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Re: Weg mit 3G

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Gerald Gruner

unread,
May 10, 2020, 12:09:48 PM5/10/20
to
J.Malberg schrieb am 10.05.20:

> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/

Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?
Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
(Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und dieses ist LTE-fähig.)

MfG
Gerald

xp&fup

--
"Jede dystopische Gesellschaft hat eine exzessive Überwachung, aber nun
müssen wir anschauen, wie auch westliche Demokratien wie die USA und
England diesen Weg gehen."
- Philip Zimmermann, Erfinder von PGP, über seine Ausreise aus den USA

Jörg Tewes

unread,
May 10, 2020, 1:18:34 PM5/10/20
to
Gerald Gruner schrieb:
> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>
>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>
> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
> Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?
> Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
> (Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und dieses ist LTE-fähig.)

Die SIM muß sich im Netz anmelden, und da gibts wohl Unterschiede
zwischen den alten Netzen und den neuen Netzen. Guckst du hier.

<https://de.wikipedia.org/wiki/USIM-Karte>

[Zitat]
Die SIM-Anwendung erlaubt die Anmeldung in GSM- und
UMTS-Mobilfunknetze[4][5]. Die Anmeldung in LTE-Mobilfunknetze ist mit
der SIM-Anwendung nicht möglich[6]. Die USIM-Anwendung erlaubt die
Anmeldung in GSM-, UMTS- und LTE-Mobilfunknetze.
[/Zitat]

Wenn sich die SIM also nicht im LTE Netz anmelden kann, gibts nur 2G.


Bye Jörg

--
Jede genügend fortgeschrittene Technik ist von Magie nicht zu
unterscheiden.
(Arthur C. Clarke)

Daniel Weber

unread,
May 10, 2020, 1:19:29 PM5/10/20
to
Am 10.05.2020 um 18:09 schrieb Gerald Gruner:
> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>
>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>
> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
> Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?

Da musst Du am ehesten die BNetzA fragen, was die Zahl genau enthält.
Evtl. sogar die LTE-fähige Kombination aus Vertrag + USIM + Gerät.

> Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?

Im wesentlichen dient sie nur dazu, macht das aber mit kryptographisen
Methoden und nutzt dazu einen Prozesser in der Karte selbst. Sieht LTE
hier neuere Verfahren vor, dann braucht es neue Karten.

> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?

Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere Methoden
unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte) hat.

Ciao
Daniel

Arno Welzel

unread,
May 10, 2020, 5:29:29 PM5/10/20
to
Gerald Gruner:

> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>
>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>
> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
> Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?

Das ist im Ergebnis egal. Wenn der Vertrag nur 3G und kein LTE vorsieht,
hat man ohne 3G-Netz eben keinen Zugang mehr.

> Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
> (Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und dieses ist LTE-fähig.)

Wozu ist das wichtig? In jedem Fall muss der Kunde sich an seinen
Provider wenden und den Vertrag umstellen lassen. Vielleicht bekommt er
dann auch eine neue SIM, vielleicht auch nicht. Ist das irgendwie wichtig?

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

Gerald Gruner

unread,
May 10, 2020, 5:47:10 PM5/10/20
to
Daniel Weber schrieb am 10.05.20:

> > Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
>
> Im wesentlichen dient sie nur dazu, macht das aber mit kryptographisen
> Methoden und nutzt dazu einen Prozesser in der Karte selbst. Sieht LTE
> hier neuere Verfahren vor, dann braucht es neue Karten.

Jörg hat dazu schon etwas geschrieben. Ich wusste vorher nicht, dass es
sowas wie USIMs gibt und habe beim Wechsel auf ein LTE-fähiges Handy meine
"uralte" SIM auch nicht austauschen müssen. Aber wenn es USIMs schon seit
fast 15-20 Jahren gibt, wäre das erklärlich.

>> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
>
> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere Methoden
> unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte) hat.

Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber wer nutzt
heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst etwas, außer sich im
Mobilnetz anzumelden???

MfG
Gerald

--
Eine Pizza mit dem Radius z und der Höhe a hat das Volumen Pi*z*z*a

Gerald Gruner

unread,
May 10, 2020, 5:47:43 PM5/10/20
to
Jörg Tewes schrieb am 10.05.20:

> Gerald Gruner schrieb:
>> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>>
>>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>>
>> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
>> Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?
>> Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
>> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
>> (Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und dieses ist LTE-fähig.)
>
> Die SIM muß sich im Netz anmelden, und da gibts wohl Unterschiede
> zwischen den alten Netzen und den neuen Netzen. Guckst du hier.
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/USIM-Karte>
>
> [Zitat]
> Die SIM-Anwendung erlaubt die Anmeldung in GSM- und
> UMTS-Mobilfunknetze[4][5]. Die Anmeldung in LTE-Mobilfunknetze ist mit
> der SIM-Anwendung nicht möglich[6]. Die USIM-Anwendung erlaubt die
> Anmeldung in GSM-, UMTS- und LTE-Mobilfunknetze.
> [/Zitat]
>
> Wenn sich die SIM also nicht im LTE Netz anmelden kann, gibts nur 2G.

OK, Danke, wusste ich nicht.
Allerdings gibt es diese USIM anscheienend schon sehr lange. Der im
WP-Eintrag verlinkte Heise-Artikel ist von 2002. Das erklärt auch, warum
ich mit meiner "uralten" SIM trotzdem LTE habe, seit mein (halbwegs neues)
Handy das kann.
Und dann kann ich auch nicht so recht glauben, dass sich die 48 Mio Handys
aus dem t3n-Artikel alle mit USIM begründen lassen...

MfG
Gerald

--
67 Prozent der Wohlhabenden schauten weniger als eine Stunde Fernsehen
am Tag, hingegen nur 23 Prozent der Armen tat es ihnen gleich.
- aus Thomas Corleys Studie über die Gewohnheiten von Armen und Reichen

Daniel Weber

unread,
May 11, 2020, 1:52:43 AM5/11/20
to
Am 10.05.2020 um 23:47 schrieb Gerald Gruner:
> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:

>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere Methoden
>> unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte) hat.
>
> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber wer nutzt
> heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst etwas, außer sich im
> Mobilnetz anzumelden???

Wenn Telco-Verbände etwas spezifizieren, dann geht das nicht selten an
der späteren Nutzung vorbei. ;-)

Ciao
Daniel

Daniel Weber

unread,
May 11, 2020, 1:55:12 AM5/11/20
to
Am 10.05.2020 um 23:29 schrieb Arno Welzel:
> Wozu ist das wichtig? In jedem Fall muss der Kunde sich an seinen
> Provider wenden und den Vertrag umstellen lassen. Vielleicht bekommt er
> dann auch eine neue SIM, vielleicht auch nicht. Ist das irgendwie wichtig?

Teilweise sind (oder werden) die Verträge bereits auf LTE-Nutzung
"upgegraded" (ohne dass der Kunde aktiv werden muss und ohne dass sich
etwas am Preis ändert) aber die Uralt-SIM macht die Nutzung evtl.
dennoch unmöglich.

Ciao
Daniel

Daniel Weber

unread,
May 11, 2020, 2:15:57 AM5/11/20
to
Am 10.05.2020 um 23:47 schrieb Gerald Gruner:
> Und dann kann ich auch nicht so recht glauben, dass sich die 48 Mio Handys
> aus dem t3n-Artikel alle mit USIM begründen lassen...

Das müsste - wie geschrieben - die BNetzA beantworten, von der ja die
Zahl angeblich kommt.

Evtl. ist es wirklich nur die Zahl der da draussen herumlaufen
Vertrag/SIM/Gerät-Kombinationen, die kein LTE schafft, weil einfach eine
der drei Komponenten es nicht erlaubt.

Da wären dann auch einige an sich LTE-fähige Geräte dabei, die von ihren
Nutzern zwecks vermeindlicher Akku-Schonung auf 2G/3G "festgenagelt" wurden.

Ciao
Daniel

Arno Welzel

unread,
May 11, 2020, 6:22:25 AM5/11/20
to
Daniel Weber:
Das sollte der Provider dann aber wissen - denn er hat die SIM ja
irgendwann ausgegeben und das dokumentiert. Sonst würde die SIM ja gar
nicht funktionieren.

Daniel Weber

unread,
May 11, 2020, 7:13:32 AM5/11/20
to
Am 11.05.2020 um 12:22 schrieb Arno Welzel:
> Daniel Weber:
>> Teilweise sind (oder werden) die Verträge bereits auf LTE-Nutzung
>> "upgegraded" (ohne dass der Kunde aktiv werden muss und ohne dass sich
>> etwas am Preis ändert) aber die Uralt-SIM macht die Nutzung evtl.
>> dennoch unmöglich.
>
> Das sollte der Provider dann aber wissen - denn er hat die SIM ja
> irgendwann ausgegeben und das dokumentiert. Sonst würde die SIM ja gar
> nicht funktionieren.

Der Provider mag das evtl. irgendwo dokumentiert haben, ob der Hotline-
oder Laden-Mitarbeiter darauf Zugriff hat, ist aber fraglich.
Wenn der Kunde dann dort vorstellig wird, dürfte das Standardvorgehen
sein, dass er auf einen aktuellen Tarif "umberaten" wird, weil damit
viele Fliegen auf einmal erschlagen werden:
- Vertrag und SIM werden danach auf jeden Fall LTE-fähig sein
- eine neue MVLZ beginnt
- der Mitarbeiter verbessert seine Verkaufsquote

Ist der Kunde nun in einem für ihn besonders günstigen Tarif, dann lohnt
es sich durchaus, vorher zu rechercheren, ob der Vertrag bereits
LTE-fähig ist, damit man dann konkret nur den Versand einer LTE-fähigen
SIM ohne darüberhinausgehende vertragliche Änderungen anfragt.

Ciao
Daniel

Arno Welzel

unread,
May 11, 2020, 7:31:20 AM5/11/20
to
Daniel Weber:

> Am 11.05.2020 um 12:22 schrieb Arno Welzel:
>> Daniel Weber:
>>> Teilweise sind (oder werden) die Verträge bereits auf LTE-Nutzung
>>> "upgegraded" (ohne dass der Kunde aktiv werden muss und ohne dass sich
>>> etwas am Preis ändert) aber die Uralt-SIM macht die Nutzung evtl.
>>> dennoch unmöglich.
>>
>> Das sollte der Provider dann aber wissen - denn er hat die SIM ja
>> irgendwann ausgegeben und das dokumentiert. Sonst würde die SIM ja gar
>> nicht funktionieren.
>
> Der Provider mag das evtl. irgendwo dokumentiert haben, ob der Hotline-
> oder Laden-Mitarbeiter darauf Zugriff hat, ist aber fraglich.

Das ist auch irrelevant - wenn laut Vertrag LTE gehen sollte und es mit
der aktuellen SIM nicht geht, muss eben eine neue SIM bestellt werden.
Das ändert am Vertrag nichts.

> Wenn der Kunde dann dort vorstellig wird, dürfte das Standardvorgehen
> sein, dass er auf einen aktuellen Tarif "umberaten" wird, weil damit
> viele Fliegen auf einmal erschlagen werden:
> - Vertrag und SIM werden danach auf jeden Fall LTE-fähig sein
> - eine neue MVLZ beginnt
> - der Mitarbeiter verbessert seine Verkaufsquote

Ja, wenn man als Kunde besonders naiv ist.

> Ist der Kunde nun in einem für ihn besonders günstigen Tarif, dann lohnt
> es sich durchaus, vorher zu rechercheren, ob der Vertrag bereits
> LTE-fähig ist, damit man dann konkret nur den Versand einer LTE-fähigen
> SIM ohne darüberhinausgehende vertragliche Änderungen anfragt.

Man sollte *immer* prüfen, was laut Tarif zugesichert ist, bevor man
irgendwelche "Beratungen" in Anspruch nimmt.

Jörg Tewes

unread,
May 11, 2020, 12:45:24 PM5/11/20
to
Gerald Gruner schrieb:
> Jörg Tewes schrieb am 10.05.20:
>
>> Gerald Gruner schrieb:
>>> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>>>
>>>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>>>
>>> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff
>>> mit etwas Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran
>>> hängt? Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys
>>> bzw. Kunden? Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer
>>> nicht-LTE-SIM? (Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und
>>> dieses ist LTE-fähig.)
>>
>> Die SIM muß sich im Netz anmelden, und da gibts wohl
>> Unterschiede zwischen den alten Netzen und den neuen Netzen.
>> Guckst du hier.
>>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/USIM-Karte>
>>
>> [Zitat] Die SIM-Anwendung erlaubt die Anmeldung in GSM- und
>> UMTS-Mobilfunknetze[4][5]. Die Anmeldung in LTE-Mobilfunknetze
>> ist mit der SIM-Anwendung nicht möglich[6]. Die USIM-Anwendung
>> erlaubt die Anmeldung in GSM-, UMTS- und LTE-Mobilfunknetze.
>> [/Zitat]
>>
>> Wenn sich die SIM also nicht im LTE Netz anmelden kann, gibts nur
>> 2G.
>
> OK, Danke, wusste ich nicht. Allerdings gibt es diese USIM
> anscheienend schon sehr lange. Der im WP-Eintrag verlinkte
> Heise-Artikel ist von 2002.

Ja, aber zu Beginn haben die Provider nicht jedem Kunden eine SIM mit
USIM Anwendung drauf gegeben. Z.B. die ganzen Prepaid und "nur
Netzbenutzer" (mir fällt die korrekte Bezeichnung dafür gerade nicht
ein) konnten ja bis letztes oder vorletztes Jahr kein LTE von Vodafone
und Telekom nutzen. Ich meine noch Anfang letzten Jahres hat z.B. 1&1
großmütig erklärt, bei ihnen gäbe es kein LTE von Vodafone. Bis sie
dann Ende letzten Jahres die Rolle rückwärts gemacht haben.

> Das erklärt auch, warum ich mit meiner "uralten" SIM trotzdem LTE
> habe, seit mein (halbwegs neues) Handy das kann. Und dann kann ich
> auch nicht so recht glauben, dass sich die 48 Mio Handys aus dem
> t3n-Artikel alle mit USIM begründen lassen...

Wie gesagt, wenn das alles ehemalige "nur Netzbenutzer" sind, kann es
schon sein das die noch keine USIM-fähige SIM haben.


Bye Jörg

--
"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer
Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen."

Jörg Tewes

unread,
May 11, 2020, 1:12:54 PM5/11/20
to
Arno Welzel schrieb:
> Gerald Gruner:
>
>> J.Malberg schrieb am 10.05.20:
>>
>>> https://t3n.de/news/48-millionen-handys-surfen-nur-1277435/
>>
>> Meinen die da wirklich die SIM-Karte (also das Stück Kunststoff mit etwas
>> Metall und Silizium) oder eher den Vertrag, der daran hängt?
>
> Das ist im Ergebnis egal. Wenn der Vertrag nur 3G und kein LTE vorsieht,
> hat man ohne 3G-Netz eben keinen Zugang mehr.

Es dürfte keine bis nur noch eine minimalistische Menge an Verträgen
geben, die kein LTE vorsehen. Selbst bei den billigsten ist inzwischen
LTE inkludiert.

>> Dient die SIM zu mehr als zur Identifikation des Handys bzw. Kunden?
>> Was unterscheidet eine LTE-SIM technisch von einer nicht-LTE-SIM?
>> (Vorausgesetzt sei, sie passt in das Handy und dieses ist LTE-fähig.)

> Wozu ist das wichtig? In jedem Fall muss der Kunde sich an seinen
> Provider wenden und den Vertrag umstellen lassen. Vielleicht bekommt er
> dann auch eine neue SIM, vielleicht auch nicht. Ist das irgendwie wichtig?

Ja, Vertrag umstellen bedeutet meistens das die Laufzeit neu beginnt,
sofern es sich nicht um Prepaid handelt, LTE fähige SIM zuschicken
lassen nicht.


Bye Jörg

--
Wenn mich Kollegen im Büro anrufen, um mir zu sagen, dass sie mir
gerade eine Mail geschrieben haben, lege ich auf und schreibe
ihnen eine Mail, dass ich aufgelegt habe.

Jörg Tewes

unread,
May 12, 2020, 4:03:52 PM5/12/20
to
Gerald Gruner schrieb:
> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:

>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere Methoden
>> unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte) hat.

> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber wer nutzt
> heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst etwas, außer sich im
> Mobilnetz anzumelden???

DIe mit den Aluhüten die ihre Kontakte nicht im Speicher des Handys
oder einem Cloudanbieter übergeben wollen. Aber das mit den Kontakten
auf der Sim ist ähnlich wie die Versuche diverser Provider und jetzt
auch Google Messenger durch was eigenes zu ersetzen.


Bye Jörg

--
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(René Descartes)

Arno Welzel

unread,
May 13, 2020, 5:21:40 PM5/13/20
to
Jörg Tewes:

> Gerald Gruner schrieb:
>> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:
>
>>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere Methoden
>>> unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte) hat.
>
>> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber wer nutzt
>> heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst etwas, außer sich im
>> Mobilnetz anzumelden???
>
> DIe mit den Aluhüten die ihre Kontakte nicht im Speicher des Handys
> oder einem Cloudanbieter übergeben wollen. Aber das mit den Kontakten
[...]

Das wird mit einem aktuellen Smartphone aber schwierig. Da kann man in
der Regel die SIM gar nicht für Kontakte verwenden.

Aber die Nutzung eines *eigenen* Servers, z.B. mit Nextcloud, für
Kontakte statt der Cloud von Google oder Apple finde ich jetzt nicht
besonders "Aluhut-mäßig". Selbst AVM unterstützt mittlerweile neben
Google etc. auch eigene CardDAV-Server für Telefonbücher in der Fritz!Box.

Jörg Tewes

unread,
May 14, 2020, 11:44:16 AM5/14/20
to
Arno Welzel schrieb:
> Jörg Tewes:
>
>> Gerald Gruner schrieb:
>>> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:
>>
>>>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere
>>>> Methoden unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte)
>>>> hat.
>>
>>> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber
>>> wer nutzt heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst
>>> etwas, außer sich im Mobilnetz anzumelden???
>>
>> DIe mit den Aluhüten die ihre Kontakte nicht im Speicher des
>> Handys oder einem Cloudanbieter übergeben wollen. Aber das mit
>> den Kontakten
> [...]
>
> Das wird mit einem aktuellen Smartphone aber schwierig. Da kann man
> in der Regel die SIM gar nicht für Kontakte verwenden.

Dann ist mein MAte 20 wohl nicht aktuell genug. Da kann ich sogar
auswählen ob ich auf SIM 1 oder SIM 2 speichern möchte.

> Aber die Nutzung eines *eigenen* Servers, z.B. mit Nextcloud, für
> Kontakte statt der Cloud von Google oder Apple finde ich jetzt
> nicht besonders "Aluhut-mäßig".

Ob nun eigener Server oder SIM ist aluhutmäßig ziemlich egal. Beides
ist "nicht bei anderen".

> Selbst AVM unterstützt mittlerweile neben Google etc. auch eigene
> CardDAV-Server für Telefonbücher in der Fritz!Box.

In der Laborfirmware!


Bye Jörg

--
"All this does is get us out of the way so the Centauri can move in
on the other worlds. Earth wants peace and they're willing to
sacrifice everybody else in order to get it."
(Ivanova, "The Fall of Night")

Arno Welzel

unread,
May 14, 2020, 1:41:12 PM5/14/20
to
Jörg Tewes:

> Arno Welzel schrieb:
>> Jörg Tewes:
>>
>>> Gerald Gruner schrieb:
>>>> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:
>>>
>>>>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere
>>>>> Methoden unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte)
>>>>> hat.
>>>
>>>> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber
>>>> wer nutzt heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst
>>>> etwas, außer sich im Mobilnetz anzumelden???
>>>
>>> DIe mit den Aluhüten die ihre Kontakte nicht im Speicher des
>>> Handys oder einem Cloudanbieter übergeben wollen. Aber das mit
>>> den Kontakten
>> [...]
>>
>> Das wird mit einem aktuellen Smartphone aber schwierig. Da kann man
>> in der Regel die SIM gar nicht für Kontakte verwenden.
>
> Dann ist mein MAte 20 wohl nicht aktuell genug. Da kann ich sogar
> auswählen ob ich auf SIM 1 oder SIM 2 speichern möchte.

Bei meinem Xiaomi Mi 9 Lite geht das nicht und auch mit den diversen
Versionen von LineageOS und CarbonROM, die ich schon benutzt habe,
ebenso wenig. Weder in der AOSP Kontakte-App, noch bei Google Contacts
oder MIUI kann man die SIM-Karte als Ablage für einen Kontakt wählen.

>> Aber die Nutzung eines *eigenen* Servers, z.B. mit Nextcloud, für
>> Kontakte statt der Cloud von Google oder Apple finde ich jetzt
>> nicht besonders "Aluhut-mäßig".
>
> Ob nun eigener Server oder SIM ist aluhutmäßig ziemlich egal. Beides
> ist "nicht bei anderen".

Wenn also eine Firma ihr eigenen Server betreibt und die Angestellten
diese für Adressen und Kalender nutzen sollen, ist das "Aluhut"?
interessante Ansicht.

Siehst Du Datenschutz generell als "Aluhut" oder ab wann ist es für Dich
gerechtfertigt, wenn man Daten nicht an große Firmen weitergeben möchte?

>> Selbst AVM unterstützt mittlerweile neben Google etc. auch eigene
>> CardDAV-Server für Telefonbücher in der Fritz!Box.
>
> In der Laborfirmware!

Ja und? Was heute in der Laborfirmware drin ist, wird in der Regel auch
in die offiziellen Versionen übernommen. Und CardDAV war schon vorher
offiziell drin für Googel, Web.de & Co.

Jörg Tewes

unread,
May 14, 2020, 2:29:09 PM5/14/20
to
Arno Welzel schrieb:
> Jörg Tewes:
>
>> Arno Welzel schrieb:
>>> Jörg Tewes:
>>>
>>>> Gerald Gruner schrieb:
>>>>> Daniel Weber schrieb am 10.05.20:
>>>>
>>>>>> Für LTE braucht man eine "USIM", die hier eben bessere
>>>>>> Methoden unterstützt und mehr Speicher (z.B. für Kontakte)
>>>>>> hat.
>>>>
>>>>> Die anderen Kryptographie oben kann ich noch verstehen, aber
>>>>> wer nutzt heutzutage noch die SIM für Kontakte oder für sonst
>>>>> etwas, außer sich im Mobilnetz anzumelden???
>>>>
>>>> DIe mit den Aluhüten die ihre Kontakte nicht im Speicher des
>>>> Handys oder einem Cloudanbieter übergeben wollen. Aber das mit
>>>> den Kontakten
>>> [...]
>>>
>>> Das wird mit einem aktuellen Smartphone aber schwierig. Da kann man
>>> in der Regel die SIM gar nicht für Kontakte verwenden.
>>
>> Dann ist mein MAte 20 wohl nicht aktuell genug. Da kann ich sogar
>> auswählen ob ich auf SIM 1 oder SIM 2 speichern möchte.
>
> Bei meinem Xiaomi Mi 9 Lite geht das nicht und auch mit den diversen
> Versionen von LineageOS und CarbonROM, die ich schon benutzt habe,
> ebenso wenig. Weder in der AOSP Kontakte-App, noch bei Google Contacts
> oder MIUI kann man die SIM-Karte als Ablage für einen Kontakt wählen.

Ich gehe auch davon aus, das es nur herstellersepzifisch möglich ist.
Beim Mate 20 gehts auch nur mit der herstellereigenen Kontakteapp.

>>> Selbst AVM unterstützt mittlerweile neben Google etc. auch eigene
>>> CardDAV-Server für Telefonbücher in der Fritz!Box.
>>
>> In der Laborfirmware!
>
> Ja und? Was heute in der Laborfirmware drin ist, wird in der Regel auch
> in die offiziellen Versionen übernommen. Und CardDAV war schon vorher
> offiziell drin für Googel, Web.de & Co.

Ja eben, "Bei anderen".


Bye Jörg

--
"Der große Feind der Wahrheit ist sehr häufig nicht die Lüge - wohl
bedacht, erfunden und unehrlich - sondern der Mythos - hartnäckig,
überzeugend und unrealistisch."
(John F. Kennedy)

Arno Welzel

unread,
May 16, 2020, 6:40:15 AM5/16/20
to
Jörg Tewes:

> Arno Welzel schrieb:
>> Jörg Tewes:
[...]
>> Bei meinem Xiaomi Mi 9 Lite geht das nicht und auch mit den diversen
>> Versionen von LineageOS und CarbonROM, die ich schon benutzt habe,
>> ebenso wenig. Weder in der AOSP Kontakte-App, noch bei Google Contacts
>> oder MIUI kann man die SIM-Karte als Ablage für einen Kontakt wählen.
>
> Ich gehe auch davon aus, das es nur herstellersepzifisch möglich ist.
> Beim Mate 20 gehts auch nur mit der herstellereigenen Kontakteapp.

Eben - soviel dazu, dass man SIM-Karten problemlos mit Smartphone zur
Speicherung der Kontakte nutzen kann. Wer sowas braucht, muss sich
vorher informieren, ob der Hersteller das in seiner Kontakt-App
eingebaut hat. Standard ist das jedenfalls schon lange nicht mehr, schon
deshalb weil auf der SIM-Karte viel weniger Details zu einem Kontakt
gespeichert werden können, als im regulären Adressbuch von Android.

[AVM Fritz!OS und CardDAV mit eigenem Server]
>> Ja und? Was heute in der Laborfirmware drin ist, wird in der Regel auch
>> in die offiziellen Versionen übernommen. Und CardDAV war schon vorher
>> offiziell drin für Googel, Web.de & Co.
>
> Ja eben, "Bei anderen".

Ja - und ab der Laborfirmware, die man *jetzt* schon nutzen kann und die
in naher Zukunft das offizielle Update sein wird, geht auch ein eigener
Server. Dass AVM so lange gebraucht hat dafür, ist halt typisch AVM, die
so manches Feature erst nach Jahren nachreicehn. Wer will, kann aber
auch mit der offiziellen Firmware die API nutzen, um Kontakte mit der
Fritz!Box zu synchronisieren - ist halt etwas umständlicher, als nur
CardDAV zu nutzen.

Jörg Tewes

unread,
May 16, 2020, 7:15:36 AM5/16/20
to
Arno Welzel schrieb:
> Jörg Tewes:
>
>> Arno Welzel schrieb:
>>> Jörg Tewes:
> [...]
>>> Bei meinem Xiaomi Mi 9 Lite geht das nicht und auch mit den diversen
>>> Versionen von LineageOS und CarbonROM, die ich schon benutzt habe,
>>> ebenso wenig. Weder in der AOSP Kontakte-App, noch bei Google Contacts
>>> oder MIUI kann man die SIM-Karte als Ablage für einen Kontakt wählen.
>>
>> Ich gehe auch davon aus, das es nur herstellersepzifisch möglich ist.
>> Beim Mate 20 gehts auch nur mit der herstellereigenen Kontakteapp.
>
> Eben - soviel dazu, dass man SIM-Karten problemlos mit Smartphone zur
> Speicherung der Kontakte nutzen kann.

Naja wer kein Android One Smartphone, oder Pixel von Google kauft wird
das schon benutzen können. Zumindest habe ich diese Funktion schon bei
etlichen Smartphones gesehen. Aber natürlich nie benutzt. Die
Einschränkungen sind mir deutlich zu groß.

> [AVM Fritz!OS und CardDAV mit eigenem Server]
>>> Ja und? Was heute in der Laborfirmware drin ist, wird in der Regel auch
>>> in die offiziellen Versionen übernommen. Und CardDAV war schon vorher
>>> offiziell drin für Googel, Web.de & Co.
>>
>> Ja eben, "Bei anderen".
>
> Ja - und ab der Laborfirmware, die man *jetzt* schon nutzen kann und die
> in naher Zukunft das offizielle Update sein wird, geht auch ein eigener
> Server. Dass AVM so lange gebraucht hat dafür, ist halt typisch AVM, die
> so manches Feature erst nach Jahren nachreicehn.

Sie bauen Features ein die "gewünscht" werden, nur weil ein paar
Menschen einen eigenen CardDAV Server betreiben baut AVM sowas nicht
ein. Entweder es ist für Anbieter die AVM nicht einzeln auführen will
weil kaum jemand sie benutzt, oder es betreiben gerade viele AVM
Kunden einen eigenen Server.


Bye Jörg

--
"How will this end?"
"In fire."
(Centauri Emperor and Kosh, "The Coming of Shadows")

Arno Welzel

unread,
May 18, 2020, 1:24:15 PM5/18/20
to
Jörg Tewes:

> Arno Welzel schrieb:
[...]
>> Ja - und ab der Laborfirmware, die man *jetzt* schon nutzen kann und die
>> in naher Zukunft das offizielle Update sein wird, geht auch ein eigener
>> Server. Dass AVM so lange gebraucht hat dafür, ist halt typisch AVM, die
>> so manches Feature erst nach Jahren nachreicehn.
>
> Sie bauen Features ein die "gewünscht" werden, nur weil ein paar
> Menschen einen eigenen CardDAV Server betreiben baut AVM sowas nicht
> ein. Entweder es ist für Anbieter die AVM nicht einzeln auführen will
> weil kaum jemand sie benutzt, oder es betreiben gerade viele AVM
> Kunden einen eigenen Server.

Zur "Geschwindigkeit" von AVM:

Bei den Schaltsteckdosen Fritz!Dect 200 wurde das eingebaute Mikrofon
erst nach Jahren(!) für den "Klatschschalter" in der Firmware genutzt.

Die "Außensteckdose" Fritz!Dect 210 wurde schon 2015 vorgestellt und
dann dauerte es noch zwei(!) Jahre bis das Ding wirklich verfügbar war.

Oder man sehe sich die Entwicklung bei den Heizkörperreglern an - erst
"Comet!DECT" mit dutzenden Firmware-Updates bis es endlich mal halbwegs
stabil war, dann "Fritz!DECT 300", die quasi OEM-Varianten von
Comet!DECT waren und letzlich Fritz!DECT 310 als Neuentwicklung. Da
hätte man locker 2-3 Jahre einsparen können, wenn man es gleich richtig
gemacht hätte.

AVM hat halt keinen echten Druck, wirklich neue Dinge zu entwickeln. Man
macht immer nur genau so viel, wie gerade unbedingt nötig ist oder wovon
man sich mit minimalem Aufwand Gewinn verspricht.

Jörg Tewes

unread,
May 18, 2020, 3:13:08 PM5/18/20
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Arno Welzel schrieb:
> Jörg Tewes:
>
>> Arno Welzel schrieb:
> [...]
>>> Ja - und ab der Laborfirmware, die man *jetzt* schon nutzen kann und die
>>> in naher Zukunft das offizielle Update sein wird, geht auch ein eigener
>>> Server. Dass AVM so lange gebraucht hat dafür, ist halt typisch AVM, die
>>> so manches Feature erst nach Jahren nachreicehn.
>>
>> Sie bauen Features ein die "gewünscht" werden, nur weil ein paar
>> Menschen einen eigenen CardDAV Server betreiben baut AVM sowas nicht
>> ein. Entweder es ist für Anbieter die AVM nicht einzeln auführen will
>> weil kaum jemand sie benutzt, oder es betreiben gerade viele AVM
>> Kunden einen eigenen Server.
>
> Zur "Geschwindigkeit" von AVM:
>
> Bei den Schaltsteckdosen Fritz!Dect 200 wurde das eingebaute Mikrofon
> erst nach Jahren(!) für den "Klatschschalter" in der Firmware genutzt.
>
> Die "Außensteckdose" Fritz!Dect 210 wurde schon 2015 vorgestellt und
> dann dauerte es noch zwei(!) Jahre bis das Ding wirklich verfügbar war.

Ich habe nie behauptet AVM wäre schnell. ICh weiß selber das es eine
kleine Ewigkeit gedauert hat bis die 6591 endlich auf den Markt kam,
ebenso wie das C6. Relativ schnell sind sie bei Security Lecks in der
Firmware, da sind teilweise die von Unifi/Ubiquity lahm gegen. ODer
die teuren Business FIrmen.

> Oder man sehe sich die Entwicklung bei den Heizkörperreglern an - erst
> "Comet!DECT" mit dutzenden Firmware-Updates bis es endlich mal halbwegs
> stabil war, dann "Fritz!DECT 300", die quasi OEM-Varianten von
> Comet!DECT waren und letzlich Fritz!DECT 310 als Neuentwicklung. Da
> hätte man locker 2-3 Jahre einsparen können, wenn man es gleich richtig
> gemacht hätte.

Ja sehe ich genauso. Aber wer weiß was da im Hintergrund läuft.

> AVM hat halt keinen echten Druck, wirklich neue Dinge zu entwickeln. Man
> macht immer nur genau so viel, wie gerade unbedingt nötig ist oder wovon
> man sich mit minimalem Aufwand Gewinn verspricht.

Ja weiß es kaum einen weiteren Hersteller gibt dessen Geräte dieselben
Möglichkeiten zu einem ähnlichen Preis bieten. Klar bekomme ich einen
Router mit WLAN, DECT, Smarthome, Telefonanlage usw. Aber der kostet
dann auch das doppelte oder mehr. Ich habe mich vor einiger Zeit damit
beschäftigt, und da gibts keinen Hersteller der ähnlcihes bietet im
Home Bereich. Man bekommt ja kaum ein Gerät mit Telefonanlage zu dem
Preis.


Bye Jörg

--
Fachbegriffe der Informatik, Teil 124:
*Lotus* *Notes* wurde von jemandem erfunden der
Systemadministratoren haßt.

Arno Welzel

unread,
May 22, 2020, 12:08:27 PM5/22/20
to
Jörg Tewes:

> Arno Welzel schrieb:
[...]
>> AVM hat halt keinen echten Druck, wirklich neue Dinge zu entwickeln. Man
>> macht immer nur genau so viel, wie gerade unbedingt nötig ist oder wovon
>> man sich mit minimalem Aufwand Gewinn verspricht.
>
> Ja weiß es kaum einen weiteren Hersteller gibt dessen Geräte dieselben
> Möglichkeiten zu einem ähnlichen Preis bieten. Klar bekomme ich einen
> Router mit WLAN, DECT, Smarthome, Telefonanlage usw. Aber der kostet
> dann auch das doppelte oder mehr. Ich habe mich vor einiger Zeit damit
> beschäftigt, und da gibts keinen Hersteller der ähnlcihes bietet im
> Home Bereich. Man bekommt ja kaum ein Gerät mit Telefonanlage zu dem
> Preis.

Alle richtig. Aber das ändert nichts daran, dass AVM die Nutzung eigener
CardDAV-Sever nicht deshalb so lange nicht eingebaut hat, weil das
niemand braucht, sondern weil sie es einfach selbst nicht als notwendig
erachtet haben - die Fritz!Box hat sich ja auch so massenhaft verkauft.

Ralph Aichinger

unread,
May 22, 2020, 12:16:43 PM5/22/20
to
Arno Welzel <use...@arnowelzel.de> wrote:
> Alle richtig. Aber das ändert nichts daran, dass AVM die Nutzung eigener
> CardDAV-Sever nicht deshalb so lange nicht eingebaut hat, weil das
> niemand braucht, sondern weil sie es einfach selbst nicht als notwendig
> erachtet haben - die Fritz!Box hat sich ja auch so massenhaft verkauft.

Die Fritzbox ist halt ein Gerät, das alles ein Bißchen kann, aber
speziellere Anforderungen in bestimmten Bereichen nicht erfüllen
kann. Eine 80%-Lösung.

/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund

Jörg Tewes

unread,
May 22, 2020, 2:12:05 PM5/22/20
to
Arno Welzel schrieb:
Und wenn die Mehrheit jetzt unbedingt CardDAV-Server gebraucht hätte,
dann hätten sie trotz dieses Mangels alle die Fritzbox gekauft. Aber
ok du hast ja nur geschrieben "weil es niemand braucht" das bedeutet
ja nur es würde mindestens *einer* brauchen, klar für einen User
investiert man keine Entwicklungsarbeit. Würdest du bei deiner App
auch nicht machen, wenn es nicht mal so eben nebenbei gemacht wäre.


Bye Jörg

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Letzte Woche hatte er noch Erektionsstörungen.

Arno Welzel

unread,
May 23, 2020, 5:52:49 AM5/23/20
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Jörg Tewes:

> Arno Welzel schrieb:
[...]
>> Alle richtig. Aber das ändert nichts daran, dass AVM die Nutzung eigener
>> CardDAV-Sever nicht deshalb so lange nicht eingebaut hat, weil das
>> niemand braucht, sondern weil sie es einfach selbst nicht als notwendig
>> erachtet haben - die Fritz!Box hat sich ja auch so massenhaft verkauft.
>
> Und wenn die Mehrheit jetzt unbedingt CardDAV-Server gebraucht hätte,
> dann hätten sie trotz dieses Mangels alle die Fritzbox gekauft. Aber
> ok du hast ja nur geschrieben "weil es niemand braucht" das bedeutet
> ja nur es würde mindestens *einer* brauchen, klar für einen User
> investiert man keine Entwicklungsarbeit. Würdest du bei deiner App
> auch nicht machen, wenn es nicht mal so eben nebenbei gemacht wäre.

Seufz... mit "niemand" meinte schon "so wenige Leute, dass AVM das nicht
als nötig erachtet". Allerdings kann ich mich nicht erinnern, dass AVM
mich als Kunden jemals gefragt hat, was für Features ich vermisse oder
über mögliche Features Abstimmungen macht, um eine Einschätzung zu
bekommen, was die Kunden wünschen.
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