Offener Brief an Universal-Kopierschutz.de

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soundjunkie

unread,
Oct 12, 2002, 3:14:52 PM10/12/02
to

Offener Brief an in...@universal-kopierschutz.de

Liebe Kopierschuetzer der Universal,

die Ihr hier von mir stellvertretend fuer andere Hueter des Rechts am digitalen
Klangeigentum angeschrieben werdet: Ihr habt sicherlich nicht erwartet, dass
diese Mailadresse fuer Begeisterungsausbrueche genutzt wird. Warum soll man es
auch als Fortschritt empfinden, seine Lieblingsband nicht mehr ohne
Qualitaetseinbussen im Player seiner Wahl hoeren zu koennen ?

Das geschieht selbstverstaendlich in der edlen Absicht, die Interessen Eurer
Kuenstler zu schuetzen - eine Tradition der Musikindustrie, fuer die besonders
die Majors geschaetzt werden. Ich bin geradezu dankbar dafuer, dass der
Universal-Kopierschutz ueberhaupt das Abspielen des kostspieligen Silberlings am
Computer erlaubt.

Ich weiss, Ihr geht durch harte Zeiten. Umsaetze brechen weg, der Mutterkonzern
taumelt. Die Labels werden neu strukturiert und manche haben den Umzug nach
Berlin noch nicht verkraftet. Da troestet auch der wunderschoene Blick ueber die
Spree nicht, den Ihr aus Eurem schicken Wasserpalast geniessen koennt. Gestattet
mir trotzdem, den Stolz auf Euer hauptstaedtisches Firmendomizil mit Euch zu
teilen - schliesslich habe ich jahrelang etwas dazugegeben.

Um mit Heine zu sprechen: Ich fuerchte, ich gleite aus dem suessen Gewaesser des
Lobes unversehens ins bittere Meer des Tadels. Verbale Entgleisungen bitte ich a
priori zu entschuldigen - Musik ist nun mal ein emotionsgeladene Angelegenheit.

Mein Vorwurf lautet, dass das Lamento um CD-Brenner und Internettauschboersen
lediglich ein Vorwand ist, um schlussendlich das Recht auf die private Kopie
grundsaetzlich auszuhebeln. "Pay-per-listen" - das ist Euer Wunschtraum: Jeder
Abspielvorgang kostet ein paar Microcent und nach vier Wochen muss die
Basislizenz erneuert werden. Die Kundenabspeisung funktioniert
vertriebskostensenkend ueber das Internet, waehrend der Preis pro Song sich nur
unwesentlich vom anteiligen Verkaufspreis eines Longplayers unterscheidet. Die
tauben Tekknokids koennen den Frequenzgang verlustbehafteter
Kompressionsverfahren sowieso nicht von der ohnehin eingeschraenkten
Samplingqualitaet einer CD unterscheiden. Die Kroenung des Ganzen waere dann
eine Copyright Taskforce a la Zollfahndung, die spontan Festplatten und mobile
Abspielgeraete nach Tracks ohne Wasserzeichen durchkaemmen darf. Soweit die
Unterstellung.

In Wirklichkeit ist die Krise der Musikindustrie hausgemacht und hat mit
Hobbybrennern und Netztauschern wenig zu tun. Um es kurz zu machen: Ihr
produziert seit Jahren zuviel Schrott mit immer kuerzerer Halbwertszeit zu
steigenden Kosten. Massengeschmack statt Innovation, Hochglanz statt Inhalt,
Banalitaet statt Werte. Die Abspielgehilfen aus Funk und Fernsehen haben ihre
Programme stromlinienfoermig nach Euren Vorgaben angepasst und werden mit
Interviewreisen, Freiexemplaren und Backstage-Paessen bei Laune gehalten. Eine
inflationaere Schar von Musikmagazinen rezensiert noch den letzten Schund, weil
die betreffende Company Anzeigen oder gar das Cover bezahlt hat.

Gleichzeitig werden von Euren mundfertigen, aber von Fachkenntnissen gaenzlich
unbelasteten Wichtigtuern Unsummen bei Produktion und Promotion versenkt. Da
werden Tagespauschalen an Tonstudios gezahlt, die laengst nicht mehr
marktueblich sind. Es werden suendhaft teure Videos gedreht, die keine Station
zeigen will. Mit der Giesskanne werden Promopaeckchen uebers Land verspritzt;
begleitet von kryptisch-feuilletonistischen Bandinfos, die offensichtlich von
Schuelerzeitungsredakteuren morgens nach dem Abi-Ball verfasst wurden. Auf
grosskotzig gebuchten Tourneen spielen enttaeuschte Kuenstler vor leeren Hallen,
verdienen sich gierige Catering-Unternehmen eine goldene Nase, rollen Nightliner
zu Mondpreisen und tummeln sich zahllose Mitesser mit glaenzenden VIP-Kaertchen
am Halsband.

Meist laesst sich Gott sei Dank der komplette Kostenblock vom Einkommen der
Kuenstler abziehen. Was aber, wenn man den Hungerleidern nichts mehr abziehen
kann, weil der ganze Zirkus floppt ? Nur drei Prozent aller Acts verdienen fast
hundert Prozent des Firmengewinns, wie wir wissen. Ist das ein Marktgesetz oder
ein Ausdruck von Unfaehigkeit ?

Nun also liegt Eure Antwort auf den ganzen Schlamassel auf meinem Tisch und ich
gebe zu, ich bin nicht amuesiert. Meine zentrale Musikstation ist mein Computer.
Wozu einen separaten CD-Spieler kaufen, wenn der Rechner das Laufwerk gleich
mitbringt ? Statt nach dem genuesslichen Auspacken das volle Klangerlebniss
ueber meine hart ersparten Edelboxen zu hoeren, werde ich dazu genoetigt, einer
unerwuenschten Software Zugriffsrechte auf meinem Computer einzuraeumen. Was
dann ertoent, sind herunterkomprimierte Audiotracks in mp3-Qualitaet. Die
originalen Wavefiles sind unzugaenglich. Der lausig programmierte Software-
Player schluckt selbst im Ruhezustand fuenfmal mehr CPU-Leistung als der
genuegsame Windows-Standardplayer. Apple-Computer, bekanntermassen die
Lieblingsgeraete von Musikern auf der ganzen Welt, werden erst gar nicht
unterstuetzt.

Werde ich dafuer in Zukunft 17 Euro ausgeben ?

Nein.

Ich fuehle mich bestraft von einer Branche, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht
hat. Die reformunwillig und reaktionaer und deshalb in ihrer jetzigen Form
rechtmaessig zum Untergang verurteilt ist. Liebe Musikfreunde in den
Verwaltungsetagen der Plattenkonzerne: Falls Ihr es noch nicht bemerkt habt -
das Zeitalter der Dampfmaschine ist angebrochen. Segelschiffe und
Pferdefuhrwerke werden bald nur noch von Nostalgikern benutzt. Sogar das gemeine
Volk kann sich eine Fahrt mit der Eisenbahn leisten. Will heissen: Segelflicker
und Kutscher werden nicht mehr gebraucht.

Haette es mp3-Files und CD-Brenner nicht gegeben, haette ich meine achtjaehrige
Musikkonsum-Abstinenz nicht beendet. Weil formatierte Radioprogramme laengst
nicht mehr als Informationsquelle fuer neue Musik dienen, haben Audiofiles und
Kopien von Freunden meine Ohren wieder fuer zeitgenoessische Popmusik geoeffnet.
In den letzten vier Jahren habe ich so viele Original-CDs angeschafft wie im
ganzen vorhergehenden Lebensabschnitt zusammen. Das war harte Arbeit. Meine
Faustregel lautet: Eine Scheibe muss mindestens 12 Tracks haben, von denen die
Haelfte mehr als zweimal gehoert werden kann. Wenn man dieser Regel folgt, kann
man nur eine von zehn CDs kaufen.

Wenn ich eine CD kaufe, stimme ich ab: Ich will meine Favoriten in den Charts
sehen, damit andere auf sie aufmerksam werden. Aus dem gleichen Grund moechte
ich Freunden unkompliziert eine Kopie brennen oder meiner Stammkneipe eine
Compilation basteln duerfen. Wenn sich dann nur ein Zuhoerer das Original oder
ein Konzertticket kauft, hat sich die Muehe gelohnt. Auf die Art und Weise habe
ich schon mehr Leute angefixt als jede Streifenbandanzeige im Stadtmagazin. Ich
bin ein Ein-Mann-Streetteam im Auftrag des guten Geschmacks. Naja.

Was soll ich in Zukunft tun ? Einen CD-Brenner und ein Crackprogramm beschaffen,
das den Kopierschutz ignoriert ? Dateien grundsaetzlich aus dem Netz ziehen ?
Den Minidisk-Recorder an den Kopfhoererausgang im Plattenladen anschliessen ?
Neue Scheiben nicht mehr kaufen, alte dafuer kopieren ? Das Radioprogramm auf
Festplatte mitschneiden lassen und hinterher sortieren ? Was auch immer ich
davon waehle, Plattenfirmen und Kuenstler werden mich als zahlenden Kunden
verlieren.

Eine Armee schiesst in die falsche Richtung, weil der Generalstab keinen
Schlachtplan hat - hit by friendly fire. So werden aus Kollateralschaeden ein
Totalschaden. Die gewerbsmaessigen Piraten in Russland oder Asien, die es immer
gegeben hat, werdet Ihr damit nicht beeindrucken. Aber Ihr werdet dafuer sorgen,
dass Musik auf Schulhoefen und in Kinderzimmern noch weniger zum Thema wird als
ohnehin.

Eure Umsatzeinbrueche sind Zeitzeichen. Waehrend es Euch noch vor kurzem
praechtig ging, spuert Ihr nun die Wirkung von Rezession und Verunsicherung.
Zusaetzlich konkurrieren Unterhaltungsformen wie Computerspiele und Spass-
/Extremsportarten mit dem Musikhoeren. Funktelefone, Tattoos und Markenklamotten
kosten Geld. Bildung und Kultur verlottern pisamaessig, die
Aufmerksamkeitsspanne der Kids hat sich dramatisch verkuerzt. Drei Jahre Gitarre
lernen ? No way. Die Musikindustrie hat es vorgemacht: Sampling und Recycling
funktionieren praechtig, wozu fuer eigene Ideen schwitzen ? Wer als Erwachsener
die Charts beobachtet, fuehlt sich an seine Kindheit erinnert. Coverversions von
Elvis, den Bee Gees und Joan Jett loesen einander ab; alte Helden wie
Groenemeyer retten die EMI vorm Bankrott, Stones und U2 spielen Rekordsummen ein,
ein zipfelbaertiger Peter Gabriel spielt altersmilde laechelnd Jungspunde an
die Boxenwand. Der Gipfel der Altstoffverwertung ist das aktuelle Cover vom
Lagerfeuerheuler "House Of The Rising Sun".

Eine Industrie mit Zukunft ? Schrumpft in Wuerde.

Soundjunkie

P.S. Ihr werdet mir nachsehen, dass ich meinen kleinen Aufsatz in einschlaegigen
Internetforen veroeffentliche. Auch ich bin nicht frei von Eitelkeit und halte
oeffentliche Aufmerksamkeit fuer den angemessenen Lohn meiner aufgewendeten Zeit.


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Mike Schmid

unread,
Oct 12, 2002, 5:14:41 PM10/12/02
to
"soundjunkie" <sound...@firemail.de> schrieb:
^^^^^^^^^^^^^^
Da wäre Dein echter Name nett, oder kannst du nicht zu deiner Schreibe
stehen?

> Offener Brief an in...@universal-kopierschutz.de
[Ellenlanger, sehr guter Text geschnipt]


> Eine Industrie mit Zukunft ? Schrumpft in Wuerde.
>
> Soundjunkie

*Mitunterschreib*

Eine wirklich gute Bestandesaufnahme der heutigen Situation! Die
Reaktion würde mich interessieren!

Gruss Mike

ingo schuch

unread,
Oct 13, 2002, 4:35:59 AM10/13/02
to

"soundjunkie" schrieb

> In Wirklichkeit ist die Krise der Musikindustrie hausgemacht und hat mit
> Hobbybrennern und Netztauschern wenig zu tun. Um es kurz zu machen: Ihr
> produziert seit Jahren zuviel Schrott mit immer kuerzerer Halbwertszeit zu
> steigenden Kosten. Massengeschmack statt Innovation, Hochglanz statt
Inhalt,
> Banalitaet statt Werte. Die Abspielgehilfen aus Funk und Fernsehen haben
ihre
> Programme stromlinienfoermig nach Euren Vorgaben angepasst und werden mit
> Interviewreisen, Freiexemplaren und Backstage-Paessen bei Laune gehalten.
Eine
> inflationaere Schar von Musikmagazinen rezensiert noch den letzten Schund,
weil
> die betreffende Company Anzeigen oder gar das Cover bezahlt hat.


lass die Musikindustrie doch den ganzen Mist kopierschützen !
Kopiergeschützt oder nicht Kopiergeschützt ist doch vollkommen gleich.
Mist bleibt Mist.
Mainstream ist Mist

wenn aus der Quelle immer nur die gleiche
weichgespülte
langweilige Sosse fliesst ...

ingo

Henning Richter

unread,
Oct 13, 2002, 8:31:09 AM10/13/02
to
"soundjunkie" <sound...@firemail.de> schrieb
>Liebe Kopierschuetzer der Universal,
[sehr guter Brief der den Zeitgeist trifft]

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Brief!
Ich hatte ja schon gedacht ich bin der einzige der so denkt :)
Wenn man jetzt ein paar Passagen abändert kann man es gleich noch an die
Computerspieleindustrie weiterschicken, die denselben Bockmist verzapft und
auf Raubkopierer und angeblich daherrührende Umatzeinbrüche zeigt.
Nein liebe Industrie, nicht die Konsumenten sind schuld wenn der Umsatz
wegbricht, ihr seid Schuld.

Geld braucht einen Gegenwert, und der ist bei der Unterhaltungsindustrie
(Musik, DVD, PC-Spiele) sehr oft nicht gegeben.
--
mfg
Henning, der den Brief unterstützt
http://www.roadtrain.de

Jörg Eisenträger

unread,
Oct 13, 2002, 9:44:16 AM10/13/02
to

>... Die Reaktion würde mich interessieren!

Da wird wohl keine kommen. Grund: Anonyme Schreiben landen - zu Recht -
unbeantwortet im Papierkorb.

Gruß
Jörg
--
use...@joergei.de
Bei Antworten per E-Mail bitte den Unterstrich entfernen.
--
LP's auf CD brennen - so gehts: http://www.joergei.de/

Daniel K.

unread,
Oct 14, 2002, 2:12:25 AM10/14/02
to
> Liebe Kopierschuetzer der Universal,
>
> die Ihr hier von mir stellvertretend fuer andere Hueter des Rechts am
digitalen
> Klangeigentum angeschrieben werdet: Ihr habt sicherlich nicht erwartet,
dass
> diese Mailadresse fuer Begeisterungsausbrueche genutzt wird. Warum soll
man es
> auch als Fortschritt empfinden, seine Lieblingsband nicht mehr ohne
> Qualitaetseinbussen im Player seiner Wahl hoeren zu koennen ?

zustimmen muß

> Gleichzeitig werden von Euren mundfertigen, aber von Fachkenntnissen
gaenzlich
> unbelasteten Wichtigtuern Unsummen bei Produktion und Promotion versenkt.
Da
> werden Tagespauschalen an Tonstudios gezahlt, die laengst nicht mehr
> marktueblich sind. Es werden suendhaft teure Videos gedreht, die keine
Station

> zeigen will. ...

absolute zustimmung

> Werde ich dafuer in Zukunft 17 Euro ausgeben ?
>
> Nein.

gänzlich zustimm

> Was soll ich in Zukunft tun ? Einen CD-Brenner und ein Crackprogramm
beschaffen,
> das den Kopierschutz ignoriert ? Dateien grundsaetzlich aus dem Netz
ziehen ?
> Den Minidisk-Recorder an den Kopfhoererausgang im Plattenladen
anschliessen ?
> Neue Scheiben nicht mehr kaufen, alte dafuer kopieren ? Das Radioprogramm
auf
> Festplatte mitschneiden lassen und hinterher sortieren ? Was auch immer
ich
> davon waehle, Plattenfirmen und Kuenstler werden mich als zahlenden Kunden
> verlieren.

wahrscheinlich werden viele von uns so agieren "müssen" ...
wenn man halbwegs guten sound möchte, dann zahlt man dafür auch gutes geld.
dass es mir aber dann nicht frei steht, mein "bezahltes" produkt auch so zu
verwenden,
wie ich das möchte - am PC - da ich evtl. gar keine reine stereoanlage
besitze ....
leuchtet mir absolut nicht ein

würde es die industrie akzeptieren, wenn man ihr vorschreiben könnte, dass
einnahmen aus
dem verkauf von tonträgern nur für diesen und jenen zweck zu verwenden sind
????

IHR bekommt mein geld - also bekomme ICH auch meine MUSIK - wäre logisch

Daniel K.


Peter Herttrich

unread,
Oct 14, 2002, 10:06:26 AM10/14/02
to
ingo schuch <ingo-...@t-online.de> wrote:

> "soundjunkie" schrieb


Ich haette da noch ein addon:

Ich beobachte seit Jahren, dass auch die entsprechenden
Discotheken mit der etwas besseren und auch aelteren
(Ende 60er - Anfang 80er) Musik nicht mehr existieren.
Ich bin etwas aelteren Kalibers und bin mit Deep Purple,
Led Zeppelin, ELP, 10 Years After oder Kneipenrock wie
Suzi Quatro, Sweet, T Rex, Slade und Konsorten gross
geworden. Das Zeug wird weder im Radio noch sonst wo
gespielt.
Eine besondere Frechheit habe ich vor einiger Zeit
im SWR3 miterlebt: Ein Anrufer wuenschte sich von der
Band 'Kansas' "Dust in the Wind". Antwort des arschloecherigen
Moderators: Sowas ham wa nicht mehr.
Gleicher Sender, diesmal eine Modratorin: Pink Floyd hatte
grad Ihre 'Echoes'-Sammlung auf den Markt gebracht. "....
.... na ja, die ham ja schon ewig nix neues mehr gemacht,
und wird halt alter Kram zusammengeschnitten zu ner Best-of...".
Dass jede Band im Laufe Ihrer Existenz mal sowas macht
(und ich finde auch nicht schlecht), darueber hat die doofe
Tante natuerlich kein Wort verloren. Aber die Doppel-CD
von den Rolling-Stones (Forty Licks), die vor kurzem rauskam,
die wird ueber den gruenen Klee gelobt.
Ich koennte kotzen.
Ich hab ich weissnicht wie viel DM in Vinyl-Platten gesteckt.
Und nun soll ich den ganzen Kram nochmal in CD kaufen.
Und dann stellenweise das doppelte fuer ne CD mit 30 Jahre
alten Titeln? Ich glaub die haben alle ein Rad ab. Nicht mit
mir. Und die Meinstreamscheisse mit den zusammengecasteten
Dummchen/Bloedchen, von denen keine singen, tanzen, ein
Musikinstrument beherscht, geschweige denn Noten lesen kann,
muss ich mir nicht antun. Hinzu kommt, dass 90% (wenn nicht
mehr) nur genau aus meiner Zeit gecovert ist. Uber die
Techno/Hiphops/Raps-Crap Kacke schweige ich lieber.
Tatsache ist, ich kann mir aus finanziellen Gruenden nicht alles
noch mal kaufen und ne Disco, wo es richtig fetzt, gibts auch
nicht mehr.
Ich fuehl mich ausgegrenzt und bin rechtschaffen sauer.


cheerio

Peter

--
_____________________________________________________________________________
Microsoft has been doing a really bad job on their OS.
Linus Torvalds
_____________________________________________________________________________

Mark Burger

unread,
Oct 14, 2002, 12:43:20 PM10/14/02
to
Peter Herttrich wrote:

> Tatsache ist, ich kann mir aus finanziellen Gruenden nicht alles
> noch mal kaufen und ne Disco, wo es richtig fetzt, gibts auch
> nicht mehr.
> Ich fuehl mich ausgegrenzt und bin rechtschaffen sauer.

Siehst, so unterschiedlich ist das. Ich bin froh, dass ich diese
Poserscheisse von Rockopas nicht auch noch im radios oder in Dizzen
hören muß!

Andreas Huennebeck

unread,
Oct 15, 2002, 3:18:41 AM10/15/02
to
Peter Herttrich wrote:

> Ich bin etwas aelteren Kalibers und bin mit Deep Purple,
> Led Zeppelin, ELP, 10 Years After oder Kneipenrock wie
> Suzi Quatro, Sweet, T Rex, Slade und Konsorten gross
> geworden. Das Zeug wird weder im Radio noch sonst wo
> gespielt.
> Eine besondere Frechheit habe ich vor einiger Zeit
> im SWR3 miterlebt:

Du hoerst den falschen Sender: SWR1 ist Dein Freund. Die
sind zwar momentan noch in den fruehen 70er Jahren, aber es
ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die auch in die 80er
kommen. Tja, so aendern sich die Zeiten, als ich in den 70ern
SWF3 hoerte, war SWR1 der Spaetzlesender mit dem Musikgeschmack
meiner Eltern ...

> Ein Anrufer wuenschte sich von der
> Band 'Kansas' "Dust in the Wind". Antwort des arschloecherigen
> Moderators: Sowas ham wa nicht mehr.

Hat er glatt gelogen. Das Archiv des SWR hat die Scheibe garantiert.

> Und die Meinstreamscheisse mit den zusammengecasteten
> Dummchen/Bloedchen, von denen keine singen, tanzen, ein
> Musikinstrument beherscht, geschweige denn Noten lesen kann,
> muss ich mir nicht antun.

Tanzen koennen sie schon, sonst gaebe es die netten Videos nicht, ohne
die man diese Musik nicht verkaufen koennte.

> [..] Uber die


> Techno/Hiphops/Raps-Crap Kacke schweige ich lieber.

Sag doch einfach, dass Du zu dieser Musik keinen Zugang findest.
Mein Musikgeschmack ist sehr breit, und daher gibt es auch unter
neuen Sachen manchmal etwas, was mir gefaellt. Es muss dazu aber
auch gut gemacht sein - Britney Spears & Co. gehoeren nicht dazu.

> Ich fuehl mich ausgegrenzt und bin rechtschaffen sauer.

Oldiedisco suchen, Oldiesender anhoeren. ADR-Tuner hilft dabei.

Tschau
Andreas
--
Andreas Hünnebeck | email: and...@huennebeck-online.de (KEINE WERBUNG)
----- privat ---- | www : http://www.huennebeck-online.de
Fax/Anrufbeantworter: 0721/151-284301 o. 0180/50525-5232659 (24 Pfg/Min)
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Volker Gringmuth

unread,
Oct 15, 2002, 2:26:07 PM10/15/02
to
Andreas Huennebeck (and...@huennebeck-online.de) wrote:

> Du hoerst den falschen Sender: SWR1 ist Dein Freund. Die sind zwar
> momentan noch in den fruehen 70er Jahren, aber es ist nur noch
> eine Frage der Zeit, bis die auch in die 80er kommen.

Irrtum: Die sind in den 60ern bis 90ern, aber kreuz und quer
durcheinander. Da kommt mir manchmal das µsli hoch.

Ich hör wirklich gern Beatles und hör auch wirklich gern Pet Shop
Boys, aber bitte nicht durcheinander. Ich esse auch gern
Gewürzgurken und esse gern Vanilleeis, aber... na ja.


Bei Weiterdiskussionsbedarf bitte f'up2 de.alt.hoerfunk setzen.

vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Unkräuter sind Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht bekannt sind.
(Emerson)

Volker Gringmuth

unread,
Oct 15, 2002, 2:42:52 PM10/15/02
to
Peter Herttrich (jk...@rz.uni-karlsruhe.de) wrote:

> Eine besondere Frechheit habe ich vor einiger Zeit im SWR3
> miterlebt:

Wer will denn, sorry, diesen Sender noch ernsthaft hören?

Ab und zu lasse ich mich von SWR3 wecken und höre es so eine Stunde
lang im Halbschlaf. Was ich da höre, von der Musik abgesehen, sind
dümmliche Witze, die ich wirklich beim besten Willen nicht witzig
finde, und jede Menge Eigenwerbung in alle Richtungen, vom
"wir-sind-die-Besten"-Gejingele (ein Sender, der das alle 15 Minuten
nötig hat, beweist damit IMHO nur das Gegenteil). Was ich *nicht*
höre, sind Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen. Null. Nicht nur
die Litfaßwelle von anno dunnemal, die eine herrliche Kombination
von guter Information und witziger Präsentation darstellte, ist
endgültig ausgestorben, sondern auch ihre Tradition.

"Der Hörer" will offenbar keine fundierte Information und keine
recherchierten Reportagen mehr hören, sondern nur noch
hirnamputiertes Gesabbel. Naja. Wenn ich diesen Hörer mal treffe,
werd ich ihm meine Meinung sagen.

> Ein Anrufer wuenschte sich von der Band 'Kansas' "Dust in the
> Wind". Antwort des arschloecherigen Moderators: Sowas ham wa nicht
> mehr.

Ist doch gut[tm] so. "Es tut gleichmäßig weh", wie ich Herbert heute
mindestens vier Mal aus dem Radio singen zu hören leider nicht
vermeiden konnte. Es lebe das weichgespülte Formatradio. Wir spielen
alles, was keiner mehr hören will, und wundern uns, wenn uns keiner
mehr hören will.

> Ich koennte kotzen. Ich hab ich weissnicht wie viel DM in
> Vinyl-Platten gesteckt. Und nun soll ich den ganzen Kram nochmal
> in CD kaufen.

Wieso "sollst" du das denn? - geht dein Plattenspieler nicht mehr?
Wieso willst du deine Platten ersetzen? Vinyl hält länger als CDs
(nach einer Studie des Instituts für Rundfunktechnik ist Vinyl das
beste Verfahren zur Langzeitspeicherung von Audiomaterial -
vernünftig gelagert hält es praktisch unbegrenzt).

> Ich glaub die haben alle ein Rad ab. Nicht mit mir. Und die
> Meinstreamscheisse mit den zusammengecasteten Dummchen/Bloedchen,
> von denen keine singen, tanzen, ein Musikinstrument beherscht,
> geschweige denn Noten lesen kann, muss ich mir nicht antun.

Das verstehst du miß. Es geht nicht darum, ob die Stars singen oder
tanzen können. Noch viel weniger geht es darum, ob sie etwas (über
ihre Brustimplantate hinaus) zu transportieren haben. Nein, es geht
heute darum, ob sie a) cool gefunden werden b) das mindestens vier
Wochen lang durchhalten, bis die nächsten dran kommen (und die selbe
Scheiße vom nächsten coolen Interpreten genausoviel Gold einbringt
wie die vorhergehende, weil die Käufer nicht merken, daß ihnen
dieser Mist schon in der viertletzten Version zum Hals raushing und
alle anderen es ja auch kaufen).

Daß diese sich selbst pushende, auf kein wirkliches Bedürfnis
aufbauende Musikstarindustrie langsam in sich zusammenfällt, wundert
mich kein bißchen. Vielleicht ist dann mal wieder mehr Platz für
wirkliche, mit Liebe und Hingabe gemachte Musik - doch, die gibt's
auch heute noch, auch von jungen Bänds, nur will sie keiner hören,
weil sie nicht so oft im Radio läuft (nämlich genau gar nicht, paßt
ja nicht ins Format).


Keine Ahnung, wohin das jetzt gefuppt gehört. Mußte nur mal raus.
Wer antworten will, bitte je nach Richtung in de.alt.hoerfunk oder
de.rec.musik.machen weitermachen. Danke!

vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ http://einklich.net/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"At the very worst it will be a cure for insomnia..." (Simon Fletcher
in uk.rec.walking bei einem Hinweis auf seine Wanderungs-Webseite)

Gerhard Hölscher

unread,
Oct 15, 2002, 5:42:16 PM10/15/02
to
Volker Gringmuth <vol...@einklich.net> wrote:

> 盜li

LOL.


Gerhard

--
"Es liegt an dem von Dir verwendeten Brenner. Das Modell "mein Brenner"
ist leider nicht zu den "neuen Treibern" kompatibel, vor allem wenn man
nur das Brennprogramm "Software" und nicht "Software 2" installiert. Vor
allem hast Du offenbar gar keine Rohlinge verwendet." (aus dchl.brenner)

Peter Sauter

unread,
Oct 16, 2002, 12:50:06 AM10/16/02
to
Volker Gringmuth wrote:

> Ab und zu lasse ich mich von SWR3 wecken und höre es so eine Stunde
> lang im Halbschlaf. Was ich da höre, von der Musik abgesehen, sind
> dümmliche Witze, die ich wirklich beim besten Willen nicht witzig
> finde, und jede Menge Eigenwerbung in alle Richtungen, vom
> "wir-sind-die-Besten"-Gejingele (ein Sender, der das alle 15 Minuten
> nötig hat, beweist damit IMHO nur das Gegenteil). Was ich *nicht*
> höre, sind Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen. Null. Nicht nur
> die Litfaßwelle von anno dunnemal, die eine herrliche Kombination
> von guter Information und witziger Präsentation darstellte, ist
> endgültig ausgestorben, sondern auch ihre Tradition.
>
> "Der Hörer" will offenbar keine fundierte Information und keine
> recherchierten Reportagen mehr hören, sondern nur noch
> hirnamputiertes Gesabbel. Naja. Wenn ich diesen Hörer mal treffe,
> werd ich ihm meine Meinung sagen.

Ist hier mit Antenne Bayern exakt genau dasselbe wenn ich morgens mit
dem Auto zur Arbeit fahre (Stichwort "gute Laune macher". Da werden dann
auch gerne mal aktuelle Hits im TExt so umgenudelt, das sie zum
Launeimage des Senders passen. Das letzte mal wann ich wirklich Radio
gehoert hatte war noch zu WDR2-Zeiten als es die SEndung "Schwingungen"
gab die im uebrigen auch damals aus Programmgruenden abgesetzt wurde
:-((

--

Autor der deutschen U.S. Robotics FAQ http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt

H搪搏搔搗 毽 A搓損搪斟

unread,
Oct 16, 2002, 6:17:24 AM10/16/02
to
Moin Junkie,

"soundjunkie" <sound...@firemail.de> schrieb im Newsbeitrag:

> Offener Brief an in...@universal-kopierschutz.de
>
YEAH - mehr geht nich! ;)
Ich will mich darauf beschränken, einfach nur kurz mitzuteilen: Ich stimme
Dir in allen, aber auch wirklich allen Punkten, voll und ganz zu.

Ich glaub, ich werd ma wieder *.hoerfunk abonnieren. Wäre sicher
interessant, dieses Thema dort weiter auszubreiten.

Ciao,
Heiko


Peter Serbe

unread,
Oct 16, 2002, 8:21:35 AM10/16/02
to
Peter Sauter wrote:
>
> Volker Gringmuth wrote:
>
> > [sic transit gloria mundi ...]

> [auch in Süddeutschland :-(]

> Das letzte mal wann ich wirklich Radio gehoert hatte war noch zu

> WDR2-Zeiten ...

Es gibt immer noch erträgliche Radioprogramme. Dabei ist mir das
folgende Qualitätskriterium auf - oder vielleicht besser einge-
fallen: Je mehr Wortbeiträge _über_ 5 Minuten Länge, desto besser
ist das Programm.

Also ich höre bei Autofahren den Deutschlandfunk. Jedenfalls wenn
es die Empfangslage zulässt.

mfg
Peter

Peter Sauter

unread,
Oct 16, 2002, 1:13:01 PM10/16/02
to
Peter Serbe wrote:
> Peter Sauter wrote:
>
>>Volker Gringmuth wrote:
>>
>>
>>>[sic transit gloria mundi ...]
>>
>
>>[auch in Süddeutschland :-(]
>
>
>>Das letzte mal wann ich wirklich Radio gehoert hatte war noch zu
>>WDR2-Zeiten ...
>
>
> Es gibt immer noch erträgliche Radioprogramme. Dabei ist mir das
> folgende Qualitätskriterium auf - oder vielleicht besser einge-
> fallen: Je mehr Wortbeiträge _über_ 5 Minuten Länge, desto besser
> ist das Programm.
Leider nicht fuer mein Genre (Elektronische Musik) ausser bei einigen
Buergerfunksendern. Zumindest kenn ich hier in Muenchen keinen Adequaten
Ersatz wie im Ruhrgebiet mit div. Buergerfunkern in diesem Musikgenre.

Andreas Kohlbach

unread,
Oct 16, 2002, 4:38:36 PM10/16/02
to
On Tue, 15 Oct 2002 18:42:52 GMT, Volker Gringmuth wrote:
> Peter Herttrich (jk...@rz.uni-karlsruhe.de) wrote:
>
>> Eine besondere Frechheit habe ich vor einiger Zeit im SWR3
>> miterlebt:
>
> Wer will denn, sorry, diesen Sender noch ernsthaft hören?
>
> Ab und zu lasse ich mich von SWR3 wecken und höre es so eine Stunde
> lang im Halbschlaf.

Ha! ;-)

> Was ich da höre, von der Musik abgesehen, sind
> dümmliche Witze, die ich wirklich beim besten Willen nicht witzig
> finde, und jede Menge Eigenwerbung in alle Richtungen, vom
> "wir-sind-die-Besten"-Gejingele (ein Sender, der das alle 15 Minuten
> nötig hat, beweist damit IMHO nur das Gegenteil). Was ich *nicht*
> höre, sind Beiträge zum aktuellen Tagesgeschehen. Null. Nicht nur
> die Litfaßwelle von anno dunnemal, die eine herrliche Kombination
> von guter Information und witziger Präsentation darstellte, ist
> endgültig ausgestorben, sondern auch ihre Tradition.
>
> "Der Hörer" will offenbar keine fundierte Information und keine
> recherchierten Reportagen mehr hören, sondern nur noch
> hirnamputiertes Gesabbel. Naja. Wenn ich diesen Hörer mal treffe,
> werd ich ihm meine Meinung sagen.

Das wird er nicht verstehen. Das Gehirn fehlt bereits.

>> Ein Anrufer wuenschte sich von der Band 'Kansas' "Dust in the
>> Wind". Antwort des arschloecherigen Moderators: Sowas ham wa nicht
>> mehr.
>
> Ist doch gut[tm] so. "Es tut gleichmäßig weh", wie ich Herbert heute
> mindestens vier Mal aus dem Radio singen zu hören leider nicht
> vermeiden konnte. Es lebe das weichgespülte Formatradio. Wir spielen
> alles, was keiner mehr hören will, und wundern uns, wenn uns keiner
> mehr hören will.

Warum hörst du es, wenn du es nicht leiden kannst? Ich musste neulich
beim Zahnarzt Formatradio hören. Da ist der Bohrerschmerz eine richtig
angenehme Abwechslung.

[...]

> Keine Ahnung, wohin das jetzt gefuppt gehört. Mußte nur mal raus.
> Wer antworten will, bitte je nach Richtung in de.alt.hoerfunk oder
> de.rec.musik.machen weitermachen. Danke!

X'post mit f'up (daher etwas mehr Quote) nach dah.
--
Andreas
Mailfilter Regeln http://homepages.compuserve.de/ankmn/filterrules.html
Deutsche OE FAQ auf http://oe-faq.de/
Dateianhaenge? http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html

Ingo Oeser

unread,
Oct 20, 2002, 10:16:43 AM10/20/02
to
Henning Richter <H...@gmx.li> wrote:
> Nein liebe Industrie, nicht die Konsumenten sind schuld wenn der Umsatz
> wegbricht, ihr seid Schuld.
>
> Geld braucht einen Gegenwert, und der ist bei der Unterhaltungsindustrie
> (Musik, DVD, PC-Spiele) sehr oft nicht gegeben.

Jepp, das seh ich auch so. Es geht bei Buechern[1] uebrigens weiter.

Es wird von 2 Annahmen ueber die Dummheit des Kunden ausgegangen, die nunmal
bei immer weniger Kunden zutrifft.

1) Es ist ALLES Kunst was jemand mit dem Beruf eines Kuenstler von sich
gibt.

2) Der Kunde zahlt fuer den GLEICHEN Inhalt mehrmals.


Ich hoffe der Trend setzt sich schneller fort, als die Content-Industrie sich
beim Gesetzgeber einschleimen kann.

Grusz
Ingo

[1] Ich finde es nicht sinnlich, 3kg Buecher mit mir rumzuschleppen, wenn ich
im OePNV lesen will, sondern erbaulicher das auf weniger 200g PDA zu tun.
Ein technisch passendes Angebot[2] von Seiten der Verlage gibt es da leider
nicht, aber ein Recht auf die Privatkopie von mehreren Metern Schrankwand
voll Buechern.

[2] Vom Preis reden wir hier noch gar nicht. Es soll ja nicht teurer werden,
als ein Buch, wenn Druck, Papier , Lagerung und Transport eingespart werden.
--
Marketing ist die Kunst, Leuten Sachen zu verkaufen, die sie
nicht brauchen, mit Geld, was sie nicht haben, um Leute zu
beeindrucken, die sie nicht moegen.

Ban

unread,
Oct 21, 2002, 4:34:47 AM10/21/02
to
"soundjunkie" <sound...@firemail.de> schrieb:

snip


>Den Minidisk-Recorder an den Kopfhoererausgang im Plattenladen
>anschliessen ?

sehr gute idee,das war mir noch nicht so gekommen. Kann gute mixed songs
collections aufnehmen. Schade, daß es noch keinen autonomen CD-burner in
kleinformat gibt.

--
ciao Ban
electronic hardware designer


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