Gegen Ende Januar 2007 wurde ich von einer mit den Untiefen des PC-
und insbesondere DSL-Wesens wenig vertrauten Bekannten gebeten, auf
ihrem bereits ein wenig in die Jahre gekommenen, aber gut gepflegten
Rechner ( Pentium I, 233 MHz, Windows 98SE ) einen DSL-Anschluss
einzurichten. Entsprechend der Vorgabe, dass es sich um eine
kombinierte Telefon- und DSL-Flatrate handeln sollte, sah ich mir
daraufhin die aktuellen Angebote verschiedener Anbieter an und setzte
mich schliesslich mit dem Alice-Kundenservice ( 0800 411 0 411 >1 )
telefonisch in Verbindung.
Im Rahmen dieses Beratungs- und Verkaufsgesprächs, in dessen Verlauf
ich auch nach dem vorhandenen Betriebssystem gefragt wurde, erklärte
mir der Alice-Mitarbeiter, dass es gegenüber den Angeboten diverser
Mitbewerber zu bedenken gelte, dass der von seiner Firma angebotene
Tarif „Alice Fun Flat Analog" zum günstigen Preis von nur € 39,90,-
monatlich DSL4000 biete. Nicht darauf hingewiesen wurde allerdings,
dass es sich um einen kombinierten DSL- und VoiP-Telefonie-Tarif
handelt. Nachdem ich mein Interesse an diesem Angebot bekundet hatte,
übersandte Alice wenige Tage später die Vertragsunterlagen sowie den
kundenseits ebenfalls zu unterzeichnenden Auftrag zur Kündigung des
bisher bestehenden Telekom-Telefonschlusses. Wiederum einige Tage nach
Rücksendung dieser Unterlagen wurde im Auftrag von Alice durch die
Firma Hansenet die für die Einrichtung des Anschlusses erforderliche
Hard- und Software übersandt. Mit einem weiteren Schreiben teilte
Alice dann den Tag der Anschaltung des Anschlusses mit und wies darauf
hin, dass Hard- und Software an diesem Tage bis morgens 8.00 Uhr
installiert sein sollten, da die Anschaltung zwischen 8.00 Uhr und
16.00 Uhr stattfinden werde.
I.
An diesem Tag hatte ich um 7.30 Uhr die Alice-Hardware installiert und
das vorhandene Telefon mit dem angelieferten „Sphairon"-Modem
verbunden. Nach ( einmaliger ) Eingabe einer dem Anschluss zugeteilten
Telefon-PIN stand ab diesem Zeitpunkt jedweder fernmündlichen
Kommunikation nichts mehr im Wege.
Fazit betr. Alice-Telefonie:
1. Problemlose Installation
2.Schlechte Gesprächsqualität und lange Verbindungszeiten aufgrund
VoiP-Technik
3.Modem muss zwecks ständiger telefonischer Erreichbarkeit
ununterbrochen eingeschaltet sein.
II.
Nachdem der PC bei dem Versuch, die DSL-Software von der
mitgelieferten CD zu installieren, dreimal abgestürzt war, gelang
dieses Unterfangen schliesslich entgegen meiner wenig optimistischen
Einschätzung im vierten Versuch.
Im weiteren Verlauf der Installation wurde daraufhin durch den sog.
„Einrichtungsassistenten" im Rahmen der DSL-Verbindungsprüfung der
Benutzername abgefragt, welchen Alice zuvor schriftlich mitgeteilt
hatte.
Nach Eingabe desselben und einer zweiminütigen Bedenkzeit meldete der
„Assistent" sodann einen „Fehler 601", soll heissen: der Benutzername
sei ungültig, und beendete die Softwareinstallation. Nachdem er diese
Meinung auch noch bei dem vierten Versuch der DSL-Verbindungsprüfung
beibehielt, kontaktierte ich den telefonischen Alice-Kundenservice;
dieser erklärte sich grundsätzlich für Probleme, die bei Benutzung des
Betriebssystems Windows98 mit der Alice-Software aufträten, für
unzuständig und verwies auf die mit € 5,95,- kostenpflichtige
technische Alice-Hotline. Auf meinen Einwand, dass es doch wohl nicht
von Belang sein könne, ob die Eingabe des Benutzernamens unter Win98SE
oder XP bzw. Vista fehlschlage, wurde ebensowenig eingegangen wie auf
den den Vorhalt, dass es sich ausweislich des Aufdrucks auf der CD
u.a. um Software gerade für Windows 98 handele. Nachdem ich
schliesslich noch zu bemerken wagte, dass seitens Alice bis zu diesem
Zeitpunkt nicht darauf hingeweisen worden sei, dass es für Win98 -im
Gegensatz z.B. zu WinXP- ausschliesslich kostenpflichtige Hilfe gebe,
wurde mir empfohlen, den Vertrag doch schnellstens wieder zu
kündigen.
Nachdem zwei weitere Versuche, das aufgetretene Problem im Kontakt mit
dem kostenlosen Alice-Kundenservice zu lösen, ebenfalls auf die
vorbeschriebene Weise fehlgeschlagen waren, deinstallierte ich die
Alice-Software und richtete unter Benutzung des Alice-DSL-Adapters
( ProDyne ) eine DFÜ-Verbindung ein. Hierbei musste der Benutzername
ebenfalls eingegeben werden, und es zeigte sich, dass dieser
jedenfalls korrekt mitgeteilt worden war, denn die DFÜ-Verbindung zu
Alice wurde ohne Problem aufgebaut.
In der Folgezeit ergaben mehrere Verbindungstests über www.wieistmeineip.de,
dass im Mittel lediglich das 2,5 fache der einfachen DSL-
Geschwindigkeit erreicht wurde. Auf telefonische Rückfrage teilte der
Alice-Kundenservice hierzu mit, dass Vertragsinhalt keineswegs die
Bereitstellung von DSL4000 geworden sei, sondern nur einer Rate „von
bis zu DSL4000", ein feiner aber kleiner Unterschied, der in offenem
Widerspruch zur Angabe im Verkaufsgespräch steht.
Weiterhin war festzustellen, dass die Transfergeschwindigkeit mit
zunehmender Dauer einer Verbindung stets auf ca. 110-120 KB/s absank.
Um dem abzuhelfen, blieb nichts anderes übrig, als auch den Alice-
eigenen DSL-Adapter zu deinstallieren und stattdessen die „RASPPPOE"-
Treiber von R. Schlabbach zu installieren, was dazu führte, dass die
Transfergeschwindigkeit nunmehr gleichbleibend bei ca. 293 KB/s liegt.
Übrigens: Da ich nicht die Absicht hatte, das Alice-Postfach als
Webmail zu nutzen, sondern den Mailverkehr unter Benutzung des
altbewährten „Forté Agent" zu führen, bat ich bei dem Alice-
Kundenservice um Bekanntgabe der Serveradressen und erhielt die
unzutreffende Antwort, es gebe nur die Adresse „mail.alice-dsl.de" für
Postein- und -ausgang. Herausgestellt hat sich inzwischen, dass es
sich vielmehr um einen IMAP-Server mit der Adresse „imap.alice-dsl.de"
handelt.
Fazit/Alice-DSL:
1. Freundlicher, aber inkompetenter telefonischer Kundenservice
2. Win98-Benutzer erfahren bei Problemen mit der Alice-Software nur
kostenpflichtige Hilfe
3. Win98-Software und Treiber fehlerhaft
4. Zusage von DSL4000 nicht eingehalten
Tja, ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen...
R. Hussmann
Du (rhussmann) meintest am 25.02.07:
> Ich habe mich entschlossen, meine Erfahrungen mit der Bestellung,
> Installation und Nutzung von ?Alice Fun Flat Analog" hier
> wiederzugeben, damit andere Alice-Interessenten wissen, was sie alles
> erwarten kann.
Was hat das mit Technik zu tun?
Viele Gruesse!
Helmut
> Im Rahmen dieses Beratungs- und Verkaufsgesprächs, in dessen Verlauf
> ich auch nach dem vorhandenen Betriebssystem gefragt wurde, erklärte
> mir der Alice-Mitarbeiter, dass es gegenüber den Angeboten diverser
> Mitbewerber zu bedenken gelte, dass der von seiner Firma angebotene
> Tarif „Alice Fun Flat Analog" zum günstigen Preis von nur € 39,90,-
> monatlich DSL4000 biete. Nicht darauf hingewiesen wurde allerdings,
> dass es sich um einen kombinierten DSL- und VoiP-Telefonie-Tarif
> handelt.
Das ist fast das einzige, was man Hansenet vorwerfen kann: der Kunde erfährt
nicht, welche Art Anschluss er bekommt. Dieser Vorwurf wiegt allerdings
schwer, denn die "Sphairon"-Lösung, die du bekommen hast, ist alles andere
als empfehlenswert. In dieser Hinsicht hatte ich mehr Glück: erstens wurde
ich schon vor der Bestellung auf die Seite
<http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?t=7416> aufmerksam
(aktuellere Informationen gibt es hier:
<http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?t=10372>), und zweitens
ergab die auf diesen Seiten beschriebene Anschlussprüfung, dass ich keinen
VoIP-Anschluss, sondern einen echten Festnetzanschluss bekommen könnte. Erst
dann habe ich Alice bestellt, und im Unterschied zu deinem läuft der absolut
problemlos. Auf die Sphairon-Lösung hätte ich mich dagegen nie eingelassen.
> Nachdem der PC bei dem Versuch, die DSL-Software von der
> mitgelieferten CD zu installieren, dreimal abgestürzt war, gelang
> dieses Unterfangen schliesslich entgegen meiner wenig optimistischen
> Einschätzung im vierten Versuch.
Im o. g. Forum finden sich auch nützliche Hinweise, die Alice Software
betreffend. Nämlich dass man sie nicht verwenden soll ;-) Die besseren
Alternativen (z. B. RASPPPoE) fordern einem unerfahrenen Win9x-Nutzer
allerdings etwas Zusatzaufwand in Form von Recherchen im Netz ab.
> Nachdem ich schliesslich noch zu bemerken wagte, dass seitens
> Alice bis zu diesem Zeitpunkt nicht darauf hingeweisen worden sei,
> dass es für Win98 -im Gegensatz z.B. zu WinXP- ausschliesslich
> kostenpflichtige Hilfe gebe,
Das ist falsch. Es gibt für Probleme, die von Hansenet gelieferte Hard- und
Software betreffen, immer kostenlose Hilfe, unabhängig vom Betriebssystem.
Fragen zu fremder Hard- und Software (und Windows egal in welcher Version
wird nun mal nicht von Hansenet geliefert), sind dagegen kostenpflichtig.
Allerdings scheint bei dir die Alice-Software das Problem gewesen zu sein,
und dafür hätte die Hotline kostenlosen Support leisten *müssen*.
> Nachdem zwei weitere Versuche, das aufgetretene Problem im Kontakt mit
> dem kostenlosen Alice-Kundenservice zu lösen, ebenfalls auf die
> vorbeschriebene Weise fehlgeschlagen waren, deinstallierte ich die
> Alice-Software und richtete unter Benutzung des Alice-DSL-Adapters
> ( ProDyne ) eine DFÜ-Verbindung ein.
War das deine Idee oder hat dich der Support darauf hingewiesen, es ohne die
Alice-Software zu versuchen?
> In der Folgezeit ergaben mehrere Verbindungstests über
> www.wieistmeineip.de,
> dass im Mittel lediglich das 2,5 fache der einfachen DSL-
> Geschwindigkeit erreicht wurde. Auf telefonische Rückfrage teilte der
> Alice-Kundenservice hierzu mit, dass Vertragsinhalt keineswegs die
> Bereitstellung von DSL4000 geworden sei, sondern nur einer Rate „von
> bis zu DSL4000", ein feiner aber kleiner Unterschied, der in offenem
> Widerspruch zur Angabe im Verkaufsgespräch steht.
Er steht aber nicht im Widerspruch zu den AGB. Und die *vor*
Vertragsabschluss zu lesen sollte man sich zur Pflicht machen. Ebenso ist es
im Zeitalter von Google & Co. ratsam, vor der Bestellung eines
Internetzugangs nach Anbieterinformationen im Netz zu suchen. Das hätte dir
viel Ärger erspart ;-)
> Übrigens: Da ich nicht die Absicht hatte, das Alice-Postfach als
> Webmail zu nutzen, sondern den Mailverkehr unter Benutzung des
> altbewährten „Forté Agent" zu führen, bat ich bei dem Alice-
> Kundenservice um Bekanntgabe der Serveradressen und erhielt die
> unzutreffende Antwort, es gebe nur die Adresse „mail.alice-dsl.de" für
> Postein- und -ausgang. Herausgestellt hat sich inzwischen, dass es
> sich vielmehr um einen IMAP-Server mit der Adresse „imap.alice-dsl.de"
> handelt.
Das ist falsch. Die Alice-Mailadresse kann auch per POP3 abgerufen werden,
wobei der Servername dann wie vom Support beschrieben "mail.alice-dsl.de"
lautet. Funktioniert hier astrein.
> Fazit/Alice-DSL:
> 1. Freundlicher, aber inkompetenter telefonischer Kundenservice
Den bekommt man mittlerweile überall ;-)
> 2. Win98-Benutzer erfahren bei Problemen mit der Alice-Software nur
> kostenpflichtige Hilfe
Falsch. Die Hilfe ist unabhängig vom Betriebssystem nur dann
kostenpflichtig, wenn sie nicht von Hansenet gelieferte Hard- oder Software
betrifft.
> 3. Win98-Software und Treiber fehlerhaft
Jep ;-)
> 4. Zusage von DSL4000 nicht eingehalten
4000 kbit/s wurden nicht zugesagt. Punkt. Und das, was zugesagt wurde ("bis
zu 4000 kbit/s"), wurde auch eingehalten.
> Tja, ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen...
Da bin ich doch froh, dass ich dem doch noch etwas hinzufügen konnte ;-)
Gruß
Michael
> Fazit/Alice-DSL:
> 1. Freundlicher, aber inkompetenter telefonischer Kundenservice
wie nicht anders zu erwarten war ;-)
> 2. Win98-Benutzer erfahren bei Problemen mit der Alice-Software nur
> kostenpflichtige Hilfe
Eigentlich auch nicht verwunderlich, da WIN98 nirgends mehr offiziell
supported wird.
> 3. Win98-Software und Treiber fehlerhaft
Siehe oben. Im Übrigen ist von der Verwendung proprietärer
Zugangssoftware generell abzuraten, da diese sich sehr tief im OS
eingraben, den Benutzer weitgehend entmündigen und sich kaum sauber
deinstallieren lassen.
> 4. Zusage von DSL4000 nicht eingehalten
In allen Publikationen heißt es "bis zu" (das wird auch in Deinem
Vertragsangebot so stehen). Auf mündliche Äußerungen ist kein Verlass
(dies sollte der "mündige Bürger" inzwischen wissen)...
--
Martin Bodenstedt
Michael Landenberger schrieb:
> Da bin ich doch froh, dass ich dem doch noch etwas hinzufügen konnte ;-)
"Und daraus schließt es messerscharf,
dass nicht sein kann, was nicht sein darf!"
Hätte der Erfahrungsbericht einen Reseller zum Inhalt gehabt, wäre
Michael der erste gewesen, der gesagt hätte: "So, und nicht anders ist
es! Und zwar ausnahmslos bei jedem Reseller."
Grüße
Stefan
> Hätte der Erfahrungsbericht einen Reseller zum Inhalt gehabt, wäre
> Michael der erste gewesen, der gesagt hätte: "So, und nicht anders
>ist es! Und zwar ausnahmslos bei jedem Reseller."
Das kann ich ja noch hinzufügen: im Falle von Sphairon-Anschlüssen ist
Hansenet ein Reseller, denn die DSL-Anschlüsse stellt nicht Hansenet selbst
bereit, sondern QSC, Telefonica oder T-Com. Und wie man sieht, läuft es
schief, wenn auch aus anderen Gründen als bei 1&1, GMX, Freenet & Co. Und
der Hansenet-Support ist, so der OP, "freundlich aber inkompetent". Der
Support vieler anderer Reseller hingegen ist weder freundlich noch
inkompetent, sondern schlicht und ergreifend nicht existent.
Fazit: Resale-Anschlüsse sind nicht empfehlenswert. Auch dann nicht, wenn
sie Alice heißen.
Aber ich darf doch mit meinem Alice-Vollanschluss glücklich sein, oder? ;-)
Gruß
Michael
der froh ist, Google bedienen zu können.
Michael Landenberger schrieb:
> der froh ist, Google bedienen zu können.
"Und daraus schließt es messerscharf,
Nö.
Wer von Hand (Win-Bordmittel oder PPPOE) eine Verbindung
herstellen kann brauchte diesen Trödel noch nie.
War lediglich "bequemer" wegen der unterschiedlichen speeds.
Aber das gibts ja heutzutage ja nicht mehr - dafür aber eben
neuerdings diesen "Verschnitt"-Anschluß.
greez,
Danny - vermutl. erster Alice-Anschluß in Berlin gewesen
--
Dipl.-Kfm. Daniel Grade, Bankkfm.
Liliencronstr. 16, 12167 Berlin, Germany, Europe, Terra
home: +49-30-79783400, cell: +49-177-2314966
URL: http://www.LesIchNich.de
>>> 3. Win98-Software und Treiber fehlerhaft
>> Siehe oben. Im Übrigen ist von der Verwendung proprietärer
>> Zugangssoftware generell abzuraten, da diese sich sehr tief im OS
>> eingraben, den Benutzer weitgehend entmündigen und sich kaum sauber
>> deinstallieren lassen.
>
> Bei Alice/Hansenet war man m.E. aber früher zwingend auf diese
> Installation angewiesen, da nur per dieser Software der Zugang
> aktiviert werden konnte.
Hmm, das muß aber sehr, sehr lange her sein. Meinen Hansenet-Vollanschluß
habe ich nun schon gut drei Jahre und erinnere mich noch ganz genau,
daß ich den erstmaligen Zugang per WinXP Breitbandverbindung herstellte.
Gruß
JPM
Du scheinst nicht zu verstehen. Also nochmal langsam zum Mitmeißeln: ich
halte Resale-Anschlüsse ganz unabhängig vom Anbieter mit ganz wenigen
Ausnahmen für gequirlte Schei*e (Ausnahme: es wurde nur die vergleichsweise
unproblematische TAL angemietet). Das gilt natürlich auch für
Alice-Resale-Anschlüsse. Im Unterschied zu Nur-Resellern werden aber bei
Alice nicht alle Kunden mit Resale-Anschlüssen "beglückt", es gibt auch
Kunden, die einen Vollanschluss bekommen haben. Und die, die wie ich einen
Vollanschluss bekommen haben, haben bitteschön das Recht, zufrieden zu sein
und sind es auch, mit nur ganz wenigen Ausnahmen. Eine Beschwerde über einen
Vollanschluss im Netz zu finden, fällt jedenfalls deutlich schwerer als bei
solchen über einen Resale-Anschluss.
Seit ich übrigens die über Google und andere Quellen im Netz gefundenen
Informationen bei der Anbieterwahl berücksichtige, gab es keinen Reinfall
mehr. Das betrifft nicht nur Internet- und Telefonanbieter, sondern auch
andere Branchen, wie z. B. Reiseunternehmen. Auch dem OP wäre viel Ärger
erspart geblieben, wenn er *vor* der Bestellung eines Alice-Anschlusses ein
wenig gegoogelt hätte.
Gruß
Michael
P.S. Zum Thema 1&1 habe ich beim Heiselesen rein zufällig eben folgendes
gefunden: <http://www.schlechtbedient.de/artikel/59/>,
<http://www.schlechtbedient.de/artikel/61/>. Wo man geht und steht, stolpert
man über den Mist, den 1&1 baut. Und dazu muss man noch nicht einmal
googeln.
Das war -Gottseidank!- meine eigene Idee; der Alice-Support hat
überhaupt keine Idee oder Initiative entwickelt, beschränkte sich
vielmehr ausdrücklich darauf, zum aufgetretenen Problem nichts sagen
zu können bzw. dürfen, da es im Zusammenhang mit dem Betriebssystem
Win98SE auftrete.
augurex
Das ist allerdings übel. Die Alice-Software fällt ganz klar in den
Zuständigkeitsbereich des (kostenlosen!) Alice-Supports, egal auf welchem
Betriebssystem sie läuft. Du scheinst also Recht zu haben: der Alice-Support
ist freundlich, aber zumindest bei manchen Problemen eher hilflos. Ich hatte
bisher das Glück, den Support nur selten zu brauchen. Und wenn ich ihn
brauchte, handelte es sich in der Regel um Probleme, bei denen der Hotliner
selbst sowieso nichts unternehmen konnte, sondern jeweils unverzüglich (!)
einen Techniker beauftragt hat. Die Techniker wiederum erwiesen sich aber
ausnahmslos als sachkundig und konnten das Problem auch sofort beheben.
Nun hast du ca. 3000 kbit/s an deinem Anchluss, das ist doch schon mal nicht
schlecht. Leider funktioniert aber die Sphairon-Telefonie nicht sonderlich
gut, wie du ja schon gemerkt hast (die Schuld hierfür kann der Support aber
keinem anderen in die Schuhe schieben!). Wenn das dauerhaft so bleiben
sollte, wird dir vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als den
Alice-Anschluss wieder zu kündigen. Das allerdings sollte bei der kurzen
Vertragslaufzeit kein Problem sein.
Gruß
Michael
Wie ich bereits schrieb, handelt es sich nicht um meinen eigenen DSL-
Anschluss, so dass über Kündigung oder Nichtkündigung meine Bekannte
entscheiden muss.
Ich selbst fahre mein T-Online-DSL per DFÜ, habe die T-Online-Software
mit Ausnahme der Treiber deinstalliert und bin mit dieser Lösung sehr
zufrieden.
augurex
Das liegt wohl weniger an der Qualität der Vollanschlüsse, als an der
Tatsache, dass es diese Dinger nur ganz selten gibt. Neuerdings ja gar nicht
mehr, zumindest wenn man mal davon ausgeht, dass du mit "Vollanschluss"
echtes ISDN/analoge Leitung meinst statt VoIP. Allein von daher können sich
auch nicht so viele darüber beschweren.
> P.S. Zum Thema 1&1 habe ich beim Heiselesen rein zufällig eben folgendes
> gefunden: <http://www.schlechtbedient.de/artikel/59/>,
> <http://www.schlechtbedient.de/artikel/61/>.
Kauf die mal die aktuelle c't. Da ist ein 5 Seiten "Vorsicht
Kunde"-Abschnitt (nach eigenen angaben der längste "Vorsicht Kunde"-Artikel
den c't jemals hatte). Darin bekommen praktisch alle Provider ihr Fett weg.
Lustig nur, dass die gravierensten Vorfälle im Artikel der T-Com und Alice
anzurechnen sind. Rein von der Zahl (der im Artikel angesprochen Vorfälle!)
fallen auch die meisten auf diese beiden. Alice VoIP scheint momentan mit zu
den schlechtesten, weil unausgereiftesten Produkten zu gehören.
Gruß
Christian
PS.: Übrigens kannst du rein rechtlich gar nichts dagegen machen, wenn Alice
auf den Trichter kommen sollte und bestehende ISDN-Vollanschlusse auf
NGN-Anschlüsse umschaltet.
Jein, bei den Vollanschlüssen kommt etwas hinzu, was man nicht vergessen
darf:
* Beim Resale-Anschluß wird der komplexe Teil der Leistung vom
Lieferanten erbracht. Geht da was schief hat der Anbieter nur die
Möglichkeit auf den Lieferanten einzuwirken.
* Beim Vollanschluß wird der komplexe Teil der Leistung selbst erbracht.
Geht da was schief, kann der Anbieter das im eigenen Haus regeln.
Somit ist die Chance, dass ein Anbieter bei Problemen mit einem
Vollanschluß diese zügig beheben kann (bei geeigneter interner
Organisation) größer als beim Resale-Anschluß, weil er selbst bei noch
so perfekter interner Organisation wenig Möglichkeiten hat auf die
interne Organisation des Lieferanten einzuwirken.
Bye,
Daniel
> Michael Landenberger schrieb:
>> Eine Beschwerde über einen Vollanschluss im Netz zu finden, fällt
>> jedenfalls deutlich schwerer als bei solchen über einen Resale-Anschluss.
>
> Das liegt wohl weniger an der Qualität der Vollanschlüsse, als an der
> Tatsache, dass es diese Dinger nur ganz selten gibt.
Jeder T-Com- und fast jeder Arcor-Anschluss ist ein Vollanschluss. "Nur ganz
selten" dürften die nicht sein.
> Neuerdings ja gar nicht mehr, zumindest wenn man mal davon ausgeht,
> dass du mit "Vollanschluss" echtes ISDN/analoge Leitung meinst statt VoIP.
Das meine ich. Aber auch das vielgerühmte NGN wird noch ein Weilchen
brauchen, bis es sich durchgesetzt hat. Der Riese auf dem Festnetzmarkt
T-Com beispielsweise lässt sich mit der Umstellung noch recht viel Zeit.
Außerdem macht es durchaus einen Unterschied, ob ein Gespräch auf dem
gesamten Weg von Kunde zu Kunde über VoIP läuft (und da auch noch über das
gleiche Netz wie der Rest aller Daten) oder ob es vom Kunden zur
Vermittlungsstelle erstmal über einen konventionellen Draht geht und erst
auf der Strecke von VSt zu VSt die IP-Telefonie zum Einsatz kommt, und dann
womöglich noch über ein dediziertes Netz mit weit höheren Kapazitäten und
aufwendigerer Technik als ein schnöder Privatkunden-DSL-Anschluss. Aber
egal: bis es so weit ist, hat auch VoIP vermutlich so viel an Qualität
zugelegt, dass man es sowohl in Sachen Sprachqualität als auch
Zuverlässigkeit mit heutiger Festnetztechnik vergleichen kann.
> Kauf die mal die aktuelle c't. Da ist ein 5 Seiten "Vorsicht
> Kunde"-Abschnitt (nach eigenen angaben der längste "Vorsicht
> Kunde"-Artikel
> den c't jemals hatte). Darin bekommen praktisch alle Provider ihr Fett
> weg.
Weiß ich, hab ich gelesen.
> Lustig nur, dass die gravierensten Vorfälle im Artikel der T-Com und Alice
> anzurechnen sind.
Dafür tauchen T-Com und Alice nur ganz selten bei "Vorsicht Kunde" auf. 1&1
ist dort dagegen Stammgast. Konsequenterweise sind sie auch diesmal wieder
dabei. Und es ist überhaupt kein Problem, zu 1&1 einen Vorfall zu finden,
gegen den das, was c't über T-Com und Alice berichtet, Lappalien sind.
> Alice VoIP scheint momentan mit zu den schlechtesten, weil
> unausgereiftesten
> Produkten zu gehören.
ACK. Deswegen informiert man sich ja auch vor einer Bestellung über seinen
Wunschanbieter und dessen Produkte. Glaubst du, ich hätte Alice bestellt,
wenn sie mir nur diese unsägliche Sphairon-Lösung bereitgestellt hätten? Zu
1&1 hätten mich aber auch keine 10 Pferde mehr bekommen. Wenn schon 24
Monate Knebelvertrag, dann Arcor. Oder nur 12 Monate Vertragsbindung bei
T-Com.
> PS.: Übrigens kannst du rein rechtlich gar nichts dagegen machen, wenn
> Alice auf den Trichter kommen sollte und bestehende ISDN-Vollanschlusse
> auf NGN-Anschlüsse umschaltet.
Da täuschst du dich aber gewaltig. 1&1-Kunden könnten rein rechtlich nichts
machen, wenn ihr Anschluss umgestellt wird. Alice-Kunden können dagegen ohne
jedes Problem zu jedem Monatsende kündigen, wenn ihnen etwas nicht passt.
Rein rechtlich einwandfrei und vor allem völlig unkompliziert.
Gruß
Michael
Christian Meixner schrieb:
> Kauf die mal die aktuelle c't. Da ist ein 5 Seiten "Vorsicht
> Kunde"-Abschnitt (nach eigenen angaben der längste "Vorsicht
> Kunde"-Artikel den c't jemals hatte). Darin bekommen praktisch alle
> Provider ihr Fett weg. Lustig nur, dass die gravierensten Vorfälle im
> Artikel der T-Com und Alice anzurechnen sind. Rein von der Zahl (der im
> Artikel angesprochen Vorfälle!) fallen auch die meisten auf diese
> beiden. Alice VoIP scheint momentan mit zu den schlechtesten, weil
> unausgereiftesten Produkten zu gehören.
Der Hinweis auf den Artikel ist gut, wobei interessanterweise
tatsächlich dort kein Unterschied zwischen Resellern und Nicht-Resellern
zu erkennen ist. Außerdem kann man da an Hand einer Graphik erkennen,
dass letztlich wegen der Privatisierung der Telekom mit kompletter
Netzinfastruktur, jeder Provider auf die T-Com zurückgreifen muss. Das
könnte die (einen Teil) der operativen Insuffizienzen in der Branche
erklären.
Grüße
Stefan
> Der Hinweis auf den Artikel ist gut, wobei interessanterweise tatsächlich
> dort kein Unterschied zwischen Resellern und Nicht-Resellern zu erkennen
> ist.
Besagter Artikel hatte tatsächlich einen Problemfall bei fast jedem großen
Provider zum Thema, und ich will auch gar nicht abstreiten, dass in jedem
dieser Fälle der betreffende Anbieter keine Glanznummer abgeliefert hat.
Aber wer sich z. B. im Netz noch weitere Informationen beschafft, stellt
schnell fest, dass bei einigen Anbietern wie z. B. T-Com oder Alice
(überspitzt ausgedrückt) vielleicht der hundertste Problemfall behandelt
wurde, bei 1&1 aber der zigtausendste (Zitat c't: "Über 50% der Beschwerden
über DSL-Provider, die in der Redaktion eintreffen, betreffen 1&1"). Diesen
Verdacht gewinnt auch jeder, der das Netz mal nach Informationen zu den
betreffenden Providern und deren Produkten zusammensucht. Wobei sich
Hansenet zugegebenermaßen in letzter Zeit durch die Sphairon-Technik
(Resale!) nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert und sich auch T-Com
servicemäßig gerade im Sturzflug zu befinden scheint. Kann ich leider nicht
beurteilen, weil der T-Com Service zu der Zeit, als ich ihn zum letzten Mal
brauchte, noch 100%ig in Ordnung war.
> Außerdem kann man da an Hand einer Graphik erkennen, dass letztlich wegen
> der Privatisierung der Telekom mit kompletter Netzinfastruktur, jeder
> Provider auf die T-Com zurückgreifen muss. Das könnte die (einen Teil) der
> operativen Insuffizienzen in der Branche erklären.
Nullsupport durch unfähige Hotlines und Textbausteinschleudern,
hochkomplizierte Kündigungsprozeduren, die Verweigerung von Tarifwechseln
für Bestandskunden und 2-Jahres-Knebelverträge kann man durch den Umstand
erklären, dass jeder Provider auf T-Com zurückgreifen muss? Und es macht bei
den "operativen Insuffizienzen" auch keinen Unterschied, ob ein Anbieter nur
eine vergleichsweise unproblematische Leitung bei T-Com oder einem anderen
Carrier anmietet oder die Leitung *und* hochkomplexe DSL-Technik? Ich glaube
eher nicht.
Gruß
Michael
Martin Bodenstedt schrub...
>> 4. Zusage von DSL4000 nicht eingehalten
> In allen Publikationen heißt es "bis zu" (das wird auch in Deinem
> Vertragsangebot so stehen). Auf mündliche Äußerungen ist kein
> Verlass (dies sollte der "mündige Bürger" inzwischen wissen)...
Ist das nicht traurig das sich heutzutage Kunden nicht mehr auf das
verlassen können was ihnen zugesichert wird? Und wenn sie sich doch
darauf verlassen, werden sie von anderen als naiv/dumm hingestellt?
Ich find das ganz schön traurig wo wir gelandet sind mit der Geiz ist
geil Mentalität.
Und Tschüss Jörg
--
"Ivanova is always right! I will listen to Ivanova! I will not ignore
Ivanova's recommendations! Ivanova is god!"
(Ivanova in "A Voice in the Wilderness")
Michael Landenberger schrieb:
> "Über 50% der Beschwerden über DSL-Provider, die in der Redaktion
> eintreffen, betreffen 1&1"). Diesen Verdacht gewinnt auch jeder, der das
Mal abgesehen davon, dass Du Dich in Deinem Ceterum Censeo bestätigt
fühlst, sagst das wohl eher etwas darüber aus, wie groß der Marktanteil
von 1&1 ist und gleichzeitig wieviel Kunden von 1&1 die c't lesen (im
Gegensatz zu Kunden von Alicia und der T-Com).
> hochkomplizierte Kündigungsprozeduren...
Da Du schon mehrfach in Deinen Philippiken gegen 1&1 diesen Punkt
erwähnt hast, auch hierzu mal eine Kontrollüberlegung: 1&1 hat als
WebHoster begonnen und bundelt schon immer mit den Zugangstarifen
Hostingbestandteile (Domains). Was würdest Du von einem
Hoster/DSL-Anbieter halten, der Deinen Tarif samt Domain (z.B.
landenberger.de) auf einen einfachen Telefonanruf hin freigibt. Und
woher soll man eigentlich als Mitarbeiter bei 1&1 die echte von einer
gefälschten Unterschrift auf einem Kündigungsformular unterscheiden.
Soll 1&1 hier die Kündigungsprozedur vereinfachen? Und würdest Du Deine
Domain einem Hoster anvertrauen, der einen Tarif mit Domain auf einen
einfachen Telefonanruf freigibt? Wenn Deine private Domain
landenberger.de auf einen simplen Anruf hin freigegeben worden wäre,
würdest Du noch ganz anders meckern - dann würdest Du mit Sicherheit
mehr als jetzt schon Deinen privaten flame war gegen 1&1 kultivieren...
Grüße
Stefan
>> "Über 50% der Beschwerden über DSL-Provider, die in der Redaktion
>> eintreffen, betreffen 1&1"). Diesen Verdacht gewinnt auch jeder, der das
>
> Mal abgesehen davon, dass Du Dich in Deinem Ceterum Censeo bestätigt
> fühlst, sagst das wohl eher etwas darüber aus, wie groß der Marktanteil
> von 1&1 ist und gleichzeitig wieviel Kunden von 1&1 die c't lesen (im
> Gegensatz zu Kunden von Alicia und der T-Com).
Warum sollten mehr 1&1-Kunden die c't lesen als z. B. T-Online-Kunden?
Meinst du, nur bei 1&1 sitzen die Geeks, die Kunden der übrigen Provider
lesen ausschließlich Computerbild?
>> hochkomplizierte Kündigungsprozeduren...
>
> Da Du schon mehrfach in Deinen Philippiken gegen 1&1 diesen Punkt erwähnt
> hast, auch hierzu mal eine Kontrollüberlegung: 1&1 hat als WebHoster
> begonnen und bundelt schon immer mit den Zugangstarifen
> Hostingbestandteile (Domains). Was würdest Du von einem
> Hoster/DSL-Anbieter halten, der Deinen Tarif samt Domain (z.B.
> landenberger.de) auf einen einfachen Telefonanruf hin freigibt. Und woher
> soll man eigentlich als Mitarbeiter bei 1&1 die echte von einer
> gefälschten Unterschrift auf einem Kündigungsformular unterscheiden.
Bei 1&1 läuft die Kündigungsprozedur derzeit bekanntlich so: man klickt sich
auf http://vertrag.1und1.de (eine Seite, die kaum irgendwo kommuniziert wird
und die daher auch die wenigsten 1&1-Kunden kennen) durch die
Vertragskündigung durch. Hat man das erfolgreich bewältigt, bekommt man eine
Hotlinenummer genannt, bei der man zunächst anrufen muss, um die Kündigung
"freischalten" zu lassen. Bei diesem Anruf wird der Kunde dann auch gleich
noch belabert, warum er denn kündigt und ob er nicht bitte, bitte gegen ein
Fritzboxgeschenk o. ä. noch ein bisschen bleiben könnte ("ein bisschen" = 2
weitere Jahre). Und die "Freischaltung" besteht darin, dass man einen
Downloadlink zu einem PDF-Formular genannt bekommt, welches man dann auch
noch ausgefüllt an 1&1 zurücksenden muss. Jetzt endlich wird die Kündigung
wirksam. Mit Verlaub, das meiste davon ist überflüssiger Pipifax.
Es geht viel einfacher, aber genauso sicher gegen Missbrauch so: der Kunde
loggt sich beim ihm vertrauten Control Center ein, wählt "Mein Vertrag",
klickt auf "Kündigen", fertig. Ein paar Minuten später hat er eine
Bestätigungsmail im Postfach. Keine "geheimen" Websites, kein Hotlinestress,
kein PDF-Formular, keine Unsicherheiten, ob die Kündigung auch angenommen
wurde. Trotzdem ist das Verfahren sicher, denn wer außer dem Berechtigten
kennt die Zugangsdaten zum Control Center? Und wo wir schonmal beim
Entrümpeln sind, kann man auch gleich die Kündigungsfrist auf 2 Wochen
verkürzen (andere Provider kriegen eine Kündigung binnen weniger Tage auf
die Reihe!) und die automatische Verlängerung um ein Jahr abschaffen. Nach
Ablauf der Mindestvertragslaufzeit sollte man *jederzeit* binnen 2 Wochen
kündigen können, insbesondere dann, wenn diese Mindestlaufzeit sowieso schon
2 Jahre beträgt.
> Soll 1&1 hier die Kündigungsprozedur vereinfachen?
Ja. Niemand hindert sie daran, das zu tun, auch die Vorlieferanten T-Com und
Telefonica nicht.
> Und würdest Du Deine Domain einem Hoster anvertrauen, der einen Tarif
> mit Domain auf einen einfachen Telefonanruf freigibt?
Von einem einfachen Telefonanruf war nie die Rede.
> Wenn Deine private Domain landenberger.de auf einen simplen Anruf hin
> freigegeben worden wäre, würdest Du noch ganz anders meckern - dann
> würdest Du mit Sicherheit mehr als jetzt schon Deinen privaten flame war
> gegen 1&1 kultivieren...
Mein Hoster heißt nicht 1&1, und er wird meine Domain auch nicht auf einen
Telefonanruf hin freigeben. Nach menschlichem Ermessen kommt niemand gegen
meinen Willen an meine Domain. Und das, obwohl man bei meinem Hoster keine
Odyssee durch geheime Websites, ebenso geheime Hotlines und PDF-Papierkrieg
durchstehen muss.
Gruß
Michael
Du (spameimer052006) meintest am 28.02.07:
> Warum sollten mehr 1&1-Kunden die c't lesen als z. B.
> T-Online-Kunden? Meinst du, nur bei 1&1 sitzen die Geeks, die Kunden
> der übrigen Provider lesen ausschließlich Computerbild?
(usw.)
Was hat das bitteschön mit DSL-Technik zu tun?
Viele Gruesse!
Helmut
> Ist das nicht traurig das sich heutzutage Kunden nicht mehr auf das
> verlassen können was ihnen zugesichert wird? Und wenn sie sich doch
> darauf verlassen, werden sie von anderen als naiv/dumm hingestellt?
> Ich find das ganz schön traurig wo wir gelandet sind mit der Geiz ist
> geil Mentalität.
Das eigentliche Problem ist doch, dass die breite Öffentlichkeit an der
Aussage "für €15 pro Monat kostenlos telefonieren!" nichts merkwürdig
findet, obwohl die Aussage eigentlich ein Widerspruch in sich ist!
Jetzt wirbt schon Ford mit einer "Flatrate" beim Autokauf!
> Das eigentliche Problem ist doch, dass die breite Öffentlichkeit an der
> Aussage "für €15 pro Monat kostenlos telefonieren!" nichts merkwürdig
> findet, obwohl die Aussage eigentlich ein Widerspruch in sich ist!
Jeder weiß doch, was gemeint ist, und es
versteckt sich keine relevante Information
in einer Fußnote. Ich finde die Aussage
nicht problematisch.
--
Walter
>Ist das nicht traurig das sich heutzutage Kunden nicht mehr auf das
>verlassen können was ihnen zugesichert wird? Und wenn sie sich doch
>darauf verlassen, werden sie von anderen als naiv/dumm hingestellt?
>Ich find das ganz schön traurig wo wir gelandet sind mit der Geiz ist
>geil Mentalität.
Ich gehe davon aus, dass ich mir hinsichtlich der Vertragsbestandteil
gewordenen Zusicherung "DSL4000" weder Naivität noch Dummheit
vorzuwerfen habe; als langjährig im Vertragsrecht tätiger Volljurist
bin ich es gewohnt, solche Dinge zu beachten. Hier war es so, dass
mir, wie bereits geschildert, im Verkaufsgespräch "DSL4000"
ausdrücklich zugesichert wurde, in sämtlichen anschliessend seitens
Alice übersandten schriftlichen Vertragsunterlagen jedoch auch nicht
ansatzweise mehr auf diesen Punkt überhaupt eingegangen wurde, d.h. in
diesen Unterlagen war weder von "DSL4000" noch von "bis zu DSL4000"
die Rede. Insbesondere in der Produktbeschreibung zu "Alice Fun Flat
Analog" war die anbieterseits zur Verfügung zu stellende Bandbreite
nicht erwähnt.
Hieraus folgt, dass die fernmündliche Zusicherung "DSL4000" in der Tat
vertraglich vereinbart wurde mit der Folge, dass Alice die Einhaltung
dieser Zusicherung schuldet. Gleichwohl verhält es sich so, dass
dieser Anspruch mangels Beweisbarkeit der fernmündlichen Erklärung im
Rahmen einer etwaigen streitigen Auseinandersetzung nicht realisierbar
wäre.
R. Hussmann
>Nullsupport durch unfähige Hotlines und Textbausteinschleudern,
>hochkomplizierte Kündigungsprozeduren, die Verweigerung von Tarifwechseln
>für Bestandskunden und 2-Jahres-Knebelverträge kann man durch den Umstand
>erklären, dass jeder Provider auf T-Com zurückgreifen muss?
Es gibt nicht nur "hochkomplizierte Kündigungsprozeduren", sondern
auch den Versuch, anbieterseits das gesetzliche Widerrufsrecht zum
Nachteil des Kunden nach Belieben des Anbieters auszuhebeln, wie z.B.
das von Freenet geübte Verfahren:
Der widerrufswillige Kunde, dem es gelungen ist, den speziellen Teil
der Freenet-AGB, die sich mit dem Widerruf des Auftrages befassen,
aufzufinden und als pdf-Datei herunterzuladen, erfährt zwar, dass ihm
ein gesetzliches Recht zum Widerruf zur Verfügung steht, welches
grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen ab Zeitpunkt des
Vertragsschlusses auszuüben sei; gleichzeitig enthält diese
AGB-Klausel jedoch den Hinweis, dass dieses Widerrufsrecht
weitergehend zeitlich eingeschränkt sei, und zwar in der Weise, dass
es wegfalle, sobald Freenet z.B. den vom Kunden ( auch fernmündlich )
erhaltenen Auftrag zur Einrichtung eines DSL-Anschlusses an den
derzeitigen Leitungsbetreiber ( z.B. Telekom ) weitergeleitet habe.
In der Praxis, d.h. in einem mir selbst bekannten Fall lief die
Geschichte dann so ab:
Der Kunde, Inhaber eines einfachen T-Net-Telefonanschlusses, möchte
sich bei der Freenet-Kundenhotline über ein günstiges DSL-Angebot
informieren, das Gespräch endet mit der Zusage des
Freenet-Mitarbeiters, in Kürze ein schriftliches Vertragsangebot betr.
DSL2000- und Telefonie-Flatrate zu übersenden.
Drei Tage später erhielt der Kunde dann eine schriftliche
Auftragsbestätigung seitens Freenet, in welcher ausdrücklich darauf
hingewiesen wurde, dass man aufgrund der telefonisch bereits dort
bekannt gewordenen Kundendaten die Telekom schon von der
bevorstehenden Leitungsübernahme unterrichtet habe.
Fernmündlich wurde dem Kunden dann erklärt, dass sein Recht zum
Widerruf des Vertrages entfallen sei, da man zwecks Durchführung des
erteilten Auftrages sich bereits mit der Telekom in Verbindung gesetzt
habe.
Auf die per Einschreibebrief m. Rückschein/eigenhändig erfolgte
schriftliche Erklärung des Kunden, es sei überhaupt kein Vertrag
wirksam zustandegekommen, hilfsweise werde ein solcher fristgerecht
widerrufen, reagierte Freenet erst, nachdem noch darauf hingewiesen
wurde, dass die hier in Rede stehende AGB-Klausel als Versuch, das
gesetzliche Widerrufsrecht zu umgehen, unwirksam sei, und
erforderlichenfalls eine sog. negative Feststellungsklage erhoben
werde: Freenet teilte schriftlich mit, dass der angebliche Auftrag
zwischenzeitlich storniert, und die Telekom von dieser Stornierung
informiert worden sei.
Moral von der Geschicht: Obsta initiis!
R. Hussmann
> Ich gehe davon aus, dass ich mir hinsichtlich der Vertragsbestandteil
> gewordenen Zusicherung "DSL4000" weder Naivität noch Dummheit
> vorzuwerfen habe; als langjährig im Vertragsrecht tätiger Volljurist
> bin ich es gewohnt, solche Dinge zu beachten. Hier war es so, dass
> mir, wie bereits geschildert, im Verkaufsgespräch "DSL4000"
> ausdrücklich zugesichert wurde,
Hier bist du gleich in 2 Fallen getappt: erstens ist "DSL4000" eine
Produktbezeichnung, die mit der realen Bandbreite überhaupt nichts zu tun
haben muss. Schließlich hat ein BMW 520 auch keine 520 PS. Und zweitens
steht in der Produktbeschreibung von DSL 4000 der Hinweis "bis zu 4000
kbit/s". Ich würde mich nicht darauf verlassen, was ein Verkäufer erzählt,
zumal auch die Vertragsbedingungen auch eine Klausel über mündliche
Nebenabreden bzw. deren Fehlen enthalten.
> in sämtlichen anschliessend seitens
> Alice übersandten schriftlichen Vertragsunterlagen jedoch auch nicht
> ansatzweise mehr auf diesen Punkt überhaupt eingegangen wurde, d.h. in
> diesen Unterlagen war weder von "DSL4000" noch von "bis zu DSL4000"
> die Rede.
Enthielten diese Vertragsunterlagen irgendwo einen Verweis auf die AGB?
Musste man insbesondere bestätigen, diese zur Kenntnis genommen zu haben?
Ich denke schon. Ich habe online bestellt und musste definitiv ein Kästchen
anklicken, mit dem ich die Kenntnis der AGB bestätige. Auf jeden Fall findet
sich in den AGB zu Alice Fun/Light
(http://www.alice-dsl.de/kundencenter/export/de/download/agb/privatkunden/agb_pk_alicefun_deluxe_light_fon.pdf)
die Klausel 3.1.1, die da lautet "Der Umfang der vertraglichen Leistungen
ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung des Anbieters sowie aus den
schriftlichen Vereinbarungen der Vertragspartner." Und nun werfen wir mal
einen Blick in die Leistungsbeschreibung zu Alice Fun
(http://www.alice-dsl.de/kundencenter/export/de/download/agb/privatkunden/lb_pk_alicefun_deluxe_light.pdf).
Dort finden wir unter Punkt 2.5.3 eine übersichtliche Tabelle, mit welchen
Anschlussbandbreiten der Kunde bei den verschiedenen Produkten rechnen darf.
Für Alice Fun steht dort "1536 bis zu 4000 kbit/s Downstream und bis zu 192
kbit/s Upstream".
Ich gebe zu, das ist alles nicht ganz einfach zu durchschauen, aber es ist
sogar mir als Nichtjuristen gelungen.
> Hieraus folgt, dass die fernmündliche Zusicherung "DSL4000" in der
> Tat vertraglich vereinbart wurde
Hierzu darf ich Punkt 16.2 der AGB zitieren: "Mündliche Nebenabreden zu
diesem Vertrag bestehen nicht."
Gruß
Michael
Der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig. Um beim Beispiel BMW zu bleiben:
die Nummern haben ein System, das sehr wohl etwas mit den
Leistungsmerkmalen zu tun hat.
Gruß,
Harry
Darum geht es doch:
Mündliche Zusagen gelten gar nichts (das sollte Dir als "Volljurist"
eigentlich klar sein) und es gilt ausschließlich das, was schriftlich
vereinbar ist - und dazu gehören sowohl die AGBs als auch die
Leistungsbeschreibung des Produkts (und dort finden sich sehr wohl die
zwei Worte "bis zu")...
>Der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig. Um beim Beispiel BMW zu bleiben:
>die Nummern haben ein System, das sehr wohl etwas mit den
>Leistungsmerkmalen zu tun hat.
Bei ADSL doch auch; sie geben die maximale Bandbreite an.
> Auf jeden Fall findet >sich in den AGB zu Alice Fun/Light...
Du übersiehst, dass es hier nicht um Alice Fun/Light geht.
R. Hussmann
1. Fehler. Der Rechner kann noch so gepflegt sein. Das ist eine "Kiste".
Was soll denn da mit dem noch funktionieren? Vor sowas setze ich mich
schon lange nicht mehr hin. Bekannter hin oder her.
2. Fehler. "Vorher" googeln und feststellen das Alice absoluter Mist
ist. Das eine Flat nur über VOIP angeboten wird sollte nach googeln klar
sein.
3. Und größter Fehler. Geiz ist Geil
4. Fehler. Undank ist der Mühe Lohn. (Ob das bei Dir der Fall war weiß
ich nicht. Aber hast Du eine Rechnung gestellt?) Bei einem Alice-Kunden
der selber diesen Mist bestellt hat, habe ich kürzlich so knapp 300.-€
in Rechnung gestellt. Wollte vier Rechner vernetzen und das ging nicht.
(Darf man auch laut Alice nicht)
Alice...sieht nur hübsch aus
Jürgen
Sondern? Du schriebst in <news:f2eau2pg79ti0qg51...@4ax.com>
etwas von "Alice Fun Flat analog". Das ist eine Variante von "Alice Fun",
auf das sich auch die von mir genannte Leistungsbeschreibung bezieht. Davon
abgesehen, sind Alice Fun und Alice light die einzigen Alice-Produkte mit
"bis zu 4000 kbit/s" DSL-Downloadrate.
Gruß
Michael
> 1. Fehler. Der Rechner kann noch so gepflegt sein. Das ist eine "Kiste".
> Was soll denn da mit dem noch funktionieren? Vor sowas setze ich mich
> schon lange nicht mehr hin. Bekannter hin oder her.
1. Fehler: unzulässige Verallgemeinerung. Hier werkelt u. a. ein Celeron 266
MHz mit 512 MB RAM und Windows 98 SE an einem Alice-DSL-Anschluss.
Funktioniert astrein. Es kommt immer darauf an, was man mit dem Rechner
vorhat.
> 2. Fehler. "Vorher" googeln und feststellen das Alice absoluter Mist
> ist. Das eine Flat nur über VOIP angeboten wird sollte nach googeln
> klar sein.
2. Fehler: unzulässige Verallgemeinerung. Alice-Anschlüsse gibt es in
einigen Großstädten auch als echte und völlig unproblematische
Vollanschlüsse. D. h. nicht Alice ist absoluter Mist, sondern wenn überhaupt
nur Alice VoIP-Anschlüsse.
> 3. Und größter Fehler. Geiz ist Geil
3. Fehler: unzulässige Verallgemeinerung. Ich habe hier einen wunderbar
funktionierenden Alice Vollanschluss und finde zumindest in meinem Fall Geiz
wirklich geil. Den anderen Alice-Vollanschlusskunden dürfte es ähnlich
gehen.
> 4. Fehler. (...) Wollte vier Rechner vernetzen und das ging nicht.
4. Fehler: unzulässige Verallgemeinerung. Vernetzung klappt allenfalls mit
der Alice Hardware nicht. Mit fremder Hardware (Router) gibt es dagegen kein
Problem. Auch das hättest du durch Googeln herausfinden können und dann,
anstatt 300 Euro für vergebliche Liebesmüh' in Rechnung zu stellen, dem
Kunden auch einen vernünftigen Router hinstellen und meinetwegen auch
konfigurieren können. Hätte mindestens einen Hunderter weniger gekostet und
den Kunden zufriedengestellt.
> (Darf man auch laut Alice nicht)
5. Fehler: das ist falsch. Das Routerverbot (falls es überhaupt jemals ein
solches gab) hat Hansenet längst gekippt:
<http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?t=8776>
> Alice...sieht nur hübsch aus
Na wenigstens ein Punkt, wo du recht hast ;-)
Gruß
Michael
Man kann auch noch mit einem 486er und Win95 Arbeiten. Die Frage is einfach
ob man sich das noch antun will. Klar, so lange das Dingens läuft mags noch
gehen, aber wehe man will das was neues einrichten. Deswegen lasse ich auch
lieber die Finger weg wenn mir Bekannte und Freunde mit Problemchen an so
alten Rechnern kommen. Bei mir liegt die Schmerzgrenze sogar schon beim
PIII. Bei den alten Dingern macht man oft mehr kaputt wenn man am System
bastelt, als das was geht. Meist wegen irgendwelchen völlig veralteten
Treibern. Das muss man sich nicht gebebn, vor allem da man ein halbwegs
aktuelles System gebraucht für unter 100 EUR bekommen kann (Athlon XP oder
sowas).
Gruß
Christian
Nein, das war eine reine Gefälligkeit; i.ü. hatte ich bezüglich der
Providerauswahl bestimmte Vorgaben zu beachten: Für mich selbst kam
und kommt nur T-Online in Frage: Schnelles DSL über DFÜ ohne jede
providereigene Software und alles ist im grünen Bereich...
R. Hussmann
> Für mich selbst kam und kommt nur T-Online in Frage: Schnelles
> DSL über DFÜ ohne jede providereigene Software und alles ist
> im grünen Bereich...
Außer AOL ist mir kein Provider bekannt, der je zwingend proprietäre
Software erfordert(e). Mittlerweile braucht man auch für einen AOL-Zugang
keine providereigene Software mehr. Selbst wenn noch verschiedene Provider
eine solche Software bereitstellen, ist sie doch so gut wie nie zwingend
erforderlich.
Ich selbst war übrigens nie Kunde bei T-Online, hatte aber trotzdem mit
keinem der von mir genutzten Internetprovider je ein Performance-Problem.
Dafür habe ich aber im Lauf der Jahre gegenüber den T-Online-Preisen den
Gegenwert eines mehrwöchigen Strandurlaubs in einem Hotel der gehobenen
Kategorie gespart.
Ich kann es nur immer wieder betonen: Google rules. Auch bei der Wahl eines
Telefon- und Internetproviders.
Gruß
Michael
>Dafür habe ich aber im Lauf der Jahre gegenüber den T-Online-Preisen den
>Gegenwert eines mehrwöchigen Strandurlaubs in einem Hotel der gehobenen
>Kategorie gespart.
Hast Du die Kohle schön brav beiseitegelegt? :-) Oder ging die
Ersparnis eh im Rauschen unter?
> Alice...sieht nur hübsch aus
Die Werbetusse? Nie-nicht....
Viel zu dürr (Biaframodell) und viel zu lange Haare.
--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.
> "Michael Landenberger" <spameim...@arcor.de> wrote:
>
>> Dafür habe ich aber im Lauf der Jahre gegenüber den T-Online-Preisen
>> den Gegenwert eines mehrwöchigen Strandurlaubs in einem Hotel der
>> gehobenen Kategorie gespart.
>
> Hast Du die Kohle schön brav beiseitegelegt? :-)
Nö, die ging z. B. für den PC meines Sohnes drauf ;-) Schickes Teil,
übrigens. Mit allen Schikanen. Was man halt als jugendlicher Spieler so
braucht.
> Oder ging die Ersparnis eh im Rauschen unter?
Bei mir ist der Cash Flow nicht so hoch, dass da was rauschen könnte ;-)
Gruß
Michael
> Der Vergleich hinkt, und zwar gewaltig. Um beim Beispiel BMW zu bleiben:
> die Nummern haben ein System, das sehr wohl etwas mit den
> Leistungsmerkmalen zu tun hat.
Das war mal, die letzten beiden Ziffern sind auch bei BMW nur noch zur
Abstufung untereinander da und nicht mehr durchgängig identisch mit dem
Hubraum des Motors.
--
bye, rowi
>Die Werbetusse? Nie-nicht....
>
>Viel zu dürr (Biaframodell) und viel zu lange Haare.
Absolute Zustimmung! Brrr...langweiliges Weibs-Wesen von der Stange,
sieht aus wie Millionen anderer Frauen.
Martin Bodenstedt schrub...
> Jörg Tewes schrieb:
>> Ist das nicht traurig das sich heutzutage Kunden nicht mehr auf
>> das verlassen können was ihnen zugesichert wird? Und wenn sie sich
>> doch darauf verlassen, werden sie von anderen als naiv/dumm
>> hingestellt? Ich find das ganz schön traurig wo wir gelandet sind
>> mit der Geiz ist geil Mentalität.
> Das eigentliche Problem ist doch, dass die breite Öffentlichkeit an
> der Aussage "für €15 pro Monat kostenlos telefonieren!" nichts
> merkwürdig findet, obwohl die Aussage eigentlich ein Widerspruch in
> sich ist!
Wo hast du diese Aussage gelesen? Ich kenne die so zumindest nicht.
> Jetzt wirbt schon Ford mit einer "Flatrate" beim Autokauf!
Ja Flatrate hat sich halt als Synonym für einmal bezahlen und den
ganzen Monat benutzen eingebürgert. Die Werbung machts halt. :-))
Und Tschüss Jörg
--
"I never thought there could be anything worse than being all alone in the
night." "But there is, being all alone in a crowd."
(Sheridan and Delenn, "There All The Honor Lies")
Rudolf Hussmann schrub...
> On Tue, 27 Feb 2007 20:33:00 +0100, Jörg Tewes <jogi...@gmx.net>
> wrote:
>> Ist das nicht traurig das sich heutzutage Kunden nicht mehr auf
>> das verlassen können was ihnen zugesichert wird? Und wenn sie sich
>> doch darauf verlassen, werden sie von anderen als naiv/dumm
>> hingestellt? Ich find das ganz schön traurig wo wir gelandet sind
>> mit der Geiz ist geil Mentalität.
> Ich gehe davon aus, dass ich mir hinsichtlich der
> Vertragsbestandteil gewordenen Zusicherung "DSL4000" weder Naivität
> noch Dummheit vorzuwerfen habe;
*Ich* wollte dir das auch nicht vorwerfen.
> als langjährig im Vertragsrecht tätiger Volljurist bin ich es
> gewohnt, solche Dinge zu beachten.
Ich kenne allerdings keinen mündlichen Vertrag der durch einen
schriftlichen nicht übertrumpft würde.
> Hier war es so, dass mir, wie bereits geschildert, im
> Verkaufsgespräch "DSL4000" ausdrücklich zugesichert wurde,
Beim Verkaufsgespräch sichern dir diese Jungs so ziemlich alles zu.
Und wenn du hinterher die Auftragsbestätigung zugeschickt bekommst
steht da was ganz anderes drin. Da hast du noch die Chance zu
widersprechen, danach ist vorbei und du hast zugestimmt.
> in sämtlichen anschliessend seitens Alice übersandten schriftlichen
> Vertragsunterlagen jedoch auch nicht ansatzweise mehr auf diesen
> Punkt überhaupt eingegangen wurde, d.h. in diesen Unterlagen war
> weder von "DSL4000" noch von "bis zu DSL4000" die Rede.
In deinen Vertragsunterlagen steht nix über die Bandbreite, oder das
Produkt, über welches du einen Vertrag geschlossen hast drin? Das
wundert mich aber etwas.
> Insbesondere in der Produktbeschreibung zu "Alice Fun Flat Analog"
> war die anbieterseits zur Verfügung zu stellende Bandbreite nicht
> erwähnt.
Also bei www.alice-dsl.de steht unter Alice Fun sehr wohl was von bis
zu 4000kibt/s entweder per Minutenabrechnung oder als Flatrate, wobei
analog oder ISDN keine Rolle spielt. Und auch in der Preisliste steht
das so drin. Wenn man dir das nicht mitgeteilt hat, würde ich bei der
Verbraucherzentrale vorsprechen.
> Hieraus folgt, dass die fernmündliche Zusicherung "DSL4000" in der
> Tat vertraglich vereinbart wurde mit der Folge, dass Alice die
> Einhaltung dieser Zusicherung schuldet. Gleichwohl verhält es sich
> so, dass dieser Anspruch mangels Beweisbarkeit der fernmündlichen
> Erklärung im Rahmen einer etwaigen streitigen Auseinandersetzung
> nicht realisierbar wäre.
Eben, also stimmt was ich sage, mündliche Absprachen haben keinerlei
Aussage.
Und Tschüss Jörg
--
Aber Frauen sind ja nicht an der Kohle, sondern am Charakter des Mannes
interessiert. "Deshalb sieht man auch so viele achtzigjährige
Sozialhilfeempfänger mit hübschen jungen Frauen am Arm."
(Richard Fish, "Ally McBeal").
> Absolute Zustimmung! Brrr...langweiliges Weibs-Wesen von der Stange,
> sieht aus wie Millionen anderer Frauen.
Womit sie doch perfekt zum Produkt passt!
:-)
Och, das kann man doch gut vergleichen. Der 535D hat "bis zu 3,5Liter
Hubraum", im konkreten Fall halt rund 3 Liter. Ebenso beim 335 (ohne
Diesel), der hat ja auch "nur" 3 Liter.
Gruß, Dirk
--
de.comm.technik.dsl-FAQ:
http://www.sauff.com/dsl-faq/dsl-faq.html
> Martin Bodenstedt schrub...
>> Das eigentliche Problem ist doch, dass die breite Öffentlichkeit
>> an der Aussage "für €15 pro Monat kostenlos telefonieren!" nichts
>> merkwürdig findet, obwohl die Aussage eigentlich ein Widerspruch
>> in sich ist!
>
> Wo hast du diese Aussage gelesen? Ich kenne die so zumindest nicht.
Logisch. Bei T-Com heißt sie ja auch "für 20 Euro im Monat kostenlos
telefonieren" ;-) Siehe z. B.
<http://www.t-com.de/Katalog_PK_XXL%20Fulltime?CCID=gGoKmCI1BnsAAAEGHypGDnKU>
Zitat: "Egal, ob in der City oder quer durch Deutschland, mit dieser
Festnetz-Flatrate telefonieren Sie jeden Tag, rund um die Uhr für 0 Cent im
Netz von T-Com!" Martin hat hier vollkommen recht: diese Aussage ist ein
Widerspruch in sich.
Wer aber mal über den rosaroten Tellerrand hinausschaut, wird über kurz oder
lang auch auf die 15 Euro für eine Festnetzflat stoßen. Beworben werden die
aber in der Regel mit ähnlich blumigen Worten wie T-Com XXL Fulltime.
Und nur eine Flatrate, deren Monatsgrundpreis bei exakt 0 Euro liegt,
ermöglicht tatsächlich kostenloses Telefonieren.
Gruß
Michael
>Womit sie doch perfekt zum Produkt passt!
Naja, ob Alice wirklich so sehr verbreitet ist? Ansonsten finde ich ja
an sich die Lösung mit dem simulierten POTS durchaus nicht unspannend,
aber haben will ich sowas derzeit lieber nicht.
>:-)
Viele Grüße
Ralph.
vielen Dank für den sehr ausführlichen Bericht!
Ich hatte mit 1&1 ähnliche Erfahrungen - mein Rechner hatte damals auch noch
Windows98, die technische Hotline war damit wohl komplett überfordert und
nicht in der Lage, mir die richtige Software zu verpassen.
Ich hab es dann direkt bei AVM in Berlin probiert ---> und da "wurde ich
sofort geholfen". Sehr empfehlenswert!
Gruesse
Bernd
Hallo Jörg,
>> Hieraus folgt, dass die fernmündliche Zusicherung "DSL4000" in der
>> Tat vertraglich vereinbart wurde mit der Folge, dass Alice die
>> Einhaltung dieser Zusicherung schuldet. Gleichwohl verhält es sich
>> so, dass dieser Anspruch mangels Beweisbarkeit der fernmündlichen
>> Erklärung im Rahmen einer etwaigen streitigen Auseinandersetzung
>> nicht realisierbar wäre.
> Eben, also stimmt was ich sage, mündliche Absprachen haben keinerlei
> Aussage.
Du benötigst nur genügend Zeugen. In Deutschland kannst Du selbst
Dein Testament am Sterbebett mündlich aussprechen.
Tschau,
--------------
/ h o m a s
--
Kill-, Filter- und Scorefiles: Die modernen Schallschutzwaende des Usenet.
> Hieraus folgt, dass die fernmündliche Zusicherung "DSL4000" in der Tat
> vertraglich vereinbart wurde mit der Folge, dass Alice die Einhaltung
> dieser Zusicherung schuldet. Gleichwohl verhält es sich so, dass
> dieser Anspruch mangels Beweisbarkeit der fernmündlichen Erklärung im
> Rahmen einer etwaigen streitigen Auseinandersetzung nicht realisierbar
> wäre.
>
> R. Hussmann
Hallo Herr Jurist, welcher Sachverständige beweißt dir denn, welche
Geschwindigkeit Du tatsächlich erhälts oder nicht?
--Jochen Tanneberger