[OT]
2. Frage, wie kann ich herausbekommen, was da herumgebuddelt wird? Zuwischen
SZ-Lesse und Barbecke wird seit Tagen ein dickes Kabel verbuddelt, sehe aber
immer wenn ich dran vorbei fahre niemenden Arbeiten, damit ich nachfragen
k�nnte.
Wo k�nnte man sowas erfragen?
Antwort(en) w�ren nett.
Gruss
Majo
Schau Dir
http://de.wikipedia.org/wiki/DSL#.C3.9Cbersicht_der_D.C3.A4mpfungsgrenzen
und da siehst Du, dass bei 53 dB noch weniger mᅵglich wᅵre, also ein
Hinweis darauf, dass die Werte der FBF nicht wirklich fᅵr eine genaue
Einschᅵtzung taugen.
Gruᅵ
Olli
> Nein, das ist wahrscheinlich kein
> Fehler in der Telekom-Datenbank sondern halt die ᅵbervorsichtigen Grenzwerte
> der DTAG.
Das sind keine ᅵbervorsichtigen Grenzwerte sondern Grenzwerte, die
auch noch bei erhᅵhtem Beschaltungsgrad der Kabel stabile Werte
garantieren. Insbesondere in Mischgebieten gibt es da erhebliche
Probleme. Einzig RAM (indirekt auch DPBO) kann da Abhilfe schaffen
(fᅵr das IV. Quartal vage angekᅵndigt).
Gruᅵ
Olli
Selbst RAM ist ein Problem, weil das werte ADSL als
topaktueller Standard im jugendlichen Alter von 10 bis
15 Jahren ;-) je nach Annex keine gut funktionierende
Option bietet, bei zur�ckgehender Kanalkapazit�t z.B.
durch �bersprechen weiterer - bevorzugt abends
eingeschalteter - Modems sauber die Datenrate wieder
herunterzufahren.
Dazu m��te es n�mlich einen Kommunikationsweg geben,
der auch bei massiven St�rungen noch spielt, den hat
das ADSL nach dem Sync. aber nicht mehr, ergo tun sich
Modem und DSLAM schwer, sich in dem Fall unterbrechungsfrei
auf neue Parameter zu einigen.
Hei�t: Mit RAM beginnt ebenso wie mit ADSL2+ abends
das lustige gegenseitige Modemkicken ...
Gru� Oliver
--
Oliver Bartels + Erding, Germany + obar...@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10
> Hi Experten,
> [OT]
> 2. Frage, wie kann ich herausbekommen, was da herumgebuddelt wird?
> Zuwischen SZ-Lesse und Barbecke wird seit Tagen ein dickes Kabel
> verbuddelt, sehe aber immer wenn ich dran vorbei fahre niemenden
> Arbeiten, damit ich nachfragen k�nnte.
> Wo k�nnte man sowas erfragen?
�rtliches Bauamt?
> Antwort(en) w�ren nett.
War das jetzt nett genug?
Mit freundlichen Gr��en,
ae
--
http://www.nordtechnik1.de/
http://www.smarttechthailand.com/
http://www.samui-dream.de/
http://www.flickr.com/photos/10587098@N02/sets/72157601526831419/
> Hei�t: Mit RAM beginnt ebenso wie mit ADSL2+ abends
> das lustige gegenseitige Modemkicken ...
Es sei denn, der eigene Provider und die eigene Hardware unterst�tzen
"Seamless rate adaption". Dann wird die Bandbreite ohne Trennung der
Verbindung heruntergeregelt. Es gibt leider noch sehr wenige Provider
mit SRA in Deutschland, aber meiner geh�rt lt.
<http://de.wikipedia.org/wiki/Asymmetric_Digital_Subscriber_Line#Aushandlung>
dazu ;-) Gebraucht habe ich SRA allerdings noch nie (ich wei� auch
nicht, ob meine Hardware das unterst�tzt), denn meine Verbindung steht
trotz eher suboptimaler Inhouse-Leitungsf�hrung (10m
Billig-TAE-Verl�ngerung) bisher wie 'ne Eins, und das konstant mit
Maximal-Sync *aufholzklopf*
Gru�
Michael
Der Haken daran ist - da hast Du mein vorheriges Posting nicht
ganz zuende gelesen - dass man sich mit einer Online
Reconfiguration sehr schwer tut, wenn die Verbindung bereits
kaputt ist. Z.B. weil der neue St�rer sehr spontan hinzu kam.
Da kann das Feature noch so toll genannt werden ...
Und der Pfad zwischen "alles ok" und "Verbindung kaputt"
ist bei ADSL ein sehr schmaler, die Reed Solomon FEC hilft
nur sehr begrenzt.
Will sagen: Der ADSL2+ Standard selber unterst�tzt das nur
sehr suboptimal.
> Hei�t: Mit RAM beginnt ebenso wie mit ADSL2+ abends
> das lustige gegenseitige Modemkicken ...
Die Betreiber k�nnen auch auf die beschalteten aber nicht aktiven DSL
Leitungen k�nstliches Rauschen draufgeben und das Problem zu verhindern.
Dann ist die �bertragungsrate den ganzen Tag gleich schlecht egal ob ob alle
das Modem an haben oder nur einer.
LG Andy
Du solltest allerdings dazu sagen das es bei der Dᅵmpfungsermittlung
Unterschiede zwischen der Fritzbox und der Telekom Kontes DB gibt.
Und wenn du ihm dann noch
gezeigt hᅵttest, hᅵtte er gewuᅵt das er bei der Telekom in Bezug auf
maximale Bandbreite schlecht aufgehoben ist. Denn wᅵhrend die Telekom
bei einer Dᅵmpfung zwischen 37 und 40dB nur 1500 Kbit/s schaltet,
schaltet Telefonica (Auch Vorleister fᅵr 1&1 z.B.) auf dergleichen
Leitung zwischen 8000 und 9000 Kbit/s. Da dort wo er wohnt allerdings
selbst 1&1 nur 1500kbit/s schaltet wird wohl keine Mitbewerber geben.
Und Tschᅵss Jᅵrg
--
Letzte Woche hatte er noch Erektionsstᅵrungen.
> Du solltest allerdings dazu sagen das es bei der
> Dᅵmpfungsermittlung Unterschiede zwischen der Fritzbox und der
> Telekom Kontes DB gibt.
Die Fritzbox kann keine Dᅵmpfung ermitteln. Schᅵtz wᅵre der richtige
Begriff. Die in Kontes (was nicht stimmt, wenn dann schon Kontes ORKA,
denn in Kontes ANDI oder Kontes REDI stehts nicht) aufgefᅵhrten Werte
kommen den realen Werten schon recht Nahe, denn sie berechnen sich
nach den tatsᅵchlich verbauten Kabellᅵngen und Querschnitten.
Aber selbst diese Werte sind nicht der Weisheit letzter Schluᅵ, denn
es mᅵssen noch die Abschlᅵge fᅵr verletzte Trennungsbedingungen (die
wieder abhᅵngig von der Verseilungsart sind) beachtet werden.
> Denn wᅵhrend die
> Telekom bei einer Dᅵmpfung zwischen 37 und 40dB nur 1500 Kbit/s
> schaltet, schaltet Telefonica (Auch Vorleister fᅵr 1&1 z.B.) auf
> dergleichen Leitung zwischen 8000 und 9000 Kbit/s.
Mit allen Konsequenzen, bei voll beschalteten Kabeln und
Endstellenleitungen. Schon jetzt haben wir genᅵgend Streᅵ mit
sinkenden ᅵ-Raten bei steigenden Beschaltungsgrad (trotz der
"groᅵzᅵgigen" Reserve).
Mal abwarten, ob und in welchen Rahmen RAM kommt und ob dass dann fᅵr
Entspannung an der Front sorgt.
Gruᅵ
Olli
> Mal abwarten, ob und in welchen Rahmen RAM kommt und ob dass dann f�r
> Entspannung an der Front sorgt.
Dieses Ratenadaptive ADSL2? Das sorgt f�r Anspannung, weil sich alle
beteiligten n�her an die Kapazit�tsgrenze herantasten und so die
Nachbarleitungsnutzer st�rker st�ren. Und wir haben vor wenigen Tagen
hier noch erl�utert bekommen, dass das Zeug keinen Weg hat, seine
Datenrate bei Zunahme von St�rungen wieder zu verringern.
-is
--
seal your e-mail: http://www.gnupg.org/
> Das sorgt fᅵr Anspannung, weil sich alle
> beteiligten nᅵher an die Kapazitᅵtsgrenze herantasten und so die
> Nachbarleitungsnutzer stᅵrker stᅵren.
Ein eindeutiges Njein. Wenn im Bᅵndel nur ein Kunde RAM geschaltet
bekommt, kann sich seine ᅵ-Rate sagen wir mal um 100% steigern. Haben
alle RAM, ist auf Grund der gegenseitigen Stᅵrung die Verbesserung nur
noch 10%, aber es ist eine Besserung.
> Und wir haben vor wenigen Tagen
> hier noch erlᅵutert bekommen, dass das Zeug keinen Weg hat, seine
> Datenrate bei Zunahme von Stᅵrungen wieder zu verringern.
Meine Erfahrungen mit ADSL2+ sind da etwas anders, und so wird es auch
bei den anderen Anschlᅵssen passieren.
Nach einem FW-Update oder kompletter Netzstrennung und Neustart meines
ADSL-Modems synchronisiert er mit voller Geschwindigkeit im Up- und
Download. Das geht ein paar Stunden gut, bis meine Stᅵrer dazukommen
(einige meiner Nachbarn schalten den Router immer aus, sieht man an
der Fluktuation der Wlans), dann verliert mein Modem seine Verbindung
und synchronisiert neu, mit einem geringeren Upload. Das passiert noch
2-3 mal, bis sich der Upload auf einen stabilen Wert eingepegelt hat.
Und diese Verbindung steht stabil ᅵber mehrere Monate bis zum nᅵchsten
Neustart.
Gruᅵ
Olli
Ich kann die Stabilitᅵt von ADSL2+ mit rate adaptive mode nur
bestᅵtigen. Ich hatte als ᅵbergangslᅵsung mal fᅵr einige Monate DSL6000
fix rate. Aller paar Tage neue Syncs, manchmal mehrmals am Tag. Mit
ADSL2+ ist das Geschichte, der link steht ᅵber viele Wochen bis Monate
mit oder sehr nahe an seinen Maximalwerten... bis ich den Router mit
seinem Modem aus anderen Grᅵnden (Firmwareupdate o.ᅵ.) neu starte.
Die Leitung war immer die gleiche, 9,68dB (bei 300kHz) lt. Orka.
Thomas
> J�rg Tewes schrieb:
>> Du solltest allerdings dazu sagen das es bei der
>> D�mpfungsermittlung Unterschiede zwischen der Fritzbox und der
>> Telekom Kontes DB gibt.
> Die Fritzbox kann keine D�mpfung ermitteln. Sch�tz w�re der
> richtige Begriff.
Deswegen schrieb ich ermitteln, und nicht messen. Und doch die
Fritzbox ermitteln eine D�mpfung �ber alle Tr�ger, nicht nur wie die
Telekom bei f�r ADSL2+ eher ung�nstigen 300Khz.
>> Denn w�hrend die Telekom bei einer D�mpfung zwischen 37 und 40dB
>> nur 1500 Kbit/s schaltet, schaltet Telefonica (Auch Vorleister f�r
>> 1&1 z.B.) auf dergleichen Leitung zwischen 8000 und 9000 Kbit/s.
> Mit allen Konsequenzen, bei voll beschalteten Kabeln und
> Endstellenleitungen. Schon jetzt haben wir gen�gend Stre� mit
> sinkenden �-Raten bei steigenden Beschaltungsgrad (trotz der
> "gro�z�gigen" Reserve).
Das die Kabel voll sind ist nichts wirklich neues. Blo� was ist dem
Kunden lieber, nen DSL welches sich bei vorgegebenen SNR auf Maximum
synchronisiert, oder die Praxis der Telekom wo nen Kunde durch nen
simplen Tarifwechesl von C&S Comfort Plus(2) auf C&S Comfort Plus(4)
von 12 Mbit/s RAM auf 3000 Kbit/s fixed f�llt? Und wenn du sagst das
es Probleme mit RAM bei ADSL gibt, warum gibts die nicht bei ADSL2+,
denn da hat die Telekom keine Probleme damit es zu schalten, ja um ihr
Prestigeprodukt Entertain zu verkaufen, schalten sie sogar mit h�herer
D�mpfung noch ADSL2+.
> Mal abwarten, ob und in welchen Rahmen RAM kommt und ob dass dann
> f�r Entspannung an der Front sorgt.
Zumindest die Kunden die fixed auf 384 kbit/s rumeiern werden sich
freuen.
Und Tsch�ss J�rg
--
"I am the right hand of vengeance. And the boot that is gonna kick your sorry
ass all the way back to earth. I'm death incarnate and the last living thing
that you are ever going to see. God sent me!!"
(Ivanova in "Between the Darkness and the Light")
Bei ADSL2+ wird auch bei der Telekom mit 1MHz gerechnet. Oft wird aber
nur mit der D�mpfung bei 300 KHz geredet - weil die Mehrzahl der Leute
sonst nur noch Bahnhof versteht. Bsp. "Die D�mpfungsgrenze bei ADSL2+
liegt bei ca. 34dB".
...
>> Mal abwarten, ob und in welchen Rahmen RAM kommt und ob dass dann
>> f�r Entspannung an der Front sorgt.
>
> Zumindest die Kunden die fixed auf 384 kbit/s rumeiern werden sich
> freuen.
Mindestens.
Thomas
> Bei ADSL2+ wird auch bei der Telekom mit 1MHz gerechnet.
Und dann wollen wir die 4 MHz fᅵr VDSL nicht vergessen ;-) Und die
800-Hz-Dᅵmpfung steht auch noch irgendwo.
Gruᅵ
Olli
die Werte in deiner FB stimmen schon, das sind halt die gemessenen Werte
zwischen Port (Moden des ISP) und deinem Modem (in der FB eingebaut).
Andere Werte kann der ISP von seiner Seite auch nicht ermitteln und
stimmen meist auf die Nachkommastelle �berein.
Die Werte sind das, woran du Dich halten kannst. Jeder Speedtest ist im
Grunde totaler M�ll und h�ngt von X Faktoren ab, vor allem musst du
dabei auch noch einen Overhead von bis zu 20% einrechnen.
Leitungen sind immer unterschiedlich, kann sogar auf den letzten Metern
in der Hausverkablung stark variiren.
J�rg Tewes schrieb: