mfg raetus.stocker
Die Menüs wirst Du Dir selber basteln müssen. Zwar kannst Du sicher
normale AutoCAD Menüs weitgehend übernehmen, aber die dürften meist
urheberrechtlich geschützt sein. Zur Stabilität der CMS-Version: ich
kenn keine stabilere IntelliCAD Version als die von Bricsnet, von denen
übrigens auch die m.W. einzige deutsche Version stammt. CMS ist ganz OK,
hat aber ein paar Macken, die noch nicht mal Cadopia hatte (besonders
unangenehm sind mir die fehlenden bzw. falsch funktionierenden
Steuercodes für MTEXT Elemente aufgefallen). Bei CMS ist mir auch der
rechtliche Status nicht ganz klar.
Tom Berger
--
ArchTools: Software-Werkzeuge für die Architektur
ArchDIM - architekturgerechte Bemaßung für AutoCAD (TM)
ArchAREA - Flächenermittlung und Raumbuch nach DIN 277
Info und Demo unter http://www.archtools.de
> urheberrechtlich geschützt sein. Zur Stabilität der CMS-Version: ich
> kenn keine stabilere IntelliCAD Version als die von Bricsnet, von denen
Gibt es irgendwo eine Vergleichsliste der Versionen und ihrer Macken?
Ich bin am Überlegen, ob ich das CMS2k mal ersetze, weiß aber nicht,
ob der Aufwand lohnt.
Zum Thema: Was hat man von einem eingedeutschten Cadprogramm für
Vorteile? Meine Erlebnisse damit reduzieren sich darauf, dass man
gelegentlich mal Alt-1-2-9 tippen muss, weil ein Befehl ein 'ü'
enthält (oder alle Befehle in Originalsprache mit Unterstrich davor
schreiben muss). Außerdem kommt man dann mit Referenzhandbüchern
nicht mehr weit (ich finde "Autocad 2000 in a Nutshell" ganz gut).
Allgemein ist meine Erfahrung, dass man bei Verwendung eingedeutschter
Software aus einer fremden Sprache *mehr* [1] Kenntnisse dieser
Fremdsprache braucht als mit der Originalversion (was für mich
speziell bei CAD lästig ist, da das nicht mein Beruf ist).
Da aber Leute, die sicher besser Maschinenbau-Fachenglisch können als
ich, trotzdem deutsche Versionen wollen, muss es irgendeinen Grund
geben, den ich nicht kenne.
[1] Man muss "bergauf" und "bergab" übersetzen können, ersteres ist
schwerer, da mehrdeutig.
Ralf
>Zum Thema: Was hat man von einem eingedeutschten Cadprogramm für
>Vorteile? Meine Erlebnisse damit reduzieren sich darauf, dass man
>gelegentlich mal Alt-1-2-9 tippen muss, weil ein Befehl ein 'ü'
>enthält (oder alle Befehle in Originalsprache mit Unterstrich davor
>schreiben muss). Außerdem kommt man dann mit Referenzhandbüchern
>nicht mehr weit (ich finde "Autocad 2000 in a Nutshell" ganz gut).
(u.s.w.....)
Hallo Ralf!
Jeder darf seine Meinung haben, aber trotzdem, was du da von dir gibst,
halte ich für einen großen Schmarrn! Der deutsprachige Markt sollte groß
genug sein, dass er mit vernünfig "eingedeutschten" Standardprogrammen
bedient wird. Jenen Lieferanten, denen das zuviel ist, die sollen sich ihren
Markt woanders suchen.
Anders ausgedrückt:
Ein Bissl Natonalgefühl auf breiter Basis wird uns am ehesten davor schützen
können, dass bald wieder mal radikalere Kräfte für dessen Zwangsverbreitung
sorgen....
Beste Grüße,
Heinz
> Gibt es irgendwo eine Vergleichsliste der Versionen und ihrer Macken?
> Ich bin am Überlegen, ob ich das CMS2k mal ersetze, weiß aber nicht,
> ob der Aufwand lohnt.
Ich hab' für mich mal einige Versionen verglichen (v.a. hinsichtlich
Brauchbarkeit für meine Applikationen), aber ich hab' keine
Vergleichsliste erstellt und hab' das auch nicht vor.
> enthält (oder alle Befehle in Originalsprache mit Unterstrich davor
> schreiben muss). Außerdem kommt man dann mit Referenzhandbüchern
> nicht mehr weit (ich finde "Autocad 2000 in a Nutshell" ganz gut).
Es gibt auch gute deutsche Bücher zu AutoCAD.
> Allgemein ist meine Erfahrung, dass man bei Verwendung eingedeutschter
> Software aus einer fremden Sprache *mehr* [1] Kenntnisse dieser
> Fremdsprache braucht als mit der Originalversion
Das halte ich nun doch für ein unhaltbares Gerücht.
> Da aber Leute, die sicher besser Maschinenbau-Fachenglisch können als
> ich, trotzdem deutsche Versionen wollen, muss es irgendeinen Grund
> geben, den ich nicht kenne.
Sie können besser Deutsch als Englisch! Und mit
Maschinenbau-Terminologie hat das nun aber auch überhaupt nichts zu tun.
Und dann gibt es auch viele CAD-Anwender, die überhaupt kein Englisch
können.
Ich finde, daß Deine Meinung hinsichtlich Sprachversionen von
CAD-Programmen ziemlich auf Dich zugeschnitten ist, und somit
unmaßgeblich für den Rest der Welt.
Ich arbeite jetzt schon seit einem Jahr Zuhause (nebenberuflich) und auch
seit einigen Monaten in der Firma mit ICAD. Ich hatte vorher eine
Studentenversion von ACAD. Irgendwann wollte ich aber auch nebenberuflich
mit CAD arbeiten. AutoCAD schied wegen des Preises von vornherein aus.
Ich bereue es bisher nicht auf ICAD von Bricsnet umgestiegen zu sein.
Wenn jetzt noch wie angekündigt Volumenkörper möglich sind, wer braucht
dann noch AutoCAD ?
Gruß
Heiko
(......)
Ich arbeite jetzt schon seit einem Jahr Zuhause (nebenberuflich) und auch
seit einigen Monaten in der Firma mit ICAD. Ich hatte vorher eine
Studentenversion von ACAD. Irgendwann wollte ich aber auch nebenberuflich
mit CAD arbeiten. AutoCAD schied wegen des Preises von vornherein aus.
Ich bereue es bisher nicht auf ICAD von Bricsnet umgestiegen zu sein.
Wenn jetzt noch wie angekündigt Volumenkörper möglich sind, wer braucht
dann noch AutoCAD ?
Hallo Heiko!
Aus der Sicht des privaten Einsatzbereiches ist nicht viel dagegen
einzuwenden. Aber wenn ich AC2Ki so hernehme und mit der getesteten
ICAD-Version von Briscnet vergleiche, muss ich dir ernsthaft dagegen reden.
Ich hatte vor, mit ICAD eine Schreinerlösung aufzubauen (mein früherer
Beruf) und in Kleinbetrieben anzubieten. Nach drei Wochen ICAD-Test aber hab
ich diesen Plan wieder aufgegeben. Anders ausgedrückt: Ist etwa so, als wenn
man von einem neuen Mittelklassewagen in einen 2CV der ersten Stunde
umsteigen muss.... (Da nützt auch der Preisvorteil nicht viel)
Grüße,
Heinz