gibt es ein Programm, mit dem ich die Töne für das Telefon-Tonwahl-Verfahren
generieren kann?
Das Problem: Mein ISDN-Telefon kann nicht auf Tonwahl umgestellt werden,
wenn man auf ein entsprechendes Navigationssystem stösst. Deshalb würde ich
die Töne über PC-Lautsprecher auf das Telefon-Mikro geben, um durch die
Menues zu kommen.
VG
Achim Baier
> gibt es ein Programm, mit dem ich die Töne für das
> Telefon-Tonwahl-Verfahren generieren kann?
->
<http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfrequenzwahlverfahren>
-->
<http://www.dsptutor.freeuk.com/dtmf/ToneGenerator.html>
MfG
Gerhard
--
"Manche Rätsel, Miss Fine, sollten eigentlich
sogar Sie ohne Hilfsmittel lösen können."
(Matt Ruff - G.A.S.)
Hallo,
es gab mal fürs Fernabhören von ABs so kleine Teile, mit denen sich die
Töne erzeugen ließen. Ist vielleicht einfacher, sowas zu beschaffen, als
jedesmal den PC zum Telefon zu schleppen... ;-)
Gruß
Werner
dafür gibs doch Schlepptops ;-)
Gruß
Achim
Gerhard Menz wrote:
> Achim Baier hat zugegeben / wrote:
>
>> gibt es ein Programm, mit dem ich die Töne für das
>> Telefon-Tonwahl-Verfahren generieren kann?
>
> ->
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfrequenzwahlverfahren>
> -->
> <http://www.dsptutor.freeuk.com/dtmf/ToneGenerator.html>
>
> MfG
>
> Gerhard
das war so einfach, da hätte ich eigentlich selbst drauf kommen können ;-)
Trotzdem, oder gerade deshalb, danke!
Achim
>Das Problem: Mein ISDN-Telefon kann nicht auf Tonwahl umgestellt werden,
>wenn man auf ein entsprechendes Navigationssystem stösst.
Das wär aber das erste Telefon, das ich kenne, das sowas nicht kann.
Auch irgendwelche Systemgeräte mit proprietärem digitalem System
angeschlossen an eine Telefonanlage kann sowas. Bedienungsanleitung
durchgeschaut?
1. Dein ISDN Telefon ist kein ISDN-Telefon oder Du kannst es nicht
bedienen. Es gibt kein ISDN-Telefon, das keine Tonwahl beherrscht.
2. Wenn Du auf maximale Umständlichkeit stehst, kannst Du Dir die Töne
mit CoolEdit Pro erzeugen.
3. Der PC-Lautsprecher kann das nicht wiedergeben, dazu musst Du eine
Soundkarte und externe Lautsprecher benutzen oder: Du generierst die
Zehlenfolge, brennst das als AUDIO-CD und spielst die dann auf einer
HiFi-Anlage ab vor dessen Lautsprecher Du den Handapparat des Telefons
hängst. (das ist auch schön umständlich)
;) w.
Hä? Wieso sollte ein PC-Lautsprecher keine MFV-Töne wiedergeben können
sollen? Wenn's ein Telefon quäken kann, dann kann's ein PC-Lautsprecher
allemal - zumindest diese vergleichsweise hochwertigen Tröten wie sie in
Notebooks verbaut werden. Hört sich jedenfalls bei mir so an, als könnte
es funktionieren... Hifi-Anlage geht sicherlich auch und ist dann
mutmaßlich näher am "Original" - vielleicht kann man sich aber auch mit
einem entsprechend gestimmten Klavier behelfen ;-)
Lothar
PS: am Einfachsten wird sein, ein Telefon mit MFV-Option zu benutzen. In
Frage kommen imho alle, die keine Wählscheibe mehr haben.
Gru�,
Markus
> ich frage mich schon l�nger ob(wie man den Ton erzeugen kann, mit dem
> im Radio auf Verkehrsfunk umgeschaltet wird (dieser realtiv
> hochfrequente Piepser, der mir aus mindestens 3 unterschiedlichen
> T�nen zu bestehen scheint).
�ARI� �Durchsagekennung� �Hinz-Triller�
-> <http://de.wikipedia.org/wiki/Autofahrer-Rundfunk-Information>
MfG
Gerhard
--
"Kann er einen Wal t�ten?"
"Sicher, wenn er explodiert."
(Matt Ruff - G.A.S.)
Gru�,
Markus
Hallo,
IIRC geht das auch mit einem Konkurrenzprogramm zu Cooledit unter
Windows: Goldwave (Shareware).
http://www.goldwave.com/features.php
http://www.goldwave.de/default.php?page=home
Bernd Mayer
--
Schᅵuble, wenns Dir hier nicht gefᅵllt, dann geh doch nach drᅵben!
> im Radio auf Verkehrsfunk umgeschaltet wird
Was es ist, hat dir Gerhard ja schon geschrieben.
> habe nmich schon öfter gefragt was passieren würde wenn man
> diesen Ton z.B. in ein Musikstück auf einer CD reinschmuggeln
> würde
Diese Frage haben sich vor etlichen Jahren auch die Betreiber
von Verkehrsfunkdurchsageanlagen stellen müssen - und sie kamen
zu dem erschreckenden Ergebnis: Ja, die zunehmende Verpoppung
der Musik _kann_ zu Frequenzkombinationen führen, die ein
Autoradio zum Umschalten bewegt.
Die "Frequenanalyse" der damaligen Autoradios war nicht sehr
scharf, sodass der Hintztriller auch bei nicht genauem Einhalten
der Frequenzen erkannt wurde.
Die Lösung für das Problem wurde recht zügig in alle kommenden
Autoradios integriert: Statt im hörbaren Frequenzbereich des
Senders eine Tonkenneung auszustrahlen, erzeugte man einen
weiteren Träger für Frequenzen (bei 57kHz über der Senderfrequenz)
und amplitudenmodulierte dort einen Ton auf, der während der
gesamten Verkehrsdurchsage eingeschaltet blieb.
So schalteten auch Radios, die während der Durchsage eingeschaltet
worden sind, direkt in den Verkehrsfunkmodus und automatisch wieder
zurück, sollte der Sender verloren werden (Tunnel, Sendegebiet
verlassen).
Als weiteres Goodie bot der neue Träger die Möglichkeit, Status-
Töne zu senden, die die Senderzugehörigkeit im "Display" des
Autoradios anzeigten (in NRW war das "B" für WDR2).
Diese Zugehörigkeiten wurden an den Autobahnen zusammen mit der
Verkehrsfunkfrequenz auf Tafeln angezeigt.
Der Hintztriller wurde *technisch* also recht früh obsolet und
deine Frage
> registriert das ein Autoradio?
ist daher zu verneinen.
Trotzdem wird dieser Ton immer noch verwendet, da historisch
gewachsene Sender an dieser Tradition festhalten und _mindestens
eine Privat-Senderkette_ der festen Überzeugung ist, der Ton
schaltet die Autoradios um.
In einer alten teschnischen Dokumentation habe ich eine Dienst-
anweisung gefunden, dass die Moderatoren vermeiden sollen, beim
Starten des Tons irgendwelche Musiken zu starten (Hintergrund-
musik für die Durchsage). Stattdessen sollen sie in einer
Sprechpause vor dem Beginn der Verkehrsdurchsage den Hintztriller
starten und dann erst den Verkehrsfunk ansagen oder anjinglen
(vorgefertigte kurze Musik zur Ankündigung von Sendeteilen,
hier der Verkehrsfunk).
Dieser Techno-Wahnsinn gipfelte tatsächlich mal in einem
Disziplinarverfahren, da ein Moderator es gewagt hatte, die
Vorschrift zu missachten.
Das Verfahren ging zu seinen Lasten aus, denn auf dem
Dokumentations-Band (jeder Sender muss rund um die Uhr
mitschneiden, was er sendet) war genau zu hören, dass der Ton
nicht dann kam, wann er sollte.
Leider liess sich damit der Beweis, dass im Autoradio der
Verkehrsfunk sehwohl detektiert wurde, nicht führen.
Auf dem Dok-Band wurden nur die hörbaren Anteile des Senders
aufgenommen - und damit lässt sich das Autoradio nicht umschalten.
Gruß Christian
Hallo
wie willst Du es schaffen, das Signal auf der CD mit HF zu modulieren
und in den Tuner des Radioteils zu senden? Die Erkennung des Signals
wird bestimmt nicht im NF-Teil vonstatten gehen, falls doch, würde mich
das sehr wundern.
w.
>Die Lösung für das Problem wurde recht zügig in alle kommenden
>Autoradios integriert: Statt im hörbaren Frequenzbereich des
>Senders eine Tonkenneung auszustrahlen, erzeugte man einen
>weiteren Träger für Frequenzen (bei 57kHz über der Senderfrequenz)
>und amplitudenmodulierte dort einen Ton auf, der während der
>gesamten Verkehrsdurchsage eingeschaltet blieb.
Also wenn ich das hier durchlese:
http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Data_System#Technische_Grundlagen
ist das alles bereits längst digital. Die ganze Gefahr gibt es nicht
mehr.
> ist das alles bereits längst digital. Die ganze Gefahr gibt
> es nicht mehr.
Richtig.
Aber die Eindämmung der "Gefahr" wurde nicht erst mit der
Einführung (und dem späteren exklusiven Betrieb) von RDS
ermöglicht.
Indem die (Er-)Kennung auf den 57kHz-Träger verschoben wurde,
war das ARI-Problem gelöst. Wann genau das passierte, weiß
ich nicht. Es war aber weit vor 1980.
Gruß Christian
Dann sind also jetzt meine älteren Autoradios wieder gleichwertig zu
den ganz neuen, die schon schon ARI können ...
in de.comp.audio Markus Fuenfrocken <mar...@fuenfrocken.de> wrote:
> ich hänge mich mal hier mit dran weil es um eine ähnliche Thematik geht: ich
> frage mich schon länger ob(wie man den Ton erzeugen kann, mit dem im Radio
> auf Verkehrsfunk umgeschaltet wird (dieser realtiv hochfrequente Piepser,
> der mir aus mindestens 3 unterschiedlichen Tönen zu bestehen scheint). Ist
> ja sicher irgendwo genau definiert welche Frequenzen da gesendet werden
> müssen damit der CD Spieler stoppt und auf Radio umschaltet. habe nmich
> schon öfter gefragt was passieren würde wenn man diesen Ton z.B. in ein
> Musikstück auf einer CD reinschmuggeln würde - registriert das ein
> Autoradio?
Nein. Das Radio reagiert auf ein anderes Signal, was zeitgleich
gesendet wird, aber nicht hörbar ist. Der Ton ist derzeit nur
Kosmetik. Das Signal, das umschaltet, kannst du so ohne weiteres
nicht nachmachen, weil es anders moduliert ist als das normale
Nutz-Ton-Signal.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Hast du schon mal eine Cisco konfigurieren müssen?
Dann doch lieber Mathematik studieren. (Dirk Taggesell)
> Der Ton ist derzeit nur Kosmetik.
Warum diese zeitliche Beschränkung?
Hegst du still die Hoffnung, man würde die Durchsage-Anforderung
via Tonerkennung wieder einführen, nachdem man sie vor
Dekaden wegen Unzulänglichkeit abgeschafft hat?
Das wäre ja so, als würde man planen, die zu dieser Serie
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:100_DM_Serie3_Vorderseite.jpg
passenden DM-Scheine wieder einzuführen:-)
Also letzteres würde mich überhaupt nicht stören...
Gruß Christian
in de.comp.audio Christian Müller <spamal...@yahoo.de> wrote:
> Trotzdem wird dieser Ton immer noch verwendet, da historisch
> gewachsene Sender an dieser Tradition festhalten und _mindestens
> eine Privat-Senderkette_ der festen Überzeugung ist, der Ton
> schaltet die Autoradios um.
Ich habe mal gelesen, dass der dazu dient(e), aus dem Studio heraus
die Sender "anzuweisen", den 57-kHz-Unterträger zu modulieren, denn
der kommt nicht aus dem Studio, sondern kann ja erst beim Sender
hinzugefügt werden. Also brauchte es eine Möglichkeit, dass der
Moderator/Regie das von Ferne auslösen kann.
mfg.
Gernot
--
<hi...@gmx.de> (Gernot Zander) *Keine Mailkopien bitte!*
Wenn Gott gewollt hätte, dass wir nackt sind, würden wir so geboren.
(Oskar Wilde)