Ich habe vor einigen Tagen nun endlich meine DSL-Hardware bekommen und
diese installiert. Da ich keine "erste" TAE-Dose der Telekom habe, habe
ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut. Lt. Telekom ist die
Polarität für DSL wichtig. Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja "a"
rot und "b" rot/schwarz. Dummerweise sind bei mir die Adern alle
farblich blau/weiß kodiert.
Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol ist?
Habe dazu leider nichts gefunden.
mfg
Erik
X'Post de.comm.technik.misc,de.comm.technik.dsl
F'up2 de.comm.technik.dsl
> Hallo!
>
> Ich habe vor einigen Tagen nun endlich meine DSL-Hardware bekommen und
> diese installiert. Da ich keine "erste" TAE-Dose der Telekom habe, habe
> ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut. Lt. Telekom ist die
> Polarität für DSL wichtig.
Ist sie nicht!
> Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja "a"
> rot und "b" rot/schwarz. Dummerweise sind bei mir die Adern alle
> farblich blau/weiß kodiert.
>
> Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol ist?
völlig egal!
MfG
Lupus
Erik Griffin schrieb am 26.12.2006 12:22:
> Da ich keine "erste" TAE-Dose der Telekom habe, habe
> ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut.
Dann lass Dir eine 1.TAE einbauen.
> Lt. Telekom ist die Polarität für DSL wichtig.
Falsch.
> Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja "a"
> rot und "b" rot/schwarz.
Nein.
> Dummerweise sind bei mir die Adern alle
> farblich blau/weiß kodiert.
Dann ist es auch kein Telekom-Kabel, oder Du wohnst in einem Verteiler.
> Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol ist?
> Habe dazu leider nichts gefunden.
Das war aber einfach: http://de.wikipedia.org/wiki/Ab-Schnittstelle
> X'Post de.comm.technik.misc,de.comm.technik.dsl
Ja, das hat funktioniert.
> F'up2 de.comm.technik.dsl
Wohl vergessen. Aber ist auch gut so, weil es nichts mit DSL zu tun
hat. Ich habs daher auch rausgenommen.
Ciao/HaJo
> habe ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut. Lt. Telekom ist die
> Polarität für DSL wichtig.
Steht das wirklich so im Installations-Handbuch?
> Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja
> "a" rot und "b" rot/schwarz.
Das ist häufig so, ja.
> Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol
> ist?
Es ist in diesem Fall, beim Anschluß einer einzelnen Doppelader, völlig
egal, wie du die beiden Drähte auflegst.
MfG
Rupert
BTW: Den Fup2 üben wir nochmal, ja? <g>
>ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut. Lt. Telekom ist die
>Polarität für DSL wichtig.
Ist sie nicht, ADSL ist reiner Wechselstrom.
>Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol ist?
Klemm einfach an, und gut.
Viele Grüße
Ralph.
Du meintest am 26.12.06:
> Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol
> ist?
Mein Gedächtnis behauptet: a ist negativ(er).
Viele Gruesse!
Helmut
a müsste im Amt über Widerstand gen Masse geschaltet sein, b mit -60V
gespeist sein, wenn mich nicht alles täuscht. Zwischen a/b liegen also
rund 60V Gleichspannung an (überlagert von 60..70V Wechselspannung bei
einem Anruf - Analogtelefonie!), mit + bei a und - bei b.
Gruß, Dirk
Du meintest am 26.12.06:
>> Mein Gedächtnis behauptet: a ist negativ(er).
> a müsste im Amt über Widerstand gen Masse geschaltet sein, b mit -60V
> gespeist sein, wenn mich nicht alles täuscht. Zwischen a/b liegen
> also rund 60V Gleichspannung an (überlagert von 60..70V
> Wechselspannung bei einem Anruf - Analogtelefonie!), mit + bei a und
> - bei b.
Danke - ich werde es meinem Gedächtnis erklären.
Viele Gruesse!
Helmut
> Ralph A. Schmid, DK5RAS wrote on Tue, 26 Dec 2006 13:21:34 +0100:
>
>> Ist sie nicht, ADSL ist reiner Wechselstrom.
>
> Diese Aussage ist falsch.
Dann wäre es sehr schön von dir, wenn du dich nicht auf diese kurze
knackige Aussage beschränktest, sondern uns, zumindest mich
interessiert das nämlich sehr, an deiner Weisheit teilhaben liessest.
Bisher war ich nämlich auch der Meinung, bei ADSL werde mit reinem
Wechselstrom gearbeitet.
Wie sonst wäre es möglich, das (A)DSL-Signal durch einen Hochpaß, im
Wesentlichen ja nur zwei Kondensatoren, vom restlichen Signal auf der
TAL abzutrennen, wie das im "Splitter" geschieht?
MfG
Rupert
> Halli-Hallo!
>
> Erik Griffin schrieb am 26.12.2006 12:22:
>> Da ich keine "erste" TAE-Dose der Telekom habe, habe
>> ich diese kurzerhand frei Schnauze angebaut.
>
> Dann lass Dir eine 1.TAE einbauen.
Hm...
>> Lt. Telekom ist die Polarität für DSL wichtig.
>
> Falsch.
Ok, das steht im Widerspruch zu der Aussage von nem Telekom-Techniker.
Kannst Du das evtl. belegen?
>> Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja "a"
>> rot und "b" rot/schwarz.
>
> Nein.
Hast Du für diese Aussage ebenfalls Belege bzw. Quellen die das
Begründen/Untermauern? Diese Aussage habe ich ebenfalls von einem
Telekom-Techniker.
>> Dummerweise sind bei mir die Adern alle
>> farblich blau/weiß kodiert.
>
> Dann ist es auch kein Telekom-Kabel, oder Du wohnst in einem Verteiler.
Ich wohne (glaube ich) in keinem Verteiler. Mag sein, dass das Kabel
damals nicht von der Telekom bereitgestellt wurde. Jedenfalls endet
dieses Kabel in der örtlichen VSt, welche momentan von der Telekom
verwaltet/gewartet/betrieben wird.
>> Kann mir nun evtl. jemand sagen was von a/b der Plus- bzw. Minuspol ist?
>> Habe dazu leider nichts gefunden.
>
> Das war aber einfach: http://de.wikipedia.org/wiki/Ab-Schnittstelle
Ja ich kenne diese Seite. Sie steht im Gegensatz zu den Informationen
aus 459180C7...@erik.griffin.arcor.de.
>> X'Post de.comm.technik.misc,de.comm.technik.dsl
> Ja, das hat funktioniert.
>
>> F'up2 de.comm.technik.dsl
> Wohl vergessen.
Jo ;-)
> Aber ist auch gut so, weil es nichts mit DSL zu tun hat. Ich habs
> daher auch rausgenommen.
Hm... in meinem Fall schon.
mfg
Erik
In Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Ab-Schnittstelle) steht:
...Speisung der Grundfunktionen des Endgeräts mit Gleichspannung im
öffentlichen Telefonnetz 60 V, wobei die a-Ader negative Spannung
gegenüber dem Bezugspotenzial (der auf Erdpotenzial liegenden b-Ader)
führt...
Daraus lese ich, dass die a-Ader - sein müsste, oder? Dies wäre dann
aber im Widerspruch zu Deiner Aussage. Ich habe jedoch mal spaßeshalber
die Polarität bei einem Bekannten von mir gemessen (wo die Dose
definitiv durch einen Telekomiker angebaut wurde). Bei dieser Dose ist
a+ und b-, was Deiner Aussage entsprechen würde...
mfg
Erik
>Diese Aussage ist falsch.
So? Dann geht also Gleichstrom über die galvanisch getrennten
Übertrager in den Modems? _Das_ erkläre mir doch mal bitte näher...
> Daraus lese ich, dass die a-Ader - sein müsste, oder? Dies wäre dann
> aber im Widerspruch zu Deiner Aussage.
so ist es.
> Ich habe jedoch mal spaßeshalber
> die Polarität bei einem Bekannten von mir gemessen
Da niemand wirklich drauf achtet, kannst Du das Verfahren Trial-Error
vergessen. Der Pluspol der Amtsbatterie ist geerdet und auf der B-Ader, die
-60 V auf der a-Ader. Wenn Du richtig mißt, wirst Du aber gegen einen
Erd-Potentialausgleich etwa -56 V a-Ader und +4 V b-Ader haben. Das hängt
mit den neumodischen Stromversorgungen zusammen :-(
Gruß
Olli
Dirk Salva schrieb am 26.12.2006 22:35:
> Mir ist auch kein Gerät
> bekannt, bei welchem die Polarität der "Amtsleitung" von irgendeiner
> Relevanz ist - egal ob es sich um eine analoge Amtsleitung handelt oder
> um eine Uk0-Leitung (also einen ISDN-Anschluss).
Analog: AWADo alt, T2 neu
ISDN: 'Neger' ('ISDN-Splitter für 958/BAsl/G10er') alte Bauart bleibt
Uk0-an-LED dunkel bei Verpolung
Ciao/HaJo
Erik Griffin schrieb am 26.12.2006 21:19:
> * HaJo Hachtkemper schrieb:
>> Erik Griffin schrieb am 26.12.2006 12:22:
>>> Lt. Telekom ist die Polarität für DSL wichtig.
>> Falsch.
> Ok, das steht im Widerspruch zu der Aussage von nem Telekom-Techniker.
> Kannst Du das evtl. belegen?
Q: Schnittstellenbeschreibung U-R2 für ADSL, 1TR112.
>>> Nach der Farbkodierung der Telekom ist ja "a"
>>> rot und "b" rot/schwarz.
>> Nein.
> Hast Du für diese Aussage ebenfalls Belege bzw. Quellen die das
> Begründen/Untermauern? Diese Aussage habe ich ebenfalls von einem
> Telekom-Techniker.
Telekom hat keine Kabel mit rot/schwarz, die beim Kunden installiert
werden. Q:Materialkatalog
> Ich wohne (glaube ich) in keinem Verteiler. Mag sein, dass das Kabel
> damals nicht von der Telekom bereitgestellt wurde. Jedenfalls endet
> dieses Kabel in der örtlichen VSt, welche momentan von der Telekom
> verwaltet/gewartet/betrieben wird.
Nein.
Ciao/HaJo
Sicher ist das Wechselstron, aber da scheint noch irgendwas anderes
mit reinzuspielen...
Ich kenne selbst 2 DSL Anschlüsse bei denen das Modem reproduzierbar
nicht Synchron wird wenn man a/b vertauscht.
Bei richtiger beschaltung dagegen dauert das nur sekunden und die
Modems behaupten da wäre reichlich Reserve, und die praktisch
nichtvorhandenen FEC/CRC Fehler bestätigen das auch...
Denkbare Erklärung: eine der Adern hat einen Erdschluß. -Natürlich
keinen kompletten Kurzen gegen gnd, aber irgendwas im Bereich von ein
paar hundert Ohm. Das korrelierte auch zu der Beobachtung einzelner,
dass offenbar auch manchmal eine einzelne angeschlossene Ader eine
DSL-Verbindung herzustellen vermag. Es sei denn auch das wäre eine
'Urban Legend'...
--
Gruss! & 73 de Rolf Dohmen, DL1KJ
Dohmen EDV&Telekommunikation * Dammstr.13 * 50259 Pulheim
Tel:02238/9638-96 Fax:-99 Mobil:0172/2719098
Olaf Kordwittenborg schrieb am 26.12.2006 22:44:
> Ich kenne selbst 2 DSL Anschlüsse bei denen das Modem reproduzierbar
> nicht Synchron wird wenn man a/b vertauscht.
PPA.
Ciao/HaJo
>Sicher ist das Wechselstron, aber da scheint noch irgendwas anderes
>mit reinzuspielen...
>Ich kenne selbst 2 DSL Anschlüsse bei denen das Modem reproduzierbar
>nicht Synchron wird wenn man a/b vertauscht.
Dann ist da evtl. ein Problem vorhanden, wie Unsymmetrie, fehlerhafte
Erdung...
>Bei richtiger beschaltung dagegen dauert das nur sekunden und die
>Modems behaupten da wäre reichlich Reserve, und die praktisch
>nichtvorhandenen FEC/CRC Fehler bestätigen das auch...
Wie gesagt, normal is das nich :)
>dass offenbar auch manchmal eine einzelne angeschlossene Ader eine
>DSL-Verbindung herzustellen vermag. Es sei denn auch das wäre eine
>'Urban Legend'...
Definitiv nicht, ein Bekannter hatte eine Ader unterbrochen im
Verteiler draußen, DSL-1000 ging 1a, ISDN war natürlich tot.
Dirk Salva schrieb am 27.12.2006 02:21:
> HaJo Hachtkemper <dezember_zwe...@newsgroups.02368.net> wrote:
>> ISDN: 'Neger' ('ISDN-Splitter für 958/BAsl/G10er') alte Bauart bleibt
> Wasndas? kannst 958/BAsl/G10er mal erklären!?
Früher waren die 'Neger' schwarz und es gab nur analoge, die neuen
sind alle weiss und es gibt welche für Analog und ISDN. Sie dienen der
Aufschaltung auf eine Anschlussleitung (a/b oder Uk0) und leiten die
Gespräche über eine 'Besondere Anschlußleitung' (BAsl, LSZ 958) an
eine Aufzeichnungsstelle bei Polizei, Staatsanwaltschaft oÄ;
angeschlossen werden sie nur nach besonderen Auftrag, da man sonst
gegen GG Artikel 10 verstossen würde.
Ciao/HaJo
> Früher waren die 'Neger' schwarz und es gab nur analoge, die neuen
> sind alle weiss und es gibt welche für Analog und ISDN. Sie dienen der
> Aufschaltung auf eine Anschlussleitung (a/b oder Uk0) und leiten die
> Gespräche über eine 'Besondere Anschlußleitung' (BAsl, LSZ 958) an
> eine Aufzeichnungsstelle bei Polizei, Staatsanwaltschaft oÄ;
> angeschlossen werden sie nur nach besonderen Auftrag, da man sonst
> gegen GG Artikel 10 verstossen würde.
IMHO wird das seit 10 Jahren kaum noch so gemacht (außer bei TK-Anlagen und
einige andere Sonderfälle). Maßnahmen gemäß Gesetz zum Artikel 10 GG,
BND-Gesetz u.ä. werden heutzutage softwaremäßig realisiert.
Gruß
Olli
> Techniker hin oder her, ich habe noch keinen einzigen Anschluss
> aus den letzten zehn oder 12 Jahren gesehen, bei welchem diesbezüglich
> auf korrekte Anschaltung geachtet wurde.
Also bei 12 Jahren wäre ich doch etwas vorsichtig ;-)
Gruß
Olli
PPA kenne ich aber was ist GUm90?
MfG: Mathias Sahm
Dachte ich auch gleich dran, war aber keiner drin...
> ... oder GUm90
wenn schon, dann ½GUm90 ;-)
Gruß
Olli
> PPA kenne ich aber was ist GUm90?
½GUm73 bzw. ½GUm90 ist ein Gemeinschaftsumschalter zur doppelten Nutzung
der Anschlußleitung, Realisation über Umschaltung der Polung. s.a
transpress Lexikon Fernmeldewesen S. 230
Gruß
Olli
> Aha. Ich hab zwar vor >10 Jahren mal ein Praktikum bei der (damals
> noch) Post gemacht, aber davon habe ich noch nie gehört. Die Dinger
> werden aber doch nicht beim Endkunden installiert, oder etwa doch? Das
> macht doch wenig Sinn, in der VSt ist das doch viel einfacher.
Ähm, 90% der Telekomiker haben davon noch nichts gehört, ein paar mehr
haben so ein Ding jemals gesehen und nur sehr wenige haben die Dinger
eingebaut.
Gruß
Olli
Ähm, mal saudumm gefragt: Damit ändern sich doch bestimmte
Parameter auf der Anschlussleitung, d.h. mit dem richtigen
Messverfahren sollte deren Einsatz durchaus erkennbar sein ?
Will fragen: Sie taugen nur für technisch nicht bewanderte oder
Nichtsvermutmafiosi (tm) ?
Ich war bisher immer der Meinung, dass innerhalb des Switches
bzw. dessen integrierten TDM-Schaltfeldes digital ausgeleitet würde.
Gruß Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
Mathias Sahm schrieb am 27.12.2006 18:17:
> PPA kenne ich aber was ist GUm90?
http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsumschalter
Ich habe aber ich denke mal seit '90 keinen mehr gemessen...
Ciao/HaJo
Oliver Bartels schrieb am 28.12.2006 00:06:
> [Abhöreinrichtungen für Anschlussleitungen]
> Ähm, mal saudumm gefragt: Damit ändern sich doch bestimmte
> Parameter auf der Anschlussleitung, d.h. mit dem richtigen
> Messverfahren sollte deren Einsatz durchaus erkennbar sein ?
Messen allein nein, messen und vergleichen jein. Die 2,2(?)nF am
Eingang machen beim Längenvergleich nur ein paar Meter aus, die
verbauten Dioden lassen die Speisung beim Tln bis 3V niedriger
ausfallen als sonst, aber die pendelt ja eh dauernd herum.
> Will fragen: Sie taugen nur für technisch nicht bewanderte oder
> Nichtsvermutmafiosi (tm) ?
Wer so panne ist, sich nicht bei eBay ein Prepaid-Handy zu schiessen,
hat es auch nicht besser verdient.
> Ich war bisher immer der Meinung, dass innerhalb des Switches
> bzw. dessen integrierten TDM-Schaltfeldes digital ausgeleitet würde.
... womit es für das Bedienpersonal zu erkennen ist. Muss ja nicht
sein. Gibt es aber auch, nur nicht für jede verwendete Technik. Die
alte Methode ist Universal, und man muss schon am HVt die Drähte
nachziehen, um seinen Anschluss zu überprüfen. Um zu sehen, wer
verkabelt wurde, muss man die Rangierung zum Port verfolgen und dann
anhand der Portbeschaltung den Teilnehmer raussuchen, man braucht also
Hard- *und* Softwarezugriff.
BTW: Du plenkst.
Ciao/HaJo
Und hinter sowas funktioniert DSL?
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Das weiss ich auch, aber da war eben keiner drin.
>>½GUm73 bzw. ½GUm90 ist ein Gemeinschaftsumschalter zur doppelten Nutzung
>>der Anschlußleitung, Realisation über Umschaltung der Polung. s.a
>>transpress Lexikon Fernmeldewesen S. 230
Nö
Gruß
Olli
> http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsumschalter
gleich mal die Chance zur Korrektur / Erweiterung genutzt
> Ich habe aber ich denke mal seit '90 keinen mehr gemessen...
Also bis 93/94 waren die mindestens noch in Betrieb.
Eine interessante Lösung waren ja noch die Zeitgemeinschaftsanschlüsse I,
II, IIz.....
Die Viereranschlüsse kamen zum Glück bei uns nicht mehr. Wäre die Wende 12
Monate später gekommen, hätten wir die auch noch bekommen :-(
Gruß
Olli
[...]
>> Will fragen: Sie taugen nur für technisch nicht bewanderte oder
>> Nichtsvermutmafiosi (tm) ?
>
> Wer so panne ist, sich nicht bei eBay ein Prepaid-Handy zu schiessen,
> hat es auch nicht besser verdient.
Nennt mich paranoid, aber wenn ich eine Kommunikation führen wollte
welches auf meine Person nicht zurückverfolgt werden soll, würde ich mir
mit Sicherheit kein Prepaid-Handy bei eBay schießen. Durch die
Vorbesitzer wäre eine Beweiskette denkbar, in der ich dann auftauchen
würde ;-)
[...]
mfg
Erik
F'up2 de.comm.technik.misc (nun aba ;-)
>Nennt mich paranoid, aber wenn ich eine Kommunikation führen wollte
>welches auf meine Person nicht zurückverfolgt werden soll, würde ich mir
>mit Sicherheit kein Prepaid-Handy bei eBay schießen. Durch die
>Vorbesitzer wäre eine Beweiskette denkbar, in der ich dann auftauchen
>würde ;-)
Das ist wohl war. Es gibt andere Mittel und Wege...
> Jedenfalls musste
>ich mich Anfang der 90er damit rumschlagen, so einen aus meiner
>DFUE-Leitung wegzubekommen. Wurde dann vom Baubetrieb auf "kleinem
>Dienstweg" mit der Leitung des Rentnerpaares unter und neben mir
>getauscht.
Auf dem selben Weg (durch den Feuerwehrkameraden, der bei der Telekom
im Baubezirk arbeitet) ist ein Bekannter vom Multiplexer weggekommen,
der sein Modem auf 9k6 oder 12k gebremst hatte. Der Oma in der Wohnung
darunter wars wurscht :) AUßerdem hat er sich da auch den Weg zu ADSL
geebnet, sonst hätte er eben dann erst vor dem Problem gestanden.
bei 470 kOhm in Reihe mit der Diode sollte das aber im Betrieb keinen
Unterschied machen. Zur Leitungsprüfung scheinen mir 470 _Ohm_ aber
wahrscheinlicher. Stimmt der Wert im Wikipedia.DE-Artikel?
-is
[...]
> Wer so panne ist, sich nicht bei eBay ein Prepaid-Handy zu schiessen,
> hat es auch nicht besser verdient.
Wenn ich ein Nachrichtendienst wäre, würde ich über Ebay Prepaid-Handys
verticken.
-is
IMHO ist es viel einfacher (und billiger) über einen Festnetzanschluss
anonym zu telefonieren. Ich sehe immerwieder Gebäude die Ihren
"Telefonanschlusskasten" entweder außen oder bei größeren Mietshäusern
frei zugänglich im Keller angebracht haben. Ist doch viel einfacher sich
da mal eben schnell ranzuhängen als irgend nen Handy bei eBay zu kaufen...
mfg
Erik
Ignatios Souvatzis schrieb am 05.01.2007 22:03:
> bei 470 kOhm in Reihe mit der Diode sollte das aber im Betrieb keinen
> Unterschied machen. Zur Leitungsprüfung scheinen mir 470 _Ohm_ aber
> wahrscheinlicher. Stimmt der Wert im Wikipedia.DE-Artikel?
Ja, 470k ist richtig. Auch wenn Du es nicht glaubst, *jede*
Verschlechterung der Leitungsparameter bringt eine schlechtere
Leitungsqualität mit sich. Und da, wo es zum Funktionieren schon recht
hakelig auf der Grenze ist, ist ein PPA schon mal zuviel.
BTW: Ich habe in meinem Telekom-Leben (seit '87) zwar erst ein gutes
Dutzend defekte PPA gemessen/gesehen, die weniger als 470k hatten. Oft
genug habe ich jemanden rausgejagt den 2. PPA zu suchen, und immer
wieder mal kam es vor dass nach 'PPA agw' auch messmäßig wieder alles
im Lack war. Klopper sind natürlich heile Dioden und defekte
Widerstände nach Blitzschlag (ich kann es mir zwar auch nicht so recht
vorstellen aber es ist so), zweimal erlebt. Am analogen Anschluß kommt
dann mit dem Erstruf schon die Schleifenkennung, die Verbindung wird
sofort durchgeschaltet und direkt wieder getrennt.
Ciao/HaJo