Beim Durchklicken normaler Seiten eher nicht so stark.
Wenn Du aber Seiten mit Java-Real-Flash Gedönse erwischst und nicht
angewidert sofort wieder abhaust, dann merkst Du das am schnelleren Aufbau
der Intro, der Hintergrundmusik und der animierten Werbefenster.
> Ich habe immer das Gefühl, daß das Suchen des Servers immer viel länger
> dauert als der Seitenaufbau. Findet DSL 6000 den Server viel schneller
> und antwortet der auch viel schneller als bei DSL 2000?
>
> Ansonsten genügt mir DSL 2000 eigentlich völlig. Ich mache wenig
> Downloads, Filme über DSL brauche ich überhaupt nicht, ich telefoniere
> mit Handy, und DSL 2000 reicht ja auch für ein VoIP-Gespräch falls ich
> es jemals brauchen sollte. Deshalb würde ich nur auf DSL 6000 umsteigen
> wenn es beim Surfen deutlich etwas bringt, ob es nun moderner ist oder
> man mehr damit anfangen kann, interessiert mich dabei nicht.
Du solltest meines Erachtens bei 2000 bleiben. Ich habe hier den Sprung von
6000 auf 16.000 auch erst bemerkt, als ich meine monatlichen
Update-Downloads machte und mich über die Datenrate wunderte (ist ein recht
gut angebundener deutscher Server, da geht wirklich was ab).
Und angesichts der Unsitte, die Seiten immer voller zustopfen, immer bunter
und lauter und animierter, wirst Du vermutlich irgendwann dann doch den
Vertrag upgraden. DAS ist ja immer möglich, wenn auch mit neu startender
VLZ.
>Ich habe hier den Sprung von
>6000 auf 16.000 auch erst bemerkt, als ich meine monatlichen
>Update-Downloads machte und mich über die Datenrate wunderte (ist ein recht
>gut angebundener deutscher Server, da geht wirklich was ab).
Letztens paar hundert MB updates von Microsoft, knapp 5MByte/sec - da
kommt Freude auf!
Ansonsten, ich habe festgestellt, auch wenn man mehr "eigentlich"
nicht braucht, so lernt man das doch sehr schnell schätzen, und gerade
der upstream beim 2000er ist doch etwas mau. Ich habe biser noch kein
upgrade bereut...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> Ansonsten, ich habe festgestellt, auch wenn man mehr
> "eigentlich" nicht braucht, so lernt man das doch sehr
> schnell schätzen,
Wegen diverser Änderungen an meiner Hardware-Konstellation habe ich
derzeit meinen schon etwas betagten ADSL-Router statt des Alice-Modems
am Start. Da das Modem im Router nur ADSL1 unterstützt, bedeutet das,
dass ich derzeit nur knapp die Hälfte der der maximal möglichen 16000
kbit/s nutzen kann. Ich vermisse trotzdem nichts. Die Neuanschaffung
eines ADSL2+-fähigen Routers habe ich auch auf der Prioritätenliste
weit nach hinten gestellt. Schließlich habe ich meinen Anschluss
dereinst mal als 4000er Anschluss bestellt, und trotz Uraltrouter und
ADSL1 ist er heute fast doppelt so schnell. Mit dem augenblicklichen
Provisorium kann ich also gut leben. Die 16 MBit/s hat mir Alice ja
ungefragt und zwangsweise aufs Auge gedrückt ;-)
Allerdings liegt die Upstream-Bandbreite trotz ADSL1 nach wie vor beim
maximal Möglichen meines Anschlusses (knapp 1 MBit/s) und damit
deutlich höher als zu DSL4000-Zeiten. Keine Ahnung, ob es mich stören
würde, wenn es wieder wie damals nur 192 kbit/s wären. So viele Uploads
laufen bei mir nicht und selbst wenn, halte ich es mit der Devise: "das
Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja
Zeit."
Gruß
Michael
Hat dein Router ein Monitorprogramm, wo du dir die aktuellen
�bertragungsraten ansehen kannst? Wenn andauernd 2Mbit downstrem zu
sehen ist k�nnte es sich lohnen.
Eine andere Sache ist der upstream, du hat bei DSL2000 192kbit/s
upstream, den du auf 384kbit/s gegen ein Entgelt erh�hen kannst. Wenn du
mehr upstream brauchst, w�rde ich dir eher DSL6000 raten, da hast du
576kbit/s. (f�r mich pers�nlich ist mehr upstream nicht unwichtig)
> Ist beim Surfen ein gravierender Geschwindigkeitszuwachs zu erwarten?
Erst gemeint? Nicht wirklich... Ich habe das mal, als ich noch DSL1000
hatte, mit 4 Rechnern und 4 Leuten getestet, es war "gef�hlt" egal ob
einer oder 4 "klickte", me�technisch nat�rlich nicht.
> Ich habe immer das Gef�hl, da� das Suchen des Servers immer viel l�nger
> dauert als der Seitenaufbau. Findet DSL 6000 den Server viel schneller
> und antwortet der auch viel schneller als bei DSL 2000?
>
> Ansonsten gen�gt mir DSL 2000 eigentlich v�llig. Ich mache wenig
> Downloads, Filme �ber DSL brauche ich �berhaupt nicht, ich telefoniere
> mit Handy, und DSL 2000 reicht ja auch f�r ein VoIP-Gespr�ch falls ich
> es jemals brauchen sollte. Deshalb w�rde ich nur auf DSL 6000 umsteigen
> wenn es beim Surfen deutlich etwas bringt...
Ich empfehle dir das zu messen, oder, wenn du die M�glichkeit hat im
switch die Bandbreite mal auf 1Mbit herunterzusetzen, mal die Bandbreite
zu verringern und sehen ob du das subjektiv �berhaupt bemerkst.
�ber den upstream Teil empfehle ich dir mal nachzudenken, z.B. wenn man
Bilder zum ausbelichten hochl�d, oder �fter mal E-Mails mit gro�en
Ang�ngen versendet oder IMAP nutzt... da passen die 576kbit vom DSL6000 gut.
Thomas
Das liegt eindeutig an einem lahmen DNS-Server. Probier doch mal
www.opendns.org!
Gr��e,
Burkhard
--
A: Weil es die Lesbarkeit des Textes verschlechtert.
F: Warum ist TOFU so schlimm?
A: TOFU
F: Was ist das gr��te �rgernis im Usenet?
>> ich werde, wenn meine derzeitige MVLZ abgelaufen ist,
>
> Wann ist denn das?
MindestVertragsLaufZeit?
Gru� Frank
Gut, dann ist f�r deine Bed�rfnisse, die nicht unbedingt dem
Durchschnitt zu entsprechen scheinen, ggf. auch
http://www.t-home.de/dlp/agb/33839.pdf eine Alternative, mu�t du selber
pr�fen.
(den Hinweis mit einem DNS Server Problem hatte ich vergessen, aber er
wurde ja bereits nachgeholt)
Thomas
Du musst die beiden angegeben Adressen einfach in deinem Betriebssystem
eintragen. Steht doch auf den Seiten von opendns! Und was meinst du, was
"open" bedeutet? ;-)
>
> Bei den T-Online-Routern kann man bei der TO-Verbindung keinen anderen
> DNS verwenden. Bei den Netzwerkverbindungen des Computers kann man bei
> IP4 bestimmte DNS vorgeben. Nur bin ich nicht sicher ob der Router und
> T-Online diese Vorgaben nicht wieder �berschreibt, und ich am Ende dann
> doch wieder die TO-DNS benutze?
Probier es aus, und du wirst staunen, wie flott dein Internet auf einmal
ist. Als ich noch bei der Telekom war, habe ich auch nur gestaunt!
>
> Das Problem l�st sich automatisch wenn ich von TO weg bin. Bei dem
> TO-Router kann man z.B auch andere Verbindungen eintragen, und da gibt
> es dann 2 DNS-Felder die man ausf�llen kann.
>
> Aber kann man �berhaupt sicher sein, da� ein Provider f�r Verbindungen
> nicht immer seine eigenen DNS benutzt, egal was man irgendwo eintr�gt?
Das, was du im Betriebssystem eintr�gst, z�hlt! Ausprobieren!
Eigentlich nicht. mach doch einfach ein paar DNS Abfragen (nslookup bei
XP im cmd Fenster), bei mir kommen die Antworten sofort nach <enter> -
und da ist noch mein eigenes DNS Relay dazwischen. (vorher PC DNS cache
leeren, z.B. neu booten)
> Bei www.opendns.org habe ich die
> beiden DNS gefunden: 208.67.222.222 und 208.67.220.220. Gen�gt es wenn
> man die beiden nimmt ohne sich einen Account zuzulegen? Oder wird bei
> einem Account noch mehr geboten?
>
> Bei den T-Online-Routern kann man bei der TO-Verbindung keinen anderen
> DNS verwenden. Bei den Netzwerkverbindungen des Computers kann man bei
> IP4 bestimmte DNS vorgeben. Nur bin ich nicht sicher ob der Router und
> T-Online diese Vorgaben nicht wieder �berschreibt, und ich am Ende dann
> doch wieder die TO-DNS benutze?
Warum "mu�t" du den DNS Server deines Providers benutzen? Das geht mit
und ohne DHCP auch anders, ist *in der Gruppe aber reichlich OT*.
Fraglich ob es �berhaupt n�tig ist einen anderen DNS Server zu nutzen.
> Das Problem l�st sich automatisch wenn ich von TO weg bin. Bei dem
> TO-Router kann man z.B auch andere Verbindungen eintragen, und da gibt
> es dann 2 DNS-Felder die man ausf�llen kann.
>
> Aber kann man �berhaupt sicher sein, da� ein Provider f�r Verbindungen
> nicht immer seine eigenen DNS benutzt, egal was man irgendwo eintr�gt?
Ich bef�rchte fast du musst noch etwas Hausaufgaben machen.
Thomas
Du (ch-la-usenet) meintest am 30.09.08:
> Ist beim Surfen ein gravierender Geschwindigkeitszuwachs zu erwarten?
> Ich habe immer das Gef�hl, da� das Suchen des Servers immer viel
> l�nger dauert als der Seitenaufbau.
Das h�ngt (auch) davon ab, wie Du den vorgeschalteten Router (den Du
inzwischen auch erw�hnt hast) konfiguriert hast.
�blich ist, dass der Router sich beim Verbindungsaufbau vom Provider
dessen (aktuell) beste DNS-Server mitteilen l�sst und bei sich eintr�gt.
Der nachgeschaltete Rechner sollten bei einer solchen Router-
Konfiguration einzig den DNS-Server des Routers benutzen.
Viele Gruesse!
Helmut
Nat�rlich kommst du ins Konfigurationsprogramm des Routers! Tipp einfach
mal 192.168.2.1 beim Browser ein! Wie war den die Geschwindigkeit? ;-)
>
> Wenn ich in das Konfigurationsprogramm des Routers will, lande ich auf
> einer Seite von opendns.org. Bringt mir �berhaupt nichts. F�r mich
> gestorben.
S.o. Du kannst auch in deine lokale Datei hosts (/etc/hosts bei Linux
und %windir%\system32\drivers\etc\hosts bei Windows) den Router
eintragen. Dazu erstellst du darin folgende Zeile:
192.168.2.1 Router
Kommt drauf an, welchen Server man gerade erwischt. Bei mir war es ein
riesengro�er Unterschied zwischen T-Online-DNS und opendns.
>
> Warum "mu�t" du den DNS Server deines Providers benutzen? Das geht mit
> und ohne DHCP auch anders, ist *in der Gruppe aber reichlich OT*.
> Fraglich ob es �berhaupt n�tig ist einen anderen DNS Server zu nutzen.
Nach meiner Erfahrung schon. Mal sehen, was Chris dazu sagt!
der OP ist lt. seiner Aussage bei der Marke T-Online, als bei der
Deutschen Telekom
>>> Ist beim Surfen ein gravierender Geschwindigkeitszuwachs zu erwarten?
>
>> Erst gemeint? Nicht wirklich ... Ich habe das mal, als ich noch DSL1000
>> hatte, mit 4 Rechnern und 4 Leuten getestet, es war "gefühlt" egal ob
>> einer oder 4 "klickte", meßtechnisch natürlich nicht.
>
> Beim Seitenaufbau, sprich, der "gefühlten Geschwindigkeit" beim Surfen
> spielt die Downloadbandbreite eine Rolle, wichtiger aber ist die Latenz
> (etwa "Ping-Zeit"), die auf dem Übertragungsweg, aber auch serverseits
> entstehen kann.
ICMP sagt nicht immer etwas über die Latenzen von TCP Verbindungen aus -
und für das, was der Volksmund als surfen bezeichnet, sind die
Unterschiede innerhalb der ADSL1 Familie eher meßtechnisch interessant,
für Freaks gibt es noch fastpath, die hoffen dass ICMP Latenten den UDP
Latenzen entsprechen, da kann man kaum etwas machen.
Natürlich hat jetzt jemand ein Beispiel mit Seiten von zig MB Flash oder
wave, oder was weiß ich, parat - klar, immer bestätigen Ausnahmen die Regel.
Für die meisten privaten Bedürfnisse, ggf. mit ein bisschen beruflichem
VPN angereichert, passt in der Tat DSL6016/576 ganz gut - es ist
deswegen meine "Universalempfehlung" - aber IMO mehr wegen des schon
recht hohen upstreams.
Es gibt natürlich Leute, für die DSL10240/128 völlig überdimensioniert
ist und wiederum andere jammern über die mickrigen 10Mbit/s upstream bei
VDSL50. C’est la vie.
Thomas
der OP ist lt. seiner Aussage bei der Marke T-Online, also bei der
Deutschen Telekom
>>> Ist beim Surfen ein gravierender Geschwindigkeitszuwachs zu erwarten?
>
>> Erst gemeint? Nicht wirklich ... Ich habe das mal, als ich noch DSL1000
>> hatte, mit 4 Rechnern und 4 Leuten getestet, es war "gefühlt" egal ob
>> einer oder 4 "klickte", meßtechnisch natürlich nicht.
>
> Beim Seitenaufbau, sprich, der "gefühlten Geschwindigkeit" beim Surfen
> spielt die Downloadbandbreite eine Rolle, wichtiger aber ist die Latenz
> (etwa "Ping-Zeit"), die auf dem Übertragungsweg, aber auch serverseits
> entstehen kann.
ICMP sagt nicht immer etwas über die Latenzen von TCP Verbindungen aus -
und für das, was der Volksmund als surfen bezeichnet, sind die
Unterschiede innerhalb der ADSL1 Familie eher meßtechnisch interessant,
für Freaks gibt es noch fastpath, die hoffen dass ICMP Latenten den UDP
Latenzen entsprechen, da kann man kaum etwas machen.
Natürlich hat jetzt jemand ein Beispiel mit Seiten von zig MB Flash oder
wave, oder was weiß ich, parat - klar, immer bestätigen Ausnahmen die Regel.
Für die meisten privaten Bedürfnisse, ggf. mit ein bisschen beruflichem
VPN angereichert, passt in der Tat DSL6016/576 ganz gut - es ist
deswegen meine "Universalempfehlung" - aber IMO mehr wegen des schon
recht hohen upstreams.
Es gibt natürlich Leute, für die DSL1024/128 völlig überdimensioniert
> Natürlich hat jetzt jemand ein Beispiel mit Seiten von zig MB Flash oder
> wave, oder was weiß ich, parat - klar, immer bestätigen Ausnahmen die
> Regel.
Gerade bei DSL1000 und DSL2000 merkt man Fastpath auch direkt beim
Surfen, der ganze Seitenaufbau geht einfach merklich flüssiger, selbst
bei recht einfachen Seiten wie Heise u.ä.!
Das ist so extrem das einem ein Standard DSL3000 gegenüber DSL1000 mit
FP irgendwie "zäh" vorkommt...
>Gerade bei DSL1000 und DSL2000 merkt man Fastpath auch direkt beim
>Surfen, der ganze Seitenaufbau geht einfach merklich flüssiger, selbst
>bei recht einfachen Seiten wie Heise u.ä.!
>Das ist so extrem das einem ein Standard DSL3000 gegenüber DSL1000 mit
>FP irgendwie "zäh" vorkommt...
Das kann ich absolut bestätigen, auch bei 6MBit/sec merkt man noch den
Unterschied. Ebenso das Abrufen von news oder emails geht durch PF
deutlich schneller.