On 03/07/2012 05:09 PM, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Detlef Bosau<
detlef...@web.de> wrote:
>
>> Wie soll diese "Entgegenwirkung" laufen?
>
> Man hält die Zellen klein genug, und man stellt automatisch die
> Elevation der Antennen nach.
>
>> Die Zellatmung ist zwangsläufige Folge u.a. der notwendigen
>> Leistungsregelung.
>
> Sie ist vor Allem Folge des steigenden Störpegels mit mehr Nutzern, da
> durch quasiorthogonale Spreizcodes gegenseitige Störungen stattfinden.
> Die Leistungsregelung folgt dem nur; eine sehr schnelle Regelschleife
> sorgt dafür, daß alle mobiles bei der Basis gleich stark ankommen.
Moment. Innerhalb einer Zelle hast Du bei UMTS streng orthogonale
Spreizcodes. Quasiorthogonale Spreizcodes hast Du in benachbarten Zellen.
Soweit ich es verstehe, hat das die Konsequenz, daß BS kumuliert nur
eine begrenzte Sendeleistung abgeben darf, damit Nachbarzellen nicht
gestört werden. Bzw. nicht mehr, als das von quasiorthogonalen
Spreizcodes abefangen werden kann.
Im Ergebnis (und ich merke gerade, daß ich Mühe habe,
"Ergeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeebnis" zu denken, mein Umfeld schädigt
mich zusehens und ich denke schon wieder "Ergäääääääääääääääääbnis")
heißt das, daß die anteilige Sendeleistung, die ich pro Terminal habe,
a) durch die Anzahl Terminals pro Zelle definiert wird (grob gesprochen)
und b) durch die maximale Sendeleistung für BS in der Zelle.
Und dabei kann, so habe ich es immer verstanden, die Sendeleistung für
einen Kanal so klein werden, daß sie nicht mehr ausreicht, ein Mobile im
"Randbereich" (der "normalen" Zelle) zu versorgen. Wahrnehmung des
Benutzers: Die Zelle wird kleiner.
Das ist natürlich sehr grob, da UMTS zur Leistungsdefinition auch noch
QoS Verfahren einbindet.
Aber an dieser Stelle bitte ich Lobi um Hilfe :-)
Detlef
> Klar ist da irgendwann Schluß, bei 125 bzw. 250 mW, aber in den
> deutschen UMTS-Netzen beobachte ich eher selten Situationen, in denen
> das mobile wirklich volle Sendeleistung anwenden muß.
>
>
> -ras
>