Hallo Rupert,
>> Nö, das ist nicht wirklich kostengünstiger. Wenn so eine Fritz!Box
>> durch überspannung stirbt, dann stirbt oft auch noch vieles andere
>> im Haushalt.
> Da hast du im Grunde schon Recht. Aber du schreibst ja selber auch
> "stirbt oft". Denn die empfindlichste Stelle der Fritzbox ist wohl
> die Telefonleitung,
Die Telefonleitung _&_ das Schaltnetzteil sind die problematischen
Stellen.
> die man auch nicht wirklich wirksam schützen kann, ohne die
> mögliche Bandbreite und damit die Datenrate zu beeinträchtigen.
Natürlich kannst Du Dich schützen und teilweise schützt Dich sogar
die Telekom davor, sofern Du in der Nähe von größeren Masten und
Sendeanlagen lebst, denn da baut die Telekom den Überspannungsschutz
teilweise schon in dem Verteiler auf Deiner Strasse ein.
> Bis Fernseher, Heizungssteuerung und dergleichen kaputt sind, braucht
> es meines Erachtens deutlich mehr.
Die haben auch keine Voodo-Technik in ihren Schaltnetzteilen, jeden-
falls bei der Technik die normalerweise so im Wohnzimmer herum steht.
> Und bei einem Einschlag in eine Leitung in unmittelbarer Nähe (bis
> zu ein paar hundert Metern oder so) ist bezahlbarer Schutz nicht
> verfügbar.
In die Leitung schlägt heute eigentlich kaum mehr etwas direkt ein,
wenn man einmal von den ganzen "Gehirnlosen <g>" absieht, die ihre
SAT-Schüssel ohne jeden Schutz auf dem höchsten Punkt des Gebäudes
als optimal definierten Blitzableiter montieren.
Das meiste Ungemach breitet sich als Schockwelle in der Erde aus und
sucht sich halt seinen Weg. Als vor ein paar Jahren zwei Grundstücke
weiter der Blitz direkt in den Garten einschlug ist hier genau NIX
passiert.
> Da bräuchte man einen Faraday-Käfig und potentialfreie Druchführung
> aller Leitungswege...
Es gibt genügend professionelle Lösungen für das Problem, z.B. von
Dehn/Axing/usw.
>> Vorbeugen kann da in keinem Fall schaden. ;-)
> Das stimmt freilich.
... oder die Versicherung zahlt (die mit Abstand meiste Antwort auf
ein solches Thema).
Tschau,
--------------
/ h o m a s
--