Moin,
ich habe mir dieser Tage mal LTE-Signale der Telekom auf 800 und 1800
MHz im Wasserfall angesehen,
http://dk5ras.dyndns.org/tmp/LTE/LTE800.png und
http://dk5ras.dyndns.org/tmp/LTE/LTE1800.png
Das 800MHz-Bild zeigt einen Zellübergang während einer Bahnfahrt, das
1800MHz-Bild ist stationär aufgenommen und zeigt eine dominierende
sehr stark einfallende Zelle sowie eine relativ schwach aufzunehmende
Zelle.
Sieht für mich aus, als würde eine Zelle jeden dritten OFDM-Träger
verwenden, und in den Lücken werden "verzahnt" die Nachbarzellen
untergebracht. Somit arbeitet das System mit drei virtuellen
"Funkkanälen".
Sehe ich das so richtig? Ich gehe davon aus, diese Unterteilung ist
nahezu beliebig konfigurierbar, und man hat das halt mal so gewählt,
weil man davon ausgeht, es reicht aus?! Wenn man dann auch noch von
300 Mbps pro 20 MHz ausgeht (15bps/Hz), dann paßt das zu den
beworbenen und erreichbaren 100 Mbps auf 1800 MHz bzw. 50 Mbps auf 800
MHz.
Mal sehen, was in dichter versorgten Stadtgebieten das Spektrum so
zeigt, da werde ich in den nächsten Wochen noch ein wenig forschen.
Irgendwie erfährt man zu kaum einer Funktechnik so wenig an lesbar
aufgearbeiteten Informationen bezüglich der Luftschnittstelle wie zu
LTE.
-ras
--
Ralph A. Schmid
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