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Kuriose Klemmaktion

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Sebastian Suchanek

unread,
Jun 27, 2006, 11:42:31 AM6/27/06
to
Hallo NG!

Gestern hat sich hier bei uns bzw. beim Nachbarn etwas
zugetragen, daß ich nicht so recht auf die Reihe bekomme.
Doch der Reihe nach:

Wir selbst einen ISDN-Anschluß mit DSL. Hardware, Telefon und
Internetzugang kommen komplett vom Rosa Riesen. Der Nachbar hat
wohl einen Telekom-Anschluß, "Internet" und womöglich auch
Telefonie kommen von 1&1.
Neulich erzählten mir die Nachbarn, daß das Telefon seit ca. 1
Woche tot oder zumindest stark gestört sei, "Internet aber noch
geht".
(Das war die erste Überraschung für mich: Der mutmaßliche DSL-
Anschluß sollte ja eigentlich dank HF empfindlicher auf
Leitungsstörungen reagieren.)

Gestern war nun ein Telekomiker bei den Nachbarn und hat
angeblich bei seiner Meßerei eine defekte Ader entdeckt.

Als provisorischer Behelf, bis sich der Bautrupp um das defekte
Kabel kümmert, hat er nun folgendes gemacht: Er hat in
unserem(!) APL eine Brücke von der zweiten auf die letzte (12.?)
DA geklemmt und wohl in der OVSt auch noch 'was umgeklemmt,
worauf der Anschluß des Nachbarn wieder funktionierte.
Wohlgemerkt: Ich rede von zwei vollkommen getrennten
Zweifamilienhäusern, keiner Wohnanlage, Doppelhaushälfte o.ä.
Ich dachte bislang, daß die Telefonverkabelung hierzulande auf
der letzten Meile streng sternförmig verdrahtet sei.

Leider war ich zum fraglichen Zeitpunkt auch nicht zu Hause, um
aus dem Posthörnchen selbst Details seines Tuns herauszukitzeln
und die anwesenden Personen sind leider mit technischer
Ahnungslosigkeit gesegnet.

Lange Rede, kurzer Sinn: Hat jemand von Euch eine Ahnung, was
genau da vor sich gegangen sein könnte?


Tschüs,

Sebastian

--
http://www.baumaschinen-modelle.net
http://www.schwerlast-rhein-main.de

Wolfgang Gerber

unread,
Jun 27, 2006, 12:03:16 PM6/27/06
to

Sebastian Suchanek schrieb:

> Neulich erzählten mir die Nachbarn, daß das Telefon seit ca. 1
> Woche tot oder zumindest stark gestört sei, "Internet aber noch
> geht".
> (Das war die erste Überraschung für mich: Der mutmaßliche DSL-
> Anschluß sollte ja eigentlich dank HF empfindlicher auf
> Leitungsstörungen reagieren.)

Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. DSL funktioniert sogar oft
noch wenn eine Ader komplett unterbrochen ist während Telefonie da
schon lange nicht mehr geht. Umgekehrt reicht schon ein winziger
Fehler wie feuchtigkeit damit DSl nicht mehr geht aber die Telefonie
geht ungestört.

> Gestern war nun ein Telekomiker bei den Nachbarn und hat
> angeblich bei seiner Meßerei eine defekte Ader entdeckt.

genau das gibt es

Manfred Kuhn

unread,
Jun 27, 2006, 1:05:04 PM6/27/06
to
Sebastian Suchanek wrote:

-----Schnipp/Schnapp


>
> Als provisorischer Behelf, bis sich der Bautrupp um das defekte
> Kabel kümmert, hat er nun folgendes gemacht: Er hat in
> unserem(!) APL eine Brücke von der zweiten auf die letzte (12.?)
> DA geklemmt und wohl in der OVSt auch noch 'was umgeklemmt,
> worauf der Anschluß des Nachbarn wieder funktionierte.
> Wohlgemerkt: Ich rede von zwei vollkommen getrennten
> Zweifamilienhäusern, keiner Wohnanlage, Doppelhaushälfte o.ä.
> Ich dachte bislang, daß die Telefonverkabelung hierzulande auf
> der letzten Meile streng sternförmig verdrahtet sei.

Hallo,

das wurde und wird heute noch gemacht. Das Kabel vom letzten Verzweigerpunkt
(KVz, das ist ein grauer Kasten an der Strasse) geht mit z.B. 20
Doppeladern bis zu irgend einem Haus in Viertel. Dort ist dann Schluss.
Vorher werden aber alle Häuser mit einer oder zwei DA bedient. Nun müsste
je das Kabel immer weniger Adern haben. Das ist aber bei Erdkabeln nicht
machbar. eine bestimmte Grösse wird nicht unterschritten. Zudem sind in den
APs mindestens zehn Klemmen vorhanden. Nun macht man folgendes: Die Ader 1
und 2 des kommenden Kabels gehen in das erste Haus. In der Muffe in der
Strasse werden nun diese Adern nicht mehr benötigt. Also werden diese Adern
von den Klemmen 3 und 4 des APi zurückgeschleift und mit den Adern 3 und 4
des kommenden Kabels in das zweite Haus gelegt. Dort sind am APi die beiden
vom KVz kommenden Adern auf die Pins 1 und 2 gelegt, die sog. Brückenadern
auf die Pins 3 und 4. Wenn jetzt eine Störung die Ader 1 im APi des zweiten
Hauses gestört ist, dann wird im Haus 1 eine Brücke von Pin 2( sofern frei)
nach Pin 3 gelegt. Jetzt erscheint diese neue Leitung auf Pin 3 des Api im
zweiten Haus. Somit kann wieder lustig telefoniert werden.

Schau mal unter "Endverzweiger (EVz)" bei WIKI nach. Vielleicht ist dort
auch diese Schaltung beschrieben.

Ich habe noch Unterlagen darüber, müsste aber erstmal suchen.

Gruß
Manfred


--
Wer glaubt, das Zitronenfalter Zitronen falten,
der glaubt auch das Projektleiter Projekte leiten.

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 27, 2006, 3:44:11 PM6/27/06
to

"Manfred Kuhn" <Manfre...@kuhn-m.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e7rotp$tp8$01$1...@news.t-online.com...
> Sebastian Suchanek wrote:
>
> -----Schnipp/Schnapp
> >

>
> Hallo,
>
>----Schnipp/Schnapp

Die geheimnisvolle Schaltung nennt man Endverzweigung über Ausgleichsadern.


Sebastian Suchanek

unread,
Jun 27, 2006, 4:57:46 PM6/27/06
to
Thus spoke Manfred Kuhn:

Erstmal Danke für die Erklärung.
Ich habe mir aber 'ne Skizze machen müssen, um sie vollständig
zu durchblicken. :-)

> [...]


> das wurde und wird heute noch gemacht. Das Kabel vom
> letzten Verzweigerpunkt (KVz, das ist ein grauer Kasten an
> der Strasse) geht mit z.B. 20 Doppeladern bis zu irgend
> einem Haus in Viertel. Dort ist dann Schluss. Vorher werden
> aber alle Häuser mit einer oder zwei DA bedient.

> [...]

OK, daß das keine einzelnen Kabel pro Hausanschluß sind (wäre
auch arg umständlich), sondern ein "Sammelkabel" mit
Abzweigmuffen hatte ich mir schon gedacht. Aber...

> Nun macht man folgendes: Die Ader 1 und
> 2 des kommenden Kabels gehen in das erste Haus. In der
> Muffe in der Strasse werden nun diese Adern nicht mehr
> benötigt. Also werden diese Adern von den Klemmen 3 und 4
> des APi zurückgeschleift und mit den Adern 3 und 4 des
> kommenden Kabels in das zweite Haus gelegt. Dort sind am
> APi die beiden vom KVz kommenden Adern auf die Pins 1 und 2
> gelegt, die sog. Brückenadern auf die Pins 3 und 4.

...die Sache mit den Brückenadern war mir neu.

Eine Frage bleibt allerdings noch: In unseren APi kommt ein 6-
DA-Kabel an, wovon - wie gesagt - DA 2 und 6 für die
Brückenschaltung verwendet wurden. Heißt das, daß mindestens 3DA
zur OVSt oder zumindest zum nächsten KVz durchgeklemmt sind?

> Schau mal unter "Endverzweiger (EVz)" bei WIKI nach.
> Vielleicht ist dort auch diese Schaltung beschrieben.

Nein, leider nicht. Du könntest das ja mal ergänzen. :-)

Markus Gohl

unread,
Jun 28, 2006, 9:21:42 AM6/28/06
to
Sebastian Suchanek schrub:

> OK, daß das keine einzelnen Kabel pro Hausanschluß sind (wäre
> auch arg umständlich), sondern ein "Sammelkabel" mit
> Abzweigmuffen hatte ich mir schon gedacht. Aber...

> ...die Sache mit den Brückenadern war mir neu.

Ich hatte neben meinen Eltern einen eigenen Telefonanschluss. Nun sollte
ein dritter Anschluss geschaltet werden (DHH). Das ging nun nicht, da die
3. DA, die am APL ankam, eben nicht direkt zum KVz durchgeschaltet war,
sondern durch den APL unseres Nachbarn (andere Hälfte der DHH) geschleift
wurde. Weil der sich weigerte den Telekomiker etwas am APL machen zu
lassen, durfte die Telekom die Straße aufreissen und hat unserem Nachbarn
so halt einfach eine DA geklaut und uns ins Haus gelegt.

> Eine Frage bleibt allerdings noch: In unseren APi kommt ein 6-
> DA-Kabel an, wovon - wie gesagt - DA 2 und 6 für die
> Brückenschaltung verwendet wurden. Heißt das, daß mindestens 3DA
> zur OVSt oder zumindest zum nächsten KVz durchgeklemmt sind?

Bei uns waren es nur 2 DA.


Gute Nacht
Markus

--
E-Mails bitte an 'nutznetz at temp200606.scumm-bar.de'
E-Mails an die im header stehende Adresse werden
weder gelesen, noch beantwortet!

Jochen Tanneberger

unread,
Jun 28, 2006, 10:54:15 AM6/28/06
to

"Markus Gohl" <mg.nu...@googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:r92gwaf1...@nutznetz.ab.de...
> Sebastian Suchanek schrub:
>

>
> Bei uns waren es nur 2 DA.
>

Die Planer rechneten mit 1,6 DA pro Einfamilienhaus und 3 - 4 Adern pro
Zweifamilienhaus. Von den Kabelverzweigern gehen 50 oder 100 Kabel die
Straßen entlang. So alle 3 Häuser sind Abzweigmuffen von denen aus 10
paarige Kabel in die Häserkeller gehen. Man kann sich nun denken, dass nicht
das ganze 10 paarige Kabel in der Muffe mit dem VzK verbunden ist. Das auch
nicht jede rechnerische Ausgleichader realisiert wird, weil der
Spleisaufwand sonst zu hoch würde. Es ist auch schwierig, die tatsächlich
vorhandenen Ausgleichsadern umfasssend zu dokumentieren. Oft ist es reine
Glücksache, Ausgleichsadern herauszuprüfen.

Aber die Idee und das Prinzip sind die, dass ich die von Muffe zu Muffe
toten weiterführenden Adern, von APL zu APL weiter verbinde. Ein Kabel hat
10 DA. Die erste DA versorgt den ersten Abnehmer, die zweite DA, den zweiten
Abnehmer usw. So läuft im Prinzip die erste DA, ab dem zweiten Abnehmer, die
zweiten DA, ab dem dritten Abnehmer, usw. leer bei den nächsten Abnehmern
vorbei. Diese leer laufenden toten DA, können aber im nachfolgenden
Liniennetz weiter von APL zu APL geführt werden, so dass man, wenn man eine
zusätzliche zweite Ader benötigt, sich diese dann rückwärts aus dem VzK-Netz
holen kann. Theoretisch sogar, zwei drei Häuser weiter hinten.


HaJo Hachtkemper

unread,
Jun 28, 2006, 11:59:07 AM6/28/06
to
Halli-Hallo!

Markus Gohl schrieb am 28.06.2006 15:21:
> Ich hatte neben meinen Eltern einen eigenen Telefonanschluss. Nun sollte
> ein dritter Anschluss geschaltet werden (DHH). Das ging nun nicht, da die
> 3. DA, die am APL ankam, eben nicht direkt zum KVz durchgeschaltet war,
> sondern durch den APL unseres Nachbarn (andere Hälfte der DHH) geschleift
> wurde. Weil der sich weigerte den Telekomiker etwas am APL machen zu
> lassen, durfte die Telekom die Straße aufreissen und hat unserem Nachbarn
> so halt einfach eine DA geklaut und uns ins Haus gelegt.

Da wäre der nette Nachbar bei mir nicht der erste der halt mal bis zur
endgültigen Klärung auf seinen Anschluss verzichtet...

Ciao/HaJo
--
ASCII ribbon campaign () Historische Strassenbahnen in Dortmund:
HTML-freie News&Mail /\ http://bahnhof-mooskamp.de

Markus Gohl

unread,
Jun 29, 2006, 7:36:22 AM6/29/06
to
HaJo Hachtkemper schrub:

> Da wäre der nette Nachbar bei mir nicht der erste der halt mal bis zur
> endgültigen Klärung auf seinen Anschluss verzichtet...

Mit welcher Begründung hätte man ihn abklemmen können? Und warum kann die T
nicht schlicht darauf bestehen, an ihren APL zu dürfen. Was die dort
rummachen, geht meinen Nachbarn ja nix an.

Sebastian Suchanek

unread,
Jun 29, 2006, 8:03:19 AM6/29/06
to
Thus spoke Markus Gohl:

> HaJo Hachtkemper schrub:
>
>> Da wäre der nette Nachbar bei mir nicht der erste der halt
>> mal bis zur endgültigen Klärung auf seinen Anschluss
>> verzichtet...
>
> Mit welcher Begründung hätte man ihn abklemmen können?

"...bedauerlicher Fehler bei Umbauarbeiten in Ihrer
Ortsvermittlungsstelle ... arbeiten an einer Behebung des
Defekts ... entschuldigen uns für eventuelle
Unannehmlichkeiten..."

Oder so ähnlich. :-)

> Und warum kann die T nicht schlicht darauf bestehen, an ihren
> APL zu dürfen.

Das frage ich mich allerdings auch.

> Was die dort rummachen, geht meinen Nachbarn ja nix an.

Aber der böswillige Nachbar hätte dann leichtes Spiel, Deine
Gespräche abzuhören.

HaJo Hachtkemper

unread,
Jun 29, 2006, 10:12:41 AM6/29/06
to
Halli-Hallo!

Markus Gohl schrieb am 29.06.2006 13:36:
> Mit welcher Begründung hätte man ihn abklemmen können? Und warum kann die T
> nicht schlicht darauf bestehen, an ihren APL zu dürfen. Was die dort
> rummachen, geht meinen Nachbarn ja nix an.

Du glaubst gar nicht wie leicht so ein Draht abbricht. Die Aktion vom
nicht zugänglichen APL muss natürlich der Dispo wissen, dann läßt der
den Kunden (lästiger Nachbar) auch klassisch Auflaufen nach dem Motto
'Wir würden ja gerne die Leitung von einem Techniker überprüfen
lassen, aber dem wurde der Zutritt trotz vorliegender
Grundstückseigentümererklärung nicht gewährt. Wie, Sie sind der
Grundstückseigentümer? Ja, dann brauchen Sie sich ja keine Sorgen zu
machen, eine Erstattung für die verzögerte Störungsbeseitigung gibt es
dann übrigens auch nicht...'

Darauf bestehen an den APL zu müssen kann das arme rosa T natürlich,
aber womit durchsetzen?

Manfred Kuhn

unread,
Jun 30, 2006, 5:03:36 PM6/30/06
to
Sebastian Suchanek wrote:

Schnipp-----Schnapp


>
> Nein, leider nicht. Du könntest das ja mal ergänzen. :-)
>
>
> Tschüs,
>
> Sebastian
>

Hallo,

das bedarf aber noch ein bisschen Zeit, da ich erst die Unterlagen zu diesem
Kapitel bei mir suchen muss.

Markus Gohl

unread,
Jul 1, 2006, 11:55:00 AM7/1/06
to
Sebastian Suchanek schrub:

> "...bedauerlicher Fehler bei Umbauarbeiten in Ihrer
> Ortsvermittlungsstelle ... arbeiten an einer Behebung des
> Defekts ... entschuldigen uns für eventuelle
> Unannehmlichkeiten..."

Auf die Art sicherlich. ;)

> Aber der böswillige Nachbar hätte dann leichtes Spiel, Deine
> Gespräche abzuhören.

Nicht, wenn man einen APL mit Schloss einbaut. Immerhin hängen solche
Kästchen auch an Hauswänden oder Masten.

Markus Gohl

unread,
Jul 1, 2006, 11:56:15 AM7/1/06
to
HaJo Hachtkemper schrub:

> Darauf bestehen an den APL zu müssen kann das arme rosa T natürlich,
> aber womit durchsetzen?

Dann holt man sich nen GEZ-Schergen, der die entsprechende Ausbildung hat
und lässt den mal machen. ;)

Manfred Kuhn

unread,
Jul 1, 2006, 2:51:22 PM7/1/06
to
Jochen Tanneberger wrote:

>
> "Manfred Kuhn" <Manfre...@kuhn-m.de> schrieb im Newsbeitrag

>>----Schnipp/Schnapp


>
> Die geheimnisvolle Schaltung nennt man Endverzweigung über
> Ausgleichsadern.

Hallo,

da kann ich nur nein zu sagen. Die Schaltung heisst nach dem Handwörterbuch
des elektrischen Fernmeldewesens, Ausgabe von 1970, Ausgleichsschaltung.
Eine Beschreibung findet sich im Band 2 unter Ortsnetzaufbau (Seite 1226,
Bild 2a).

Jochen Tanneberger

unread,
Jul 2, 2006, 4:57:12 PM7/2/06
to

"Manfred Kuhn" <Manfre...@kuhn-m.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e86g2e$o0v$03$1...@news.t-online.com...

>
> da kann ich nur nein zu sagen. Die Schaltung heisst nach dem
Handwörterbuch
> des elektrischen Fernmeldewesens, Ausgabe von 1970, Ausgleichsschaltung.
> Eine Beschreibung findet sich im Band 2 unter Ortsnetzaufbau (Seite 1226,
> Bild 2a).
>

Schön, danke. Gut zu wissen, wie es richtig heißt. Ich wollte nur den Namen
dieser Klemmaktion verraten. Mit Ausgleichhschaltung war ich ja schon nahe
dran. Wohl dem, der sich diese alten Schinken noch aufgehoben hat.

Gruß
Jochen


Manfred Kuhn

unread,
Jul 3, 2006, 3:14:38 PM7/3/06
to
Jochen Tanneberger wrote:


>
> Schön, danke. Gut zu wissen, wie es richtig heißt. Ich wollte nur den
> Namen dieser Klemmaktion verraten. Mit Ausgleichhschaltung war ich ja
> schon nahe dran. Wohl dem, der sich diese alten Schinken noch aufgehoben
> hat.
>
> Gruß
> Jochen

Hallo Jochen,

ja so ein alter Schinken ist schon gut. Den habe ich vor der Vernichtung
bewahrt.

Jochen Tanneberger

unread,
Jul 3, 2006, 3:18:55 PM7/3/06
to

"Manfred Kuhn" <Manfre...@kuhn-m.de> schrieb im Newsbeitrag
news:e8bptq$sbo$00$1...@news.t-online.com...

>
> ja so ein alter Schinken ist schon gut. Den habe ich vor der Vernichtung
> bewahrt.
>

Ich habe noch eine 1TR1


Markus Gohl

unread,
Jul 4, 2006, 1:15:34 AM7/4/06
to
Jochen Tanneberger schrub:

> Ich habe noch eine 1TR1

Ist das die TR des Fräuleins vom Amt?

Markus Gohl

unread,
Jul 6, 2006, 2:05:43 AM7/6/06
to
Christoph von Keitz schrub:

> Soso, der Naachbar hatte wirklich einen Telefonanschluß?
> Dann hat er auch eine Grundstückseigentümererklärung unterschreiben. Den
> Mitarbeitern der Deutschen Bundespost und Nachfolger Telekom AG ist
> Zutritt zu den fernmeltechnischen Einrichtungen zu gewähren.

Ich weiß auch nicht mehr genau. Ich glaub, er hat den Telekomiker an den
APL gelassen, hat ihn aber seine Brücke nicht einsetzen lassen. Ich weiß
nicht, warum er es nicht einfach gemacht hat und fertig.

> ISDN und DSL ade', denn Anspruch hat er lediglich auf *einen* analogen
> Anschluß. Wann der - nach Erteilung einer neuen, gültigen

Den er auch heute noch hat. Kein ISDN und keine ADSL.

Jochen Tanneberger

unread,
Jul 6, 2006, 8:32:40 AM7/6/06
to

"Markus Gohl" <mg.nu...@googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:1i0icj6lz5bih$.dlg@nutznetz.ab.de...

>
> Ist das die TR des Fräuleins vom Amt?
>

Richtlinie 1TR1

Gestaltung der Übertragungswege
Teil 0
Ausgabe Dezember 1999
Teil 4 und 5
Ausgabe November 2001
Teil 9
Ausgabe Dezember 2001

Gruß
Jochen


Jochen Tanneberger

unread,
Jul 6, 2006, 8:38:34 AM7/6/06
to

"Markus Gohl" <mg.nu...@googlemail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:rai9rt8v...@nutznetz.ab.de...

...

Vielleicht macht es irgendwann einmal Sinn, kleine Crossconnections in
Muffen oder APL-Zubringern zu realisieren, wo die Ausgleichsadern so
geschaltet werden können, wie sie gebraucht werden. Denn es ist einfach eine
zu wertvolle Netzresource, die da durch Unverständnis und Borniertheit
manches Zeitgenossen verhindert wird. Derzeit gibt es nur ein gängiges
Mittel. Loch graben. Ausgleichsadern herausspleisen.

Gruß
Jochen


Thomas Rachel

unread,
Jul 7, 2006, 8:46:19 PM7/7/06
to
Sebastian Suchanek wrote:

> Neulich erzählten mir die Nachbarn, daß das Telefon seit ca. 1
> Woche tot oder zumindest stark gestört sei, "Internet aber noch
> geht".
> (Das war die erste Überraschung für mich: Der mutmaßliche DSL-
> Anschluß sollte ja eigentlich dank HF empfindlicher auf
> Leitungsstörungen reagieren.)

Sollte man meinen. Ich hatte dieses Problem auch mal - DSL ging noch,
Telefon nicht. Hatte schon die Telekom auf den Plan gerufen, der drohte
mir mit Kosten, falls es doch an meiner Anlage liegen sollte, da hab ich
lieber nochmal nachgeprüft.

Ergebnis: ich hatte tatsächlich eine gebrochene Ader in meiner Leitung.

Erklären läßt sich dies wohl so, daß die Bruchstelle eine Serienkapazität
bildet, die bei hinreichend hoher Frequenz durchlässig wird.


Thomas
--
Kevin mit der Mami im Zoo vor dem Giraffenkäfig:
- Maaami, ein Haaase!
- Nein, Kevin, dieses ist kein Hase, dieses Tier ist eine Giraffe.
- So ein groosser Haaaase?

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