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USB-Modem und IP-Adresse

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Sabine Baer

unread,
Feb 27, 2012, 12:44:44 AM2/27/12
to
Hallo,

ich habe ein USB-Modem (HUAWEI 1750) von o2 mit einem Vertrag (ich
weiss nicht, wie der heisst, kostet jedenfalls 15,- EUR im Monat).

Das Ding funktioniert unter Mac OS X und Linux einwandfrei, aber nur
'in eine Richtung', weil der jeweilige Rechner eine IP-Adresse
10.n.n.n erhaelt. Ich haenge also in irgendeinem 'Intranet' damit und
bin 'unsichtbar' von aussen.

Meine Frage (vielleicht in dieser NG falsch?) ist einfach, ob das so
sein 'muss' oder ob man das vielleicht auch aendern kann, so dass ich
beispielsweise mit 'scp us...@mein.netbook foo snafu' eine Datei von
dem Rechner, der mit dem Stick ins 'Netz' geht, holen kann.

Sabine

--
Good public health practice requires day-to-day vigilance, constant
and elevated funding, not a disease-of-the-week approach. (N.N.)

Marc Haber

unread,
Feb 27, 2012, 2:42:02 AM2/27/12
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:
>Das Ding funktioniert unter Mac OS X und Linux einwandfrei, aber nur
>'in eine Richtung', weil der jeweilige Rechner eine IP-Adresse
>10.n.n.n erhaelt. Ich haenge also in irgendeinem 'Intranet' damit und
>bin 'unsichtbar' von aussen.

Ja, das ist bei Mobilfunkprovidern der unteren Preisklasse heute in
aller Regel so.

>Meine Frage (vielleicht in dieser NG falsch?) ist einfach, ob das so
>sein 'muss' oder ob man das vielleicht auch aendern kann, so dass ich
>beispielsweise mit 'scp us...@mein.netbook foo snafu' eine Datei von
>dem Rechner, der mit dem Stick ins 'Netz' geht, holen kann.

Such Dir entweder einen Provider, der Dich nicht zwangsweise hinter
NAT versteckt (wird immer weniger werden in Zukunft, Adressen sind
knapp). Im Moment macht die Telekom das mindestens in den teuren
Businesstarifen; und bei Vodafone kriegt man eine offizielle Adresse,
wenn in einem Pool noch eine frei ist.

Die praktikabelere und zukunftssichere Lösung wäre, den Rechner per
VPN erreichbar zu machen. Ich mache das so, dass mein Notebook per
OpenVPN an einen dedicated Server im Netz connected und dann aus dem
VPN direkt per IPv4 und aus dem gesamten Internet per IPv6 erreichbar
ist.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Feb 27, 2012, 6:33:39 AM2/27/12
to
Sabine Baer <bae...@t-online.de> wrote:

>Das Ding funktioniert unter Mac OS X und Linux einwandfrei, aber nur
>'in eine Richtung', weil der jeweilige Rechner eine IP-Adresse
>10.n.n.n erhaelt. Ich haenge also in irgendeinem 'Intranet' damit und
>bin 'unsichtbar' von aussen.

Genau.

>Meine Frage (vielleicht in dieser NG falsch?) ist einfach, ob das so
>sein 'muss' oder ob man das vielleicht auch aendern kann, so dass ich

Ja, nein. Leider.

>beispielsweise mit 'scp us...@mein.netbook foo snafu' eine Datei von
>dem Rechner, der mit dem Stick ins 'Netz' geht, holen kann.

Bei T-Mobile kenne ich zwei, drei Wege, eine öffentliche Adresse zu
bekommen, bei O2 kenne ich keinen, oder wenn, dann vermutlich nur mit
Beziehungen zu jemandem dort, oder als Geschäftskunde.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Sabine Baer

unread,
Feb 27, 2012, 9:47:32 AM2/27/12
to
On 2012-02-27, Marc Haber wrote:

[...]

> Die praktikabelere und zukunftssichere Lösung wäre, den Rechner per
> VPN erreichbar zu machen. Ich mache das so, dass mein Notebook per
> OpenVPN an einen dedicated Server im Netz connected und dann aus dem
> VPN direkt per IPv4 und aus dem gesamten Internet per IPv6 erreichbar
> ist.

Puhah, bisher habe ich immer ziemlich schnell aufgegeben, wenn ich mal
wissen wollte, was VPN ist, ich brauchte es ja nicht wirklich...
Jetzt bin ich motivierter und werde es versuchen.
Danke.

Sabine

--
Campaign for a Non-Browser Specific WWW: http://www.anybrowser.org

Siegfried Schmidt

unread,
Feb 27, 2012, 3:46:34 PM2/27/12
to
Sabine Baer schrieb:

> Puhah, bisher habe ich immer ziemlich schnell aufgegeben, wenn ich mal
> wissen wollte, was VPN ist, ich brauchte es ja nicht wirklich...
> Jetzt bin ich motivierter und werde es versuchen.

Für ein paar konkrete Dienste täte es auch ein ssh-Server mit 10% des
Aufwandes (Stichwort "remote port forwarding mit ssh").


Siegfried

Sabine Baer

unread,
Feb 29, 2012, 12:05:26 AM2/29/12
to
Um ehrlich zu sein - das vestehe ich genausowenig.
Es dauert nur etwas laenger, bis ich aufgebe. :-\

sshd haben beide Rechner, im WLAN ist das Notebook ja mit ssh
user@notebook erreichbar, aber eben nicht, wenn es via USB-Modem ins
'Netz' geht.

Aber danke fuer den Hinweis,

Sabine, manchmal einen Knoten im Hirn habend

--
Man wird hier zunehmend bizarrer. (Christian Schulz in dang)

Siegfried Schmidt

unread,
Feb 29, 2012, 9:55:53 AM2/29/12
to
Sabine Baer schrieb:

> sshd haben beide Rechner,

Das ist schonmal sehr gut.

> im WLAN ist das Notebook ja mit ssh
> user@notebook erreichbar, aber eben nicht, wenn es via USB-Modem ins
> 'Netz' geht.

Szenario:
- Notebook (N) mit Mobilfunk-Internetverbindung hinter NAT
- ein laufender lokaler Dienst auf (F) der erreichbar sein soll (z.B. vnc
auf port 5900)
- Festnetzrechner (F) mit Festnetz-Internetverbindung (F-IP)
- auf (F) sshd öffentlich erreichbar

Tunnelstart
- auf (N): "ssh -g -R 5900:localhost:5900 user@(F-IP)"

Dann muss der getunnelte Dienst von (N) auf (F-IP):5900 von überall her
erreichbar sein.


Siegfried

Siegfried Schmidt

unread,
Feb 29, 2012, 10:03:46 AM2/29/12
to
> - ein laufender lokaler Dienst auf (F) Ž

Das muss natürlich "Dienst auf (N)" heissen.

Siegfried

Sabine Baer

unread,
Feb 29, 2012, 2:26:03 PM2/29/12
to
On 2012-02-29, Siegfried Schmidt wrote:
>> - ein laufender lokaler Dienst auf (F) ?
>
> Das muss natürlich "Dienst auf (N)" heissen.

Wow, ich glaub', ich hab' 'ne Ahnung, wie das alles gemeint ist in den
vielen manpages und zu ergoogelnden Erlaeuterungen...

Ich probier mal 'rum, danke

Sabine

--
Allerdings war seit den letzten Sparmassnahmen das Essen so schlecht
geworden, dass sogar die Depressiven sich empoerten.
(Batya Gur)
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