein, wenn jemand hier
massiv falsche Informationen gibt. Überdenke Deine Arbeitsweise nochmal
- die ist nicht CAD-gerecht, erzeugt Redundanzen mit unterschiedlichen
Zeichnungszuständen, und führt zu schweren Konstruktions- und
Fertigungsfehlern.
> ich gebe meinen
> Bemaßungen jeweils den Maßstabsfaktor des Ansichtenfensters mit
> (BEMGFLA und dann A, um danach das entsprechende Fenster anzuklicken).
> Dadurch habe ich eigentlich schon die korrekten Maße aus der
> Geometrie.
Solange sich nichts ändert, stimmt das bei Dir, aber wo gibt's das
schon?
> Naja, jeder machts anders (was ja auch sehr gut ist).......
Ich würde Zeichnungen von Dir nicht akzeptieren! Weder als Lehrer, noch
als Arbeitgeber, noch als Fremdfirma.
Tom Berger
Ich muß noch nachtragen das ich Acad 2k meinte.
Leider habe ich kein Plotter, um ständig auzuprobiern was richtig ist. Ich
muß mit den Plotfiles immmer zur Uni und hätte es deswegen auch ohne allzu
viele Probeplots gewust wie es geht !
Grüße Harry.
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Harry Hallers
> Gibs da nirgends eine Seite im Netz die das erklährt ?
Was verstehst Du an Jürgen Palmes Antwort nicht? Hast Du jetzt DIMSCALE
(= globaler Skalierfaktor) auf 0 gesetzt? Notfalls helfen Handbuch und
Online-Hilfe weiter.
Tom Berger
Für die Einstellung der Bemaßungsstile für unterschiedliche Maßstäbe
solltest Du Dir eine Tabelle erstellen, in der Du alle die Bemaßung
betreffenden Basiswerte einträgst, z.B. so (für eine Bemaßung im
Modellbereich):
Zeichnungseinheit: 1 ZE = 1 m
Layouteinheit: 1 mm
Plottmassstab: 1 : 1 (1 Layouteinheit = 1 geplotteter mm)
Texthöhe für Bemassungstext auf Plot: 2,5 mm
Bemassung: in mm
Skalierfaktor der Bemassung: 1000 (1000 mm = 1 ZE)
Masstab des Ansichtsfensters: 1:200
Ansichtsfenster: zoom 5xp
Texthöhe der Bemassung im Modellbereich: 0,5 (2,5 mm/5)
Masstab des Ansichtsfensters: 1:50
Ansichtsfenster: zoom 20xp
Texthöhe der Bemassung im Modellbereich: 0,125 (2,5 mm/20)
usw.
Peter
"Harry Hallers" <ola...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:98lq3n$2hp19$1...@ID-41966.news.dfncis.de...
> Hi Ng,
> also wenn ich im Papierbereich bin den ich über mansfen und xp richtig
> eingestellt habe!
> Wie erreiche ich es jetzt das bei der Zeichnung die zB 1:200 ist
dieselbe
> Größe der Schrift ist wie bei einer neuen Zeichnung die zB 1:50 ist ?
> Wenn ich scaliert habe und dann Bemaßung, Stil, globaler skalierfaktor
auch
> 200 eingebe habe ich eine riesen Schrift. Irgenwie raffe ich das noch
nicht.
> Gibs da nirgends eine Seite im Netz die das erklährt ?
...
m.f.g. John Paauwe
Peter Fleischer <peter.fleis...@gmx.de> schreef in berichtnieuws
98n8v9$evv$00$1...@news.t-online.com...
Seid mir nicht bös, aber ihr macht eine grundlegend einfache Angelegenheit
zu einem Kuddelmuddel, bei dem der Fragesteller erst recht verwirrt werden
muss. Für vermutlich die meisten Anwendungswbereiche genügt ein einziger
(Basis-)Bemaßungsstil, in dem die Größe von Text, Abständen und Pfeilen
genau so eingestellt wird, wie es auf dem Plot dann aussehen soll
(geplottete Texthöhe 2mm = Texthöhe im Bemaßungsstil 2)
Zum Bemaßen wird der GLOBALE SKALIERFAKTOR den verwendeten
Zeichnungseinheiten (mm, cm oder m) und dem vorgesehenen Plotmaßstab
angepasst. Damit entsprechen die Proportionen zwischen Bemaßung und Objekt
schon beim Zeichnen genau dem späteren Ausdruck.
Bei Meter als Zeichnungseinheit und M=1:250 beträgt der Globale
Skalierfaktor beispielsweise 0.25, bei mm als Zeichnungseinheit und M= 1:20
nimmt selbiger den Wert von 20 ein.
Sind unterschiedliche Ausgabemaßstäbe in ein und derselben Zeichnung
vorgesehen, dürfte der Vorschlag von Peter Fleischer mit mehreren
Bemaßungslayern und Bemaßungsstilen, die sich nur durch einen
unterschiedlichen Globalen Skalierfaktor unterscheiden, keine Wünsche offen
lassen...
Grüße Heinz
> Nein, es gibt u.U. mehrere korrekte oder falsche Vorschläge - Deiner
ist
> 100%ig falsch
>
Nanana, nicht so drastisch. Ich arbeite zumindest damit, also kann er
nicht 100%-ig falsch sein. Wenn Du es nicht tust...okay, aber so
intolerant über andere Arbeitsweisen zu schreiben ist echt kindisch.
Soll Harry selber entscheiden, welche Arbeitsweise ihm genehm ist!
> Hast Du schon mal versucht, aus dem Papierbereich heraus
> Modellbereichselemente in einem Ansichtsfenster zu packen (zum
Löschen,
> Schieben, usw)? Die Elemente sind nicht greifbar! Du kannst zwar mit
> "Objektfang" im Papierbereich Elemente aus dem Modellbereich
"anpicken",
> aber hast Du schon mal einen Größenvergleich gemacht? Deine Maße
sind
> *falsch*!!!
Nein, sind sie nicht, klar. Da muß ich schon in den
Papier/Modellbereich gehen (also pro Ansichtsfenster in den
Modellbereich). Aber wieso sind die Maße falsch ? Das stimmt doch
nicht,was Du da erzählst!
> Die Bemaßung geht mit, wenn Du ein bemaßtes Element "streckst", oder
> mitsamt der Bemaßung verschiebst usw., falls Element und Bemaßung im
> gleichen Bereich liegen. Du mußt nach Änderungen Deines Modells alle
> Bemaßungen löschen und neu erzeugen!
Wenn ich ein Modell auf diese drastische Weise ändere, das ich die
Bemaßung löschen und neu erstellen muß, so habe ich dafür eine ganz
einfache Bezeichnung: eine neue Zeichnung (und dort bin ich schneller
mit bemaßen, wenn ich alles neu erstelle, als wenn ich
Bemaßungselemente an meine Geometrie anpasse).
> Doch, wenn Du Deine Geometrie änderst! Falls Du nie Änderungen hast,
> wozu brauchst Du dann CAD?
Wenn ich die Geometrie ändere, dann ändert sich doch nicht der Maßstab
des Ansichtsfensters, der kann doch bleiben wie er ist.
> ich fühle mich nicht angegriffen, ich schreite nur ein, wenn jemand
hier
> massiv falsche Informationen gibt. Überdenke Deine Arbeitsweise
nochmal
> - die ist nicht CAD-gerecht, erzeugt Redundanzen mit
unterschiedlichen
> Zeichnungszuständen, und führt zu schweren Konstruktions- und
> Fertigungsfehlern.
Massive Falschinformationen würden vorliegen, wenn ich Harry sagen
würde: Bemaßung in AuotCAD geht nicht, mußt Du von Hand machen.
Übertreibe also bitte nicht so!
Und was ist bitte CAD gerecht (nur eine Art die Dinge mit CAD zu
bearbeiten gibt es übrigens nicht. Wenn wir das tun würden, wäre diese
Newsgroup überflüssig und es würden nicht so viele Fragen auftauchen!)
?
Und der Satz mit ´Redundanzen´ und ´schweren Konstruktions- und
Fertigungsfehlern´ hört sich bei Dir wie der Weltuntergang an, bringe
mir doch eher mal Beispiele für solche Fälle (bei uns noch nie
vorgekommen!).
> Solange sich nichts ändert, stimmt das bei Dir, aber wo gibt's das
> schon?
Es ändert sich so einiges, aber das hat keine massiven Auswirkungen
(wie z.B. Bemaßungen löschen und neu erstellen!).
Übdenke doch bitte noch einmal Deine Aussagen.
Grüße,
Christian
Peter
"John Paauwe" <jpa...@cuci.nl> schrieb im Newsbeitrag
news:3aaf2d34$0$1694@heracles...
> Ich mache es so das ich fur verschiedene Plotmasstabe
Template-zeichnungen
> gemacht habe in den es vier Bemassungsstile gibt (kleiner-grosser
Schrift,
> mm oder meter Darstellung und abrundungsgenauigkeit abhanhig vom
> Plotmasstab ).
> Wenn ich Z.B. ein 1:100 zeichnung als Block einfuge in eine neu 1:50
> Zeichnung und explodiere dann passen die Massstile sich an (Namen
mussen
> gleich sein).
> Braucht mann nur noch die Massketten zu verschieben und die ubrige
Texthohen
> uber property-painter zu andern.
> Die masse stehen naturlich im Papierbereich weil die Ofang-funktion im
> Modelbereich unheimlich viel muhe macht auf meine alte kiste.
...
Kindisch wirst eher Du ..., aber lassen wir das. Meine Argumente habe
ich auf den Tisch gelegt, die mag jeder werten wie er will. Deine
Zeichnungen mögen bei Deiner festgelegten Arbeitsweise für Dich so in
Ordnung sein, jemand anders kann sie aber nicht weiterbenutzen, ohne
allerhöchste Gefahr zu laufen, daß ihm alles um die Ohren fliegt. Ich
habe ständig mit Leuten zu tun, die es inzwischen schon ablehnen, CAD
zeichnungen aus anderen Büros zu übernehmen, und diese dann, obwohl die
Dateien vorliegen, grundsätzlich nach den Papierplots neu erstellen! Der
Grund dafür liegt genau darin, daß CAD Ignoranten einfach unbelehrbar
ihren eigenen Stiefel durchziehen. Wie gesagt, ich bin u.a. in der CAD
Ausbildung tätig, und bei mir würdest Du mit Deiner Arbeitsweise keinen
Schein kriegen.
Tom Berger
> Kindisch wirst eher Du ..., aber lassen wir das. Meine Argumente
habe
> ich auf den Tisch gelegt, die mag jeder werten wie er will. Deine
> Zeichnungen mögen bei Deiner festgelegten Arbeitsweise für Dich so
in
> Ordnung sein, jemand anders kann sie aber nicht weiterbenutzen, ohne
> allerhöchste Gefahr zu laufen, daß ihm alles um die Ohren fliegt.
Ich
> habe ständig mit Leuten zu tun, die es inzwischen schon ablehnen,
CAD
> zeichnungen aus anderen Büros zu übernehmen, und diese dann, obwohl
die
> Dateien vorliegen, grundsätzlich nach den Papierplots neu erstellen!
Der
> Grund dafür liegt genau darin, daß CAD Ignoranten einfach
unbelehrbar
> ihren eigenen Stiefel durchziehen. Wie gesagt, ich bin u.a. in der
CAD
> Ausbildung tätig, und bei mir würdest Du mit Deiner Arbeitsweise
keinen
> Schein kriegen.
>
Zum Abschluß: Würde mich trotzdem freuen, wenn Du mir wenigstens ein
Beispiel zeigen könntest, wo jemandem bei meiner Arbeitsweise ´die
Zeichnung um die Ohren fliegt´. Vielleicht könnte ich dann eher
nachvollziehen, was Dich so an der Papierbereichsbemaßung ärgert (im
Sinne von schwerwiegenden Konstruktions- und Fertigungsfehlern). Auch
ich kann noch dazulernen, aber wenn mir jemand mit Verallgemeinerungen
kommt, werde ich ärgerlich! Das kann man auch anders machen. Müssen
wir auch nicht in der Group diskutieren, meine Adresse steht ja für
alle sichtbar im Header.
Grüße,
Christian
Im Modellbereich wurden Details gestreckt, in einem der 10
Layoutbereiche wird die entsprechende Bemaßung nachgezogen und in einem
anderen Layout vergessen. Entweder passen die Zeichnungen in den
dargestellten Maßen nicht mehr zusammen, oder es werden falsche
Maßangaben ausgeliefert. Daten sollte man immer möglichst nah am
Ursprungsort verwalten.
Ein anderer Fehler kann entstehen, wenn es mehrere Bemaßungsstile gibt
und z.B. der Vertreter, der die Zeichnung zu bearbeiten hat, den zum
Maßstab des Ansichtsfenster unpassenden Stil auswählt und falsche
Maßangaben erzeugt. Wenn so etwas im Modellbereich passiert, dann
erkennt man an der Textgröße sofort den Fehler.
Durch veränderte Blattgestaltung z.B. infolge erweiterter Texte oder
Details im Modellbereich, die mehr Platz in Anspruch nehmen, ist der
Inhalt der Ansichtsfenster zu verschieben. Für mich ist das jedes Mal
Stress, ja keinen der ausgeschalteten Layer zu vergessen und
maßstabsgerecht im Ansichtsfenster und im Layoutbereicht zu schieben
oder zu strecken, damit die früher gefangenen Punkte wieder übereinander
liegen.
Die Aufzählung könnte man bestimmt noch fortsetzen.
Peter
"Christian Wincziers" <w...@silica.de> schrieb im Newsbeitrag
news:1svn89...@arthur.silica.de...
> Zum Abschluß: Würde mich trotzdem freuen, wenn Du mir wenigstens ein
> Beispiel zeigen könntest, wo jemandem bei meiner Arbeitsweise ´die
> Zeichnung um die Ohren fliegt´.
hab' ich doch schon getan, und Du bist auch schon darauf eingegangen.
Allerdings waren Deine Einwände dagegen sachlich falsch. Inzwischen hat
auch Peter Fleischer das nochmals aufgegriffen. Ich zitiere mich selbst
nochmals
> Warum sollte man denn im PBereich bemaßen, dort
> steht die zu bemaßende Geometrie erstens nicht einfach zugänglich zur
> Verfügung, zweitens gibt es dann keine Assoziativität zwischen bemaßter
> Geometrie und Maß, drittens würde die Bemaßung immer an falscher Stelle
> sitzen, sobald man das Modell im Ansichtsfenster PANned oder ZOOMed, und
> viertens würden die Maße andere Werte anzeigen als die Geometrie im
> Modellbereich mißt.
Also nochmal ausführlich:
1. Die Modell-Geometrie steht aus dem Papierbereich nicht "einfach" zur
Verfügung. Du kannst zwar Objektkoordinaten aus dem Modellbereich
"fangen", mußt aber den Bemaßungswert immer an den aktuellen
Abbildungsmaßstab des Ansichtsfensters anpassen.
2. gibt es keine Assoziativität zwischen dem Modell und dem Maß mehr,
wenn beide in verschiedenen Bereichen stehen. Aus Deiner früheren
Antwort weiß ich, daß Du dies ohnehin nicht kennst. Damit Du das
nachvollziehen kannst, zeichne mal ein Rechteck im Modellbereich, das Du
auch im Modellbereich gleich bemaßt. Nun streckst Du mit dem STRECKEN
Befehl das Rechteck, so daß die bemaßte Kante länger oder kürzer wird.
Du siehst, daß dabei das Maß automatisch mitgeführt wird. Wenn man so
arbeitet wie Du, dann bleibt das Maß mit dem alten Wert an der alten
Stelle stehen. Ob man überhaupt sieht, daß das Maß nicht mehr stimmt,
ist vom Zufall abhängig. Die Gefahr, daß Deine Zeichnung nach solchen
Änderungen inkonsistent und oder falsch ist, ist immens groß.
3. Jede Änderung am Ansichtsfenster, Abbildungsmaßstab (ZOOM XP), oder
nur der Position des Modells im Ansichtsfenster (PAN) zerstört Deine
Beziehung zwischen Modell und Bemaßung.
4. Vergißt Du die Anpassung des Maßzahlfaktors an Deinen
Abbildungsmaßstab, oder änderst Du nachträglich was am
Abbildungsmaßstab, so bekommst Du einen falschen Wert für Deine
Bemaßung.
Ich hoffe, das genügt jetzt.
Tom Berger